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Das Klicken am Ende passt ganz gut: Ich gehe offline.
Die Vorstellung, sich bewusst erreichbar und ebenso bewusst auch unerreichbar zu machen ist reizvoll, aber vielleicht auch- gelegentlich- ein Selbstbetrug. Wie bestimme ich die Zeiten der Unerreichbarkeit? Wenn es gerade passt? Spontan? Im Tagesprogramm eingeplant? Sind es nicht die Momente, wo unsere Gedanken assoziativ auf die Reise gehen und uns von unserem aktuellen Bezug abkoppeln, uns über Vergangenheit und Zukunft phantasieren lassen, unsere eigentlichen Wünsche erkennbar machen, die so wertvoll sind. Sind dies nicht die kleinen Momente zwischendurch, in denen wir mit offenen Augen träumen?
Unsere Handlungen und Unterlassungen haben immer auch eine emotionale Komponente, zur Entstehung einer Handlung, die oft als phantasierte Vorstellung vorweggenommen wird gehören das limbische System- Hippocampus und Mandelkern dazu, über und durch sie geht der Weg zu uns selbst. Erst auf diesem Weg, der über das Selbst, nicht nur das wahrgenommene objektivierte und damit auch verfälschte Ich geht, ist ein Austausch auf der menschlichen Ebene erst möglich. Und zu einer gelingenden Kommunikation gehören dann mindestens zwei, die aus dieser Verfassung heraus zueinander Kontakt aufnehmen. Einem Austausch zwischen Menschen ist somit zunächst einmal das Erreichen des Selbst vorangestellt. Dies fällt dann besonders schwer, wenn der wahrgenommene Druck der Umwelt, der Verpflichtungen in unserem Bewusstsein übermächtig werden und uns von dem Weg über uns zu anderen abhält.
Techniken können uns dabei weiterhelfen: Der Weg der Meditation ist nicht nur in Asien entwickelt worden, sondern hat vorwiegend religiöse Wurzeln auch in Europa. Die Mystiker des Mittelalters suchten über die Selbstversenkung den Dialog mit Gott, oder auch profanisiert â€?jenes höhere Wesen, das wir verehrenâ€? (siehe Dr. Murkes gesammeltes Schweigen), die Romantiker nutzten die Betrachtung der uns umschließenden Natur, Philosophen und Naturwissenschaftler die Suche und den Glauben an eine umfassende Ordnung.
Die äußere Stille erleichtert den Zugang, die innere Stille, das Abschalten und Ausschalten der Erwartungen und Abhängigkeiten sind wesentlich. Erst wenn ich in einer mitmenschlichen Situation vom Anderen nichts will, nichts konkretes erwarte und sie/ ihn nicht für meine Zwecke benutze, kann die Gleichheit und Unabhängigkeit entstehen, die Kommunikation als Verbundenheit und Austausch gelingen lässt.
So, das war fast das Wort am Sonntag.- Ganz ohne Ironie geht es wohl nicht, manchmal stehe ich mir selbst im Weg.
Zum dritten: Im existenziellen Funkloch könnten wir auch öfter mal, nicht immer, den Fernseher ausschalten. Einige sind da radikal und verbannen die Flimmerkiste aus dem unmittelbaren Lebensbereich. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass damit auch ein Anspruch auf überwiegend passive Unterhaltung weg fällt und der Antrieb, die ‘Freizeit’ aktiv zu gestalten verstärkt wird.
Der Sozialökonom Bruno S. Frey glaubt, so glücklicher zu leben.
Das Thema ‘Glück’- ein weites Feld.
