MM_Churchill
Zu den Kommentaren
12. Oktober 2008, 22:35 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Mehr Bewegungsfreiheit!

Er hatte kein rotes Bändchen am Arm, da bin ich ganz sicher. Und er war der einzige. Jeder der Teilnehmer an der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises hatte ein rotes Bändchen. Es strahlte als verbindendes Element durch die Veranstaltung. Nicht bei ihm. Man hätte es genau sehen können, wenn er den Arm ausgestreckt hätte, um seinen Ehrenpreis entgegen zu nehmen. Hat er aber nicht. Marcel Reich-Ranicki wollte den Preis nicht.

Dieses rote Bändchen hat außer ihm jedem Gast Zutritt zum Kölner Coloneum verschafft. „Wozu brauche ich das?“, habe ich gefragt. „Für die Bewegungsfreiheit“, antwortete die junge Dame mit den kleinen Plastikhandschellen. Bewegungsfreiheit also. Ich fühlte mich ganz frei in meiner Bewegung, auch bevor ich das Bändchen bekommen hatte. Mit meiner positiven Bewegungsfreiheit war eigentlich alles in Ordnung. Es ging wohl eher um die negative Freiheit der Abwehr gegen Eingriffe in dieselbe. Rausschmiss nennt man so etwas und es geschieht in der Regel Menschen, die auf Veranstaltungen herum laufen, wo sie nicht hingehören.

Es wäre nicht verwunderlich, hätte der 88jährige Marcel Reich-Ranicki den gestrigen Abend als Eingriff in seine positive Bewegungsfreiheit empfunden. Drei Stunden musste der arme Mann auf seinem Stuhl sitzen, bevor er endlich an der Reihe war. Dann allerdings gab es viel Regung. Reich-Ranicki hat sich erlaubt, sich im Kopf, im Denken und Reagieren Bewegungsfreiheit zu verschaffen und den Preis schlichtweg abgelehnt.

Es klang wie der Rausschmiss der Fernsehmacher aus dem Olymp der Hochkultur. Und so war es wohl auch gemeint. Aber man muss nicht gleich als Affront gegen eine ganze Fernsehbranche verstehen, wie Journalisten sich nach der Gala umfassend bemühten, den anwesenden Gästen als Interpretation in den Mund zu legen. Man muss auch nicht annehmen, dass Reich-Ranicki dies so geplant hatte (wenngleich man es ihm problemlos zutraut). Man könnte einfach darüber nachdenken, ob es Sinn hat, einen Literaturpapst, der zufällig auch im Fernsehen über Literatur spricht, noch im fortgeschrittenen Alter in der Mitte des deutschen Fernsehens verankern zu wollen. Da hat er nie hingehört und da will er auch nicht hin. Er kennt diese Mitte mit all ihren Rhizomen in die verschiedenen klassischen und neuen Kulturformen hinein auch einfach nicht.

Weil das deutsche Fernsehen Reich-Ranicki nicht gefällt, ist es nicht zwangsläufig schlecht. Gerade im vergangenen Jahr hat es eine übergroße Zahl hervorragender Sendungen gegeben, von„Contergan“, über „Das Schweigen der Quandts“ bis zu beeindruckenden Umsetzungen zur neueren deutschen Geschichte. Diese Breite und Tiefe lässt sich aber in einer Gala nicht vermitteln, in der das Fernsehen sich als Unterhaltungsmedium und nicht seine Produktionen inszeniert. Es vermittelt sich auch keinem kritischen Geist, der grundsätzlich nicht mehr fernsieht und auch überhaupt mehrere Generationenschritte zurück machen müsste, um die Entwicklung des Mediums nachzuvollziehen.

Er hat den Preis also abgelehnt. Ja und? Da hat jemand sich Bewegungsfreiheit verschafft in den zum Teil notwendigen, zuweilen auch überflüssigen Ritualen einer Branche. Er hat Position bezogen – und sich sogleich auch wieder auf die brillante Vermittlung Thomas Gottschalks hin von ihr ein Stückchen zurückgezogen. Eine Diskussionsrunde mit allen Intendanten und Fernsehchefs über das, was ihm im Fernsehen wichtig sei, lautete das Angebot Gottschalks. „Wenngleich skeptisch“ akzeptierte Reich-Ranicki. Und wie er dann – wie immer etwas bockig – rief, „über Literatur“ solle doch gesprochen werden, da wirkte er fast wie der letzte Vertreter einer aussterbenden Spezies, die sich leidenschaftlich einem Gegenstand verschreibt und dabei auch vor dem Bruch der erwarteten Anschauung nicht zurückschreckt.

