MM_Picasso
Zu den Kommentaren
11. Februar 2008, 17:10 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Ein virtueller Held?

‚Was uns nicht umbringt, macht uns hart‘ – nach diesem Motto müssen Management und Mitarbeiter der SociĂ©tĂ© GĂ©nĂ©rale zynisch den Milliardenschaden betrachten, den JĂ©rome Kerviel der Bank mit seinen Termingeschäften zugefügt hat.

‚Wer nicht hart ist, wird umgebracht‘, so sieht die französische Öffentlichkeit den großkalibrigen Spekulanten und Händler. Offenbar haben die Franzosen eine eigenwillige Vorstellung vom Finanzmarkt. Kerviel ist nicht Täter und Betrüger, sondern Opfer einer undurchsichtigen Finanzindustrie, überrollt vom System, dem er doch Gutes tun wollte.

Im Web geht die Heldenverehrung noch weiter: Als „genius of fraud“, „Che Guevara of finance“, „Robin Hood of SociĂ©tĂ© GĂ©nĂ©rale“ wird Kerviel in Weblogs und auf Social Networking Sites geprisen, als einer, der der französischen Bankenwirtschaft endlich einmal einen Rekord beschert hat und sie dabei am allzu losen Band der Spekulation zwischen Vergangenheit und Zukunft durch die Manege des Kapitalmarkts geführt hat. Und als einer, der das System nach seinen egenen Regeln implodieren ließ.

Der offizielle Facebook-Eintrag von Kerviel ist längst nicht mehr zugänglich, dafür wird der 31jährige auf der Website in mehr als 20 Gruppen beschrieben, belobigt und verehrt. Am interessantesten: Die „JĂ©rome Kerviel should be awarded the Nobel Prize in economics“-group.

Ein virtueller Held ist geboren. Mehr wird er nicht sein können. Denn egal was bei den zahlreichen juristischen Untersuchungen herauskommt, ob Einzel- oder Rudeltäter, Kerviel wird an seiner sportlichen Spekulationsleistung weder finanziell noch persönlich künftig viel Freude haben.

Dass er trotzdem als Held im Netz verehrt wird, ist spannend. Denn letztlich verehrt die Netzcommunity einen vermeintlichen Widerständler und Systemknacker, der nichts lieber wollte als zu diesem System dazuzugehören. Endlich dabei sein, endlich genauso gut verdienen wie die anderen, endlich im gesellschaftlichen Ansehen und dem der Bankenwelt gleichziehen mit den anderen Kandidaten von den französischen oder internationalen Eliteschulen. Das sind sehr menschliche Motive und Regungen, aber sind sie heldenhaft?

Robin Hood hätte den Reichen das Geld abnehmen müssen, um es als Bonus gut verzinst auf dem eigenen Konto anzulegen und endlich am Tisch der Äbte, Barone und Könige sitzen zu können. Dann stimmte der Vergleich. Hat er aber der Legende nach nicht. Es war vielmehr ein schwerer Kampf, den Robin Hood immer wieder auf sich genommen hat, ein realer Kampf mit realen Folgen und realen Entbehrungen.

Kerviel wandert wohl ganz real in den Knast. Ansonsten ist von seiner Heldentat nichts übrig geblieben außer einem Milliardenschaden. Und niemand hatte etwas davon, nicht einmal er selbst.

Der Schaden ist irgendwie virtuell, der Held auch. Es ist ziemlich leicht, im Web ein virtueller Held zu werden. Warum lieben die Web-Communities diesen virtuellen Helden? Weil wir alle Revolutionäre sein und doch dazugehören wollen? Im Web geht das zusammen, in real life eher nicht so gut.

218 Reaktionen

  1. 21. Februar 2008, 20:46 Uhr, von Angela
    0201

    Hey Cate, lass den Kopf nicht hängen. Du hast echt Talent. Talent ist besser als Abi.