Aus dem Funkloch: Wir haben es nicht leicht und wir machen es uns nicht leicht- heute: Unumstößliche Gewissheiten sind im postmodernen Skeptizismus dahin geschmolzen, unser Leben erscheint nicht mehr in irgendeiner Weise vorausbestimmt oder verankert, sondern kontingent, von Zufällen und unkontrollierbaren Wechselwirkungen abhängig, chaotisch komplex. Glaube und Zuversicht sind der Ironie gewichen und philosophische Versuche, auch diese ironische Weltsicht zu verankern (Richard Rorty: Kontingenz, Ironie und Solidarität) münden in den Appell an ‘Gemeinschaft’. Wenn wir also uns selbst immer wieder ein Bein stellen, weil wir nicht an das glauben, was wir sehen, hören und erleben, sondern immer eine ‘Wahrheit hinter der Wahrheit’ suchen, bleibt uns nur der Versuch einer Verankerung, neudeutsch Verortung. Diese in unseren äußeren Bezügen zu suchen ist illusorisch, da kommunikative Netzwerke durch die Zahl ihrer Knoten zwar als Netzwerke stabiler werden, damit aber in sich zufälliger, komplexer und wieder undurchschaubarer- Web 2.0, sl…
Bleibt als existenzieller Weg die Verankerung in uns selbst, im ersten Moment ein Widerspruch in sich. Wie kann ich mich verankern, wenn ich zufällig, vergänglich und bis in meine Moleküle hinein einem ständigen Wechsel unterworfen bin?
Vieleicht können uns dann unsere Erfahrungen und Überzeugungen helfen, die wir in uns selbst und in den Anderen entdecken: Vernunft, Gerechtigkeit, Toleranz, Liebe und Hass, Gleichgültigkeit und Verantwortung. In einer diesseitigen Welt bleibt das Menschliche und darüber hinaus das Natürliche als uns Verbindendes übrig, auch und gerade wenn wir uns zurückziehen ins existenzielle Funkloch.
Die Walter-Monologe… ;o)
(Nimm’s mir nicht übel, Walter. Ich guck hier ab und zu rein und lese, aber momentan erschlägt es mich. Kannst du es nicht gerechter zwischen AW- und MM-Blog aufteilen??? ;o) – Ich hab meinen frechen Tag…)
@Walter und Cate:
Walter steht nicht nur sich, sondern leider auch uns ab und an im Weg.
Walter: Wir hatten das schon sooo oft: Lernst Du bitte auch mal draus?
Oder mach Deinen eigenen Blog auf…
DANKE!
Ein eigenes Blog ist doch eine gute Idee. Walter, ich verspreche, dass ich ihn mitlese und auch mal was kommentiere, wenn mir danach ist! Ist ja nicht so, dass deine Beiträge schlecht wären… :o)
Und mich würde auch interessieren, was du beruflich machst… ;o)
Ok, da ich bisher beinahe alle Bücher gekauft und gelesen habe, die Elke Heidenreich in “Lesen!” empfohlen hat, wird es wohl bald soweit sein… ;o) Aber erst nach Freitag! ;o)
Cate, nicht durch die grossartige Netzlese und positiven Kommentare im Blog zu beeindrucken, aber von Elkes “Lesen!” Sendung?! – Alle Achtung! ;-)
Aber wunder dich nicht, wenn nach der Ausstrahlung der Sendung das Buch erst einmal nicht lieferbar ist…;-)
Ich habe angefangen ein Buch zu schreiben und sammle Material.
MM’s Glück der Unerreichbarkeit gefällt mir immer besser, zumal mir scheint, dass sie ihre Erkenntnisse auch in die Tat umsetzt.
Mein Geld verdiene ich dadurch, dass ich auch nachts arbeite und dafür gelegentlich tagsüber Zeit habe nachzudenken und zu schreiben, auch hier. Genügt Euch das?
Ich finde die Auseinandersetzung mit Miriam Meckels Gedanken interessant und spannend und den Begriff des existenziellen Funklochs im Buch prägnanter und sinnhafter dargestellt als damals mit Susanne Osthof und Big Brother, einschließlich der Glühwürmchen. Die hier ist ein Blog und MM’s Gedanken sind der Mühe des Nachdenkens wert. Außerdem lebt eine Diskussion von unterschiedlichen Meinungen.
