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	<title>Kommentare zu: Das Residuum</title>
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	<description>Hier habt Ihr die Gelegenheit, Eure Gedanken loszuwerden und neue Ideen in den Webdiskurs einzuspeisen. Für meine Studentinnen und Studenten soll dieser Blog die Gelegenheit bieten, sich untereinander und mit mir auch außerhalb von Vorlesungen und Seminaren auszutauschen. Aber er ist auch eine offene Plattform für alle, die gerne mitreden und dabei auch etwas zu sagen haben.</description>
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		<title>Von: Ute</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-5521</link>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 10:46:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss hier nochmal was nachschieben, weil mich manche Themen hier in der Tat l&#228;nger besch&#228;ftigen, bzw. hin und wieder einfach einholen.

Am Wochenende hatte ich ein interessantes Erlebnis: Ich suchte nach einem Satz aus Loriots Nudelsketch. Also gab ich bei Google die W&#246;rter &quot;Loriot und Nudelsketch&quot; ein. Die ersten f&#252;nf Treffer f&#252;hrten entweder zu YouTube oder zu anderen Medienplattformen. In der Hoffnung, dort den original Loriot-Nudelsketch vorgespielt zu bekommen, sah ich allerdings eine schlecht gemachte Parodie.

Nun zur&#252;ck zu Kaspar Hauser. F&#252;r jemanden, der Loriot nicht kennt, ist die Parodie vermutlich zun&#228;chst Loirots Nudelsketch. F&#252;r diesen Kaspar Hauser also ist alles, was ihm angezeigt wird: Gleich. Gleichbedeutend und / oder gleichunbedeutend. 

Das Ende vom Lied: Der Griff ins wohlsortierte B&#252;cherregal (indem die schlechte Parodie niemals gelandet w&#228;re): Loriots Gesamtwerk, Seite 3. 

Dadurch,  dass jeder alles ins Netz stellen kann fehlen der Filter, wenn man so will die Vorsortierung. Au&#223;erdem: Wenn man bedenkt, was alles geschieht, bevor ein Buch auf den Markt kommt (Schreiben, Lektorat, Verlag etc.), dann wird hier schon in gewisser Weise eine &quot;qualitative&quot; Vorselektion vorgenommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss hier nochmal was nachschieben, weil mich manche Themen hier in der Tat l&#228;nger besch&#228;ftigen, bzw. hin und wieder einfach einholen.</p>
<p>Am Wochenende hatte ich ein interessantes Erlebnis: Ich suchte nach einem Satz aus Loriots Nudelsketch. Also gab ich bei Google die W&#246;rter &#8220;Loriot und Nudelsketch&#8221; ein. Die ersten f&#252;nf Treffer f&#252;hrten entweder zu YouTube oder zu anderen Medienplattformen. In der Hoffnung, dort den original Loriot-Nudelsketch vorgespielt zu bekommen, sah ich allerdings eine schlecht gemachte Parodie.</p>
<p>Nun zur&#252;ck zu Kaspar Hauser. F&#252;r jemanden, der Loriot nicht kennt, ist die Parodie vermutlich zun&#228;chst Loirots Nudelsketch. F&#252;r diesen Kaspar Hauser also ist alles, was ihm angezeigt wird: Gleich. Gleichbedeutend und / oder gleichunbedeutend. </p>
<p>Das Ende vom Lied: Der Griff ins wohlsortierte B&#252;cherregal (indem die schlechte Parodie niemals gelandet w&#228;re): Loriots Gesamtwerk, Seite 3. </p>
<p>Dadurch,  dass jeder alles ins Netz stellen kann fehlen der Filter, wenn man so will die Vorsortierung. Au&#223;erdem: Wenn man bedenkt, was alles geschieht, bevor ein Buch auf den Markt kommt (Schreiben, Lektorat, Verlag etc.), dann wird hier schon in gewisser Weise eine &#8220;qualitative&#8221; Vorselektion vorgenommen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-5102</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 21:58:27 +0000</pubDate>
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		<description>Staubige Ecken oder farbenfrohe Schatzkammern?

