MM_Descartes
Zu den Kommentaren
20. Juli 2008, 16:13 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

du

du meldest dich. gleich nach der landung. kaum nachdem ich das handy angeschaltet habe. zwei kleine buchstaben. du.

du möchtest mir etwas anbieten oder vorschlagen. ich sehe nicht genau was, denn ich kann nur den beginn der kleinen textmitteilung lesen. aber du stehst groß auf dem display meines mobiltelefons. du bist die überschrift über jeden meiner blicke auf das handy. da stehst du.

ich lese weiter, möchte wissen, was du mir sagen willst. „du offers you a network service … roaming …“ wie? ich möchte nicht roamen, bin doch längst am knotenpunkt meines netzes angelangt. die grammatik stimmt auch nicht. warum sprichst du von dir als du, nicht als ich? wer bist du?

ich bin in dubai gelandet. du auch? oder bist du nur mein netz für diese zwei tage. bist du nicht du, sondern ein roamendes etwas? ich bin enttäuscht. ich weigere mich, mit dir zu roamen. du hattest mir etwas versprochen und dann hast du mich zurück gelassen in einer gruppe von netzbetreibern, aus denen ich manuell auswählen soll. ich kenne keinen von ihnen. ich kenne dich. aber du hast mich getäuscht. du warst nicht du, sondern ein flüchtiger punkt im netz. und dann warst du auch schon wieder weg.

als ich im hotel wieder auf mein telefon schaue, sehe ich, dass du verschwunden bist. dort auf dem display steht ETISALAT. und das ist nicht mal eine essenseinladung.

ich möchte du zurück.

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288 Reaktionen

  1. 23. Juli 2008, 16:27 Uhr, von Janine Gefällt einem Leser
    0251

    @ Jette: ^^… ach ja… Ich sage dazu nichts mehr. Ich werd ja eh nur angemotzt.

    Antworten
  2. 23. Juli 2008, 17:16 Uhr, von Dowanda
    0252

    Frage von einer Medienkonsumentin an die anderen hier drinnen:
    Was halten die Damen und Herren eigentlich von der Berichterstattung bzw. der Diskussion um den Obama-Besuch in Deutschland?

    Mich irritiert ja ehrlich gesagt, dieser Heilsbringer-Flair und die beinahe unisono daherwellende Euphorie der Medien (spon, taz, tagesspiegel, sueddeutsche, focus etc.). Man fragt sich ob es sich da um embedded journalism handelt. Die paar differenzierteren Stimmen wie in der faz oder der Welt gehen fast unter.
    Ich finde das bedenklich, wenn ein Grundtenor alles davon Abweichende unter sich begräbt.
    Mediale Vielfalt stelle ich mir anders vor.

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  3. 23. Juli 2008, 17:20 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
    0253

    Dowanda, ich habe Deine Kommentare schon gelesen. Ich kann mich dem nur anschließen.

    Antworten
  4. 23. Juli 2008, 17:21 Uhr, von Noisa
    0254
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  5. 23. Juli 2008, 17:54 Uhr, von brigitte
    0255

    Die Sehnsucht nach dem intellektuellen Kick… – wer hat die nicht? Endorphine für den Verstand können sehr unterschiedlich und doch so nah beieinander liegen. Ludwig Wittgenstein und Dieter Nuhr sind dafür gute Beispiele. Ich zitiere: „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ „Wer keine Ahnung hat: einfach mal Fresse halten.“
    Ob Miriam Meckel das meint, wenn sie davon spricht, keine Prinzipien reiten zu wollen, weiß ich nicht. Eigentlich auch ziemlich egal. Miriam Meckel besitzt einen freien Geist wie „ich“ und „du“. Manche freien Geister haben vor nicht allzu langer festgestellt, dass sie mit ihrer „Sprache“ ihrer „Welt“ nicht mehr ausdrücken können. Sie ersannen eine andere, Hugo Balls „Karawane“ ist sicher ein gelungenes Beispiel:
    jolifanto bambla ô falli bambla
    grossiga m’pfa habla horem
    égiga goramen
    higo bloiko russula huju
    hollaka hollala
    anlogo bung
    blago bung
    blago bung
    bosso fataka
    ü üü ü
    schampa wulla wussa ólobo
    hej tatta gôrem
    eschige zunbada
    wulubu ssubudu uluw ssubudu
    tumba ba- umf
    kusagauma
    ba – umf

