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	<title>Kommentare zu: Writers on the Web</title>
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	<description>Hier habt Ihr die Gelegenheit, Eure Gedanken loszuwerden und neue Ideen in den Webdiskurs einzuspeisen. FÃ¼r meine Studentinnen und Studenten soll dieser Blog die Gelegenheit bieten, sich untereinander und mit mir auch auÃŸerhalb von Vorlesungen und Seminaren auszutauschen. Aber er ist auch eine offene Plattform fÃ¼r alle, die gerne mitreden und dabei auch etwas zu sagen haben.</description>
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		<title>Von: Mesm</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-21151</link>
		<dc:creator>Mesm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 18:54:27 +0000</pubDate>
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		<description>grrrrr..it wasnâ€™t :-))))...maybe I want a real life again sometime :-)))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>grrrrr..it wasnâ€™t :-))))&#8230;maybe I want a real life again sometime :-)))</p>
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		<title>Von: Mesm</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-21145</link>
		<dc:creator>Mesm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 18:41:54 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmmmâ€¦. Josef Ackerman (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ackermann" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ackermann</a>) seems to be Swiss, a graduate of the St. Gallen University, where he is also a member of some kind of stirring committee, â€œstiftungsratâ€?(www.stgallen-symposium.org/de/about_us/stgallen_foundation/board_of_trustees.htm)â€¦. so &#8211;  he a â€œlocalâ€? boy with a rather colourful (and successful) career â€¦ :-)))</p>
<p>Sorry â€“sorry &#8211; sorry, but I have to understand this link thing ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Zaharias</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-8232</link>
		<dc:creator>Zaharias</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 15:42:44 +0000</pubDate>
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		<description>Cool.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Cool.</p>
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		<title>Von: Alexandros</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-8117</link>
		<dc:creator>Alexandros</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 04:40:51 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry :(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry :(</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-4017</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 20:58:41 +0000</pubDate>
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		<description>Das liegt an ihr, Cate, sie kann sich ja auch konzentrieren, egoistisch sein. Sind es nicht &#252;berhaupt meistens die Frauen, die (aus)w&#228;hlen?
Dein Beispiel der Musiklabels zeigt wie wichtig ein Wertekonsens ist- im konkreten Fall gemeinsamer musikalischer Geschmack und &#228;hnliche Anspr&#252;che an Qualit&#228;t. Hierin besteht sicherlich ein wesentlicher Unterschied zur in sich sehr inhomogenen Blogosph&#228;re, die eher an den ganzen Musikmarkt erinnert, einschlie&#223;lich Musikantenstadl- und so weiter. 
