MM_Kettering
Zu den Kommentaren
23. Februar 2006, 16:13 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Wir Simultanten

Unsere Kommunikation verändert sich fortwährend. Technisch hochentwickelte Geräte (gadgets) bieten uns die Möglichkeit, immer und überall zu kommunizieren. Wir stehen im Dauerkontakt mit Freunden und der Familie, vor allem aber ermöglichen die neuen Technologien und Endgeräte der Mobilkommunikation es, im Berufsleben zu jedem Zeitpunkt und von jedem Ort aus die an uns herangetragenen Anforderungen aufzugreifen und kommunikativ zu bewältigen.

Längst haben wir es mit einem neuen Kommunikationstypus zu tun, der ‘Oyayubi sadai’ (‘the thumb generation’), die zunächst in Japan und dann in vielen anderen Ländern über SMS kommuniziert. Nun erreichen wir wieder eine neue Qualitätsstufe: durch Mobile Mail und Mobile Messaging.

Zur Bewältigung des informationellen und kommunikativen Inputs müssen die Nutzer die Fähigkeit zum Multitasking bzw. zur simultanen Bearbeitung unterschiedlicher Aufgaben entwickeln. Telefonieren, das Verschicken von SMS, die Bearbeitung von Mails am Laptop und die Bearbeitung von Mails und Dateien unabhängig von Ort und Zeit über den Blackberry stellen hohe Anforderungen an die kognitiven und kommunikativen Kapazitäten des Individuums. Der Mensch agiert zunehmend als ‘Simultant’ (homo simultans).

Unser bisheriges lineares Zeitmodell wird durch die Gleichzeitigkeit (vor allem in der Kommunikation über verschiedene Kanäle) ersetzt. Dabei beschleunigen und verdichten sich die Prozesse der Problemlösungen über Information und Kommunikation. Der ‘Simultant’ ist geboren. Aber er muss noch lernen, mit den Anforderungen simultaner Information und Kommunikation über sein Handheld umzugehen.

Wir versprechen uns von der Möglichkeit, immer und überall online zu sein und dabei im kleinen Handheld das ganze Büro mit uns zu führen, eine Menge: Wir steigern unsere Arbeitsproduktivität, wir sind immer und überall topp informiert, wir werden unabhängiger von unseren bisherigen Arbeitsinfrastrukturen und vorgegebenen Arbeitszeiten, wir können kontinuierlich eine grosse Menge an Informationen bearbeiten und anderen wieder zur Verfügung stellen – kurzum: Wir sind immer mitten im Geschehen, immer online. Wir sind Simultanten.

Der permanente “Informationsbeschuss” und das Ablenkungspotenzial durch den dauernden Eingang von neuen Informationen über verschiedene Kanäle können allerdings auch die Produktivität des einzelnen beeinträchtigen. Das Multitasking in der Verarbeitung von Informationen kann Fehler verursachen, Aufmerksamkeitsspannen verkürzen und Stress beim Nutzer hervorrufen (Attention Deficency Disorder). Wir brauchen Kommunikationskodizes, in denen wir uns darauf einigen, wie wir mit Kommunikationsanforderungen umgehen, wie wir Überforderung und Störung vermeiden.

Sonst werden die Simultanten zu Simulanten: sie tun nur so, als könnten sie die Kommunikationsanforderungen bewältigen. Tatsächlich können sie es nicht.

182 Reaktionen

  1. 2. März 2006, 11:35 Uhr, von paula
    0101

    Na sieh’ einer an unter dem Stichwort der “asynchronen Kommunikation” laufen auch unsere “Blog-Regeln” wieder zusammen. Dieser Text ist wirklich spitze und sehr empfehlenswert:
    Usenet-Kommunikation lernen

    Antworten
  2. 2. März 2006, 11:44 Uhr, von Frank
    0102

    Usenets – wieder eine neue Kommunikationsform …

    Antworten
  3. 2. März 2006, 12:27 Uhr, von Miriam Meckel
    0103

    @paula: Stimmt! :-)

    Antworten
  4. 2. März 2006, 13:09 Uhr, von Kent Brockman
    0104

    Fachwort für dieses völlig neuartige Kommunikationsphänomen, das Wissenschaftler nun in einem bahnbrechend sensationellen Fund in den schier undurchdringbaren Tiefen des MM-Blogs ausfindig machen konnten: PSS – Paula-Synapsing-Syndrome und es greift immer mehr um sich, wie bei einigen jüngst aufgefundenen Wirrköpfen bereits eindeutig nachgewiesen werden konnte.

    Antworten
  5. 2. März 2006, 13:38 Uhr, von paula
    0105

    Stichwort: Kommunikationskodizes.

    Ein paar gute Anregungen dazu habe ich hier gefunden:

    virtuelle Teams” eine Studie (.pdf). vom Oktober 2005. Dort findet man im übrigen auch Zahlen zur Mediennutzung von Führungskräften.

