Warum die Gesellschaft den Qualitätsjournalismus braucht
Stellen Sie sich vor, Sie säßen an einem sonnigen Sonntagmorgen in einem Sessel, Tee oder Kaffee auf dem Tischchen neben sich, und läsen eine Zeitung. Das ist es, was ich als Außenbeobachter sehen könnte, wenn ich Sie bei dieser Tätigkeit betrachtete: einen glücklichen Menschen, eins in Geist und Körper, in entspannter Haltung der Lektüre und dem Nachdenken darüber gewidmet. Und stellen Sie sich dann vor, dass dieses Bild täuscht. Dass es nur entstanden ist durch eine komplexe computerbasierte Reizgeneration und -verarbeitung meines Gehirns.
Das Leseerlebnis und seine Beobachtung ist nicht mehr als das Ergebnis verbundener Gehirne, gelagert in einer Nährstofflösung und verbunden durch Drähte, die Neuronen mit einem Computer verschalten. Der simuliert durch seine Impulsgenerierung eine virtuelle Erlebnis- und Erfahrungswelt, die dem Gehirn vorgaukelt, es befinde sich noch immer im Kopf eines Mensch und dieser Mensch sei einer von vielen auf der Welt, die auch alle ein eigenes Gehirn hätten. Nichts davon träfe zu. Es gäbe keine Welt. Es gäbe nur eine softwarebasierte komplexe Generierung von elektrischen Impulsen. Eine virtuelle Welt eben.
In diesem Gedankenexperiment vom „Gehirn im Tank“, das seit Jahrzehnten immer wieder Kunst, Literatur und Wissenschaft beschäftigt mit der Frage, wie Bewusstsein, Wissen und Welterfahrung eigentlich zusammenhängen, steckt ein überaus aktueller Bezug: Wie nehmen wir Informationen auf, woher kommen sie und welches Weltbild entsteht dabei? Bei dieser Frage deutet sich ein Paradigmenwechsel an.
Bislang ist es der Journalismus, der die Menschen mit Neuigkeiten aus der Welt versorgt, sie durch gut recherchierte und erzählte Geschichten interessiert und fasziniert. Das bringt z. B. nicht nur dem Leser einer Tageszeitung ein Lesevergnügen, es sorgt auch für die soziale Synchronisation unserer Gesellschaft. Journalisten beobachten die Welt mit der Aufgabe und Zielsetzung, das Ergebnis ihrer Beobachtung professionell aufzubereiten und es als Nachricht, Bericht oder Reportage wieder in die Gesellschaft einzuspeisen. Diese Informationen machen es möglich, uns in einer komplexen Lebenswelt zu orientieren, uns der eigenen Zugehörigkeit zu dieser Welt zu vergewissern, indem wir uns aus einem Informations- und Themenfundus bedienen, der diese Komplexität reduziert und damit Momente der gesellschaftlichen Verständigung generiert.
Die Aufgabe bleibt, aber sie steht inzwischen unter anderen Vorzeichen. Das Internet hat mit seinen veränderten Möglichkeiten und Formen der Veröffentlichung dem professionellen Qualitätsjournalismus einen bunten Strauß an publizistischen Aktivitäten an die Seite gestellt, bei dem Amateure zu Autoren werden, die eine subjektive, volatile und momentorientierte Berichterstattung praktizieren. Das ist zunächst einmal eine Ergänzung, die eine spannende Herausforderung bekannter Öffentlichkeitskonzepte bedeuten und die Herstellung von Inhalten demokratisieren kann. Doch sie hat Konsequenzen: Wie lässt sich ein professionell angelegter Qualitätsjournalismus noch finanzieren, wenn Informationen im Netz zur Commodity werden und umsonst zu haben sind?
Die Internetunternehmerin Ariana Huffington hat ihre Antwort auf diese Frage vor einigen Tage bei der US-Senatsanhörung zur Zukunft der Zeitung auf den Punkt gebracht: Die Zukunft liegt nicht im Qualitätsjournalismus, der durch ein Mediensystem getragen ist. Sie liegt in einer Kombination aus Bürgerjournalismus und stiftungsfinanzierten Investigativfonds. Den Journalisten und Zeitungsmachern ruft Huffington zu: „If you can’t find your way to that, then you can’t find your way.”
