MM_Perse
Zu den Kommentaren
21. Mai 2009, 3:33 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Die Buschtrommel-Doktrin

In der deutschen Debattenkultur hat man gute Chancen, die Erfahrung zu machen, wie man zum Gegner von etwas stilisiert wird, gegen das man nie war und nicht ist. Aus Perspektive der Gesellschaftsbeobachterin ist das eine interessante Erfahrung, aus praktischer Perspektive der Erträge öffentlicher Diskurse ist es eher ein Trauerspiel. Die Buschtrommel-Doktrin, die derzeit die Debatte über die Zukunft des Journalismus offline und online beherrscht, geht nach eben diesem Prinzip der präventiven binären Konfrontation. Ein Prinzip, das immer in der Lage ist, konstruktives Argumentieren zu killen: Wenn Du nicht für mich bist, dann bist Du gegen mich. Und wenn das nicht ganz klar ist, weil die Argumente nach Differenzierung verlangen, dann helfen wir eben etwas nach.

Nach intensiven Diskussionen um die Zukunft des Journalismus im Netz und die Rolle, die Journalistinnen und Journalisten darin spielen können oder sollen, hat nun auch Stefan Niggemeier in der FAZ geantwortet auf meine kleine Zukunftsprovokation über eine Gesellschaft ohne Journalismus, die „in der Grotte der Erinnerung“ versumpft.

Darüber freue ich mich erst einmal, denn Niggemeier gehört zu den wenigen Bloggern in Deutschland, die sich eine Position in medialen Diskurs erarbeitet haben und gehört werden. Es ist aber auch ein bisschen „niedlich“, um in Niggemeiers Diktion zu bleiben, dass gerade er die Blogs gegen meinen vermeintlichen Angriff verteidigen muss. Er, der genau weiß, warum sein „BILDblog“ wahrgenommen wird, tausende andere dagegen unerkannt und weitgehend ungelesen bleiben. Das hat etwas mit Qualität und Positionierung zu tun, für die ich argumentiere, weil ich glaube, dass sie für unsere Gesellschaft auch in Zukunft wichtig bleiben. Dass Niggemeier darüber hinaus (wie viele der wenigen Blogger mit Position und Anerkennung in Deutschland) eben nicht nur Blogger, sondern auch Journalist ist (und als solcher – so hoffe ich für ihn – auch Geld verdienen kann), macht es noch etwas „niedlicher“, denn er ist das lebende Beispiel dafür, dass beides geht und Platz hat.

Warum also erleben wir eine Debatte, die in erster Linie bemüht scheint, schwarz-weiß Bilder zu erzeugen? Wenn ich Stefan Niggemeiers Text lese, weiß ich das noch weniger als vorher.

Natürlich ist auch in den traditionellen Medien eine Menge Mist zu finden, die in einem zuweilen stinkenden Metabolismus zwischen PR- und Medienorganen gären kann und überhaupt erst von Medienunternehmen zusammengetragen wird, die dort sparen, wo die Zukunft ihres Gewerbes und Geschäftsmodells liegt: in den qualitativ hochwertigen, exklusiven Inhalten, die auf Recherche und unabhängiger Beobachtung basieren. Aber das ist kein Argument gegen den Journalismus, sondern gegen die Medienmacher, die schon angefangen haben, ihm mit Budgetkürzungen und Stellenstreichungen das Wasser abzugraben, bevor der Datenstrom aus dem Netz ihm überhaupt gefährlich werden konnte.

Es geht bei diesem Qualitätsjournalismus auch gar nicht nur um Zeitungsjournalismus. Aber zu diesem passt die alte Weisheit „wer lesen kann, ist klar im Vorteil“. So lässt sich schnell feststellen, dass in meinem Text nirgends von Zeitungsjournalismus die Rede ist, sondern von einem plattformunabhängigen Qualitätsjournalismus. Ihn brauchen wir – „ob gedruckt, gesendet oder im Internet“.

