MM_Obama
Zu den Kommentaren
3. August 2007, 7:42 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Mal abschalten?

Zurück aus dem Urlaub stelle ich fest: Es ist ein anderes Lebensgefühl, wenn man mal für einige Tage wirklich abschalten konnte. Neue Energie, neue Lebensfreude, neue Ideen. Wie lange hält das wohl an?

Nach einer Studie mit IT-Angestellten an der Universität Tel Aviv muss ich mich darauf einstellen, dass das gute Gefühl bald wieder weg ist. Danach hat ein Urlaub heute eine Halbwertszeit von ganzen DREI Tagen. 72 Stunden nach Rückkehr an den Arbeitsplatz sind die Entspannungs- und Glücksgefühle getilgt, die der Einzelne im Urlaub gewinnt. Mehr noch: Drei Wochen nachdem die Befragten ihren Job wieder aufgenommen hatten, fühlten sie sich schon wieder genauso gestresst und ausgebrannt wie vor den Ferien.

Womöglich liegt das daran, dass abschalten heute nicht mehr recht funkioniert. Entweder das Büro leitet auch während der Abwesenheit alles ungefiltert an den Urlaubenden weiter, der mit BlackBerry und Laptop am Strand einfach weiter arbeitet. Oder er muss vor und nach dem Urlaub Berge eingegangener Emails bearbeiten. Dann sind einige Tage Urlaub hart erkauft.

Eigentlich komisch, dass wir nicht längst dagegen revoltieren. Stress und Burnout sind nicht nur ein echter Kostenfaktor im Gesundheitssystem. Sie machen den Einzelnen auch unproduktiv und unkreativ. Es ist nicht nur zugunsten des persönlichen Wohlbefindens wichtig, mal abzuschalten. Es ist auch sozial verantwortlich.

221 Reaktionen

  1. 23. August 2007, 11:51 Uhr, von Walter
    0151

    Auf jeden Fall hat er eindeutig abgeschaltet als er nach fünf Monaten- ziemlich zermürbt und desillusioniert den SPD- Bettel hinlegte (nicht schmiss). Heute war es ein Vergnügen im Sonnenschein auf dem Balkon mit einem Espresso (im Urlaub!) das Zeitmagazin- heißt jetzt Leben- durchzublättern. Angela Merkel als politische Quereinsteigerin wird auf ihren Humorgehalt hin untersucht. Harald Schmidt meint zurecht, dass sie eher witzig als lustig ist- Intellekt auf Reisen, nach Oscar Wilde. Sogar Josef Joffe ist locker und entspannt, erzählt über amerikanische Serien und deren Qualitäten und fährt im Audi- Cabrio mit einer Freundin nach Salzburg und Rom- mal nicht transatlantisch und ohne blau- weiß gestreiftes Hemd. Da werden einem die Leute schon ein wenig sympathisch…
    Das wars zum Abschalten, bis auf ein Zitat von Oscar Wilde: ‘Das Leben ist eine Komödie für jene, die denken, eine Tragödie aber für jene, die fühlen.’ MM hat sich mit ihrem Bekenntnis zum Buch des Aristoteles über die Komödie für diese Variante entschieden. Ich finde, das ist eine gute Wahl.
    Und 2:1, wer hätte das gedacht?

    Antworten
  2. 23. August 2007, 16:32 Uhr, von Cate
    0152

    Ziemlich viel für ein Posting, Walter… ;o)
    2:1? Günther Netzer wusste es! Bestimmt. Aber der englische Fussball ujnd seine Tugenden… “Gut, dass Sie das jetzt noch erwähnt haben, Herr Netzer!”

    Antworten
  3. 24. August 2007, 9:20 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0153

    ab zwölf muss ich in urlaub gehen.
    zwei wochen lang.