Denken wir das einmal zu Ende: In der Medienzukunft gibt es keinen traditionellen Journalismus mehr. Stattdessen berichten Bürger für Bürger, indem sie ihre eigene Lebenserfahrung und die Beobachtungen ihrer Lebenswelt im Netz veröffentlichen. Und wenn nicht eine Stiftung sich bereit erklärt, für Recherche zu bezahlen, dann beruht diese Bürgerberichterstattung auf nichts anderem als der permanenten Reproduktion und Neukombination von vorhandenen Informationen, so wie sie im Netz längst üblich ist.
Ein Großteil der Inhalte, die in Weblogs und auf Social Networking Sites präsentiert und diskutiert werden, stammen aus der Recherche und Publikation der traditionellen Medien. Ohne deren Angebote, wären viele Weblogs inhaltlich eine wüste Ödnis. Das schmälert nicht ihre Leistung, neue Perspektiven in die öffentliche Diskussion einzubringen und bestehende Informationen intelligent neu aufzubereiten. Aber es lässt aufscheinen, wie diese Medienzukunft ohne Journalisten aussehen könnte: Wie in einer Dienstleistungsgesellschaft, in der sich alle nur noch gegenseitig die Haare schneiden, bereiten wir am Computer die Informationen der anderen aus dem Netz neu auf, gefangen in einer Zeit- und Inhaltsschleife der fortwährenden Reproduktion und Rekombination des Immergleichen.
Wie kommt dann das Neue in die Welt? Gar nicht. Es wird lediglich simuliert als Ergebnis der innovativen Verlinkung von Altbekanntem. So entstehen auch „Nachrichten” wie die über den bevorstehen Konkurs der Fluggesellschaft United Airlines, die im vergangenen September die Medien und Börsen aufrüttelte. Die Software, mit der Google die Websites von Zeitungen nach News durchsucht, hatte einen sechs Jahre alten, undatierten Beitrag des „Sun Sentinel” über den bevorstehenden Konkurs der Fluggesellschaft einfach neu datiert und damit zur „Nachricht” gemacht. Der Aktienkurs stürzte daraufhin um 75 Prozent ab. Die softwarebasierte komplexe Generierung von „Nachrichten”. Eine virtuelle Informationswelt eben.
Wollen wir unsere informationelle Zukunft entwerfen als Netzwerk verschalteter Neuronen und verlinkter Datenströme, getrieben durch ein Programm, das immer Gleiches rekombiniert, um es uns als Wirklichkeit zu präsentieren? Wenn nicht, dann brauchen wir weiterhin den professionell organisierten Ausbruch aus diesem Kreislauf. Wir brauchen Menschen, die von ihrem Schreibtisch aufstehen und sich von ihrem Computer lösen, um zu beobachten, was in der Welt geschieht. Wir brauchen Menschen, die unter Recherche mehr als die Eingabe eines Begriffs in eine Suchmaschine verstehen. Die mit anderen Menschen sprechen, um zu verstehen, was sie bewegt und ihr Leben bestimmt. Wir brauchen Menschen, die diese Geschichten so erzählen können, dass andere sich für sie interessieren.
Für all das brauchen wir den Qualitätsjournalismus, der es sich leistet, Reporter in die Welt zu schicken, die recherchieren, ihre Beobachtungen zurückbringen und uns das Neue erzählen. Wir brauchen ihn als Schmiermittel für den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft, die in sich verstummt, wenn es keinen Fundus gemeinsamer Themen mehr gibt. Und wir brauchen ihn gegen die soziale Langeweile, die entsteht, wenn die Quelle der unterscheidbaren Themen und Inhalte versiegt.
Sich dabei allein auf den Goodwill von Stiftungen oder anderen freiwilligen Geldgebern zu verlassen, reicht nicht. Es ist an der Zeit, eine ernsthafte Debatte darüber zu führen, dass Qualitätsjournalismus zu den Institutionen einer freien und demokratischen Gesellschaft gehört – so wie freie Wahlen, freie Gerichtsbarkeit und die Trennung der Staatsfunktionen. Wir brauchen ihn – ob gedruckt, gesendet oder im Internet. Deshalb muss er finanzierbar sein, als Hauptangelegenheit, nicht als Nebentätigkeit.