    Und noch eine Studie zum Thema “Remote Management – neue Kompetenzen für medienbasierte Führung“, wobei die mit der o.g. Präsentation weitgehend korrespondiert.


    Hier
    gibt es Bücher zu der Thematik.

    Antworten
  6. 2. März 2006, 13:41 Uhr, von Walter
    0106

    aus Usenet-Kommunikation lernen
    ‘Die Ausbildung und
    Entwicklung der Teilnehmer muss dabei nicht vorab geschehen,
    sondern kann »inline« waehrend des Diskurses geschehen – das
    setzt aber eine starke und kundige Moderation des Mediums
    durch die Diskussionsleitung voraus.
    »Stark« heisst hier nicht, dass die Diskussion inhaltlich
    zensiert werden muss oder sollte, sondern es bedeutet, dass
    die Moderation eine Idee und ein Ziel fuer ihr Forum haben
    sollte, dass die Moderation die Kultur, die sie in diesem
    Forum etabliert haben moechte, bereits vor ihrem geistigen
    Auge sieht. Sie sollte mit tauglichen Mitteln daraufhin
    arbeiten, die gewuenschten Traditionen und Techniken zu
    lehren und zu verbreiten. Sie sollte aber auch Mittel und
    Wege anbieten, nicht nur den Diskussionsinhalt sondern auch
    die Form und Kultur dem Diskurs zu erschliessen – stabile
    Foren entstehen nur dadurch, dass man alle Aspekte der
    Kommunikation einer Teilnahme erschliesst.’
    (@paula): der Zusammenhang erschließt sich aus unserem ‘Blog-Gedächtnis’ der letzten Monate. Entscheidend dafür, die Relevanz und Sinnhaftigkeit dieser Aussagen zu beurteilen, ist die Übereinstimmung mit persönlichen, erinnerten Erfahrungen. – Hierher passen sie gut- und geben auch Erklärungen für deine Fragen. Für diejenigen, die unsere ‘Blog- Vorgeschichte’ nicht kennen, ist das Ganze ein wenig kryptisch. Frage nebenbei: asynchrone Kommunikation und Gedächtnis- manche Gedankengänge und -Stränge ziehen sich schon sehr lang…
    Fazit: Kommunikation von Mensch zu Mensch, ob synchron oder asynchron ist ‘Mensch- zentriert’- der human factor ist mehr als ein Störfall. Alle unsere technischen Helfer sollten nicht mehr sein, als das- Helfer, kein Selbstzweck. Technik soll das Leben leichter, spannender, schöner und sicherer machen- leider sind wir Menschen uns dessen nicht bewusst und erreichen oft eher das Gegenteil. Aus Beherrschern der Technik werden Diener und Dilettanten, aus selbstbewussten freien Menschen zweifelnde, gescheiterte User, die dem Diktat der technischen Perfektion nichts auf gleicher Ebene entgegenzusetzen haben. ‘Schöne neue Welt?’
    Telephone Number Mapping (ENUM) hört sich gut an- nur entscheidend ist wohl wie wir mit dieser neuen Technologie umgehen werden- ob als Sklaven des Diktats einer allgegenwärtigen Erreichbarkeit und Verfügbarkeit oder als Beherrscher einer neuen fabelhaften Technik mit der Lizenz zum Abschalten…

    Antworten
  7. 2. März 2006, 13:51 Uhr, von paula
    0107

    WOW, klasse Synopse!

    Antworten
  8. 2. März 2006, 13:53 Uhr, von paula
    0108

    wow, walter, klasse synopse!

    Antworten
  9. 2. März 2006, 15:22 Uhr, von Walter
    0109

    @paula: bist du mein fan-club? ;-)

    Antworten
  10. 2. März 2006, 15:44 Uhr, von paula
    0110

    ja klar!!! Vrituelles wedel, wedel mit dem gelben “Walter”-Fähnchen …

    Und ich habe auch schon ein weiteres Mitglied gewinnen können :-D

    Antworten
  11. 2. März 2006, 16:46 Uhr, von Walter
    0111

    @paula ;-)

    Antworten
  12. 3. März 2006, 12:38 Uhr, von Walter
    0112

    Nochmal zu Angela Merkel: die Karikatur macht deutlich: die Kommunikationskodizes werden vorgegeben und orientieren sich offensichtlich in erster Linie an den Kommunikationsanforderungen der Unternehmensspitze. Die Rollen sind klar verteilt: Die CEO definiert Art und Umfang der Kommunikation, ihre Mitarbeiter müssen mehr oder weniger talentiert den Umgang mit der SMS- Funktionalität ihrer wohl meist schon vorhandenen Mobiltelefone erst erlernen.
    Bleibt die Frage: welche Kriterien geben Aufschluss über die ‘richtigen’, die besten Kommunikationsmittel? Gibt es einen workflow? ein Controlling der Kommunikation? Die wirtschaftliche Bedeutung ist wohl nicht zu leugnen.- auch nicht in der Schweiz