Jay Rosen meinte m&#246;glicherweise mit: &#039;Everybody will be a blogger&#039;, alle die bloggen k&#246;nn(t)en. Das sind aber l&#228;ngst  nicht alle Menschen, sondern nur die auf dieser Seite des digital divide. Im Interesse von Gerechtigkeit und Demokratie sollten alle Gesellschaften versuchen (siehe digitaldivide.net), m&#246;glichst vielen Menschen den Zugang zu Kommunikations- und Informationsmitteln zu erm&#246;glichen und sie am Meinungsaustausch im Rahmen ihrer Interessengebiete zu beteiligen. In der &#246;ffentlichen Debatte wird die digitale Kluft (siehe auch Wikipedia) eher nicht als ein Kernproblem wahr genommen, obwohl Zusammenh&#228;nge mit dem Familieneinkommen und dem sozialen Status bekannt sind. Schon in den Schulen manifestiert sich eine Chancenungleichheit, die sich unter anderem an der digitalen Kluft festmachen l&#228;sst. Auch Fernsehintendanten sehen das Problem auf ihrem Gebiet, exemplarisch vorgetragen auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg im letzten Sp&#228;tsommer- Tenor: &#039;die digitale Revolution hat begonnen.&#039; - F&#252;r wen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das liegt an ihr, Cate, sie kann sich ja auch konzentrieren, egoistisch sein. Sind es nicht &#252;berhaupt meistens die Frauen, die (aus)w&#228;hlen?<br />
Dein Beispiel der Musiklabels zeigt wie wichtig ein Wertekonsens ist- im konkreten Fall gemeinsamer musikalischer Geschmack und &#228;hnliche Anspr&#252;che an Qualit&#228;t. Hierin besteht sicherlich ein wesentlicher Unterschied zur in sich sehr inhomogenen Blogosph&#228;re, die eher an den ganzen Musikmarkt erinnert, einschlie&#223;lich Musikantenstadl- und so weiter.<br />
Jay Rosen meinte m&#246;glicherweise mit: &#8216;Everybody will be a blogger&#8217;, alle die bloggen k&#246;nn(t)en. Das sind aber l&#228;ngst  nicht alle Menschen, sondern nur die auf dieser Seite des digital divide. Im Interesse von Gerechtigkeit und Demokratie sollten alle Gesellschaften versuchen (siehe digitaldivide.net), m&#246;glichst vielen Menschen den Zugang zu Kommunikations- und Informationsmitteln zu erm&#246;glichen und sie am Meinungsaustausch im Rahmen ihrer Interessengebiete zu beteiligen. In der &#246;ffentlichen Debatte wird die digitale Kluft (siehe auch Wikipedia) eher nicht als ein Kernproblem wahr genommen, obwohl Zusammenh&#228;nge mit dem Familieneinkommen und dem sozialen Status bekannt sind. Schon in den Schulen manifestiert sich eine Chancenungleichheit, die sich unter anderem an der digitalen Kluft festmachen l&#228;sst. Auch Fernsehintendanten sehen das Problem auf ihrem Gebiet, exemplarisch vorgetragen auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg im letzten Sp&#228;tsommer- Tenor: &#8216;die digitale Revolution hat begonnen.&#8217; &#8211; F&#252;r wen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Cate</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-4010</link>
		<dc:creator>Cate</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 10:46:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Walter: Ja, die Labels sind &quot;elit&#228;r und stolz&quot;, aber dabei zug&#228;nglich geblieben. Auch diese Kombination k&#246;nnte dir das erste Mal begegnen... ;o) 
Der Unterschied zur Bloggosph&#228;re ist nachwievor das hohe Niveau. Quasi nach dem Motto: Jeder kann mitmachen, aber es machen eben nur die mit, die was gutes machen oder die, die mitmachen machen eben was gutes, was wei&#223; ich...  Hier scheint sich irgendwo ein Kreis geschlossen zu haben, der die Szene am laufen h&#228;lt. Dreht einer am Rad, ergeben sich f&#252;r ihn automatisch Bedingungen, die er aber ganz von selbst beachtet. Das meinte ich mit &quot;unegozentrischer aber globaler Eitelkeit&quot;: Weil jeder eben nicht zuerst an sich denkt, sondern die Musik, die Szene im Vordergrund stehen. Die soll sich weiterentwickeln und nicht das Ego der Teilnehmer. Ist das eigentlich das NashGleichgewicht und die Widerlegung der Smith-Theorie? (Wir erinnern uns an &quot;A Beautiful Mind&quot;: Alle wollen die Blondine. Keiner kriegt sie am Ende, weil sich alle durch ihren Egoismus gegenseitig behindern. Konzentrieren sich die Jungs hingegen auf deren br&#252;nette Freundinnen, so entsteht die Win-Win-Situation. Keiner verliert, weil alle das gr&#246;&#223;tm&#246;gliche, also in dem Fall die Freundinnen der Blondine, erreichen. - Also abgesehen davon, dass dieses Fallbeispiel ganz sch&#246;n frauenfeindlich ist, hab ich mich immer gefragt, was eigentlich mit der Blondine ist. Die geht doch leer aus, oder?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Walter: Ja, die Labels sind &#8220;elit&#228;r und stolz&#8221;, aber dabei zug&#228;nglich geblieben. Auch diese Kombination k&#246;nnte dir das erste Mal begegnen&#8230; ;o)<br />
