MM_Naisbitt02
Zu den Kommentaren
31. Mai 2009, 12:03 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Wer ist Alice?

Wer ist Alice?

Ist sie ein und dieselbe Frau, die fünf verschiedene Geschichten des Abschieds durchlebt? Erleidet sie all diese Verluste, immer wieder eine Erfahrung des Abschied Nehmens, der nie mehr Wiederkehr? Das Mandelhörnchen. „In einer der Jacken aus dem Keller fand sie etwas, auf das sie nicht vorbereitet war – sie hatte versucht auf alles vorbereitet zu sein -, etwas Kleines, ein wenig so, als hätte Raymond ihr das dagelassen; es war eine zerknitterte Papiertüte aus einer Bäckerei mit dem Rest eines Mandelhörnchens darin. Der letzte runde Bogen des Hörnchens, schon fast versteinert … Wohin mit dem Rest, wohin damit – das musste man also lernen.“ Ja, genau so ist es. Mit Mandelhörnchen, mit abgenutzten Lederetuis oder kleinen gekrümmten Pfeifen, die kalt bleiben.

Oder ist Alice immer eine andere Frau? Ich wünsche es ihr fast, dann wäre es leichter für sie, vielleicht. Ich wünsche es ihr, auch wenn diese Unsicherheit ob derselben oder mehrerer Personen für die Leser schade ist. Ich erfahre nicht viel über Alice. Im Episodenroman bleiben die Figuren manchmal unpersönlich, unausgefüllt, auch unerzählt.

Ich hätte Alice gerne näher kennengelernt. Vielleicht geht das nicht, weil sie sich so oft verabschieden musste. Vielleicht hatte sie einfach keine Kraft mehr, sich auf mich einzulassen. Sie will gar niemanden mehr kennenlernen, nicht mal ihre Leser. Ich könnte das verstehen.

Auch Daniel Kehlmann zeichnet in „Ruhm“ Figuren, die manchmal literarische Strichmännchen bleiben. Und dann taucht doch wieder eine Verbindung zwischen ihnen auf. Aber sie scheinen auf und vergehen gleich wieder. Einmal erinnert sich der Protagonist nicht einmal mehr daran, dass er seinen Kollegen Mollwitz längst hat sterben lassen, um sich im Lügengeflecht einen Lichtblick zu verschaffen. Jetzt muss Mollwitz wieder her, doch in der Erinnerung der anderen ist er schon tot. Was tun? „Das war einer, der genauso hieß. Komischer Zufall.“

Der arme Mollwitz. Immer hat er als Alibi gedient, treu und verlässlich im Gewirr der Strichmännchen, die sich ineinander verfangen und verkreuzen. Wie schade, dass er hat sterben müssen, er hat doch soviel für den Erzähler getan. Der lässt ihn bei Bedarf einfach wieder auferstehen. Das geht so in einer konstruierten Welt. 

Was geschähe, wenn Alice und der Autor als Icherzähler aus „Ruhm“ sich begegneten? Eine seltsame Vorstellung. „Ich werde Dich verlassen“, wird Alice zu ihm sagen. „Aber nicht jetzt“, antwortet er. „Nicht in dieser Geschichte.“ Eine Weile schweigen sie. Alice ist längst in sich selbst verschwunden. Der Autor wird sie nicht finden. Sich selbst findet er auch nicht mehr.

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200 Reaktionen

  1. 9. Juni 2009, 12:53 Uhr, von Cate Gefällt 3 Lesern
    0151

    @Fabian und Walter:
    Nee nee nee, das ist mir ein bisschen zu oberflächlich, was ihr da abgelassen habt. SPD in der Krise- blabla bla – Schröder schuld- Vertrauen weg – Angie toll – frischer Wind muss her – sülz sülz sülz…
    Sorry, aber wir haben nun mal im September Bundestagswahl. Bis dahin kann leider niemand mehr die Welt retten. In der Politik geht es doch nicht darum, Ohrfeigen zu verteilen. Die Mitbestimmungsmöglichkeiten in unserer Demokratie sind ziemlich begrenzt. Da kann man sich doch vielleicht auch mal ein zwei Gedanken mehr machen, als nur festzustellen, wer am wenigsten blöd von allen ist. Auch, wenn es heutzutage sehr schnelllebig zugeht in der Welt der Parteiprogramme und man oft das Gefühl hat, mit Kartentricks verwirrt zu werden, lässt sich dennoch eine gewisse Linie für einzelne Fraktionen erkennen, die man ruhig mal ins Auge fassen darf. Ich bin mit dem, was der Großteil der Union und allen voran die FDP auf ihren Fahnen stehen haben, nicht einverstanden. Das ist sicher auch Ansichtssache. Aber ich habe meine Meinung auf politischen Überlegungen basierend getroffen. Natürlich muss man sich dazu ein bisschen mehr mit den Dingen beschäftigen, als nur festzustellen, wo gerade eine Partei kriselt und wer als Kanzlerkandidat eine miese Figur macht. Es ist überhaupt momentan ein leichtes, in diese Kerbe zu hauen. In den Kanon muss ich nicht auch noch miteinstimmen.
    Und zu Angie nochmal: Ich glaube, dass man nicht Angela Merkel wählt, wenn man Angela Merkel wählt. Klingt vielleicht verwirrend, aber heißt nichts weiter, als dass sie in einer schwarzgelben Koalition möglicherweise nichts mehr zu sagen haben wird. Ich glaube nicht, dass das die Politik ist, die sie machen will. Ich kann mich natürlich auch täuschen. Aber das wäre auch kein Deut besser für sie…