Dieser Journalismus bringt allerdings das Neue in die Welt, die anderen Sichtweisen und Positionen, wie ich es behaupte. Und er leistet auch genau das, was Stefan Niggemeier hervorhebt: das „Sortieren und Gewichten, die Systematik und Kontinuität“. In der Wissenschaft nennen wir das die „Synchronisierungsfunktion“ von Journalismus. Das kann man sicher einfacher und besser sagen, aber wichtig bleibt sie, egal wie man sie benennt und beschreibt.

An welcher Konfrontationslinie also schreibt sich Stefan Niggemeier entlang? „Die Front verläuft nicht zwischen Profis und Amateuren oder zwischen Print und Online. Sie verläuft zwischen gutem und schlechtem Journalismus.“ Recht hat er. Und genau darum ging es auch in meinem Text: dass wir endlich den Mut haben müssen, eine andere Diskussion zu führen als die zwischen Journalisten und Bloggern als gegnerische Parteien. Wie sichern wir publizistische Qualität offline und online?, so lautet die Frage. Dabei müssen wir darüber sprechen, ob sich unsere Gesellschaft künftig noch hauptberufliche professionelle (und damit bezahlte) Kreativität leisten will. Die Antwort auf diese Frage verlangt ein Gespräch jenseits der Buschtrommel-Doktrin, denn sie entscheidet über die Tätigkeit von Komponisten, Schriftstellerinnen, und Journalisten. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die sich dies leistet. Und ich kann für den Journalismus – so glaube ich – ein wenig beurteilen, warum das gesellschaftlich wünschenswert wäre.

In der breiten Diskussion zu meinem Text habe ich viele sehr kluge und interessante Kommentare in den Blogs gefunden, aber auch ziemlich viel Bullshit. Zu meinem aus der Erkenntnistheorie entlehnten Gedankenexperiment des „Gehirn im Tank“ schreibt ein Kommentator: „Ich verstehe das nicht und habe auch keine Lust mich anzustrengen.“ Das ist sein gutes Recht. Und mein gutes Recht ist es, darauf zu hoffen, dass ich mich in Zukunft nicht darauf verlassen muss, dass irgendjemand irgendwann Lust hat, mir etwas mitzuteilen, was relevant oder interessant sein könnte oder auch nicht, weil es intellektuell zu anstrengend ist, weil er gerade keine Zeit hat oder das Geld fehlt.

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123 Reaktionen

  1. 23. Mai 2009, 17:26 Uhr, von irgendeine Userin Gefällt 2 Lesern
    0101

    @Noisa
    Die Webseite macht mich noch trauriger.

    Zum Thema:

    Dieser Journalismus bringt allerdings das Neue in die Welt, die anderen Sichtweisen und Positionen, wie ich es behaupte. Und er leistet auch genau das, was Stefan Niggemeier hervorhebt: das „Sortieren und Gewichten, die Systematik und Kontinuität?. In der Wissenschaft nennen wir das die „Synchronisierungsfunktion? von Journalismus.

    In Griechenland waren es die Philosophen.
    Dann kamen die Christen.
    Die Humanisten.
    Die Maler.
    Dann die literarische Zunft.
    Die Industriellen.
    Die Wissenschaftler, Mathematiker, Physiker, Astronomen, Astrophysiker.
    Ich weiß nicht, ob der Journalismus da so einen Allstellungsfaktor für das Neue in der Welt hat.

    Wenn ich auch zustimme, dass die Wertigkeiten dafür abgenommen hat.
    Aber vielleicht hat es etwas mit einer nivellierten Gesellschaft zu tun?
    Weil alle o.g. gehörten natürlichen der Elite an. Und das Thema hatten wir schon mal.

