MM_Einstein
Zu den Kommentaren
14. Dezember 2008, 15:58 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (14)

Liebe

“Liebe (…) ist die Art und Weise, in der wir unser individuelles Streben nach Erfüllung mit der Tatsache versöhnen, dass wir soziale Wesen sind. Denn Liebe heißt, für einen anderen den Raum zu schaffen, in dem er sich entfalten kann, während er dasselbe für uns tut. Die Erfüllung des einen wird zur Grundlage für die Erfüllung des anderen. Wenn wir unser Wesen in dieser Weise entfalten, sind wir so gut, wie wir nur sein können.”

Terry Eagleton

ADvent 14: ganz schön schwer. ganz schön schön.


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41 Reaktionen

  1. 14. Dezember 2008, 16:05 Uhr, von Sandra
    01

    Liebe bedeutet Geben und Nehmen!

    Antworten
  2. 14. Dezember 2008, 16:14 Uhr, von lanfranconi
    02

    sehr geehrte frau meckel

    “soviel in dir die liebe wächst, soviel wächst die schönheit in dir. denn die liebe ist die schönheit der seele.”

    (aurelius augustinus)

    lovepeaceandbestwishes
    cbl

    Antworten
  3. 14. Dezember 2008, 16:15 Uhr, von Noisa
    03

    Schön! Und noch `gleichberechtigt´: „Denn Liebe heißt, für einen anderen den Raum zu schaffen, in dem er sich entfalten kann, während er dasselbe für uns tut.“

    Antworten
  4. 14. Dezember 2008, 16:25 Uhr, von Ramona
    04

    Liebe und Erfüllung, das klingt so logisch und einfach. Aber die Liebe in einer Beziehung andauernd zu erhalten, ist das Schwierigste was es gibt. Das ist ständige Arbeit.

    Antworten
  5. 14. Dezember 2008, 16:27 Uhr, von Cate
    05

    Diese Definition ist ja wundervoll. Sie passt merkwürdigerweise genau zu dem Fachthema, dass ich letzte Woche bearbeitet habe: Verbundwerkstoffe. Nicht lachen! Das meine ich ernst:
    Verbundwerkstoffe bestehen aus zwei Komponenten, die erst im Verbund jeweils Kräfte aufnehmen können und Festigkeitswerte aufweisen, wie sie es allein niemals könnten. Ihre theoretische maximale Festigkeit erreichen Werkstoffe immer erst im Verbund mit anderen. Alleine weisen sie lediglich eine reelle Festigkeit auf.
    Also ich weiß, das klingt nicht unbedingt romantisch, aber bemerkenswert finde ich es schon… :o)

    Antworten
  6. 14. Dezember 2008, 16:28 Uhr, von Steffi
    06

    v.a. die Sätze “ganz schön schwer. ganz schön schön” kann ich nur bejahen.

    Antworten
  7. 14. Dezember 2008, 16:29 Uhr, von Cate
    07

    @Ramona: Schwieriger noch: Es ist Arbeit, die aber nicht wie Arbeit aussehen darf.

    Antworten
  8. 14. Dezember 2008, 16:47 Uhr, von Ramona
    08

    @Cate, es darf schon wie Arbeit aussehen. Es ist doch schön, wenn ich bemerke, dass mein Liebster/meine Liebste sich um unsere Beziehung bemüht.

    Antworten
  9. 14. Dezember 2008, 16:50 Uhr, von julia
    09

    @ Cate: Ich sitze hier gerade mit meinem Verbundwerkstoff an die Heizung gelehnt und muss herzlich lachen ;-) – das macht die Arbeit leichter..