In seiner eigenen Art hat Marcel Reich-Ranicki damit zur Dramaturgie der ihm verhassten Veranstaltung beigetragen und dies zuweilen durchaus sichtbar genossen. Einem 88jährigen verzeiht man, dass er ein schwafelndes Köcheduo nicht ertragen und aufgeregt nuschelnde Preisträger nicht verstehen kann. Man verzeiht ihm auch die Idee einer Fernsehkultur, die nie gestimmt hat, nicht mal vor Jahrzehnten. Und man verzeiht ihm polternde Ungerechtigkeit in Verweigerung jeder Unterscheidung ob Differenzierung aus Anschauung. Den Kommentatoren des Kommentators verzeiht man das weniger. Sie können wissen, was es bedeutet, Jahre lang und gegen viele Widrigkeiten an einer Geschichte zu recherchieren, um sie in 60 oder 90 Minuten fürs Fernsehen zu erzählen, für ein Millionenpublikum, das sonst so nie davon erfahren hätte.

Einen Einwurf wie gestern kann das deutsche Fernsehen vertragen. Es muss nicht in Ritualen der Selbstvergewisserung verweilen, auch wenn die zuweilen durchaus gerechtfertigt sind. Es braucht Bewegungsfreiheit, nicht die immer gleichen Laudationes und Dankesreden, die auf das Subjektive, die eigene Position verzichten. Und es braucht ganz sicher keine roten Bändchen, die paradoxe Negation dessen sind, was doch im Kopf möglich sein muss.

Be Sociable, Share!

119 Reaktionen

  1. 14. Oktober 2008, 17:46 Uhr, von Susanne
    0101

    @ Fabian und Julia,

    ich poste auch NICHT im AW-Blog und auch sonst nirgendwo. Aber selbst hier hat schon mal jemand vor längerer Zeit kurz zwei Postings unter „Susanne“ abgeliefert, die nicht von mir waren. Das ist halt so in virtuellen Scheinwelten. Und Susanne ist in der Tat ein weit verbreiteter Name und seit den 50er en vogue.

    Antworten
  2. 14. Oktober 2008, 18:14 Uhr, von Noisa
    0102

    Radio höre ich immer wieder gerne. Das angenehme, informative Gespräch zwischen Frau Meckel und Frau Villa hat mir soeben gut gefallen. Es gibt – das war mir in dem Umfang nicht bekannt – zahlreiche Hörfunkpreise: http://tinyurl.com/3z945e .

    Antworten
  3. 14. Oktober 2008, 19:01 Uhr, von Dowanda
    0103

    @chiara
    Bin grad kurz online um evtl. Strassensperren zu eruieren und da kann ich an dem Toggenburg-Eintrag natürlich nicht vorbei …
    Ein sehr sehr despektierlicher Bekannter (Zürcher, aber die sind ja von Natur aus borniert) von mir hat mal gesagt, man erkenne das das Toggenburg beginnt sobald die Kühe schöner werden als die Frauen.
    Das kam mir dabei natürlich als erstes in den Sinn. Allerdings sind evtl. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen vorsichtshalber mal rein zufällig und täten mir schrecklich leid.

    Freche Grüsse und jetzt bin ich wirklich weg. Danke für die guten Wünsche!

    Antworten
  4. 14. Oktober 2008, 19:19 Uhr, von Lizzy
    0104

    Ich habe mir eben kurz das Interview von MM angehört (habe aber noch nicht alles geschafft). Ich finde nicht, daß Frau Meckel zu schnell spricht. Mit dem Schweizerdeutsch habe ich allerdings ziemliche Probleme. Manchmal mußte ich zurückspulen, damit ich halbwegs verstehe, was Frau Villa sagte. Aber eines muß man dem schweizer Dialekt lassen, lustig hört er sich an ;-)