    Antworten
  2. 9. Juni 2009, 13:42 Uhr, von Walter Gefällt 3 Lesern
    0152

    Angela Merkel verändert ihre Partei seit sie dort etwas zu sagen hat. Das hat sie mindestens seit dem

    Antworten
  3. 9. Juni 2009, 13:51 Uhr, von Walter Gefällt 3 Lesern
    0153

    Das war zu schnell.

    Angela Merkel sucht sich ihre Verbündete für ihre Art von Politik. Dabei hat sie es mit allen möglichen Interessenvertretern, der CSU und, halb und halb, der FDP zu tun. Es stimmt: Angela Merkel ist nicht die (ganze) CDU, doch in der CDU ist mehr Merkel drin als noch vor fünf oder drei Jahren.
    Das Problem mit der SPD liegt darin, dass niemand so ganz genau weiß, was drin ist und wer wirklich etwas zu sagen hat. Dies ist komplementär zum CDU- Problem: Die SPD hat ein Programm, doch wer steht dafür ein?

    Wahrscheinlich würden Fabian und ich hier nicht so viel Worte machen, wenn uns die Sache der SPD egal wäre, was sie offensichtlich nicht ist. Umso schwieriger ist es, eine Partei gern zu haben, die man nicht (mehr) versteht.

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  4. 9. Juni 2009, 14:29 Uhr, von Cate Gefällt 3 Lesern
    0154

    Ok, das kann ich nachvollziehen.
    Wobei sich Fabian als „Konservativer“ bezeichnet hat. Oder?
    Ich schätze Merkels Einfluss leider nicht so stark ein. Ihre „Mitstreiter“ haben momentan auch keine andere Möglichkeit, als ihr gut zuzureden – auch öffentlich. Sie ist das Wahl-Ass. Ohne Angela Merkel stünde die CDU auch nur geringfügig besser da, als die SPD. Und ohne sie käme auch mehr zur Geltung, dass es überhaupt eine Krise der Volksparteien im Allgemeinen ist. Die Bundeskanzlerin hat sich durch ihren zurückhaltenden Stil ein bisschen das „Ich bin anders – Ich bin lieb“ – Siegel bewahrt, weil sie schlichtweg selten negativ aufgefallen ist – indem sie GARNICHT richtig aufgefallen ist.
    Sind die Union und die FDP erstmal an der Spitze vereint, wird schnell ein anderer Wind wehen. Es ist doch auch kein Geheimnis, dass da Rüttgers, Koch und all die anderen Konsorten auf die schwarzgelbe Koalition lauern, um endlich wieder vernünftige Wirtschaftspolitik zu machen. Koch schuldet der FDP sowieso noch was und Christian Wulff würde sich wahrscheinlich am liebsten „I love FDP“ auf die Brust tätowieren lassen. Da sind doch jetzt schon die Fäden gesponnen. Angela Merkel hat sich bisher gut durchgebissen, aber in einer großen Koalition hatte sie es auch leichter. Vielleicht sollte sie zur SPD überlaufen. Da hätte sie bessere Chancen und der Rest der Union würde ganz schön aus der Wäsche gucken, wenn sie ohne die Kanzlerin plötzlich nicht mehr die Wahl gewinnen würden. Selbstgefälligkeit adé…

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  5. 9. Juni 2009, 14:36 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0155

    Personen setzen Inhalte um. Inhalte sind konkret auszugestalten. Mich interessiert, welcher Standpunkt von welcher Partei zu welchem konkreten Thema vertreten wird. Die Parteiprogramme sind allgemein gehalten; sie geben überwiegend eine grobe Richtung vor.

    Als Bürgerin will ich viel mehr über die Entscheidungsprozesse in der Politik informiert werden! Den Tagesordnungspunkten unter bundesregierung.de und den Tagesordnungspunkten der Ausschüsse lassen sich die konkreten Themen entnehmen. Als Interessierte kommt man aber nicht immer weiter, weil – gerade in den Ausschüssen – nicht öffentliche Sitzungen stattfinden.

    Hier spielt das Thema `Informationsanspruch Presse/Bürger gegenüber Behörden/Politikern´ eine Rolle.

    Die Opel-Hilfen waren kürzlich TOP im Haushaltsausschuss. Wie es zu welcher Entscheidung gekommen ist, konnte ich weder über das Informationsangebot des Haushaltsausschusses herausbekommen, noch über die Presseveröffentlichungen.