Der Unterschied zur Bloggosph&#228;re ist nachwievor das hohe Niveau. Quasi nach dem Motto: Jeder kann mitmachen, aber es machen eben nur die mit, die was gutes machen oder die, die mitmachen machen eben was gutes, was wei&#223; ich&#8230;  Hier scheint sich irgendwo ein Kreis geschlossen zu haben, der die Szene am laufen h&#228;lt. Dreht einer am Rad, ergeben sich f&#252;r ihn automatisch Bedingungen, die er aber ganz von selbst beachtet. Das meinte ich mit &#8220;unegozentrischer aber globaler Eitelkeit&#8221;: Weil jeder eben nicht zuerst an sich denkt, sondern die Musik, die Szene im Vordergrund stehen. Die soll sich weiterentwickeln und nicht das Ego der Teilnehmer. Ist das eigentlich das NashGleichgewicht und die Widerlegung der Smith-Theorie? (Wir erinnern uns an &#8220;A Beautiful Mind&#8221;: Alle wollen die Blondine. Keiner kriegt sie am Ende, weil sich alle durch ihren Egoismus gegenseitig behindern. Konzentrieren sich die Jungs hingegen auf deren br&#252;nette Freundinnen, so entsteht die Win-Win-Situation. Keiner verliert, weil alle das gr&#246;&#223;tm&#246;gliche, also in dem Fall die Freundinnen der Blondine, erreichen. &#8211; Also abgesehen davon, dass dieses Fallbeispiel ganz sch&#246;n frauenfeindlich ist, hab ich mich immer gefragt, was eigentlich mit der Blondine ist. Die geht doch leer aus, oder?)</p>
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	<item>
		<title>Von: Meckel bezweifelt: "Everybody will be a blogger". &#171; Blogs und Politik</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-4009</link>
		<dc:creator>Meckel bezweifelt: "Everybody will be a blogger". &#171; Blogs und Politik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 08:00:20 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Im neusten Eintrag geht es u.a. um Jay Rosens Aussage, in San Fancisco an der Konferenz der internationalen Publizistik-Gilde. [Jay Rosen wurde hier auch schon f&#252;r sein wegweisendes Open Source-Journalismus-Projekt NewAssignmentNet gelobt.] Meckel berichtet von der Konferenz in San Francisco: Gefragt nach seiner [Jay Rosens] Prognose, was in drei bis f&#252;nf Jahren sein werde, sagte er: â€?We will all be writers on the Web. Everybody will be a blogger.â€? [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-4008</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 21:42:04 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;...die sehr schlaue Kombination aus unegozentrischer aber globaler Eitelkeit&#039;- Diese Verbindung begegnet mir zum ersten Mal.- Klasse.
Das erinnert an &lt;a href=&quot;http://www.fernsehen.ch/blog/archives/187-Small-is-beautiful-Die-TV-Lokalsender.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;small is beautyful&lt;/a&gt;, ein Motto als Programm seit der Ver&#246;ffentlichung von Ernst Friedrich &quot;Fritz&quot; Schumacher. Passt auch zur Schweiz, die ja ab heute ihre Grenzen etwas weiter &#246;ffnet. 
Sind &#039;kleine aber feine Labels elektronischer Musik, wie Vakant, Cocoon, Liebe/Detail, Mobilee oder Flash&#039; nicht auch irgendwie elit&#228;r und stolz darauf, sich vom Mainstream abzugrenzen? 
Durch das Internet als social web bekommen auch wir kleinen eine Stimme und ein Publikum- f&#252;r unsere unegozentrische aber globale Eitelkeit?