Das digitale B&#252;ro ist in der Tat bezugslos.
Im Ordnungsproblem kann ich vielleicht helfen. Zum digitalen Dokument und dessen farb- und erinnerungslosen Assosziationen, das werde ich nicht schaffen. Es hat in der Tat nichts mit Greifen, Riechen, F&#252;hlen - Erinnerungen - zu tun. Aber vielleicht lohnt es sich trotzdem, das digitale Privatarchiv neu zu organisieren, so dass es nicht nur Wissensspeicher ist, sondern auch wieder den Erinnerungskontext aufkommen l&#228;&#223;t: Eine bunte und inhaltsreiche Schatzkammer, die das intellektuelle Kapital nicht einzig und allen verwaltet und nutzbar macht, sondern Erinnerung, Entwicklung und Innovation wieder innewerden l&#228;&#223;t. Das Suchen und das St&#246;bern soll ja schlie&#223;lich wieder Spa&#223; machen. 

Ein Ahoi auf uns Mediendokumentare und Gr&#252;sse an alle im Blog aus Hamburg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Staubige Ecken oder farbenfrohe Schatzkammern?</p>
<p>Das digitale B&#252;ro ist in der Tat bezugslos.<br />
Im Ordnungsproblem kann ich vielleicht helfen. Zum digitalen Dokument und dessen farb- und erinnerungslosen Assosziationen, das werde ich nicht schaffen. Es hat in der Tat nichts mit Greifen, Riechen, F&#252;hlen &#8211; Erinnerungen &#8211; zu tun. Aber vielleicht lohnt es sich trotzdem, das digitale Privatarchiv neu zu organisieren, so dass es nicht nur Wissensspeicher ist, sondern auch wieder den Erinnerungskontext aufkommen l&#228;&#223;t: Eine bunte und inhaltsreiche Schatzkammer, die das intellektuelle Kapital nicht einzig und allen verwaltet und nutzbar macht, sondern Erinnerung, Entwicklung und Innovation wieder innewerden l&#228;&#223;t. Das Suchen und das St&#246;bern soll ja schlie&#223;lich wieder Spa&#223; machen. </p>
<p>Ein Ahoi auf uns Mediendokumentare und Gr&#252;sse an alle im Blog aus Hamburg.</p>
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	<item>
		<title>Von: Andrea</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-5013</link>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 06:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>Er w&#252;rde den Pc aus dem Fenster schmei&#223;en und weiter sein Essen mit den Fingern genie&#223;en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Er w&#252;rde den Pc aus dem Fenster schmei&#223;en und weiter sein Essen mit den Fingern genie&#223;en.</p>
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		<title>Von: Ute</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-5002</link>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 18:55:29 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht m&#252;ssen wir das ganze mal von einer ganz anderen Seite aus betrachten und uns von unseren gerlernten Denk- und Ordnungsmustern v&#246;llig l&#246;sen, uns sozusagen unser Hirn  jungfr&#228;ulich vorstellen.

Man setze gewisserma&#223;en Kaspar Hauser vors Netz, wie w&#252;rde er sich die Welt erschlie&#223;en?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht m&#252;ssen wir das ganze mal von einer ganz anderen Seite aus betrachten und uns von unseren gerlernten Denk- und Ordnungsmustern v&#246;llig l&#246;sen, uns sozusagen unser Hirn  jungfr&#228;ulich vorstellen.</p>
<p>Man setze gewisserma&#223;en Kaspar Hauser vors Netz, wie w&#252;rde er sich die Welt erschlie&#223;en?</p>
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	<item>
		<title>Von: Anja</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-4997</link>
		<dc:creator>Anja</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 16:10:28 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mir David Weinbergers Interview nochmal durchlese, dr&#228;ngt sich mir die ber&#252;hmtber&#252;chtigte Frage auf: `Was war zuerst da, die Henne oder das Ei?`

Wenn die Firma f&#252;r B&#252;robedarf  Staples jetzt z.B. durch das Internet gelernt hat, die beliebtesten Waren in den Eingangsbereich ihrer L&#228;den zu bauen und doppelt zu pr&#228;sentieren, dann frage ich mich schon in welcher Schublade die bis dato gelebt haben?
Selbst ich wurde als Kind schon im Einkaufswagen an Quengelm&#246;beln an der Kasse vorbeigeschoben, in denen die doppelt pr&#228;sentierten S&#252;ssigkeiten in Augenh&#246;he drapiert waren. Und das ist nun schon ein Weilchen her.

Bei aller Euphorie sollte man sicherlich auf dem Teppich bleiben.
Unordnung und Chaos kann bestimmt in Kreativit&#228;t m&#252;nden, wenn als Grundlage solide Schubladen vorhanden sind, es kann einen aber auch in die absolute Orientierungslosigkeit und Sinnkrise werfen.  

