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	<title>Kommentare zu: Im Jahre 2015</title>
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	<description>Hier habt Ihr die Gelegenheit, Eure Gedanken loszuwerden und neue Ideen in den Webdiskurs einzuspeisen. Für meine Studentinnen und Studenten soll dieser Blog die Gelegenheit bieten, sich untereinander und mit mir auch außerhalb von Vorlesungen und Seminaren auszutauschen. Aber er ist auch eine offene Plattform für alle, die gerne mitreden und dabei auch etwas zu sagen haben.</description>
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		<title>Von: sosviktoria@yahoo.de</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-32</link>
		<dc:creator>sosviktoria@yahoo.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2005 13:50:00 +0000</pubDate>
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		<description>Applaus! Formidable, formidable!
Das zu lesen war fast besser als das neue Film von Jodie Foster!

Weiterschreiben!
Viktoria</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Applaus! Formidable, formidable!<br />
Das zu lesen war fast besser als das neue Film von Jodie Foster!</p>
<p>Weiterschreiben!<br />
Viktoria</p>
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		<title>Von: Cate</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-31</link>
		<dc:creator>Cate</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2005 16:30:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, es ist wichtig, dass das auch mal gesagt wurde, denn die permanente Angst davor, im Ausland k&#246;nnte man einem noch pers&#246;nlich die Deutsche Geschichte nachtragen f&#252;hrt unter Umst&#228;nden sogar zu Missverst&#228;ndnissen.  Als ich in jungen Jahren (bin ich aber auch immernoch, hahaha) mal in West - Frankreich war arrangierte meine Gastfamilie einen Besuch in der Gedenkst&#228;tte von Oradour sur Glane (Ich glaub, der Ort hie&#223; so... Jedenfalls haben die Nazis da ein furchtbares Massaker ver&#252;bt, quasi das ganze Dorf ausgel&#246;scht.) Nat&#252;rlich hat mich das sehr ber&#252;hrt und im gleichen Moment f&#252;hlte ich mich von der franz&#246;sischen Familie angegriffen, war verletzt. 
Als ich zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt meine Austauschsch&#252;lerin darauf ansprach war sie v&#246;llig entsetzt und erwiderte energisch, man habe mich in keinster Weise angreifen wollen sondern lediglich gedacht, es w&#228;re vielleicht eine interessante kulturelle Unternehmung, mehr nicht. Tja, da war ich ganz sch&#246;n baff... und hab schnell gemerkt, dass viele Konflikte im Zusammenhang mit unserer Geschichte in uns selbst ihren Ursprung haben...  
Gut, dass es diese Erlebnisse gibt, denn man lernt viel aus ihnen.
In diesem Sinne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist wichtig, dass das auch mal gesagt wurde, denn die permanente Angst davor, im Ausland k&#246;nnte man einem noch pers&#246;nlich die Deutsche Geschichte nachtragen f&#252;hrt unter Umst&#228;nden sogar zu Missverst&#228;ndnissen.  Als ich in jungen Jahren (bin ich aber auch immernoch, hahaha) mal in West &#8211; Frankreich war arrangierte meine Gastfamilie einen Besuch in der Gedenkst&#228;tte von Oradour sur Glane (Ich glaub, der Ort hie&#223; so&#8230; Jedenfalls haben die Nazis da ein furchtbares Massaker ver&#252;bt, quasi das ganze Dorf ausgel&#246;scht.) Nat&#252;rlich hat mich das sehr ber&#252;hrt und im gleichen Moment f&#252;hlte ich mich von der franz&#246;sischen Familie angegriffen, war verletzt.<br />
Als ich zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt meine Austauschsch&#252;lerin darauf ansprach war sie v&#246;llig entsetzt und erwiderte energisch, man habe mich in keinster Weise angreifen wollen sondern lediglich gedacht, es w&#228;re vielleicht eine interessante kulturelle Unternehmung, mehr nicht. Tja, da war ich ganz sch&#246;n baff&#8230; und hab schnell gemerkt, dass viele Konflikte im Zusammenhang mit unserer Geschichte in uns selbst ihren Ursprung haben&#8230;<br />
Gut, dass es diese Erlebnisse gibt, denn man lernt viel aus ihnen.<br />
In diesem Sinne.</p>
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	<item>
		<title>Von: Yvonne Herzmann</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-30</link>
		<dc:creator>Yvonne Herzmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2005 13:52:00 +0000</pubDate>
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		<description>Gestern habe ich mir im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung Leni Riefenstahls Film &quot;Triumph des Willens&quot; angesehen. Es ist merkwuerdig, sich einen derartigen Film im Ausland anzuschauen. Ehrlich gesagt lies mich die Anrede Hitlers auf dem Parteitag in Nuernberg - &lt;I&gt;Sie sind Deutschland!&lt;/I&gt; - nach der hier stattfindenden Diskussion ueber die &lt;I&gt;&quot;Du bist Deutschland&quot;&lt;/I&gt; Kampagne doch zusammenzucken. 