    Was ich eigentlich sagen will: Uns Bürgern werden zu stark allgemeine Informationen (z.B. Parteiprogramme) und dann die politischen Entscheidungen über die Presseseiten der Behörden und eben über die Medien selbst präsentiert. Der Weg zur Entscheidung und das damit verbundende Engagement der einzelnen Parteien bzw. Politiker ist oftmals schwer nachzuvollziehen. Insoweit wählen viele Bürger vermutlich stark Personen…

    Antworten
  6. 9. Juni 2009, 14:41 Uhr, von Walter Gefällt 3 Lesern
    0156

    Überlaufen wird sie nicht, warum auch?
    Spannend wird es, wenn sich CDU und SPD im heraufziehenden Wahlkampf wirtschaftspolitisch voneinander abgrenzen wollen. Dann wird sich die CDU zwischen Neoliberalismus a la zu Guttenberg und der Erhard’schen Variante der sozialen Marktwirtschaft entscheiden müssen.
    Die SPD kann dann zur Agenda 2010 und zu ihrem Verhältnis zu den Langzeitarbeitslosen Stellung nehmen, bevor diese gar nicht oder die Linke wählen.
    Die Grünen liebäugeln heimlich mit der SPD, sind sie doch mittlerweile die wahre bürgerliche Partei, reich an „Besserverdienenden“.
    Und die Linke? Weiß sie denn, was sie will?

    Antworten
  7. 9. Juni 2009, 14:44 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
    0157

    Die Parteibasis ist bei keiner der genannten Parteien nennenswert beteiligt, die SPD führte einmal- 1994- eine Mitgliederbefragung zum Parteivorsitz durch.
    Den einfachen Parteimitgliedern geht es wie den meisten Bürgern: sie werden einfach nicht gefragt. (@Noisa)

    Antworten
  8. 9. Juni 2009, 14:45 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0158

    (Das war am Ende etwas knapp: Wie wählen Wähler? Vielleicht werden Wahlentscheidungen oft personenbezogen getroffen, weil inhaltlich zu wenig von den einzelnen Parteien vermittelt wird. Wenn es Streit um inhaltliche Themen gibt, sind es meistens grundsätzliche Fragen, die in der Öffentlichkeit erörtert werden, aber nicht die Feinheiten.)

    „Neoliberalismus“? @Walter, wie stellst Du eine Verbindung zu Herrn zu Guttenberg her?

    Antworten
  9. 9. Juni 2009, 14:45 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0159

    Walter am 9. Juni 2009 um 14:44 Uhr: Bedauerlich! Das kann so nicht bleiben.

    Antworten
  10. 9. Juni 2009, 14:58 Uhr, von Ramona Gefällt 3 Lesern
    0160

    Für heute noch eine letzte Bemerkung von mir:
    Es muss doch zu denken geben, warum Millionen SPD-Wähler letzten Sonntag einfach zu Hause geblieben sind und ihren Kandidaten die Stimme verweigert haben. Ich las heute den Begriff der ‚insolventen Schwäche der SPD‘, für mich eine treffende Umschreibung ihres Zustandes. Die Genossen streiten zwar jetzt nicht mehr mit sich, aber ihre Anhänger verharren in einer Wartestellung. Und hier sind wir wieder beim Vertrauen @Walter. Die SPD schafft es einfach nicht, die eigenen Themen dem Wähler zu vermitteln. Die SPD leidet an innerer Erschöpfung und weiß nicht mehr ein noch aus. Da helfen auch keine trotzigen Sprüche des Kanzlerkandidaten.
    Nach dem Abgang von Kurt Beck wurde von Müntefering laut von einem Neuanfang und einer Erneuerung der SPD getönt. Das ist jetzt 1 Jahr her und ich frage mich, was hat sich Maßgebliches verändert?
    Und wenn die SPD glaubt nach der Sommerpause die Menschen davon überzeugen zu können, dass sie es besser kann, dann gehen Müntefering und Steinmeier erstaunlich naiv in den Bundestagswahlkampf.

    Antworten
  11. 9. Juni 2009, 15:46 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
    0161

    “Neoliberalismus?? @Walter, wie stellst Du eine Verbindung zu Herrn zu Guttenberg her?
    (Noisa um 14:45 Uhr)
    Durch seine Aussagen. Er vertritt die Freiheit und Selbstregulierung der Märkte im Sinne eines Adam Smith.
    Dies ist nicht zu verurteilen. Mit einer sozialen Marktwirtschaft, die im Interesse des Staates als demokratrisches selbstbestimmtes Gemeinwesen agiert hat dies nicht unbedingt zu tun.
    Ich bin gespannt, wie sich Baron (das ist kürzer als die vielen Vornamen) zu Guttenberg und Guido Westerwelle im Wahlkampf positionieren werden- als ein Herz und eine Seele oder als Konkurrenten im Wettbewerb um die Deutungshoheit der freien Wirtschaft.

    Antworten
  12. 9. Juni 2009, 15:47 Uhr, von Walter Gefällt 3 Lesern
    0162

    Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.
    Niccolò Machiavelli

    Gilt auch für die Politik.