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  2. 23. Mai 2009, 17:26 Uhr, von irgendeine Userin Gefällt einem Leser
    0102

    Allstellungsfaktor = Alleinstellungsfaktor

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  3. 23. Mai 2009, 19:40 Uhr, von gentle.rocker Gefällt 3 Lesern
    0103

    ich finde diese ganze Debatte um den sogenannten Qualitätsjournalismus echt spitze – vor allem, dass sie sich (auch) hier im Netz abspielt

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  4. 23. Mai 2009, 20:15 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
    0104

    In dem Maße, wie das Internet Vehikel unseres Austauschs und wesentlicher Bestandteil der gesellschaftlichen Erzählung wird, verschmelzen auch die Welten der klassischen und der neuen Medien.
    Die Debatte, die wir hier führen ist real überholt, dafür aber virtuell in den Köpfen entbrannt, geht es doch um Selbstbilder und Rollenklischees, an denen sich mehr als eine Berufsbezeichnung festhält.
    Die Asymmetrie liegt in den Apparaten: Während es (noch?) hoher Investitionen bedarf, um Zeitung und Fernsehen zu machen, kommen Journalisten im Internet mit Wenigem aus. Das Medium ist weniger die Botschaft als eine Identitätsstiftung über unterschiedliche Geschäftsmodelle. Doch Investitionen in „Qualitätsjournalismus“ sind nur ertragreich, wenn Qualität als Wert erkannt und bezahlt wird. Umgekehrt bleibt dem beruflichen Journalismus nichts übrig, als sich mithilfe von „Qualität“ als Marke zu verkaufen. Dies kann einen Bärendienst bedeuten, wenn diese Qualität zu einem bloßen Etikett degeneriert, dass als Verkaufshilfe auf das Produkt drauf gepappt wird, ohne in ihm selbst vorhanden zu sein. So etwa lautet der Vorwurf aus beiden Richtungen.

    Nicht „Wer ist der bessere Journalist/ Journalistin?“, sondern „Wer sind die wahren Versteher und Deuter dieser Welt?“ lautet die hintergründige Frage.
    Hier offenbart sich endlich der Paradigmenwechsel, der aus einem Wandel des Weltbildes hervorgeht: Im Internet ist alles schon da, es kommt nur darauf an, die Schnipsel in Beziehung zu setzen und einen Sinn zu finden. Die Wahrheit liegt nicht draußen in der Welt, sondern im Netz, das durch das unentwegte Füttern und Sammeln zu einem riesigen Archiv wird, einer Karte des Reiches im Maßstab 1:1. Das Web als Rhizom, als Pilzgeflecht, das die Welt durchdringt und in sich aufnimmt, bis sie verschwindet.
    Eine leicht verschiedene Variante der „Grotte der Erinnerung“.

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  5. 23. Mai 2009, 21:54 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    0105

    (OT
    Ich weiß ja nicht: http://www.pope2you.net )

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  6. 23. Mai 2009, 22:03 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0106

    (Noch was, dann bin ich raus: Die Impressumpflicht scheint für den Papst nicht von Bedeutung zu sein. Sorry, aber der Papst war immer mal Thema `hier´ und es heißt auf der Seite unten: „©2009 – Päpstlicher Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel“! Demnächst kommt der Twitter-Account. ;))

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  7. 23. Mai 2009, 22:08 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    0107

    (Nee, sorry, nur das noch: „Pope to you“ (!) Ist das die Werbestrategie a la Obama? Was passiert da gerade? Ich bin irritiert und denke, dass es irgendwann von Kommunikationsexperten was dazu zu lesen gibt. Ich hoffe es. I hope. Please!)

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  8. 23. Mai 2009, 22:12 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    0108

    (… Äh, eine interne Message: http://tinyurl.com/pyk4dp )

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  9. 23. Mai 2009, 22:56 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
    0109

    gleiches Recht für alle..wenn das arabische Monarchinnen und Frau Merkel machen dürfen dann auch Herr Ratzinger…

    auf e3 Sat gerade ein Porträt über Berlins blaue Stunde…

    bekomme gerade so >Sehnsucht nach der Hauptstadt…im Schlachtensee schwimmen gehen, Brunch im Tomasa in Kreuzberg, Bergmannstrassen Bummel…nachmittags an die Schlosstrasse zum Earth Shop bzw Naturkaufhaus, abends in die Oranienburger Str, ins Sharon Stonewall und später zu Clairchens….

