Photo: NZZ am Sonntag, 22.03.2009)
“Im Band ‘Winnetou I’ ist der Ich-Erzähler ein Deutscher, der als Politiker in Berlin arbeitet. Auf Vermittlung seiner politischen Freunde fährt er als Finanzminister in die Welt hinaus, um mit weiteren Männern die Sümpfe des internationalen Steuerbetrugs trocken zu legen.
Seinen Namen erhält Kavalleriegeneral ‘Stonebridge’ durch den Oberingenieur eines benachbart arbeitenden Polittrupps. Der Oberingenieur führt den Namen ein, nachdem er gehört hat, wie der Ich-Erzähler ein anders gesinntes Volk von großer Finanzkraft mit einer einzigen Äußerung vor den Kopf gestoßen und politisch matt gesetzt hat.
Nachdem ‘Stonebridge’ den OECD-Häuptling Gurriá und dessen Organisation vor dem helvetischen Pranger gerettet hat, wird er kurz danach von der OECD mit seinem Vorstoß alleine gelassen und nach Liechtenstein verschleppt. Dort wird er von Prinz Max von und zu Liechtenstein persönlich gesund gepflegt, der sich in die Idee der globalen Steuergerechtigkeit verliebt.
In einem Regulierungswettkampf gegen Häuptling Hasardeur-Hasler als Gottesurteil muss ‘Stonebridge’ um seine Freiheit kämpfen. Nachdem er gesiegt hat, wird er in die Schweiz entlassen, um im Merz 2009 mit seinem neuen Blutsbruder Tapferkeit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit in die Welt zu tragen.
(Adaption der Wikipedia-Einträge zu ‘Old Shatterhand’ und ‘Winnetou’)








(Die “Neubesetzung” beim Spiegel meinte ich.)
@noisa
Danke für das Beispiel “Umsatzsteuerkarusell”. Wieder was dazu gelernt.
Soweit ich weiss, werden die Steuerfahnder von den Ländern bezahlt – Hauptnutzniesser ist allerdings der Bund. So entsteht eine Art Wettbewerb unter den Bundesländern; d.h. destoweniger Steuerfahnder in einem Bundesland umso attraktiver für die Unternehmen. Bevor diese innerdeutschen Sinnlosigkeiten nicht vom Tisch sind, würde ich Steinbrück anraten erst mal in der eignen Wohnung sauber zu machen bevor er woanders die Fenster putzen zu müssen glaubt.
@Ramona, ja, das ist wirklich schwierig. Ich wähle eine kleine, ökologisch angehauchte Partei, die voraussichtlich nicht an einer Regierung beteiligt sein wird. Schwarz/Grün gibt es leider nicht. Schwarz müsste sich zudem entfilzen und diejenigen Grünen, die sich davon inzwischen haben einfangen lassen, auch. Die einzigen, die momentan bei Frontal21, Kontraste etc. den Mund aufmachen und sachlich argumentieren, sind die Grünen – achtet mal drauf. Für mich sind sie auch nur das geringste Übel. Ach,… *seufz* Aber Nichtwählen ist keine Alternative.
@Dowanda, ja die Steuerfahnder sind Landesbeamte. Die eingetriebenen Steuern fließen an den Bund.
Beim Umsatzsteuerkarussell sind oft Finanzämter und Steuerstrafstellen in verschiedenen Bundesländern beteiligt. Das erschwert die Ermittlungsarbeit. Dann gilt das Steuergeheimnis (§ 30 AO). Die Staatsanwaltschaften müssen bei den Ermittlungen aufpassen, dass sie nicht an steuerliche Informationen gelangen, die die Straftäter dann über ihre (teuren) Verteidiger als Ermittlungsverstoß vortragen und straffrei aus der Sache rauskommen. Die Behörden müssen unbedingt effektiv zusammen arbeiten. Das funktioniert nur bedingt, zumal die Ermittler der Staatsanwaltschaften und Finanzämter überlastet sind. Hier hat Steinbrück genügend Arbeit und er macht sie nicht! Bevor ich mich jetzt aufrege, höre ich besser auf…
@Dowanda, @Noisa, @Walter
Bald wir das Friedenpfeifchen geschmaucht. Steini sucht noch das Feuerzeug:-)
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/steinbrueck-will-streit-ueber-steueroasen-entschaerfen;2212959
Ma, die Grünen. Die wollen doch über jedes Gänseblümchen ne Brücke bauen … Diese Regulierungswut ist paranoid.
