MM_Adams
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25. Oktober 2008, 13:30 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Das Reh geht nicht ran

 

Oben an einer Spitze der Stadt, von der aus man nordöstlich auf den Bodensee und südwestlich auf das Alpsteingebirge blickt, klingelt ein Telefon. Es ist neu an diesem Ort und es klingelt für die Tiere im nahegelegenen Wildpark „Peter und Paul“. Das „Atelier für Sonderaufgaben“ hat das Quartiertelefon dort installiert und mit einem feierlichen Apero an der Sonnenkreuzung in Betrieb genommen.

Das Telefon klingelt … und das Reh geht nicht ran. Es mag nicht kommunizieren auf diese Art und ist überdies zu scheu, den kurzen, aber mit einigen Hürden versehenen Weg von seinem Gehege zur Kreuzung zu traben. Was sollte es auch erzählen? „War schön heute wieder im Park. Das Gras war grüner als sonst, weil die Sonne schien. Ein bisschen viel gefressen habe ich, jetzt bin ich ganz träge. Und manchmal nerven die Spaziergänger. Immer bleiben sie ausgerechnet vor mir stehen und starren durch den Zaun. Gelegentlich starre ich zurück. Aber ich sage nie etwas.“

Es sind nicht die Tiere, die hier in den Kommunikationskreislauf zurückgeschickt werden sollen, sondern die Menschen. Jeder kann das Telefon unter der Nummer +41 901 71 9010 anrufen. Aus aller Welt. Und sich überraschen lassen, ob und wer dann ran geht. Für diese Form der anonymen, überraschenden Kontaktaufnahme mit Lebensfremden besuchen wir heutzutage sonst die Social Networking Sites oder die Partnervermittlungsseiten im Internet. Ein traditionelles Telefon tut es auch.

Ein ganz kleines Reh stand am Telefon
Und schalt unser aller Denken hohn
Es gäbe kein Tiergespräch über den Draht.

Ich träumte, ich verstünde das Tier
Es sagte zu mir: deshalb stehe ich hier
Damit du verstehst, was wir verstehen.

Ich ging näher ran und hörte sodann
Am anderen Ende war niemand dran
Da wollte ich fast schon wieder gehen.

Doch hörte ich`s reden wie zwischen zweien
Und merkte dann, es ist allein und führt
ein Selbstgespräch am Telefon.

Ist das ein Kommunikationsverrat?

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122 Reaktionen

  1. 26. Oktober 2008, 23:34 Uhr, von Noisa
    051

    Zum `Dialog der Selbstgespräche´ gibt es doch tatsächlich was im Internet:
    http://tinyurl.com/58ydrn

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  2. 26. Oktober 2008, 23:47 Uhr, von Dana
    052

    @Noisa, er hat keinen Humor. Ich sehe schon, dass ich über kurz oder lang wegen ungebührlichen Verhaltens aus dem Blog fliege. Aber lesen darf ich trotzdem! ;-)

    @Walter, man sagt bei Menschen:
    „Die Augen sind der Spiegel der Seele“. Das Thema möchte ich jetzt aber nicht weiter vertiefen.

    Antworten
  3. 27. Oktober 2008, 0:01 Uhr, von Noisa
    053

    @Dana, nein, das wird Dir schon nicht passieren. Als Stichwort werfe ich hier keck `Respekt vor dem Alter´ ein (55+, Du weißt schon). Mit Deinen Lebensweisheiten bereicherst Du das Blog ungemein. :)

    Antworten
  4. 27. Oktober 2008, 7:51 Uhr, von Dowanda
    054

    Also die Idee mit dem Telefon ist wirklich super. Und das ist auch wirklich wieder mal typisch für die Schweiz. Eine Kreativität, die Aussenstehende den lieben Eidgenossen nicht zutrauen. Zu unrecht. Wie man wieder mal sieht.