Eine Gesellschaft, die ihre soziale Synchronisation durch Journalismus zur Liebhaberei erklärt, darf sich nicht wundern, wenn diese Liebhaberei auch nicht steuerlich abzugsfähig ist. Es reicht daher nicht, fortwährend über neue Geschäftsmodelle im Internet zu philosophieren und Werbeeinbrüche zu beklagen. Der Journalismus muss sein Überleben auch selbst in die Hand nehmen und für sich argumentieren. Er muss seine Kunden überzeugen, dass journalistische Qualität einen sozialen Wert hat, der wiederum eines materiellen Gegenwerts bedarf. Und dafür muss eine Gesellschaft bezahlen.
Im Roman „Empörung” stellt der junge Protagonist Marcus Messner sich in der Postmortem-Erzählung seines Lebens die Frage, wie lange er noch mit seiner erinnerten Vergangenheit leben muss und wie lange er diese noch ertragen kann: „Körperlos in dieser Grotte der Erinnerung, erzähle ich mir rund um die Uhr in einer uhrenlosen Welt immer wieder meine eigene Geschichte und habe dabei das Gefühl, dies schon seit Millionen Jahren zu tun.” Die Vorstellung, das solle ewig so weitergehen, löst beim Erzähler ein grenzenloses Unbehagen aus. Beim Leser übrigens auch.








Ach zu Heinemann,
ich habe im Schrank die heiße Trinkschokolade von demselbigen Laden, die sich nur in der heißen Milch auflöst und die nach einem Hauch von Pfeffer schmeckt, wunderbar und dass passt hier auch zum Wetter, passt zum Kranksein und zum vergeblichen Filmschnitt..also für wen soll ich eine mitmachen?
@Miranda, @Noisa, was bin ich heute für ein vergessliches Meitschi! Danke, dass ihr mich suchtet, nach mir fragtet, ich überlas es und dann war mein Synapsenbündel voll mit Blogbeiträgen, die es zu verarbeiten galt, und da braucht mein System etwas Zeit und euer “sie-hat-wohl-was-zu-sagen” wurde einen Augenblick zurückgestellt. Keine Wertung, sondern ein “Mengenproblem”, das jetzt aber gelöst ist. Je zwei Ch-trüffel für euch.:-)))Merci encore une fois.
ich kann aber auch Cantuccini mit Vino Santo anbieten, wenn wir mal schnell von Düsseldorf in die Toskana gehen wollen aber für Vino Santo ist es noch zu früh…
@Miranda, gerne, da bin ich dabei. Köstlich. :)
Urs :)
“Köstlich” bezog sich auf die trinkbare Schokolade… Die anderen Empfehlungen haben auch was.
okay bin dann mal in der Küche..
@MM warum wird die Zeit hier nicht umgestellt???
@Miranda, für einige Zeitgenossen nicht. Ich hatte vor einer Stunde einen stutzbetrunkenen Herren am Telefon:-))
https://www.konditorei-heinemann.de/
@Noisa, nur um es richtig zu stellen: Du hast ein Bezugsverhältnis 1:100 aufgestellt, das wär’ wirklich sehr knapp, der Beitrag in toto und der Absatz waren mehr wert, sonst ist sie enttäuscht und meint gar, wir hätten die Tiefe, die Bedeutung, die Qualität ihres Postings nicht erkannt, falsch eingeschätzt. -manus manum lavat,- “eine Hand wäscht die andere”, würde unsere österreichische Bankerin sagen, und die machen es dort auch, ähnlich wie in Italia. Also, auch als Lob und als Anreiz für MM, damit sie weiter macht und den Standard hält: 300gr. kosten € 15,75, also ich spendier’ 900 gr, sie sollen ja frisch sein und sofort verzehrt werden, sie kann ja abgeben an AW, dann ist’s gut und alle haben was davon. Und beim nächsten Mal gibts Pralinen, Marzipan in Schoko und sonstige “süsse Schweinereien”. Was meinst?
@Miranda, für ein Glas hervorragenden Roten ist’s “nie zu früh, eher zu spät”, – ohne dass ich darauf ein Copyright erhebe!!;-)))
@Miranda
Es stimmt auch das (Privat)Fernsehen blöd macht. Ich vermisse es vornezu mehr mich mit den denselben Leuten noch so unterhalten zu können wie vor zehn Jahren noch.
Was daran liegt, dass wir nicht mehr das gleiche Medienverhalten haben.