Wir gehen sehr vorsichtig mit unserer Geschichte und dem Gefuehl des Patriotismus um. Hier jedoch registrieren die Menschen erst jetzt, wie sehr uns unserer Vergangenheit diesbezueglich praegt und es erstaunt sie teilweise richtiggehend. Es war sehr interessant, dies aus Gespraechen zu erfahren und es zeigt, uns wird weniger nachgetragen, als wir es teilweise selbst empfinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich mir im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung Leni Riefenstahls Film &#8220;Triumph des Willens&#8221; angesehen. Es ist merkwuerdig, sich einen derartigen Film im Ausland anzuschauen. Ehrlich gesagt lies mich die Anrede Hitlers auf dem Parteitag in Nuernberg &#8211; <i>Sie sind Deutschland!</i> &#8211; nach der hier stattfindenden Diskussion ueber die <i>&#8220;Du bist Deutschland&#8221;</i> Kampagne doch zusammenzucken. </p>
<p>Wir gehen sehr vorsichtig mit unserer Geschichte und dem Gefuehl des Patriotismus um. Hier jedoch registrieren die Menschen erst jetzt, wie sehr uns unserer Vergangenheit diesbezueglich praegt und es erstaunt sie teilweise richtiggehend. Es war sehr interessant, dies aus Gespraechen zu erfahren und es zeigt, uns wird weniger nachgetragen, als wir es teilweise selbst empfinden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Yvonne Herzmann</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-29</link>
		<dc:creator>Yvonne Herzmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2005 13:34:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ihre Auslandserfahung kann ich aus dem mehr oder weniger fernen Osteuropa (oder vielleicht hoeflicher ausgedrueckt aus dem Zentrum Europas) voll und ganz bestaetigen. Es ist tatsaechlich manchmal peinlich - aber die geografische Distanz macht es einem teilweise auch leichter, sich von der Sache zu distanzieren bzw. selbige distanzierter zu betrachten:)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Auslandserfahung kann ich aus dem mehr oder weniger fernen Osteuropa (oder vielleicht hoeflicher ausgedrueckt aus dem Zentrum Europas) voll und ganz bestaetigen. Es ist tatsaechlich manchmal peinlich &#8211; aber die geografische Distanz macht es einem teilweise auch leichter, sich von der Sache zu distanzieren bzw. selbige distanzierter zu betrachten:)</p>
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		<title>Von: Aron</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-28</link>
		<dc:creator>Aron</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2005 10:08:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a HREF=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Trackback&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Trackbacks&lt;/A&gt; fehlen hier leider noch. Sonst k&#246;nnte ich jetzt &lt;a HREF=&quot;http://aron.blogg.de/eintrag.php?id=94&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;einen setzen&lt;/A&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a HREF="http://de.wikipedia.org/wiki/Trackback" rel="nofollow">Trackbacks</a> fehlen hier leider noch. Sonst k&#246;nnte ich jetzt <a HREF="http://aron.blogg.de/eintrag.php?id=94" rel="nofollow">einen setzen</a>.</p>
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	<item>
		<title>Von: Aron</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-27</link>
