MM_Keith
Zu den Kommentaren
12. Juni 2009, 6:55 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

MMS

“Wo geht’s lang im Leben?

Neues iPhone hat einen eingebauten Kompass!”


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81 Reaktionen

  1. 12. Juni 2009, 23:31 Uhr, von Cate
    051

    @Antje:

    Das ist auch eine Reflexreaktion. Konsum, um sich des Wohlstands zu vergewissern.

    Antworten
  2. 12. Juni 2009, 23:47 Uhr, von Antje
    052

    Wohlstand, vielleicht auch Reichtum, …
    definiere ich eben auch anders.
    Mein Schnack dazu ist immer: Mein Handy muss nicht steppen und nicht toasten können, solange ich telefonieren kann und SMS senden, ist das okay :-)
    Nein, ich bin nicht genussfeindlich ;-)
    So ein IPhone ist schon schick. Hab es auch schon ausprobiert. Ein toleranter Freund hatte es mir mal überlassen. Sonst sind die Iphone-Jünger da ja eher eigen :-)
    Aber dieser ganze Hype ist mir doch etwas zu “religiös”. Wir haben wahrlich andere Sorgen.

    Antworten
  3. 12. Juni 2009, 23:58 Uhr, von Jojo
    053

    Hier noch was hüsches
    vor dem Ende des Internet
    http://www.pesthoernchen.de
    ;~}

    Antworten
  4. 12. Juni 2009, 23:59 Uhr, von Jojo
    054

    hübsches
    tschuldigung

    Antworten
  5. 13. Juni 2009, 7:40 Uhr, von stefan
    055

    Ein Kompass ist ideal um seine Kuh zu kontrollieren, ob Sie denn in der richtigen Richtung steht.
    http://www.netzwelt.de/news/78438-google-earth-beweist-rinder-haben-magnetsinn.html

    schönen Tag allen

    Antworten
  6. 13. Juni 2009, 8:47 Uhr, von Petra
    056

    @Jojo: “bei Risiken und Nebenwirkungen…” Habe Muskelkater vom Lachen. Das Blog habe ich mir unter “Favoriten” eingestellt. Wer sich so viel Mühe macht, andere zum Lachen zu bringen, hat das echt verdient…

    Antworten
  7. 13. Juni 2009, 8:53 Uhr, von Susa
    057

    Eigentlich ist der Kompass doch perfekt für Menschen, die an einer Orientierungsschwäche liegen. Scheint,als ob endlich ein Wunsch in Erfüllung gegangen ist…..

    http://bit.ly/Ze1ef
    (Letzter Abschnitt)

    Antworten
  8. 13. Juni 2009, 9:17 Uhr, von Susa
    058

    …uppss es sollte leiden heißen, nicht liegen!

    Antworten
  9. 13. Juni 2009, 9:41 Uhr, von Walter
    059

    Dann wäre der lang gehegte Wunsch nach einem Handy mit Orientierungsfunktion jetzt endlich erfüllt.

    Die Vorbehalte, die ich gegenüber dem iPhone empfinde, beziehen sich mehr auf die Symbolik dieses Apparates. Kommunikation ist kein Selbstzweck. Ein perfektes Kommunikationswerkzeug lenkt uns von der wirklichen Auseinandersetzung und Verständigung mit Menschen ab über unsere natürlichen und unsere besten Kommunikationsmittel: unsere reale Person und unsere Stimme. Jedes noch so perfekte technische Instrument, das zwischen die Menschen tritt, bewirkt Entfremdung und Distanz. Je perfekter die Illusion von Perfektion, desto größer der Ablenkungseffekt von der Kommunikation zwischen Menschen. Die Relationen verschieben sich und mit ihnen die Beziehungen.
    Die Erinnerung lehrt, je unvollkommener die Verständigung über ein technisches Hilfsmittel (Telefon, Skype) desto mehr Empathie, Phantasie und Erinnerungsfähigkeit sind gefordert, um den Menschen als ganzen zu sehen. Die elektronische Welt aus 0 und 1 ist nicht unsere Welt und wird es nie sein.
    Ein iPhone wird niemals den menschlichen Dialog ersetzen, wahrscheinlich nicht einmal verbessern.