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  2. 21. Februar 2008, 20:47 Uhr, von Jojo
    0202

    Mit 40 hab´ich das Abi gemacht.
    Nur um zu schauen ob es geht.

    Es ging .
    Aber es hilft nix mehr.
    Bildung ist neben essen und trinken das Wesentlichste.
    In unserem System auch das Abitur.
    Allein um viele Möglichkeiten zu haben.

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  3. 21. Februar 2008, 21:25 Uhr, von Janna
    0203

    @Angela, ach, meiner war auch da. Und ist auch kein Held (das soll jetzt nicht böse klingen), er kann gar kein Held sein, er ist doch mein Vater !
    @Cate, mit dir würde ich gerne tauschen, Problem ist nur, dass du mein Abi (gerade für Mathe und Physik) noch nicht mal geschenk haben wolltest. Und wenn es sich ergibt und du Lust dazu hast, mache es nach. Hat ein Freund von mir auch, um seinen Traum vom Architekturstudium doch noch verwirklichen zu können. Er ist heute einer der glücklichsten und zufriedensten Menschen, die ich kenne.

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  4. 21. Februar 2008, 23:11 Uhr, von Walter
    0204

    Der Wert eines Menschen lässt sich nicht an seinen Qualifikationen ermessen. Was Helden angeht gibt es verschiedene Interpretationen und Meinungen, Cate. Das ist interessant, denn es scheint, dass Heldentum sehr unterschiedlich wahrgenommen und bewertet wird. Deine Konstruktion des ‚Alltagshelden‘ stellt eine Brücke vom Helden zum Menschen her. Nietzsche preist dagegen im Zarathustra den Helden als Übermenschen, den spätere Generationen dann ganz anders interpretierten.
    Für Heldenmut ist in unserer technisierten Welt kaum Platz. Heldentum ist auch kein Wert an sich. Wenn JĂ©rĂ´me Kerviel mit Che Guevarra oder Robin Hood verglichen wird, dann nicht, weil er für seine Überzeugungen sterben würde- das tut man bei uns nicht mehr- nur anderswo- sondern weil er ein übermenschliches System herausgefordert hat, das viele als Tyrannis- Tyrannei- empfinden. Interessanterweise stellten Platon und Aristoteles eine Verbindung zum Niedergang der Demokratie her. Tyrannis im heutigen Sinn bedeutet weniger die Gewaltherrschaft eines Einzelnen als die Werte zerstörende Herrschaft einer ökonomischen Logik, die rational kaum genau zu fassen ist, sich aber durchaus in Form von egoistischem Menschen verachtendem Verhalten- Massenentlassungen, Börsenspekulationen, Steuerhinterziehung, Korruption und Betrug manifestiert. Die Bedrohung der menschlichen Werte und ein diffuses aber tiefsitzendes Gefühl von Ungerechtigkeit lassen uns nach Helden suchen, die den Kampf mit dieser global agierenden Ideologie aufnehmen wollen. Kerviel ist deswegen so interessant, weil er als Insider primär nicht schaden sondern nützen wollte- sich selbst und anderen- schließlich jedoch mit seinen Spekulationen das gesamte System der Spekulationen ad absurdum geführt hat. Nach Kerviel ist es nicht mehr wie zuvor. Er hat demonstriert, dass dieses goldene Kalb auf tönernen Füßen steht- doppelt ironisch, genau wie ein virtueller Held.

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  5. 21. Februar 2008, 23:51 Uhr, von Walter
    0205

    Geld hat keinen Charakter- vielleicht sind deswegen die Helden heutzutage virtuell?

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  6. 22. Februar 2008, 0:10 Uhr, von Jojo
    0206

    Sollten Eltern nicht von Haus aus Helden sein?