		<dc:creator>Aron</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2005 09:04:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, sowas liebe ich sowieso.... mal alles aus einem anderen Blickwinkel betrachten, erweitert den eigenen Horizont ungemein!!! Etwas off-topic, aber im Prinzip &#228;hnlich: ich gehe z.B. im Urlaub in anderen L&#228;ndern sehr gerne in Buchl&#228;den, greife mir einen Reisef&#252;hrer &#252;ber Deutschland und lese mal, was man im Land XY so &#252;ber uns denkt. Sehr, sehr interessant!! Und um wieder zum Thema zur&#252;ckzukehren: wie w&#228;re es mit einem Posting (nicht nur einem Kommentar ;-)) &#252;ber die Schweizer Sicht der deutschen Koalitionsverhandlungen...??</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, sowas liebe ich sowieso&#8230;. mal alles aus einem anderen Blickwinkel betrachten, erweitert den eigenen Horizont ungemein!!! Etwas off-topic, aber im Prinzip &#228;hnlich: ich gehe z.B. im Urlaub in anderen L&#228;ndern sehr gerne in Buchl&#228;den, greife mir einen Reisef&#252;hrer &#252;ber Deutschland und lese mal, was man im Land XY so &#252;ber uns denkt. Sehr, sehr interessant!! Und um wieder zum Thema zur&#252;ckzukehren: wie w&#228;re es mit einem Posting (nicht nur einem Kommentar ;-)) &#252;ber die Schweizer Sicht der deutschen Koalitionsverhandlungen&#8230;??</p>
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		<title>Von: Miriam Meckel</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-26</link>
		<dc:creator>Miriam Meckel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2005 21:15:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich mache gerade die interessante Erfahrung eines &quot;Umfeldwechsels&quot; von Deutschland in die Schweiz. Es ist wirklich spannend, wenn man das eigene Land von au&#223;ern betrachtet (manchmal auch nicht so spannend, daf&#252;r etwas peinlich). So verfolge ich gerade intensiv die Berichterstattung der Neuen Z&#252;rcher Zeitung &#252;ber die Koalitionsverhandlungen in Deutschland. Das Kopfsch&#252;tteln &#252;ber manchen Schach- oder R&#252;ckzug ist da noch ein bisschen gr&#246;&#223;er ... Und ich merke: die eigene Sicht der Dinge ist immer nur eine unter vielen m&#246;glichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache gerade die interessante Erfahrung eines &#8220;Umfeldwechsels&#8221; von Deutschland in die Schweiz. Es ist wirklich spannend, wenn man das eigene Land von au&#223;ern betrachtet (manchmal auch nicht so spannend, daf&#252;r etwas peinlich). So verfolge ich gerade intensiv die Berichterstattung der Neuen Z&#252;rcher Zeitung &#252;ber die Koalitionsverhandlungen in Deutschland. Das Kopfsch&#252;tteln &#252;ber manchen Schach- oder R&#252;ckzug ist da noch ein bisschen gr&#246;&#223;er &#8230; Und ich merke: die eigene Sicht der Dinge ist immer nur eine unter vielen m&#246;glichen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Aron</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Aron</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2005 16:13:00 +0000</pubDate>
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		<description>Dem kann ich nur zustimmen. Und was das Nationalgef&#252;hl angeht ist es mir pers&#246;nlich (mit besonderem Blick auf Deutschlands Vergangenheit) lieber, wir haben ein bi&#223;chen zu wenig davon, als zu viel. Im &#252;brigen hat man sowas eben auch gar nicht n&#246;tig, wenn man gut ist ;-).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem kann ich nur zustimmen. Und was das Nationalgef&#252;hl angeht ist es mir pers&#246;nlich (mit besonderem Blick auf Deutschlands Vergangenheit) lieber, wir haben ein bi&#223;chen zu wenig davon, als zu viel. Im &#252;brigen hat man sowas eben auch gar nicht n&#246;tig, wenn man gut ist ;-).</p>
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	<item>
		<title>Von: A.Senz</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>A.Senz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2005 09:55:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das Nationalgef&#252;hl ist bei vielen Menschen an Unsicherheiten gekoppelt. Wie weit darf man gehen und wo sind die Grenzen?
Den Blick auf unsere Geschichte und den damit verbundenen bitteren Beigeschmack, sollten wir nie vergessen. Gleichzeitig darf es aber auch nicht zur Hemmung der n&#246;tigen Entwicklungsprozesse des Landes f&#252;hren. Diesen Mittelweg zu finden, scheint nicht immer leicht zu sein.
