MM_Blake
6. Dezember 2008, 15:54 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (6)

Optimierung Alles wird erst gut. Und dann muss es besser werden. Das gilt jetzt auch fĂŒr Weihnachten. Verschiedene Disziplinen haben die Optimierung erfunden, um das menschliche Streben nach immer besser, immer schneller, immer mehr auf einen Begriff zu bringen und ein knackiges Fremdwort drauf zu packen.  Der Gabler Verlag wirbt in einem Jahresendflyer mit einem neuen Buch unter dem Titel: "Optimiert Weihnachten. Eine Anleitung zur Besinnlichkeits-Maximierung". So weit ist es jetzt. Ich stelle mir vor, ... weiterlesen...

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5. Dezember 2008, 13:23 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (5)

VergÀnglichkeit Es stimmt schon, was Erich Fried gesagt hat: "Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt." Zu verstehen, was in diesem Satz steckt, ist emotional gar nicht so leicht. Denn das, was ist, sind wir gewohnt. Das, was ist, ist uns ans Herz gewachsen, selbst dann, wenn wir um die Nachteile und Schwierigkeiten wissen. Das, was ist, mögen wir nicht wieder loslassen. Denn ... weiterlesen...

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4. Dezember 2008, 14:12 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (4)

Relation Catwg the Wise, Abbot of Llancarfan starb 577 nach Christus. Vor seinem Tod schrieb er seinen Waliser Zeitgenossen ein paar Erkenntnisse ins Geschichtsbuch, die beweisen: Es gibt nicht nur Zeitgeist. Es gibt auch einen Geist der Zeit, der so weise analysiert, dass er nach hunderten von Jahren noch immer Erkenntniswert hat. In "The Circle of the Moral World" sammelt der Autor SprĂŒche und Redensarten, wie sie ihm seinerzeit fĂŒr die Beschreibung menschlichen ... weiterlesen...

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3. Dezember 2008, 15:51 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit benennt … (3)

Unschuld Ein KostĂŒm hilft dem Menschen gelegentlich, das zu erreichen, wonach er schon lange sucht. Weil die Camouflage die Person zwischenzeitlich in der Unerkennbarkeit verschwinden lĂ€sst, vermag sie sich anders, mutiger zu entfalten. Im rheinischen Karneval funktioniert das ebenso wie auf den berĂŒchtigten Nikolausparties in London. Der rote Mantel mit weißem Besatz, MĂŒtze und Bart eröffnet EntfaltungsrĂ€ume, die fĂŒr den Rest des Jahres besser verborgen bleiben. So geht es auch der Hauptfigur in ... weiterlesen...

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2. Dezember 2008, 14:42 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (2)

Heimat "Jeder Iraker ist der Irak", schreibt der irakische Schriftsteller Ali a-Shalah, der in der Schweiz im Exil lebt. Sein Heimatland ist zerrissen, gespalten zwischen Kurden, Schiiten und Sunniten, zwischen AnhĂ€ngern des irakischen PrĂ€sidenten Talabani und Oppositionellen, zwischen UnterstĂŒtzern der alliierten Truppen und ihren Gegnern.  In den Gedichten Ali al-Shalahs steckt der Wunsch, es möge das nebeneinander und zusammen sein dĂŒrfen, was dazu gehört. Trotz aller WiderstĂ€nde und WidersprĂŒche. "Eine Heimat, die nicht aufgeteilt ... weiterlesen...

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