    In knapp zwei Jahren läuft mein Handy- Vertrag aus. Solange möchte ich mir Zeit geben, mit der schönen neuen iPhone- Welt meinen Frieden zu schließen.
    Bis dahin bin ich für Eindrücke und Erfahrungsberichte (Miriam, Arlette, Cate, Noisa?) dankbar.

    Antworten
  10. 13. Juni 2009, 9:47 Uhr, von Walter
    060

    Eine Erinnerung an Orientierung ohne Orientierung: Cruise until forever lost

    Antworten
  11. 13. Juni 2009, 10:16 Uhr, von Antje
    061

    “In knapp zwei Jahren läuft mein Handy- Vertrag aus. Solange möchte ich mir Zeit geben, mit der schönen neuen iPhone- Welt meinen Frieden zu schließen.”

    Ich glaube, für die Teilnahme an diesem
    Blog herrscht kein IPhonezwang :-D

    Antworten
  12. 13. Juni 2009, 10:38 Uhr, von claudia
    062

    wozu braucht frau einen kompass im leben, wenn meinungsunfreiheit herrscht, bzw. meinungsfreiheit geahndet und subjektive zensur preferiert wird, die nicht dazu dienlich ist, aus der engen, selbstgemachten sackgasse heraus zu führen ?

    Antworten
  13. 13. Juni 2009, 11:11 Uhr, von Ramona
    063

    @Antje, da haben wir zwei hier schon mal schlechte Karten:-))
    Mein Handy kann auch nur hallohallo machen und ‘Smsen’*grübel*
    Das nennt man/frau glaub ich Auslaufmodelle:-))

    Ein schönes Wochenende, bei uns endlich mit Sonnenschein! Unser Bachfest braucht die Sonne dringen!

    Antworten
  14. 13. Juni 2009, 11:12 Uhr, von Ramona
    064

    ‘dringend’!!!!

    Antworten
  15. 13. Juni 2009, 13:04 Uhr, von Walter
    065

    Ich glaube, für die Teilnahme an diesem
    Blog herrscht kein IPhonezwang.
    (Antje um 10:16 Uhr)

    Die immer wieder neuen und immer wieder schnelleren Geräte entwickeln eine Sogwirkung auf/ in(?) uns. Wir sind eben soziale Wesen und wollen den Anschluss nicht verpassen.
    Eine kritisch distanzierte Haltung fällt dabei schwer, nicht nur mir. Dabei ist eine ambivalente Haltung eine Option, Gegensätze und Zweifel zu vereinen.

    Wir wissen wohl alle nicht genau, wohin die Technologie uns führt, aber neugierig sind wir schon.

    Antworten
  16. 13. Juni 2009, 13:19 Uhr, von Antje
    066

    Ich glaube, wir brauchen hier dringend mal eine Portion Humor!

    Wahlkampfmanager aufgepasst:
    Von der Schweiz lernen, heißt siegen lernen, oder, um es in der Diktion der Bonbonwerbung zu sagen: Wer hats erfunden?
    http://bit.ly/nXTZK

    Antworten
  17. 13. Juni 2009, 13:26 Uhr, von Katja Owl
    067

    iphone…gut und schön, aber irgendwann schätzt man dieses hier:

    http://www.golem.de/0602/43507.html

    Ich bin ganz begeistert davon. Und seitdem ich mir ein Auto mit Anhängerkupplung und einen Anhänger angeschafft habe, kann ich es sogar überall mit hinnehmen ;~p

    So, die Sonne ruft…

    Antworten
  18. 13. Juni 2009, 13:28 Uhr, von Walter
    068

    Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Wehe Luzern.