    Antworten
  5. 14. Oktober 2008, 19:28 Uhr, von Walter
    0105

    @Cate: Die Banken- und drohende Weltwirtschaftskrise bedeutet für die Politik den Ausnahmezustand.
    Mit Katastrophenszenarien werden Stimmungen verstärkt und Ängste manipuliert um bestimmte Ziele zu erreichen. Zu diesen Zielen gehört die Banken zu retten. Dabei geht es vordergründig um die Geldeinlagen der Sparer und Hintergründig um den Erhalt des Kapitalismus.
    Ich befürchte, dass es nach den Interventionen von Henry Paulson, Alistair Maclean Darling und Peer Steinbrück so weitergehen könnte wie bisher. Das menschliche Beharrungsvermögen ist kaum zu unterschätzen, besonders wenn es mit big business und big money verbandelt ist.

    ‚Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.‘
    Albert Einstein

    Ich glaube da liegt das Problem und hier helfen auch die Beschwörungsformeln unseres Finanzministers wenig, der jedem Banker nur noch 500 000 Euro jährlich zugestehen will. Roland Berger bemerkte dazu: ‚If you give peanuts you will get monkeys.‘ Recht hat er.

    Damit wären wir schon beim Thema- und uns Blogaffen- dank Fabian.

    Nach einer Diskussion zwischen Marcel Reich-Ranicki und Thomas Gottschalk über Qualität im Fernsehen „Aus gegebenem Anlass“ an der sich sonst keiner derjenigen, auf die sich die Kritik bezieht, beteiligen möchte, ist die Gefahr groß, dass es so weitergehen könnte wie bisher. Begründung siehe oben.
    Eine Bank und ein Sender haben auch ihre Gemeinsamkeiten, zumindest auf den zweiten Blick.
    So könnte das folgende Statement auch vom Direktor einer Bank stammen: „Wir sind offen für Kritik und räumen ihr gerne Raum ein.“ Das meint ZDF- Programmdirektor Thomas Bellut über die Zusage von Marcel Reich-Ranicki.

    PS: @Noisa: Keine Dankesrede.
    Ich fand Marina Villa wesentlich aufmerksamer und empathischer als Frank A. Meyer. Sie wusste auch, wo sie aufhören sollte. Ein großer Vorteil des Radios, neben der guten Musik.
    Und eine gute Zeit in Südtirol, Dowanda, über Stock und Stein.

    Antworten
  6. 14. Oktober 2008, 19:54 Uhr, von Noisa
    0106

    „Sie wusste auch, wo sie aufhören sollte.“ Ja, das hat sie wirklich erstaunlich gut gemacht, @Walter. Ich habe selten jemanden `gehört´, der so gute Fragen gestellt hat und einem dabei nicht zu nahe getreten ist. Da konnte ich auch das Schweizerdeutsche ganz gut wegstecken. P.S.: Die Musik hat mir übrigens auch sehr gut gefallen. ;-)

    Antworten
  7. 14. Oktober 2008, 20:50 Uhr, von Siegmund
    0107

    „Dabei geht es vordergründig um die Geldeinlagen der Sparer und Hintergründig um den Erhalt des Kapitalismus“

    Hm, das kann man ja mal ganz nüchtern sehen. Ganz klar scheint mir, dass mit dem Ende des Sozialismus nicht das „Ende der Geschichte“ gegeben war, wie damals von einigen Historikern kundgetan wurde.

    Kein System hält in der Weltgeschichte ewig. Alles und jedes ist irgendwann, irgendwie untergegangen. Aber was wäre die Alternative zum „Kapitalismus“ ?

    Wäre eine Wiederkehr des Sozialismus möglich ? Angesichts der schnellen Verstaatlichungstendenzen und dem Erstarken des linken Randes gut möglich, aber auch nicht zwingend wahrscheinlich. Was einmal scheitert, kommt auch so schnell nicht mehr wieder.

    Wäre ein religiös geprägter Staat denkbar ? In islamischen Staaten auf jeden Fall, hier wäre eine Verstärkung der fundamentalistischen Tendenzen durchaus denkbar.
    In den USA haben wir wiederum einen starken christlich-konservativen Teil der Gesellschaft, der an Einfluss gewinnen könnte.
    Ob ein ganzes „System“ daraus werden kann ?