@Ramona, sage mir, mit wem du am Telefon verkehrst, und ich sage dir, wieviel Promille ihr zusammen habt. Du hast aber auch Probleme, Du Wasserplantscherin.
*lach*
900 gr! Großzügig von Dir, @Urs. Ja, und es ist angemessen. Hör mal, ich will mich daran aber auch beteiligen!
Die Trüffel haben Suchtpotential, sag ich Euch. Ich kaufe daher lieber kleinere Einheiten, bin einfach nicht so diszipliniert. Falls es Frau Meckel und Frau Will auch nicht sein sollten, dann darf ich kurz erwähnen, dass die Kugeln recht viel Alkohol enthalten und ordentlich Kalorien. :)
@Noisa, nicht “grosszügig”, sondern qualitätsbewusst, Frische ist alles, Menge ist out. Wir machen es so: diesmal zahl’ ich, danach Du, vielleicht mag sie auch Sachertorte aus Wien, und lädt uns dann ein? Gegen Kalorienentfaltung und -Anreicherung, da lassen wir uns von Ramona beraten, sozusagen Genuss ohne Reue, weil wir den Rhein hoch paddeln, von z.B. D’dorf bis Basel, dann haben wir alles. What a feeling.
Wau! :))
Ich gebe da auch was dazu, natürlich aber ich dachte wir verteilen die unter uns, Frau Meckel hat bestimmt selbst eine Quelle außerdem, glaube ich reicht bei Ihr 50 g, zumal ich zu glauben wisse dass sie Champagner nicht in Schokoladentrüffelform bevorzugt…
http://www.veuve-clicquot.com/
@Noisalein, jetzt wird mir klar, warum Du in manchen Beiträgen “out of bounds” bist, sagen andere. Der Allohol in diesen chlini Kügeli. Das ist’s. Dein Outing ist aber saustark. Hast Du noch andere “Disziplinschwächen”? Lass’ es raus, Du kriegst Absolution, gegen “5 Rahmtäfeli”. Einverstanden?
@Downada
manchmal wünscht ich mir die Zeit zurück mit nur drei Fernsehprogramm und den HR haben wir nur grizzelig empfangen da unsere Hausantenne Schrott war…würde da höchstens noch Arte und 3 Sat dazunehmen, aber ich habe meine Fernbedienung neu programmiert und RTL und Konsorten nach hinten verbannt…es ist einfach nur scheußlich was dort für ein Schrott produziert wird…
obwohl ich muß mich outen, es gab Serien die ich Vox und Pro 7 entdeckt habe inzwischen aber auf DVD schaue…
natürlich Dowanda
ist dass eigentlich aus Grüne Tomaten ?…ein Film den ich sehr liebe…
und Urs, deine vorzügliche Barolo Einladung steht doch hoffentlich noch…
@Miranda, ja, ich sag’ manchmal, bei guten Tropfen: “Das Wenige, das ich esse, das kann ich auch trinken”. Es ist auch einfacher zu konsumieren, und man beisst sich nicht so leicht die Zähne dabei aus, oder?
:)) @Urs, glaub mir, wenn ich tagsüber noch diese Trüffel essen würde, dann wäre voraussichtlich jeder Kommentar hier einzeln freizuschalten. ;) Nein, es ist vielleicht meine rheinländische Art…
@Miranda, sowas hatte ich auch irgendwo gelesen. Danke für den Link. :)
Könnt ihr mir gerade die Frage beantworten warum wird ein Beitrag nicht freigeschaltet, in dem ich auf die Aktion kein Kölsch für N……hinweise letztes Posting…, ist es alleine dass Wort was es nicht zu schreiben gilt?
@Noisa, lieber “rheinländisch”, als “sauerländisch”, oder gar “ohne Vaterland”. Nein, Du bist ok., und wer das nicht ab kann, der kann ja was anderes lesen. Angebote gibt’s reichlich, das Netz ist voll, ist halt mühsam, selber die Dinge zu erarbeiten und “den Hafer von der Spreu zu trennen”, wie @F. moniert. “Der Vorleser” ist ein anderes Thema, und daher muss man’s selber machen. ;-)))
@Miranda
Zeig mir Deine Fernbedienung und ich sage Dir wer Du bist.
Ich kann mich auch an die wunderbaren Zeiten des Ameisenrennens nach 24 Uhr erinnern, als es noch keine RundumdieUhrProgramme gab mit entweder schlechten Serien oder barbusigen Moderatorinnen, die Autos mit zwei “f” auf Leitung 13,14,15 und 28 suchen.