    Antworten
  13. 3. März 2006, 15:45 Uhr, von Walter
    0113

    Zur Definition und Entwicklung von Sprechakten – Liesse sich eine solche Interaktion auf auf die ‘Maschinengestützte Kommunikation’ übertragen- sozusagen durch Austausch der Kanäle? Und wie ändert sich die Qualität von Kommunikation beim Wechsel von persönlicher (peer to peer) – Kommunikation zu Massenkommunikation? Blogs verbinden ja eigentlich beides, halt zeitungleich…

    Antworten
  14. 4. März 2006, 19:55 Uhr, von Walter
    0114

    @CAJ: okay!

    Antworten
  15. 5. März 2006, 9:02 Uhr, von paula
    0115

    @ Walter:

    Ist ist im Grunde interessant, dass die Unternehmen sich diverse Multi-Channel-Kommunikations- und Marketingstrategien für die Kunden einfallen lassen, in der internen Kommunikation das Thema aber im Grunde ausklammern – zumindest habe ich es noch nicht erlebt.

    Ein Workflow-Management mit klaren Regeln für die verschiedenen Kommunikationskanäle ist angesichts der Vielfalt an Kanälen und Plattformen sicherlich äußerst sinnvoll.

    Die Frage ist ja, wie nutze ich die neuen Technologien gewinnbringend und möglichst effizient?

    D.h. wann ist ein Blackberry wirklich von Vorteil? Wie muss ich meine Mails formulieren, wenn das Gegenüber via Blackberry kommuniziert? Wann und wie nutze ich SMS? Bei welchen Projekten ist es z.B. sinnvoll einen Blog gewissermaßen als “schwarzes Brett” einzusetzen, um ständiges Weiter- und Umleiten von E-Mails an alle Projektmitglieder zu vermeiden etc..

    Ich habe den Eindruck, dass in dieser Hinsicht selbst die Trend-Branchen noch etwas hinterherhinken.

    Antworten
  16. 5. März 2006, 11:21 Uhr, von paula
    0116

    @ Walter:

    Und wie ändert sich die Qualität von Kommunikation beim Wechsel von persönlicher (peer to peer) – Kommunikation zu Massenkommunikation?

    Ich sehe das jetzt erstmal für die interne Unternehmens- Kommunikation:

    Ich glaube, dass z.B. Blogs in Unternehmen wirklich sinnvoll sind. Man ist über diese interaktiven “schwarzen Bretter” in der Lage, zum einen sehr viele Mitarbeiter gleichzeitig umfassend zu informieren, zum anderen und das finde ich viel spannender, kann man diese Form der Kommunikation aktiv in Projekte und Prozesse miteinbeziehen.

    Wobei das natürlich wieder zu einer “Beschleunigung” von Arbeitsprozessen führen kann, da alle Mitarbeiter zeitgleich und ungefiltert informiert werden und sich aktiv miteinbringen können. Auf der einen Seite führen solche Prozesse zu einer hohen Informationsdichte bei den Mitarbeitern, auf der anderen Seite kann es allerdings auch den Nachteil haben, dass man sich endlos verzettelt :-) Bei E-Mail sind gewisser Filtermöglichkeiten vorhanden: z.B. Auswahl der direkten / indirekten Adressat(en), Zeitpunkt.

    Solche virtuellen Arbeitsprozesse müssten definierten Regeln unterliegen.

    Antworten
  17. 5. März 2006, 11:40 Uhr, von paula
    0117

    @ Walter:

    Laut der von dir angegebenen Definition sind Bogs aber nicht unbedingt Instrumente der Massenkommunikation:


    Massenkommunikation (nonpersonal communication, mass communication) findet über Massenmedien statt (z.B. Printmedien, TV, Radio, Plakatwände,…) und bietet keine Gelegenheit zu persönlichen Kontakt oder Feedback.

    Blogs sind dann wohl so eine Art Mischform??? Blogs müssen wohl je nach Art und Weise des Einsatzes bewertet werden, sie bieten ebene eine enorme Fülle von Nutzungsmöglichkeiten. (Zeitungsblogs, Corporate-Blogs, Work-in-Progress-Plattformen, Schwarze Bretter, CEO-Infos etc.)

    Die Intention sollte konzeptionell vom Redakteur / Verantwortlichen direkt festgelegt und anhand von Regeln auch aufrecht erhalten werden. (siehe Beitrag Usenets)

    Antworten
  18. 5. März 2006, 11:54 Uhr, von paula
    0118

    Zum Thema Veränderung von Kommunikation / Information durch neue Kommunikationsformen in Bezug auf die Massenmedien folgende Gedanken:

    Die Massenmedien (hier vor allem TV) werden schneller und damit oberflächlicher und evozieren damit durchaus eine falsche Wirklichkeit. Das Komplexe wird immer verkürzter und einfacher dargestellt, obwohl es in Wirklichkeit einfach komplex ist. Die Differenzierung fällt weg.