    Antworten
  6. 23. Juli 2008, 18:58 Uhr, von Walter Gefällt einem Leser
    0256

    Sie hat recht: ‚Ernstes ernst nehmen und Lustiges mit Humor nehmen. Und viele Dinge im Leben liegen übrigens dazwischen. Mensch, das ist so total undeutsch als Erkenntnis und doch so schön … :-)‘

    Wir haben hier beides: Ernstes und Lustiges. Aber wir sollten unseren Humor nicht vergessen. Und wie wäre es mit Respekt und Toleranz?
    Dies ist ein Blog, wir sind alle freiwillig und aus eigener Entscheidung hier- weil es interessant ist und meistens Spaß macht. Das ist, wie ich finde, eine ganze Menge.
    Und es ist Miriam Meckels Blog. Wir anderen sind hier Gäste.

    Antworten
  7. 23. Juli 2008, 19:07 Uhr, von Janna
    0257

    @Dowanda, mich irritiert es generell, wenn Politiker, die noch gar keine gewählten Kandidaten für ein Amt sind, in der Weltgeschichte umhergondeln und den Leuten Dinge versprechen, die sie -wenn dann gewählt- einhalten wollen. Als ob eine Entscheidung wie z. Bsp. der Temin zum Rückzug von Truppen nur von einem einigen Menschen bestimmt werden könne. Da freuen sich die mächtigen Seilschaften im Hintergrund bestimmt sehr, wenn sowas öffentlich verkündet wird

    Antworten
  8. 23. Juli 2008, 19:14 Uhr, von brigitte
    0258

    Mein Gott, diese Tippfehler! Man könnte meinen, ich wäre DADA. Also, schnell die Korrekturen:

    1. „sein“ statt „liegen“
    2. „Zeit“ ergänzen
    3. „ihre“ statt „ihrer“

    Ich bitte um Nachsicht.

    Antworten
  9. 23. Juli 2008, 20:19 Uhr, von chiara
    0259

    … und mich irritiert dieses so genannt iphone! I phone, Du Jane? Hm? Ich bin einfach total überfordert mit der Technik, aber mir ist es auch zu wenig chic. Gibt es auch andre Farben? Am liebsten hätte ich es in LILA :-). Oh, und dann bitte gerne mit der Ergänzung: Haartrockner, Haarentferner und meinem Lieblingsduft. Kann „Du“ auch sprechen, ohne dass ich irgendwen anrufen muss? – „Hallo Liebling“? Ach, ich hätte noch so einige Ideen…

    Antworten
  10. 23. Juli 2008, 20:40 Uhr, von julia
    0260

    für das neue iphone stehen sogar die sonst so coolen new yorker schlange und übernachten vor den apple-läden.
    trotzdem rutsch der aktienkurs von apple ab: man hatte einen noch höheren gewinn als 1,1 milliarden dollar erwartet. das finde ich irritierend.

    Antworten
  11. 23. Juli 2008, 22:32 Uhr, von Walter
    0261

    Ja, das iPhone. Eine Ikone der Netzwerkgesellschaft:

    Text Kalender Fotos Kamera

    YouTube Aktien Karten Wetter

    Die ganze Welt im Kästchen- eine Metapher der Globalisierung.
    Mein Leben ist da, wo ich Netz habe- das Credo der digitalen Bohème. Und das iPhone als Passepartout der weltweiten Verfügbarkeit von Informationen und Symbol einer universalen Identität. Demnächst fängt es an zu sprechen und wird zum Tröster und Therapeuten.
    Wie gut, dass auch dieses digitale Schweizer Messer sich hin und wieder ausschalten lässt.

