MM_Descartes
Zu den Kommentaren
28. April 2009, 22:30 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Überlebenskritik online

Eine ganz besondere Form des „Servicejournalismus“ hat das Wallstreet Journal online zu bieten: Es beschäftigt sich mit der eigenen Zunft, nicht lebenskritisch sondern überlebenskritisch.

Die 50 auflagenstärksten Zeitungen im US-Markt hat das WSJ für eine interaktive Karte aufbereitet, auf der man mit der Maus über die Zeitungswüsten Amerikas fahren kann – die Teile des Landes, in denen es keine große Zeitung mehr gibt oder nie eine gegeben hat. Dort wo es solche Zeitungen gibt, öffnet die vorbeistreifende Maus ein Fenster mit wichtigen Informationen zum Leben und Überleben der Zeitung. Vom Zustand „normal“ bis zu „closed or online only“ reicht die Spannbreite der Entwicklungen.

Für den historisch interessierten Beobachter lässt sich dieser Ist-Zustand noch im Jahresvergleich zwischen 2006, 2007, 2008 und 2009 analysieren. Ergebnis: Kaum eine Zeitung hatte es ohne größere Entlassungswellen über die vergangenen Jahre geschafft. Und einige Zeitungen haben es eben gar nicht geschafft.

Wenn wir auf das Jahr 2007 klicken, finden wir für das Wallstreet Journal die Angabe „for sale“. Rupert Murdoch hat die Zeitung im Juli 2007 mit seiner „News Corporation“ gekauft – gegen viel Widerstand und unter unter viel öffentlich geäußerten Befürchtungen über die düstere Zukunft des Journal.

Die Website, die die Zeitung nu Online zur Krise der Zeitung in den USA bietet, ist ein schönes und trauriges Stück Servicejournalismus, wie es so nur im Netz zu finden ist: informativ, interaktiv, visualisiert. Das Wallstreet Journal wird aber auch weiterhin gedruckt. Die Auflagenentwicklung ist beim Journal als einziger US-Zeitung derzeit leicht positiv. Ob das ein Hoffnungszeichen ist, dass „closed or online only“ nicht die Endstation sein muss?

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96 Reaktionen

  1. 29. April 2009, 18:15 Uhr, von Lizzy
    051

    Aber andererseits, verpassen möchte ich das auch nicht. Nie und nimmer ;-)

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  2. 29. April 2009, 18:47 Uhr, von Miranda
    052

    @Urs

    danke für deinen Morgengruß, war heute mittag nur ganz kurz online.
    Deine Worte haben gut getan und getröstet, die Pechsträhne hat wohl tatsächlich damit zu tun dass ich innerlich mit was anderem beschäftigt bin und zu überschwenglich..Nicht Siena hat mein Herz sondern Lucca, aber ein Leben in Italia mit Berlusconi, no…ich empfinde es als ein Geschenk dass ich jederzeit hinkann und ich mit offenen Armen und hoffentlich allen Schlüsseln empfangen werde…
    Grüß mir Bellinzona, und die Lagos wenn du sie bald siehst..
    Aber du scheinst ja hier beruflich ganz schön eingebunden zu sein…

    und zum Posting lieber Fabian…

    in mir sind widersprüchliche Gefühle,bin aber auch gerne altmodisch, schleppe meine Platten bei jedem Umzug immer noch mit, trotzdem liebe ich aber die Möglichkeit per I-Pod so schnell an meiner Musiksammlung zu sein, das gedruckte Wort, die Zeit die es in der Druckerpresse benötigt und die Zeit dievergeht es zu den Kiosken unserer kleinen und großen Metropolen zu liefern….durch dass Internet hat es einfach keine Chance mehr.
    Aber ich plädiere für beides…ja auch wenn es mir widerstrebt vielleicht lade ich mir dann die FAZ morgens per ABO auf den I- Pod irgendwann aber ich werde weiterhin Bücher kaufen und auch Zeitungen, vielleicht nicht jeden Tag…aber ich wiederhole mich, wir hattend ei Diskussion schon öfters

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  3. 29. April 2009, 19:21 Uhr, von Mafalda
    053

    @ Dowanda 13:57

    „unabhängiger Journalismus“; letztendlich war/ist Journalismus immer wieder menschenabhängig. Egal welches Medium. Lebt von der Neugierde von Menschen, die informieren wollen, der Neugierde von Menschen die informieren wollen. Und vom aushandeln der Akteure, innerhalb welcher Strukturen, zu welchen Preisen (nicht nur Geld!) und durch welche Inhalte diese Wissens- und Informationsbedürfnisse befriedigt und realisiert werden können. Leider ist Geld, konkreter „Rendite“ und „Shareholder Value“ zu einem übergewichtigen Faktor geworden.

