MM_Lagarde
11. Dezember 2008, 11:32 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (11)

  GlĂŒck Es gehört zu den Worten, die verschwinden, in sich selbst zusammen oder einfach auseinander fallen, wenn man sie immer wieder vor sich hin sagt: GlĂŒck ... Dieses harte ck am Schluss, typisch fĂŒr die deutsche Sprache und untypisch fĂŒr ein Wort, das ein weiches GefĂŒhl umschreibt: das GefĂŒhl menschlicher ErfĂŒllung in all ihren verschiedenen Formen. Woraus entsteht GlĂŒck? Wir wissen es nicht genau. Aber wir wissen, dass GlĂŒck ein paradoxes PhĂ€nomen ist. ... weiterlesen...

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10. Dezember 2008, 11:04 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (10)

Menschenrechte ZeitlĂ€ufte können ein Spiegel sein und alte Fragen neu formulieren. Am "Tag der Menschenrechte" erinnern wir uns an die vor 60 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedete Allgemeine MenschenrechtserklĂ€rung, die in ihren Forderungen bis heute nichts an AktualitĂ€t eingebĂŒĂŸt hat. Vielleicht hat sie vielmehr neue, eine andere AktualitĂ€t gewonnen. Die UN-ErklĂ€rung war auch Grundlage zweier 1966 verabschiedeter internationaler Konventionen, die fĂŒr die Einteilung der Menschenrechte in "Freiheitsrechte" (Internationaler Pakt ĂŒber bĂŒrgerliche und ... weiterlesen...

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9. Dezember 2008, 11:21 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (9)

Paradies Wenn das Paradies verloren geht, hat das Nachrichtenwert. Wie schön eine so schreckliche Nachricht sich lesen kann, beweist John Miltons Werk "Paradise Lost". Er erzĂ€hlt die Geschichte des SĂŒndenfalls in einer speziellen Versform. Die wird heute offenbar fĂŒr so kompliziert und unlesbar gehalten, dass nun zum 400. Geburtstag des Autors eine Übersetzung erschienen ist, nein, nicht in eine andere Sprache, sondern vom Englischen ins Englische, vom Blankvers in Prosa. Auch diesen Rauswurf ... weiterlesen...

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8. Dezember 2008, 13:41 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (8)

Lesen Es gibt keinen schöneren Moment als einen Sonntag Nachmittag auf dem Sofa mit Tee und einer Zeitung oder einem Buch. Zwischen beiden besteht ein kleiner, aber feiner Unterschied: Die Zeitung ist immer an die AktualitÀt, den Tag und sein Geschehen angebunden. Beim Buch ist das anders. Es darf aus der Zeit fallen und man selbst als Leser gleich mit. Dieses aus der Zeit fallen macht das Lesen so schön. Sich von ... weiterlesen...

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7. Dezember 2008, 10:24 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (7)

Zuvielisation Wenn in diesen Tagen im Restaurant ein Amerikaner an den Tisch tritt und sagt: "Was machen Sie hier? Warum geben Sie Geld aus? Wissen Sie nicht, wie schlimm es wird? Diese Krise ist noch nicht zu Ende, sie hat gerade erst begonnen!", dann ist das Thomas Friedman, populĂ€rer Kolumnist der New York Times, der versucht, andere Menschen auf Verzicht einzustellen. Er sieht unsere Gesellschaft auf "code red". Wir mĂŒssen zurĂŒckdrehen, wenn ... weiterlesen...

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