    Antworten
  19. 13. Juni 2009, 13:41 Uhr, von Mesm
    069

    @Walter (12/6, 11.18), Hamlet on Facebook, lovely! Maybe I should try Tweeting it…�a kingdom for a whale� ;-))

    To use a compass to find your way around in life is not possible, but it can provide you with an indication in which direction you must travel and help you turn the map in the right way. Whether it is straight forward in front of you or upside-down ;-)

    Antworten
  20. 13. Juni 2009, 14:14 Uhr, von Petra
    070

    @Walter (9:41 Uhr): Manchmal sagt ein Blick mehr als 200 Telefonate. Man muss jemandem dabei allerdings in die Augen schauen. Wenn man immerzu mit dem Handy beschäftigt ist, dann wird das nicht klappen….

    Habe mich jetzt gerade mit meinem Blackberry ein wenig angefreundet. Glaube aber, dass ich es nicht so nutze wie die meisten. Also, nicht dass ich falsch verstanden werde: ich habe nicht versucht, damit zu kochen. Obwohl, schön wäre es ja, hätte ich noch mehr Zeit zum Lesen….

    Antworten
  21. 13. Juni 2009, 14:28 Uhr, von Isabelle
    071

    http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/die-gluecklich-unerreichbare

    Heute in der taz, die neben der Süddeutschen und FAZ auf den Jugendmedientagen in Hannover verteilt wird.

    “Ethik in den Medien- Eine Frage der Ehre” lautet das Thema noch bis Sonntag.
    Es gab in den letzten zwei Tagen schon allerlei kontrovers geführte Diskussionen z.B. mit Prof.Dr.Haller von der Uni Leipzig, dem Chef der AP, Sternbildredaktionschef Volker Lensch, Frank Beckmann (NRD-Programmchef), Johnny Haeusler von spreeblick.com, Manfred Protze (Sprecher des Presserats),….

    Hauptsächlich ging es bei den Symposien um den Begriff “Qualitätsjournalismus” und Kürzungen bei Verlagen, die einen investigativen ,gut recherchierten Journalismus jetzt oder in Zukunft unmöglich machen (könnten). MM hat das Thema hier im Blog ja auch oft angesprochen oder wohl eher angeschrieben;).

    Deutlich wurde dabei, sehr verkürzt dargestellt, vor allem Folgendes:

    Jungjournalisten sind sehr idealistisch und müssen lernen, ihre Prinzipien oft über den Haufen zu werfen, da Medien ein Geschäft sind und die Massen das Niveaulose nun einmal lesen wollen.

    Der neue Stern mit Bildern von allen Opfern des Flugzeugabsturzes wird kritisch beäugt. (Zitat des Sternbildredaktionschef: Wen’s euch nicht gefällt, dann kauft den Stern halt nicht.”)

    Die BILD macht Nachrichten, die auch der “dümmste Mensch” verstehen soll(Henning von Steuben, BILD-Redakteur Hannover) und heißt “Bild-nicht Wort”. (Stephanie Ullendorf, Bundesreferentin BILD). “BILDbashing” ist ganz vorne auf der Beliebtheitsskala, aber sei im Prinzip zu einfach.

    So viel erstmal dazu, allen ein schönes Wochenende:)!

    Antworten
  22. 13. Juni 2009, 14:30 Uhr, von Isabelle
    072

    Tut mir leid, ich hatte vergessen zu schreiben, dass das jetzt off topic war…

    Antworten
  23. 13. Juni 2009, 14:47 Uhr, von Mesm
    073

    Well now we are at it, some more O.T – a busy woman, that all you can say ;-)

    Antworten
  24. 13. Juni 2009, 15:19 Uhr, von Fabian
    074

    Danke für den taz-Artikel. :-(

    Antworten
  25. 13. Juni 2009, 15:44 Uhr, von Walter
    075

    Klare Worte zu Guttenberg und zum Machterhalt als Systemrelevanz.
    Er ist noch um vieles eindeutiger als Guido Westerwelle.

    Mit dem großen Handy lässt sich bestimmt auch kochen…
    Ja und Humor ist nicht eingebaut ins iPhone, aber als App aus der Schweiz- Wer hats erfunden?- erhältlich. Humor fehlt wirklich, auch in der aktuellen Politik. Ausnahmen bestätigen die Regel. Dabei könnte ein wenig Humor in der Krise nicht schaden: Freude als Kompass.