    Wobei ich mir wünsche, dass der Begriff „Stakeholder“, Anspruchs- oder Bedürfnisträger, aus dem Sozialmanagement sich durchsetzte. Der berücksichtigt nicht allein die Aktien(Share)inhaberInnen. Und könnte somit allen beteiligten Akteuren innerhalb eines Unternehmensprofils – Profit-Org. oder N(on)P(rofit)O(rg.) – gerecht werden.

    Amüsantes Buch zum Zeitungswesen von Terry Pratchett „Die volle Wahrheit“.

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  4. 29. April 2009, 19:24 Uhr, von Mafalda
    054

    P.s.: Mein Statement spiegelt eher die Sicht auf westeuropäische Gegebenheiten. Anderswo kostet Journalismus nicht nur Geld, sondern Leben. – Nun ja, irgendwo muß ich ja meine Argumentationsfüße erden, damit´s vielleicht fruchtbar ist.

    Antworten
  5. 29. April 2009, 19:26 Uhr, von Mafalda
    055

    P.p.s.: Oben im ersten Absatz muß es natürlich heißen „…, der Neugierde von Menschen die INFORMIERT WERDEN wollen.“ – Lo siento.

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  6. 29. April 2009, 19:41 Uhr, von Siegmund
    056

    Ich muß sagen, dass ich wirklich lange Zeit gegenüber online-Publikationen skeptisch war.

    Bis ich mir mal die vielen Möglichkeiten von books.google.com angeschaut habe.
    Ein Stichwort eingeben, dann am besten auf Coversicht gehen und schon zig Treffer. Wenn, wenn was Brauchbares dabei ist, spart das mitunter einen lieben langen Bibliothekengang.
    Und je mehr von google eingescannt wird, desto besser werden die Treffer.
    Mit online-Zeitungen ist es doch so, dass die Print-Ausgaben oftmals dieselben Artikel anbieten wie online schon vorher zu sehen. Der Internet-user ist der gedruckten Nachricht manchmal über einen halben Tag voraus – was natürlich ein entscheidender Vorteil ist.
    Deshalb erscheint mir das, was hier neulich stand, sinnvoll: Mehr Hintergrund in der gedruckten Ausgabe, d. h. weitergehende Recherche, Einordnung, Bewertung. Die schnellen Nachrichten online.

    Antworten
  7. 29. April 2009, 21:14 Uhr, von Martina
    057

    @Noisa: La passione per quello che fai alimenta l’ingegno e la fantasia = Die Leidenschaft für das, was du tust, entwickelt die Einfallsreichtum und Fantasie.

    Wegen Leidenschaft Journalisten werden Schriftsteller, weil in ein buch haben das Gefühl, nicht eine nachrichten zu “verkaufen? sonder eine Emotion zu mitteilen. Ich glaube an das, sonst wäre es für mich kein sinn Bücher von: Tiziano Terzani, Oriana Fallaci, Indro Montanelli, M.Meckel usw. zu lesen.

    Antworten
  8. 29. April 2009, 21:16 Uhr, von Dowanda
    058

    @Mafalda
    Den Begriff Geld und Rendite würde ich aus diesen Negativbeispielen herausnehmen wollen. Ich möchte auch, das meine Arbeit Gewinn abwirft und ich bin auch froh, dass ich Geld habe. Rendite ist etwas, das sich jeder in wünscht. Egal ob die Anerkennung seiner Bemühungen monetär ist oder nicht.
    Und an Geld kommt man nicht vorbei. Das mag man bedauern, unterm Strich ist es wie ich finde das beste Tauschmittel das wir haben können.
    Shareholdervalue allerdings, in der momentanen Definition, ist eine unterkomplexe Weiterentwicklung von Rendite. Der böse Zwilling sage ich jetzt mal. Shareholdervalue orientiert sich an Quartalsberichten und präferiert eine möglichst kleine Eigenkapitalquote gepaart mit einer Auslagerung an Verantwortung an Fremdkapitalgeber. Das schafft Kurzfristigkeit im Denken und Abhängigkeit in Real. Ich erinnere dabei an Grossbanken, die nun beispielsweise arabische oder fernöstliche Staatsfonds als Geldgeber ins Boot geholt haben.

    Antworten
  9. 29. April 2009, 21:27 Uhr, von Martina
    059

    @Noisa: La passione per quello che fai alimenta l’ingegno e la fantasia = Die Leidenschaft für das, was du tust, entwickelt die Einfallsreichtum und Fantasie.

    Wegen Leidenschaft Journalisten werden Schriftsteller, weil in ein buch haben das Gefühl, nicht eine nachrichten zu “verkaufen? sonder eine Emotion zu mitteilen. Ich glaube an das, sonst wäre es für mich kein sinn Bücher von: T.Terzani, O.Fallaci, I.Montanelli, M.Meckel usw. zu lesen.