    leider 6oo km zuweit weg und geographisch ungünstig zu weit weg von Italien aber Berlin ist auch nach vielen Besuchen bei sehr lieben Freunden, was ganz Besonderes“

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  10. 24. Mai 2009, 7:17 Uhr, von Anja Gefällt 3 Lesern
    0110

    Danke für den Papst Link, Noisa!
    Verbreitung des Glaubens durch Internet? Der digitale Bote? – Sehr interessant und spannend jedenfalls

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  11. 24. Mai 2009, 7:36 Uhr, von Anja Gefällt 4 Lesern
    0111

    Der Papst twittert schon;-)

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  12. 24. Mai 2009, 8:21 Uhr, von Walter Gefällt 3 Lesern
    0112

    Der Papst im Internet- Glaube doppelt virtuell.
    Der Papst wirkt seit 1.04.2007auch im second life, als Benedict-II, auf Pope Island. Was noch fehlt ist der virtuelle Weihrauch.
    Dafür gab es 2001 immerhin schon eine Päpstin im Netz,

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  13. 24. Mai 2009, 8:37 Uhr, von Mesm Gefällt 3 Lesern
    0113

    Twittering in church seems to be a growing form of communication, not only the Pope does it ;-)

    If you want to try yourself it it´s Twitter account @westwind according to Time-magazines print version (1/6 page 41). (On Twitter: http://twitter.com/westwinds).

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  14. 24. Mai 2009, 9:25 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
    0114

    @Walter

    darf ich dich fragen was du studierst hast ?

    Finde die Pope 2you Seite nur logisch, die katholische Kirche muß etwas machen wenn sie nicht möchte dass in vielen Gebieten der Erde die Jugend den Kopf wegdreht, die Medien Bilder aus Köln oder Regensburg hat glaube ich ein verzerrtes Bild gezeichnet. Bei uns werden die Gemeinden zusammengelegt, drei große Kirchen alleine hier im Stadtteil teilen sich einen Pfarrer da die Gottesdienste leer sind.
    Aber meiner Meinung nach nützt der poppigste Internet Auftritt nichts wenn Ratzinger sich nicht endlich öffnet für einen Dialog .

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  15. 24. Mai 2009, 10:44 Uhr, von Walter Gefällt 3 Lesern
    0115

    Einverstanden, Miranda.
    Meine Bemerkung bezieht sich auf die Virtualität des Glaubens- religiöses Glaubensnetzwerk als spirituelle Vorausnahme des Internet.
    Aufmerksamkeit gegenüber dieser Initiative erscheint mir angebracht, handelt es sich doch um den Auftrag zur Evangelisierung des Cyberspace und zur Bekehrung der Heiden im Netz:
    „Wie damals die Evangelisierung, um fruchtbringend zu sein, das aufmerksame Verständnis für die Kultur und die Sitten jener heidnischen Völker verlangte mit dem Ziel, Herz und Sinn dieser Völker zu erreichen, so setzt heute die Verkündigung Christi in der Welt der neuen Technologien deren vertiefte Kenntnis für einen entsprechenden angemessenen Gebrauch voraus. Euch jungen Menschen, die ihr euch fast spontan im Einklang mit diesen neuen Mitteln der Kommunikation befindet, kommt in besonderer Weise die Aufgabe der Evangelisierung dieses „digitalen Kontinents“ zu.“ („Die Nachricht„)
    Die Kirche sieht die Konkurrenz des Netzes als spirituellen Raum und Ort der Verheißung von Gemeinschaft und besserer Zukunft. Die Flucht aus der Welt und Hinwendung an ein Jenseits wird abgelöst von Gemeinschaft im Netz. Mit Web2.0 hat sich die Internetgemeinde einen spirituellen Raum eingerichtet, in dem Vertrauen ebenso gelebt wie missbraucht werden kann.
    Das religiöse Potenzial, das nach Wegen und Zielen sucht, lädt zur kirchlichen Missionierung ein. Ich frage mich allerdings, inwieweit dies dem Weltfrieden dient. In Der Nachricht ist zwar davon die Rede, dass die“ Netze Formen der Zusammenarbeit unter Völkern verschiedener geographischer und kultureller Gegebenheiten erleichtern und es ihnen möglich machen, das gemeinsame Menschsein und das Bewußtsein der Mitverantwortung für das Wohl aller zu vertiefen.“
    Ein konkreter Aufruf zum Dialog mit anderen Religionen ist nicht darin enthalten. Es geht mehr darum, die Kirche, also den Katholizismus zu stärken. Dies weckt meine Skepsis.
    Vielleicht höre ich aber nur die Flöhe husten und das Gras wachsen.