Bei uns in Ösiland kann man ja wirklich gar nichts wählen. In Deutschland gibts wenigstens mit Abstrichen noch die FDP; wünschte allerdings die würden ihr soziales Profil schärfen.
@Noisa, wollen wir uns das gefallen lassen? @Dowanda, ich bin jetzt ganz traurig:-( Jawohl, rettet die Gänseblümchen)))))))
@Walter: Das sollte gar kein Vergleich Will/Merkel sein. Ich finde es nur komisch, das hier im Blog jetzt Fernsehsendungen besprochen werden… :o/
Da gehörten ein paar Beteiligte kalt mit dem Gartenschlauch abgespritzt … Steinbrück und die Indianer, Klappe die Nächste:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Anzeige-gegen-Peer-Steinbrueck/story/15271004
@Ramona, oh ja, die Gänseblümchen… :))
@Dowanda: Gegen zu viel Regulierung/Staat bin ich auch. Aber sorry, die FDP-Heinis sind mir oft zu einseitig, vertreten mehr ihre eigenen Interessen, benutzen die Mitgliedschaft mitunter gerne als Sprungbrett für ihre Karriere. Nee, FDP-ler sind mir meistens zu schnöselig. Und eine intellektuelle Brillanz kann ich bei der einen attraktiven EU-Politikerin auch nicht erkennen. Wo sind neue Ansätze bei der FDP? Die Grünen stehen mir inhaltlich am nächsten, sind für eine gute Bildung, für Chancengleichheit, für Kinder, die Förderung Sozialschwacher, sind außerdem tolerant (!) – das kann von den anderen Parteien nur bedingt behauptet werden. Ok, für eine höhere Besteuerung der hohen Einkommen bin ich nicht, jedenfalls müsste differenziert werden… Das, was ich gut finde, eine Mischung zwischen Grün und Schwarz, gibt es leider nicht.
@Cate, das war vielleicht eine Ausnahme, weil Frau Will wirklich gut war. Plasberg interessiert nicht mehr. Diese Diskussion war sowieso immer blödsinng.
@Dowanda, ich glaub´s ja nicht…
@noisa
Das ist so willkürlich, Sorry. Wer ist schon gegen Bildung, gegen Chancengleichheitm, gegen Kinder, gegen Sozialschwache …
Viel gewandelt hat sich da in den Jahren grüner Regierungsbeteiligung nicht.
Und Toleranz … wenn ich das schon höre – dann schwellen mir die Halsadern. Mein Liebling diesbezüglich ist Volker Beck, der sich in Moskau bei der Regenbogenparade telegen eine auf die Klappe geben lässt – aber kein Silbchen rausbringt wenn in Kreuzberg reihenweise Schwule vermöbelt werden. Aber in Moskau sinds halt die bösen Russen, in Berlin jugendliche Migranten, die man sich als Wähler warmhalten muss. Da sind mir im Zweifel die Schnösel lieber.
(Womit ich nicht sagen will, dass ich alles an der FDP gut finde – im Gegenteil. Auch die attraktive EU-Politikerin fabriziert in letzter Zeit vor allem Sprachmüll. Aber bei der Wahl zwischen Pest und Cholera …)
@Dowanda, holla, so toll finde ich die Grünen nicht! Wirklich nicht. Mir fällt auch kein Politiker der Grünen ein, den ich richtig gut finde. Aber die sagen wenigstens was in der Öffentlichkeit, wenn es um Missstände geht (s. Frontal21, Kontraste etc.). Ich wähle auch eher taktisch, nach dem sich abzeichnenden Gesamtbild: Bei CDU/FDP muss die grüne Opposition gestärkt werden! Ok, ich weiß, mein mickriges Stimmchen ist unbedeutend. Mir kommt es auf das an, was hinten raus kommt. ;))
@noisa
Die tun sich auch leicht … Einer Opposition dafür Blumen zu streuen, dass sie ihre Arbeit finde ich überflüssig. Aber zugegeben – bei den Grünen bin ich nicht neutral (wie eigentlich sonst auch selten *ggg*). Da denk ich an ein paar Gesichter und schon steigt mein Blutdruck.