    Antworten
  10. 29. April 2009, 21:32 Uhr, von Yolande Langendijk
    060

    Wird das Freie Internet in Europa am 5 Mai sterben? Wir können Pnoch was dagegen unternehmen: http://www.blackouteurope.eu/lang/deutsch/main.html

    Selber ein kurze brief schreiben ist besser; Habe ich gemacht, mit natürlich Obama drin *g*

    (youtube.com/watch?v=g-mW1qccn8k Barac Obama on Internet Neutrality. 14 nov. 2007 56sec

    youtube.com/watch?v=WFNt_pV2RNk Whole speech : Real leadership on technology: Obama for a free interconnected world for all.)

    Gute Nacht,

    Antworten
  11. 29. April 2009, 21:37 Uhr, von Martina
    061

    Achtung: Der Kommentar muß erst noch freigegeben werden.

    Welche ist der sinn, was habe falsch gemacht? Könnte es jemand mich erklären so dass ich sowas vermeiden kann? das war dem text: @Noisa: La passione per quello che fai alimenta l’ingegno e la fantasia = Die Leidenschaft für das, was du tust, entwickelt die Einfallsreichtum und Fantasie. Wegen Leidenschaft Journalisten werden Schriftsteller, weil in ein buch haben das Gefühl, nicht eine nachrichten zu “verkaufen? sonder eine Emotion zu mitteilen. Ich glaube an das, sonst wäre es für mich kein sinn Bücher von: T.Terzani, O.Fallaci, I.Montanelli, M.Meckel usw. zu lesen.

    Antworten
  12. 29. April 2009, 21:37 Uhr, von Martina
    062

    @Noisa: La passione per quello che fai alimenta l’ingegno e la fantasia = Die Leidenschaft für das, was du tust, entwickelt die Einfallsreichtum und Fantasie. Wegen Leidenschaft Journalisten werden Schriftsteller, weil in ein buch haben das Gefühl, nicht eine nachrichten zu “verkaufen? sonder eine Emotion zu mitteilen. Ich glaube an das, sonst wäre es für mich kein sinn Bücher von: T.Terzani, O.Fallaci, I.Montanelli, M.Meckel usw. zu lesen.

    Antworten
  13. 29. April 2009, 21:40 Uhr, von Petra
    063

    Irgendwie erinnert mich das an einen Zettel, der an einem Auto angebracht war: „11:30 Uhr – Licht aus“. Es ist doch tröstlich zu wissen, dass das Auto nicht allein war, als der Batterie das letzte Stündlein geschlagen hatte.

    Also ich will noch mal als kleine Aufmunterung für alle Zeitungsjournalisten betonen, dass ich tapfer weiter Zeitung lese und dies gerne und aus Überzeugung tue. Vielleicht ein kleines Aufflackern des Lichtes entweder vor dem völligen Entladen oder neu Aufladen.

    Antworten
  14. 29. April 2009, 21:48 Uhr, von Martina
    064

    Irgendwie mit dein Auto Beispiel bestätigst du mich, dass es gibt keine erfolg nur mit dem wissen. Danke das du da spazieren gegangen bist.

    Antworten
  15. 29. April 2009, 21:48 Uhr, von Martina
    065

    sorry, das war für @Petra.

    Antworten
  16. 29. April 2009, 22:11 Uhr, von Walter
    066

    Service bedeutet neben Dienstleistung auf Wunsch auch Dienstleistung auf Vorschuss, in eigener Sache.
    Der Nutzwert von Information orientiert sich am Wunsch und Weltbild der Kunden- sowohl Käufer wie Werber- und noch am wenigsten am Bedürfnis nach Hintergrundwissen und Aufklärung.
    Der Nährwert von Information im investigativen Journalismus ist ein anderer.

    Wenn eine Zeitung im Interesse ihrer Werbekunden keinem wehtun möchte und anstelle einer äußeren Zensur die innere anwendet, verändert sie nicht nur ihr Selbstverständnis nach innen, sondern auch ihr Profil nach außen.
    Der Weg ins Internet kann auch als Flucht vor der Werbung in die Werbung gedeutet werden, um sich unter der glatten und geschmeidigen Oberfläche noch ein Refugium für Ehrgeiz und Suche nach Erkenntnis zu bewahren.

    Nach einfachen Regeln der Ökonomie richtet sich Werbung gezielt über die Konsumenten als Zielgruppe an eine größtmögliche Öffentlichkeit. Regionale Produkte und Waren werden kaum noch beworben, da die Globalisierung der Märkte auf eine globale Verbreitung von Marken ( markensoziologie.de/) und Produkten abzielt. (springerlink.com/content/l723845767434357/fulltext.pdf)
    Dabei versucht Marke (des Produkts) von Marke (der Zeitung) zu profitieren.
    Die Konzentration der Werbung auf profilierte, nationenweit verbreitete Zeitungen ist also nur folgerichtig.

    Wie können kleinere, regional verankerte Zeitungen überleben? Lassen sich regionale Werbekunden über Pools gewinnen?
    Geht es auch ohne Werbung, durch regionale Relevanz und Attraktivität?