    An der Stelle sei auch mal meine subjektive Meinung geäussert, dass beispielsweise Schweizer Werbespots in der Regel sehr viel lustiger sind als österreichische oder deutsche.
    Einer meiner Lieblingsspots: Ein Astronaut montiert ausserhalb seiner Raumstation an der Hülle derselben herum. In dem Moment sieht man die Türe hinter ihm zufallen und eine Stimme
    kommt aus dem off: „Jedesmal wenn irgendwo ein Job frei wird, sind wir die ersten, die es erfahren.“
    Das ist ja schon fast britisch :-)

    Antworten
  5. 27. Oktober 2008, 8:49 Uhr, von St
    055

    „Das Reh springt hoch, das Reh springt weit.
    Warum auch nicht, es hat ja Zeit!“

    Man stelle sich nun vor, das Reh würde aufhören zu springen und ans Telefon gehen.

    Dann aber doch nur um zu sagen: „The Person you have called is temporary not available…tüt…tüt…tüt“ und auf gehts in Ruhe über die Wiesen ;-)

    Antworten
  6. 27. Oktober 2008, 9:06 Uhr, von Dana
    056

    @Noisa, bitte keine Naturschutzeule. Man muss zu den Dingen stehen, die man getan oder gesagt hat. Sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Ich stehe zu meinen Taten bzw. Untaten.

    Antworten
  7. 27. Oktober 2008, 10:08 Uhr, von Noisa
    057

    Prima, Dana, aber was hast Du Schlimmes gemacht?

    Antworten
  8. 27. Oktober 2008, 11:16 Uhr, von Dana
    058

    @Noisa, siehe 26.10.08 18:53 Erster Absatz.

    Antworten
  9. 27. Oktober 2008, 11:21 Uhr, von Ramona
    059

    Achtung das ist keine Satiere!
    Mal was zum schmunzeln aus meiner Kindheit zum Thema Telefonieren im real existierenden Sozialismus:
    Ich erinnere mich noch, dass man zu DDR-Zeiten10 Jahre, ab Antragstellung bei der Post, auf ein Telefon warten musste. Der Antrag musste aber eine dringende dienstliche Befürwortung beinhalten, sonst wurde er abgelehnt. Der Gang zur Telfonzelle war also ein ganz normaler Vorgang. Der Zustand der wenigen öffentlichen Telefonzellen, an denen sich nicht selten auch Warteschlangen bildeten, war katastrophal. Sie waren oft defekt. Ich erinnere mich noch sehr gut, welche Aufstände meine Eltern machen mussten, wenn sie morgens in der Firma anrufen mussten, weil ich erkrankt war oder sie selbst wegen Erkrankung nicht zur Arbeit kommen konnten. Wenn dann noch die Telefonzelle defekt war, begann der Marsch zur nächsten. Diese Zustände führten aber dazu, dass mehr nachbarliche Kontakte entstanden. Die Nicht-Telefonbesitzer gingen zu Nachbarn und erledigten dort ihre Telefonate.
    Bei Ferngesprächen musste man auf die Post gehen. Das war mit mehr oder weniger langen Wartezeiten verbunden, da die Vermittlung von Ferngesprächen im Fernamt von Telefonistinnen per Hand und mit teilweise veralteter Technik erfolgte. Außerhalb der Öffnungszeiten der Post war das Führen von Ferngesprächen nicht möglich.
    Ich glaube, Mitte der 70ger Jahre erhielten meine Eltern endlich auch ein privates Telefon, aber keins in der Standartfarbe schwarz, sondern ein rotes. Das ‚Kremeltelefon’ wollte allerdings wegen seiner Farbe nicht so recht zu unsere Wohnungseinrichtung passen. Aber meine Eltern waren happy und telefonieren konnte man auch mit einem roten.
    Verbindungen nach Westdeutschland oder West-Berlin gingen nur über das Fernamt und dauerten meist viele Stunden. Wenn man abends – es ging nur abends oder am Wochenende – ein Gespräch anmeldete, hatte man Glück, wenn es vor dem Zubettgehen zustande gekommen war. Und mitunter hatte man einen ‚stillen Mithörer’. Dass abgehört wurde, wussten wir und stellten uns darauf ein.
    Erst nach der Wende galt dann auch für uns der Slogan „Ruf doch mal an“, statt „Fass dich kurz“ in den Telefonzellen der DDR.
    Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, das ist unfassbar! Mit uns ham’ses gemacht!

