MM_Perse
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18. November 2008, 10:19 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Wir müssen leider draußen bleiben

Seit drei Jahren laufe ich mehrmals in der Woche an diesem Kiosk vorbei. Manchmal springe ich auch kurz hinein, um auf dem Weg eine Zeitung zu kaufen. Länger drin geblieben bin ich nie. Das wäre auch nicht gewünscht, wie mir ein neues Schild am Fenster kund tut. Kein Aufenthaltsort.

Muss ich mich aufhalten, um eine Zeitung zu kaufen? Wahrscheinlich nicht. Das aufenthaltslose Kauferlebnis ist die Regel, in diesem Kiosk jedenfalls. Andere Händler haben inzwischen verstanden, dass man Menschen begeistern und halten muss, damit sie mit gutem Gefühl gehen und wiederkommen. Zugeben: Meist wünsche ich mir, mich hielte nichts auf. Aber ich lasse mich gerne aufhalten, wenn mich etwas interessiert. Menschen zum Beispiel, die sich beim Kaufen und Entscheiden beobachten lassen oder dabei, wie sie vor dem Kauf durch eine Zeitung stöbern, um schon mal festzustellen, dass sich der bald zu tätigende Kauf lohnt. Dann ergibt sich zuweilen ein Gespräch, ein kleiner Moment der Begegnung, der mich mit gutem Gefühl weiterziehen lässt.

Es sind diese Momente, die das Leben schön machen. Aber sie sind oft nicht erwünscht. Ich erinnere mich an die Zeit, als ich Kind war und an vielen Läden (Bäckereien, Lebensmittelläden, Friseure) ein Schild hing, auf dem ein Hund abgebildet war: „Wir müssen draußen bleiben.“ Irgendwie haben mir damals die Tiere schon leid getan, weil sie ausgeschlossen wurden. Für Menschen gilt das umso mehr.

Ist es ein falscher Eindruck oder neigen wir immer mehr dazu, den Ausschluss politisch, sozial oder auch im Alltagsleben (wie dieses Kiosk beweist) voranzutreiben. Warum muss ein Kiosk per Schild kundtun, dass es kein Aufenthaltsort ist? Würde es schaden, wenn gelegentlich ein paar Menschen sich hier für eine Weile aufhielten, unterhielten und dann – womöglich ohne etwas zu kaufen – wieder weiter gingen?

Der Soziologe Niklas Luhmann hat sich theoretisch früh dieser Frage gewidmet, die nach Antworten für die Folgen und Probleme der Globalisierung sucht, und festgestellt, man müsse „das Thema Sozialintegration […] durch die Unterscheidung Inklusion/Exklusion ersetzen“ (619). Damit hat er das zentrale Thema der Globalisierungsfolgen auf den Punkt gebracht, die eben auch im Lokalen gesellschaftlich spür- und erfahrbar werden. So „bilden sich an den Rändern der Systeme Exklusionseffekte, die auf dieser Ebene zu einer negativen Integration der Gesellschaft führen. Denn die faktische Ausschließung aus einem Funktionssystem – keine Arbeit, kein Geldeinkommen, kein Ausweis, keine stabilen Intimbeziehungen, kein Zugang zu Verträgen und zu gerichtlichem Rechtsschutz […] – beschränkt das, was in anderen Systemen erreichbar ist und definiert mehr oder weniger große Teile der Bevölkerung, die häufig dann auch wohnmäßig separiert und damit unsichtbar gemacht werden.“ (630)

Manchmal reicht ein kleines Schild, um das sichtbar zu machen.

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218 Reaktionen

  1. 21. November 2008, 16:51 Uhr, von Ramona
    0201

    Prima @Noisa, also @Dowanda und @Urs, ich schlage vor, kommendes Frühjahr, bei Sonnenaufgang, Treffpunkt Seebrücke Ahlbeck!

    Erkennungszeichen: Buch von MM „Das Glück der Unerreichbarkeit“:-).

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  2. 21. November 2008, 16:57 Uhr, von Walter Gefällt einem Leser
    0202

    Das habt ihr Schweizer gut gemacht, damals.
    Letztes Jahr beim Rütlischwur haben drei Frauen die Fahne ziemlich allein hoch gehalten.
    Wilhelm Tell arbeitet jetzt vielleicht bei einer Schweizer Bank als Wachmann?
    Nichts für ungut, Schweiz.

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  3. 21. November 2008, 16:59 Uhr, von Ramona
    0203

    @Walter überleg es Dir!

    So, ich mach für heute den ‚Toppy‘ aus. Bei uns ist auch schreckliches Rheumawetter. Ich werde am Wochenende meine Erkältung auskurieren und endlich mal wieder ein Buch lesen. Ich hab mir gestern „Der Turm“ von Uwe Tellkamp gekauft. Viel Buch (973 Seiten) fürs Geld.
    Ich wünsch Euch was!

