MM_Nietzsche
Zu den Kommentaren
2. März 2007, 20:11 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Overload

Ich dachte, ich sollte mal ein paar Tage dazu beitragen, dass nicht noch mehr Informationen im Web herumschwirren (und habe mir dabei von freundlichen Grippeviren helfen lassen).

Längst ist das, was wir an Informationen zur Verfügung haben, nicht mehr zu bewältigen. Eine Forschergruppe der „School of Information Management and Systems“ an der Universität Berkley hat einmal versucht, die Menge an weltweit verfügbaren Informationen zu ermitteln. Danach wurden im Jahr der Erhebung (2002) allein über die elektronischen Übertragungskanäle (Telefon, Radio, TV und Internet) fast 18 Exabyte Daten ausgetauscht.

Damit man sich das mal vorstellen kann: Wir müssten alle Bücher und Dokumente der Kongressbibliothek zu Washington digitalisieren und das Ganze uns dann 1,75 Millionen Mal vorstellen, dann kämen wir auf diese Datenmenge.

Und das Allerbeste ist: 98 Prozent dieses Kommunikationsgrundrauschens entfallen auf Telefonate. Eigentlich hätte Neil Postman also ein Buch schreiben müssen mit dem Titel „Wir telefonieren uns zu Tode“ (und amüsieren uns oft gar nicht dabei).

Jedenfalls gewinne ich manchmal den Eindruck, dass eine kleine Pause gut tut, um diesem Information Overload (Alvin Toffler) zu entgehen. Vielleicht können wir uns sogar selbst Regeln geben, nach denen wir unsere individuellen Informations- und Kommunikationsprozesse in einem produktiven, nicht überlastenden Sinne gestalten.

Aber wie könnten die aussehen?

 

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99 Reaktionen

  1. 12. März 2007, 14:17 Uhr, von Fabian
    051

    Ich bin drei Tage später in Köln, ohne Roger. Kurz zum Thema Overload:

    M.E. geht es schlicht und ergreifend um Priorisierung von Informationen: Wesentliches von Unwesentlichem trennen. Das bezieht sich auf den Info-Konsum wie auch auf die Kommunikation: Was will ich wie effektiv transportieren. Der Overload an zur Verfügung stehenden Informationen führt bei vielen Mitarbeitern in Unternehmen leider oftmals zu einer völlig unstrukturierten Kommunikation, da sie meinen, alles sei gleich wichtig, dabei verzetteln sie sich oft. Wer kennt es nicht: Power Point, Folie 3 von 134 …

    Im Bereich E-Mail mache ich es so, dass ich sie so abfrage, wir sie mir in der Priorisierung meiner Arbeit in den Arbeitsalltag passen. Und eben nicht nach Posteingang.

    Telefon: Halte ich in der Unternehmenskommunikation für unverzichtbar, ist aber natürlich in stressigen Zeiten ein echter Zeitfresser, vor allem, wenn man mitten in der Arbeit steckt. Aber es gibt ja die praktische Funktion Rufumleitung, wenn man partout nicht gestört werden will.

    Also, für alle technisch bedingten Probleme, gibt es auch technisch bedingte Lösungen: Nämlich so lustige bunte Knöpfe zum an-, aus-, um- und wegschalten :-)

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  2. 12. März 2007, 16:44 Uhr, von Fabian
    052

    Die Frage ist eben, welche Methode bzw. welche Technik man zur Bewältigung der Informationsflut anwendet. Stichwort: Informationskompetenz.

    Das wird in Zukunft wohl eine entscheidende Schlüsselqualifikation in vielen Berufen sein.

    Schön dazu auch folgendes Zitat: „The next best thing to knowing something, is knowing where to find it.“ (Samuel Johnson 1709 – 1784) – man achte bitte auf das Datum :-)

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  3. 12. März 2007, 19:53 Uhr, von Walter
    053

    Kommunikation hat neben der Übermittlung von Fakten auch eine soziale Funktion, persönliche Information, emotionale Kontaktaufnahme, Austausch von Eindrücken, Meinungen, Stimmungen. Diese Seite ist auch in der Unternehmenskommunikation nicht ganz abzutrennen. Wir haben bei den Corporate Blogs versucht, zwischen Faktenmitteilung- meist hierarchisch- und persönlicher Botschaft- gelegentlich anarchisch- zu unterscheiden. Die Blogbeispiele zeigten auch eine gewisse Vermischung. Das ist doch menschlich, oder?

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  4. 12. März 2007, 21:30 Uhr, von Fabian
    054

    Ja und es liegt irgendwie anscheinend auch im Wesen von Blogs, vielleicht, weil sie ein recht schnelles, anonymes und relativ unverbindliches Medium (im Gros mit deshalb auch einem recht netten Unterhaltungswert!) sind.