    Antworten
  10. 27. Oktober 2008, 11:38 Uhr, von Lizzy
    060

    @Ramona, daran kann ich mich auch sehr gut erinnern.
    Allerdings hatten meine Eltern nie ein Telefon.
    Nach der Wende, ich hatte schon längst meine eigene Wohnung, aber noch lange kein Telefon. Irgendwann einmal bekam ich von der Telekom meine eigene Rufnummer. (war ich stolz.) Damit konnte ich aber auch noch nichts anfangen, denn der Anschluß kam über ein halbes Jahr später. Bis dahin hieß es nach wie vor zur Telefonzelle gehen. Egal ob es stürmt oder schneit. Und wenn das eine Telefon defekt war, ging ich zur nächsten. Und wenn dort das telefon defekt war, wiederum zur nächsten. Irgendeine funktionierte schon. Dann mußte ich anstehen und wenn ich dann telefonieren durfte, war der andere Teilnehmer gerade nicht da oder es war besetzt. Und alles ging von vorn los ;-)

    Antworten
  11. 27. Oktober 2008, 12:08 Uhr, von Walter
    061

    Les Rêveries de la promeneuse solitaire.
    Herbstgedanken im Nebel und Reflektionen über Einsamkeit, Melancholie und Erinnerung an den vergangenen Sommer. Der Herbst ist die Zeit, wo uns Wärme und Nähe wieder bewusst und wichtig werden .
    Dann wird ein Reh plötzlich zu einem Verbündeten im gemeinsamen Schweigen.

    (@Noisa und Dana:
    Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, darf man nicht hingehen.
    Audrey Hepburn)

    Antworten
  12. 27. Oktober 2008, 12:49 Uhr, von Noisa
    062

    Danke, @Walter! (Psst, @Dana, da hat Walter doch noch nett reagiert. Humorvoll?)

    Antworten
  13. 27. Oktober 2008, 14:55 Uhr, von Dana
    063

    @Walter, danke für Deinen Beitrag. Der erste Absatz hat mir sehr gut gefallen. Na ja, ob A. Hepburn das ernst gemeint hat, wage ich zu bezweifeln. In der Filmbranche gehören Kontakte, die auch auf einer Party geknüpft werden wohl mit zum „täglichen Brot“. Sicher macht es nicht immer Spaß auch zu Partys gehen zu müssen (?), die einen absolut nicht interessieren. Aber man muss ja manche Kröte im Leben schlucken.

    @Noisa, es ist ja gut, dass wir nicht alle den gleichen Geschmack und Humor haben, sonst wäre es doch sehr langweilig.

    Antworten
  14. 27. Oktober 2008, 15:06 Uhr, von M.
    064

    „Conversation Club“ *lol*

    „Dann wird ein Reh plötzlich zu einem Verbündeten im gemeinsamen Schweigen.“ =>ärgerliches Pseudopathos

    Antworten
  15. 27. Oktober 2008, 15:08 Uhr, von Noisa
    065

    Danke auch für Eure Beiträge, @Ramona und Lizzy. Da wird mir mal bewusst, wie selbstverständlich ich hier im Westen zum Hörer greifen konnte.

    @Dana, ja, das ist gut so.

