MM_Keith
Zu den Kommentaren
24. Juni 2009, 20:26 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

„fight public opinion“ – and it might fight back

„We hear a great deal at the present day about ‚mandates‘, and mandate seems to be regarded not simply as a declaration of the will of majority which must, in point of fact, be obeyed, but as the offical utterance of an infallible Church which cannot, in point of logic, be erroneous. […]

I believe that a man is often doing invaluable service who resists the dominant current of opinion, who denounces fallacies when they are growing and flourishing, and points out that a revolution in belief, even though it be inevitable for the time, and even though it contain an element of right reason, may yet contain errors and hasty judgements and deviations from the true line of progress, which require exposure the more unsparing in proportion to their temporary popularity. […]

The man who would try to raise himself above the position of the mere pander to passing antipathies must widen his intellectual horizon. He must qualify himself and take broad views; he must learn that his little list of commonplaces do not represent real thought, but is often the embodiment of mere predjudice, or perhaps the deposit of words left by thinkers of past generations; he must do more than merely dish them up with a new sauce; he must concentrate his abilities upon definite problems, consider how they have arisen, and what is their relation to the past and the future.“

Leslie Stephens in The National Review

(published in the New York Times on June 10, 1894

in the category „best literature of the day“)

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126 Reaktionen

  1. 28. Juni 2009, 13:33 Uhr, von Siegmund Gefällt 2 Lesern
    0101

    Wobei die frage ist, ob es die „public opinion“ nicht nur noch bei wenigen Fragen geben kann.
    Viele Themen sind so kompliziert, dass nur noch wenige Experten wirklich den Stand der Dinge benennen können und die Probleme, die sich stellen.
    Ich nenne hier das Thema der Stammzellenforschung, die fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, rasend schnell voranschreitet.
    Das Problem hierbei ist, dass dann wiederum Experten zuviel „Macht“ besitzen, nämlich die Problemlösungsstrategien der Politik vorzugeben.
    Ähnlich war es ja mit der Finanzmarktkrise, in der auch ganze Gesetzesentwürfe nicht mehr im Ministerium sondern von externen, lobby-verdächtigen Wirtschaftskanzleien geschrieben wurden.
    Für mich ist das der eigentliche Skandal. Interessengruppen machen sich ihre eigenen Gesetze. Die Politik ist nur noch für das formale Abnicken zuständig. Dass so keine Probleme gelöst werden, ist auch klar.

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  2. 28. Juni 2009, 13:38 Uhr, von Alex Gefällt 2 Lesern
    0102

    d.B.o.
    „im Auftrag“ein Alptraum.

    Das erinnert mich an eine Episode im letzten
    Sommer, als wir in einem anderen Land lebten.
    Wir wurden indirekt Zeuge, von dem schrecklichen Selbstmord eines mutmaßlichen Mörders.
    Es war eine Nacht ohne Ruhe und Schlaf. Aber auch
    die darauf folgende Tage, wie das Ereignis in der Öffentlichkeit dargestellt wurde, machten mich fassungslos.
    War er tatsächlich der Mörder oder sollte es nur so aussehen?, oder war/en nur e.gedungener/e Killer. Als ich später Bilder von ihm in der Zeitung sah, liess mich der Ausdruck seine Augen daran zweifeln. War er vielleicht nur ein „armer Teufel“? Ich jedefalls betete für ihn und hoffte, dass seine Seele Frieden finden würde.

    Ich wünsche mir so etwas nie wieder erleben zu muessen!!

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  3. 28. Juni 2009, 13:51 Uhr, von Mafalda Gefällt 2 Lesern
    0103

    @ Siegmund

    „…he must learn that his little list of commonplaces do not represent real thought, but is often the embodiment of mere prejudice, or perhaps the deposit of words left by thinkers of past generations.“

    Das „deposit of words“ heute (wie damals eigentlich auch schon) left by lobby groups.

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  4. 28. Juni 2009, 14:28 Uhr, von Elcano Gefällt einem Leser
    0104

    Ich muss doch bitten: Hitler ist nur oberflächlich demokratisch legitimiert an die Macht gekommen.