    Der geübte Mediennutzer (siehe hier auch Sinusmilieus), sucht sich die zusätzlichen (Hintergrund-) Informationen gezielt zusammen, z.B. über Spartenkanäle, aber vor allem im Internet, z.B. über Spezialforen und Boards, der ungeübte, bzw. uninteressierte Mediennutzer, eben der typische Rezipient der “Massenmedien”, bleibt informativ auf der Strecke.

    Fazit: Durch die zunehmende Beschleunigung der Massenmedien, aber gleichzeitig auch stattfindenden Differenzierung (Spartenformate im TV und vor allem im Internet) der Medien wird die “Informationskluft” zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen immer größer. Das liegt nicht an der Verfügbarkeit der technischen Geräten, sondern an der Art und Weise der Nutzung.

    Was der Spruch: “Das Fernsehen macht die Klugen klüger und die Dummen dümmer” aussagt, wird sich mit der sinnvollen Nutzung des Internets (und hier vor allem (!!!) in der Nutzung von Spezialforen, Blogs etc.) um ein Vielfaches potenzieren.

    Antworten
  19. 5. März 2006, 12:27 Uhr, von paula
    0119

    Ein interessante Artikel zum Thema:

    The Evolution of Corporate Communications” hier stellt der Autor Paul Chin angesichts der Flut- z.B. von Spam schon die Frage: RSS, the New E-mail?

    It’s up to organizations to decide how to best categorize its RSS feeds, but some examples might include:

    * Important announcements: Crucial, time-sensitive information requiring immediate attention such as scheduled downtimes for IT and facility infrastructures

    * Executive communications: Messages from management.

    * Corporate events listings: Details of special events such as company sponsored fundraisers, family days, and holiday parties.

    * Intranet changes and upgrades: Announcements of new features and changes to the corporate intranet.

    * Corporate policy changes: Updates to internal corporate policies such as flex hours, Internet usage and etiquette, and employee benefits.

    * Personnel changes: Announcements of promotions, departmental transfers, and retirements.

    Da bin ich ja – dank Aron – jetzt bestens informiert und mal wieder voll im Trend! Danke nochmal dafür ;-)

    Antworten
  20. 5. März 2006, 12:31 Uhr, von paula
    0120

    Das bedeutet: Unternehmen können fast die komplette Kommunikation (sowohl intern, also auch B2C und B2B) über diverse, strukturierte Blogs, bzw. RSS-Feeds abhandeln???!!! Dann wäre der Blackberry also schon bald wieder out???

    Antworten
  21. 5. März 2006, 17:08 Uhr, von Frank
    0121

    @ Paula:

    Das ist wohl ein bisschen übertrieben, da diese “Gadgets” wie ein Blackberry z.B. auch über “Browserfunktionen” verfügen und einfach sehr praktisch und leicht zu handhaben sind. Ein Blackberry vereint in einem Gerät Kommunikationskanäle (Telefon, Mail, SMS, MMS etc.) und Informationsplattformen (Kalender, Memo-Pad etc.). Diese Dienste (wie z.B. elektronischer Abgleich des Kalenders etc.) ermöglichen eine große Zeitersparnis (z.B. Beantwortung von E-Mails während der Bahnfahrt etc.) und effiziente Arbeit.

    Worum es generell vielmehr zu gehen scheint ist der Unterschied zwischen “Push” und “Pull” in der Kommunikation.

    Ein Auflösen der “Push-Kommunikation” z.B. in Form von E-Mail, zugunsten einer oder mehrerer “Pull-Informations-Plattformen” (wobei die RSS-Technlogie beides ermöglichen sollte).

    Das Institut für Informatik der LMU-München ist der Auffassung, dass es durch die zunehmende Informationsfülle zu einer Mischform aus Push- und Pull-Kommunikation geben wird.

    Hier ein Beispiel für die Abschaffung der kommunikativen Insellösungen in einem Unternehmen zugunsten einer übergreifenden Kommunikationsplattform, die auch als umfassende Knowledge-Base fungiert.

    Antworten
  22. 5. März 2006, 17:10 Uhr, von Frank
    0122

    Korrektur:

    Das Institut für Informatik der LMU-München ist der Auffassung, dass es durch die zunehmende Informationsfülle zu einer Mischform aus Push- und Pull-Kommunikation kommen wird.