    Antworten
  16. 27. Oktober 2008, 15:11 Uhr, von Walter
    066

    Frankreich liegt auch von der Schweiz aus- außer Lausanne und Genf- im toten Winkel der Wahrnehmung.
    Interessant finde ich Marie-France Hirigoyens Beiträge zum europäischen Diskurs über moderne Lebensweisen und deren Konsequenzen.
    Neben den Auswirkungen psychischer Gewalt in der Partnerschaft und am Arbeitsplatz interessiert sie sich für das Bild des Individuums und die neue Bedeutung von Einsamkeit. Dabei geht es ihr mehr um unser Selbstbild als um Art oder Qualität einer Partnerschaft.
    Da ich keinen guten deutschen Link finden konnte, hier ein französischer:
    parent-solo.fr/modules/smartsection/item.php?itemid=186

    Antworten
  17. 27. Oktober 2008, 15:21 Uhr, von Walter
    067

    @M:
    Ich habe mich schon mehrmals ganz unpathetisch mit Tieren unterhalten. Dabei handelte es sich um so etwas wie ‚reflektierte Selbstgespräche‘ mit einem zugewandten aber stummen Gegenüber.
    Zumindest Ringelnatz muss es mit seinem Reh ähnlich gegangen sein- und Tucholsky, bei seinem Gespräch mit einem Mistkäfer. (‚Sudebambel‘)
    Doch vielleicht spinnen wir ja alle drei? Das wäre nicht das Schlimmste.

    Antworten
  18. 27. Oktober 2008, 15:45 Uhr, von Walter
    068

    Ich weiß es jetzt nicht genau Noisa und Dana (und M.):
    Führen wir jetzt gemeinsame Selbstgespräche?

    Antworten
  19. 27. Oktober 2008, 16:01 Uhr, von Lizzy
    069

    @Noisa, so schlimm war es nun auch wieder nicht. Man kannte es nicht anders. Und im Nachhinein gesehen, war es auch ganz lustig.

    Antworten
  20. 27. Oktober 2008, 16:08 Uhr, von Ramona
    070

    @Noisa, ich hoffe wir beide haben seit dem De´ja‘-vu-Erlebnis vor einigen Tagen, kein Kommunikationsproblem. Ist alles ok? Ich bin schon ein bisschen ins Grübeln gekommen und ‚Kamillentee‘ hat auch nicht geholfen:-)

    Antworten
  21. 27. Oktober 2008, 16:20 Uhr, von Ramona
    071

    Stimmt @Lizzy, wir lachen uns manchmal in der Familie über solche Dinge kaputt. Aber wir waren ja mit unserem roten Telefon schon ‚privilegiert‘:-). Aber mein Vater hat die Trabibestellung nach der Wende gleich storniert, nicht dass wir das Ding noch vor die Haustür geliefert bekommen hätten. Bei uns waren die 12 Jahre Wartezeit rum!
    *lol*,das ist einfach zum brüllen!

    Antworten
  22. 27. Oktober 2008, 16:29 Uhr, von Noisa
    072

    @Walter, laut spreche ich noch nicht mit mir. Aber beim `Denken´, wenn es bei mir dann doch mal vorkommt, sammle ich meinen Gedankenwust und `unterhalte mich doch ein wenig mit mir selbst´. Wer viel denkt, dürfte viele gedankliche Gespräche mit sich führen. Ich finde das auch völlig ok, es sollte nur nicht laut gedacht werden, oder?

    @Lizzy, ja, da musste wohl improvisiert werden. Die unmittelbaren Kontakte waren wahrscheinlich häufiger. Telefonieren ist bequem. Manche bevorzugen auch die Kontaktpflege per SMS. Kannst DU Dir das vorstellen?

    @Ramona, nein, mach Dir keine Sorgen! Es ist alles ok. Nun, Antje hier im Blog hatte mal behauptet, hinter `Ramona´ und `Noisa´ würde dieselbe Person stecken. Völlig abwegig, einfach plemplem. Hast Du wirklich einen Kamillentee getrunken? Das bedaure ich zutiefst. Wir haben ja noch die Radtour vor uns. Nicht aussteigen, Ramona, ja? Bitte! Das mit der Inge habe ich doch ganz schnell eingestellt – weg ist sie, einfach futsch.