    Vermutlich aber mehr im Wesen von Communities, die sich dort „einnisten“, wo es ihnen gut gefällt, bzw. einfach dort bilden, wo mehrere Menschen mit gleichen Interessen aufeinanderstoßen. Und hier wird es natürlich für CB-Betreiber interessant, welche Dynamiken können sich da bilden und wie schädlich können die in der Außendarstellung für das Unternehmen sein. Stehe CBs für große Unternehmen und Marken sehr kritisch gegenüber.

    Da in der virtuellen Kommunikation die ganzen zwischenmenschlichen Komponenten fehlen, die zu einer ganzheitlichen Einschätzung des Gegenübers und einer ganzheitlichen Kommunikation (die dann zwar auch Bruchstückhaft, d.h. in Form von Mail und Telefon) gehören, rumpelt es bisweilen ganz schön in Foren und Blogs. In Unternehmen kennt man seine Pappenheimer schließlich in und auswending und weiß sie kommunikativ entsprechend zu nehmen.

    Am Rande eine interessante Studie: „Weblogs und Journalismus: Konkurrenz, Ergänzung oder Integration?
    Eine Forschungssynopse zum Wandel der Öffentlichkeit im Internet“
    (aktuelle Ausgabe der Media-Perspektiven)

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  5. 13. März 2007, 10:01 Uhr, von Walter
    055

    Zitat aus media perspektiven 2/2007 (@Fabian):
    ‚Mehrere international vergleichende, repräsentativ angelegte Untersuchungen kommen übereinstimmend zum Ergebnis, dass Deutschland bei der Diffusion des Formats Weblog in der Entwicklung hinter anderen Industrieländern zurückbleibt. Nach der repräsentativen Studie Mediascope Europe 2006 der European Interactive Advertising Association (EIAA) bildet Deutschland unter zehn untersuchten europäischen Ländern das Schlusslicht. Nur 8 Prozent der Internetnutzer waren im September 2006 mindestens monatlich in Weblogs aktiv. Im Durchschnitt der untersuchten Länder lag der Anteil bei 15 Prozent. Besonders hoch war er in Frankreich mit einem Viertel der Internetnutzer sowie mit je einem Fünftel in Dänemark (20%) und Belgien (19%).‘

    Wir Deutsche können uns vor dem virtuellen Overload des Web2.0 im Vergleich zu unseren Nachbarn also am besten schützen.- Warum? Besteht ein Zusammenhang zwischen Kommunikationsfreudigkeit, Mitteilungsbedürfnis und ‚Offenheit‘ der Gesellschaft? Oder sind Weblogs und Foren nur ein Ersatz für fehlende Kommunikation in einer wie auch immer gearteten sonstigen Öffentlichkeit? nach meiner Wahrnehmung ist eine der (vielen) Intentionen des Web2.0 der Austausch von Meinungen, Erfahrungen, Erkenntnissen, Fragen und Zweifeln (!) über unsere beschleunigte reale und virtuelle Welt. Information overload ist eine Folge der globalen Vernetzung von Warenaustausch und Wissen/ Information infolge der Entwicklung der Informationstechnologie und des Internet. Die IT hat uns Menschen sozusagen links überholt. Um mitzukommen glauben wir nicht mehr darauf verzichten zu können und resignieren dann früher oder später vor der Datenflut.
    Eine Möglichkeit liegt darin, uns Scheuklappen anzulegen, nur noch das wahrzunehmen, was uns in unseren Meinungen, Urteilen, Vorurteilen bestätigt. Eine andere liegt im Einsatz von Filtern, zum Beispiel indem wir bestimmte Medien ‚konsultieren‘, die uns diese Filterfunktion abnehmen- eigentlich auch einseitig- Mainstream? Nach meiner Wahrnehmung orientieren sich auch Medienmacher an einer diffusen Wahrnehmung von öffentlicher Meinung und versuchen dieses verschwommene Bild mit ihrer persönlichen Weltsicht überein zu bringen, sozusagen auf ein Raster zu legen. Da liegt das Problem.- Unsere Wahrnehmung entscheidet darüber, ob eine Information sinnvoll, notwendig, unwichtig oder überflüssig ist. Als komplexe Wesen werden wir dabei von Verfassungen, Stimmungen, Umgebungssituationen beeinflusst. Die Information, die uns das eine Mal sinnvoll und notwendig erscheint, kann uns ein andermal zu viel sein. Wir entscheiden- ob bewusst oder unbewusst. Und so sind es auch die ‚inneren Filter‘, auf die wir uns verlassen (können) müssen. Spätestens hier fängt die Selbsterkenntnis an. Die bleibt dann wohl niemandem erspart.
    – Aber ohne diese Selbsterkenntnis und Selbstkritik werden wir uns und unserer Umwelt möglicherweise, auch nach unseren eigenen Maßstäben, nicht gerecht.

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  6. 13. März 2007, 19:17 Uhr, von Fabian
    056

    @ Walter: Ich denke es liegt auch daran, dass Deutschland im Grunde ein sehr strukturkonservatives Land ist (sieht man ja auch an anderen Debatten.)