    Antworten
  4. 24. August 2007, 10:42 Uhr, von Cate
    0154

    Man, so’n Pech aber auch… Mein herzliches Beileid! Urlaub is echt ne ernste Angelegenheit. Aber, glaub mir, das wird schon wieder! ;o)

    Antworten
  5. 24. August 2007, 11:12 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0155

    ich könnt’ ‘nen zwetschgendatschi backen und den kolleginnen bringen, montags.
    und dienstag vielleicht einen hefezopf,
    mittwochs stelle ich dann auch einen bauantrag, damit ich alle wiederseh’
    vielleicht besorge ich mir am donnerstag den neuen führerschein mit fingerabdruck, dann kann ich schnell hoch in den 3. stock zu meinen liiiiiiiiiiiiiiiiiiieben arbeitskolleginnen.
    und freitags kaufe ich ein auf dem wochenmarkt und pfeife ganz laut zu den fenstern hoch.
    dann muss ich noch ‘ne woche in die toskana, aber dann *pfeif*
    darf ich wieder in meine, meine allereinzigste arbeit gehen.

    gott-sei-dank!

    @cate danke für dein mitgefühl, das tut mir sehr gut.

    Antworten
  6. 24. August 2007, 12:35 Uhr, von moses
    0156

    @sadv: Trotzdem schönen Urlaub!
    Lebst Du in Augsburg? Zwetschgendatschi klingt so heimatlich.

    Antworten
  7. 24. August 2007, 12:51 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0157

    @ moses! yep!
    sprichst du weitere fremdsprachen?

    (ich göggingen – du?)

    Antworten
  8. 24. August 2007, 13:00 Uhr, von moses
    0158

    @ sadv Steppach! Alles andere ist geheim ;o)

    Antworten
  9. 24. August 2007, 13:48 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0159

    hast du gewußt, dass bert brecht zwischen den weltkriegen auf dem perlachturm wache geschoben hat, und dass marie antoinette als 16jährige auf dem weg zu ihren zukünftigen gatten (und ihr persönliches verhängnis) 1770 (ungefähr) im schaezlerpalais den rokokosaal eingeweiht hat (alle, auch die würdigen und viel älteren damen mussten stehen, nur sie als ranghöchste – tochter einer kaiserin – durfte sitzen). wusstest du, dass confessio augustana – das lutherische glaubensbekenntnis so heißt, weil melanchthon selbiges – auf deutsch – am fronhof verlesen hat: 15sowieso – und dass wir in augsburg den bundesweit allereinzigsten allerindivduellen feiertag haben – den 8. august – das augsburger friedensfest?!
    und dass jakob fugger um 1500 herum der reichste mann der welt war (weben, ablaß, silberminen und sklavenhandel)

    klein, fein und zwetschgendatschi.

    to moses:
    grüsse über die wertach num

    Antworten
  10. 24. August 2007, 14:56 Uhr, von moses
    0160

    Ich wußte das. Schließlich bin ich in
    Augsburg geboren. Bist du nebenbei
    als Fremdenführerin tätig?

    Antworten
  11. 24. August 2007, 15:06 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0161

    hey, moses, jetzt wirst du mir aber unheimlich. zu meinem eigenen schutz sage ich über mich jetzt GAR NICHTS mehr. das ist hier ja echt gefährlich!

    aber sag’ du doch mal, wenn du so gut bescheid weißt, bist vielleicht DU als fremdenführerIn tätig?

    und vielleicht…?! *grübel* *nachdenk* *garnichtsmehrsag!*

    Antworten
  12. 24. August 2007, 15:21 Uhr, von Andrea
    0162

    Vielleicht könntet Ihr mir Karten für die Puppenkiste besorgen? Denn wenn etwas verdammt wichtig und einzigartig in Augsburg ist, dann ist das sicherlich die Puppenkiste ;-)

    Antworten
  13. 24. August 2007, 15:45 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0163