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  5. 28. Juni 2009, 14:41 Uhr, von na ich Gefällt 2 Lesern
    0105

    und hier mal die chronologie einer öffentlichen meinung

    (ist was für fabi dabei :-) )

    part I

    DAS ENDE DER POLITIK?
    über Macht und Mediendemokratie

    http://www.die-grenze.com/derrida_macht_a.htm#l4

    Antworten
  6. 28. Juni 2009, 14:42 Uhr, von na ich Gefällt 2 Lesern
    0106

    part II

    Im Keller der Öffentlichkeit

    http://rafael-wawer.de/?page_id=190

    … und jetzt wieder ab in die SONNE!

    Antworten
  7. 28. Juni 2009, 15:15 Uhr, von Fabian Gefällt 2 Lesern
    0107

    na ich: Toll! Danke! :-D

    Mir ist gerade eingefallen: Am Besten erkennt man ja derzeit an der SPD, was passiert, wenn man sich ständig der öffentlichen Meinung unterwirft. Das ist ja ein absolutes Desaster, was diese Partei in den letzten Jahren ihrem Klientel zugemutet hat! Vor allem frage ich mich mittlerweile: Für wie blöd halten die ihre Wähler eigentlich? Das ist schon eine ziemliche Frechheit.

    Sehr gut auf den Punkt gebracht im übrigen hier ;-). (Bitte auf die herrlich angesäuerten Mienen der Zuschauer (typisches Kabarettpublikum) achten.))

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  8. 28. Juni 2009, 15:23 Uhr, von Fabian Gefällt 2 Lesern
    0108

    Mafalda, beides ist doch okay, so lange es ausgewogen ist: Referenzen & eigene Meinung.

    Ein Essay muss im übrigen nicht zwangsläufig kompliziert geschrieben sein (und deshalb auch kein Hochschulstudium voraussetzen), ganz im Gegenteil. Aber ich würde mir in so manchem Blog schon mehr gesellschaftsrelevante und vor allem kritische Substanz wünschen.

    Aber vielleicht sind die deutschen Zeitungen auch einfach zu gut, so dass es sich für die meisten anderweitig etablierten Blogschreiber (deren Stimme ich Gewicht beimessen würde) nicht lohnt, kostenlos für ihr Blog tiefgreifende Artikel zu ersinnen, oder kontroverse Gedanken aufzuwerfen. MM macht’s ja auch nur für faz & Co. – und ich kann es sogar ein bisschen verstehen.

    Antworten
  9. 28. Juni 2009, 16:26 Uhr, von Mafalda Gefällt 2 Lesern
    0109

    @ Na ich

    Danke.

    @ Fabian

    welche der anderweitig etablierten Blogschreiber meinst Du?

    So ganz hab ich Deinen letzten Absatz nicht verstanden: Du meinst Frau Meckel schreibt kostenfrei für wen auch immer, um auf den Blog aufmerksam zu machen? Oder wird den anderen Blogbetreibern anderswo kein Honorar geboten?

    Blog = Geschäft lese ich daraus. Sicher auch Meinungsgeschäft. Mittlerweile geht es also nicht mehr um Adress und Telefondaten sondern Meinungsdaten?

    Mir als „Mediennutzerin“ geht es auch um dahinterstehende Strukturen. Klär mich auf, bevor ich „Blogokraten“ als Verräter besinge.

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  10. 28. Juni 2009, 16:40 Uhr, von Mafalda Gefällt 2 Lesern
    0110

    p.s.: was die letzten Jahre Sozialdemokratischer Regierungsbeteilgung betrifft. Völlig d´accord. Lafontaines Abgang als Minister war ein Fanal.

    Antworten
  11. 28. Juni 2009, 16:55 Uhr, von na ich Gefällt 2 Lesern
    0111

    bischen off, dennoch:

    ich weiß nicht, lachen oder weinen, beides?