    In der Durchdringung des Internets liegt Deutschland meines Wissens auch hinter anderen EU-Ländern zurück. (Zahl der Anschlüsse) Generell sind wir technologisch vielleicht auch nicht so aufgeschlossen und weit wie anderen Länder.

    Die Deutschen nutzen immer noch eher die klassischen Medien, um sich zu informieren: 221 Min. pro Tag Radio, 220 Min. pro Tag Fernsehen, 28 Min. Tageszeitung, 44 Minuten Internet (media-perspektiven 12/2005) Außerdem werden unterschiedliche Medien zur Information milieuabhängig genutzt.

    Man müsste untersuchen, welche Gruppen bzw. Milieus in anderen Ländern vorzugsweise Blogs zur Informationsbeschaffung nutzen und sich fragen, warum das beispielsweise anders in Deutschland ist.

    Ich habe den Eindruck (aber das steht vermutlich auch in dem Artikel), dass sich Blogleser und Nutzer in Deutschland auf einen kleinen Kreis an „modernen Performern“ beschränkt, die sich gegenseitig immer fleißig bebloggen, viele Deutsche aber nach wie vor eher auf die klassischen Medien setzen.

    Mich würde dazu mal eine Umfrage unter jungen Medienstudenten interessieren, in welchen journalistischen Bereich sie wollen? Ich denke, die wenigsten tragen als Berufswunsch „Blogger“ ein.

    Vielleicht hat die Mediennutzung und entsprechende Informationsbeschaffung insgesamt auch viel mit Mentalität zu tun?

    Als Indikatoren für Informationsselektion bietet sich für mich persönlich das soziale Milieu an, in dem ich arbeite und lebe. Was interessiert mich (generell, z.B. Kultur, Politik, Musik, welche Arten von Musik)? Was brauche ich effektiv für meinen Job (und hier speziell für meinen Bereich, was muss ich nicht unbedingt wissen, weil es dafür andere Fachleute gibt?)? Worüber unterhalte ich mich gerne mit Freunden? Ich denke schon, dass es sinnvoll ist, für sich zu clustern und sich auch freizuschaufeln.

    Natürlich war es in Zeiten einfacher, da die großen Zeitungen einem die Infohappen mundgerecht servierten.

    Dazu sehr nett, aber auch sehr umstritten: Henryk M. Broder: „Internet macht doof“ im Tagesspiegel

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  7. 13. März 2007, 19:23 Uhr, von Fabian
    057

    Hier der Link:

    Henryk M. Broder: „Internet macht doof“ – im Tagesspiegel vom 9. Januar 2007

    Lustige Anekdote am Rande: Herr Broder wurde kurz nach der Veröffentlichung o.g. Artikels, nämlich am 25. Januar, zum „Online-Journalist“ des Jahres gekürt und er erhielt dafür den Goldenen Prometheus.

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  8. 14. März 2007, 12:47 Uhr, von Walter
    058

    Zu Herrn Broder, der nicht nur im Internet bereitwillig seinen Senf dazu gibt: ‚Das WWW ist auch maßgeblich für die Infantilisierung und Idiotisierung der Öffentlichkeit verantwortlich.‘ – Diese Aussage wird durch den Artikel im Tagesspiegel wirklich nicht belegt. Ich finde die pseudoelitäre Haltung von Herrn Broder etwas sonderbar.- Möglicherweise hat er zuviel Sartre gelesen. (La Nausée)
    Um es mit Paul Sethe zu sagen, den er ja auch zitiert: „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“- Einschließlich Herrn Broders. Da lobe ich mir das Internet…

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  9. 14. März 2007, 15:41 Uhr, von Fabian
    059

    Fand es in der Radikalität und als Kontrapunkt ganz amüsant, aber in den Schlussfolgerungen in der Tat etwas seltsam. Dazu passt der Leitsatz: Das Fernseh macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger, gleiches gilt auch – in Potenz – für das Internet.

    Halte den Informationspluralismus für sinnvoll und gut. Und ich finde es ebenfalls gut, dass das Filtern von Information grundsätzlich jedem einzelnen und nicht einigen wenigen überlassen ist.

    Dadurch kann es natürlich zu einer gewissen Informationsverflachung kommen. Dazu stand letztens in der Wirtschaftswoche ein ganz interessanter Artikel von Renate Köcher, Leiterin des Allensbacher Instituts. Leider kein Online-Zugriff:
    NR. 052 VOM 22.12.2006 SEITE 190:
    „Mehr als Substitution“ – Das Informationsverhalten der Bevölkerung verändert sich seit Jahren von grundauf.