Und ja, ist an die “Grünen Tomaten” angelehnt.
Urs, 13:00 Uhr
Das war kein Problem, eher lustig. Ich hatte mich verwählt und der Herr meinte sich mit mir unterhalten zu müssen.
Übrigens, ich verkehre nicht mit stutzbetrunkenen Menschen und schon gar nicht am Telefon:-)))))
Mir wird schon beim lesen von dem vielen süßen Zeug schlecht. @Miranda, ich nehme den Roten!
@Ramona
Das mit dem Telefonieren üben wir noch. Fragt sich, wer da zu tief ins Schokokonfekt gebissen hat …
obwohl ich so ein Vorleser wirklich klasse finden würde…die Vorstellung dass Hanna lesen lernt dadurch und sich inspirieren lässt durch die Casetten würden mir zur Zeit beim Ital.Intensiv Kurs sehr helfen…
Auch wenn ich mit Hanna aber gerne diskutiert hätte…
In unserer kleinen Konditorei…
Diskussion im Whistle Stop Cafe bei Vino und…
Gebratene Grüne Tomaten
Zutaten für Portionen
4 große Tomate(n), grüne
2 Ei(er)
250 ml Milch
240 g Mehl
120 g Maismehl
120 g Brot – Krümel
2 TL Salz
¼ TL Pfeffer
1 Liter Öl
Zubereitung
Die Grünen Tomaten schneiden in etwa 10 mm Scheiben. Wegwerfen die Ende.
Schlagen zusammen die Milch und Eier mit Schneebesen in einer Schüssel. Streuen das Mehl auf einem Teller. Mischen die Brotkrümel, Maismehl, Salz, und Pfeffer auf einem anderen Teller. Tunken die Tomaten in das Mehl. (beide Seiten). Tunken die Tomaten in die Schüssel mit der Milch und Eier. Und dann tunken die Tomaten in den Teller mit den Brotkrümeln.
Füllen eine Bratpfanne etwa 10 mm tief mit Öl ein, und setzen auf einer Mittelflamme. Legen etwa 4 Tomatenscheiben in die Pfanne und bräunen sie von beiden Seiten.
Tomaten auf einem Papierhandtuch abtropfen lassen.
obwohl ich weiß nicht ob dass lecker ist…
aber kann mir denn keiner die Frage beantworten mit welchen Kriterien die Beiträge freigeschaltet werden???
@Miranda
Das Rezept ist lecker; ist eine meiner Lieblingsbeilagen. Am besten sind dafür richtig fette Fleischtomaten geeignet.
Manchmal schluckt das System Beiträge oder es ist mehr als ein Link drinnen – dann ists auch Essig mit Freischalten.
Kraftausdrücke sind keine Aussortierungskriterium; ich rede da aus Erfahrung.
Der Begriff Wahrheit (Wahrheitsfindung, Wahrheitsgehalt) fiel hier desöfteren. Im Pressekodex heißt es unter Ziffer 2 „…Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben.“
Das klingt so einfach mit der „Wahrheit“. Ein Zeuge wird bei Gericht beispielsweise „zur Wahrheit“ ermahnt, kann aber nur seine subjektiven Eindrücke wiedergeben.
Ich denke schon, dass „Wahrheit“, wenn zwischen eindeutigen und vermuteten Fakten, Wertungen und Meinungen unterschieden wird, recht präzise ermittelt werden kann (Gutachtenstil). An unterschiedliche Wertungen schließen sich unterschiedliche Schlussfolgerungen an. Wenn dies dem Leser kenntlich gemacht wird, kann er das Gelesene besser einordnen. Es ginge sicherlich zu weit, Themen stets im Gutachtenstil aufzudröseln und dann erst mit einem Artikel anzufangen. Gerade bei dem Thema „Pressefreiheit“ könnte ich mir vorstellen, dass hier ein Gutachten hilfreich sein könnte. Ich bin allerdings überfragt, inwieweit die Erstellung von Gutachten zur journalistischen Methodik gehören. Bei einem Gutachten käme man vielleicht zu dem Schluss, dass aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen nur noch ein qualitativ niveauvoller Journalismus förderungswürdig (über Staatshilfe in welcher Form auch immer (Subventionen, Spendenabzug) ist, sofern Verleger aufgrund der wirtschaftlichen Situation zur Erfüllung dieser Aufgabe nicht mehr in der Lage wären.