    Antworten
  23. 5. März 2006, 17:38 Uhr, von Frank
    0123

    @ Walter:

    Für mich sind Blogs keine Instrumente der Massenkommunikation, sondern sie sind Teil des ausdifferenzierten Kommunikationskanals Internet. Sie bedienen aus meiner Sicht immer nur spezielle Interessen und damit Interessensgruppen, was meines Erachtens auch sinnvoll ist, allein, um das Handling einigermaßen zu gewährleisten und die thematische Übersicht zu bewahren. Nicht zuletzt war eine “Entzerrung” dieses Blogs ein durchaus sinnvolles Unterfangen :-)

    So wäre nur ein Corporate Blog aufgrund der Fülle an Informationen und der Vielfalt der Themen sehr schwer steuerbar, gliedert man die Blogs auf, in verschiedene Über- und Subthemen, sollte das Handling leichter sein.

    Antworten
  24. 5. März 2006, 19:36 Uhr, von Walter
    0124

    @paula,Frank: natürlich ist ein Blog zunächst mal kein Medium der Massenkommunikation, denn von der Idee her ist er auf Dialog und feedback ausgelegt. Nur- je größer und anonymer das ‘Publikum’, die community ist- Beispiele: große corporate blogs- microsoft, SAP… desto mehr effektive Massenkommunikation, siehe Beitrag von paula – Massenkommunikation (nonpersonal communication, mass communication) findet über Massenmedien statt (z.B. Printmedien, TV, Radio, Plakatwände,…) und bietet keine Gelegenheit zu persönlichen Kontakt oder Feedback. – ereignet sich. Der von uns angedachte EU- Blog wäre eine solche Mischform, wobei der Dialog allerdings beabsichtigt und nicht wie in den eigentlichen Massenmedien nur im Ausnahmefall inszeniert und innerhalb der Medienredaktionen auch als Inszenierung wahrgenommen wird.- Vergleiche auch Niklas Luhmann: Die Realität der Massenmedien. Interessant auch seine Verknüpfung von Massenmedien und Moral. Soviel als Schlenker ums Thema…

    Antworten
  25. 5. März 2006, 20:06 Uhr, von paula
    0125

    Fundierter Dialog im Sinne von “Rede und Gegenrede” ist doch ab einer bestimmten Masse gar nicht möglich. Wie will man z.B. mit 1.000 Postings am Tag noch einen vernünftigen Themenstrang herstellen, bzw. aufeinander eingehen ohne dass, endlos “herummonologisiert” wird. Bzw. dann macht es für die User Spaß, mitzuarbeiten und es ist auch sinnlos in einem Gewirr von zig Postings unterzugehen. Ein lebendiger Dialog funktioniert nur, wenn der User auf sein Posting Feedback erhält, sonst wird es schnell langweilig, bzw. zur One-Way-Kommunikation.

    Insofern: ein EU-Blog funktioniert vermutlich nur mit vielen kleinen ausdifferenzierten Spezial-Blogs, in denen sich disukssionsfreudige Communities bilden und so “Rede und Gegenrede” ermöglichen.

    Antworten
  26. 5. März 2006, 20:08 Uhr, von paula
    0126

    … dann macht es für die User keinen Spaß mitzuarbeiten …

    Antworten
  27. 5. März 2006, 20:11 Uhr, von paula
    0127

    @ Walter:

    Und dann wird wirklich jedem User sofort bewusst, dass der Blog nicht dem basisdemokratischen Dialog dient, sondern nur Inszenierung bzw. Show ist.

    Danke für den Luhmann Link! Sehr hilfreich!

    Antworten
  28. 5. März 2006, 20:55 Uhr, von Walter
    0128

    @paula: Entschuldige bitte meine überspitzte Darstellung: ein blog ist kein Massenmedium- zur Zeit von Luhmann- er ist 1998 gestorben- gab es noch (so gut wie?) keine Weblogs. Ich glaube, Frank hat Recht, wenn er sagt, dass ‘nur ein (einziger) Corporate Blog aufgrund der Fülle an Informationen und der Vielfalt der Themen sehr schwer steuerbar‘ wäre, ‘gliedert (e) man die Blogs auf, in verschiedene Über- und Subthemen, sollte das Handling leichter sein.
    - Wie gesagt, Luhmanns Aussage bezieht sich auf Massenmedien und deren ‘Macher’- ziemlich kategorisch, wie ich finde, aber stringent- eben ein Aspekt und nicht auf primär dialogische Strukturen wie Blogs.

    Zum Thema: Email als ‘Rundbrief’, Werbung, Spam- hätten nach Luhmanns Definition der technischen Verfielfältigung und Ausbreitung von monologischer Information – meiner Meinung nach – auch den Charakter eines ‘Massenmediums’. Auch eine Email ‘an Alle’ ist eher nicht interaktiv gemeint- und wer hat schon mal auf eine Werbe-mail oder Spam geantwortet?
    Aufgeschnappt in Zeiten der Hoffnung auf Frühling:
    Die Sonne innerer Heiterkeit muß sich zuweilen von Seele zu Seele grüßen.
    Christian Morgenstern
    ;-)

    Antworten
  29. 5. März 2006, 21:45 Uhr, von paula
    0129
    Antworten
  30. 6. März 2006, 13:09 Uhr, von Walter
    0130