    Antworten
  10. 14. Dezember 2008, 16:52 Uhr, von Lyiandra
    010

    Liebe ist, wenn man den anderen so akzeptiert, wie er ist.
    Liebe ist, wenn man dafür sorgt, dass es dem anderen gut geht.
    Liebe ist, wenn man dem Partner zuliebe ab und zu auf eigene Wünsche verzichtet.
    Liebe ist, wenn man in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhält

    Antworten
  11. 14. Dezember 2008, 16:52 Uhr, von Noisa
    011

    Anknüpfend (und völlig losgelöst vom vorherigen Posting):
    „Die Liebe ist wie ein Garten: Wenn man sie nicht pflegt, verkommt sie.“

    Antworten
  12. 14. Dezember 2008, 17:06 Uhr, von Lyiandra
    012

    Und Liebe ist viel mehr als nur „ Ich Liebe dich“

    Antworten
  13. 14. Dezember 2008, 17:16 Uhr, von Walter
    013

    Das Hohe Lied der Liebe

    Wenn ich mit Menschen-und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.

    Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.

    Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

    Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht,

    sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,

    sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit;

    sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.

    Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird.

    Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk.

    Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

    Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war.

    Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich’s stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.

    Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    1 Korinther 13, Übersetzung Martin Luther, 1545

    Vorerst nur geliehene Worte.

    Die Liebe ist unsere Verbindung zur Welt und zur Schöpfung, jenseits aller Ideologie und jenseits unseres Verstandes.
    Der geliebte Mensch ist zugleich Symbol der Welt jenseits des Ich .
    Die Liebe schließt alles ein.

    Antworten
  14. 14. Dezember 2008, 17:33 Uhr, von Dana
    014

    Eigentlich ist schon alles gesagt. Gegenseitige Achtung, Toleranz und immer füreinander da sein sollte die Maxime sein. Auf jeden Fall muss man eine Beziehung hegen und pflegen.
    Cate, Dein Beitrag (16:27) klingt zwar total unromantisch, aber mit den von Dir erwähnten Festigkeitswerten triffst Du schon den Kern. :-)

    Da ich verreise wünsche ich bereits jetzt ALLEN ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2009.

    Antworten
  15. 14. Dezember 2008, 18:04 Uhr, von Janna
    015

    Das wünsche ich Dir ebenso Dana, und nicht nur falls Du mit der Bahn reist: Gute Fahrt….

    Antworten
  16. 14. Dezember 2008, 18:32 Uhr, von Noisa
    016

    Danke, @Dana. Ebenso die besten Wünsche!

    Antworten
  17. 14. Dezember 2008, 18:46 Uhr, von Noisa
    017

    `Liebe´ zu einem Menschen und `Respekt´ vor einem Menschen gehören für mich stark zusammen.

    Menschen in einer Liebesbeziehung sind Individuen, die sich in vielen Bereichen unterscheiden können; in grundsätzlichen Dingen mag Einigkeit bestehen. Ohne Respekt vor dem anderen, seinen Eigenschaften, Lebenseinstellungen als auch Interessen, kann eine moderne, gleichberechtigte Liebesbeziehung dauerhaft nicht funktionieren.

    Antworten
  18. 14. Dezember 2008, 18:58 Uhr, von Cate
    018

    OT: Auf DRKultur läuft gerade ein spannendes Hörspiel, dass an ein vergangenes Blogthema an anknüpft: Emails und reale Briefe. Link Unbedingt reinhören, wer gerade Zeit dazu hat! Vielleicht kann man es auch nochmal online hören…

    Antworten
  19. 14. Dezember 2008, 19:28 Uhr, von na ich
    019

    Zum Glück kannte der Mensch gestern im Zug die Definition nicht. Der Adventskalender wäre womöglich leer geblieben.

    Ich glaube ja, dass die Schwierigkeit dann beginnt, wenn mir ein anderer Mensch keinen Raum gibt. Dann zu lieben, DAS ist wahre Herausforderung. Dazu benötigt man einige vorweihnachtlich aus der Mottenkiste geholte Eigenschaften: Selbstlosigkeit und Güte. Ach ja, und Barmherzigkeit.

    Oder einfach gute Joggingschuhe bzw den aufblasbaren Sandsack.