    @andrea
    http://www.diekiste.net/02-museum/03-besucher-infos/index.shtml

    so ortsbestimmungen sind ja oft uralt. Zwar ist die Puppenküche in der “Spitalgasse” (in einem alten Spital untergebracht) die ecke dahinten heißt “beim Rabenbad”.
    Tatsächlich hieß es früher “Beim Rabinerbad” und die mundfaulen augsburg haben das einfach abgekürzt oder man könnte mal drüber nachdenken, ob auch das eine form von diskriminierung ist, wenn aus rabbinern “Raben” werden.
    und vergiß nicht, hier sagt man “grüß gott”.

    wenn du früh genug bestellst, kriegst du auf alle fälle karten

    danach kommste mit moses und ihr kriegt zwetschgendatschi.

    hast du nicht mal gesagt, du seist mit peter lustig großgeworden?

    p. s. @moses, verbessere mich ruhig, wenn ich fremdenführerischen stuss erzähle.
    ich kann den kurt beck nicht leiden, die buchwieser auch nicht. ich hoffe, du bist keiner von beiden.

    Antworten
  14. 24. August 2007, 16:24 Uhr, von moses
    0164

    @ sadv Du meinst wohl Götz Beck?
    Willst Du mich auf die Probe stellen?
    Ich bin weder FremdenführerIn, noch
    Fan der beiden. Zwetschgendatschi
    würde ich essen. :)

    Antworten
  15. 24. August 2007, 16:54 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0165

    na, götz und kurt, hört sich eh gleich an.

    auf die probe stellen? – nein, aber ich bin fasziniert von der idee, dass am anderen ende (der leitung?) vollkommen fremde menschen sitzen, denen ich dennoch meine aufmerksamkeit und im weitesten sinn sogar ein wenig sympathie entgegenbringe, obwohl ich euch mit keinem der sinne die notwenig sind, um menschen einzuschätzen: -sehen, fühen, hören, riechen – wahrnehmen kann.

    ich merke tatsächlich, und ich weiß gar nicht, ob es mir gefällt, dass ich nach dem WESEN von andrea, janna, cate, walter, moses, usw suche. – gleichzeitig weiß ich, ihr werdet immer ein paar schwarze buchstaben auf einem weißen monitor bleiben. die zwar insgesamt einen intellektuellen sinn ergeben, aber keinerlei emotionalen wert. ich denke noch darüber nach, ob das schade ist.
    ich gestehe also, dass mich das thema “mal abschalten” weniger interessiert (wobei ich mich sehr inspirieren lasse von den ganzen ideen), vielmehr staune ich über MEIN bedürfnis nach dieser (virtuellen? aber eigentlich seid ihr einzeln doch echt) gruppe, deren mitglieder mir doch irgendwie vertraut sind. und moses (der auch eine frau sein könnte – pfui, da überlege ich schon wieder!) kam für einen moment ideenhaft in meine echte welt. deshalb.
    stockholm-syndrom
    blog-syndrom,
    egal, ich geh’ jetzt einkaufen.

    Antworten
  16. 24. August 2007, 16:55 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0166

    zwetschgen

    Antworten
  17. 24. August 2007, 17:31 Uhr, von Janna
    0167

    ihr verwirrt mich. Und wenn ich heute Nacht von Kurt Beck und Jakob Fugger träume, die in der Augsburger Puppenkiste sitzen und Zwetschgenkuchen essen, DANN SEID IHR SCHULD !

    Antworten
  18. 24. August 2007, 22:54 Uhr, von Ute
    0168

    @Janna:
    Es kann doch keinen schöneren Traum geben, sei ehrlich. Und wenn dann noch die Domglocken dazu läuten, hach….. schwärm… :-))

    Antworten
  19. 25. August 2007, 9:03 Uhr, von theresa
    0169

    wobei (auch) meine heimatstadt nicht sooo bekannt für den Dom ist, sondern eher für die Basilika St. Ulrich und Afra ;)
    aber Kirche ist Kirche und Hauptsache katholisch…

    Antworten
  20. 25. August 2007, 9:15 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0170

    hä?
    wie heißt das syndrom das ich jetzt hab?
    wahrscheinlich wahn.
    und das kommt vom urlaub. ich hab’s gleich gewußt.