    Antworten
  13. 9. Juni 2009, 15:49 Uhr, von Cate Gefällt 3 Lesern
    0163

    @Ramona:
    Welch Feststellung! Also irgendwie komme ich mir zur zeit vor, wie bei „Täglich grüßt das Murmeltier“. Durch Wiederholung wird’s auch nicht besser…
    Seid ihr hier alle neoliberale Konservative oder was? Seid ihr der Meinung, dass diese Krise überwunden wird, indem man den Mittelstand stärkt? Oder den Spitzensteuersatz senkt? Wird mehr soziale Gerechtigkeit erreicht, wenn Erbschaftssteuer und Solidaritätsbeiträge abgeschafft werden? Kann Fairness auf dem Arbeitsmarkt ohne einen Mindestlohn erreicht werden? Ist es sinnvoll, die gesetzliche Krankenkasse lohnunahängig zu finanzieren?
    Ich möchte hier einmal was wirklich politisches hören und kein Springer-Echo… :o/

    Antworten
  14. 9. Juni 2009, 16:13 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0164

    @Walter, danke für Deine Kommentare. Aber vielleicht ist zu Guttenberg gar nicht so weit weg von der „sozialen“ (!) Marktwirtschaft. Vielleicht wäre es clever, wenn er sich hier mal positioniert.

    Übrigens, die Bild weiß schon, wer „Insolvenzerwalter“ bei Arcandor sein soll. Was die (= Bild) da machen, ist unter aller Sau. Entschuldigung!

    Antworten
  15. 9. Juni 2009, 16:15 Uhr, von Siegmund Gefällt 4 Lesern
    0165

    Und als die „größten Verlierer“ nennt Bild: „Die Aktionäre“ …

    Oweia

    Antworten
  16. 9. Juni 2009, 16:16 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    0166

    (Warum streut die Bildzeitung (gezielt) Falschinformationen?)

    Antworten
  17. 9. Juni 2009, 16:17 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0167

    Siegmund, es ist nicht zu fassen… :(

    Antworten
  18. 9. Juni 2009, 16:19 Uhr, von Siegmund Gefällt 3 Lesern
    0168

    Auf jeden Fall wäre der Schwenk zu groß gewesen, wenn Bild jetzt die Mitarbeiter bemitleidet hätte, wo doch in den letzten Tagen einer Insolvenz ins Wort geredet wurde.
    Ich frage mich, wass die Betroffenen denken, wenn sie sowas lesen ..

    Antworten
  19. 9. Juni 2009, 16:21 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    0169

    Stimmt, @Siegmund. Da fehlt das Gespür, die Kompetenz, der Wille u.a.

    Die Falschinformation mit Piepenb. ist nun auch raus aus dem Web.

    Antworten
  20. 9. Juni 2009, 16:24 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0170

    (Die Info ist doch noch da: bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/dpa/2009/06/09/piepenburg-soll-insolvenzverwalter-bei-arcandor.html)

    Antworten
  21. 9. Juni 2009, 16:35 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    0171

    Es kann nur gehofft werden, dass die Bildzeitung von den betroffenen Arbeitnehmern und den Kunden von Arcandor nicht ernst genommen wird. Der vorstehend verlinkte Bild-Artikel verstößt vollends gegen den Pressekodex. So, jetzt bin ich ruhig.

    Antworten
  22. 9. Juni 2009, 17:03 Uhr, von Ramona Gefällt 3 Lesern
    0172

    @Cate, ruhig Blut!:-) Bist Du immer so impulsiv?:-)
    Hier geht es weder um Deine, noch um meine oder sonst weder politischen Einstellung.
    Wir machen uns hier Gedanken über die SPD, die in einer tiefen Vertrauenskrise steckt. Wenn selbst die Stammwähler, ihre eigene Partei nicht mehr wählen, läuft was ganz gewaltig schief in der SPD. Da nutzt das beste Wahlprogramm nichts. Es muss in erster Line gefragt werden, warum trauen die Wähler der SPD nicht zu, dieses Land zu regieren? Sprecher ihr gar Wirtschaftskompetent ab!

    Übrigens wir haben das alles schon mal im Zusammenhang mit einem @MM-Posting „Versuch einer nichtgehaltenen Rede, vom Sept. 08“ besprochen. Du erinnerst Dich sicher. Und was ist seit dem passiert??????

    Allen einen guten Abend!

    Antworten
  23. 9. Juni 2009, 17:04 Uhr, von Ramona Gefällt 3 Lesern
    0173

    Muss heißen ’sprechen ihr gar Wirtschaftskompetenz ab‘;-)

    Ich gebe auf für heute!

    Antworten
  24. 9. Juni 2009, 18:12 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    0174

    „Ich möchte hier einmal was wirklich politisches hören und kein Springer-Echo“

    Oh, @Cate, `Springer-Echo´ zu schreiben finde ich nicht nett von Dir. Ich gebe für heute – wie @Ramona – auch auf und schreibe nur noch: Bye. ;)

    Antworten
  25. 9. Juni 2009, 19:03 Uhr, von Miranda Gefällt 3 Lesern
    0175

    …schön die Diskussion von heute in einem Stück nachlesen zu können, konnte heute nachmittag nicht ans Bloggen denken.