    ‘Multitasking in der Verarbeitung von Informationen kann Fehler verursachen, Aufmerksamkeitsspannen verkürzen und Stress beim Nutzer hervorrufen (Attention Deficency Disorder). Wir brauchen Kommunikationskodizes, in denen wir uns darauf einigen, wie wir mit Kommunikationsanforderungen umgehen, wie wir Überforderung und Störung vermeiden.’
    Wesentlich erscheint hier die Arbeitsorganisation um die ‘Sägezahneffekte’ des kommunikationsbedingten Aufmerksamkeitsdefizit- Syndroms (schönes deutsches Wort ;-) ) zu vermeiden. Weitere Stichworte sind Ergonomie, Büroraumgestaltung, Motivation(!!!), Führung und Strategie. Also zuerst denken, dann handeln.
    Zitat: ‘In der deutschen Volkswirtschaft entstehen ca. 90% der Wertschöpfung durch Informationsverarbeitung und Kommunikation an elektronisch unterstützten Arbeitsplätzen. Aspekte wie Arbeitsorganisation, Kommunikationsprozessgestaltung, Ergonomie, Büroraumgestaltung, Motivation, Führung, Strategie und I&K-Ausstattung beeinflussen das komplexe System Arbeitsplatz und damit die mögliche Wertschöpfung.‘ – Wirklich 90 Prozent ??? In dieser Quelle sind es 80 Prozent! Kann jemand diese Zahlen beurteilen?
    Ich habe bisher noch keine Literaturstelle gefunden, die Effizienz bzw. Ineffizienz der elektronischen ‘Mehrkanalkommunikation’ bewertet- hatte aber auch nicht so viel Zeit dafür…

    Antworten
  31. 6. März 2006, 13:53 Uhr, von (Fleiß) Bienchen :-)
    0131

    Schau mal hier in einer Studie vom Statistischen Bundesamt (pdf.). Hier der Link auf die entsprechende Seite dazu.

    Ansonsten sind die Zahlen des “Deutschen Instituts für Wirtschaft” immer ganz brauchbar, aber das ist ja ein Wust … puh … zu Iuk hab ich auf die Schnelle das hier gefunden.

    Oder Du rufst da einfach mal ganz altmodisch an?! :-)

    Antworten
  32. 6. März 2006, 14:13 Uhr, von paula
    0132

    @ Walter:

    Ich finde auch nur die Zahl 90% sie stammt Arbeit und elektronische Kommunikation der Zukunft
    von Bernhard Schmalzl

    Quelle siehe hier bei Amazon

    Antworten
  33. 6. März 2006, 14:13 Uhr, von paula
    0133

    @ Walter:

    Ich finde auch nur die Zahl 90% sie stammt aus dem Buch “Arbeit und elektronische Kommunikation der Zukunft” von Bernhard Schmalzl

    Quelle siehe hier bei Amazon

    Antworten
  34. 6. März 2006, 14:35 Uhr, von paula
    0134

    Zum Thema Schmalzl:

    Auf dem Rückentext des Buches stehen 80% siehe Abbildung hier!
    So eine Verwirrung!!! Also 80% müssten richtig sein.

    sorry, aber das muss man ja erstmal blicken.

    Antworten
  35. 6. März 2006, 14:51 Uhr, von paula
    0135

    @ Walter:

    Und hier noch ein Link zum Thema, den ich ganz gut finde zum Thema “Informatisierung der Arbeit“, dort findest Du ziemlich viele Fachvorträge zu dem Thema, wie z.B. diese hier.

    So, jetzt muss ich aber mal wieder ein bisschen weiterwurschteln … :-)

    Antworten
  36. 6. März 2006, 15:01 Uhr, von Walter
    0136

    Wieder Manuel Castells:
    „Organisational change happened, independently from technological change, as a
    response to the need to cope with constantly changing organisational environment.
    Yet, once it started to take place, the feasibility of organizational change was
    extraordinarily enhanced by new information technologies. (…) the complexity of
    the web of strategic alliances, of subcontracting agreements, and of decentralized
    decision-making for large firms would have been simply impossible to manage
    without the development of computer networks …“ (Castells 1996:169)

    Bleibt die Frage: Wenn sich Unternehmensorganisation und Informationstechnologie gegenseitig stimulieren, verändern und im besten Fall ‘weiter’entwickeln- sollten wir diesen Prozess nicht besser begleiten als korrigieren, um die systemeigene Entwicklung nicht zu stören?
    Ist das die Antwort? ‘Erste deutsche Studie zeigt: nur die besten Führungskräfte nutzen elektronische Medien gezielt zur Innovation’
    “Wer alle Chancen zur Orientierung und Motivation der Arbeitnehmer
    realisieren will, muss elektronische Medien bewusst einsetzen”,
    erklärt Frank Martin Hein, “nur dann entsteht im Ergebnis mehr als
    traditionelle Führung mit anderen Mitteln.”
    Also Kommunikation mit elektronischen Medien zur ‘Verbesserung’ des Führungsstils? Was bedeutet bewusst?
    “Der Wert der Technologie liegt eigentlich nicht darin, den
    Arbeitnehmern Druck zu machen. Führungskräfte könnten sie stattdessen nutzen, Kompliziertes zu erklären, Orientierung zu geben und Wissen für Innovationen zu erschließen.”
    Aha…