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  10. 14. März 2007, 15:45 Uhr, von Fabian
    060

    Dazu noch ein Link: Prof. Dr. Renate Köcher über die Veränderung des Medienverhaltens und des generellen Informationsverhalten. ACTA 2006 – pdf

    Antworten
  11. 14. März 2007, 17:00 Uhr, von Walter
    061

    Aber die Nutzer wählen auch aus:
    ‚Die Masse der Nutzer konzentriert sich auf ein ganz enges Anwendungsspektrum.‘
    Interessant finde ich die drastische Abnahme der Kommunikationsfunktion des Internet mit zunehmendem Alter (ab 20): Kommunikation bei 14 bis 19 jährigen 42%, bei 55 bis 64 jährigen 5%- ältere kommunizieren also weniger mittels Internet. Telefonieren sie stattdessen?

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  12. 14. März 2007, 17:52 Uhr, von Janna
    062

    Entweder sie telefonieren, oder sie treffen sich tatsächlich so von Angesicht zu Angesicht. Persönlich.
    Eine Strategie, der ich auch zunehmend verfalle. Telefonieren hasse ich eh und emails schreiben ist mir zu anstrengen, daher reicht es mir, gut Freunde alle paar Monate mal zu besuchen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: man kommt mal raus und in ne andere Umgebung, hat sich viel mehr zu erzählen und die Kosten werden einfach umgelagert: anstatt der erhöhten Telefonrechnung gibts halt Reiseausgaben. Nur bei Feunden aus Übersee wird die Sache etwas kostspielig…

    Antworten
  13. 14. März 2007, 19:36 Uhr, von theresa
    063

    dann droht zumindest kein
    “übersee-freunde-overload“… ;-)

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  14. 14. März 2007, 19:57 Uhr, von Fabian
    064

    Ich finde ehrlich gesagt eine Mischung (Mail, Telefon, Postkarte und regelmäßige Treffen) aus allem am besten und praktiziere das auch so! Wichtig ist doch einfach, dass man in Kontakt bleibt, weil einem der andere wichtig ist!

    Antworten
  15. 14. März 2007, 21:04 Uhr, von Janna
    065

    das Zweifels ohne, war nur gerade nach dem Studium (wo man ja irgendwie immer und permanent mit vielen Leuten in Kontakt steht) erstaunt, das die interessanten und wichtigen Kontakte auch bleiben, egal wie oft und wieviel man von und miteinander kommuniziert.

    Antworten
  16. 14. März 2007, 21:05 Uhr, von Fabian
    066

    @ Walter: Im Alter kommt es (mangels Zeit) vermutlich mehr auf die Qualität bei Freundschaften an. Wenige, dafür aber sehr gute Freunde (so ist zumindest meine Erfahrung), mit denen man lieber telefoniert oder sich trifft. Qualitativ geht nichts über ein Treffen von Angesicht zu Angesicht, da muss ich Janna recht geben.

    Antworten
  17. 14. März 2007, 21:07 Uhr, von Fabian
    067

    @ Janna, das stimmt, das hat aber eben etwas mit der grundsätzlichen Wertschätzung einer Person zu tun.

    Antworten
  18. 14. März 2007, 21:59 Uhr, von Aron
    068

    Hier ein kleiner Nachtrag zu einem früheren Thema: Corporate Blogging

    Antworten
  19. 15. März 2007, 7:10 Uhr, von Fabian
    069

    Oh, da habe ich auch noch einen: Das Ende des Blogging-Wahns (SZ vom 3.3.2007)

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  20. 15. März 2007, 9:06 Uhr, von Fabian
    070

    Zum Informationsverhalten gibt es jetzt eine neue Studie von KPMG: 34 Prozent der Deutschen informieren sich hauptsächlich über Tageszeitungen, das Fernsehen gaben 38 Prozent der Befragten als Hauptnachrichtenquelle an. 14 Prozent hören das Neueste vom Tag lieber im Radio, 13 Prozent nutzen vorwiegend das Internet zur Information. (…) Die Tageszeitung hat in Deutschland offenbar einen höheren Stellenwert als in anderen Ländern. Quelle: Netzeitung.

    Antworten
  21. 15. März 2007, 9:13 Uhr, von Fabian
    071

    Nochmal ich … Zum Thema Blogs und Information gab es neulich Ergebnisse einer Umfrage der Universität Leipzig von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß u.a.: Blogstudie 2007
    Informationssuche im Internet – Blogs als neues Recherchetool.

    So, nun muss ich was schaffen! Ist das ein Wetter!