    Kann mich wiederfinden darin, dass die SPD sich sehr oft selbst ein Bein gestellt hat, bedauere dass sehr aber für mich ist da so wenig Kontur zu finden.
    Wenn ich nur hier an die Hessen SPD denke, dieses Drama um A.Ypsilanti, die Abweichler im letzten Moment auszuscheren und dafür die Öffentlichkeit als Bühne zu benutzen, da kann man kein Vertrauen aufbauen.
    Der Verschleiß an Parteivorsitzenden war bezeichnend, für Persönlichkeiten wie Willy Brandt und Helmut Schmidt gab es keine geeigneten Nachwuchs, dass fing schon mit Rudolf Scharping an und endete in der unsäglichen Absetzung von Beck…
    Müntefering hat zu wenig Aussagekraft um die Partei zu führen, auch fehlt ihm eine gewisse Strahlkraft und Steinmeier bräuchte ein bischen mehr Reife, er kommt mir vor wie ein Praktikant von Schröder…( dass sind jetzt rein subjektive Eindrücke und gar nicht springergefärbt…)

    AngelaMerkel hat erst mit Ihrer Wahl zur Kanzlerin geschafft aus ihrem eigenen Schatten herauszutreten, Steinmeier wird keine Chance haben.

    Die SPD bräuchte wieder mehr Fundament, vielleicht ist nach der Bundestagswahl und nach 11 Jahren Regierungsarbeit Zeit sich wieder in der Opposition mehr Profil zu geben.

    Gebe Noisa recht, es ist z:T undurchschaubar, mir fehlt trotz angeblich gelebter Demokratie die Transparenz im Regierungsgeschäft

    Antworten
  26. 9. Juni 2009, 20:53 Uhr, von na ich Gefällt 2 Lesern
    0176

    HEUTE kann jede-r das warten selber würzen …

    … und sich das eigene bild der politischen zukunft malen-schreiben-gestalten und veröffentlichen!

    unter:
    http://www.wordle.net/

    – ideen, wünsche, vorstellungen eingeben und designen
    – als autor einheitlich z. b. „wunschkonzert“ angeben
    – das politische bild nach fertigstellung veröffentlichen

    fertig! :-)

    schon läßt sich klar zuordnen, welche wünsche, ideen und vorstellungen es hier im blog für des landes politische zukunft gibt :-)

    Antworten
  27. 10. Juni 2009, 0:18 Uhr, von Martina Gefällt 2 Lesern
    0177

    Ich bin wieder hier, freue mich zu lesen dass hier noch leben gibt, hätte sehr gern eine paaaaaar grad wärme mit gebracht, aber beim fly lowcost sind sehr „precisi“ mit dem gewicht.

    @alle e sopratutto @Petra (deine wortschatz lo conservo nel mio cuore, per sempre) Buonanotte.
    P.S. Ich hoffe dass ich hier bald alles lesen kann.

    Antworten
  28. 10. Juni 2009, 8:59 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
    0178

    „Seid ihr hier alle neoliberale Konservative oder was? Seid ihr der Meinung, dass diese Krise überwunden wird, indem man den Mittelstand stärkt? Oder den Spitzensteuersatz senkt? Wird mehr soziale Gerechtigkeit erreicht, wenn Erbschaftssteuer und Solidaritätsbeiträge abgeschafft werden?“
    (Cate am 9. Juni 2009 um 15:49 Uhr)

    Die soziale Kluft nimmt zu und das ökonomische Denken hat die meisten unter uns unbemerkt infiltriert. Wir sind, unbewusst, in den Paradigmen der Marktwirtschaft verfangen. Der SPD geht es ähnlich. Sobald ihre Vertreter beginnen sich mit der Wirtschaft auseinanderzusetzen, verfallen sie in die Sprache des Marktes.
    Ich bin für eine Stärkung der gesellschaftlichen Solidarität und der Chancenangleichung, zweifle aber manchmal daran, dass eine politische Mehrheit (der Wählenden) dies möchte. Bei 40 bis 60 Prozent Nichtwählern- in Brandenburg an der Havel, dem Wahlkreis Frank- Walter Steinmeiers über 70 Prozent- bleiben nur diejenigen übrig, die die Verhältnisse so bewahren wollen, wie sie sind und die, die sie durch Wahlen glauben verändern zu können. Die Zahl der letzteren nimmt stetig ab- warum? Weil immer mehr Menschen feststellen, dass Politik und Wirtschaft unter einer Decke stecken, sogar dieselbe Sprache sprechen, die großteils aus Parolen und sinnlosen Metaphern besteht?

    Ein Problem der politischen Kommunikation und besonders der Kommunikation von Politik ist die Sprache. Sie von Floskeln und Worthülsen zu reinigen- zumindest im persönlichen Sprachgebrauch wäre ein Anfang. Solange sich unsere Politiker und Politikerinnen großteils- nicht alle!- einer nichts- und allessagenden Sprache bedienen, wenn sie sich in den Medien äußern, solange wird das begründete Misstrauen der Bürger weiter wachsen.
    Ich finde es interessant, die Sprache der Politik auf ihren Bedeutungsinhalt zu untersuchen und die Parolen an ihren ökonomietheoretischen Grundlagen zu messen. Dann käme heraus, dass freie und soziale Marktwirtschaft von unseren Spitzenpolitikern aus Unkenntnis oder Gleichgültigkeit zwar in einen Topf geworfen werden, aber wenig miteinder zu tun haben.
    Die Ordnungspolitik wie sie nach dem zweiten Weltkrieg auch von Ludwig Erhard vertreten wurde, sollte die Macht der Konzerne begrenzen und die Macht des demokratisch legitimierten Staates dagegen setzen.
    In diesen theoretischen Ansätzen können wir auch heute noch den Beginn eines dritten Weges zwischen Kapitalismus und Sozialismus sehen, wenn wir es denn wollen.