Dann taktier Du mal schön :-) Und ich wäre froh, Dein elfenhaftes Stimmchen zu hören ähm zu haben. Oder so oder wie auch immer.
Ergänzung:
@Dowanda, die Grünen wollen den Absatz ökologischer Produkte, die Öko-Industrie stärken. Das ist in unserer jetzigen Zeit dringend erforderlich. Krise + Klimaschutz müssen zusammen angepackt werden – wie auch der CDU-Politiker Töpfer kürzlich angeregt hatte. Aber das ist in seiner eigenen Partei versackt.
Bei den Eidgenossen scheint eine völlig überzogegen Hysterie ausgebrochen zu sein. Was anderes fällt mir dazu nicht mehr ein. Da macht es auch keine Sinn, sich weiter zum Posting den Kopf zu zerbrechen. Die Energie kann man sich sparen.
Also bis zu nächsten Posting.
@noisa
Für den Klimaschutz wäre es am besten, wenn alle SUV-Besitzer mit dem Auto in den Wald fahren würden und die Ameisenhäufen zusammenfahren. Die produzieren nämlich 20 % des CO-2-Ausstosses …
„Einer Opposition dafür Blumen zu streuen,…“ Doch, @Dowanda. Gegenpositionen müssen manchmal gestärkt werden, damit bei dem Prozess der Lösungsfindung andere Argumente berücksichtigt werden können. Das mache ich mitunter auch `hier´, fange mir dann Ärger ein, egal, aber es wird drüber nachgedacht… Echt, mich interessiert immer das Endergebnis. So arbeite ich auch.
Coole Idee, Dowanda. :)
@noisa
Das mit den Gegenpositionen sehe ich auch so, wie Dir sicherlich schon aufgefallen ist :-)
Allerdings interessiert mich auch der Weg zum Endergebnis; nicht nur der Output selber. Die Verhältnismässigkeit der Mittel sind ein Feld, auf dem die meisten Köpfe einschlagsgefährdet sind – beim Endergebnis ist man sich eh meistens einig.
Wie Verhältnismässigkeit nicht geht beschreibt auch Ramonas richtige Bemerkung zum Thema Steuerstreit.
@Dowanda, stimmt, was Du schreibst. Der Weg muss korrekt sein. Etwas schwammig manchmal, aber gültig:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verhältnismäßigkeitsprinzip
http://de.wikipedia.org/wiki/Verhältnismäßigkeitsprinzip
(Ich hoffe, es klappt nun.)
Ich finde den Link nicht unwichtig, weil hierin ein System zur Abwägung von verschiedenen Interessen dargestellt wird. Ich traue mich nur nicht mehr, ihn zu setzen. Die Copy/Paste-Funktion hilft.
Demokratie und Politik brauchen sich nicht zu schämen, jetzt, wo sie ihre Stärke und Handlungsfähigkeit demonstrieren. Die Banker und Wirtschaftsführer sind mehrheitlich kleinlaut abgetaucht, fühlen sich verkannt und in ihrem (oft, nicht immer) narzistischen Ego verletzt. Die UBS steht der HRE kaum nach. Die deutsche und die schweizer Regierungen hätten gute Gründe konstruktiv zusammenzuarbeiten.
Doch die schweizerische Politik hat ein Identitätsproblem. Das Bankgeheimnis übt immer noch eine geheimnisvolle Anziehungskraft aus, die nur noch vom Vatikan und seiner Schweizer Garde übertroffen wird.