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  22. 15. März 2007, 10:09 Uhr, von Walter
    072

    Zum Zusammenhang zwischen Kommunikationshäufigkeit (nicht -Intensität!), bevorzugten Kommunikationsmedien und Alter deutet meine persönliche Beobachtung darauf hin, dass Jugendliche, Mädchen mehr als Jungs sehr intensiv über das Internet kommunizieren (ICQ, Gesichterparty, StudiVZ), ältere im Berufsstress häufig (nicht immer) als erstes ihre Sozialkontakte vernachlässigen und sich so langsam aber stetig untereinander entfremden, häufig auch wegziehen. Gerade bei den 25 bis 50- Jährigen wäre das Internet als Kontaktstelle optimal, es wird allerdings nur von einer Minderheit (unter 20%) so wahrgenommen. Ich möchte nicht kulturpessimistisch sein, aber nach meinem Eindruck ist das Sozialverhalten der erwerbstätigen Mittelalten teilweise problematisch, was sich auch an geringem sozialen Interesse und bescheidenem ehrenamtlichen Engagement zeigt. In dieser (unserer) Altersgruppe liegt also einerseits ein Problem für unsere Zivilgesellschaft ‚begraben‘, andererseits aber auch ein großes Potenzial, das wir alle durchaus positiv nutzen können. Dieser Blog und andere zeigen ja, dass es geht. Nicht als Ersatz für ‚enge‘ Beziehungen, aber als eine ‚Begegnungsstätte‘ von Ideen, Erfahrungen und Meinungen quer durch den deutschen Sprachraum. In einem ähnlichen Zusammenhang war von ‚Wahlverwandtschaften‘ die Rede, nicht total gleichgesinnte- die gibt es eigentlich nicht und außerdem wäre das ganz langweilig- sondern interessierte, neugierige Menschen. Ich persönlich empfinde eine themenbezogene Diskussionsform wie hier intellektuell anregend und gar nicht oberflächlich, da wir alle auch ganz persönliche Erfahrungen und Meinungen einbringen. – Also eher bewusstes Auswählen anstelle von Overload. Wobei- zugegeben- die Informationsdichte hin und wieder etwas hoch ist.

    Antworten
  23. 15. März 2007, 12:14 Uhr, von Walter
    073

    Aus der Studie im Internet: http://www.blogstudie2007.de

    ‚Die befragten Trendsetter im Internet wünschen sich ein Weblog von Angela Merkel („wenn sie es selbst schreibt“); weitere Favoriten sind –- in dieser Reihenfolge – Harald Schmidt, Papst Benedikt XVI., George W. Bush („wegen seiner Rechtschreibschwäche“ und Steve Jobs. In der Hitliste der Anti-Blogger steht die Bundeskanzlerin ganz oben, „obwohl sie’s bereits tut“: offenkundig hätten die Befragten sich mehr von dem entsprechenden Internet-Auftritt erwartet. Ihre Ansichten lieber für sich behalten sollten diesem (nicht-repräsentativen) Stimmungsbild zufolge auch Dieter Bohlen, George W. Bush, Paris Hilton und Edmund Stoiber, die in den Top 5 folgen.‘

    Einverstanden. Ich wünschte mir auch einen Overload- freien Merkel- Blog. – Aber sie traut sich nicht.

    Antworten
  24. 15. März 2007, 21:43 Uhr, von Aron
    074

    Und wo ich gerade dabei bin, Links zu „alten“ Themen hier fallen zu lassen: Ich hab noch einen SEHR amüsanten zu Web 2.0!!!

    Antworten
  25. 16. März 2007, 7:19 Uhr, von Fabian
    075

    @ Walter: Das war schön gesagt, ja. Was ich mich nur frage, funktioniert virtuelle Streitkultur? Ich meine hier findet ein netter und anregender Austausch statt (wobei ich mich manchmal frage, wie das ganze hier als Gespräch ausähe – Stichwort Gesprächskultur :-)) , aber kontrovers diskutiert wird hier auch nicht gerade – mag auch am Thema liegen (die politischen Themen reizen da sicherlich mehr), oder doch am Medium Blog?

    Das fehlt mir ohnehin vielen deutschen Blogs. Sogesehen sind sie schrecklich langweilig. Der Bloginhaber posaunt seine kecke Meinung heraus, die Kommentierer stimmen meist unisono zu, weil es fast immer um das „Draufgekloppe“ auf irgendwas böses Althergebrachtes und Großes geht, das man außerhalb der Blogosphäre eh‘ nicht beeinflussen kann. Oder irre ich mich? Vielleicht hat ja jemand andere Erfahrungen mit Blogs gemacht.

    Foren zu Spezialthemen gibt es – glaube ich – schon sehr interessante, in denen auf einigermaßen hohem Niveau diskutiert wird, aber auch da ist die Streitkultur mitunter bedenklich. So ist das sicherlich, wenn ganz unterschiedliche Menschen aufeinanderprallen.