    Antworten
  37. 6. März 2006, 16:06 Uhr, von paula
    0137

    @ Walter:

    Führungskräfte könnten sie stattdessen nutzen, Kompliziertes zu erklären, Orientierung zu geben und Wissen für Innovationen zu erschließen

    Im Bereich des Knowledge-Managements ist auch einiges in Bewegung, das spielt sicherlich auch in den Bereich “Wissens- und damit auch Informationstransfer” hinein und in diesem Bereich werden m.E. die unternehmerischen Weichen für die Zukunft gestellt.

    Knowledge Management lässt sich aber nicht allein mit der Implementierung von IT-Lösungen wie z.B. einem Enterprise Information Portal realisieren. Es muss vielmehr als ein ganzheitliches und integriertes Konzept angesehen werden, das die bereits vorhandenen und die zukünftigen IT-Lösungen mit organisatorischen und unternehmenskulturellen Veränderungen verbindet.

    Links dazu:

    Bertelsmann-Arvato (mit ein paar Grafiken)
    Community of knowledge

    Meines Erachtens ist der bewusste und konzeptionelle Einsatz der neuen Technologien notwendig. Dass die besten Führungskräfte ihren Führungs- und Arbeitsstil ständig reflektieren, anpassen und die neuen Technologien entsprechend in den “Workflow” einbinden und somit letztlich innovativ nach vorne streben ist nachvollziehbar.

    Was aber tun mit den tausenden von unqualifizierten Führungskräften, die – trotz modernster Technologie – nicht in der Lage sind, Wissen und Informationen vernünftig zu selektieren und vor allem weiterzugeben? Dann ist das Innovationspotenzial in einem Unternehmen gleich Null! Ausser, dass die Unternehmensspitze eine Menge Geld für den modernsten technischen Firlefanz ausgegeben hat.

    Also eine Einbindung der neuen Technologien in Kommunikations- und Informationsprozesse und entsprechende Regeln sind m.E. notwendig, die können ja durchaus flexibel und dynamisch gestaltet sein und einem fortwährenden Anpassungsprozess unterliegen.

    Antworten
  38. 6. März 2006, 16:07 Uhr, von Joel
    0138

    @Walter: OKAY!

    Antworten
  39. 6. März 2006, 16:37 Uhr, von Frank
    0139
    Antworten
  40. 6. März 2006, 19:56 Uhr, von CA Joel
    0140

    This post has been removed by a blog administrator.

    Antworten
  41. 6. März 2006, 20:47 Uhr, von Joel
    0141

    This post has been removed by a blog administrator.

    Antworten
  42. 6. März 2006, 23:35 Uhr, von david66
    0142

    Halt einfach die Klappe und weine in Dein Kissen.

    Aber bitte teil uns das nicht immer mit.

    PLEASE STOP IT, STOP WRITING PLEEEEAAAASE.

    Antworten
  43. 7. März 2006, 9:37 Uhr, von paula
    0143

    Habe gerade nochmal ein bisschen herumrecherchiert und bin im Zusammenhang mit dem Wissenstransfer und Wissensmanagement auf den Begriff “Semantic Web” gestossen:


    Semantic Web ist die logische Fortführung des bestehenden Internet zu einem intelligenten Informations- und Kommunikationssystem. Die zukünftige “Intelligenz” ist ein Resultat der Anreicherung von existierenden Datenbeständen mit maschinenlesbaren Metadaten.

    Dabei geht es um die Interoperabilität, d.h. die Fähigkeit Information zwischen zwei oder mehr Netzwerken, Systemen, Geräten, Anwendungen oder Komponenten auszutauschen und zu verarbeiten, fernab fernab jeglicher Technologieverliebtheit.

    Dieses Semanitsche Wissensmanagement zielt auf die Steigerung der Qualität von Informationen.

    Dieser Artikel verdeutlicht es ganz gut.

    Auch Weblogs werden dort behandelt, ihnen wird eine Katalysatorfunktion beigemessen.

    Antworten
  44. 7. März 2006, 10:35 Uhr, von paula
    0144

    Die “Semantic Web” Seite gibt wirklich einen umfassenden Überblick – toll, ich bin begeistert!

    Hier fliessen auch unsere Themen wieder zusammen.