    Antworten
  20. 14. Dezember 2008, 21:05 Uhr, von g.d.
    020

    Es ist was es ist

    Es ist Unsinn
    sagt die Vernunft
    Es ist was es ist
    sagt die LIEBE

    Es ist Unglück
    sagt die Berechnung
    Es ist nichts als Schmerz
    sagt die Angst
    Es ist aussichtslos
    sagt die Einsicht
    Es ist was es ist
    sagt die LIEBE

    Es ist lächerlich
    sagt der Stolz
    Es ist leichtsinnig
    sagt die Vorsicht
    Es ist unmöglich
    sagt die Erfahrung
    Es ist was es ist
    sagt die LIEBE

    Erich Fried

    Antworten
  21. 14. Dezember 2008, 21:07 Uhr, von Walter
    021

    Der Sinn der Liebe?
    Liebe entzieht sich der Sinnfrage und kann sie für einige (viele?) Menschen damit zugleich beantworten. Liebe verändert sich mit dem Raum und mit der Zeit. Liebe erfindet keine Geschichten, gibt diesen aber eine neue Bedeutung.
    ‘Vielleicht bringen Geschichten Menschen einander näher’ Ja, indem wir den Geschichten einen Sinn geben.
    So entsteht auch Lebenssinn.

    Scobel über Eagleton:
    ‘Was ist der Sinn des Lebens? Ist diese Frage überhaupt zu beantworten? – und wenn ja, wollen wir die Antwort wirklich wissen? Was könnte so ein Sinn der Menschheit bringen?, fragt Terry Eagleton – Antworten gibt es viele…’

    PS: Liebe als warmes Licht und Menschen, die Schatten werfen – eine Allegorie auf das Helle und das Dunkle- im Leben und in der Liebe.

    Antworten
  22. 14. Dezember 2008, 21:37 Uhr, von Mesm
    022

    We live in the age of story telling and self-realization and to keep up we constantly have to create new ones. The trick is to tell stories that are based on true feelings. To stay an authentic person and not become a creation of your own vanity.

    To be able to listen to the stories others tell you are just as important. By listening we can lean about the feelings of our fellow human beings. Thereby we can figure out how to give and receive love, understanding or when necessary to sufficiently challenge in a way that help them find their own path forward.

    This goes for all kinds of relationships, in principle it doesn’t matter whether it´s lovers, family, friends, colleagues or people we don’t know.
    Listening, talking and understanding are storytelling.
    Storytelling is communicating and without communication there is no life and no love.
    “True love� is being true to your own stories.

    This clip is a little o.t. but only a little :-) because it covers the subject storytelling and “true love�.
    Opera as an art form has all the ingredients it takes to make a great spectacle of feelings because it mixes adventure, technique, intensity and beauty in a unique way.

    Antworten
  23. 14. Dezember 2008, 21:37 Uhr, von Cate
    023

    @Walter: Ich glaube, die Liebe IST die Frage nach dem Sinn der Liebe. Aber was zuerst da war, weiß man – wie so oft – nicht…

    Antworten
  24. 14. Dezember 2008, 22:15 Uhr, von na ich
    024

    Mesm, thanks for your opera mixing “adventure, technique, intensity and beauty in a unique way”.

    Here we also have something meeting your mentioned criterions:

    http://www.angelfire.com/ga/sweetgeorgiapeach/install.html

    Okay, maybe you should blot out “beauty” …

    PS: thx for your links!

    Antworten
  25. 14. Dezember 2008, 22:58 Uhr, von Heike
    025

    “Vielleicht bringen Geschichten Menschen einander näher.”

    Ja, die Sache mit der Liebe beschäftigt uns gerade zur Weichnachtszeit ganz besonders … und Geschichten tragen tatsächlich dazu bei Menschen einander näher zu bringen!