    @Dowanda: Obama ist ein Phänomen. Er wird getragen von einer irrationalen Welle der Hoffnung und seinem eigenen Charisma- und von seinen Überzeugungen. Die nehme ich ihm ab.
    Die Kommentare über ihn sagen mehr über die Kommentierenden aus als über ihn.
    In seiner Person treffen sich Gegensätze in einer neuartigen globalen Kombination. Den einen nicht weiß, den anderen nicht schwarz genug, umspannt er mit seinen Lebensstationen unseren Globus und ist doch vielleicht nirgendwo richtig zu Hause.
    Sein soziales Engagement und seine Anteilnahme mit Ausgegrenzten und Verlierern erscheint mir glaubwürdig. Wenn ich auch MMs Zweifel in ihrem FAZNet- Artikel akzeptiere, teile ich sie kaum.
    Ein größeres Problem sehe ich ich einem möglichen burnout und fürchte, dass nach großer Hitze auch viel Asche zurück bleibt.

    Deswegen halb scherzhaft Nietzsche in Ecce homo (zum letzten Jahreswechsel):
    ‚Licht wird alles, was ich fasse,
    Kohle alles, was ich lasse…‘

    Es ist sehr spannend und ich würde mir Obama morgen gerne ansehen. Leider klappt es nicht.

    Antworten
  12. 24. Juli 2008, 6:44 Uhr, von Dowanda
    0262

    Ich neige grundsätzlich nicht dazu, in einer Demokratie einzelnen Mensch eine solche Rolle zuzutrauen, wie es z.B. Walter tut. Das heisst nicht, dass ich es mir nicht ab und an wünschen würde – aber es scheitert allzu oft an der praktischen Umsetzung und noch öfter an den Grenzen des Einzelnen.

    Mich irritiert aber einfach der Hype um einen Präsidentschaftskandidaten, der an der Stelle gemacht wird. Und das noch dazu von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt wie der ARD, die die Rede live inkl. Sondersendung übertragen will. Man möchte den zur Neutralität verpflichteten Verantwortlichen ja zurufen, sie mögen ihre Tassen im Schrank behalten. Denn ich bezweifle, dass es im Falle von McCain gleich wäre.
    Einmal völlig unabhängig davon, dass die Wahlen in den USA gewonnen werder müssen und nicht hier – und Obama drum einiges wird sagen müssen, was vielen Ohren nicht passt.

    Für mich werden da Türen aufgerissen, die man besser zulassen sollte.

    Antworten
  13. 24. Juli 2008, 6:57 Uhr, von Dowanda
    0263

    Nachtrag @Noisa
    Übrigens:
    Ich habe nur ein virtuelles „Ich“ – wie du anhand von sueddeutsche.de siehst :-)) Auch das ist möglich, wenn das reale schon daheim bleiben muss.

    Ohne jetzt wieder eine Zweizeilerdiskussion lostreten zu wollen *g*

    Antworten
  14. 24. Juli 2008, 7:04 Uhr, von Bette
    0264

    Dank iPhone kann ich die Kommentare hier immerhin auf dem Klo lesen. „Mein Leben ist da, wo ich Netz habe.“ ;-) Andere Zeit wäre mir da -im Moment- zu wertvoll.

    Antworten
  15. 24. Juli 2008, 7:34 Uhr, von Mesm
    0265

    @Walter, comparing an iPhone to a Swiss pocket knife, that genius ;-) That little red thing is probably one of the most all-purpose-tools there is, (except from a “Leatherman?). I have prepared many meals and made many smaller repairs using it. Lost the last one to the airport security system, before I got the hang of the new rules for what to bring in the hand luggage and what to carry in the suitcase – SAD ;-)

    I think Obama´s visit to Germany and other European countries serves many purposes.
    There is no doubt its part of his campaign at home. He is trying to create the statesman image that everybody says he is lacking and I think he is hoping for a positive public relation spill-over-effect from the European- to the American press and thereby to the American public.