Die interessante Frage, die andere hier besser beantworten könnten: Welchen Einfluss übt die Sonderstellung und gewollte Unerreichbarkeit der Schweizer Banken auf das Selbstverständnis und die Identität der Schweizer Politiker aus? Warum fällt es ihnen so schwer, das Offensichtliche einzugestehen? Warum müssen sie von den USA und den Ländern um sie herum zur Einsicht gezwungen werden?
Der deutsche Bundespräsident zum Thema:
“Keiner kann mehr dauerhaft Vorteil nur für sich schaffen.” (sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/171/462784/text/)
Danke, @Walter. Der Wortlaut der Rede von Köhler:
http://tinyurl.com/cltpcj
… hey, bitte nicht alle Eidgenossen in einen Topf werfen! Den meisten Schweizerinnen und Schweizern geht nämlich das Geplänkel und Gezanke inzwischen mächtig auf die Nerven. Für die Presse ist der Disput ohnehin ein gefundes Fressen. Gut genug um hochgepusht zu werden.
Schöne, aber bewölkte Grüsse aus der Nordwestschweiz
Diese Stellungnahme Köhler’s war schon lange überfällig. Meiner Meinung nach, eine sehr gute Rede!
Gesine Schwan will ebenfalls eine Grundsatzrede
zur Finanzkrise halten.
(bitte anhängen, das Mäuschen war zu schnell:-))
Ja, die Rede war überfällig (!), @Ramona. Aber sie ist gut. Es wäre erfreulich, wenn Köhler sich noch stärker engagieren würde. Ich finde ihn nicht schlecht. Sympathisch, als unser `Staatsoberhaupt´ in der Öffentlichkeit Gefühle zeigte (s. Beerdigungsrede).
Man muss sich mal vorstellen, da ruft der Bundespräsident die Regierung auf, mehr Disziplin zu zeigen und sich auf das Weiterregieren zu konzentrieren!
Ich darf an Frau Merkel’s Auftritt am Sonntag, garnicht mehr denken. Sehe ich das denn wirklich zu kritisch?
Der Artikel “Steinbrück und die Eidgenossen” beschreibt nach meiner Einschätzung ganz genau, was und wie die SchweizerInnen fühlen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,615140,00.html
Wer möchte schon immer nur als lieber Zwerg oder Heidi gesehen werden?
Nein, ganz und gar nicht, @Ramona. Positiv an Merkels Auftritt fand ich, dass sie sich fair gegenüber dem Koalitionspartner verhalten hat, die SPD nicht angegriffen hat. Inhaltlich gefiel mir ihre Aussage, dass sich der Staat nicht an Opel beteiligen wird, allenfalls Bürgschaften in Betracht kommen. Diese Aussage war nur nicht überraschend. Die Kritik am Papst hat die Kanzlerin völlig zutreffend geäußert, auch wenn sie Hardliner der CDU und starke Papstanhänger damit vergrämt. Das `christlich´ ist im C der CDU ohnehin fehl am Platz. Kirche und Politik sollten sich nicht vermischen, tun sie faktisch auch nicht. Aber Werte, die auch der Bundespräsident heute angesprochen hat, die sind wichtig, die finden sich bei den anderen Parteien ebenso, (vielleicht weniger bei der FDP, @Dowanda).
Na ja, sonst war das für mich eine unterhaltsame Show, bei der zwei völlig unterschiedliche Frauen aufeinander gestoßen sind. Die Fragen waren gut und oft spitz, die Antworten allgemein und langatmig und wenig aussagekräftig. Frau Dr. Merkel ist mir persönlich zu behäbig, fast gluckenhaft, dennoch nicht unsympathisch. Ich mag es mehr, wenn Politiker Elan versprühen und spritzig antworten können, wie Frau von der Leyen. Die letzte Frage von Frau Will fand ich besonders gut, weil sie auch Emotionen hervorrufen kann (!): „Macht Kanzlerin sein glücklich?“ (oder ähnlich). Da hat sich die Kanzlerin nicht vom Hocker reißen lassen, wieder langatmig und ohne Überzeugungskraft geantwortet. Wenn wir in Deutschland mit diesem Elan unsere Arbeit ausüben würden, wäre schon früher eine Krise ausgelöst worden.