Wollen letzten Endes nicht auch viele Blogger nicht im Mainstream untergehen, sondern sich durch ihren Stil und ihre Ideen unterscheiden, auffallen- ein neuer Mainstream? Auffallend sind Provokation, Spott, Besserwissen, Beleidigung.- Nur so m&#246;chten die wenigsten selbst behandelt werden. Als Kommunikation funktioniert das nicht. Also sind neben media literacy auch elementare Umgangsformen und Respekt hilfreich...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;&#8230;die sehr schlaue Kombination aus unegozentrischer aber globaler Eitelkeit&#8217;- Diese Verbindung begegnet mir zum ersten Mal.- Klasse.<br />
Das erinnert an <a href="http://www.fernsehen.ch/blog/archives/187-Small-is-beautiful-Die-TV-Lokalsender.html" rel="nofollow">small is beautyful</a>, ein Motto als Programm seit der Ver&#246;ffentlichung von Ernst Friedrich &#8220;Fritz&#8221; Schumacher. Passt auch zur Schweiz, die ja ab heute ihre Grenzen etwas weiter &#246;ffnet.<br />
Sind &#8216;kleine aber feine Labels elektronischer Musik, wie Vakant, Cocoon, Liebe/Detail, Mobilee oder Flash&#8217; nicht auch irgendwie elit&#228;r und stolz darauf, sich vom Mainstream abzugrenzen?<br />
Durch das Internet als social web bekommen auch wir kleinen eine Stimme und ein Publikum- f&#252;r unsere unegozentrische aber globale Eitelkeit?<br />
Wollen letzten Endes nicht auch viele Blogger nicht im Mainstream untergehen, sondern sich durch ihren Stil und ihre Ideen unterscheiden, auffallen- ein neuer Mainstream? Auffallend sind Provokation, Spott, Besserwissen, Beleidigung.- Nur so m&#246;chten die wenigsten selbst behandelt werden. Als Kommunikation funktioniert das nicht. Also sind neben media literacy auch elementare Umgangsformen und Respekt hilfreich&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cate</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-4006</link>
		<dc:creator>Cate</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 15:56:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ein interessantes Beispiel (in eigener Sache):
Die Szene rund um kleine aber feine Labels elektronischer Musik, wie Vakant, Cocoon, Liebe/Detail, Mobilee oder Flash, h&#228;lt bei nahezu uneingeschr&#228;nkter Zug&#228;nglichkeit seit Jahren ein sehr hohes Niveau und ist zu einem festen Bestandteil der gesamten elektronischen Musik geworden, nebst Techno-Heroen, Gro&#223;raum-Raves und aufgblasener Elektro-Pop-Kultur. Ja, sie ist sogar zu einer Art Gourmet-K&#252;che avanciert, besticht aber durch bodenst&#228;ndige N&#228;he und guter &#220;berschaubarkeit bei rasend schneller Entwicklung. Ein Beispiel f&#252;r die Funktionsweise eines Netzwerks, dass durch 100&amp;ige Offenheit nicht an Qualit&#228;t verlieren, sondern sogar durch sie bereichert werden kann. Das wichtigste hierbei ist wohl, dass nie irgendeinem Ziel oder einem gro&#223;en Vorbild nachgeeifert wurde und wird. Die Teilnehmer machen einfach das, was ihnen Freude bereitete: Musik basteln und dann eine Platte pressen. Das sch&#246;ne daran ist, dass die Struktur dieses &quot;Marktes&quot;, wie oben schon erw&#228;hnt, eine im Vergleich zu anderen Musikm&#228;rkten unglaubliche Zug&#228;nglichkeit aufweist, die beinahe uneingeschr&#228;nkt ist (wie in der Bloggosph&#228;re eben). Es kann wirklich jeder ein Label gr&#252;nden, einen Track produzieren und eine Platte pressen, zudem (und hier liegt der wahre Unterschied zu anderen M&#228;rkten) besteht aufgrund der N&#228;he zu den Schaupl&#228;tzen der Szene