    Antworten
  29. 10. Juni 2009, 12:24 Uhr, von Fabian Gefällt 4 Lesern
    0179

    Möchte nur kurz zu Bedenken geben, dass das Schlagwort (oder sollte ich besser sagen: Politische Kampfwort) Neoliberalismus gerade jetzt oftmals völlig falsch gebraucht wird, da er ja im Grunde eine Gegenreaktion auf die erste Weltwirtschaftskrise und damit das unkontrollierte Finanzgebahren in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war. Zudem gilt der deutsche Neoliberalismus auch als Wegbereiter der Sozialen Marktwirtschaft.

    Antworten
  30. 10. Juni 2009, 12:26 Uhr, von Fabian Gefällt 2 Lesern
    0180
    Antworten
  31. 10. Juni 2009, 12:37 Uhr, von Urs Bürgi Gefällt 2 Lesern
    0181

    Es ist ja nicht mein Thema, gehe auch nicht so weit, dass ich einen geistig-inneren Zusammenhang zwischen „Tod und SPD“ sehe, eher ein Abschied von sich selbst, erinnere dabei, dass es ja nicht nur die SPD ist, die nicht mehr „zieht“, sondern Labour ebenso, liessen sich wohl, wie Schröder et al., von der Macht korrumpieren und verweise auf den Kommentar: „In Frankreich, Deutschland und Spanien hat die Wirtschaftskrise den Linken keine Gewinne gebracht. Ihre bewährten Rezepte für Regierungsmaßnahmen, also Wiederaufschwung durch Defizite, Zinssenkungen und öffentliche Subventionen für die Wirtschaft, haben die Rechten eingeführt. Also ausgerechnet diejenigen, die derartige Maßnahmen zuvor immer wieder verurteilt hatten. Das historische Programm der Sozialdemokraten ist umgesetzt worden, jetzt haben sie keines mehr. Dies ist der tiefere Grund für die Krise der europäischen Sozialisten. Eine Erneuerung kann nur durch die Verbindung reformerischer, radikaler und ökologischer Linksströmungen kommen. Doch dazu müsste man ideologische Grundsätze und Partikularinteressen überwinden“, schreibt LIBÉRATION aus Paris.
    Der vorletzte Satz sagt es, nur „raffen“ die Sozialdemokraten es noch? Haben sie Kraft der Erneuerung? Oder sind es, analog des „Piss-Männchens“ Lafontaine, alles „Selbstdarsteller“ geworden? It’s up to you. Bonjour.

    Antworten
  32. 10. Juni 2009, 13:42 Uhr, von Cate Gefällt 2 Lesern
    0182

    @Walter:
    Ich bestreite nicht, dass die SPD (oder die sozialdemokratischen Parteien im Allgemeinen @Urs) momentan nicht in er Lage ist, ihre politischen Anliegen zum einen selbst zu ordnen und zum anderen ausreichend zu kommunizieren. Und dass gerade diejenigen, die eine sozialere Politik dringend bräuchten, zur Zeit eher desillusioniert und gleichgültig eingestellt sind, sehe ich genauso.
    Allerdings möchte ich eine Anmerkung zum Havelland bzw. dem Kreis Potsdam-Mittelmark machen, den du erwähnt hast und aus dem ich zufällig stamme. :o) In dieser Region geht es den Menschen absurderweise größtenteils eher ganz gut. Der Gartenbau, die Landwirtschaft und auch der Tourismus sind hier in den letzten 10 bis 15 Jahren zu gut laufenden Branchen geworden, die die gesamte Region mitunter zu einem gewissen Wohlstand verholfen haben. Ich kenne natürlich viele Menschen dort persönlich und kann dieses also auch nur bestätigen. Natürlich gibt es hier, wie überall, auch Probleme. Ich würde diese Gegend aber nicht als Problemgegend bezeichnen. Die mangelnde Wahlbeteiligung führe ich eher auf andere Faktoren zurück. Ich kann aus meiner Erinnerung sagen, dass vor allem Potsdam-Mittelmark eine politisch sehr geprägte Gegend in der ehemaligen DDR war. Fast jeder zweite hatte irgendwas mit staatlichen Behörden oder militärischen Einrichtungen zu tun. Da spielte der demokratische Gedanke natürlich keine große Rolle. Politik war, wenn man mitmachte oder nicht mitmachte (wie meine Eltern z.B.). Ich glaube, dass hier immernoch kein großartiges Gefühl von Wahlleidenschaft und echtem politischen Interesse vorhanden ist. Die Menschen leben beinahe noch so, wie vor 20 Jahren, mit dem Unterschied, dass sie jetzt eben „nur noch“ ihre Gärtnerei oder ihre kleine Pension betreiben. Die Gesprächsthemen sind beinahe genau die gleichen: Wessen Hund ist gestorben, was machen die Erdbeerfelder und wem gehört eigentlich das brachliegende Land am Ortseingang? (Das Land gehört meiner Familie und ist für die örtliche Bevölkerung ein Ärgernis, weil hier nix passiert. Aber es ist mittlerweile immerhin verpachtet, gleichwohl trotzdem nix passiert. ;o)) Ich habe mir sehr schnell abgewöhnt, da mit politischen Themen anzufangen (,wenn ich denn mal alle Jubeljahre da bin). Ich vermute, da wählt man, wenn man wählt, „Angela Merkel“, weil sie noch ganz nett ist und so. Und weil sie mehr Netto vom Brutto verspricht, versprochen hat, irgendwann mal. Gleichwohl ja sicherlich, wie überall, regionale Kandidaten aufgestellt sind… Ich würde – ohne jetzt gemein sein zu wollen – hier unterstellen, dass teilweise noch nicht mal das Wahlsystem verstanden wird. Da ist nicht viel los, Walter. Die Menschen köcheln quasi provinziell in ihrem eigenen Saft. Eine Bundesregierung ist so weit weg, wie für uns der Mond oder der Jupiter. (Selbstverständlich gibt es hier auch Ausnahmen, aber die sind leider zu wenig, um einen Unterschied machen zu können.)
    Aber immerhin, sehe ich gerade – das ist ja geradezu ein Witz im Witz – haben die Potsdam Mittelmärker bei der Europawahl die SPD gewählt, gefolgt von der CDU und aber auch einer Linken auf Platz drei (was ja nach meinen Ausführungen auch nicht weiter überrascht). Die wenigen (knapp 35% waren es tatsächlich nur) haben immerhin der SPD mehr Vertrauen geschenkt, als der CDU. Wer hätte das gedacht? ;o)