    It is of course a minor setback that he is not getting the footage of him speaking in front of the Brandenburger Tor, missing out on great editing possibilities – footage of Ronald Reagan, footage of John F. Kennedy and footage of Barack Obama – “The new young hope and the statesman? – a mixture of Kennedy and Reagan, what more can the Americans dream of for their next president?
    (Kennedy spoke somewhere else, so maybe it will work out after all ;-)

    For different reasons it didn’t go according to plan and instead he gets a date with “Goldene Else?, all because of a certain German lady who said something like this: “Brandenburger Tor? is a great place for Presidents to speak, but we don’t issue special permissions. There are many other suitable places for a presidential candidate and I am really looking forward to meeting senator Obama?.
    Well, if Obama went abroad to learn about foreign politics, he certainly got a lesson there ;-))

    Except from targeting the voters at home and trying to make relations with foreign state-leaders I think he is also campaigning towards Americans living aboard. Both soldiers’ deployed in different war zones or other places, but also Americans living abroad in general.

    Last time there was a presidential election one of my workplaces was approached by an organisation that was trying to get Americans to register to wrote, for three weeks they stood outside giving out leaflets. (They must have figured out that many Americans visit us – or they were just wasting their time ;-).
    I don’t know how many Americans live in Europe, but it must be quite a lot, maybe equivalent to at middle-sized state? So campaigning in Europe might not be a total waste of time and Obama´s visit to Germany definitely serves more than one purpose.

    Antworten
  16. 24. Juli 2008, 10:07 Uhr, von julia
    0266

    Bette, ich finde den letzten Kommentar echt abstossend und ekelhaft respektlos. Irgendwie sehr unter der Güterlinie – weiss nicht, ob so die Kommentare besser werden.

    Antworten
  17. 24. Juli 2008, 11:15 Uhr, von Walter
    0267

    ‚Für mich werden da Türen aufgerissen, die man besser zulassen sollte.‘
    Eben irrational aber real und hoch aktuell.
    Deutsche sind anfällig für Charisma und Verführung- Österreicher aber auch.

    Antworten
  18. 24. Juli 2008, 12:08 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
    0268

    @Bette, Danke. Wo „Leben im Netz“ hinführt, sieht frau/man hier.

    @Julia, warum wird jetzt nicht der reale Name, Miriam Meckel, benutzt?

    Antworten
  19. 24. Juli 2008, 12:32 Uhr, von Dowanda
    0269

    @Walter
    Ja, das stimmt. Wir Österreicher sind sehr anfällig für sowas; und wie Du richtig sagst – die Deutschen auch.
    Muss mal wieder im Nietzsche schmökern, was der dazu meint.

    Antworten
  20. 24. Juli 2008, 13:14 Uhr, von jette
    0270

    >Mich irritiert aber einfach der Hype um einen Präsidentschaftskandidaten, der an der Stelle gemacht wird. Und das noch dazu von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt wie der ARD, die die Rede live inkl. Sondersendung übertragen will.<

    ich kann jetzt zwar nichts schlimmes daran finden, dass die ard die rede live überträgt, insgesamt stört mich der hype aber auch, vor allem, weil der focus wieder mal fast ausschließlich auf banalitäten liegt. mal ehrlich, es ist doch wirklich völlig egal, ob obama am brandenburger tor oder sonstwo redet. und ich möchte nicht wissen, wieviele leute heute zur siegessäule pilgern, nur um herauszufinden, ob er in natura genauso schnieke aussieht wie via tv und ob er vielleicht auch wie kennedy oder reagan irgendeinen pathetischen satz von sich gibt. *augenroll*

    die rede werde ich mir aber auf jeden fall anhören, überhaupt finde ich, dass obama mit seiner auslandstour einen echten coup landet. angriff ist die beste verteidigung, und wenn sich obama bis zum ende seiner reise keinen großen schnitzer leistet, wird es meiner meinung für mccain richtig schwer, obama weiterhin als außenpolitisches greenhorn zu titulieren.

    Antworten
  21. 24. Juli 2008, 16:53 Uhr, von julia
    0271

    @Noisa: ne da liegst Du falsch. Aber ich finde einfach egal welche Kommentare Bette meint, es nicht so toll mir Leute (steig durch die Gruppendynamik nicht so durch) mit dem iphone bloglesend auf dem Klo vorzustellen. egal weiter geht’s.

    Antworten
  22. 24. Juli 2008, 18:05 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
    0272

    Julia & Moral: Herrjemine! Ja, sicher… Ich will die Nicks als Gast jetzt nicht alle aufzählen. Außerdem bin ich keine Psychologin und trotz des widerlichen Blograuswurfs ein höflicher und geradliniger Mensch.