Frau Dr. Merkel ist mir viel zu vorsichtig und machtbesessen. Wenn man in der Politik nichts mehr riskieren kann, sich nicht traut anzuecken, verändert sich zu wenig. Und rasche Veränderungen sind jetzt erforderlich.
Die Konjunkturpakete sind schwach, unausgewogen, stärken nur einzelne Wirtschaftszweige. Zum Finanzmarktstabilisierungsgesetz wurde bereits eine Menge geschrieben… Aber dass es die Kanzlerin verwundert und ärgert, wenn Boni an Manager ausgezahlt wurden, obwohl aus dem SoFFin-Topf die betreffende Bank zuvor gesponsert wurde, ist ein Witz, denn die Staatshilfen hätten an Bedingungen geknüpft werden müssen (Regierungsverantwortung). Auch hier haben Steinbrück und Co. versagt. Momentan übertünchen mir die Politiker zu sehr schlechte Politik, für die sie die Verantwortung tragen. Die Printmedien sind mir häufig zu seicht und unkritisch oder eben zu einseitig (Der Freitag). Mutig war die Attac-Aktion, die im TV nur nicht angemessen gewichtet wurde.
Ich versuche derzeit Positivmeldungen über Unternehmen zu `sammeln´. Und ich finde zu wenige. Ich bin mir sicher, dass über mehr Positives auch in der jetzigen Zeit berichtet werden könnte. Ich behaupte, dass die Krise zu einem Großteil von den Medien mitverursacht wurde. Zu der Notwendigkeit von Positivmeldungen habe ich im vergangenen Jahr regelmäßig was gebloggt/kommentiert. Über jede Negativmeldung habe ich mich geärgert. Ok, „Was wäre wenn?“ oder „Wir spekulieren eine Runde“ ist auch – insbesondere von Laien – nicht unproblematisch… ;)
“Zwerg oder Heidi”, “Nazi”, sorry, @Mo, da kann ich mich wortmäßig nicht dran beteiligen.
@Dowanda: Die Nazi-Vergleiche und ähnliche Äusserungen sind natürlich total daneben! Da distanziere ich mich auch vehement von. Aber der Artikel zeigt auf, dass es eben grosse kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz gibt und wir eben nicht wirklich die gleiche Sprache sprechen. Die Deutschen verängstigen die Schweizern mit ihrem bestimmten Auftreten und ihrer direkten Art. Und das kam dabei raus, penibel!
Sorry, ich meinte natürlich @Noisa…
@mo
Danke für den Link. Ja, ich finde das trifft es ziemlich gut.
Auch die Beobachtung zum unterschiedlichen Sprachverständnis. Das merke ich als alemannische Österreicherin ja schon – obwohl unser Dialekt eine grosse Ähnlichkeit zum St. Galler-Deutsch aufweist, verwenden wir die gleichen Wörter anders … und umgekehrt auch. Das Resultat ist im besten Fall Belustigung, im schlechtesten Fall Befremden.
„Die Deutschen verängstigen die Schweizern mit ihrem bestimmten Auftreten…“ @Mo: Na ja, Steinbrück hat sich ausgesprochen ungeschickt verhalten, die Schweizer dann `unverhältnismäßig´ reagiert. Steinbrück ist nicht der Fähigste. Seine fast cholerische und missgestimmte Art in Interviews kommt bei mir jedenfalls nicht gut an. Hier sollte jemand anderes mit den Schweizern sprechen, vielleicht Herr zu Guttenberg etc., jemand mit der erforderlichen Sensibilität und dem erforderlichen Sachverstand, einer der sich auskennt und keiner, der Dreck am Stecken hat.
Hallo hier bin ich auch noch mal kurz. Musste erst mal was ‘mumpeln’:-) @Noisa, danke für Deine ausfühliche Beschreibung. Dem kann ich nur zustimmen.
Was mir noch auffiel bei unangnehmen Fragen reagiert Frau Merkel ziemlich zickig, Reaktionen wie:”Das ist die falsche Frage” kann man doch nur belächeln.