    Ich kehre heute von einem sehr erfüllten Adventssonntag zurück. Festliches Musizieren … Bach, aber keine Toccaten … ich empfehle im Übrigen zum Zugfahren weniger Polyphonie … da kann einem dann doch leicht mal alles zu viel werden.

    Denn die Pausen sind das wichtigste in der Musik und die Stille ist der schönste Moment der Kommunikation.

    Das sind die erfüllenden Momente an welchen es nichts mehr hinzuzufügen gibt und die Kunst ihren Höhepunkt erreicht hat.

    Schafft man es diese ganz besonderen Momente der Stille mit einem Menschen gemeinsam zu erleben und in tiefer Erfüllung im Einklang zu erfahren, so liegt dem nicht ein gleiches Verständnis der Dinge und des Gehörten zu Grunde. Nein, vielmehr hat man es geschafft einander im vorangehend Gesprochenen und Gehörten genau den Raum zu schaffen, welchen Terry Eagelton so unglaublich trefflich als Innbegriff der Liebe beschreibt.

    Und dann, und nur dann bringen Geschichten Menschen näher… mitunter sehr nah!

    Das Wort gehört zur Hälfte dem, welcher spricht, und zur Hälfte dem, welcher hört.
    Montaigne, Essais

    Antworten
  26. 14. Dezember 2008, 23:00 Uhr, von Tanja
    026

    Liebe ist unbezahlbar, nicht erklärbar, wertvoll, Wundervoll und für das Leben ist die Liebe unverzichtbar!

    Antworten
  27. 14. Dezember 2008, 23:12 Uhr, von karin
    027

    ….. Liebe zu empfinden ist ein geschenk für alle mühe in unserer Welt……..
    Ihnen allen eine schöne zeit,mlg : )

    Antworten
  28. 14. Dezember 2008, 23:37 Uhr, von Mesm
    028

    Christmas tune – day 14 – for some reason I have the feeling that everyone is getting a little fed up with Christmas sentimentality, therefore I found this. I think it’s a Dutch band, but the song is German – please enjoy ;-))

    @na ich – lovely, this program LOVE 4.0, I will install it right away – thank you :-)))

    Antworten
  29. 14. Dezember 2008, 23:48 Uhr, von Elsa Paulsen
    029

    Über die Liebe …

    Jeder Versuch, die Liebe mit Worten zu definieren, wird vergeblich sein. Ist Liebe das Bedürfnis, dem anderen Gutes zu tun? Ist Liebe das Verlangen, dem Geliebten nahe zu sein? Ist Liebe das warme Gefühl, wenn ich dem Geliebten in die Augen schaue? Oder ist Liebe Fürsorge, Wohlwollen, Verantwortung füreinander, innige Gemeinsamkeit?
    All dies mögen Teilaspekte sein, doch letztlich ist Liebe nicht zu beschreiben.”Liebe ist nichts als …”: Selten gibt es eine Aussage, die so falsch ist wie diese. Denn Liebe ist so umfassend, dass sie nicht auf einen einzigen Bereich eingegrenzt werden kann.
    Wer Liebe gar nur als chemische Reaktion oder als nützliche soziale Komponente zu erkennen glaubt, ist zutiefst zu bedauern.
    Wer liebt und geliebt wird, ist reich. Arm ist, wer trotz materieller Reichtümer ohne Liebe bleibt.
    Liebe ist Leben, denn sie öffnet Gefühl, Verstand und Sinne.
    Liebe ist auf die Ewigkeit hin angelegt. Zwar kann sie bei Enttäuschung, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und ähnlichem abnehmen oder ganz vergehen. Doch wie der Mensch sich ein ewiges Leben ersehnt, kann er sich auch mit dem Gedanken einer Vergänglichkeit der Liebe nur schwer abfinden.
    Liebe ist die Selbstüberschreitung des Ich auf ein Du hin.
    Liebe ist das Geschenk der eigenen Person an eine andere – ein Geschenk, das nicht zum Verlust führt, sondern zur Erfüllung.
    Auch Liebe bedarf der Pflege. Schenke ich dem Geliebten weniger Aufmerksamkeit, kann die Liebe allmählich an Stärke verlieren. Lasse ich hingegen in mir dem Wunsch Raum, dem Geliebten jeden Tag aufs Neue Freuden zu bereiten, kann die Liebe dadurch wachsen.
    Jedes Menschen Liebe ist anders, so wie auch jeder Mensch ein anderer ist.
    (Christian von Kamp)