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  7. 22. Februar 2008, 1:52 Uhr, von Cate
    0207

    Ja, Walter, Nietzsche… Da fehlte mir stets der Zugang, weil ich nicht von der Überzeugung abkommen konnte, dass seine Schriften lediglich einen therapeutischen Selbstzweck hatten, eine Art Eigenlogik, die sich nur innerhalb einer bestimmten Illusion schließt und nicht unbedingt für jeden eine sinnvolle Bereicherung ist. Aber vielleicht ändert sich das mal irgendwann… Vielleicht sehne ich mich auch mal nach der Illusion des Friedrich Nietzsche… ;o)
    So, wie du JĂ©rome Kerviel beschreibst, erinnert er mich an Conrad Schumann, den Mauerspringer von der Bernauer Straße: Schumann sprang aus persönlichen Gründen. Er war nicht sehr politisch gebildet und verfolgte keinen bestimmten Symbolcharakter, das hatte er später so oft beteuert. Er sprang, weil er merkte, dass er eingeschlossen wird, mit vielen anderen, und er hatte nicht viel Zeit, um genauer darüber nachzudenken. Seine Gründen waren also äußerst egoistisch. Darf ein Held egoistisch sein? Entspricht das einer der Definitionen? Absurd, denn dann wäre jeder Egoist ein Held, was absoluter Quatsch ist. Oder nicht? Kerviel konnte nicht wissen, welche Bedeutung sein Handeln haben würde. Wie auch? Natürlich waren das nicht seine Beweggründe. Er war auch einfach egoistisch, vielleicht sogar besessen. Ihm jetzt anzurechnen, er hätte ein übermenschliches System besiegt und damit neue Verhältnisse geschaffen, ein riesiges Ungetüm als lächerliche Schattenfigur vorgeführt, wäre reine Projektion. Vielleicht Wunschprojektion, sicher nicht unberechtigt, aber weissgott nicht das Werk von Kerviel. Hätte man das Geschehen unabhängig vom Protagonisten als Triumph gefeiert, ich wäre sofort dabei gewesen. Es ist wirklich ein beachtlicher Perspektivenwechsel, den keiner vorhersehen konnte. Wie du es ja bereits geschrieben hast, Walter: Dazu ist das System viel zu übermenschlich und „rational kaum zu fassen“. Es ist doch aber so bezeichnend, dass alle Konzentration auf einen einzigen Menschen gerichtet ist, anstatt dort hinzusehen, wo sich wirklich erstaunliches auf tut. Ich habe eine merkwürdige Metapher hierzu: Alle Menschen stehen vor einem riesigen aufgemalten Drachen, der bedrohlich und mächtig wirkt. Es fliegt ein Vogel vorbei und pickt ein Loch in die Leinwand. Anstatt aber zur Wand zu sehen, um festzustellen, dass der Drache nichts weiter als eine Illusion ist, schauen alle dem Vogel nach und jubeln ob seiner mutigen Tat…
    Man könnte sogar behaupten, der Rummel um den Helden Kerviel entspränge einer Initiative der „Tyrannis“ selbst, um so ihre Niederlage als Einzelfall einer außerordentlichen Leistung darzustellen. Es ist wichtig, dass die Menschen glauben, so etwas könnten nur besondere, beinahe übermenschliche, ja, eben heldenhafte Menschen vollbringen. Auf gar keinen Fall darf sich die breite Masse mit ihm identifizieren, nicht im pragmatischen Sinn. Träumen sollen sie ruhig. Sie sollen ja nie genügsam werden. Aber keiner darf glauben, er könne dasselbe schaffen. Es wird sicherlich medienwirksam Reformen geben, die klar stellen müssen: Dies war das erste und das letzte Mal! Diese Schwachstelle ist beseitigt! Aber diesen Kreislauf kennen wir aus anderen Bereichen… Und er ist unendlich.

