MM_Kettering
Zu den Kommentaren
9. Januar 2009, 9:36 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Krieg um die Köpfe

Zwei Emails haben mir dieser Tage deutlich gemacht, worum es im Gazakrieg derzeit vor allem geht: um die Interpretationshoheit Diese beiden Emails stammten von zwei Fellows des Eisenhower Fellowships, mit dem ich im Frühsommer 2008 in den USA unterwegs war. Wir waren 24 Menschen aus 24 Ländern, darunter ein orthodoxer Jude, ein Palästinenser und eine Jordanierin, die gebürtige Palästinenserin ist. Während des Reisens vollzog sich der Nahostkonflikt zuweilen in heftigen Debatten am Mittagstisch oder abends beim gemeinsamen Sitin auf einem Hotelzimmer. Die drei diskutierten, stritten, schrien sich an und versöhnten sich wieder.

Wir alle sind auf Facebook, um miteinander in Kontakt zu bleiben, und immer wieder flirren Nachrichten, Emails und Fotos in Erinnerung an die gute gemeinsame Zeit durchs Netz. Aber es ist in der Regel diese Form des Kontakts, die man als “Vergewisserungsrauschen” bezeichnen könnte. Diese Woche erreichte uns alle eine Email der Jordanierin. Sie schrieb: “What about this cruelty?? Civilians, families and children of Gaza are in their homes with no electricity, food or water and receiving bombs over their heads every minute of the day and night for the past 10 days and dying in hundreds in a much worse way than any animal could be killed.” An die Email waren viele Bilder von toten oder verletzten Gazabewohnern angehängt: “I guess you’ll have to watch the media in our part of the world to see what’s happening there live, cause you won’t see it in the States nor in Europe!”

Es dauerte keinen halben Tag, da antwortete der Israeli in einer Email, ebenfalls mit zahleichen Opferbildern im Anhang: “Unfortunately, all sides can share horrible pictures of innocent victims who pay with their life for the stupidity and cruelty of the leadership in our region. (…) I expect my dear friends in the Arab world to condemn firing at civilians who live in towns in the southern parts of Israel too.”

Politische Brüche lassen auch in Freundschaften tiefe Risse entstehen.

Israel kämpft in Gaza mit den Waffen der Massenbelichtung: Fotos, eigenproduzierte Youtubevideos sind die Medien der Konfliktinterpretation, nicht -beschreibung. Dafür sind Journalisten und internationale Hilfsorganisationen zuständig. Aber sie dürfen nicht nach Gaza, weil das israelische Militär dann keine Chance mehr hat, die Bilder zu kontrollieren. Oder sie ziehen sich aus Protest zurück, wie die UNO es gestern getan hat, indem sie ihre Hilfslieferungen für Gaza ausgesetzt hat, um ihre Mitarbeiter vor immer heftigeren Angriffen zu schützen.

In jedem Krieg gibt es schlimme Nöte auf allen Seiten. Und in vielen Kriegen haben beide Seiten “gute” Argumente, sich selbst zu schützen und den Gegner zu bekämpfen. Ein gutes Argument für Verstöße gegen die internationale Pressefreiheit und die Menschenrechte gibt es nie.

Kann Israel diesen Krieg gewinnen? Fraglich.

Hat Israel diesen Krieg auf kommunikativer Ebene schon verloren? Fraglos.


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132 Reaktionen

  1. 11. Januar 2009, 17:30 Uhr, von Miriam Meckel
    0101

    @jörg.friedrich: pressefreiheit ist voraussetzung für demokratie (deshalb gehört sie zu den unabdingbaren grund- und menschenrechten) und ohne jounalisten gibt es sie nicht. wer in sondersituationen, z.B. einem krieg, die pressefreiheit aussetzt, glaubt ausnahmen von der demokratie machen zu können. das geht aber nicht. demokratie heißt, sich immer zu demokratischen grundwerten zu bekennen und sie auch in schwierigen situationen durchzusetzen. davon ausnahmen zuzulassen heißt, keine demokratie zu wollen.

    Antworten
  2. 11. Januar 2009, 17:47 Uhr, von Gabi
    0102

    @Ramona
    Beantwortet nicht, aber auch hier diskutiert. Warum würde so ein Thema evtl. plötzlich abgesetzt?

    Aber genug davon. Um 21.45 h werde ich bequem auf meinem Sofa liegen und AW schauen.

    Antworten
  3. 11. Januar 2009, 17:50 Uhr, von Ramona
    0103

    @Gabi, ich sicher auch;-)

    Antworten
  4. 11. Januar 2009, 17:51 Uhr, von Noisa
    0104

    Ein geeigneter Mediator fällt mir derzeit nicht ein, @Ramona.