Also, wenn jemand etwas auszusetzen hat, dann bitte zur Sache und nicht so anzüglich zu mir- und anderen.
was ist denn hier los ?!
Cate, meintest Du das mit Frau Heidenreich im Ernst ? Prinzipiell finde ich Sendungen, die einem helfen etwas neues zu entdecken ja löblich, aber da stört mich immer der imaginär erhobene Zeigefinger wenn es darum geht, Bücher bzw. deren Inhalt zu bewerten
@Janna: Ich vergöttere Elke Heidenreich und vertraue ihr b(wenn’s um Bücher geht) blind, kein Witz. Wurde nie enttäuscht… ;o)
@Walter: Fandest du meine Äußerungen anzüglich? Tut mir leid. War eher freundschaftlich-ironisch gemeint, so mit virtuellem Klaps auf die Schulter…
Mal zurück “zur Sache”:
Ich finde es ja wirklich erstaunlich, fast schon bewegend, dass sich (nicht nur anhand der Netzlesetitel) erkennen lässt, wie lange MM schon an dem Buch gearbeitet hat. Für mich persönlich ein interessanter Einblick, der wohlbemerkt nur den Mediapolis-Bloggern vorbehalten ist. ;o) Hö.
@Cate:
Wenn Du so ein Fan von Elke bist, kennst du hoffentlich Ihren Bildband “Macbeth Schlafes Mörder”?!
Das ist Macbeth mal ganz anders und mit genialen Fotos aus Schottland von Tom Krausz (absolut super) und Text von Elke (noch besser) Beides zusammen eine absolute Inszenierung! – Durfte damals bei der Buchvorstellung die Musikuntermalung dazu einspielen ( Garbarek, Bob Dylan, Mendelssohn, Grieg…), Gänsehaut pur!!
Es gibt 3 Bücher in meinem Leben, die so schön, dass ich sie am liebsten den ganzen Tag mit mir rumtragen möchte;-) und dieses gehört eindeutig dazu.
Sorry für die kleine Ausschweifung, aber wenn es um Bücher geht…;-)
@Anja: Also, das war tatsächlich alles mehr ein Witz. Tut mir leid. Ich schätze Elke sehr, wirklich! Aber ich vertraue sicherlich niemandem BLIND und man kann sich wohl denken, dass gerade Cate solchen Empfehlungen mit ihrem allseits bekannten Trotz begegnet… ;o) Außerdem fehlt mir in der Regel das nötige Kleingeld, um gleich loszulaufen und sämtliche Buchvorstellungen der vergangenen Sendung zu kaufen…
Ich nehme deinen Buchtipp natürlich trotzdem an. Vielen Dank dafür!
Aber eines war kein Witz: ich werde das Buch nun lesen! Juchu! *tusch* *trommelwirbel*
na Gott sei Dank. Ich hatte schon an meiner gesamten Menschenkenntnis gezweifelt, zumindest sofern diese bei mir lediglich virtuell bekannten Menschen überhaupt zutreffen kann.
@Birgit: Ja, genauso werde ich es mit dem Buch auch halten. Prophylaktisch. MIr geht’s da wohl ähnlich wie dir.
Aber wir sind beruflich vielleicht auch nicht so arg in all diese Kommunikationsstränge eingespannt. Da hat man ja leider (oder laut MM vermeintlich!) keine Wahl…
Cate, und ich dachte wirklich deine Trotzphase wäre nun vorbei;-)
Nun gut, ich wünsche dir TROTZdem viel Vergnügen mit dem Buch von MM, ich erwarte von dir eine lupenreine Rezension, pronto;-)
Auch im existenziellen Funkloch und wenn sie ihr Handy gar nicht dabei haben, spüren manche den Alarm. – Die Verschmelzung von Mensch und Maschine, der biologische Blackberry im inneren Standby: Phantomvibrationen.
@Cate: an der Stelle mußte ich Freitag Abend auch herzhaft lachen. Das hörte sich so derartig nichtssagend an, obwohl es bestimmt nicht so gemeint war.