    Antworten
  26. 13. Juni 2009, 16:34 Uhr, von Mesm
    076

    @Miriam Meckel. Reading the Taz-article made me check the top of your weblog, because the author of the article were referring to “nuns in the Pipi-fax� and I thought that was odd.
    Then I realized that you have updated the whole thing including the links – bravo!

    By the way I love TED as well, this is one of my recent favourites, so funny and with a Danish twist. Please don’t be offended anyone, laugh and enjoy ;-)

    Antworten
  27. 13. Juni 2009, 20:36 Uhr, von Anja
    077

    Liebste iphone grüße aus den schottischen highlands! Hier benötigt man keinen Kompass, nur ein robustes Auto, gute Schuhe und wetterfeste Kleidung. (if you don’t like the weather, just wait a minute ;-))
    Das Magnetfeld des persönlichen Kompasses wird hier ganz schön zerstört, und man zweifelt schnell, ob alle vorherigen eingeschlagenen Richtungen im Leben immer so die richtigen waren.
    Immerhin habe ich eine Wasserwaage in meinem schönen iPhone, vielleicht sollte ich die mal mit dem Kompass kombinieren…
    Übrigens tut T-mobile eine ganze Menge für meine glückliche Unerreichbarkeit, hier gibt es so gut wie kein Netz, ist gerade eine riesengroße Ausnahme. Ich glaube, deshalb gibt es so viel anderen Schnickschnack, damit man das gar nicht merkt;-)
    Cheers!!!

    Antworten
  28. 13. Juni 2009, 22:03 Uhr, von Petra
    078

    @Ramona: Der Kompass erinnert mich an meine Reise durch aller Herren Länder. Hier noch eine kleine „Gebrauchsanweisung“ für dich:

    Ich schloss die Augen und sah den alten Mann aus Tanginduale. Er gab mir das Gelb für meinen Regenbogen und sprach: „Der Regen wird kommen, immer und immer. Er wird brennen. Dann erst ist die Zeit der Sonne.“ Beim Augenaufschlag spürte ich seinen pulsierenden Blick. Was mein Kopf nicht verstand, erklärte mein Herz: In der Regenzeit ist die Sonne immer da. Du kannst sie nicht sehen, du musst sie spüren. Du musst nur dafür bereit sein.

    Ich kann es dir nicht erklären, warum mir das gerade jetzt eingefallen ist und warum ich es dir jetzt aufschreibe. Der alte Mann könnte es mir bestimmt erklären. Ich werd ihn fragen, später, auf meiner nächsten Reise.

    Antworten
  29. 14. Juni 2009, 8:25 Uhr, von Ramona
    079

    @Petra, ich habe gestern Abend im Rahmen des Bach-Festes, ein wunderschönes, stimmungsvolles Konzert von Musikstudenten erlebt. Mitten in der Innenstadt und jeder der zuhören wollte, war eingeladen. Ich bin immer noch ganz bachbeseelt und jetzt dazu Deine Gedanken*seufz*
    Wenn das kein schöner Sonntagmorgen ist….
    Danke!:-)

    Antworten
  30. 18. Juni 2009, 8:50 Uhr, von M.D.A
    080

    Ja ja, Handys machen süchtig.
    Manchmal denke ich wir schaffen uns unsere Umwelt damit ich mit dem Handy telefoniere kann.
    Ich habe vor 1 Jahr den Gebrauch des Handys auf wirklich notwendige Telefonate reduziert. Und siehe da, die Leute haben wieder gelernt mich zu den Zeiten anzurufen in denen ich mit ihnen reden wollte.

    Heute kommt Kompass in ein IPhone. Morgen ist ist der Osten im Westen und der Norden im Süden. Übermorgen bekomme ich dann gesagt, dass ich in den nächsten Wochen nur Kartoffeln essen soll, weil diese sooooooooooooo bilig sind.

    Ach ja ich vergaß: Wer Handy hat ist unabhängiger *lach

    Antworten
  31. 26. Juni 2009, 13:13 Uhr, von Petra
    081

    (@Ramona: “erklären” scheint mein Lieblingswort zu sein / Petras Tochter hofft, dass sich das nicht vererbt hat)

    Antworten


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