    Antworten
  23. 27. Oktober 2008, 16:32 Uhr, von Noisa
    073

    Ergänzung an @Walter: Ich habe Dich vielleicht auch nicht richtig verstanden. „Gemeinsame Selbstgespräche“, was meinst Du damit?

    Antworten
  24. 27. Oktober 2008, 16:44 Uhr, von Walter
    074

    Monologe, Noisa. Es gibt einen inneren Dialog in uns, der abläuft, wenn wir uns in unserer Vorstellung mit einer Situation beschäftigen und Alternativen abwägen. So entstehen auch Zweifel.
    Bestimmte Meditationspraktiken in verschiedenen Kulturen haben zum Ziel, diesen inneren Dialog zu beenden und innerlich ’still‘ zu werden. Wir haben im letzten Jahr mehrfach über den Wert von Stille diskutiert.
    Was ich in unserem Alter beruhigenderweise nicht meine sind Selbstgespräche wie diese:
    gaga-filmfest.de/gaga2/filme/der_tag_der_in_der_handtasche_verschwand/main.html

    Antworten
  25. 27. Oktober 2008, 16:51 Uhr, von Walter
    075

    Laut denken ist nicht schlimm, Noisa, solange es niemand mitbekommt, der so etwas nicht kennt. Der ganze Zarathustra von Nietzsche ist ein gesprochener und niedergeschriebener innerer Dialog. Wer dies mag, wird es verstehen. Für die Anderen ist es verrückt.
    Wo sind die Grenzen der Normalität?
    Schau Dich mal um, in Berlin zum Beispiel, in der Kunst, im Kino…

    Antworten
  26. 27. Oktober 2008, 17:05 Uhr, von Ramona
    076

    @Noisa, Du verdammtes Schlitzohr!!! Aber Inge habe ich irgendwie verpasst.
    Lass uns einfach über diesen Antje-Blödsinn nicht mehr nachdenken. Irgendwie lernt das ‚Mädel‘ auch nicht. Vor einigen Monaten hat sie sich mal hier im Blog bei mir entschuldigt, weil sie sich geirrt hat. Man macht doch nicht zweimal den gleichen Fehler!

    Eigentlich hatte ich @Dowanda zu unserer Radtour mit vergattert, mir fehlt noch ihre Teilnahmebestätigung! Wir müssen auch langsam ins Traininglager. Achso, ich muss noch darum bitten, Einkaufskörbe und evtl. Kindersitze von den Rädern zu montieren. Wir wollen dem Ganzen doch einen sportlichen Anstrich geben.
    Um Himmels Willen, ich höre lieber auf……….:-)
    Ich wünsche einen schönen Abend.

    Antworten
  27. 27. Oktober 2008, 17:17 Uhr, von Walter
    077

    Ja, einen schönen Abend.

    Antworten
  28. 27. Oktober 2008, 17:33 Uhr, von Isabelle
    078

    Radtour?xD
    Da fällt mir Jörg Thadeusz ein,der letztens eine Radtour an der Ostseeküste ohne Geld absolviert hat(oder noch dabei ist?Ich weiß es nicht genau)Ist so etwas geplant? Man muss sich schließlich hohe Ziele setzen… Einmal durch ’nen Park,das ist doch pille-palle. Pille-palle könnte man öfter sagen,finde ich :D.

    Antworten
  29. 27. Oktober 2008, 17:43 Uhr, von Noisa
    079

    @Walter, Danke für Deinen Beitrag. Das mit den Selbstgesprächen soll jeder handhaben, wie er will. Künstler sind häufig ganz besondere, facettenreiche Menschen.

    Klar geben wir dem ganzen einen sportlichen Anstrich, @Ramona. Dowanda meldet sich bestimmt bald. Ich freu´ mich. :) Walter´s Kommentar an Dich schließe ich mich an: Auch einen schönen Abend von mir!

    @Isabelle, nur aus der Natur leben, die beim Radeln verbrauchten Kalorien mit Beeren und Grünzeug auffüllen? Dann muss Urs uns aber vorher Tipps geben.