    Das mit dem „Maulkorb“ nehme ich nicht besonders ernst. Hier jetzt expliziert zu auszuführen, würde zu weit gehen, Ramona. Es fehlt beim Adressaten am Willen, sich mit Kritik hier auseinanderzusetzen. ;))

    Ita est – wie der alte Lateiner zu sagen pflegte. :)

    Antworten
  5. 11. Januar 2009, 17:57 Uhr, von Noisa
    0105

    Es wäre natürlich nicht uninteressant, nun eine weitere Meinung des @Herrn Friedrich hier lesen zu können.

    Die Bereitschaft der männlichen Diskutanten, sich `hier´ konstruktiv am Blog beteiligen zu wollen, ist eher mäßig. Also Herr Friedrich, bitte äußern Sie sich. ;)

    Antworten
  6. 11. Januar 2009, 18:02 Uhr, von Noisa
    0106

    „hier“ x 4 in zwei Kommentaren. Sorry, vermutlich wirkt der Sekt des heutigen Frühstücks noch. ;)

    Antworten
  7. 11. Januar 2009, 18:07 Uhr, von Ramona
    0107

    :-) @Noisa und vor allem, wo ist der mich von den Socken hauende Diskussionsbeitrag?!

    Übrigens, einen schönen Abend @MM!

    Das wünsche ich allen anderen auch!

    Antworten
  8. 11. Januar 2009, 18:10 Uhr, von Noisa
    0108

    :)
    Danke, @Ramona. Einen angenehmen Abend darf ich auch allen wünschen!

    Antworten
  9. 11. Januar 2009, 18:11 Uhr, von Ramona
    0109

    Beziehe mich auf 17:51 Uhr.

    Antworten
  10. 11. Januar 2009, 18:12 Uhr, von Noisa
    0110

    Warum?

    Antworten
  11. 11. Januar 2009, 18:29 Uhr, von Ramona
    0111

    @Noisa, manno vergiss 17:51, hat sich überschnitten, radier mal weg:-))

    Bis morgen!

    Antworten
  12. 11. Januar 2009, 18:44 Uhr, von Noisa
    0112

    Nicht schlecht der Kurzkommentar um 18:29 Uhr, Ramona. :))

    Antworten
  13. 11. Januar 2009, 19:31 Uhr, von Jörg Friedrich
    0113

    Pressefreiheit ist keine Voraussetzung für Demokratie, denn erst wenn die Demokratie errungen ist, im Allgemeinen genau unter Bedingungen fehlender Pressefreiheit, kann Pressefreiheit verfassungsmäßig verankert und etabliert werden. Pressefreiheit stabilisiert sicherlich die Demokratie, allerdings nur bis zu einem bestimmten Grad, auch in der Demokratie wird nur eine Presse frei handeln können, die sich der Demokratie verpflichtet.

    Insofern ist immer und überall die Freiheit der Presse nur relativ zu den herrschenden politischen Bedingungen. Absolute Pressefreiheit gibt es nicht. Im Krieg ist sie ganz selbstverständlich weiter eingeschränkt als in Friedenszeiten.

    Wir dürfen aber auch nicht die innere Pressefreiheit einer Gesellschaft mit der sog. “internationalen Pressefreiheit” durcheinanderbringen. Die Bürger Israels haben natürlich ein Recht darauf, zu erfahren, was ihre Mächtigen genau anstellen, sie sind die, die durch ihre Wahlentscheidung mitverantwortlich sind für das Schicksal ihres Landes. Welches recht aber habe ich, in meinem Fersehsessel, brandneue Kriegsbilder aus dem Gaza-Streifen geliefert zu bekommen? Mich sollten eigentlich andere Dinge interessieren. Was sind die aktuellen Interessens- und Machtkonstellationen im Nahen Osten? Daraus nämlich ergibt sich, wie sich mein Land in diesem Konflikt verhalten soll. Dazu müssen die Jouralisten aber nicht Bewegungsfreiheit im Gaza-Streifen haben, sie müssen nicht im Gefecht recherchieren, sondern in den Machtzentralen beider Seiten. das gibt nur leider nicht die Anwartschaft auf das “Foto des Jahres” – das gibt es nur an der Front.

    Antworten
  14. 11. Januar 2009, 19:53 Uhr, von Noisa
    0114

    „Pressefreiheit ist keine Voraussetzung für Demokratie,…“ Diesen Satz finde ich ungeschickt, denn in Israel und in den Autonomiegebieten finden demokratische Wahlen statt. Ganz interessant hierzu ist dieser Link, wenn auch die Ausführungen recht knapp gehalten sind:
    http://www.reporter-ohne-grenzen.de/ueber-uns/pressefreiheit-warum.html

    „Mich sollten eigentlich andere Dinge interessieren. Was sind die aktuellen Interessens- und Machtkonstellationen im Nahen Osten? Daraus nämlich ergibt sich, wie sich mein Land in diesem Konflikt verhalten soll. Dazu müssen die Journalisten aber nicht Bewegungsfreiheit im Gaza-Streifen haben, sie müssen nicht im Gefecht recherchieren, sondern in den Machtzentralen beider Seiten. das gibt nur leider nicht die Anwartschaft auf das “Foto des Jahresâ€? – das gibt es nur an der Front.“ Hier kann ich Ihnen nur zustimmen, @Jörg Friedrich. Ganz genau.