    Sonstige Möglichkeiten: Anarchie, also ein totaler Zerfall von zusammenhängenden Gesellschaften hin zu eher regional geprägten Herrschaftsmustern, wie es teilweise in Afrika gegeben ist.

    Monarchie ? Wohl kaum.
    Das Erstarken von rechten Tendenzen ? Gut möglich, siehe Österreich.

    Ich wüßte wirklich keine überzeugende Antwort. Und weil es an Alternativen fehlt, kann der Kapitalismus auch noch die größten Krisen überstehen.

    Antworten
  8. 14. Oktober 2008, 21:05 Uhr, von Walter
    0108

    Der Kapitalismus könnte sich verändern, seine gesellschaftliche Verantwortung sehen und die Bedeutung der Politik als demokratisch legitimierte Macht des Staates anerkennen.
    Nur ein ‚weiter so‘ des Raubtier- oder Turbokapitalismus sollte es nicht geben. Das verkünden die Politiker, aber nicht die Banker. Politik und öffentliche Kommunikation besteht auch aus symbolischen Handlungen. Dazu gehören unter anderem öffentliche Entschuldigungen. Die Banker haben das Vertrauen ihrer Kunden verspielt- im wahrsten Sinne des Wortes- aber sie haben noch nichts Entscheidendes unternommen, dieses Vertrauen wieder zu gewinnen.
    Parallelen zur Kritik Reich- Ranickis liegen auf der Hand…

    Antworten
  9. 14. Oktober 2008, 21:21 Uhr, von Cate
    0109

    Nochmal kurz OT:

    „Thank you“ von Lizz Wright ist unglaublich ergreifend. Eine schöne Entdeckung. Vielen Dank dafür. (schleim schleim ;o)
    (Mein Vater hat früher viel Led Zeppelin gehört. Heute sind sie ihm „zu wüst“. Vielleicht gefällt ihm ja diese Version… ;o)

    Antworten
  10. 14. Oktober 2008, 21:49 Uhr, von birgit
    0110

    @cate: Die komplette CD „The orchard“ ist absolut genial….nicht nur „Thank you“. Einfach mal reinhören.

    Antworten
  11. 14. Oktober 2008, 21:56 Uhr, von Cate
    0111

    Ich glaube es gerne. Ich bin immerzu am hin und her spulen, um nochmals das Lied zu anhören… *schwelg*
    Und ich merke gerade, dass ich grammatikalisch leicht ins Schweizerische verfallen bin. ;o)

    Antworten
  12. 14. Oktober 2008, 22:00 Uhr, von Noisa
    0112

    Auch die Musik auf den anderen CD´s von ihr hat was… (Erykah Badu ist in diesem Zusammenhang auch zu empfehlen.)

    Antworten
  13. 14. Oktober 2008, 22:16 Uhr, von Noisa
    0113

    @Cate, unter blip.fm ist viel Musik von Lizz Wright verfügbar. Fabian hatte auf diese Seite `hier´ mal verlinkt.

    Antworten
  14. 15. Oktober 2008, 0:31 Uhr, von Noisa
    0114

    „Und wenn die Schwimmenden im Massenstrom eben klatschen und dürftige Fernsehsendungen prämiert sehen wollen, dann tut man, was in aller Zwanglosigkeit verlangt wird – aber wehe dem, der es nicht tut!“
    aus `Nur der Irre übt Kritik´ unter:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=3509

    Ein ziemlich spitzer Artikel, der u. a. die Intendantin des WDR, Frau Monika Piel, nicht gerade in ein günstiges Licht rückt.

    Ich bin gespannt auf die Sendung am Freitag und hoffe, dass Thomas Gottschalk ein sensibles Gespräch ohne seine typisch lockeren, mitunter beleidigenden Sprüche mit Herrn Reich-Ranicki führt.

    Antworten
  15. 15. Oktober 2008, 1:25 Uhr, von Jojo
    0115

    Es gibt immer was „gutes“ im Fernsehen,
    man muß es nur wollen,
    lehrte mich meine kleine Schwester (heute Juristin)

    gegen mein : Leute fresst Scheisse
    1Millionen Fliegen können nicht irren!