    Antworten
  21. 25. August 2007, 10:37 Uhr, von birgit
    0171

    Hallo, bin ich die letzte Vertreterin der Rheinland-Fraktion (wenn auch in Westfalen ansässig, aber am Aussenrand, das gilt noch)??

    Antworten
  22. 25. August 2007, 11:01 Uhr, von Cate
    0172

    Hallo? Was soll ich denn sagen? Bei mir um die Ecke ist die Rütli-Schule…

    Antworten
  23. 25. August 2007, 13:54 Uhr, von Ute
    0173

    Das ist hier ja eine schöne Schwatzbude geworden, jetzt fehlen nur noch Tante Hetis Kochrezepte für Rudelsheimer Kalbsgeschnetzeltes auf gedämpfter Heidelbeergrütze :-)

    gez. Ute 2

    Antworten
  24. 25. August 2007, 16:13 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0174

    @ute 2
    das ist sozusagen brain-gymnastik: wir lassen unsere gehirne warmlaufen, um dann zu intellektuellen höchstleistungen zu kommen.
    ;-D

    Antworten
  25. 25. August 2007, 17:02 Uhr, von moses
    0175

    Ich glaube, dass Frau Professorin mit einem Lächeln zur Kenntnis nimmt, dass die Mäuse k u r z auf dem Tisch tanzen, wenn der Oberlehrer mal in Urlaub ist. :o)

    Antworten
  26. 25. August 2007, 18:01 Uhr, von einer stimme aus dem volk (ehemals lichtbild)
    0176

    ist sie intellektuell unersättlich?

    Antworten
  27. 25. August 2007, 18:16 Uhr, von Walter
    0177

    Mäusetanz, ob jetzt kurz oder lang ist ja kein Bullshit. Die Regeln hier sind nicht so streng und- naja- Oberlehrer ist ja nicht unbedingt ein Schimpfwort.

    ‘Eigentlich komisch, dass wir nicht längst dagegen revoltieren. Stress und Burnout sind nicht nur ein echter Kostenfaktor im Gesundheitssystem. Sie machen den Einzelnen auch unproduktiv und unkreativ. Es ist nicht nur zugunsten des persönlichen Wohlbefindens wichtig, mal abzuschalten. Es ist auch sozial verantwortlich.’
    - Die Zusammenhänge zwischen Nichtabschaltenkönnen und persönlichem Leiden werden häufig spät erkannt, zunehmend erst durch psychische Erkrankungen und begleitender Leistungsabnahme. Dabei greift es zu kurz, nur den volkswirtschaftlichen Aspekt zu betrachten, sozusagen von außen. Denn einmal gibt es kein außen, jeder im System ist als Mensch grundsätzlich gefährdet und betroffen und zum anderen geht es tatsächlich um einen ‘höheren’ Wert, Selbstbestimmtheit und innere Freiheit als Voraussetzungen für Leidfreiheit. Um abschalten, loslassen zu können, genügt nicht der bloße Entschluss. Der erste Schritt ist wohl, mit unserem eigenen schlechten Gewissen klar zukommen, als innerer Stellvertreter der diffus wahrgenommen Gemeinschaft. Da hilft die Feststellung, dass alle Gemeinschaft aus Menschen wie wir besteht und dass es allen dabei ähnlich geht. Also entweder wir haben alle ein schlechtes Gewissen und entwickeln Gegenstrategien, die letztlich uns und anderen mehr schaden als nützen: Mobbing, innere Kündigung, Dienst nach Vorschrift, Sabotage, Korruption, Diebstahl usw. Oder wir akzeptieren, dass es um uns Menschen geht und nicht um Ausübung ethischer Gewalt (beschrieben z.B. durch Friedrich Nietzsche: ‘Zur Genealogie der Moral’) Diesen Schritt können wir gemeinsam schaffen, auf der Grundlage eines gesellschaftlichen Diskurses, den MM hier- und in ihrem Buch auch als Multiplikatorin- und andere, zum Beispiel auch Judith Butler immer mal wieder begonnen haben. Es ist wohl kein Zufall, dass es nach meiner Wahrnehmung häufiger Frauen sind, die diese Problematik aufgreifen. Männer erleben solche Situationen möglicherweise eher als Scheitern und Niederlage, Frauen als Grenzerfahrung. Die Hoffnung bleibt, dass sich in unseren Köpfen etwas ändert, ganz langsam, in kleinen Schritten.
    - Geschrieben relativ entspannt und mit dem Laptop auf der Terrasse im Urlaub.