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  26. 16. März 2007, 9:19 Uhr, von Walter
    076

    Die Diskussion und der Meinungsaustausch hier lassen sich nur sehr bedingt mit einer realen Diskussionsrunde in ‚Echtzeit‘ oder einem ‚Live- Chat‘ vergleichen. Sinn und Qualitätsvorteil- meine Meinung- liegen in der Recherche und der sich im Dia-/ Polylog entwickelnden Position zu einem Thema. Dieser Blog ist in seiner Struktur und nach seiner Intention kein Streitblog, sondern eine ‚Gelegenheit, Eure Gedanken loszuwerden und neue Ideen in den Webdiskurs einzuspeisen.‘
    Am spannendsten finde ich den Austausch hier, wenn wir uns in unseren Meinungen annähern, dabei aber dennoch versuchen kleine, wesentliche (?) Unterschiede herauszuarbeiten. Dass sich dabei Fakt und Interpretation vermischen liegt in der Natur der Sache, also in unserer individuell menschlichen Wahrnehmung. Wohltuend finde ich, dass hier relativ- in Vergleich mit anderen Blogs- wenig Inszenierung stattfindet und die Hauptperson, MM, zwar die Themen setzt und ihre Position, meist in Form einer Frage, offenbart, sich im Diskussionsverlauf aber nicht besserwisserisch- wie viele der männlichen Platzhirsche im Blog- Revier- in die Diskussion einschaltet und die Teilnehmer/ Besucher/ Gäste penetrant zurechtweist. Ich sehe darin einen Ausdruck von Toleranz, nicht von Desinteresse oder Profillosigkeit. Je mehr Interessierte sich an der Diskussion beteiligen umso besser. Wenn es uns weiterhin gelingt, die Atmosphäre klar und offen zu halten, unsere Meinungen nicht als die allein seeligmachenden darzustellen und neugierig zu sein, werden wir auch ohne hochentwickelte Streitkultur auskommen.- Solange wir uns einigermaßen ehrlich und respektvoll die Meinung sagen können.

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  27. 16. März 2007, 9:23 Uhr, von Fabian
    077

    @ Walter: Soziales Engagement. Es ist natürlich bequemer, zeit- und nervensparender zu bloggen (und sich auf diese Art und Weise mit den Problemen der Welt zu befassen), als sich mit realen Menschen auseinanderzusetzen und sich beispielsweise vor Ort für Behinderte, oder den Umweltschutz zu engagieren, d.h. sich mit Menschen zu befassen, die unbequem sind, ihre Marotten haben, die unter Umständen auch noch anhänglich werden, oder die man einfach lieb gewinnt. Solche Verpflichtungen gehen viele heute nur noch ungern ein, oder man hat keine Lust, sich neben der anstrengenden Arbeit noch in solchen Scharmützeln aufzuhalten. Soziales Engagement ist eben mitunter auch unbequem. Vor allem aber auch Arbeit, Zeit und Zuwendung erfordern, Idealismus allein reicht nicht, der ist schnell verflogen, wenn man die ersten Gegner überwinden muss. In Blogs kann man tolle idealistische Fensterreden halten, bewirken tut man aber vermutlich nur wenig, bzw. wenn man ehrlich ist nix.

    By the way: Gibt es Probleme beim virtuellen Austausch, zieht man sich einfach zurück und gut ist es meist. Das ist schon oberflächlich, ja! Und ein wenig spiegelt es sicherlich auch die Person wider, die das tut. (Ich fasse mich gerade an meine eigene Nase!)

    Antworten
  28. 16. März 2007, 9:30 Uhr, von Fabian
    078

    PS Das war auch wieder so eine Fensterrede von mir :-) Sehe gerade, dass Fensterrede im Englische: soapbox speech – heisst. Das finde ich drollig. Statt zu bloggen werde ich mich jetzt mit meinem Waschmittel unterhalten und gemeinsam werden wir ein wenig Schaum schlagen ;-)

    Antworten
  29. 16. März 2007, 9:45 Uhr, von Walter
    079

    Fensterreden sind zwar Monologe- werden aber doch gehört und gelesen und als Meinungsäußerung wahrgenommen. Was Bloggen und soziales Engagement anbetrifft, so schließt sich beides in meiner Wahrnehmung nicht aus! Man könnte auch sagen zu Worten gehören Taten. Das ist natürlich hier im Blog nicht mechanisch umsetzbar, aber reden/ schreiben ist auch Handeln- mit Worten, Stichwort Glaubwürdigkeit.
    Teilnahme und Interesse an Öffentlichkeit, ob jetzt real oder virtuell, geht über Selbstdarstellung hinaus, bedeutet auch Exposition, Stellungnahme.
    Ob sich Worte und Taten teilweise oder ganz (?) decken, liegt an der Eigenverantwortung, am Charakter jeden von uns. Da sind wir in erster Linie uns selbst gegenüber verpflichtet und verantwortlich.