eine gro&#223;e Chance, dass wohlklingende Platten auch ihre Abnehmer finden. Das liegt zum einen daran, dass der Markt nie oder kaum von gro&#223;en Namen lebt (die Ausnahmen verhalten sich dennoch strukturkonform, sind also weiterhin zug&#228;nglich und featuren gern unbekannte Platten durch Remixe oder im Set), Neulinge also oft garnicht als solche wahrgenommen werden, zum anderen scheint die Szene &#252;berhaupt nicht nach den g&#228;ngigen Marktkriterien zu funtionieren: Durch den technischen Fortschritt liegen die Kosten f&#252;r eine 4-Track Platte so niedrig, dass materialistische Aspekte kaum ins Gewicht fallen (beim Bloggen &#228;hnlich). Hier herrschen ganz andere Belange, die wohl auch das Niveau mitbestimmen. Ob es kitschig klingt oder nicht: Das Netzwerk scheint von einem Idealismus gepr&#228;gt, der fast schon &#252;berirdische Verantwortungs- und Dezentralisierungsmechanismen erm&#246;glicht. Es ist schwer zu erkl&#228;ren und &#252;berhaupt erst zu begreifen, wie und warum dieses Prinzip schon so lange auf diesem Niveau st&#246;rfrei bestehen kann. Aber vielleicht ist es das, was die Bloggosph&#228;re einmal erreichen will: Erhaltung der Zug&#228;nglichkeit bei gleichzeitig hohem Niveau mit konstanter Qualit&#228;t, einen eigenen Platz in der Kommunikations- und Informationsbranche fernab vom Mainstream aber nicht von der Relevanz, eine schnelle Entwicklung bei permanenter &#220;berschaubarkeit und sinnvolle Selektion ohne Ausschlusspolitik.
Ein weiterer Aspekt der oben beschrieben Szene ist die sehr schlaue Kombination aus unegozentrischer aber globaler Eitelkeit. Das hei&#223;t, die Protagonisten nennen sich (und hei&#223;en wohlm&#246;glich auch wirklich so) Oliver Koletzki, Sascha Funke oder Oliver Huntemann, geben sich also keine hochtrabenden K&#252;nstlernamen, weisen aber in ihrer Gesamtheit als Community eine sehr f&#246;rderliche Eitelkeit auf, was vielleicht auch wieder niveaubestimmend ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessantes Beispiel (in eigener Sache):<br />
Die Szene rund um kleine aber feine Labels elektronischer Musik, wie Vakant, Cocoon, Liebe/Detail, Mobilee oder Flash, h&#228;lt bei nahezu uneingeschr&#228;nkter Zug&#228;nglichkeit seit Jahren ein sehr hohes Niveau und ist zu einem festen Bestandteil der gesamten elektronischen Musik geworden, nebst Techno-Heroen, Gro&#223;raum-Raves und aufgblasener Elektro-Pop-Kultur. Ja, sie ist sogar zu einer Art Gourmet-K&#252;che avanciert, besticht aber durch bodenst&#228;ndige N&#228;he und guter &#220;berschaubarkeit bei rasend schneller Entwicklung. Ein Beispiel f&#252;r die Funktionsweise eines Netzwerks, dass durch 100&amp;ige Offenheit nicht an Qualit&#228;t verlieren, sondern sogar durch sie bereichert werden kann. Das wichtigste hierbei ist wohl, dass nie irgendeinem Ziel oder einem gro&#223;en Vorbild nachgeeifert wurde und wird. Die Teilnehmer machen einfach das, was ihnen Freude bereitete: Musik basteln und dann eine Platte pressen. Das sch&#246;ne daran ist, dass die Struktur dieses &#8220;Marktes&#8221;, wie oben schon erw&#228;hnt, eine im Vergleich zu anderen Musikm&#228;rkten unglaubliche Zug&#228;nglichkeit aufweist, die beinahe uneingeschr&#228;nkt ist (wie in der Bloggosph&#228;re eben). Es kann wirklich jeder ein Label gr&#252;nden, einen Track produzieren und eine Platte pressen, zudem (und hier liegt der wahre Unterschied zu anderen M&#228;rkten) besteht aufgrund der N&#228;he zu den Schaupl&#228;tzen der Szene eine