    Antworten
  30. 27. Oktober 2008, 17:47 Uhr, von Noisa
    080

    „dem Ganzen…“ Ups.

    Antworten
  31. 27. Oktober 2008, 18:59 Uhr, von Cate
    081

    Ich sitze gerade in der U-Bahn, lese diesem wunderbaren Artikel und muss dabei unweigerlich an die Professorin denken: http://www.spektrum.de/artikel/965706 Viel Spaß beim Lesen. ;o) (an alle)

    Antworten
  32. 27. Oktober 2008, 19:34 Uhr, von Fabian
    082

    Cate, apropos Luxusproblemchen, oder weshalb? :-D

    Antworten
  33. 27. Oktober 2008, 19:38 Uhr, von Fabian
    083

    Lest Hebammenbücher, stellt eure Zahnbürsten nachts vor die Tür, telefoniert mit Rehen, trinkt Champagner aus Eierbechern und redet unpathetisch mit euch selbst oder mit euren Steinläusen! ;-)

    Antworten
  34. 27. Oktober 2008, 19:49 Uhr, von Anna
    084

    Entschuldigt, dass ich besserwisserisch bin – das gleich vorweg. (Irgendwie habe ich diese intrinsische Motivation, Umweltbildung zu betreiben … wie auch immer.)

    Das Tier auf dem Foto ist von einem „Reh“ ungefähr so weit entfernt wie Elke Heidenreich von der Einsicht über die Stränge geschlagen zu haben.

    Liebe Blogbesitzerin und liebe MitbloggerInnen,

    bei dem oben abgebildeten Tier handelt es sich um „Rotwild“ (männlich=Hirsch, weiblich=Tier oder Hirschkuh, als Jungtier=Kalb). Dieses unterscheidet sich vom „Rehwild“ (männlich=Bock, weiblich=Ricke, als Jungtier=Kitz) in Größe, Farbe, „Form“, Habitus, und biologisch vor allem: in der Unterfamilie. (Persönlich möchte ich noch hinzufügen: auch im Geschmack … aber das kommt ein wenig auf die Zubereitung an.)

    For more information please contact your national wildlife service … or just google it.

    @Charlotte: tolles Posting.

    Antworten
  35. 27. Oktober 2008, 19:52 Uhr, von Dana
    085

    @Cate, danke für den Link. Ein sehr schöner Artikel. Ich gebe zu, dass ich das Moussieren noch nicht unter diesem Aspekt gesehen habe.

    Ich wünsche allen einen schönen Abend.

    Antworten
  36. 27. Oktober 2008, 20:30 Uhr, von na ich
    086

    @Fabi: :-) So ein Zufall, habe ich mir doch gerade eben ein Wild-Steinlaus-Steak zubereitet (vielleicht wars auch ne Steinläusin…)

    Antworten
  37. 27. Oktober 2008, 20:33 Uhr, von Fabian
    087

    Anna tatsächlich, es sieht eher aus wie eine Kreuzung aus Antilope und Wombat, achduliebegüte, eine Chimäre! Oder ein UNO = Unbekanntes Natur Objekt.

    Antworten
  38. 27. Oktober 2008, 20:37 Uhr, von Fabian
    088

    na ich, na denn: bon appétit, ich brat mir jetzt ein paar selbstgefangene Drosophilas. (Na ja, vielleicht dünste ich sie aber auch nur im Dampfgarer, mal sehen…)

    Antworten
  39. 27. Oktober 2008, 20:39 Uhr, von Noisa
    089

    *lach*

    Antworten
  40. 27. Oktober 2008, 20:41 Uhr, von na ich
    090

    Hauptsache, Du benutzt NICHT die Mikrowelle.

    Antworten
  41. 27. Oktober 2008, 20:46 Uhr, von Fabian
    091

    Die sähe danach vermutlich aus, wie meine Windschutzscheibe von außen.