    Was bedeutet das Konzept einer „individualisierten, gedruckten Zeitung“ (IgZ)? (rundfunk-institut.uni-koeln.de/institut/pdfs/25509.pdf) als Umkehrung der Poolidee?

    Wie und wo kann unabhängiger, investigativer Journalismus, den unsere Gesellschaft und unsere Demokratie brauchen, nicht nur überleben, sondern gedeihen?
    Muss er sich nicht auch bewähren- außerhalb des geschützten Raumes der öffentlich- rechtlichen Sender und der Flagschiffe der Zeitungsflotte?

    Antworten
  17. 30. April 2009, 10:56 Uhr, von Ramona
    067

    Ups, der Browser hat sich erholt!

    OT
    Nur schnell an alle ein schönes langes Wochenende.
    Mein DSL-Anschluss hat gestern wieder den Geist aufgegen, Rechnungn ist aber bezahlt!:-)
    Also über mein Schweigen nicht wundern. Ich mache ein unfreiwillige Kommunikationspause:-(
    @Dowanda – Überraschung!

    Antworten
  18. 30. April 2009, 11:04 Uhr, von Noisa
    068

    @Martina :)
    @Ramona, ich schließe mich an.

    Einen netten 1. Mai und ein schönes Wochenende! :)

    Antworten
  19. 30. April 2009, 11:34 Uhr, von Urs Bürgi
    069

    @Miranda, da ist’s mir auch passiert, die „Abwesenheit“, natürlich Lucca, war aber beim Marktplatz in Siena mit dem berühmten Pferdecorso, weil ein anderes Thema „überlagerte“. Berlusconi ist doch ein „aussterbender Saurier“, so was kann Dich doch nicht abhalten, ein Blumengeschäft oder eine Kinderkrippe, eine Waldorf-Schule oder etwas zu machen, was aus Deinem Herzen kommt und für Dein Herz ist. Du wirst sehen: entweder ist Lucca und das Leben dort eine „Illusion“, oder Du lebst mit dem Verstand und Dein Herz wird traurig sein, weil Du weder mit ihm siehst, noch auf es hörst, noch ihm entsprichst. Natürlich sind diese „Auseinandersetzungen“, „geistigen Übungen“, der intellektuelle touch dieses Blogs ganz unterhaltsam, verweist auf manche mögliche Sichtweise, aber es ist nicht das Spiegelbild des Lebens, es sind Themen, die unmittelbar mit uns und unserem „Glück“ wenig bis nichts zu tun haben. Und es droht dann die Gefahr, dass wir „an uns vorbei leben“, unsere Intention ignorieren und eben dort ankommen, wie in dem von Dir zitierten Text „der alten Dame“, in der Traurigkeit. Warum ich das sage? Einfach so, am Beginn des Frühlings und am Ende des April, vielleicht zu mir selbst, als Merkzeichen. Ja, ich werde den Lago grüssen, il Ticino erwacht, Kamelien, 1000 Blüten, Farben, Lichtspiele des Wassers, der Sröme aus den Tälern, die wohltuende Wärme, das schmeichelnde Abendlicht (Rembrand schaute nur zu dieser Zeit seine „models“ in den Gassen an), die Märkte, die „piazza“, die Restaurants, die Cafès, die „outdoors“, eben, all‘ das, was das Herz erfreut und den Verstand beruhigt. Ciao, cara.

    Antworten
  20. 30. April 2009, 11:46 Uhr, von Urs Bürgi
    070

    @Miranda, Korrektur:war zu schnell. „Rembrandt“ und „Ströme“, natürlich.
    Bin mit dem Kopf schon „im Süden“.

    Antworten
  21. 30. April 2009, 12:16 Uhr, von Dowanda
    071

    http://tinyurl.com/dltb7m

    Auch ne Form von Überlebenskritik – online.

    Antworten
  22. 30. April 2009, 16:24 Uhr, von Miranda
    072

    @ Du schreibst sehr schön…freue mich über deine Wortwahl.
    Wenn du am meinen geliebten L ago Maggiore bist und es auf die ital Seite schaffst und viel zeit hast empfehle ich dir Samstag Abend das Ristorante Usignolo in Trarego Viggiona, ein wunderbares Buffet und einen wunderbaren blick 900 m über den Lago…

    Heut am letzten Tag unseres Seminars haben wir ein Zietungswokshop gemacht, wie führen wir Kindern an das Medium Zeitung heran, hatten die FAZ gestern angeschrieben, der Workshop war um die Ecke im Gallus, die lieferte uns prompt Gratisausgaben, aus diesen Zeitungen schnipselten wir in vier Gruppen a. Bilder
    b. Piktogramme
    c. Wörter aus Schlagzeilen
    d Überschriften,

    es wurde in zwei Schritten gearbeitet, erst thematisch das Ausschneiden der Buchstaben und dann im zweiten Schritt aus dem ausgeschnittenen mussten wir eine Geschichte erfinden die thematisch zu uns passen sollte, kamen sehr skurrile z.T aber sinnvolle Dinge heraus..Wie kann man Kindern die Zeitung näherbringen dass es Sie für ein selbstverständliches Medium neben Fernsehen und Internet wird… musste dabei sehr an die hier geführte Diskussion denken, dass die Zeitung vom Aussterben bedroht ist und die Schulkids von mir in 15 Jahren das I-Paper haben und scrollen statt umblättern…
    Wenn ich am Montag nicht in einer Flut von Mails und Abrechnungen versinke nach zwei Wochen Abwesenheit, und auch den Weg aus meinem kleinen Büro finde plane ich mit den Kids auch einen Zeitungsworkshop und bin gespannt was sie zu diesem Thema denken!