    Antworten
  23. 25. Juli 2008, 9:47 Uhr, von julia
    0273

    @Noisa. ok, ich verstehe Dir wurde übel mitgespielt. Hatte zwischenzeitlich auch den Eindruck das ist der Mob-Blog. mobbing while bloging oder so. Aber es ging ja nicht nur um Dich soweit ich das verfolgen kann?!

    Ein soziales Experiment ist das hier in jedem Fall. Ich gebe mich dem jetzt mal so richtig hin und versuche Dir meine Meinung vorsichtig mitzuteilen.

    Falls ich mir das erlauben darf aber du scheinst wirklich sehr oft den Blog zu checken und bist fast immer mit einem Kommentar dabei. Du hast also sowohl einige Dir häufig antworten und einige die Dich als störend empfinden. Anscheint empfinden Dich insbesondere die als nervig, die hier schon einen gewissen Status haben, da sie lange dabei sind. Das ist dann schon einschüchternd. wie im richtigen Leben, oder? Man kann nicht allen gefallen aber ich würde jetzt nicht so einfach die Segel streichen.

    Trotzdem denke ich, Du hast den Blog sehr zu einem Bestandteil Deines Tages gemacht. Macht ja auch irgendwie süchtig, wenn man so Fährten legt und dann ist es natürlich spannend wer wie antwortet. Geht wohl wie immer um viel Annerkennung. Die hier zu erhalten erachte ich aber als äußert schwieriges, langwieriges und unberechenbares Projekt. Also – come on – mach mit und lass Dir nicht den Spaß verderben! Bisschen weniger Chat und weniger YouTube als Kritik ist annehmbar. Vielleicht hilf ja auch eine neue Identität: Asion hört sich doch prima an (Ok, blöder Witz auf Deine Kosten aber ich hoffe, Du lachst vor Deinem Bildschirm..!) Sonnigen Tag wünsche ich.

    Antworten
  24. 25. Juli 2008, 10:35 Uhr, von Noisa
    0274

    „Ein soziales Experiment ist das hier in jedem Fall.“ Ich bin Mensch und mir sagt hier keiner, es lässt sich auch nicht dem Blog entnehmen, dass ich an einem sozialen Experiment teilnehme bzw. teilgenommen habe.

    Auf Deinen Kommentar, @Julia, werde ich morgen umfassender antworten. Einen schönen Tag wünsche ich ebenso.

    Antworten
  25. 25. Juli 2008, 11:13 Uhr, von Anette
    0275

    He, Noisa, vermiss´ Dich jetzt schon.. bis morgen!

    Antworten
  26. 25. Juli 2008, 17:03 Uhr, von Bette
    0276

    @Julia: Bitte nichts vorstellen und vielmehr ersetzen mit „Dank iPhone kann ich die Kommentare hier immerhin IM BUS lesen.“ Ich hoffe, dann passt’s wieder mit der Gürtellinie. Bitte entschuldige meinen morgendlichen entnervten Ausrutscher – du hast Recht, so wird’s auch nicht besser.

    Antworten
  27. 25. Juli 2008, 22:04 Uhr, von Noisa
    0277

    @Julia/Anette:
    Erstmal Danke für die Kommentare. Hier werde ich allerdings die Segel streichen und mir keinen neuen Nicknamen zulegen; ggf. erlaube ich mir noch, auf einen etwaigen Kommentar zu erwidern. Ich finde das, was ich unter dem Posting „du“ gebracht habe, nicht verwerflich. Ich habe insgesamt zu EINEM YouTube-Video (Lachyoga) verlinkt. Gelegentliche Chats finde ich nicht schlimm, sie lockern die Kommentierung etwas auf.

    Ich finde die Postings der Blogbetreiberin originell und informativ und werde sie weiter lesen.

    Als Gast im Blog fühle ich mich jedoch einfach nicht wohl.

    Bevor ich mich dazu entschlossen hatte, hier mitzubloggen, las ich das Blog und informierte mich über die Arbeit der Blogbetreiberin. Ich wusste auch, dass bei der Universität St. Gallen unter der Forschungsplattform Alexandria zum Corporate Blogging geforscht wird.