@Dowanda können wir Dich nicht in diplomatischer Mission zur Schweizer Regierung entsenden? Schmauch doch bitte, im Sinne des europäischen Friedens, mit den Herren die Friedenszigarre. Mein Vertrauen hast Du:-)
Ich kann diese negativen Schwingungen nicht mehr ertragen, wo ich doch so harmoniesüchtig bin:-))
Ich wünsche allen einen schönen Abend.
@Ramona
Hm … ich sag Dir ungern etwas völlig Neues für Dich: Als Gott die Diplomatie verteilte, war ich grad aufm Klo :-)
@Ramona
Nachtrag
Etwas, das die Harmonie zumindest ins Herzchen zurückbringt:
http://www.youtube.com/watch?v=HrLJ9zbu72I
Fast besser als das Original von Kristofferson. Und besser als Janis Joplin … finde ich
Gute Nacht zusammen
: ) ….?????!!!!!!!!?????????? Wir sind doch alle nur Menschen und jeder versucht in seiner Rolle das beste zu geben. : )
Friedlich miteinander auszukommen in der Krise, ist meiner Ansicht nach der einzige Weg, für uns Alle. Ich arbeite auch jeden Tag daran-scheitere-mach Fehler und versuch es am nächsten Tag besser zu machen,ich brauche nur auf mich zu achten,es gibt viele Menschen die eine enorme Verantwortung auf ihren Schultern tragen! Viele Menschen arbeiten jeden Tag hart daran,Lösungen zu finden,wir sollten unseren Blickwinkel auch auf diese Menschen richten,sie brauchen unsere Kraft und Energie.Es gibt sie.Ich weiß-viele sagen und denken jetzt total naiv-na ja is vielleicht auch so, aus eurer Sicht, mit dem kann ich leben,aber sollten wir nicht versuchen die verschiedenen Blickwinkel zu verstehen, um neue Ideen daraus zu entwickeln?Einige Menschen haben dieses Disaster ausgelöst. Denke nicht das diese Menschen glücklicher sind, nur weil sie mehr Geld besitzen!!!!!Wir könnten sie steinigen,ändert das etwas an der Situation? Mit viel Geld ist vieles einfacher,aber glücklich????Wieviel Geld braucht der Mensch um Glücklich zu sein,oder sind es auch andere Werte die zählen?Tschuldigung ziemlich belehrend.: (
und trotzdem nur wir alle zusammen können es schaffen. Alle Pro und Contras zusammen ergeben ein Ganzes und machen Uns aus……………..
YES WE CAN………………Ups,kleiner Ausrutscher aus Europa in die USA.Egal ……….
WIR SIND ALLE DIE EINE WELT……….WIR SOLLTEN SIE UNS ERHALTEN, ES GIBT NUR DIE EINE…..Ich freu mich auf die Zukunft,keine Generation vor uns hatte solche Möglichkeiten, alte Strukturen zu verändern.Viele Probleme eröffnen die Chance neue Wege zu gehen…….und wir haben viele helle Köpfe unter uns,mit vielen Ideen………..lg an Alle und eine schöne Zeit. : )
nicht besser, aber genauso gut, find ich.
Und genau, die Bleichgesichter und Indianer sollten sich gelegentlich ihrer alter Haüptlinge erinnern .
http://wissenschafts-news.blog.de/2007/01/19/weissagung_der_cree_indianer_geld_kann_m~1580482/
@Dowanda meinte ich, meine Seite war nicht frisch
@Karin – Naiv? Deine Worte klingen wie die Kurzform der Rede unseres Bundespräsidenten. Naiv hat sie keiner genannt.
“Ich freu mich auf die Zukunft,keine Generation vor uns hatte solche Möglichkeiten, alte Strukturen zu verändern”
Das klingt sehr optimistisch und nach einer Menge positiver Power.
Die nehme ich mir von deinem Text heute mal mit in den Tag. Gebrauchen kann ich sie gut…
Dir und allen anderen einen guten, glücklichen und positven Tag.