    Antworten
  23. 30. April 2009, 16:37 Uhr, von Mafalda
    073

    @Dowanda 29/4 21:16

    „Geld“ und „Rendite“ sind keine Negativbeispiele. Aber nehm mal an, geht Dir wie mir, willst auch nicht nur mit Geld „belohnt“ werden. Manch anderes zählt auch.

    Journalisten haben „weiche“ Ware zu verkaufen: Nachrichten. Nach welchen Kriterien werden sie bewertet? Tauchen diese auch in Verlagsbilanzen auf außer unter der Prämisse „verkauft sich gut bzw. schlecht“?

    Der Aufwand einer sauber recherchierten Reportage. Juristisch einwandfrei (grad bei „Unbequemem“). Der Komplexität gerecht werdend. Empathie für die Leserschaft des Mediums. Gleichermaßen für die Verlagsleitung. Eigene Ansprüche.

    Kriterien, die Du professionsspezifisch bei Deiner Arbeit anlegst. Wie ich bei meiner. Bilanzrelevant?

    Antworten
  24. 30. April 2009, 17:16 Uhr, von Dowanda
    074

    Zum Thema Kapitalismus – passt zwar nicht ganz, aber ich finde den Artikel super. Er befasst sich mit dem Wandel vom Sparkapitalismus, also der Auseinandersetzung mit realem Geld, hin zum Schuldenkapitalismus – dem Schaffen realer Werte mit virtuellem Kapital.
    http://tinyurl.com/d87hxq

    Antworten
  25. 30. April 2009, 17:21 Uhr, von Dowanda
    075

    @Mafalda
    Bilanzrelevant: Ja. Aber nicht gleich sichtbar. Da sich heutzutage alles sofort rentieren muss, wird nur noch auf den schnellen Effekt geschielt anstatt auf die Nachhaltigkeit. Geld ist für beides ein Mittel zum Zweck.
    Für klug Agierende in Wirtschaft und Politik ist das langfristig auf einen gesellschaftlichen Ausgleich bedachte sicherlich das Angestrebte. Zuviele allerdings orientieren sich an persönlichen Vorteilen, sei es in bar oder in Naturalien vertikaler und horizontaler Art (siehe dazu „Ermitteln verboten“ von Jürgen Roth).

    Mein Link von 17.16 Uhr hat das u.a. auch das zum Thema.

    Antworten
  26. 30. April 2009, 18:08 Uhr, von Mafalda
    076

    @ Dowanda
    schätze Dahrendorf sehr. Und seine Ausführungen tragen für mich teils zur Erhellung, teils zu Widerspruch bei. Kanns jedoch noch nicht konkretisieren.

    Ein Hinweis auf meine wildfliegenden Gedanken:
    Hat z.T. was zu Tun mit den Antipoden Max Weber´s Protestantismus/Arbeitsethik und katholischer Soziallehre (wobei die ja so antipodisch gar nicht sind :-)) und meinem „Bauchgefühl“, dass heute allein mit Lohn honorierte Arbeit – und den damit einhergehenden „Bonbons“ in der Freizeit – allein identitätsstiftend sein soll. Ein „Investmentbanker“ ist nicht allein das. Ein „Hartz IV – Empfänger“ ebensowenig. Beide „verdienen“ z.B. unterschiedlich Geld. Aber: die Fähigkeit zur Lebensbewältigung in realen Krisen ist – meine These – bei „Hartz IV“ besser als bei „Investment“. Welche Wertigkeit liegt wo?

    WDR2 „Arena“: Wie wichtig sind die Gewerkschaften?