    Antworten
  28. 27. August 2007, 9:44 Uhr, von Andrea
    0178

    @SADV

    Danke, für den Link :-)

    Antworten
  29. 27. August 2007, 15:27 Uhr, von einer stimme aus dem volk
    0179

    @andrea,

    du darfst weiter “lichtbild” zu mir sagen.-
    ;- D

    Antworten
  30. 27. August 2007, 15:39 Uhr, von Janna
    0180

    @Ute: Doch !
    1. hasse ich Pflaumenkuchen, und 2. wohne ich direkt an nem alten Kloster, was zwar nicht mehr in Betrieb ist, aber die läuten trotzdem immer noch seeehr regelmäßig und ausgiebig ihre Glocken

    Antworten
  31. 27. August 2007, 17:33 Uhr, von Andrea
    0181

    @SADV: Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob “Lichtbild” vielleicht zu intim wäre ;-)
    Aber was soll es. Es ist mir eine Freude, Lichtbild.

    Antworten
  32. 27. August 2007, 17:50 Uhr, von einer stimme aus dem volk
    0182

    @andrea; und mir eine ehre

    Antworten
  33. 27. August 2007, 19:08 Uhr, von Ute
    0183

    Ich liebe Euch auch :-)

    Antworten
  34. 27. August 2007, 19:29 Uhr, von Andrea
    0184

    Dann hätten wir das jetzt auch geklärt – wurd´ auch Zeit ;-D

    Antworten
  35. 27. August 2007, 22:35 Uhr, von Cate
    0185

    Ach, Leute, also es ist wirklich eine Freude… :o)) Und Moses, unsere Lachgesichter sind verwandt! :o) Ich liebe euch auch alle, “ich liebe doch alle Menschen”… ;o)
    Schönen Abend oder gute Nacht allerseits. Oder: Guten Abend allerseits und schöne Nacht… ;o) Hätte Faßbender damit geschlossen, hätte er bestimmt irgendwann auf’s Maul bekommen… “Schöne Nacht, Dortmund!” *peng*

    Antworten
  36. 28. August 2007, 11:07 Uhr, von moses
    0186

    @ walter Wer macht hier eigentlich die Regeln und wie lauten diese?

    Antworten
  37. 28. August 2007, 17:31 Uhr, von Ute
    0187

    @MM:
    Vielleicht sollten wir mal von diesem Thema abschalten….?

    Und wenn nicht, hier der Versuch von konstruktiven Fragen an MM und an alle:
    * Wie ging es selbst nach 72 Stunden wieder daheim?
    * Wie entspannen Sie selbst am besten im Urlaub?
    * Wie daheim nach getaner Arbeit (also nicht extra im Urlaub)?
    * Wo gings denn hin im Urlaub?