    Antworten
  30. 16. März 2007, 10:29 Uhr, von Janna
    080

    Ich muß ja mal gestehen das dies hier der einzige Blog im www ist, an dem ich mich gelegentlich beteilige. Warum ? Die Art und Weise, wie hier gebloggt wird, finde ich sehr löblich. Da wird nicht aus der Hüfte gefeuert, sondern erst gedacht und dann getippt.
    Mich nervt an den meisten Blogs, das es oft ein Aufeinandertreffen von Platzhirschen ist, die sich in Originalität (und manchmal auch Absurdität) gegenseitig übertreffen wollen, vom bashing mal ganz abgesehen. Da wird unreflektiertes Wissen und Aufgeschnapptes zum Besten gegeben, ohne mal eine Sekunde über das wieso-weshalb warum nachzudenken. Aber das ist meiner Meinung nach generell ein Problem im www, die Flut an ungeprüften Informationen und Halbwahrheiten ist mir einfach zu groß. Daher bevorzuge ich zum Frühstück doch eher eine Tageszeitung, da habe ich wenigstens die Illusion, das ein Redakteur das Geschriebene vielleicht noch mal überprüft hat…

    Antworten
  31. 16. März 2007, 12:07 Uhr, von Walter
    081

    Aus Arons Link zu Spreeblick:
    ‚Weblogs
    Weblogs (auch: Blogs) sind einfache elektronische Publikationssysteme, die von der CIA entwickelt wurden. Weblogs geben Bürgern das Gefühl etwas zu sagen zu haben und verhindern dadurch möglicherweise störende, tatsächliche Aktivitäten. Weblogs sind das digitale Equivalent zum Demonstrationsrecht.

    Blog-Kommentarfelder
    Blog-Kommentarfelder sind in Blogs reservierte Anzeigenplätze für andere Blogs. Sie haben den Kommunikationswert einer Kneipenschlägerei, sind aber nicht so unterhaltsam.‘
    Beide Definitionen treffen hier wohl eher nicht zu- Ist jemand bei der CIA? Da möchte ich Janna zustimmen: Hier ist keine einsame Insel, auch wenn sich nur wenige aktiv beteiligen, zu Wort melden. A little bit different

    Antworten
  32. 17. März 2007, 9:25 Uhr, von Walter
    082
    Antworten
  33. 17. März 2007, 10:18 Uhr, von Fabian
    083

    Wow interessant, aber im derzeitigen Schulalltag mit den derzeitigen eng gefassten (und auf das Zentralabitur zulaufenden) Curriculua wohl kaum realisierbar. Wünschenswert wäre eine ganztätige Vorschule für alle Kinder (wie man sieht ist die insbes. für Migrantenkinder gut – stand letztens auch ein großer Artikel im Stern dazu.), in der solche neuen Lernformen ihren Ausdruck finden und ausprobiert werden! M.E. ist der deutsche Kindergarten wirklich eine überholte Einrichtung. Bildung muss viel früher anfangen.

    Das Beispiel zeigt, man muss einfach mal andere Wege gehen und dafür ist man nie zu alt.

    Antworten
  34. 17. März 2007, 10:24 Uhr, von Fabian
    084
    Antworten
  35. 17. März 2007, 18:17 Uhr, von Fabian
    085

    Nochmal was ein bisschen zur Informationsaufnahme, z.B. die Lasser-Formel: Lasswell-Formel „Who says what in which channel, to whom with what effect?“
    Es geht in der Tat viel um die Formen Wahrnehmung und die Informationsverarbeitung. Link dazu: Antje Behrens: Betriebliches Informationsmanagement – Informieren, überzeugen oder beeinflussen? Siehe Kapitel 2.

    Antworten
  36. 17. März 2007, 18:18 Uhr, von Fabian
    086
    Antworten
  37. 17. März 2007, 18:20 Uhr, von Fabian
    087

    Huch zu schnell gebloggt, Lasser war was anderes, regt aber auch zur Kommunikation an ;-)

    Antworten
  38. 18. März 2007, 11:12 Uhr, von Walter
    088

    Aus FU Berlin, Digitale Dissertation von Antje Behrens :
    ‚Der Wert einer Information wird durch Neuigkeit, Genauigkeit, Wahrheit, Vollständigkeit, Aktualität und Relevanz bestimmt. Doch wie der Empfänger die Information aufnimmt und bewertet, wird in starkem Maß von den weichen Faktoren beeinflußt.
    Darunter sind sowohl die Akzeptanz und Glaubwürdigkeit des Senders als auch die äußere Gestaltung zu sehen.
    Menschen, seien es die eigenen Mitarbeiter, Nachbarn, Aktionäre oder Journalisten, wollen über alle Sinne angesprochen werden.
    Werden alle Medien als miteinander harmonierend empfunden, wirkt sich dies positiv auf das Gesamtbild aus.‘

    – Nun ja, Harmonie klingt gut, ist aber wohl nicht Maß und Ziel aller Kommunikation. Glaubwürdigkeit und Akzeptanz (siehe auch Corporate Blogs) sind da schon wichtiger und dienen bewusst und unbewusst als Filter zur Wahrnehmung und Beachtung von Informationen. Wir schauen doch zuerst auf den Absender.(?) Letztenendes bleiben unsere persönlichen Erfahrungen, unsere Assoziationen und das damit verbundene ‚Gefühl‘ von Interesse, Neugier, Ablehnung, Wert- oder Geringschätzung als der entscheidende Filter übrig. Die Selbstwahrnehmung unserer persönlichen Einstellung hilft uns auch, mit Widerständen besser umzugehen. Danach richtet sich auch die Reihenfolge, wie wir Themen abarbeiten. Dabei kann ich mir das Beste auch bis zum Schluss aufheben.