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  4. 21. November 2008, 17:04 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
    0204

    „Prima @Noisa, also @Dowanda und @Urs, ich schlage vor, kommendes Frühjahr, bei Sonnenaufgang, Treffpunkt Seebrücke Ahlbeck!
    Erkennungszeichen: Buch von MM “Das Glück der Unerreichbarkeit?:-).“

    Wie schräg ist das denn, @Ramona? Wie soll das Buch gehalten werden, damit es auch richtig auffällt? Was denken die Ahlbecker? Kennen die das Buch? Darf jeder dann Lieblingspassagen auf der Seebrücke zur Einstimmung vorlesen? Was passiert, wenn ich zum Beispiel mein Buch vergessen habe und mir keiner glaubt, dass `ich´ es bin? `Noisa´ steht nicht in meinem Ausweis. *kopfzerbrech*

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  5. 21. November 2008, 17:05 Uhr, von Urs Bürgi
    0205

    @Ramona, Usedom klingt toll, war ich noch nicht, las nur gute Berichte darüber, belebendes Klima, wenig Schickimicki. Es war übrigens Noisa, die die Gegend vorschlug. Und wenn Du es liebst und schon als Kind dort warst, kannst Du uns ja alle Winkel und Schleichwege zeigen, die sehens-und erlebenswert und spannend sind. Schade nur, dass ich jetzt nicht kann, weil ich doch den Winter mitnehmen muss, so lange wir noch Winter haben, Tendenz abnehmend, wie die Glaziologen aus Zürich und sonstige Klimatologen uns vorhersagen. Gut, Kassandra irrte auch öfters, aber ich glaub‘ schon, das da was dran ist. Und das Skifahren ist für mich so schön, wie für andere die Fahrt auf der Alinghi. Ich bitte um Verständnis, doch Usedom läuft, schwimmt uns nicht weg. Ist Frühsommer dort nicht reizvoller? Und Noisa wollte ja noch trainieren. ;-))

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  6. 21. November 2008, 17:08 Uhr, von Noisa
    0206

    Gute Besserung, Ramona, schönes Wochenende an @alle.

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  7. 21. November 2008, 17:13 Uhr, von Noisa
    0207

    „Und Noisa wollte ja noch trainieren. ;-))“ @Urs, 3x pro Woche ab Mitte Dez. 08.

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  8. 21. November 2008, 17:13 Uhr, von Urs Bürgi
    0208

    @Dowanda,@Noisa@Ramona, topp, die Wette gilt. Ich ordere schon mal das Erkennungsbuch und lass‘ mir was einfallen, falls Noisa ihr Buch vergisst.
    @Walter, Irrtum, er ist Vorsitzer der Deutschen Bank in Frankfurt. Aber auch Du kannst ja nicht alles wissen, oder?
    Und nun lass‘ ich euch in den Niederungen zurück, der Berg ruft und wenn ihr Glück habt, bin ich am Montag den Steilwänden wieder gesund und munter entkommen.

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  9. 21. November 2008, 17:43 Uhr, von Cate
    0209

    @Noisa: Für die Ahlbecker ist das bestimmt zu „fremdkulturell“. Ich hab da nämlich auch so meine Jugenderinnerungen. Und die waren nicht zwingend erholsam und gemütlich…

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  10. 21. November 2008, 19:38 Uhr, von Noisa
    0210

    Das kann ich mir vorstellen, @Cate. Als ich in 2006 das erste Mal in der Ecke war, sind mir ein paar `DDR-Klischees´ aufgefallen. Die Datscha-Siedlungen, etwas lieblos wirkende Geschäfte mit einem bunten Sortiment und nicht immer den freundlichsten Verkäufern; das gilt auch teilweise für Bedienungen in Restaurants. Einige Häuser sehen aus wie Ruinen, manche Straßen sind schlecht. Dann sind dort leider viele ultrarechte Glatzköpfe und als Folge wenige Ausländer. Ostvorpommern soll sich zu dem Energiestandort in der BRD entwickeln; angeblich soll der Tourismus als wichtige Einnahmequelle erhalten bleiben… Vielleicht wird es dann wenigstens etwas internationaler, wenn Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Von der Natur und den Stränden her kenne ich eigentlich keine schönere Gegend in Deutschland. Es macht Spaß einen Sandwanderweg durch den Wald zu nehmen und runter zur Ostsee zu schauen… Die Strände sind (meistens) weiß und schwach besucht. Die kleinen Alleen auf dem Festland vor Usedom laden ebenfalls zu schönen Radtouren ein. In der Nähe von Lubmin und in Greifswald kann Fisch direkt bei den Fischereigenossenschaften gekauft werden, natürlich auch zubereitet. Einfach köstlich! Wer nicht unbedingt viel Action im Urlaub braucht, sondern die Natur und Ruhe bevorzugt, findet in OVP schöne Ecken. Kulturell und gastronomisch hat die kleine Universitätsstadt Greifswald einiges zu bieten.