    Kleiner Hint an Frau Meckel
    auf der“ Bahre“ liegen nur Tote
    bis dahin ist es eine „Trage“

    Antworten
  16. 15. Oktober 2008, 5:36 Uhr, von Tanja
    0116

    Ich muß meinen ersten Eintrag über RR zurücknehmen! Gestern habe ich mir die Verleihung angeschaut und war erschüttert, als ich hörte das die ganz schlimmen Szenen schon nicht gezeigt wurden. Das was ich sah war schon schlimm, da mag ich mir nicht vorstellen wie das geschnittene Material aussah. RR hat somit doch Recht.

    Antworten
  17. 15. Oktober 2008, 6:28 Uhr, von Anja
    0117

    Werde die Sendung am Freitag nicht sehen können, da ich „aus gegebenem Anlass“ jetzt nach Frankfurt fahre.
    Mal sehen, wie dort das Niveau dieses Jahr ist;-)

    Antworten
  18. 15. Oktober 2008, 7:27 Uhr, von Mesm
    0118

    In the late 80´ties and beginning of the 90´ties I worked for a large cinema company, which among others owned (and still do) the largest cinema in Copenhagen. In this cinema most “first night? and gala performances, including various award shows, took place. The movies shown were mostly Danish but it could also be foreign blockbusters, often attended by actors, directors or producers who were visiting Copenhagen to promote their movies.

    Because Denmark is such a small country the cinema-exhibition sector is not very big, and the marketing department that handled the planning and execution of these events consisted of six people. That meant that during daytime we would plan the events or do other tasks related to market or program the cinemas. In the evening we would all transform our selves, of course with the help of a lot of temporary staff, into waiters, caterers, flower girls or in my case doorman (woman :-). My task would be guarding the entrance and checking the attendees’ invitations to make sure that nobody, who was not supposed to, got in.

    I had to be really focused because it could get quite hectic at times, the audience arriving on the red carpet, photographers flashing, TV cameras rolling and journalist trying to get comments. All the time it was necessary to be able to foresee what was going to happen next, who was on their way in, who was being interviewed or photographed and how could we in all this mess make sure that everyone had a ticket.

    Sometimes we would come across individuals who for some reason thought of themselves as “to famous? to present a ticket but after a little negotiation I always managed to make them find it somewhere in the bottom of a pocket or a purse. I had different techniques all in the line of: “Smile-smile?, well you know I have to se your ticket, I mean you brought it along anyway didn’t you? So I would be very appreciative if you could find it. I have to follow procedures you know, otherwise my boss will get very angry with me, “smile-smile-smile-smile?.

    Except for the Queen there was only one person who could get in without presenting a ticket. He was a film director, very colourful, a little arrogant, but actually, in his own bossy way, quite sweet. (I knew him sporadically because I had for at while worked in film production). Sometimes he would present his ticket like everyone else, sometimes he would come up to me, smile, kiss me on the cheek and walk in. After a while we realised that on the occasions where he was kissing “yours truly?, he did not have a ticket.

    He would arrive at the cinema, all dressed up, tuxedo and everything, get photographed, talk to the journalists walk around in the foyer, mingle for a while, and then leave again before the movie started. If he felt he hadn’t gotten enough or the right attention from the press he would do the whole thing twice.

    My point in all this being, if Mrs. Meckel wants to avoid wearing “red bracelets?, maybe kissing the staff was an idea?….. and it would certainly create the possibility for some interesting and alternative photos in “Bild? or other tabloids the next day ;-))

    Antworten
  19. 15. Oktober 2008, 10:26 Uhr, von Yolande Langendijk Gefällt einem Leser
    0119

    Liebe M M, dass war wieder sehr genau und gut beobachtet, aber, die Gedanke komt jedoch auf, die Qualität der Jury in anspruch genommen, die müssen dass wohl auch so geplant haben. ‚Wir brauchen noch was leben im But’ müssen die geacht haben. (?) Was besseres als ein Ehrepreis verleihen an R R nach einige Stunden Veranstaltung! So eine R R Auftrit, dass dreht sich doch wie bekant wie er dass immer so macht ab?! Obwohl auch immer nach dem Regel: „Erstens komt es anders und zweitens als man denkt.“ Was wurde die Damen und Herren anders erwartet haben? Ist also gut gelungen; Gut gemacht!
    Freundliche grüssen,

    Antworten


© Miriam Meckel 2002 bis 2018