    @Fabian: Ja, Begriffe werden aber auch gerne benutzt. Die Republikaner in den USA oder hier in Deutschland bauen ja auch nicht zwingend auf einer republikanischen Tradition auf, wie sie ursprünglich mal gemeint war…
    Fabian Society. :o) Jetzt ist mir alles klar… ;o)

    Antworten
  33. 10. Juni 2009, 13:53 Uhr, von Urs Bürgi Gefällt 2 Lesern
    0183

    Ich mag ihn zwar nicht, aber deswegen kann man seine Meinung zumindest zur Kenntnis nehmen und vielleicht liegt dort ein Ansatz für deutsche Politik? http://tinyurl.com/qntxvl Ein Versuch ist’s wert in dieser Situation.

    Antworten
  34. 10. Juni 2009, 14:37 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
    0184

    Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.
    Marcus Aurelius

    Wir haben es in der Hand- und trauen uns nicht oder finden keine Verbündete, weil wir nicht entschieden genug danach suchen.

    Keine schlechte Perspektive Cate, in der Mark Erdbeeren oder Spargel anzubauen, auf dem dritten Weg.

    Quintus Fabius Maximus Verrucosus, der Zögerer als Namensgeber der Fabian Society…
    Gerhard Schröder galt einmal als Zögerer mit der ruhigen Hand. Als Antwort wuselte er mit der anderen Hand die Agenda 2010 hervor. Da wusste die linke Hand nicht, was die rechte tat.

    Antworten
  35. 10. Juni 2009, 15:57 Uhr, von Ramona Gefällt 2 Lesern
    0185

    Hmmmm……, muss man sich um unsere ‚Chefin‘ langsam Sorgen machen???

    Noch einen schönen Tag Euch allen!

    Antworten
  36. 10. Juni 2009, 17:55 Uhr, von Cate Gefällt 3 Lesern
    0186

    @Ramona:

    Nee glaub nicht, siehe Twitter: „Men follow men…“ Und dieses großartige Twitter Denglish: „Ungefähr ! Stunde ago from web“ ;o)

    Antworten
  37. 10. Juni 2009, 18:20 Uhr, von na ich Gefällt 3 Lesern
    0187

    auch heute wieder: ein erneuter versuch einer klärung der ursachen der politischen zustände …

    liegt es an der prokrastination (eine schlimme sache!)?

    wenn ja: welche arten und ursachen sind zu finden, welche lösungen gibt es, in welcher phase befindet sich welche partei? gibt es noch hoffnung?

    anregungen für antworten auf all diese fragen gibt es möglicherweise hier:

    http://www.prokrastination.net/umfrage/grundlagen.php

    :-)

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  38. 10. Juni 2009, 20:12 Uhr, von Ramona Gefällt 2 Lesern
    0188

    Da ist es ja gut. Danke @Cate:-))
    Ich zwitschere doch nicht oder sollte ich noch nicht sagen???

    @na ich, der Fliesentisch war besser:-))

    Einen schönen Abend.

    Antworten
  39. 10. Juni 2009, 20:19 Uhr, von na ich Gefällt 3 Lesern
    0189

    mal im ernst: beim fliesentisch konnte man kein fliesentischmaß berechnen. wie werden nie erfahren, wie notwendig ein solches ding für die politik tatsächlich ist.

    anders beim prokrastinationsmaß. dieses läßt sich nun berechnen (dank der homepage …) (sogar für jede partei)

    die zahlenbasis kann wertvolle hinweise geben, in welche richtung eine partei aktiv werden muß.