Es gibt ja unterschiedliche Möglichkeiten einen Weg durch den Wald zu kennzeichnen, um auch wieder den Weg heraus zu finden. Bändchen hängt man auf oder kennzeichnet den Baum auch farblich…
Frau Meckel, hoffentlich waren es bei Ihnen keine Brotkrumen 8-/
Das Klicken am Ende passt ganz gut: Ich gehe offline.
Die Vorstellung, sich bewusst erreichbar und ebenso bewusst auch unerreichbar zu machen ist reizvoll, aber vielleicht auch- gelegentlich- ein Selbstbetrug. Wie bestimme ich die Zeiten der Unerreichbarkeit? Wenn es gerade passt? Spontan? Im Tagesprogramm eingeplant? Sind es nicht die Momente, wo unsere Gedanken assoziativ auf die Reise gehen und uns von unserem aktuellen Bezug abkoppeln, uns über Vergangenheit und Zukunft phantasieren lassen, unsere eigentlichen Wünsche erkennbar machen, die so wertvoll sind. Sind dies nicht die kleinen Momente zwischendurch, in denen wir mit offenen Augen träumen?
Unsere Handlungen und Unterlassungen haben immer auch eine emotionale Komponente, zur Entstehung einer Handlung, die oft als phantasierte Vorstellung vorweggenommen wird gehören das limbische System- Hippocampus und Mandelkern dazu, über und durch sie geht der Weg zu uns selbst. Erst auf diesem Weg, der über das Selbst, nicht nur das wahrgenommene objektivierte und damit auch verfälschte Ich geht, ist ein Austausch auf der menschlichen Ebene erst möglich. Und zu einer gelingenden Kommunikation gehören dann mindestens zwei, die aus dieser Verfassung heraus zueinander Kontakt aufnehmen. Einem Austausch zwischen Menschen ist somit zunächst einmal das Erreichen des Selbst vorangestellt. Dies fällt dann besonders schwer, wenn der wahrgenommene Druck der Umwelt, der Verpflichtungen in unserem Bewusstsein übermächtig werden und uns von dem Weg über uns zu anderen abhält.
Techniken können uns dabei weiterhelfen: Der Weg der Meditation ist nicht nur in Asien entwickelt worden, sondern hat vorwiegend religiöse Wurzeln auch in Europa. Die Mystiker des Mittelalters suchten über die Selbstversenkung den Dialog mit Gott, oder auch profanisiert â€?jenes höhere Wesen, das wir verehrenâ€? (siehe Dr. Murkes gesammeltes Schweigen), die Romantiker nutzten die Betrachtung der uns umschließenden Natur, Philosophen und Naturwissenschaftler die Suche und den Glauben an eine umfassende Ordnung.
Die äußere Stille erleichtert den Zugang, die innere Stille, das Abschalten und Ausschalten der Erwartungen und Abhängigkeiten sind wesentlich. Erst wenn ich in einer mitmenschlichen Situation vom Anderen nichts will, nichts konkretes erwarte und sie/ ihn nicht für meine Zwecke benutze, kann die Gleichheit und Unabhängigkeit entstehen, die Kommunikation als Verbundenheit und Austausch gelingen lässt.
So, das war fast das Wort am Sonntag.- Ganz ohne Ironie geht es wohl nicht, manchmal stehe ich mir selbst im Weg.
Gestern in der Schaubühne am Lehniner Platz: Second life
Zum dritten: Im existenziellen Funkloch könnten wir auch öfter mal, nicht immer, den Fernseher ausschalten. Einige sind da radikal und verbannen die Flimmerkiste aus dem unmittelbaren Lebensbereich. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass damit auch ein Anspruch auf überwiegend passive Unterhaltung weg fällt und der Antrieb, die ‘Freizeit’ aktiv zu gestalten verstärkt wird.
Der Sozialökonom Bruno S. Frey glaubt, so glücklicher zu leben.
Das Thema ‘Glück’- ein weites Feld.