Und ich denke, es ist eine
menschliche Eigenschaft und ein Grundbed&#252;rfnis Dinge zu ordnen, zu katalogisieren, Merkzettel zu schreiben,  irgendwie zu sortieren, nach Farben, Gr&#246;&#223;e oder Form (so sind ja auch die allerersten Kinderspiele angelegt)

Ich sch&#228;tze &quot;das Ding an sich&quot; kann sich auch entfalten, wenn ich es in der ungeordneten Unendlichkeit einfange und in meine begreifbare, zielorientierte  Welt, mit einer Geschwindigkeit der ich folgen kann, integriere.

Herr Weinberger hat sein neues Buch bezeichnenderweise  in Papieform herausgebracht. Nach eigener Aussage nat&#252;rlich wegen des Geldes und weil er denkt, keiner liest online 200 Seiten. Vielleicht aber auch, weil er weiss, dass sein Buch in der gro&#223;en Online Welt nicht soviel Gewicht und Nachhaltigkeit hat wie in der vergleichweise kleinen Verlagswelt. 
Da vermisse ich aber ein wenig den Mut f&#252;r Neues;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir David Weinbergers Interview nochmal durchlese, dr&#228;ngt sich mir die ber&#252;hmtber&#252;chtigte Frage auf: `Was war zuerst da, die Henne oder das Ei?`</p>
<p>Wenn die Firma f&#252;r B&#252;robedarf  Staples jetzt z.B. durch das Internet gelernt hat, die beliebtesten Waren in den Eingangsbereich ihrer L&#228;den zu bauen und doppelt zu pr&#228;sentieren, dann frage ich mich schon in welcher Schublade die bis dato gelebt haben?<br />
Selbst ich wurde als Kind schon im Einkaufswagen an Quengelm&#246;beln an der Kasse vorbeigeschoben, in denen die doppelt pr&#228;sentierten S&#252;ssigkeiten in Augenh&#246;he drapiert waren. Und das ist nun schon ein Weilchen her.</p>
<p>Bei aller Euphorie sollte man sicherlich auf dem Teppich bleiben.<br />
Unordnung und Chaos kann bestimmt in Kreativit&#228;t m&#252;nden, wenn als Grundlage solide Schubladen vorhanden sind, es kann einen aber auch in die absolute Orientierungslosigkeit und Sinnkrise werfen.  </p>
<p>Und ich denke, es ist eine<br />
menschliche Eigenschaft und ein Grundbed&#252;rfnis Dinge zu ordnen, zu katalogisieren, Merkzettel zu schreiben,  irgendwie zu sortieren, nach Farben, Gr&#246;&#223;e oder Form (so sind ja auch die allerersten Kinderspiele angelegt)</p>
<p>Ich sch&#228;tze &#8220;das Ding an sich&#8221; kann sich auch entfalten, wenn ich es in der ungeordneten Unendlichkeit einfange und in meine begreifbare, zielorientierte  Welt, mit einer Geschwindigkeit der ich folgen kann, integriere.</p>
<p>Herr Weinberger hat sein neues Buch bezeichnenderweise  in Papieform herausgebracht. Nach eigener Aussage nat&#252;rlich wegen des Geldes und weil er denkt, keiner liest online 200 Seiten. Vielleicht aber auch, weil er weiss, dass sein Buch in der gro&#223;en Online Welt nicht soviel Gewicht und Nachhaltigkeit hat wie in der vergleichweise kleinen Verlagswelt.<br />
Da vermisse ich aber ein wenig den Mut f&#252;r Neues;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-4992</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 14:49:42 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;Verweigern wir uns dem Paradigmenwechsel in der Ordnung der Dinge, k&#246;nnen wir in Digitalien nur verzweifeln. Dann erstarren wir vor dem digitalen Ding an sich. Und das Ding erstarrt ebenfalls. Es kann sich nicht entfalten in seiner Vielf&#228;ltigkeit der offenen Verkn&#252;pfungen und Beziehungen, aus denen Neues erw&#228;chst.&#039; 
- Die Fragestellung ber&#252;hrt bereits bekannte Themen. Wie ver&#228;ndert der Computer unsere &#039;Ordnung&#039; und die Art unseres Denkens? Wie funktioniert Ged&#228;chtnis im digitalen Zeitalter? Was vermag der &#039;menschliche Faktor&#039; gegen das perfekte Ged&#228;chtnis und die &#252;bermenschliche Rechenleistung von Suchmaschinen? Sind Subjektivit&#228;t und Pers&#246;nlichkeit heute eigentlich noch etwas wert- oder sind sie nur St&#246;rfaktoren und Fehlerquellen bei der effizienzoptimierten Recherche? Worin liegt der Wert von gedruckten B&#252;chern, wo doch digitale B&#252;cher und Dokumente mit ihren Suchm&#246;glichkeiten viel effektiver- n&#252;tzlicher- sind?