    Antworten
  45. 7. März 2006, 12:36 Uhr, von Walter
    0145

    Während beim Semantic Web ‘der entscheidende wirtschaftliche Wert … in der Steigerung der Qualität von Informationen’ liegt, und diese ‘durch die bedarfsgerechte Vernetzung von Informationen im Kontext organisationsspezifischer Ziele und konkreter Prozesse’ erfolgt und Semantische Vernetzung ermöglicht, ‘dass der Computer die Bedeutung und Relevanz von Informationen kennt und daher die Versorgung mit Informationen optimieren kann’ (langer Schachtelsatz, aus Zitaten zusammengesetzt)
    geht es beim Informationsmanagement, wie IBM es versteht, darum, dass Daten “freigesetzt” werden und nicht “Abkömmlinge einer Anwendung” darstellen. Daten aus unterschiedlichen Quellen und in unterschiedlichen Formaten sollen miteinander verknüpfbar werden und in mehreren Abteilungen eines Unternehmen zur Verfügung stehen, so dass sie innovativ genutzt werden können.’
    Es geht dabei wohl auch um einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz und um sehr viel Geld- klar bei Big blue…
    Diese Entwicklungen führen in den Bereich des Data mining
    Bleibt das Problem: wie beurteile ich die ‘Relevanz’ von Information- je stärker der Filter umso mehr ‘nützliche’ Information geht verloren, wird weggefiltert, je chaotischer das ‘Angebot’, desto gößer die Verwirrung.
    Da wäre eine themenorientierte Blog- artige Struktur sinnvoll, wo bestimmte Zusammenhänge und Problemstellungen nachgefragt werden könnten.
    Auf diese Weise würde den ‘mitteilungsbedüftigen’ Mitarbeitern ihre Kommunikation ermöglicht, damit eine gewisse Kanalisation des Informations- und Wissenstransfers erreicht und vor allem das gesammelte Gedächtnis- die knowledge base eines Unternehmens genutzt.

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  46. 7. März 2006, 13:34 Uhr, von paula
    0146

    @ Walter:

    Ja, für mich kristallisieren sich diese unternehmensinternen Kommunikationsplattformen, die ähnlich wie ein Blog funktionieren, als das Modell der Zukunft heraus. (oder RSS-Feeds, oder wie immer man es auch nennen will)

    Sie machen Informationen und damit Wissen transparent, ersetzen z.T. Mails und dämmen damit die Infoflut ein, sie sind archivierbar, d.h. das Wissen bleibt erhalten, sie ermutigen zum Dialog der Mitarbeiter (Partizipation und damit Motivation) und brechen somit herkömmliche starre Strukturen auf und beinhalten meines Erachtens unglaubliches Innovationspotenzial.

    Außerdem sind sie über diverse Kanäle abruf- und einpflegbar, egal ob nun Smart-Phone, Blackberry, Laptop etc.

    Die Frage ist eben nur, wie strukturiert man diese neuen Info- bzw. Kommunikationsplattformen thematisch, wie werden sie moderiert etc., aber das dürfte ja durchaus konzeptionell machbar sein.

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  47. 7. März 2006, 13:47 Uhr, von paula
    0147

    Meine Kollegin und ich spielen eine solche Plattform gerade schon mal für unser neues Design-Projekt durch :-)

    Eine solche offene Plattform könnte im Austausch (Agentur-Projektleitung-Teilprojekte) wunderbar funktionieren! Allerdings, mit gewissen Regeln, na klar.

    Wie der Mitarbeiter die Informationen dann erhalten oder senden will, ob nun als “gepushte” oder als “gepullte” Information, kann er ebenso wie das Endgerät, über das er die Infos empfangen oder senden will, selbst (je nach seinen technischen und biologischen Fähigkeiten) bestimmen – soviel zum Thema Freiheit :-)

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  48. 7. März 2006, 14:14 Uhr, von paula
    0148

    wowey, wir spintisieren hier gerade fröhlich herum. Man stelle sich vor:

    Alle E-Mailboxen in einem Unternehmen werden abgeschaltet, die gesammte interne und zum Großteil auch externe Kommunikation läuft über Blogs. Jeder Mitarbeiter bekommt seinen eigenen Blog (mit schönem kleinen Bildchen, das auch erscheint, wenn er irgendwo posted), dazu gibt es zu diversen Projekten noch Blogs. Alle virtuelle Kommunikation und damit Information ist öffentlich!!!

    Kann das funktionieren?

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  49. 7. März 2006, 14:32 Uhr, von Aron
    0149

    @Paula: Nein, weil Blogs doch eine ganz andere Art von Kommunikation sind. Ich denke nicht, dass sie Emails jemals ersetzen können. Zudem will man ja auch nicht alles öffentlich (bzw. unternehmensintern öffentlich) machen.

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  50. 7. März 2006, 14:34 Uhr, von Aron
    0150

    i.Ü.: Was ihr meint ist wohl weniger ein Blog als ein Content Management System. Ist ähnlich, ABER bei weitem nicht das gleiche.

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