    Damit hier keiner auf die Idee kommt, ich hätte einen Auftrag vom Fremdenverkehrsamt OVP, stoppe ich besser. Ach, ja Segeln, Surfen… Da ist man glücklich unerreichbar. So, jetzt ist aber gut…;)

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  11. 21. November 2008, 20:37 Uhr, von Fabian
    0211

    Leute, wenn ich mir diese Bemerkung kurz erlauben darf, ein wenig hat dieses Blog in der Zunahme an permanenter gegenseitiger Bezugnahme (auch und vor allem bei giggeligen Nebenthemen Biersorten, Karneval, Skifahren …) jetzt sehr was von ein Insider Community, bzw. einem Closed Shop. Das wirkt auf Außenstehende ehrlich gesagt ziemlich langweilig, aber nun gut, sei es drum. Blogs und ihre Eigendynamik … suum cuique :-)

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  12. 21. November 2008, 20:42 Uhr, von Walter
    0212

    Von Greifswald ist es nicht weit bis Stralsund.
    Rügen ist auch ein Tipp, heutzutage Cate.

    Wilhelm Tell mit Josef Ackermann zu vergleichen ist interessant, Urs Bürgi. Da wäre ich nicht drauf gekommen. In der Schweiz scheint sich einiges verändert zu haben, vielleicht ja auch weil in den letzten Jahren viele Deutsche dorthin gegangen sind? Vielleicht sind auch die mit dem Schild gemeint? Offiziell wird dies bestritten, aber insgeheim und unter sich?
    Noch einmal, nichts für ungut Schweiz.

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  13. 21. November 2008, 22:31 Uhr, von mo
    0213

    Würde man die Anzahl deutscher Einwanderer im Kanton Zürich auf die Verhältnisse in der Bundesrepublik hochrechnen und dann anwenden, wäre das so, wie wenn im vergangenen Jahr in Deutschland eine Million Amerikaner eingewandert wären, schreibt der Tages-Anzeiger. Ich denke, diejenigen die bereit sind sich auf die Schweiz einzulassen, haben keine Probleme sich wohl zu fühlen und Freunde zu finden. Für diejenigen, die das Gefühl haben die Mentalität in der Schweiz sei dieselbe wie in Deutschland ist es wohl schwieriger. Auch wenn wir eine ähnliche Sprache sprechen, die Kultur ist eine ganz andere und da gibt es wohl einige Fettnäpfe in die getrampt werden kann. Der Umgang ist in der Schweiz einfach ein anderer, weniger rauh und zackig. Da stösst der gemeine Deutsche die gemeine Schweizerin mit seiner Art schon mal vor den Kopf. Die Bemerkung, dass die Deutschen die Schweiz verändert haben könnten, @Walter, wäre wohl schon so ein Fettnapf.

    „Die Schweizermacher“ ist ein toller Film, auch wenn er schon dreissig Jahre alt ist. Aber er zeigt schon, dass es Fremde hier nicht leicht haben. Es ist eng hier, aus der gesellschaftlichen Norm fallen ist fast schon ein Verbrechen und Schilder wie an dem Kiosk sind keine Seltenheit. Manchmal wäre frau schon froh, sie würde angeschnauzt und damit überhaupt wahrgenommen. Ich glaube auch nicht, dass sich dieses Schild wirklich an Randständige richtet (St. Gallen ist ja nicht gerade bekannt als sozialer Brennpunkt.) Viel eher denke ich, dass es dich und mich meint, die sich da in dem Kiosk in der kälteren Jahreszeit vielleicht mal kurz aufwärmen möchten. Meiner Meinung nach heisst es also übersetzt: Steh hier nicht rum, kauf und geh. Danke. Damit bin ich bedient.

    Um wirklich was zu verändern in der Schweiz, müssten wohl endlich alle hier wohnhaften Nicht-SchweizerInnen endlich das Stimmrecht erhalt. Es wäre zu hoffen, dass dann die eine oder andere Abstimmung oder Wahl auch mal anders ausgehen würde.

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  14. 21. November 2008, 22:48 Uhr, von Clö
    0214

    Falls wirklich einmal jemand von Euch die „Kleine Pause“ in Hamburg aufsuchen möchte: Die Bude liegt im Herz von St. Pauli – fast Schanze – und nicht in St. Georg.