    datt politik und datt intanätt dingens

    http://www.nightstorys.de/2009/06/wie-dumm-ist-deutschlands-regierung/

    Antworten
  12. 28. Juni 2009, 17:00 Uhr, von Fabian Gefällt 2 Lesern
    0112

    @ Mafalda Nein. Nein. Nein. Nichts von alledem! Hab gerade keine Zeit, mich zu wiederholen. Einfach noch mal meine Sachen lesen. (kurz: Mehr Substanz, weniger Mainstream = mehr Relevanz und kurz: Viele Blogger (siehe u.a. MM, siehe aber auch Lobo & andere Blogger) schreiben einfach besser, wenn’s Geld dafür gibt, oder sie für eine Zeitung schreiben, oder ein Buch veröffentlichen. Blogs scheinen nur so eine Art PR-Nebenprodukte zu sein und das merkt man denen auch an. Mal sehen was aus neuen Projekten wie Carta.info wird und aus Blogs wie Sprengsatz.de – das scheint in der Breite der Themen zumindest gesellschaftsrelevanter betrieben zu werden, als so manches, was die sogenannte Alphablogosphäre bislang zustande gebracht hat.)

    Eines muss man sagen, was das Blog von Stefan Niggemeier auszeichnet, ist seine unermüdliche Akribie und deshalb ist es relevant. SN betreibt sein Blog mit sehr viel Gründlichkeit und sehr viel Mühe und Genauigkeit und Fachkenntnis, ihm ist das einfach sehr, sehr wichtig, diese durch und durch engagierte Grundhaltung vermisse ich bei vielen anderen Bloggern. (die sich irgendwie mehr und mehr lieber in ihrer Selbstdarstellung zu sonnen scheinen.)

    Antworten
  13. 28. Juni 2009, 17:02 Uhr, von Fabian Gefällt 2 Lesern
    0113

    „in ihrer Selbstdarstellung zu sonnen scheinen“ … hmpf … es ist heiß, ich schwitze, mein Hirn läuft aus …

    Antworten
  14. 28. Juni 2009, 17:10 Uhr, von Fabian Gefällt 2 Lesern
    0114

    Ach ja und:

    NIEDER MIT DEN MEINUNGSFORSCHERN!!!

    Das ist ja sowieso eine völlige Unkultur geworden, dass man zu jedem Pups heutzutage eine MaFo braucht.

    Vor allem: Und trotzdem scheitert, siehe Wahlkampfplakate der SPD zur Europawahl.

    Und es kann jawohl auch nicht sein, dass ein Herr zu Guttenberg Sympathiewerte gewinnt, nur weil er Rückgrat hat.

    Wo sind die mutigen Lenker und Leiter?

    Antworten
  15. 28. Juni 2009, 17:18 Uhr, von Mafalda Gefällt 2 Lesern
    0115

    Danke Fabian. Lese Deine „Sachen“ schon.

    Substanz und Mainstream, da komm ich mit.

    Die „Relevanz“. Glaube, das ist ein Keyword. Wonach wird sie gemessen?

    Und lese Niggemeier auf Deine Anregung hin.

    @ Your last comment: I hope not. Drink a beer or whatever might help.

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  16. 28. Juni 2009, 17:21 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
    0116

    Politik heute fehlt es an Besonnenheit.
    Dies betrifft alle Parteien. Politiker beginnen häufig erst laut und öffentlich nachzudenken, wenn sie von ihren Positionen abgetreten sind und versuchen mit ihren Mitmenschen, mit der Geschichte und besonders mit sich selbst ins Reine zu kommen.
    Interessanterweise ist der Pragmatiker Helmut Schmidt einer der wenigen, die sich auf moralische Leitlinien und Ermahnungen- hypomnemata im Sinn Michel Foucaults- beziehen.
    Selbstreflexion schafft eine innere und äußere Distanz zu Massenbewegungen und Institutionen und konfrontiert den Menschen mit sich selbst, ebenso mit seinen helleren wie mit seinen dunkleren Seiten. Dies ist heutzutage kaum noch erwünscht, ist doch das Bedürfnis vorherrschen, sich idealisierend der Öffentlichkeit zu präsentieren und alles wegzuretuschieren, was das schöne Bild trüben könnte.
    Doch Verleugnung und Verdrängung kosten ihren Preis, wie Psychologie und Psychoanalyse zeigen. Unter der Hochglanzoberfläche gedeihen seelische Erkrankungen wie in einem Treibhaus, Burnout gehört noch zu den harmloseren, wenn auch häufigsten Varianten.
    Die Fragmentierung der Persönlichkeit, die sich aus der Außenorientierung und einer fehlenden ethischen Kohärenz ergibt, äußert sich in einem inkohärenten Verhalten, in der Form eines eines als Pragmatismus getarnten letztlich egoistischen Utilitarismus.
    Dies hat Auswirkungen auf politisches Verhalten in Krisenzeiten, auf das Streben nach Glück („Handle so, dass das größtmögliche Maß an Glück entsteht!“) und die liberale Wirtschaftspolitik, zum Beispiel eines Guido Westerwelle oder Baron von und zu Guttenberg.
    Der Knackpunkt liegt darin, dass individuelles Streben nach Glück dem gemeinsamen Wohl entgegensteht, persönliches Erfolgsstreben als Maxime damit das Glück der Vielen verhindert. Jeder und jede sind sich dann selbst die Nächsten.
    Dass dies für viele- nicht alle- Politiker aller Parteien zutrifft, können wir täglich beobachten.