    Nun denn, ich bin dieser Einladung oben links unter „Worum es geht“ gefolgt und hatte mich einfach zu denen eingruppiert, die was zu sagen haben könnten. Mit dem Hintergrundwissen Blogforschung war es für mich selbst ein Experiment.

    Aus einer gewissen Distanz heraus – auch wenn es nicht so wirkt – habe ich meine Kommentare inkl. Kurzkommentare in den Blog gesetzt. Neben den Sachthemen interessierte mich, festzustellen, wie Bloggen funktioniert und wer Blogger sind. Hierzu und in anderen Bereichen habe ich hier sicherlich eine Menge lernen können. Dafür Danke.

    Ich arbeite viel am Computer. Es macht mir Spaß, zwischendurch bei dem ein oder anderen Blog vorbeizuschauen, zu lesen und zu kommunizieren. Ich lade meine Gedanken gerne und (manchmal zu) oft ab. Für Workaholics sind elektronische Informationsquellen einfach praktisch. Ich brauche keine Aufmerksamkeit; im Realen fehlt sie mir wirklich nicht.

    Jetzt habe ich meiner Skepsis zum Bloggen gelegentlich Ausdruck auf dieser Plattform verliehen und bin zu folgenden Erkenntnissen gelangt, die in gekürzter, laienhafter und geutzter Form dargestellt sind:

    I. Was ist Bloggen?
    Jetzt bin ich einfach so dreist und zitiere diesen Satz: „Kurzum, der Austausch mit irgendwelchen unter Nicks agierenden, schreibenden und denkenden Menschen beinhaltet inspirierende Denkanstöße und Unterhaltung. Mehr nicht, aber immerhin.“

    II. Wer sind Blogger?
    1. Der unter seinem realen Namen Bloggende
    Der ein oder andere hatte hier seinen Vor- und Zunamen benutzt; legt damit seine Privatsphäre offen…

    2. Der unter einem Nick Bloggende, der seine Persönlichkeit im Wesentlichen nicht verändert
    Dazu dürften die meisten Blogger gehören…

    3. Der unter einem Nick Bloggende, der seine Persönlichkeit bewusst verändert
    Mit diesem Typus habe ich teilweise meine Schwierigkeiten. Wenn es lustig ist, ist es:

    a) „Cabaret“
    oder ein Spiel, ein Netzspiel. Die Kreativität wird gefordert und gefördert; ein bisschen Kunst ist vielleicht mit dabei. Wir lassen die Puppen tanzen! Das macht mir auch Spaß. Wenn es nicht lustig ist, was ist es dann? Ich nenne es mal:

    b) „Skurriles Blogspiel“
    Mit „skurrilem Blogspiel“ meine ich, dass Blogger, die eine fiktive Persönlichkeit kreiert haben, anfangen, dieses „virtuelle fiktive Ich“ zu missbrauchen, indem sie beispielsweise andere diskreditieren, teilweise im Zusammenwirken mit anderen/eigenen „fiktiven Ichs“. Und da hört bei mir der Spaß entschieden auf!

    Hier gibt es zwei Möglichkeiten, ein skurriles Blogspiel in den Griff zu bekommen:
    (1) Blogdynamik
    Die Gruppendynamik im Blog ist so stark, dass dieses Spielchen aufhört. Das funktioniert aber nur, wenn ausreichend Blogger des 1., insbesondere des 2. Typs vorhanden sind.
    (2) Regelung über die/den Bloginhaber(in)
    (…) Bezogen auf dieses peinliche Jette, Anna, Sophia, Tanja-Gehampel bedarf es bei mir keiner Regelung. Wer häufiger den Side Feeds folgt und bei anderen Blogs mitbloggt, gewinnt noch zusätzliche Erkenntnisse – wegen der Plätzchen. (Das kapiert jetzt kaum einer, ist aber auch egal.)