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  8. 22. Februar 2008, 1:57 Uhr, von Cate
    0208

    @Jojo: Meine Eltern sind rückwirkend zu meinen Helden geworden, nachdem ich feststellte, das unsere Normalität keine war, nicht im gesellschaftlichen Zusammenhang. Das hat mich beeindruckt. Sie sind so gar keine Helden im charakteristischen Sinne, aber ich bewerte ihre Entscheidungen im nachhinein als heldenhaft. Wirklich und ich muss es ihnen demnächst echt mal sagen… ;o)

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  9. 22. Februar 2008, 2:26 Uhr, von Jojo
    0209

    frag´doch mal Judith Holofernes

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  10. 22. Februar 2008, 8:14 Uhr, von Dowanda
    0210

    Geld hat zwar keinen Charakter, aber es kann ihn zeigen. Frei nach Abraham Lincoln: „Gib einem Menschen Macht und Du lernst seinen Charakter kennen.“
    Aber Geld kann auch ein Mittel dazu sein kann, zu Heldentum zu kommen. Es lässt sich auf destruktive und konstruktive Weise instrumentalisieren. In jedem Fall hat es aber eher positive Facetten auf dem Weg zum Helden oder zur Heldin als, zum Beispielm Gewalt als Mittel zum Zweck.

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  11. 22. Februar 2008, 9:07 Uhr, von einer stimme aus dem volk
    0211

    @ cate:
    wie anders waren sie?

    Antworten
  12. 22. Februar 2008, 17:32 Uhr, von Walter
    0212

    Am Beispiel des virtuellen Heldentums im Angesicht einer nicht nach menschlichen Maßstäben agierenden weltweiten Finanzhierarchie lässt sich ermessen, wie weit sich unsere Vorstellungswelt in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Mit der virtuell getakteten informationstechnischen Globalisierung hat die Menschheit eine Grenze überschritten. Die Komplexität der Vernetzung ist für die meisten Menschen nicht mehr nachvollziehbar. Diese Entwickluing stellt nicht nur die Politik, sondern auch die wirtschaftsinternen Steuerungssysteme vor nicht absehbare Probleme. Nach virtuellen Helden zu suchen ist dabei eine Möglichkeit der menschlichen Verunsicherung Ausdruck zu verleihen und nach Rettung zu suchen.
    Es sieht allerdings nicht aus, als sei von virtuellen Helden große Hilfe zu erwarten, bei den Zauberlehrlingen vom Schlag eines JĂ©rĂ´me Kerviel jedenfalls nicht. Das müssen wir schon selbst schaffen, eine andere Wahl bleibt uns wohl kaum. Das ’neue‘ Heldentum läge somit in einer globalen Kooperation zum Wohle der Menschheit. Dies zu definieren ist die erste Aufgabe der vielen Alltagshelden. (Cate) Der Kampf der Kulturen findet auf ganz anderen Ebenen statt als Samuel Phillips Huntington glaubte. Die Virtualität ist dabei sowohl unser Gegner wie unser potenzieller Verbündeter.
    Die bisherige Geschichte der Menschheit beweist unsere Anpassungsfähigkeit und unseren Errfindungsreichtum- Donald Duck und Daniel Düsentrieb.
    Es leben Erika Fuchs und die Macht der Phantasie.

    Antworten
  13. 22. Februar 2008, 19:23 Uhr, von Gabi
    0213

    Das Thema Helden mal in einem anderen Zusammenhang.

    „Helden 2008“ ist das offizielle DFB-Fanlied für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz.

    Der Song der Hamburger Rockband Revolerheld erscheint Ende Mai als Single, teilte die Plattenfirma Sony BMG in München mit.

    Na, ob unser Männer-Fußballnationalmannschaft zu Helden werden? Unsere Frauen-Fußballnationalmannschaft ist meiner Meinung nach gaaanz nah dran : )

    Also Männer, erst mal nachmachen….

    Antworten
  14. 22. Februar 2008, 23:28 Uhr, von Walter
    0214

    Revolverheld, zunächst Manga, dann Tsunami- wenn das keine geistige Entwicklung ist- volles Spektrum. Wer richtige Helden werden will hat schon eine längeren Weg hinter sich.
    Da klingt dann auch ‚Helden 2008‘ schon gleich ironisch- nach Tsunami 2004. (irgendwie sonderbar?)
    Was die österreichische Nationalmannschaft anbetrifft lässt sich dies auch anders verstehen: Es ist allein schon heldenhaft, dass diese Jungs überhaupt antreten.