Aus dem Funkloch: Wir haben es nicht leicht und wir machen es uns nicht leicht- heute: Unumstößliche Gewissheiten sind im postmodernen Skeptizismus dahin geschmolzen, unser Leben erscheint nicht mehr in irgendeiner Weise vorausbestimmt oder verankert, sondern kontingent, von Zufällen und unkontrollierbaren Wechselwirkungen abhängig, chaotisch komplex. Glaube und Zuversicht sind der Ironie gewichen und philosophische Versuche, auch diese ironische Weltsicht zu verankern (Richard Rorty: Kontingenz, Ironie und Solidarität) münden in den Appell an ‘Gemeinschaft’. Wenn wir also uns selbst immer wieder ein Bein stellen, weil wir nicht an das glauben, was wir sehen, hören und erleben, sondern immer eine ‘Wahrheit hinter der Wahrheit’ suchen, bleibt uns nur der Versuch einer Verankerung, neudeutsch Verortung. Diese in unseren äußeren Bezügen zu suchen ist illusorisch, da kommunikative Netzwerke durch die Zahl ihrer Knoten zwar als Netzwerke stabiler werden, damit aber in sich zufälliger, komplexer und wieder undurchschaubarer- Web 2.0, sl…
Bleibt als existenzieller Weg die Verankerung in uns selbst, im ersten Moment ein Widerspruch in sich. Wie kann ich mich verankern, wenn ich zufällig, vergänglich und bis in meine Moleküle hinein einem ständigen Wechsel unterworfen bin?
Vieleicht können uns dann unsere Erfahrungen und Überzeugungen helfen, die wir in uns selbst und in den Anderen entdecken: Vernunft, Gerechtigkeit, Toleranz, Liebe und Hass, Gleichgültigkeit und Verantwortung. In einer diesseitigen Welt bleibt das Menschliche und darüber hinaus das Natürliche als uns Verbindendes übrig, auch und gerade wenn wir uns zurückziehen ins existenzielle Funkloch.
Die Walter-Monologe… ;o)
(Nimm’s mir nicht übel, Walter. Ich guck hier ab und zu rein und lese, aber momentan erschlägt es mich. Kannst du es nicht gerechter zwischen AW- und MM-Blog aufteilen??? ;o) – Ich hab meinen frechen Tag…)
@Walter und Cate:
Walter steht nicht nur sich, sondern leider auch uns ab und an im Weg.
Walter: Wir hatten das schon sooo oft: Lernst Du bitte auch mal draus?
Oder mach Deinen eigenen Blog auf…
DANKE!
“esse est percipi (vel percipere) ” – was für ein Satz!!!
Vielleicht gönnt er sich nicht so gern sein existenzielles Funkloch…
“Ich maile also bin ich….”
@Walter
Was machst Du/machen Sie beruflich. Schon echt zu beneiden, wer so viel Zeit zum Schreiben hat…
Ein eigenes Blog ist doch eine gute Idee. Walter, ich verspreche, dass ich ihn mitlese und auch mal was kommentiere, wenn mir danach ist! Ist ja nicht so, dass deine Beiträge schlecht wären… :o)
Und mich würde auch interessieren, was du beruflich machst… ;o)
…”es” mitlese…
Ok, da ich bisher beinahe alle Bücher gekauft und gelesen habe, die Elke Heidenreich in “Lesen!” empfohlen hat, wird es wohl bald soweit sein… ;o) Aber erst nach Freitag! ;o)
Cate, nicht durch die grossartige Netzlese und positiven Kommentare im Blog zu beeindrucken, aber von Elkes “Lesen!” Sendung?! – Alle Achtung! ;-)
Aber wunder dich nicht, wenn nach der Ausstrahlung der Sendung das Buch erst einmal nicht lieferbar ist…;-)
Ja ja, die positiven Kommentare und vor allem die grandiose, wenn nicht oskarverdächtige Netzlese, haben den Weg mit geebnet… ;o)
Ich habe angefangen ein Buch zu schreiben und sammle Material.