    Für dieses Blog würde ich mir keine merkwürdigen Blogspielchen mehr wünschen. Ich könnte mir vorstellen, dass labilen Menschen damit auch wirklich geschadet werden kann. Und ich behaupte mal, dass es einem selbst auch nicht gut tut, wenn frau/man plötzlich im Realen an diese selbst kreierten fiktiven, unnetten Ichs denken muss. „Cabaret“ – ja, das ist ok.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich noch!
    Noisa (komischer Nickname, sorry!)

    Antworten
  28. 25. Juli 2008, 23:41 Uhr, von Anette
    0278

    Noisa, Moment mal…in was für eine Schublade steckst Du mich denn da gerade? Da ist mein Kommentar wohl falsch angekommen.

    Ich kann alle Deine „geutzten“ (und hier echt notwendig zu utzen) Punkte mit einem dicken, fetten „jaaa, Recht hat Sie“ kommentieren…

    Ich gehöre – so fühle ich mich zumindest in diesem BLOG – eher zu Deiner Spezies Blogger.

    Wenn du wirklich vor hast aus diesem Blog zu verschwinden, dann sag mir Bescheid…ich geh‘ dann mit,…

    Dann können ja die „normkonformen Freizeitpolizisten“ hier alleine in Ihrer ernsten und tiefsinnigen Art endlich frei über wirklich relevante Themen debattieren.

    Ob das jedoch das Ziel der Blogbetreiberin ist,glaube ich ehe nciht…

    Also, sach Bescheid!

    Antworten
  29. 26. Juli 2008, 8:49 Uhr, von Janine
    0279

    Eins fällt mir immer wieder auf: Jette kommt nur, wenn es Streit gibt und Kritik ^^. Irgendwie find ich das langsam komisch.

    Antworten
  30. 26. Juli 2008, 9:49 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
    0280

    „dann sag mir Bescheid…ich geh’ dann mit,…“, @Anette, ja, aber wie?

    Antworten
  31. 26. Juli 2008, 12:07 Uhr, von Anette Gefällt einem Leser
    0281

    Noisa, richtig…wie? Am Besten hier,oder?? Bis dann..auch schönes Wochenende!

    Antworten
  32. 26. Juli 2008, 13:30 Uhr, von julia
    0282

    Noisa, ich hatte ehrlich gesagt ja ein wenig Angst vor Deiner Antwort aber ich habe mich getäuscht!
    Sehr sachliche Antwort und Du hast das Phänomen Blog nachvollziehbar analysiert. Deine Motivation hier teilzunehmen kann ich auch nachvollziehen wobei ich hier mehr durch Zufall gelandet bin und seitdem die eigentlich einfache aber zwischen den Zeilen sehr facettenreiche Kommunikation interessant finde. Sollte mich wohl mehr mit Blogforschung befassen.

    Ich werde gelegentlich (wie bisher) weiter mit machen aber nur sachliche, intellektuelle und fundierte Kommentare abgeben finde ich ebenfalls langweilig bis elitär.

    Schade, dass der Austausch mit Dir hier aufhört. Ich finde Du hast sehr viel Persönlichkeit offen gelegt. Ob das wohl zu riskant ist? Danke in jedem Fall für die Gedankenanstösse.

    Das mit den feeds würde ich tatsächlich gerne kapieren..

    Antworten
  33. 27. Juli 2008, 13:24 Uhr, von Ramona Gefällt einem Leser
    0283