    Antworten
  30. 14. Dezember 2008, 23:50 Uhr, von Elsa Paulsen
    030

    … bringt die ganze Materie ziemlich gut auf den Punkt, wie ich finde.

    Antworten
  31. 14. Dezember 2008, 23:58 Uhr, von Anja
    031

    Die Kunst ist, sein Leben zu teilen ohne das eigene dabei aufzugeben. Einander zu unterstützen, ohne den anderen verändern zu wollen. Eigene Träume und Ziele verfolgen, ohne die gemeinsamen aus dem Auge zu verlieren.
    Für den Anderen da sein, ihn aber nicht einengen, miteinander reden können, und trotzdem das ein oder ander Geheimnis wahren.
    In fremden Adventskalendern lesen,
    aber nur, weil man selber keinen bekommen hat;-)
    An einer gemeinsamen Geschichte schreiben, aber trotzdem einzelne Kapitel für sich alleine zu haben.

    Antworten
  32. 15. Dezember 2008, 7:32 Uhr, von Ramona
    032

    @Anja Du hast es getroffen. Liebe bedeutet gegenseitiges Vertrauen, darf nie einengen. Es gibt keinen Besitzanspruch.

    Einige haben hier ja ihre Wunschvorstellungen geäußert. Leute, die Realität sieht ganz anders aus. Ich hätte meinen Schatz vorhin am liebsten fast auf den Mond geschossen. Jeden Morgen der gleiche Kampf um’s Bad:-)

    Am sonsten fällt mir zu diesem Thema nur noch*schluchz-seufz*, die Gruppe ‘Rosenstolz’ ein –
    “Lass es Liebe sein…….trallala”

    Einen guten Start in die Woche

    Antworten
  33. 15. Dezember 2008, 9:20 Uhr, von julia
    033

    Ein kleiner Tipp für die freien Tage:
    “Vicky Christina Barcelona” heisst der gerade in den deutschen Kinos angekommen neue Woody Allen Film. Ein sehr lustiger und sehnswerter Film über die vielen Facetten der Liebe und der Suche danach: *Spitze*

    Antworten
  34. 15. Dezember 2008, 9:26 Uhr, von Enya
    034

    @Ramona – um diesem morgendlichem Kampf zu umgehen, haben wir zwei Bäder…:-)

    “Über die Liebe ….” von Christian von Kamp “…bringt die Materie auf den Punkt …” – da kann ich nur zustimmen Elsa Paulsen – gefällt mir gut, vor allem der Satz ” …Liebe ist die Selbstüberschreitung des Ich auf ein Du hin …” Ich würde sogar das Wort Du mir Wir ersetzen.

    Sonnige Grüße und eine stressfreien Wochenbeginn

    Antworten
  35. 15. Dezember 2008, 9:40 Uhr, von Walter
    035

    Ich glaube so viele Menschen es gibt so viele Definitionen von und Erwartungen an Liebe gibt es- mindestens.
    Dabei ändert sich der Begriff mit der Zeit und den Erfahrungen, wahrscheinlich unentwegt, aber von Tag zu Tag so wenig, dass wir erst nach mehreren Jahren in der Rückschau und im Vergleich mit der Erinnerung den Wandel bemerken. Liebe öffnet uns Menschen, Angst dagegen verschliesst.