Wir leben in einer Zeit des &#220;bergangs, sind gro&#223; geworden mit Literatur, gedruckten W&#246;rtern auf Papier. Wir haften an diesen Erinnerungen, sie sind Teil unserer pers&#246;nlichen Geschichte, haben einen pers&#246;nlichen Wert. Wer hier w&#252;rde alle seine/ ihre im Laufe von Jahren, Jahrzehnten  erworbenen gedruckten B&#252;cher hergeben, um sie gegen digitale einzutauschen? Ist dieses Verhalten nicht irgendwie anachronistisch- oder ist es ein berechtigter Schutz vor der Macht und der Abh&#228;ngigkeit der Maschinen. Denn sobald wir vollst&#228;ndig in die digitale Welt einsteigen liefern wir uns auch der Funktion und Funktionsf&#228;higkeit der Maschinen aus, die wir gro&#223;teils nicht einmal verstehen. Dadurch w&#228;chst unbewusst die Distanz zum Text, zwischen Dokument, Buch, und Leser tritt die Lese- und &#220;bersetzungsfunktion des Computers, der seinerseits wieder eigene Funktionen- features- anbietet und so zum unentbehrlichen elektronischen Diener wird- eine neue Abh&#228;ngigkeit und schon l&#228;ngst Realit&#228;t, aber auch Entfremdung.
Ich h&#228;nge an meinen B&#252;chern!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Verweigern wir uns dem Paradigmenwechsel in der Ordnung der Dinge, k&#246;nnen wir in Digitalien nur verzweifeln. Dann erstarren wir vor dem digitalen Ding an sich. Und das Ding erstarrt ebenfalls. Es kann sich nicht entfalten in seiner Vielf&#228;ltigkeit der offenen Verkn&#252;pfungen und Beziehungen, aus denen Neues erw&#228;chst.&#8217;<br />
- Die Fragestellung ber&#252;hrt bereits bekannte Themen. Wie ver&#228;ndert der Computer unsere &#8216;Ordnung&#8217; und die Art unseres Denkens? Wie funktioniert Ged&#228;chtnis im digitalen Zeitalter? Was vermag der &#8216;menschliche Faktor&#8217; gegen das perfekte Ged&#228;chtnis und die &#252;bermenschliche Rechenleistung von Suchmaschinen? Sind Subjektivit&#228;t und Pers&#246;nlichkeit heute eigentlich noch etwas wert- oder sind sie nur St&#246;rfaktoren und Fehlerquellen bei der effizienzoptimierten Recherche? Worin liegt der Wert von gedruckten B&#252;chern, wo doch digitale B&#252;cher und Dokumente mit ihren Suchm&#246;glichkeiten viel effektiver- n&#252;tzlicher- sind?<br />
Wir leben in einer Zeit des &#220;bergangs, sind gro&#223; geworden mit Literatur, gedruckten W&#246;rtern auf Papier. Wir haften an diesen Erinnerungen, sie sind Teil unserer pers&#246;nlichen Geschichte, haben einen pers&#246;nlichen Wert. Wer hier w&#252;rde alle seine/ ihre im Laufe von Jahren, Jahrzehnten  erworbenen gedruckten B&#252;cher hergeben, um sie gegen digitale einzutauschen? Ist dieses Verhalten nicht irgendwie anachronistisch- oder ist es ein berechtigter Schutz vor der Macht und der Abh&#228;ngigkeit der Maschinen. Denn sobald wir vollst&#228;ndig in die digitale Welt einsteigen liefern wir uns auch der Funktion und Funktionsf&#228;higkeit der Maschinen aus, die wir gro&#223;teils nicht einmal verstehen. Dadurch w&#228;chst unbewusst die Distanz zum Text, zwischen Dokument, Buch, und Leser tritt die Lese- und &#220;bersetzungsfunktion des Computers, der seinerseits wieder eigene Funktionen- features- anbietet und so zum unentbehrlichen elektronischen Diener wird- eine neue Abh&#228;ngigkeit und schon l&#228;ngst Realit&#228;t, aber auch Entfremdung.<br />
Ich h&#228;nge an meinen B&#252;chern!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ute</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-4989</link>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 12:30:07 +0000</pubDate>
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		<description>Das Blog ist im &#252;brigen nicht rot, sondern entweder rostfarbend oder beige - warm muss es doch heutzutage wieder sein heutzutage, damit es menschelt :-)