    Entspannenden Abend an alle :-)

    Antworten
  38. 29. August 2007, 6:31 Uhr, von einer stimme aus dem volk
    0188

    ich glaube nicht, dass es darum geht, fragen abzuhaken. vor allem gibt es ja keine festggelegten indikatoren zur beantwortung. es ist wie mit der antwort auf die frage ob man wohlhabend sei. ich habe gelesen, dass die menschen sich gefühlsmäßig eine etage höher ansiedeln, als sie es von ihrem einkommen her wirklich sind.
    also: auf die frage wie ging es wieder daheim, sagt doch jeder reflexhaft: gut, wenn nicht dann: ging so.
    will sagen, mme. meckel hat nichts von der beantwortung der fragen, weil sie wissenschaftlich gar nicht auswertbar sind. zudem kennt sie unsere jeweiligen lebensumstände gar nicht – und – wie ich das schonmal angedeutet habe, ist es ein wesentlicher unterschied, ob eine krankenschwester auf der kinder-intensivstation urlaub hat oder eine angestellte im öffentlichen dienst, die vielleicht sogar an arbeitsmangel leidet oder vielleicht durch umzug noch kein funktionierendes soziales umfeld hat.

    ich glaube tatsächlich, dass es hier um ganz was anderes geht! aber das sagt uns ja keiner.
    vielleicht ist das sogar teil des programms: die anarchie im netz!

    vielmehr finde ich sehr interessant, wie die menschen, die hinter diesen anonymen absendern stehen, hier in diesem forum oder blog gewisse regeln einhalten, um deren einhaltung uns niemand gebeten hat.

    allerdings – mit verlaub – wage ich es aber auch, wahrzunehmen, dass manchen von uns der leader fehlt und immer wieder nach ihm gerufen wird.
    sind sie ängstlich, weil sie nicht wissen, was sie tun sollen oder dürfen?

    ganz besonders ehrlich: ich, lichtbild, bin hier, weil ich stolz bin und neugierig auf eine dermaßen schöne und intelligente frau wie die unsichtbare blog-betreiberin.

    gut, hat sich jetzt nicht ergeben, sie schweigt, (und ich nehme jetzt mit euch vorlieb) aber wenn man mal im archiv blättert, kann man die zurückhalten irgendwie doch verstehen.

    ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass sie stolz ist auf ihr blog, wo leute – höflich plaudernd – immer wieder ihr thema streifen, regelmäßig vorbeischauen, unsichtbare regeln einhalten und auch: fröhlichkeit und heiterkeit verbreiten!

    ehrlich: stell’ dir vor da ist ein blog und keiner schaut vorbei.

    @ute
    wollte die meckel ein rein wissenschaftliches blog, dann hätte oder würde sie es anders aufziehen. (wer hat das neulich gesagt: sie ist ja schon groß! genau so ist es.)

    ich bin mir ganz sicher: wir dürfen quatschen und spaßen!

    so, zur info für alle, die sich für meinen urlaub interessieren: ich geh’ jetzt noch ein stündchen ins bett, 10 uhr fotografieren, 13 uhr kommt nathalie mit einer frz. freundin vorbei. um 19h30 kommt sabine zum essen (will thunfisch-soße zu den spaghetti).

    @schönen tach’ noch nach neukölln z. b. und allen stillgelegten klöstern

    Antworten
  39. 29. August 2007, 10:03 Uhr, von moses
    0189

    @sadv Was fotografierst Du bei diesem Wetter, wenn ich fragen darf?

    Antworten
  40. 29. August 2007, 10:53 Uhr, von einer stimme aus dem volk
    0190

    @moses
    kleine kindergartenbollis, wollte die draußen fotografieren, aber wie du schon richtig anmerkst – war ich doch lieber bei ikea.

    Antworten
  41. 29. August 2007, 10:59 Uhr, von Ute
    0191

    @ SADV: Die Anarchie im Netz findet ein bisschen woanders statt – oder doch nicht? (@ Ute 1) – und kann im konstruktiven Spiel mit den neuen Medien ziemlich witzig sein, sie muss nur positiv und kreativ verstanden werden.