MM’s Glück der Unerreichbarkeit gefällt mir immer besser, zumal mir scheint, dass sie ihre Erkenntnisse auch in die Tat umsetzt.
Mein Geld verdiene ich dadurch, dass ich auch nachts arbeite und dafür gelegentlich tagsüber Zeit habe nachzudenken und zu schreiben, auch hier. Genügt Euch das?
Ich finde die Auseinandersetzung mit Miriam Meckels Gedanken interessant und spannend und den Begriff des existenziellen Funklochs im Buch prägnanter und sinnhafter dargestellt als damals mit Susanne Osthof und Big Brother, einschließlich der Glühwürmchen. Die hier ist ein Blog und MM’s Gedanken sind der Mühe des Nachdenkens wert. Außerdem lebt eine Diskussion von unterschiedlichen Meinungen.
Also, wenn jemand etwas auszusetzen hat, dann bitte zur Sache und nicht so anzüglich zu mir- und anderen.
was ist denn hier los ?!
Cate, meintest Du das mit Frau Heidenreich im Ernst ? Prinzipiell finde ich Sendungen, die einem helfen etwas neues zu entdecken ja löblich, aber da stört mich immer der imaginär erhobene Zeigefinger wenn es darum geht, Bücher bzw. deren Inhalt zu bewerten
@Janna: Ich vergöttere Elke Heidenreich und vertraue ihr b(wenn’s um Bücher geht) blind, kein Witz. Wurde nie enttäuscht… ;o)
@Walter: Fandest du meine Äußerungen anzüglich? Tut mir leid. War eher freundschaftlich-ironisch gemeint, so mit virtuellem Klaps auf die Schulter…
Mal zurück “zur Sache”:
Ich finde es ja wirklich erstaunlich, fast schon bewegend, dass sich (nicht nur anhand der Netzlesetitel) erkennen lässt, wie lange MM schon an dem Buch gearbeitet hat. Für mich persönlich ein interessanter Einblick, der wohlbemerkt nur den Mediapolis-Bloggern vorbehalten ist. ;o) Hö.
@Cate:
Wenn Du so ein Fan von Elke bist, kennst du hoffentlich Ihren Bildband “Macbeth Schlafes Mörder”?!
Das ist Macbeth mal ganz anders und mit genialen Fotos aus Schottland von Tom Krausz (absolut super) und Text von Elke (noch besser) Beides zusammen eine absolute Inszenierung! – Durfte damals bei der Buchvorstellung die Musikuntermalung dazu einspielen ( Garbarek, Bob Dylan, Mendelssohn, Grieg…), Gänsehaut pur!!
Es gibt 3 Bücher in meinem Leben, die so schön, dass ich sie am liebsten den ganzen Tag mit mir rumtragen möchte;-) und dieses gehört eindeutig dazu.
Sorry für die kleine Ausschweifung, aber wenn es um Bücher geht…;-)
Vor lauter Euphorie Wörter vergessen: “die so schön SIND” natürlich
@Anja: Also, das war tatsächlich alles mehr ein Witz. Tut mir leid. Ich schätze Elke sehr, wirklich! Aber ich vertraue sicherlich niemandem BLIND und man kann sich wohl denken, dass gerade Cate solchen Empfehlungen mit ihrem allseits bekannten Trotz begegnet… ;o) Außerdem fehlt mir in der Regel das nötige Kleingeld, um gleich loszulaufen und sämtliche Buchvorstellungen der vergangenen Sendung zu kaufen…
Ich nehme deinen Buchtipp natürlich trotzdem an. Vielen Dank dafür!
Aber eines war kein Witz: ich werde das Buch nun lesen! Juchu! *tusch* *trommelwirbel*
na Gott sei Dank. Ich hatte schon an meiner gesamten Menschenkenntnis gezweifelt, zumindest sofern diese bei mir lediglich virtuell bekannten Menschen überhaupt zutreffen kann.