    Antworten
  17. 28. Juni 2009, 17:22 Uhr, von Mafalda Gefällt 2 Lesern
    0117

    ups, Du hast mich überholt mit Deinem Statement: NIEDER MIT DEN MEINUNGSFORSCHERN.

    Nichtsdestotrotz sollte wie und wo auch immer diskutiert werden, was „Relevanz“ ist. Ultilitarismus, Kommunitarismus, Feminismus, Demokratie, Anarchie.

    Antworten
  18. 28. Juni 2009, 17:27 Uhr, von Mafalda Gefällt 2 Lesern
    0118

    @ Walter
    Fabian hatte mich überholt.

    Aber Du auch grad. Du betonst so oft den Ultilitarismus. So what about Amitai Entzioni? Der den Fortschritt möglichst vieler postuliert?

    Antworten
  19. 28. Juni 2009, 17:29 Uhr, von Mafalda Gefällt 2 Lesern
    0119

    Sorry „Etzioni“ muß es heißen.

    Antworten
  20. 28. Juni 2009, 17:59 Uhr, von Siegmund Gefällt 2 Lesern
    0120

    Übrigens: Weil hier schonmal vom Ingeborg-Bachmann-Preis die Rede war.

    Heute schalte ich zufällig ein und sehe, dass der Publikumspreis von der „Hypo Group“ gesponsort wird.

    Bei „Hypo“ wird man hellhörig und nach googlen war der Verdacht bestätigt.

    Wikipedia: „Im Juni 2007 wurden durch einen Rohbericht der österreichischen Nationalbank neue Ungereimtheiten bei der Hypo Group Alpe Adria bekannt. Diese reichen von mangelnder Einhaltung von Sorgfaltspflichten, dubiosen Liegenschaftsverkäufen, bis hin zum Verdacht der Geldwäsche“
    Zudem ist die Bank am Finanzplatz Liechtenstein engagiert.

    Tut mir Leid, für mich hat der Preis damit jede Glaubwürdigkeit verloren, die Juroren sowieso.
    Muss man eigentlich jedes Kulturereignis verkaufen ?

    Antworten
  21. 28. Juni 2009, 21:06 Uhr, von Fabian Gefällt 2 Lesern
    0121

    Mafalda: Ja, das mit der Relevanz ist auch so eine Sache, in der Tat. Ist ohnehin ein interessanter Aspekt – auch und vor allem im Hinblick auf künstlerisches und literarisches Schaffen. Spannend insofern, als dass ich denke, dass jeder Künstler / Autor schon irgendeine Art von Relevanz intendiert, vielleicht nicht in erster Linie, aber in zweiter gewiss.

    Und die Frage nach Messbarkeit von Relevanz, ist extrem interessant, bzw. vermutlich sogar der Kulminationspunkt dieses „Public-Opinion“-Themas.

    Siegmund: Diese Frage stellten wir uns auch. Aber die schnöden Banken und Beratungsunternehmen schmücken sich eben gerne mit Kunst und Kultur und nennen das dann CSR, um den Kunden gut zu gefallen.

