Seit einigen Jahren beobachte ich mich selbst beim Schreiben. Nicht was ich schreibe, sondern wie. Und seit Jahren verändert sich etwas. Schon in dem Augenblick, in dem ich den Stift aufs Papier aufsetze, merke ich: Ich beginne etwas, das Kraft erfordert, einen kleinen Kampf gegen die Reibungswiderstände, die der Stift auf dem Papier erzeugt, einen kleinen Kampf gegen die sofortige Neigung, in Nachlässigkeit zu verfallen. Immer schlechter ist meine Handschrift in den vergangenen fünf bis sieben Jahren geworden. Immer unwilliger führt meine Hand ... weiterlesen...






Gelegentlich frage ich mich nach der Landung, unterwegs auf einem der immer gleich aussehenden Laufbänder der Flughäfen: Wo bin ich gerade? In München, Frankfurt, Peking oder Washington? Der erfahrene Geschäftsreisende klärt sich dann auf durch einen Blick aufs Handy: Der Name des lokalen Netzes, in das sich das Telefon eingebucht hat, verrät wo man sich gerade befindet. Notfalls lässt sich auch schnell eine Mail an die Sekretärin zuhause schicken: „Frau Meier, wo bin ich ...