@ Walter: Zum Thema Blog-Ruhe hier. Das Thema gibt aus meiner Sicht auch nicht allzuviel her, wenn man das Buch nicht kennt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Blog ist im &#252;brigen nicht rot, sondern entweder rostfarbend oder beige &#8211; warm muss es doch heutzutage wieder sein heutzutage, damit es menschelt :-)</p>
<p>@ Walter: Zum Thema Blog-Ruhe hier. Das Thema gibt aus meiner Sicht auch nicht allzuviel her, wenn man das Buch nicht kennt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ute</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-4988</link>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 12:08:31 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde das Blog dr&#252;ben ist ein gutes Blog-Lehrbeispiel - insofern aus kommunikativer (PR) Sicht sehr interessant. Blox Populi - Meckerkasten? Oder Dampfmachmaschine? Ich bin gespannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das Blog dr&#252;ben ist ein gutes Blog-Lehrbeispiel &#8211; insofern aus kommunikativer (PR) Sicht sehr interessant. Blox Populi &#8211; Meckerkasten? Oder Dampfmachmaschine? Ich bin gespannt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Janna</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-4987</link>
		<dc:creator>Janna</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 10:32:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich wei&#223; auch, da&#223; das hier der falsche Blog ist. Aber beim durchackern der posts im &quot;roten&quot; Blog wird man ja v&#246;llig wirr- abgesehen davon, das vieles dort pers&#246;nlich angreifend ist und nur geschrieben wird, um auch mal was gesagt zu haben. Hier ist es einfach netter und vertrauter- und das war dann auch mein letzter Beitrag zu diesem Thema- versprochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; auch, da&#223; das hier der falsche Blog ist. Aber beim durchackern der posts im &#8220;roten&#8221; Blog wird man ja v&#246;llig wirr- abgesehen davon, das vieles dort pers&#246;nlich angreifend ist und nur geschrieben wird, um auch mal was gesagt zu haben. Hier ist es einfach netter und vertrauter- und das war dann auch mein letzter Beitrag zu diesem Thema- versprochen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: theresa</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/comment-page-1/#comment-4986</link>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 10:23:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.miriammeckel.de/2007/09/10/das-residuum/#comment-4986</guid>
		<description>Ich find&#039;s schon ganz in Ordnung, wenn Frau Will bloggen l&#228;sst und es ist doch ganz klar, dass Sie und die Redaktion nicht auf jeden Kommentar reagieren kann... und es ist auch klar, dass jeder mehr oder weniger qualifiziert seine Meinung zur gestrigen Sendung kundtun will - logisch, dass es ab einem bestimmten Zeitpunkt unpers&#246;nlich und unstrukturiert wirkt...

...und die Zeit wird zeigen, wie aktiv und pers&#246;nlich es in dem Blog zur Sendung zugehen wird 
- immerhin hat Frau Will bewiesen, dass Sie antworten kann ;-)


Walter, Andrea, ihr habt recht - das war alles off-topic - je vous demande pardon!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich find&#8217;s schon ganz in Ordnung, wenn Frau Will bloggen l&#228;sst und es ist doch ganz klar, dass Sie und die Redaktion nicht auf jeden Kommentar reagieren kann&#8230; und es ist auch klar, dass jeder mehr oder weniger qualifiziert seine Meinung zur gestrigen Sendung kundtun will &#8211; logisch, dass es ab einem bestimmten Zeitpunkt unpers&#246;nlich und unstrukturiert wirkt&#8230;</p>
<p>&#8230;und die Zeit wird zeigen, wie aktiv und pers&#246;nlich es in dem Blog zur Sendung zugehen wird<br />
- immerhin hat Frau Will bewiesen, dass Sie antworten kann ;-)</p>
<p>Walter, Andrea, ihr habt recht &#8211; das war alles off-topic &#8211; je vous demande pardon!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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