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  15. 23. Februar 2008, 2:15 Uhr, von Kata
    0215

    Hu, hu, Walter, so viel Häme zu so einem geistig relativ anspruchslosen Thema hätte ich dir ja gar nicht zugetraut … ;)
    Und: im eigenen Land spielt es sich bekanntlich immer besser – selbst wenn sie Dritte werden, werden sie Helden sein (kennen wir ja…)

    Ich glaube, jeder Mensch kann ein „Held“ sein – wenn er sich selbst überwindet. Das hat sicher für sich genommen keine durchschlagende globale Wirkung und rettet auch nicht auf der Stelle die Welt – aber steter Tropfen höhlt den Stein!
    Wir sind Deutschland! ;-)

    Antworten
  16. 23. Februar 2008, 2:16 Uhr, von Kata
    0216

    Hu, hu, Walter, so viel Häme zu so einem geistig relativ anspruchslosen Thema hätte ich dir ja gar nicht zugetraut … ;)
    Und: im eigenen Land spielt es sich bekanntlich immer besser – selbst wenn sie Dritte werden, werden sie Helden sein (kennen wir ja…)

    Ich glaube, jeder Mensch kann ein „Held“ sein – wenn er sich selbst überwindet. Das hat sicher für sich genommen keine durchschlagende globale Wirkung und rettet auch nicht auf der Stelle die Welt – aber steter Tropfen höhlt den Stein!
    Du bist Deutschland! ;-)

    Antworten
  17. 23. Februar 2008, 9:54 Uhr, von Walter
    0217

    War das damals ein Aufruf zum Heldentum, Kata? Ich weiß nicht.
    Es erinnerte mich eher an die Münchhausen- Geste, uns an unseren eigenen Haaren aus dem Schlamassel oder der Lethargie und dem Pessimismus herauszuziehen. Gegenseitig zum Heldentum anstiften mag ja gehen- wenn die Anstifter es glaubwürdig vormachen. Dann kam ja die WM… und seitdem suchen wir unser verlorenes Sommermärchen im Außenhandelsüberschuss und der Arbeitslosenstatistik. Selbst Gysi und Lafontaine können und wollen uns keine Heldengeschichten mehr erzählen.
    Der starke selbstbewusste Arbeiter, das war einmal: „Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will“ funktioniert heute nicht mehr. Dann gehen wir halt nach Tschechien oder Rumänien oder China oder, oder. Wenn die globale Wirtschaftswanderung einmal in östlicher Richtung um den Globus herum gezogen ist, wird sie wieder bei uns ankommen- in 50 Jahren oder so. Die Jüngeren hier werden das vielleicht noch erleben.
    Unsere Helden sind zur Zeit diejenigen, die sich dieser naturgesetzmäßig erscheinenden Entwicklung entgegenstellen und die Richtung sogar umzukehren versuchen. Sie geben uns Hoffnung. Und von der und für die leben wir- nicht erst seit gestern, wie Voltaire weiter oben meinte.
    Helden sind Menschen- wirkliche Menschen, es geht nicht anders. Eine Lara Croft wirkt erst durch Angelina Jolie, die jetzt den Idealismus ihrer Filmfigur in das wahre Leben zu übertragen versucht und dabei ganz natürlich- menschlich- an ihre Grenzen stößt. Helden sind Menschen, die uns Mut machen, den Helden in uns allen aus seinem Schlaf in unserem Unbewussten zu erwecken und uns die Welt mit den Augen von Helden sehen zu lassen.
    Wie gesagt: Heldentum liegt im Auge des Betrachters.

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  18. 1. März 2008, 15:21 Uhr, von Jojo
    0218

    mei, iss da was los!
    wie beim chatten

    ;~}

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