    STERN: „Gefeuert – Das Märchen vom Kündigungsschutz

    Antworten
  27. 30. April 2009, 18:32 Uhr, von Dowanda
    077

    @Mafalda
    Die Lebensbewältigung ist bei HartzIV wohl deswegen leichter weil die Fallhöhe geringer ist – während sich ein Investmentbanker wohl mit Mühe an den Lebensstil gewöhnen wird, den ihm das Auskommen nach dem Platzen der grossen Blase gewährt.
    Das war jetzt sehr verallgemeinernd und plakativ. Zugegeben :-)

    Allen ein schönes verlängertes Wochenende. Als Liberale hat man am 1. Mai trotzdem (oder gerade deshalb!?) frei. Daher werde ich mir morgen das pink apple in Zürich geben – vorausgesetzt in der Bahnhofstrasse trifft mich kein Pflasterstein oder Gummigeschoss an der Birne. Schmatzerchen an alle, die eines wollen. Und die keines wollen, kriegen grad extra eines *g*

    Antworten
  28. 30. April 2009, 19:02 Uhr, von Mafalda
    078

    @ Dowanda
    vorm We noch eine andere Sicht: ist „Fallhöhe“ das Kriterium? Fall von wo?was? Ist „Investmentbanker“ nicht auch Mensch, dessen Suppe auch nur aus Wasser und Gemüse (oder Surrogaten desselben) besteht? Lebenszufriedenheit und damit Resilienz gegen Krisen möglicherweise ein Faktor, der nicht nur vom Kontoauszug abhängt?

    Der 1. Mai gehört allen. Sollte jedoch nicht vergessen werden, was ihn begründete: 1919 sollte er ein Feiertag sein, um Randale – welcher Art auch immer – in Berlin zu verhindern. Haben sich ein paar Leute so ausgedacht…

    Habe im Garten von Bekannten frischen Waldmeister entdeckt – da sollte sich doch was damit anfangen lassen!

    Jetzt erst Mal Hexennacht, oder Tanz in den Mai oder einfach nur schönen Abend – mit oder ohne Feier.

    Antworten
  29. 30. April 2009, 19:05 Uhr, von Martina
    079

    Ich wünsche mir dass keine von euch heute schlechte Laune hat, und entschuldige mich im voraus, in meine Posteingang stand heute diese mail (die ich gerade gelesen habe weil im Training ist man so wie WEG von das Welt!):

    Ein Dieb, ein Präsident und ein XXX Mitarbeiter kommen in die Hölle. 
Der Teufel fragt sie, ob sie noch jemanden anrufen möchten.
    Der Dieb antwortet: „Ja, ich würde gern noch meine Freunde anrufen, die mir beim letzten Bruch geholfen haben.“ – „OK“, antwortet der Teufel, „hier unten in der Hölle wird jede Minute, die man nach oben telefoniert, aber mit 1 Tag Fegefeuer abgerechnet!“ Das ist dem Dieb egal, er ruft seine Kumpanen an und gibt nach 30 Minuten das Telefon wieder ab.
    „Alles klar, das macht 30 Tage Fegefeuer“, gibt der Teufel noch an den Dieb weiter.
    Der Präsident möchte ebenfalls telefonieren, die Berechnung ist ihm bekannt. Er ruft seine Frau, seine Kinder und seine Minister an und gibt nach etwa 60 Minuten das Telefon zurück.
    „Du kennst die Regeln, also 60 Tage Fegefeuer für Dich“, entgegnet der Teufel dem Präsidenten.
    Der Mitarbeiter vom XXX sagt daraufhin: „Ich muss noch meine Kollegen anrufen, Anweisungen zum Bearbeitungsstand durchgeben, 159 Postkorbeingänge umverteilen, die Mehrarbeit an den Samstagen und diverse Telefondienste koordinieren“ Er nimmt also das Telefon und telefoniert. Es dauert 1 Stunde, 2 Stunden, 3 Stunden … Nach 12 Stunden gibt er das Telefon ab.
    Daraufhin der Teufel: „OK, Du kannst gehen.“
    Der Dieb und der Präsident sind entsetzt: „Warum darf er gehen, er hat für mindestens 2 Jahre Fegefeuer telefoniert?!?!“
    Teufel: „Anrufe von Hölle zu Hölle sind gebührenfrei.“

    sorry ;-)

    P.S. an Alle wünsche ich: un fine settimana appagante.

    Antworten
  30. 30. April 2009, 19:13 Uhr, von Mafalda
    080

    Warum entschuldigen @martina? :-)))

    Antworten
  31. 30. April 2009, 19:46 Uhr, von Martina
    081

    @Mafalda: weil das Komplet O.T. war.

    ;-)

    P.S. Sollte nicht Frühling sein? 1 mm nach meine Fenster Glas scheint der Regen wie niemals in Frühling… :-(

    Antworten
  32. 30. April 2009, 20:05 Uhr, von Dowanda Gefällt einem Leser
    082

    @Mafalda
    Meine Mam hat mir letzten Sommer Waldmeister in Grappe angesetzt. Das kann ich nur empfehlen.
    Viel Spass in jedem Fall, geniess die freien Tage.

    Antworten
  33. 30. April 2009, 20:28 Uhr, von Mafalda
    083

    @ Dowanda
    schönes Rezept! Werd testen sobald´s geht. Genieß Pink Zurich!

    @Martina und überhaupt
    da ich „Blog-Höhlenmalerin“ bin, was bedeutet O.T./OT?