    So nun aber Klapprechner zu! Tsk, albernes Volk hier. Schönen Abend allerseits! :-)

    Antworten
  42. 27. Oktober 2008, 21:05 Uhr, von Yolande Langendijk
    092

    Ha @Walter!
    Wass meinen Sie @Fabian? Wass sollen wir dann haben? Mir macht diese Geschichte/Observation (wieder) sehr glücklich. Möchte nichts dazu schreiben, Ist dass Verrat?
    Freunliche grüssen,

    Antworten
  43. 27. Oktober 2008, 21:23 Uhr, von Danja
    093

    OT:
    Hallo Yolande, Ik wil graag bestellen lekkere koekjes, maar het werkt niet.
    Kunt u mij helpen? Bedankt, Danja.

    Antworten
  44. 27. Oktober 2008, 22:29 Uhr, von na ich
    094

    Endlich ein Ende dem Kommunikationsverrat; endlich ein Tier, das ran geht (danke für den Hirn.Klingel.Auslöser, Fabiane); schlussendlich eine Erinnerung an vorprivatliches Qualitätsfernsehen

    Antworten
  45. 27. Oktober 2008, 22:57 Uhr, von Walter
    095

    Steinlaus, Steinmeier, Steinbrück- gibt es da Zusammenhänge? Beckmann fragen.

    Das Reh im Nebel könnte auch eine Hirschkuh sein. Die geht auch nicht ran.

    Danke Cate für die Champagnerbläschen. Heute ist Montag, vielleicht besser am Wochenende?

    ‚Es sind nicht die Tiere, die hier in den Kommunikationskreislauf zurückgeschickt werden sollen, sondern die Menschen.‘ – Stimmt, besonders im Herbst, bei Nebel.

    – Kommunikationskreislauf wie Geldkreislauf? Kann Kommunikation im Kreis laufen, oder anders rum?

    Antworten
  46. 27. Oktober 2008, 23:27 Uhr, von Mesm
    096

    What a lovely posting followed by many others.

    Someone is asking, is talking to your self communication? Another is suggesting: “Let’s talk to strangers, a new one every week?. Others are remembering waiting in line to make a telephone call somewhere in their past. Whether it was in the DDR or just in the snow.

    Blogging IS communicating, maybe not directly, maybe not verbally and maybe not in person. But it is still real and it IS communicating!

    @Martina, I agree with Noisa and Cate. It´s sad and hard to both understand and comprehend but it’s the only way. I know, because up till now I have had more than sixty opportunities to remember :-(

    Antworten
  47. 27. Oktober 2008, 23:32 Uhr, von Mesm
    097

    A billion connections a day, I forgot this link :-))

    Antworten
  48. 28. Oktober 2008, 8:48 Uhr, von Ramona
    098

    Hi @Walter, hier hat es doch geklappt, uns Menschen in den Kommunikationskreislauf zurück zur schicken(auch ohne Telefonzelle). Es melden sich so viele Bloggis zu Wort, wie lange nicht mehr. Schön!

    @Isabelle wir dachten an eine Sternfahrt:-).
    Aber Schluss jetzt mit dem Thema.

    Euch einen schönen Tag!

    Antworten
  49. 28. Oktober 2008, 11:21 Uhr, von Cate
    099

    @Fabian: Nein, einfach, weil sie doch Champagner so gerne mag. Aber auch einfach, weil dieser Artikel so wunderbar ist. Wer denkt schon an sowas, wenn er ein Glas Champagner trinkt. Also ich nicht. Zumal ich noch nie Champagner getrunken habe. ;o)

    @Walter: Das war auch keine Aufforderung zum Besäufnis. Und wenn, dann natürlich aus rein wissenschaftlichen Erwägungen…

    Antworten
  50. 28. Oktober 2008, 11:24 Uhr, von Cate
    0100

    @Dana: Unter welchem Aspekt ist dir denn der Begriff sonst geläufig gewesen? (Ich bete, dass es jugendfrei ist und ich mich mit der Frage nicht zur Uschi mache… ;o)

    Antworten


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