    ;-)

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  40. 10. Juni 2009, 21:02 Uhr, von Siegmund Gefällt 3 Lesern
    0190

    Das Problem der Sozialdemokratie ist doch, dass sie zwischenzeitlich halt arg marktliberal war. Da nimmt man ihr verständlicherweise die soziale Attitüde nicht mehr so recht ab.
    Das Nacht-und-Nebel-Retten hat auch sowas Unseriöses. Man hällt sich mit Kaffee wach, ist in heißer Sommernacht noch leicht verschwitzt, ernährt nur von Plastikbecher-Kaffee und Zigaretten, und dazwischen immer wieder Drohgebärden zwischen Juristen und Beratern. Und dann, wenn der Zufall gerade will, sind gerade tausende Arbeitsplätze gerettet worden und wenn nicht, dann eben nicht.

    Das ist keine Politik ! Politik besteht aus wirklichen Strukturveränderungen, dem Übel die Wurzel entziehen. Klare Kante, sozusagen.

    Allerdings habe ich das Gefühl, dass Steinmeier aufholt. Ich frage mich, wann Schröder wieder aus dem Zwinger kommt. Mit dem „Baron aus Bayern“ hat er sich schonmal ganz gut aufgewärmt.
    Vielleicht holt ihn Steinmeier ja gerade aus Moskau ab ?

    Antworten
  41. 10. Juni 2009, 21:16 Uhr, von Antje Gefällt 3 Lesern
    0191

    @na ich

    Carpe diem :-)
    http://bit.ly/MidDx

    Antworten
  42. 10. Juni 2009, 21:32 Uhr, von na ich Gefällt 2 Lesern
    0192

    huch, antie, wie EXPLIZIT!

    zeitgleich vermutlich eine der besten analysen der aktuellen lage der politik ;-)

    mein stammtisch wollte ja schon immer mal wissen, wie und mit was „de politika so de zeit vabringn“.

    freue mich schon auf das treffen nächste woche. nehme laptop mit zum treffen, hoffe, die haben dort wlan … dann können wir alle über das video reden.

    (denke gerade nach: vielleicht sollten wir einfach mal was TUN und nicht nur reden?)

    *ggg

    Antworten
  43. 11. Juni 2009, 0:41 Uhr, von Cate Gefällt 3 Lesern
    0193

    Hier mal eine WORDLE-Zusammenfassung:

    http://www.wordle.net/gallery/wrdl/932869/MM

    Am schönsten finde ich ja: „..Alice Niggemeier immer gay…“ :o))

    Antworten
  44. 11. Juni 2009, 0:53 Uhr, von Cate Gefällt 4 Lesern
    0194

    Man kann mit Wordle auch wunderbar Reden „analysieren“. Wie hier z.B. die von H. Köhler vor der Bundesversammlung:

    http://www.wordle.net/gallery/wrdl/932902/Rede_Bundespr%C3%A4sident

    Da kommt der Schleim so richtig zur Geltung. :o)

    Antworten
  45. 11. Juni 2009, 4:20 Uhr, von Petra Gefällt einem Leser
    0195

    @Cate: Danke für den Hinweis auf „Wordle“.

    Sind wir nicht alle ein bisschen wordle…

    Antworten
  46. 11. Juni 2009, 10:58 Uhr, von na ich Gefällt 2 Lesern
    0197

    endlich wird wordle hier genutzt, schön! das hat aber gedauert! :-)

    dafür treibt das internet jetzt gar seltsame blüten …

    http://diepolitik.wordpress.com/

    (tsts, die unergründlichen weiten der matrix …)

    Antworten
  47. 11. Juni 2009, 11:36 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0198

    Kompliment, @na ich. Das ist wahrscheinlich auch Dein Blog. :)

    Antworten
  48. 11. Juni 2009, 12:09 Uhr, von Cate Gefällt einem Leser
    0199

    @Petra:

    Der war nicht von mir:

    na ich am 9. Juni 2009 um 20:53 Uhr

    HEUTE kann jede-r das warten selber würzen …

    … und sich das eigene bild der politischen zukunft malen-schreiben-gestalten und veröffentlichen!

    unter:
    http://www.wordle.net/

    – ideen, wünsche, vorstellungen eingeben und designen
    – als autor einheitlich z. b. “wunschkonzert? angeben
    – das politische bild nach fertigstellung veröffentlichen

    fertig! :-)

    schon läßt sich klar zuordnen, welche wünsche, ideen und vorstellungen es hier im blog für des landes politische zukunft gibt :-)“

    Bitte da loben! ;o)

    Antworten
  49. 11. Juni 2009, 12:28 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    0200

    Cate am 11. Juni 2009 um 00:41 Uhr: 1. Link auf http://www.wordle.net von CATE! Danke @Cate! Ich werde wordle mal eben ausprobieren, derweil prokastinieren… ;)

    Vielleicht hat @Petra Recht, wenn sie schreibt: „Sind wir nicht alle ein bisschen wordle…“ Ich werd’s gleich wissen. :)

    Antworten


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