    Ich bin noch sehr unschlüssig darüber, was dieses Blog-Experiment soll, finde es aber als Langzeitstudie in vielerlei Hinsicht mittlerweile ziemlich interessant :-)

    Trotzdem meine ich, wir sollten schon versuchen, irgendwie beim geposteten Thema zu bleiben > da kann man ja ruhig mal querdenken, aber M.E. ist allzu private Plauderei und Kontaktsuche hier schon etwas fehl am Platze, da lieber andere Foren suchen oder kurz E-Mail-Adressen, ICQ o.ä. austauschen.

    Das heisst ja nicht, dass man jeden Beitrag gleich so wissenschaftlich aufbereiten muss wie der Walter es tut, dennoch ist die Diskussion um Sachthemen hier bislang immer sehr nett, amüsant und konstruktiv verlaufen und jeder der wollte konnte einiges lernen, bzw. wir haben schöne Infos und Meinungen zusammengetragen. In der privaten Plauderei wird es mir etwas zu beliebig hier – um nicht zu sagen langweilig – sorry, aber is’ so …

    Jetzt habe ich mal (ausnahmsweise) ein bisschen Blogaristokrat gespielt, ich hoffe, ihr seht es mir nach.

    gez. Ute 2

    Antworten
  42. 29. August 2007, 11:03 Uhr, von Ute
    0192

    Aber ich muss auch zugeben, wenn ein Thema durch ist, ist es durch, dann sucht sich die Bloggergemeinde eben selber so ihre Themen.

    Lösungsvorschläge:

    > Neues Posting, s’il vous plaît!

    Alternative:

    > MM, Bitte melde Dich! :-)

    gez. Ute 2

    Antworten
  43. 29. August 2007, 14:16 Uhr, von Anna
    0193

    Vorschlag:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/382/130157/p0/

    Und es werden mal keine einhundertzweiundneunzig Texte geschrieben sondern von jedem Login ein (in Zahlen “1″) themenverwandtes Bild gepostet. (@ Walter: doch wirklich, nur eins, keine fünfzig…).

    Das wär’ schön.

    Antworten
  44. 29. August 2007, 14:54 Uhr, von Ute
    0194

    Ich fang dann mal an -

    Mein erstes und letztes Posting:

    Bildstrecke Abschalten

    Na endlich, wissen wir wo MM sich aufhält, unter Hirschen :-)

    Antworten
  45. 29. August 2007, 20:56 Uhr, von Cate
    0195

    Vielleicht am So mal ein neues Posting live und verbal und im ZDF… ;o)

    Antworten
  46. 29. August 2007, 21:02 Uhr, von Cate
    0196

    Bitte melde dich? Mein Gott, das nimmt ja Züge an… Viellleicht noch: Du bist umzingelt!
    Übrigens, Leute, speziell Janna und Stimme: Meine Liebschaft zieht sich hin und wird immer komplizierter und nervt und zerrt an den Nerven und is garnicht toll, nein, garnicht. Zwei Menschen, die sich treffen, die ganze Zeit rot sind, nur Quatsch labern und dann wieder auseinander gehn… Wat is’n dat? Klare Verhältnisse nützen ja nix, wenn man sich irgendwo verfahren hat. :o( Kann das sein: Man weiß eigentlich, dass man ineinander verliebt ist, aber trotzdem klappt’s nich? (bzw. nicht MEHR)
    Ich bin doch hier das Nesthäkchen, oder? Helft!!!