    Antworten
  22. 28. Juni 2009, 21:33 Uhr, von Mafalda Gefällt 2 Lesern
    0122

    Las heute viel. Siemens-Nokia verkaufte Software zum Blocken/zur Kontrolle von Nachrichten nach Iran. – 3 1/2 andere Nachrichten hab ich darüber gelesen, wie China Software für Kontrolle entwickelt. Nicht zuletzt das Bestreben, daß es nicht mehr allein die lateinische Schrift im Netz gibt sondern es sozusagen Schriftzeicheninseln gibt. Chinesisch. Arabisch. Kiryllisch. etc.Sprich: eine – die „Welt“ sprach von Balkanisierung – ich meine eine Verinselung des Netzes. Und die „Brücken“ werden überwacht.

    Es wundert mich eigentlich nicht angesichts der Tatsache, daß ich heute lernte, daß das Netz seinen Ursprung als militärisches Tool hat.

    Trotzdem ist es traurig, beide Seiten der Medaille zu sehen. Das der Nutzen für viele durch den Nutzen für wenige diskreditiert wird.

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  23. 28. Juni 2009, 21:49 Uhr, von Mesm Gefällt 2 Lesern
    0123

    @na ich. ?Der Keller-Akteure? ;-)

    I like that phrasing. That who we are, ordinary citizens, talking part in online discussions (like on this blog, for instance :-), linking to webpage’s we find interesting, becoming members of Facebook groups who carries messages that have our sympathy and following individuals on Twitter who we find have interesting messages or links to pass on.

    I understand why you want to discuss “internet and the public opinion? because the net provides new rules of engagements. Before Facebook and other social media arrived people would spend months on the street trying to collect signatures in order to make their point known to the politicians. Today someone makes a Facebook profile and have thousands of followers in a jiffy. It also makes it much more difficult to understand who is behind a certain opinion, because the anonymity of the net makes is possible for anyone to be who ever he or she wants to be.

    Clomsky is a strange guy, basically he says: “Politics is bullshit because the people in power don’t take public opinion into account?. He defines “public opinion? a little more concrete than “the sum of all opinions by everyone about everything?, he keeps talking about surveys and opinion-polls and that these are not taken into account by the governments in power, first and foremost the American. Maybe it has some sort of relevance I Europe too? It would be fun to know what the Swiss think about this, having a rather large amount of referendums. Is “public opinion? looked upon in a different way than in the rest of the world?

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  24. 28. Juni 2009, 22:14 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
    0124

    „Du betonst so oft den Ultilitarismus. So what about Amitai Entzioni? Der den Fortschritt möglichst vieler postuliert?“
    (Mafalda um 17:27 Uhr)
    Leslie Stephen vertrat die Ideen des Utilitarismus. Wenn wir „unseren“ Text ist vor diesem Hintergrund sehen, dann wirkt er nicht mehr so souverän und unabhängig. Amitai Etzioni propagiert andere Vorstellungen, die des Kommunitarismus, die sich erheblich von denen Stephens unterscheiden.

    Mit öffentlicher Meinung ist hier nicht das gemeint, was Rousseau und anderehierunter verstanden. Meinem Eindruck nach geht es um die Vertreter derselben, die sich durch und über sie legitimieren, tatsächlich aber Sachwalter eigener Interessen sind. (@Mesm)

    Antworten
  25. 28. Juni 2009, 22:15 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
    0125

    Ohne link:

    „Du betonst so oft den Ultilitarismus. So what about Amitai Entzioni? Der den Fortschritt möglichst vieler postuliert?“
    (Mafalda um 17:27 Uhr)
    Leslie Stephen vertrat die Ideen des Utilitarismus. Wenn wir „unseren“ Text ist vor diesem Hintergrund sehen, dann wirkt er nicht mehr so souverän und unabhängig. Amitai Etzioni propagiert andere Vorstellungen, die des Kommunitarismus, die sich erheblich von denen Stephens unterscheiden.

    Mit öffentlicher Meinung ist hier nicht das gemeint, was Rousseau und andere hierunter verstanden. (tinyurl.com/ml5sdt) Meinem Eindruck nach geht es um die Vertreter derselben, die sich durch und über sie legitimieren, tatsächlich aber Sachwalter eigener Interessen sind. (@Mesm)

    Antworten
  26. 28. Juli 2009, 8:01 Uhr, von maria angela gobbi Gefällt 2 Lesern
    0126

    Leggere e capire Virginia Woolf,per capire chi e come era suo padre,Leslie Stephen.

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