    Antworten
  36. 15. Dezember 2008, 11:30 Uhr, von Ramona
    036

    @Enya, wir auch. Nur leider ist das, was Frau zur morgentlichen Restauration benötigt, im großen Bad ist, wo Schatzi sich morgens stundenlang schön macht:-)

    Antworten
  37. 15. Dezember 2008, 12:10 Uhr, von Susanne
    037

    >>Denn Liebe heißt, für einen anderen den Raum zu schaffen, in dem er sich entfalten kann, während er dasselbe für uns tut.>>

    Das setzt voraus, dass man überhaupt den selben Raum teilt – m. E. ist das bei Paaren selten genug der Fall. Abgesehen davon existiert Liebe glücklicherweise jenseits der reinen Zweisamkeit – es ist einfach ein großes und machtvolles Gefühl, das die Kraft hat uns über uns selbst hinauszuheben oder wie Oscar Wilde in einem Brief an seine “verhängnisvolle Affäre” Bosie schrieb:
    “love is fed by the imagination, by which we become wiser than we know, better than we feel, nobler than we are: By which we can see life as a whole: by which and by which alone we can understand others in their real as in their ideal relation. Only what is fine and finely conceived can feed love. But anything will feed hate…”
    (O.W. Epistola: In Carcere et Vinculis)

    Antworten
  38. 15. Dezember 2008, 13:09 Uhr, von Walter
    038

    In Carcere et Vinculis?
    Dann ist etwas schiefgelaufen.
    Neben dem einen Menschen sollte immer noch Raum bleiben für die Welt und andere Menschen.

    Antworten
  39. 15. Dezember 2008, 13:27 Uhr, von jana
    039

    Sie ist´s

    Sonne muss dem Nebel weichen,
    Wärme trotzt noch, doch gibt nach,
    Blätter tanzen von den Eichen,
    Wiesen liegen träumend brach.

    In die Häuser ziehts die Alten,
    wollen nicht mehr raus nun geh`n,
    und auch Hoffnungen erkalten,
    sterben langsam, allbeseh´n.

    Und auch ich werd´langsam müde,
    weinend rühr´ich selbst mich an.
    “Liebe nur”, sag ich regide,
    “rettet dich!”, fortan, fortan.

    Wenn´s auch frostig wird da draußen,
    und man spürt dies Tag für Tag,
    glaubt es mir, Gefühlsbanausen,
    sie allein ist´s, die was vermag!

    Drum preist sie jetzt und alle Jahre!
    Drum sucht sie hier und anderswo!
    Damit der Hass zur Hölle fahre,
    denn das Leben gelingt nur so!

    Jana

    Antworten
  40. 15. Dezember 2008, 13:33 Uhr, von Susanne
    040

    @ Walter

    ich würde sagen, die Sache zwischen ihm und Bosie ist phänomenal schief gelaufen – schlimmer geht es kaum. Und die Epistola ist eine mehrseitige Anklageschrift. Merke: Es gibt keine (große) Liebe, die nicht auch von Tränen lebt. Und da ist für andere Menschen oder gar die Welt eben kein Platz. Allerdings hätte Oscar so ehrlich sein sollen und darauf hinweisen, wie nah Liebe und Hass zusammenliegen können… In der Epistola ist er natürlich der Gütige. Well…

    Antworten
  41. 15. Dezember 2008, 21:37 Uhr, von Martina
    041

    @MM: Grazie, das ist bis jetzt meine liebling fenster, ich habe heute morgen gehöffnet und die sonne kam rein. Auch wenn ich nicht hier viel darüber geschrieben habe/werde (für viele die keine Deutsche schreibfehler lesen wollen ist auch besser so;)).

    Noch un punto importante für eine schöne stück von eure kommentar:

    @ Heike
    Denn die Pausen sind das wichtigste in der Musik und die Stille ist der schönste Moment der Kommunikation.

    Das sind die erfüllenden Momente an welchen es nichts mehr hinzuzufügen gibt und die Kunst ihren Höhepunkt erreicht hat.
    Grazie di cuore, continuate cosí.

    Antworten


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