    Antworten
  47. 29. August 2007, 21:21 Uhr, von Janna
    0197

    @Cate: geht doch einfach ins Kino. Da ist man sich nahe, muß (noch besser sollte) aber eh nicht reden.
    Scherz beiseite, hatte ich so ähnlich auch schon. War nicht schön, ging dann auch tatsächlich auseinander. Warum ? Weil das Bauchgefühl irgendwie nicht stimmte, da kam nichts Vertrautes bei raus (so die Nummer mit der gefühlten gemeinsamen Wellenlänge, bei der vieles funktioniert, obwohl nie es abgesprochen wurde). Aber ihr und eure Beziehung seid ja noch jung, also sei entweder mutig und sprich’s an, oder erwähne es garnicht, versuche auch nicht dir weitere Gedanken darüber zu machen und warte ab, was sich auf der nonverbalen Ebene so tut.
    Sorry Cate, mehr fällt mir dazu auch nicht ein, aber ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück dabei.
    @all: Nein, ich studiere NICHT Psychologie und neige auch sonst nicht dazu, meine Mitmenschen vollzunölen. So don’t call me Dr. Sommer !
    Gute Nacht an alle da draußen

    Antworten
  48. 30. August 2007, 8:06 Uhr, von einer stimme aus dem volk
    0198

    @ute 2
    die wahre anarchie ist auch hier: sind wir nicht ohne regel hier eingestiegen und jetzt funktioniert die regulation vollkommen selbstverständlich. ich hab mich gleich ganz scheußlich betroffen gefühlt von deiner kritik, (obwohl ich ja anonym hier bin und eigentlich die sau rauslassen könnte) und mir fest vorgenommen, keinesfalls verantwortlich sein zu wollen für die verseichtung dieses blogs.
    also die anarchie bleibt nicht lange eine solche, weil wir-ihr – so als würden wir alle zusammen auf einem großen baum im tropischen regenwalt sitzen – sofort regeln aufstellen (ausgesprochene, siehe auch fabian) für’s zusammensein im netz.

    @anna
    superspannendes thema, könnte ich stundenlange pamphlete verfassen – ob ich was genausoschönes find’, weiß ich nicht, freue mich auf die beiträge der andern.

    @cate-kindchen
    (tschuldigung gestrenge Ute 2, muss einfach antworten, wenn man mich anspricht)
    ich würde vermuten, dass einer von euch sich (aus gründen die immer in der kindheit liegen) nicht für eine sehr enge beziehung öffnen kann.
    Wer sich nun sperrt weiß ich nicht, aber die idee mit dem kino ist genial.
    Vermutlich wäre es ebenso gar nicht schlecht, in einem echten brief (weißt du, sowas, das die großeltern früher hatten, einen brief aus papier) die eigenen gefühle zu beschreiben, damit er/sie/es nicht auf vermutungen angewiesen ist und irgendwelche sms über-/unterinterpretiert.
    das schreckliche, wenn man die liebe verliert, ist die tatsache, dass man diese enorme wichtigkeit verliert die die liebe eines anderen einem gibt.

    Antworten
  49. 30. August 2007, 9:47 Uhr, von moses
    0199

    @gestrenge Ute 2 Natürlich sind die Besucher dieses Blogs in erster Linie an den vorgegebenen Themen und deren Aufarbeitung interessiert. Trotzdem schaden wenige private Anmerkungen doch nicht. Und Kontaktsuche, im Sinne “wir könnten uns doch mal treffen” findet hier m. E. nicht statt, und ist auch von niemandem gewollt.

    Antworten
  50. 30. August 2007, 9:53 Uhr, von Cate
    0200

    @Stimme: Ja, jetzt weißte auch, warum ich in einem anderen Posting so’ne Lanze für die Fernbeziehung gebrochen hab… Aber, ich glaub, bei der anderen Seite isses noch schlimmer. Hier haben wir es wohl mit einem sehr sehr schwierigen Fall zu tun. :o(
    So, aber nun will ich dieses Thema hier mal beenden. ;o) Danke, für die Ratschläge! :o)
    Bei “Mal abschalten” denke ich noch an Peter Lustig: “…und jetzt …. (eine drehende Handbewegung) abschalten.” Tja, so einfach kann das natürlich auch sein…

    Antworten


© Miriam Meckel 2002 bis 2012