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  15. 21. November 2008, 23:22 Uhr, von Walter
    0215

    St. Pauli, St. Georg, St. Gallen. Welten für sich. Fällt euch etwas auf?
    Danke Clö, für den Hinweis alles klar?
    Ja mo, es war schon in den ‚Schweizermachern‘ so, dass es nicht gern gesehen war, auf dem Bahnhof nur rumzustehen. Vielleicht ist es einfach nur menschlich, sich in Schutz zu nehmen und abzugrenzen, wenn es zu bunt wird. Die Schweiz war bis vor wenigen Jahrzehnten ein ruhiges Land. Wenn ich eine Vignette kaufe, habe ich öfter das Gefühl, eine Eintrittskarte zu kaufen, für die Durchfahrt: Dies ist kein Aufenthaltsort. Danke. Beim letzten Mal hatte ich ein Gespräch mit der Dame an der Kasse am Rastplatz Seuzach, wo mir diese Haltung wieder klar wurde. Die Schweiz ist nicht Hamburg, zwischen dem Meer und den Bergen gibt es einen Unterschied.

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  16. 23. November 2008, 21:10 Uhr, von Keti
    0216

    Der technische Fortschritt trägt sichtbar zur Vereinsamung der Menschen bei.
    Man redet nicht mehr miteinander, man drängelt, man schubst, man stellt Schilder auf, statt erklärende Worte an Kunden zu richten, was wohl unter die Rubrik Energieverschwendung fällt,
    gekritzelte und gesprühte Sprüche an diversen Wänden gibt es schon länger,
    man spart Personal indem man Automaten aufstellt, man steht vor Automaten mit Tastendruck, statt vor Verkäufern mit Gesprächen.
    Selbst die Kassiererinnen an den Supermarktkassen sind schon automatisiert. Jeder Kunde hört ein stoisches „Hallo“, nachdem eine Robotorarmbewegung die Waren – piep – übers Band schiebt und nach der Geldübergabe ein gelangweiltes „Schönen Tag noch“.

    Man begegnet immer mehr Menschen auf der Straße, in Supermärkten, die vor sich hinreden. Zunächst dachte ich, die telefonieren, sehe aber immer seltener ein Handy in der Hand oder diesen Knopf im Ohr. Das heißt, sie haben niemanden mehr für ein Gespräch und reden mit sich selbst, ehe sie völlig verstummen, oder sich eines Tages vor der eigenen Stimme erschrecken.

    Wohin soll das führen? Vom Knopf im Ohr zum Chip im Hirn? Dann fällt verbale Kommunikation wirklich weg, man überträgt dann nur noch Daten vom Chip zum Automaten und zurück. Dann müsste nicht mal mehr E.T. nach Hause telefonieren.
    Nur nach einem Supergau der Softwaren würden sich die Menschen vielleicht wieder darauf besinnen einen anderen mit gesprochenen Worten zu begegnen, nach dem Motto: Früher funktionierte das doch auch.
    Schönen Tag noch. ;-)

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  17. 30. November 2008, 23:11 Uhr, von Augenärztin Gefällt einem Leser
    0217

    Freundlichkeit Kunden gegenüber wird in Deutschland leider nicht groß geschrieben. Man hat es immer noch nicht kapiert, dass die Konkurrenz zu groß ist, dass der Kunde wirklich der König ist. Denn er hat die Macht und die freie Entscheidung doch in den nächsten Laden zu gehen. Es gibt genug Läden. Ich gehe seit einigen Wochen nicht mehr zu meinem Lieblingsbäcker. Warum? Auf die Frage womit die Berliner gefüllt seien bekam ich von der Verkäuferin die Antwort: steht doch „dranne“. Eine Woche später auf die Bitte mir ein Baguette zu geben kam die äußerst intelligente Antwort: Das ist kein Baguette sondern ein „Meterbrot“. Als ob die Nomenklatur der Wissenschaft des Backens international festgelegt worden wäre. Ich gehe gerne einen längeren Weg und zahle gerne mehr für ein kleines Lächeln. Das hat die Dienstleistung bei uns noch nicht begriffen. Vielleicht brauchen wir einige Coaches aus Amerika für customer service.

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  18. 11. Juli 2009, 0:53 Uhr, von ape
    0218

    Was soll eigentlich das ganze Gejammere um die Freundlichkeit. Je mehr Unfreundlichkeit herrscht, um so sachlicher geht es zu und um so schneller geht alles vonstatten. Zum Vorteil jedes Kunden. Ein Laden ist ein Geschäftsbereich, in dem es ausschliesslich um das Anbieten, Bewerben und den Verkauf geht. Es ist weder eine Wärmehalle, noch ein Redeplatz oder eine Lesehalle. Mein Motto, rein , kaufen, raus. Kommunikation gibt es doch genug im Arbeitsamt oder Sozialamt beim Vortragen der vollzogenen Bewerbungen, bis einem der Mund fusselig ist.
    Komisch, jeder braucht Balsam für die Seele, aber heutzutage sind wir sogar damit geizig. Alles wird reduziert auf das allernötigste, nur die Seele bekommt nicht einmal das.
    Frohe Weihnachten

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