Gianna Nannini- das Gloria MarkPanforte unter den italienischen Pop- Interpreten.
@Dowanda
Gianna Nannini- das Panforte unter den italieneischen Pop- Interpreten.
@Dowanda
Ups @Dowanda 21:54 Uhr
Jetzt endlich auch am Abend online?*freu*
Ich muss gestehen, stehe nur auf das Original. Ich verrate Dir auch was, ich sage es Dir ganz leise ins Ohr: ‚Panforte‘ mag ich aber Gianna Nannini ist nicht so mein Fall. Aber…. psssst:-))
Ich habe gerade gehört, Obama plant einen Haushalt in Höhe von 3,6 Billionen Dollar, einfach unfassbar. Außerdem will die Regierung toxische Papiere und faule Kredite der Banken aufkaufen. Drucken die Amerikaner Dollarnoten? Hält denn hier die amerikanische Wirtschaft überhaupt mit?
Optimismus verbreiten ist ja gut und schön, aber geht hierbei der Realitätssinn nicht verloren?
Ich mache mir schon am Morgen wieder eine’Platte’:-(
Ich muss erst mal zum Meeting. Bis später!
@stefan, ein sehr schönes Video und sehr ausdruckstarke Gesichter. Danke!
@Ramona
Die Amerikaner drucken Dollarnoten, ja. Das wird ihnen auch schon seit Jahr und Tag vorgeworfen. Entwerten damit den Dollar und schädigen damit gleich auch die ausländischen Gläubiger, die ja keine Währungsreservern in eigener Währung halten dürfen. Gleichzeitig treibt das die Kurse der anderen Leitwährungen nach oben und erschwert deren Export.
Wer konn, der konn …
Treffend, was Du schreibst, Dowanda. Die möglichen Konsequenzen werden derzeit herunter gespielt. Es wird von einer zukünftigen, künstlich erzeugten Inflation von ca. 5% gesprochen. Wer momentan Rechnungen schreiben kann, tut dies auch und investiert in `reale, materielle Werte´.
@noisa
Die Chinesen wollen auch nicht umsonst eine neue Leitwährung. Nur die Europäer kauern immer noch in der Obama-Verzückung wie da Kaninchen vor der Schlange.
Es geht auch das hartnäckige Gerücht um, dass der wahre Grund für die amerikanische Aggression am Golf weder auf Saddam noch auf Atomraketen beruht(e), sondern auf der Tatsache das diese Staaten den Ölpreis vom Dollar abkoppeln wollten und stattdessen in EURO fakturieren. Das wäre für die Amerikaner und ihrem Energiebedarf ein grosses Risiko.
@Dowanda: Danke für die Info. Mit der Gelddruck-Maßnahme werden die Amerikaner IHRE Wirtschaft ankurbeln; die Probleme in Europa hingegen zunehmen. Du hattest es geschrieben: Die Exporte werden weiter zurück gehen. Die Wirkungen des Gelddruckens werden nach meiner Einschätzung erst richtig diskutiert werden, wenn das Chaos da ist. Momentan finden sich nur Andeutungen in der Berichterstattung, die manche jetzt zum Handeln veranlassen – `stikum´.
Ich kann mich eigentlich nur ärgern. Gestern bin ich beim Maischberger-Talk hängen geblieben. Was für ein verkehrtes Bild da vermittelt wird, was für ein Müll gesendet wird. Frontal21 hat hingegen die FDP-Schnösel in der Discothek gezeigt – eine Grüne hat sich wieder kritisch geäußert. Meinen Sohn musste ich heute fragen, ob irgendein Kind mittags ein Graubrot isst. Ich bin innerlich auf 180.
Ich habe dennoch das Gefühl, es kann was Positives erreicht werden. Hm, mal schauen…
@Stefan, ich bin tief beeindruckt von dem Video. Es macht traurig, dass selbstverständliche Weißheiten JETZT in Erinnerung gerufen werden.
Sorry, für meine oftmals plumpe Ausdruckweise. Ich habe das Gefühl, so etwas knapper schreiben zu können.