    Antworten
  34. 30. April 2009, 20:46 Uhr, von Martina
    084

    @ Mafalda: O.T. wie
    Off Topic= Fuori tema (o fuori gioco :-))= nichts von diese Thema die hier angesprochen ist.

    Fehlen mir andere Worte :-(

    Antworten
  35. 30. April 2009, 20:51 Uhr, von Mafalda
    085

    @ Yolande Langendijk
    Yep.

    Wieder jagen Neuigkeiten durch sämtliche Gänge:

    Anschlag an Koninginnedag. Davor „Beatrix tritt möglicherweise zurück“.

    Yolande hoe zijn de nieuws in jouw streek – wie kommt das bei Euch an?

    Ist ja auch so ein Phänomen:

    eine Nachricht erscheint. Und… Ticker, Blogs, Last News rasen, um nur ja „am Puls der Zeit“, „Nabel des Geschehens“ zu sein.

    Z.B.:

    – Magath wird Manager/Trainer auf Schalke. Mein erster Gedanke: welches Gerücht wird da wieder durch die Straßen getrieben.

    – Schweinegrippe; war insofern als ich Gänse/Ente/Hühner zeitweilig hüte in punkto Vogelgrippe schon immunisiert.

    Die Verlautbarungen widersprüchlich: Jaaa, Tamiflu hier in Deutschland ist genug da.

    Im Netz scheint der illegale Handel damit zu blühen.

    Die Grippe beherrschbar. Aber WHO bzgl Pandemie besorgt.

    Und ja, nun hör ich von Appeldoorn, und will von Yolande wissen: hey was ist da.

    Dabei bin ich nur Klein-Ego. Keine Journalistin.

    Antworten
  36. 30. April 2009, 20:56 Uhr, von Mafalda
    086

    @ martina
    gracie tanto. Auch Dir einen schönen 1. Mai. Wie sieht der in Italien aus?

    Weiß nicht, wo Du lebst, aber wünsche Dir, spätestens Morgen Sonne statt 1mm Regen! Und schönen Feiertag! Mit Grappe in Waldmeister? Oder so…

    Antworten
  37. 30. April 2009, 23:09 Uhr, von Martina
    087

    Ich habe not-nacht dienst – gerade kommuniziere mit jemand in Skp- verschiedene Welt online! Unglaubliche situazion!
    @Alle: Buonanotte

    Antworten
  38. 30. April 2009, 23:26 Uhr, von Miranda
    088

    @Martina

    dir auch Bouna Notte und allen einen schönen Feiertag !!!

    Antworten
  39. 1. Mai 2009, 9:30 Uhr, von Anja
    089

    Welcher Journalist oder Verleger hätte momentan nicht gerne eine Glaskugel, um in die Medienzukunft zu blicken. Was würden sie darin sehen? Wie ich morgens bei einer Tasse Kaffee in mein Zeitungslesegerät starre, auf das täglich und automatisch die News geladen werden? Oder gibt es in der Zukunft irgendwann doch den Punkt „Back to the roots“ und es wird weiterhin am Frühstückstisch knistern…?
    Gut dass es diese Glaskugel nicht gibt, no risk, no fun!! ;-)
    Dazu passt das Zitat von Robert Ménard, Gründer der Organisation „Reporter ohne Grenzen“: „Wenn Du etwas erreichen willst, musst Du bereit sein, Risiken einzugehen“

    Ich bin der Meinung, Verleger hätten momentan eine riesige Chance, mir als Leser selbstbewusst und voller Esprit zu vermitteln, warum ich Ihre Zeitung lesen sollte. Stattdessen lähmt die Angst vorm Internet und die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise eine ganze Branche. Die meisten Leser möchten nicht immer die aktuellsten Meldungen, das ist auf Dauer doch gar nicht zu verkraften. Es geht um mehr, es geht um glaubhaften, spannenden, mitreißenden und überraschenden Journalismus. Ich möchte in der Zeitung einen Artikel lesen, den ich mir im Netz niemals angeschaut hätte, weil ich gar nicht wusste, dass ich mich dafür interessiere ;-) Und ich möchte Wahrheiten lesen, keine kurzfristige Meinungsmache oder Verknüpfungen mit wirtschaftlichen Interessen.
    Aber vor allem möchte ich dieses Gejammer nicht mehr hören, das einfach nur aus Angst vor einer unbestimmten Zukunft resultiert. Ich würde mir wünschen, dass über Qualität diskutiert wird. Und wenn aufgrund eines „Überangebots an Information“ einzelne Zeitungen mangels Qualität vom Markt verschwinden, dann muss dies so sein. Manchmal ist auch einfach nur schlechtes Management und Ideenlosigkeit an sinkenden Auflagen schuld und nicht zwangsläufig das Internet oder Anzeigenkrisen!