    Antworten
  15. 11. Januar 2009, 19:59 Uhr, von Noisa
    0115

    (“Bewegungsfreiheit im Gaza-Streifen” müssen die Reporter aber dennoch haben. Der Schwerpunkt der Berichterstattung sollte sich auf die Interessen- und Machtkonstellationen konzentrieren.)

    Antworten
  16. 11. Januar 2009, 20:34 Uhr, von Petra
    0116

    Um zu verstehen, warum sich zwei Völker offensichtlich so sehr hassen, habe ich im unter „Religionspsychologie“ („Psychologie“ /Compact Verlag München 2006) nachgelesen:
    „Schließt sich jemand einer religiösen Gruppe an, so übernimmt er sie mittels Lernprozessen. Dadurch nimmt er auch an einem Sozialisationsprozess teil. Er lernt, wie bestimmte Ereignisse und Verhaltensweisen gedeutet werden sollen. Durch Glaubensidentität und Riten werden sehr persönliche Erlebnisse ermöglicht. Dadurch erfährt der Gläubige Zusammenhalt und erlebt eine eigene Identität. () Es wird zwischen Eigen- und Fremdgruppe unterschieden. Im Rahmen der Religion ist die Abgrenzung zur Fremdgruppe äußerst strikt. Die Fremdgruppe symbolisiert in manchen Fällen das Böse.“

    Welche Rolle hat die Religion in diesem Konflikt? Mir scheint es, eine sehr bedeutende.

    Also schließen sich folgende Fragen an: Wo liegen die fundamentalen Gegensätze in den Religionen und woraus haben sich diese entwickelt? Warum spielt die Religion für die beiden Völker eine so extrem wichtige Rolle? Was könnte der kleinste gemeinsame Nenner sein? Haben die „Kriegsparteien“ (Israel und Hamas) ein Interesse, diese Fragen zu beantworten und eine Lösung zu finden? Wenn nicht, was sind die wahren Interessen? Können w i r all diese Fragen beantworten?

    Sorry, leider nur Fragen und keine Antworten.

    Antworten
  17. 11. Januar 2009, 20:43 Uhr, von Walter
    0117

    ‘wer in sondersituationen, z.B. einem krieg, die pressefreiheit aussetzt, glaubt ausnahmen von der demokratie machen zu können. das geht aber nicht. demokratie heißt, sich immer zu demokratischen grundwerten zu bekennen und sie auch in schwierigen situationen durchzusetzen. davon ausnahmen zuzulassen heißt, keine demokratie zu wollen.’

    Gibt es einen Krieg, in dem die Pressefreiheit, Freiheit der Berichterstatter, nicht ausgesetzt worden wäre? Werden und wurden Journalisten nicht als erstes Opfer von Manipulation und Bewegungsbeschränkung?
    Zur Verteidigung des demokratischen Anspruchs auf umfassende, möglichst unparteiische Information ist es dann allerdings notwendig, die Restriktionen und Manipulationen aufzudecken. Denn verhinderte Information ist auch Information. Wenn Israel Journalisten den Zugang in den Gaza- Streifen verwehrt, dann wahrscheinlich nicht nur um sie zu schützen. Es geht nicht darum, die alleinige Wahrheit darzustellen- wie wir hier schon besprochen haben, hat die Wahrheit viele Gesichter. Es kommt darauf an, möglichst viele von ihnen sehen und zeigen zu können.

    PS: ‘Die Bereitschaft der männlichen Diskutanten, sich `hier´ konstruktiv am Blog beteiligen zu wollen, ist eher mäßig.’
    Das mag stimmen. Allerdings verstehen wir den Begriff ‘Diskussion’ offensichtlich verschieden, was wir uns gegenseitig auch zugestehen sollten. Wenn wir alle ähnlich wären, redeten und dächten, dann wäre es ziemlich langweilig hier.