    Antworten
  16. 24. Mai 2009, 11:45 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0116

    @Walter, Danke für Deine interessanten Ausführungen. (Der Text unter „Die Nachricht“ ist identisch mit meinem gestrigen Link um 22:12 Uhr.)

    „Es geht mehr darum, die Kirche, also den Katholizismus zu stärken. Dies weckt meine Skepsis.“
    Meine auch. Ich hoffe, dass dennoch kritische Stimmen über den `virtuellen Papst´ verbeitet werden können. Falls nicht, werden kritische Kirchen-Blogs an Bedeutung gewinnen, vermute ich. Die professionelle Nutzung des Web durch die katholische Kirche ist spannend, ja. Viele Werte, die dort vermittelt werden, sind nicht verkehrt. Und ich finde eine gewisse Werteorientierung über die Kirche immer noch besser als wenn sich irgendwelche Sekten im Web breit machen und junge Menschen ansprechen.

    Antworten
  17. 24. Mai 2009, 17:18 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0117

    (Ziel: Entfaltung einer stetig wachsenden „Mittelschicht“ in materieller Hinsicht + Förderung des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen („freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“).)

    Antworten
  18. 24. Mai 2009, 17:21 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    0118

    Sorry, das um 17:18 Uhr bezieht sich auf das neue Posting.

    Antworten
  19. 24. Mai 2009, 20:00 Uhr, von stilstand» Blogarchiv » Gratis-Lektorat für Frau Meckel Gefällt 3 Lesern
    0119

    […] immer höchst säuberlich nebeneinander gestellt. Der Text von Frau Meckel erschien übrigens unter dem Titel “Die Buschtrommel-Dokrin” dort in ihrem Blog, wo ich auch die von großer Liebe und Verehrung zeugenden Kommentare […]

    Antworten
  20. 24. Mai 2009, 22:54 Uhr, von Axel Gefällt 2 Lesern
    0121

    Gratislektorat.
    Schade, nur der erste Absatz.

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  21. 25. Mai 2009, 19:53 Uhr, von Hofnarr Florian Gefällt 3 Lesern
    0122

    Das Bloggen kan auch durchaus ein Einstieg in den Qualitätsjournalismus sein. Junge, angehende Journalisten nahmen bisher meist den Umweg über langweilige Lokalblätter. Mittlerweile kann sich ein junger Schreiberling auch in einem Blog austoben und dabei Themen bearbeiten, die weitaus interessanter sind als Kleingärtnervereine. Zudem bereiten meiner Meinung nach solche Arbeiten auch besser auf den Beruf Journalist vor.

    Inwiefern die Texte dieser jungen Journalisten qualitativ annehmbar sind, entscheidet schlussendlich doch der Leser selbst. Hat ein Blog viele Kommentare und Views sind die Texte des Autors sicherlich für den Konsum einer breiteren Leserschaft geeignet. Das Internet und seine Nutzer selektieren doch auf Dauer selbst Qualitätsjournalismus von journalistischem Deletantismus.

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  22. 25. Mai 2009, 20:46 Uhr, von Inge Gefällt 3 Lesern
    0123

    Ui, ich sollte die Stärke meiner Brillengläser unbedingt prüfen lassen – das ist dolle Wortakrobatik, dann noch gratis und x 3. ;-)

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