    @Noisa, eigentlich bin ich beim Packen, hab nochmal E-Mails abgeholt und in den Blog geschaut.
    Was lese ich hier?
    Ich lass einfach mal die virtuellen Ich’s und die wahren und falschen Nicks beiseite.
    Bitte denk nochmal über den Ausstieg aus dem Blog nach! Ich würde es sehr bedauern.
    Die Blogbetreitberin sagt in Ihrer Einladung:“Aber er ist auch eine offene Plattform für alle, die gerne mitreden und dabei auch etwas zu sagen haben.“ Verdammt nochmal und das hast Du doch!!! Ich denke, bei Kritik gleich von Blog-Mobbing zu sprechen, ist übertrieben.
    Es hat einfach einige Bloggis genervt, wie Du und Anette Euch über viele Einträge hinweg, den Ball zugespielt habt. Wenn Du diese Einträge mal selbstkritisch nachliest, war diese Spinnerei für Außenstehende nicht mehr nachvollziehbar und musste einfach auch mal ein Ende finden. Auch ich wollte diese fast schon intimen Zwiegespräche, nicht mehr lesen. Aber das hat doch nichts damit zu tun, den Spaß oder auch mal das Blödeln aus dem Blog zu verbannen. Die Mischung aus thematischem Meinungsaustausch und der richtigen Dosis Humor, wo man auch mal beim lesen laut auflachen kann, macht doch diesen Blog aus. Deshalb bin ich seit kurzem hier, mir fehlt nur die Zeit für die Regelmäßigkeit.
    Also @Noisa, fühl Dich „umärmelt“ und komm aus Deiner Schmollecke raus. Ich will nach meinem Urlaub von Dir und auch @Anette viele Einträge nachlesen und auch lachen.
    Uff…, so ein langer Monolog war garnicht geplant.
    Ich bin dann mal weg.

    Antworten
  34. 28. Juli 2008, 2:35 Uhr, von Noisa
    0284

    @Anette, ich bin immer noch überfragt.

    @Julia, Danke.

    @Ramona, Danke, „Schmollecke“ ist nett geschrieben. Ich bin eigentlich ganz gut gelaunt. Mensch, was war das schlimm mit dem „Utzen“. Also, wenn so ein Blödsinn nicht mehr gemacht werden kann, dann bin ich hier sowieso falsch.

    Ne, lasst mal, ein skurriles Jette, Anna, Sophia, Tanja-Szenario brauche ich nicht. Im RL würde sich kein Mensch so verhalten. Es passt auch nicht zu den vorherigen Dialogen, die ich mit den vorbezeichneten „Bloggern“ schon geführt habe. Außerdem hätte nun für sie genügend Gelegenheit bestanden, sich mal zu äußern bzw. wirklich konstruktive Kritik zu üben. Interessantes Thema: Soziales Verhalten im Blog.

    Allen hier am Blog beteiligten Menschen wünsche ich alles Gute!

    Antworten
  35. 28. Juli 2008, 17:22 Uhr, von Anette Gefällt einem Leser
    0285

    Noisa, richtig!

    Dieser Blog verspricht zunächst eine Rama-Familien-Idylle und nach ein paar Wochen merkt man, dass hier die Agression schon hinterm Frühstücksei lauert.

    Es hört auch keinem dem anderen richtig zu. Jeder versucht einen noch intelektuellern Beitrag als der „Vorredner“ abzugeben…das gelingt oft nicht…wem die BloggerInnen hiermit gefallen möchten? Dazu sage ich jetzt lieber nichts…

    Noisa hat verdammt Recht, wenn Sie sagt:
    „Im RL würde sich kein Mensch so verhalten. Es passt auch nicht zu den vorherigen Dialogen, die ich mit den vorbezeichneten „Bloggern“ schon geführt habe. Außerdem hätte nun für sie genügend Gelegenheit bestanden, sich mal zu äußern bzw. wirklich konstruktive Kritik zu üben. Interessantes Thema: Soziales Verhalten im Blog.“

    Ein Glück, sieht das RL anders aus, sonst wäre die Welt echt noch trauriger als sie oft schon ist.

    Auch von mir ein Tschööö in die Runde hier…bin auch draussen!

    @Ramona
    schönen Urlaub und Danke!

    Antworten
  36. 30. Juli 2008, 10:42 Uhr, von julia
    0286

    Habe zum weiterdenken noch einen Artikel gefunden der gut zum Thema passt:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,567899,00.html

    Antworten
  37. 30. Juli 2008, 13:30 Uhr, von Noisa
    0287

    Danke für den Link, Julia.

    Und ebenfalls noch einen schönen Urlaub!

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  38. 7. August 2008, 17:12 Uhr, von Claudia
    0288

    Das ist sowas von lustig. Danke fürs Aufmuntern unbekannterweise. Also ich bin auch ein du, ein nicht bekanntes, im Gegensatz zu Ihnen, die Sie ein bekanntes Sie sind. Oder eine bekannte Sie oder so oder so ;-)

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