    Antworten
  18. 11. Januar 2009, 21:02 Uhr, von Noisa
    0118

    @Walter, ich muss mich bei Dir entschuldigen:
    Du bist natürlich `hier´ eine absolute Ausnahme mit Deinen besonders qualifizierten, gut recherchierten Beiträgen, die uns Frauen auf eine diplomatische Art zum Nachdenken anregen. Die männliche Sichtweise der Dinge wird von Dir nachhaltig geäußert. Das finde ich gut – ich wollte es Dir einfach mal schreiben. Danke! ;)

    @Petra, die Gedanken zur `Religionspsychologie´ scheinen ganz wichtig zu sein.

    So, ich bin jetzt wirklich raus – sonst bekomme ich meinen Kram nicht fertig. Bis dahin, bye. :)

    Antworten
  19. 11. Januar 2009, 21:19 Uhr, von mana
    0119

    @petra, Religion (psychologie) spielt eine ganz wichtige Rolle (danke für den gedanken stoß)
    Und manch ein Journalist ist auch religiös geprägt.

    Antworten
  20. 11. Januar 2009, 21:20 Uhr, von jinx
    0120

    @ joerg f.: for me journalism is not about horrible pictures of dead or wounded people. I’m usually not tough enough to look at those anyway and don’t need them to form an opinion. It’s about information. And information does not have to be live from the front line in order to inform people about the situation.

    There is no difference between international and national freedom of press. Information should be independent and uncensored.
    Human rights: “”Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference, and impart information and ideas through any media regardless of frontiers”"

    Antworten
  21. 11. Januar 2009, 21:38 Uhr, von jinx
    0121

    @Miriam Meckel: right, but almost any government reserves its right to classify information as secret, sensitive or otherwise protected from disclosure due to national interest. Is that undemocratic?

    Antworten
  22. 11. Januar 2009, 22:08 Uhr, von Mesm
    0122

    Freedom of the press is much more than footage of bleeding children and their crying angry parent. That is first and foremost a tragedy but it is also part of a complex variety of possible issues for a free press to report upon. Think about the Vietnam War, what difference it would have made had there not been a free press in the United States.

    In my opinion a society that does not have a free press is not a democracy – it´s as simple as that and the definition can not be bended.

    @Jörg Friedrich, the least you can do, if you don’t want to get up from your sofa, is to open your eyes and ears. But if that should not be all in vain you need a free press to provide you with adequate information. Then you have the possibility to take a stand and in the end, if you are not too lazy or ignorant, make some kind of difference – big or small.

    Antworten
  23. 11. Januar 2009, 23:34 Uhr, von M.
    0123

    @Gabi: Ach so…Und ich dachte schon, was für eine seltsame Themenwahl heute bei AW (wo sich zwei höchst aktuelle Themen doch geradezu aufdrängen). Aber dein Link erklärt ja einiges. Danke dafür!

    Antworten
  24. 12. Januar 2009, 0:09 Uhr, von Dana
    0124

    In den Tagesthemen kam gerade ein Bericht über den Kriegtourismus in Israel. Diese Entwicklung ist ja schon pervers.

    Antworten
  25. 12. Januar 2009, 0:27 Uhr, von Noisa
    0125

    „Kriegstourismus” war 2006 hier mal Thema:
    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Archiv;art1291,2028447

    Antworten
  26. 12. Januar 2009, 8:13 Uhr, von Dowanda
    0126

    Zum Einsatz von Handies im Krieg und um den Kampf um die Bilder bzw. das Verhindern derselben. Vor allem von Seiten der Hamas.

    Während Israel die Aufnahmen vor allem zu zensurieren scheint, dürfen sie umgekehrt im Gaza-Streifen gar nicht erst gemacht werden.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/283/453970/text/

    Antworten
  27. 12. Januar 2009, 11:46 Uhr, von Dana
    0127

    Ich empfehle den Antikriegsroman “IM WESTEN NICHTS NEUES” von Erich Maria Remarque.

    Antworten
  28. 12. Januar 2009, 19:40 Uhr, von Anja Kathrin Ruess
    0128

    Wenn ich zur Zeit die Bilder aus dem Gazastreifen sehe, dann kann ich nur Gott für jeden Tag danken, an dem ich in Frieden leben darf.
    Ich bin der Meinung, dass es für jedes noch so große Problem auch eine friedliche Lösung gibt, aber hierzu waren neue Menschen notwendig fürchte ich.

    Antworten
  29. 12. Januar 2009, 21:06 Uhr, von Jörg Friedrich | Käme Demokratie ohne Pressefreiheit aus?
    0129

    [...] Artikel über die Pressefreiheit war initiiert durch eine Diskussion bei Miriam Meckel in der diese u.a. behauptete, dass Pressefreiheit die Voraussetzung von Demokratie sei, eine These, [...]

    Antworten
  30. 14. Januar 2009, 23:57 Uhr, von Mesm
    0130

    One side…

    Antworten
  31. 14. Januar 2009, 23:57 Uhr, von Mesm
    0131

    ….the other side….

    Antworten


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