Welche Kapitel fehlen denn jetzt hier eigentlich noch? Ich habe den Eindruck, die Stimme von Frau Professor wird langsam schwächer – hüstel*
Für mich hat das Buch hohen prophylaktischen Wert, ich geize mehr mit meiner Zeit – in vielerlei Hinsicht.
@Birgit: Ja, genauso werde ich es mit dem Buch auch halten. Prophylaktisch. MIr geht’s da wohl ähnlich wie dir.
Aber wir sind beruflich vielleicht auch nicht so arg in all diese Kommunikationsstränge eingespannt. Da hat man ja leider (oder laut MM vermeintlich!) keine Wahl…
@ Cate: “Entscheidungsträger” is the key word :-)
Cate, und ich dachte wirklich deine Trotzphase wäre nun vorbei;-)
Nun gut, ich wünsche dir TROTZdem viel Vergnügen mit dem Buch von MM, ich erwarte von dir eine lupenreine Rezension, pronto;-)
Oha.
;o)
Im existenziellen Funkloch: Von Georg Forster zu Miriam Meckel, kein weiter Weg für Elke Heidenreich im Gespräch mit André Heller. Wo er Recht hat, hat er Recht.
Aber das war doch keine Besprechung
oder hab´ich was verpasst?
Auch im existenziellen Funkloch und wenn sie ihr Handy gar nicht dabei haben, spüren manche den Alarm. – Die Verschmelzung von Mensch und Maschine, der biologische Blackberry im inneren Standby: Phantomvibrationen.
Schönen Sonntag- auch den Trotzigen…
Beim Lesen des Artikels über Phantomvibrationen denke ich eher trotzig “eure Sorgen hätte ich gerne”…
“Eine schöne und gescheite Frau…”
Wäre mir garnicht aufgefallen… ;o) (Ich hab Lesen! grad erst gesehen.)
Phantomvibration? Ich glaub, es hackt! :o/
@Cate: an der Stelle mußte ich Freitag Abend auch herzhaft lachen. Das hörte sich so derartig nichtssagend an, obwohl es bestimmt nicht so gemeint war.
Phantomvibration vom CrackBerry – manchmal wünschte ich, ich hätte doch Psychologie studiert;-)
Oh, da stimmt die Uhrzeit ja (fast) wieder. Manchmal muss man die Dinge nur aussitzen…
Link-Fund zu einem anderen – aber nicht minder spannenden Thema: The User-Generated Myth
Kontrastprogramm: Die Große Stille. Heute Abend um 20 Uhr 40 auf Arte.
Oh, Walter, merci für den Tipp!
@walter
Kann man Dich irgendwo auf dem Bild erkennen? ;-))
:-))
Es gibt ja unterschiedliche Möglichkeiten einen Weg durch den Wald zu kennzeichnen, um auch wieder den Weg heraus zu finden. Bändchen hängt man auf oder kennzeichnet den Baum auch farblich…
Frau Meckel, hoffentlich waren es bei Ihnen keine Brotkrumen 8-/
die konnten keine brotkrumen streuen, weil frau meckel hielt das buch und hänsel trug die kamera
;-)
deshalb schreien auch die krähen so…
Und die böse Hexe hatte sich in einen Hund verwandelt, um sich den beiden unbemerkt zu nähern…
…aber frau meckel liest tausendundeine nacht lang geschichten aus sagenhaften welten und zeiten.
in der hoffnung, verwandelte hexen zu betören…
:-))
scheherezade meckel, sozusagen.
@cate
Aber hatte sich die Hexe nicht in zwei Hunde verwandelt?
@sadv
Und wer ist dann Dinharazade?
*kann nich mehr* :o))))))
*mundzunäh’*
Jetzt gibt’s bald bestimmt wieder ein neues Posting – ihr frechen Weiber! ;-)
Und das kurz vor den Medientagen, ts, ts, ts …
Frau Prof. Dr. Meckel, wie wäre es angesichts dieser infamen Kommentar/Innen mit digitalem Reputationsmanagement? :-)
z.B. Bei MyOnID