    Antworten
  39. 18. März 2007, 19:53 Uhr, von Cate
    089

    Schöne Grüße von den freundlichen Gripppeviren.

    Antworten
  40. 18. März 2007, 20:23 Uhr, von Walter
    090

    Nachdem der Winter nach dem schwachen Gastspiel im Winter doch noch einmal versucht an Winter zu erinnern- oder so ähnlich- schlagen jetzt die Viren zu. Aber es hilft nix, bald kommt das Frühjahr.
    Deswegen gute Besserung an alle Virengeplagten, freuen wir uns auf den Frühling.
    Zu guter Letzt:
    Da wir unsere persönlichen Daten ja hier nicht austauschen und Cate nur sehr ungefähr ihren Geburtstag- um den 10. Januar?- angegeben hat, kenne ich außer meinem nur zwei Geburtstagstermine hier, einer davon ist heute…
    Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!

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  41. 18. März 2007, 22:34 Uhr, von Cate
    091

    Ahh! Google sei Dank bin ich jetzt auch in der Glückwunschpflicht. :o) Oder wie wir im Pubertätsalter immer so schön sagten: Allet jute zum G-Punkt!

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  42. 19. März 2007, 9:45 Uhr, von Fabian
    092

    @ Walter: Aber widerspricht Corporate Blogging nicht im Grundsatz der Authentizität von Blogs? Das Unternehmen, das sein Blog kommunikativ nicht steuert ist doch doof. (sorry, aber wozu sollte man sonst so viel Geld an PR-Firmen hinausblasen?) – Der von VW gesponserte Schlemmer-Blog ist ja auch wieder so ein negativ Beispiel von manipulierter Blog-Authentizität. Neben Wall-Mart etc. Ich denke, die Kunden checken das schon, wenn da rumgeschraubt wird und dann kann der Schuss schnell nach hinten losgehen.

    @ Cate: Gute Besserung!!! Dachte schon, du wärst jetzt ganz raus :-)

    @ All: Mistwetter! Heute morgen dicke Schneeflocken hier am Ebertplatz.

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  43. 19. März 2007, 10:37 Uhr, von Walter
    093

    @Fabian: Corporate Blogs sind- soweit ich sie kenne- sehr unterschiedlich. Mein Hinweis bezog sich auf unsere Diskussion über Corporate Blogs und verschiedene Ansätze, ethisch begründbare Regeln zu suchen, die helfen sollten, einerseits Glaubwürdigkeit, andererseits Respekt und Akzeptanz zu vermitteln.
    Zum März als April: Hier lag heute Morgen noch etwas Schnee, jetzt ist er weg.

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  44. 19. März 2007, 11:38 Uhr, von Steffi
    094

    @ Fabian: dann fahr doch mal in den Süden – hier am Chlodwigplatz scheint gerade sogar die Sonne! ;-) Schönen Montag …

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  45. 19. März 2007, 16:00 Uhr, von Walter
    095

    Köln mit Schnee und Sonne- da scheint ja wirklich alles beieinander- Mikrokosmos.
    Und der Dom steht mal wieder dazwischen- ohne Overload?

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  46. 19. März 2007, 16:25 Uhr, von Steffi
    096

    Ganz ohne Overload, Walter! Das ist wirklich das tolle am Dom. Wenn ich da als kleines mickriges Würstchen auf der Domplatte stehe, fällt es mir leicht, mich mal wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Da werde selbst ich als Atheistin ehrfürchtig! ;-)

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  47. 19. März 2007, 17:25 Uhr, von Gabi
    097

    nach den Wetternachrichten… hier nun mal eine Mediennachricht:

    Anne Will erhält den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2007.

    Na, wenn das nicht ein schönes Geburtstagsgeschenk ist. Herzlichen Glückwunsch hierzu und alles Gute zum Geburtstag (nachträglich) natürlich auch von mir…

    Und wenn einem nichts mehr einfällt, dann redet man eben über das Wetter ; )
    : hier im Westmünsterland scheint gerade sehr schön die Sonne, blauer Himmel, nur leider etwas kühl…

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  48. 19. März 2007, 18:36 Uhr, von Fabian
    098

    @ Steffi: *lach* Habe zum Bennoplatz rübergemacht :-)

    Hui, da hat aber jemand gerade einen richtig schönen Lauf! Toll!

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  49. 19. März 2007, 19:13 Uhr, von Nora
    099

    So viel zum Thema ‚Overload‘:

    http://www.alleinr.de/

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