Vielleicht war es einfach die Formulierung der Kampagne, die zu Unsicherheiten gef&#252;hrt hat. Es soll ja Signalworte aus unserer Vergangenheit geben, die zu einer kurzen Paralyse f&#252;hren k&#246;nnen. Letzlich hat die Kampagne viele erreicht, egal welch unterschiedliche Meinungen gebildet wurden.Diese Tatsache halte ich f&#252;r sehr entscheident f&#252;r unsere Zukunft. So zeigt sich doch, dass eine gewisse Gleichg&#252;ltigkeit noch nicht manifestiert ist und es somit noch Hoffnung f&#252;r die Entwicklung unseres Landes gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Nationalgef&#252;hl ist bei vielen Menschen an Unsicherheiten gekoppelt. Wie weit darf man gehen und wo sind die Grenzen?<br />
Den Blick auf unsere Geschichte und den damit verbundenen bitteren Beigeschmack, sollten wir nie vergessen. Gleichzeitig darf es aber auch nicht zur Hemmung der n&#246;tigen Entwicklungsprozesse des Landes f&#252;hren. Diesen Mittelweg zu finden, scheint nicht immer leicht zu sein.<br />
Vielleicht war es einfach die Formulierung der Kampagne, die zu Unsicherheiten gef&#252;hrt hat. Es soll ja Signalworte aus unserer Vergangenheit geben, die zu einer kurzen Paralyse f&#252;hren k&#246;nnen. Letzlich hat die Kampagne viele erreicht, egal welch unterschiedliche Meinungen gebildet wurden.Diese Tatsache halte ich f&#252;r sehr entscheident f&#252;r unsere Zukunft. So zeigt sich doch, dass eine gewisse Gleichg&#252;ltigkeit noch nicht manifestiert ist und es somit noch Hoffnung f&#252;r die Entwicklung unseres Landes gibt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Cate</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2005/10/28/im-jahre-2015/comment-page-1/#comment-23</link>
		<dc:creator>Cate</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2005 17:37:00 +0000</pubDate>
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		<description>Offensichtlich eine Disziplin, die wenige Menschen beherrschen: Bei emotionalen Themen nicht in Richtung Kitsch und Sentimentalit&#228;ten abzudriften, dennoch das Medium &quot;Gef&#252;hl&quot; zu nutzen, um Botschaften zu transportieren... Das ist aber kein rein deutsches Problem. Es gibt sogar andere L&#228;nder, die sehr viel bekannter daf&#252;r sind, da&#223; es da schnell mal peinlich wird... *r&#228;usper*
Ein anderes durchaus rein deutsches Problem ist der Umgang mit einem gewissen Nationalgef&#252;hl. Da wird viel zu schnell gleich die Notbremse gezogen und so mancher Vorwurf entpuppt sich als eigentlicher Hinweis auf eine offensichtliche Identit&#228;tskrise derer, die da gleich den Totalboykott ausrufen. Bestes Beispiel: Der Song &quot;Was es ist&quot; der Berliner Band MIA. Worum es in diesem Lied eigentlich geht ist die Neuentdeckung eines ungef&#228;hren, noch nicht einmal klar definierten Nationalgef&#252;hls und dem von Hoffnung gepr&#228;gten Blick in die Zukunft, wobei hier beides miteinander einher geht (also wie in der &quot;Du bist Deutschland&quot; - Kampagne). V&#246;llig unverst&#228;ndlich ist mir, wieso die Band unfassbare Anschuldigungen und Kritik einstecken mu&#223;te, als h&#228;tten sie zum Kollektivmarsch aufgerufen... Meine G&#252;te! Aber sch&#246;nes Hobby: Auf der permanenten Suche nach den vermeintlichen Fehlern anderer...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Offensichtlich eine Disziplin, die wenige Menschen beherrschen: Bei emotionalen Themen nicht in Richtung Kitsch und Sentimentalit&#228;ten abzudriften, dennoch das Medium &#8220;Gef&#252;hl&#8221; zu nutzen, um Botschaften zu transportieren&#8230; Das ist aber kein rein deutsches Problem. Es gibt sogar andere L&#228;nder, die sehr viel bekannter daf&#252;r sind, da&#223; es da schnell mal peinlich wird&#8230; *r&#228;usper*<br />
Ein anderes durchaus rein deutsches Problem ist der Umgang mit einem gewissen Nationalgef&#252;hl. Da wird viel zu schnell gleich die Notbremse gezogen und so mancher Vorwurf entpuppt sich als eigentlicher Hinweis auf eine offensichtliche Identit&#228;tskrise derer, die da gleich den Totalboykott ausrufen. Bestes Beispiel: Der Song &#8220;Was es ist&#8221; der Berliner Band MIA. Worum es in diesem Lied eigentlich geht ist die Neuentdeckung eines ungef&#228;hren, noch nicht einmal klar definierten Nationalgef&#252;hls und dem von Hoffnung gepr&#228;gten Blick in die Zukunft, wobei hier beides miteinander einher geht (also wie in der &#8220;Du bist Deutschland&#8221; &#8211; Kampagne). V&#246;llig unverst&#228;ndlich ist mir, wieso die Band unfassbare Anschuldigungen und Kritik einstecken mu&#223;te, als h&#228;tten sie zum Kollektivmarsch aufgerufen&#8230; Meine G&#252;te! Aber sch&#246;nes Hobby: Auf der permanenten Suche nach den vermeintlichen Fehlern anderer&#8230;</p>
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