gro&#223;e Chance, dass wohlklingende Platten auch ihre Abnehmer finden. Das liegt zum einen daran, dass der Markt nie oder kaum von gro&#223;en Namen lebt (die Ausnahmen verhalten sich dennoch strukturkonform, sind also weiterhin zug&#228;nglich und featuren gern unbekannte Platten durch Remixe oder im Set), Neulinge also oft garnicht als solche wahrgenommen werden, zum anderen scheint die Szene &#252;berhaupt nicht nach den g&#228;ngigen Marktkriterien zu funtionieren: Durch den technischen Fortschritt liegen die Kosten f&#252;r eine 4-Track Platte so niedrig, dass materialistische Aspekte kaum ins Gewicht fallen (beim Bloggen &#228;hnlich). Hier herrschen ganz andere Belange, die wohl auch das Niveau mitbestimmen. Ob es kitschig klingt oder nicht: Das Netzwerk scheint von einem Idealismus gepr&#228;gt, der fast schon &#252;berirdische Verantwortungs- und Dezentralisierungsmechanismen erm&#246;glicht. Es ist schwer zu erkl&#228;ren und &#252;berhaupt erst zu begreifen, wie und warum dieses Prinzip schon so lange auf diesem Niveau st&#246;rfrei bestehen kann. Aber vielleicht ist es das, was die Bloggosph&#228;re einmal erreichen will: Erhaltung der Zug&#228;nglichkeit bei gleichzeitig hohem Niveau mit konstanter Qualit&#228;t, einen eigenen Platz in der Kommunikations- und Informationsbranche fernab vom Mainstream aber nicht von der Relevanz, eine schnelle Entwicklung bei permanenter &#220;berschaubarkeit und sinnvolle Selektion ohne Ausschlusspolitik.<br />
Ein weiterer Aspekt der oben beschrieben Szene ist die sehr schlaue Kombination aus unegozentrischer aber globaler Eitelkeit. Das hei&#223;t, die Protagonisten nennen sich (und hei&#223;en wohlm&#246;glich auch wirklich so) Oliver Koletzki, Sascha Funke oder Oliver Huntemann, geben sich also keine hochtrabenden K&#252;nstlernamen, weisen aber in ihrer Gesamtheit als Community eine sehr f&#246;rderliche Eitelkeit auf, was vielleicht auch wieder niveaubestimmend ist&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/05/26/writers-on-the-web/comment-page-1/#comment-4005</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 15:51:27 +0000</pubDate>
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		<description>Beim Lesen in &lt;a href=&quot;http://www.miriammeckel.de/2006/11/29/was-vom-tage-uebrig-bleibt/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&#039;Was vom Tage &#252;brig bleibt&#039; &lt;/a&gt; taucht auch der Guardian auf. Die Themen sind komplement&#228;r. Damals von den Medien, jetzt vom Individuum aus betrachtet. Beides geh&#246;rt zusammen. Die professionellen Medien &#246;ffnen sich, weil die Menschen, die sie &#039;machen&#039; die Entwicklung mindestens genau so spannend finden, wie ihre Kunden. Medienmacher sind eben auch Medienkonsumenten. Unsere Frage ist: Funktioniert das auch umgekehrt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Lesen in <a href="http://www.miriammeckel.de/2006/11/29/was-vom-tage-uebrig-bleibt/" rel="nofollow">&#8216;Was vom Tage &#252;brig bleibt&#8217; </a> taucht auch der Guardian auf. Die Themen sind komplement&#228;r. Damals von den Medien, jetzt vom Individuum aus betrachtet. Beides geh&#246;rt zusammen. Die professionellen Medien &#246;ffnen sich, weil die Menschen, die sie &#8216;machen&#8217; die Entwicklung mindestens genau so spannend finden, wie ihre Kunden. Medienmacher sind eben auch Medienkonsumenten. Unsere Frage ist: Funktioniert das auch umgekehrt?</p>
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