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  40. 1. Mai 2009, 9:51 Uhr, von Miranda
    090

    @Anja

    dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen.
    Ja keiner hat diese Glaskugel, doch würden Propheten jetzt gut Geld verdienen. Am schlimmsten ist der ständige Blick nur aus dem defizitären hinaus, man schaltet da automatisch irgendwann mal ab. Zumal nur „Bad News“ good News sind für die Auflage.
    Mir ging das die Woche so als ich den aktuellen Spiegel Titelbericht las, als die Krise jetzt mit der von 1929 verglichen wurde, ja ich weiß es ist ernst aber es nützt uns nichts jetzt diese Angst vor dem Ungewissen zu schüren.
    Manchmal möchte ich nicht mir ständig vor Augen halten was uns Journalisten aus ihrer subjektiven Wahrnehmung oder Annahme als Wahrheit verkaufen, sondern noch selbst fühlen können und ich kann diese Krise zwar wahrnehmen aber trennen von meiner eigenen Wahrnehmung.
    „Ich weiß dass ich nichts weiß“( Platon) ist das einzig sichere gerade, um so wichtiger ist die Welt um mich herum „Micro ist the Macro“( Alanis Morisette) Ich kann nur bei mir und im meinen Umfeld schauen mit diesem verlogenen Getue achtsam umzugehen und das „scheinhaft Wahre“ zu entlarven und die Authenzität vorzuziehen.

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  41. 1. Mai 2009, 10:19 Uhr, von Mafalda
    091

    @ Anja
    Hinreissend! Ja, „Esprit“ das richtige Wort! Warum Zukunftsängsten mehr Raum geben, als dem Mut, der Kreativität im „Hier und Jetzt“? Zukunft kommt von alleine. Aber der Boden will NUN bestellt sein (Passend zur Jahreszeit…)!

    Und eine Pflanze wächst nicht, wenn man immer wieder buddelt und zupft, um zu gucken, was sie macht.

    @ Miranda

    Letztlich können wir persönlich nur unseren kleinen Stein ins Wasser werfen und – in der Reflexion – sehen, welche Kreise er zieht.

    Aber werfen sollten wir – sprich: eigenen Standpunkt finden – sonst tut sich nichts.

    Halte selbst auch nichts von der peniblen Vergleichsführung des Spiegel-Artikels, der Lähmung und Verstrickung durch den Blick auf die Zeit vor 80 Jahren. Sicher, der „Blasenplatzcharakter“ ist eine Parallele. Doch sollte das in einer Analyse des Hier und Jetzt nicht den Blick verkleistern. Sonst können wir nicht lernen.

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  42. 1. Mai 2009, 10:22 Uhr, von Mafalda
    092

    nochmal @ Miranda
    die sogenannten Propheten verdienen ja heute gut Geld. Stets neue Prognosen – zu was auch immer.

    Und sie tun damit -s.o.- den Pflänzlein, die wachsen sollen, keinen Gefallen.

    Antworten
  43. 1. Mai 2009, 10:39 Uhr, von Anja
    093

    ich möchte ergänzen,
    no risk = no fun = no change = no success

    Schönen 1. Mai!

    Antworten
  44. 1. Mai 2009, 20:02 Uhr, von Walter
    094

    The Wall Street Journal. Die Gegenüberstellung sagt Online und Print ergänzen sich. Online ist schneller, Print liefert den Überblick.
    WSJ kostet in beiden Versionen, die NYT online ist umsonst und auch noch mit der SPON International verlinkt. (tinyurl.com/nmw0)
    Aus dem Spannungsverhältnis kann auch eine Symbiose werden, wie die Beispiele zeigen.
    Der weltweite Struktur- und Kulturwandel spiegelt sich in den Medien wider. Dies ist notwendig und kein Grund zu verzweifeln. Weniger klar ist, wiesehr sich der soziale Wandel einer Gesellschaft, flexible Arbeitsmodelle, Mobilität und auch das Älterwerden auf die Medien auswirken werden.
    Unsere Lebensmodelle favorisieren die allzeitige Verfügbarkeit, Information- on demand.
    Ältere Menschen lesen weiterhin Zeitungen, die nicht in erster Linie für sie gemacht sind, sondern sich besonders an die Gruppen der Erwerbstätigen und berufsmäßig Interessierten wenden.
    Die Übereinstimmung von Form und Botschaft ist nicht mehr so selbstverständlich wie in den Zeiten vor der Welteroberung durch das Internet.
    Vielleicht wird es zukünftig differenzierte Angebote je nach Alter und persönlicher Präferenz geben, nicht im Nachrichtenteil, durchaus aber im Feuilleton, Sport und Wirtschaftsteil. Zeitung wird sich ebenso verändern wie sich unser Leben verändert.
    Wir dürfen gespannt sein, auf jeden Fall jedoch zuversichtlich, mit und ohne Fun.

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  45. 1. Mai 2009, 20:04 Uhr, von Walter
    095

    Der fehlende Link.

    Antworten
  46. 4. Mai 2009, 11:37 Uhr, von Walter
    096
    Antworten


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