Konditorei Heinemann ist ein gutes Stichwort, hier kann ich jedem nur die “Gladbacher Knööp” empfehlen!!!
Gleichzeitig möchte ich aber gerade dieses Qualitätsbewusstsein bezüglich dieser Pralinen hervorheben. Hier passiert ja anscheinend genau das, was beim Journalismus nicht funktioniert.
Café Heinemann in Mönchengladbach boomt, die Preise sind eigentlich schon unverschämt und die Arbeitslosenquote in MG liegt bei 12,6%. Wie passt das zusammen? Auf den ersten Blick gar nicht. Da es meine alte Heimat ist, weiß ich, dass es dort zum guten Stil gehört, dort einzukaufen oder samstags mit Freunden dort zu frühstücken. Man erwirbt Lebensqualität und ein gutes Gefühl, zwar zu einem hohen Preis, aber man bezahlt es (gerne).
Auch gute Restaurants setzen sich durch, obwohl ich an jeder Ecke viel schneller eine Pizza oder Currywurst bekomme. Vom Coffee to Go möchte ich gar nicht erst anfangen.
Es ist mir klar, man soll keine Äpfel mit Birnen vergleichen, aber ich bin mir sicher, dass es grundsätzlich ums gleiche Prinzip geht. Wenn ich ein besseres Gefühl für Nachrichten bei einer herkömmlichen Zeitung habe, und man mir dieses gute, echte, wahre und spannende Gefühl auch noch positiv vermittelt, werde ich die Zeitung weiterlesen und mir zwischendurch vielleicht höchstens mal ein schnelles Häppchen im Netz besorgen.
Niemand kann permanent die aktuellste Nachricht verkraften. Auf welcher Grundlage soll man dann denn eigentlich noch diskutieren, philosophieren oder phantasieren?
Was wir leider immer ein wenig vergessen ist, dass es nicht DIE Gesellschaft gegenüber DEN Medien gibt, sondern wir alle zusammen DIE Medien sind. (erinnert mich jetzt gerade an „Du bist der Baum“;-))
Wir bestimmen was Qualitätsjournalismus ist und vor allem was er uns wert ist.
Und noch kurz zum Qualitätsgerangel,
so wie ich hier abends schnell meine Gedanken runtertippe, würde ich niemals einen Leserbrief oder Artikel in einer Zeitung schreiben. Das ist das schöne daran, ich kann mal flott meine Gedanken zu einem Thema kundtun (in erster Linie ja mir selber), und muss nicht x mal Korrektur lesen. Dann würde ich es nämlich erst gar nicht tun.
Soooo viel zu lesen…
Questo Blog profuma di divertimento :-)
Diese Blog es Riech aber von spaß aus :-) zu mindesten das erste verlorenen (von mir) posting mit “Frühâ€? (die ich aber nicht verstehe :-((( weil ich kein Bier mag und ich auch keine alkoholfrei probieren werde). Hier ist schon besser aber mit Rote wein/Cantuccini e Vin Santo ect., ich Empfehle aber auch ein weiß wein, ein “Vermentino di Galluraâ€? mit ausgemacht Ravioli (wer weiß vielleicht passt eine Flasche wein in Koffer in Juni)
@Alle: viel spaß und schönen grüßen von mir, ich habe euch vermisst aber habe LEIDER noch nicht so viel zeit , also a presto, baci.
Hmmmm @Martina, hausgemachte Ravioli……..!
Ja, bitte eine Portion für mich. Na gut, jetzt nicht unbedingt zum Frühstück, aber so gegen 12:00 Uhr:-)
Vergiss nicht, Du musst mir noch den Namen des Italieners bei Paderborn verraten, ab Mittwoch bin ich da:-)
Ein schönes Wochenende für Dich!
Falls nochmals jemand in dieses Posting schaut…
Es gibt einen Artikel von Stefan Niggemeier auf faz.net zum Thema:
Zukunft des Journalismus
Was würde uns fehlen ohne Journalismus?</
[...] dessen erklärt Miriam Meckel in der FAZ, warum die Gesellschaft den Qualitätsjournalismus braucht und schützen muss: Weil sonst nichts [...]