MM_Einstein
Zu den Kommentaren
20. August 2009, 14:55 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

The idea of waiting for something …

… makes it more exciting. (Andy Warhol)

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59 Reaktionen

  1. 22. August 2009, 11:31 Uhr, von Walter
    051

    Bei 30 Prozent Nichtwählern stellen die 18 Prozent Schlämmerwähler 60 Prozent dar. Was oder wen wählen die übrigen 40 Prozent? Günter Jauch und Thomas Gottschalk standen nicht zur Wahl, Gerhard Schröder und Joschka Fischer ebenso wenig. Dabei erscheint die Möglichkeit reizvoll, dass abgedankte oder ausgemusterte Politprofis als ihre eigene Protestpartei wiedergewählt werden, quasi als politische Reinkarnation zum Protest gegen ihre frühere Politik.
    Immerhin eines ist Horst Schlämmer und seiner HSP hoch anzurechnen: Er mobilisiert Nichtwähler. Dies lässt hoffen für unsere Demokratie.

    Wir anderen als die Nicht- HSP- Wähler sind dagegen wesentlich schwerer zufrieden zu stellen.

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  2. 22. August 2009, 20:31 Uhr, von Anja
    052

    @Antje
    ja, Afghanistan ist ein gutes und vorallem wichtiges Thema am Sonntag. Bis jetzt wurde es ja taktisch klug aus dem Wahlkampf herausgehalten. Die Gästeliste zeigt, dass sich vermutlich nicht gerade viele Politiker darum gerissen haben, bei diesem Thema in die Sendung zu kommen. Außer Herr Gysi, der dürfte sich selber eingeladen haben. 1+mit Sternchen.
    Dass Herr Jung kommt ist zwar einerseits das Mindeste, andererseits hätte ich nicht unbedingt damit gerechnet. Der Großteil der Deutschen ist schließlich gegen einen Einsatz in Afghanistan. Und verletzte Bundeswehrsoldaten auf dem Sofa kann er im Wahlkampf ja wohl auch nicht gerade gebrauchen!

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  3. 23. August 2009, 9:08 Uhr, von Miranda
    053

    Vielleicht sollte ich dass Buch mal lesen, sie ist gerade zu Gast bei Fritz Reichert in dem HR1 Talk

    http://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/warum_ich_mich_nicht_fuer_politik_interessiere/beatrice_von_weizsae/ISBN3-7857-2389-X/ID17633144.html

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  4. 23. August 2009, 10:41 Uhr, von PP
    054

    @ Miranda

    am Freitag war Frau von Weizsäcker beim „Kölner Treff“. Nicht nur das neue Buch von ihr scheint lesenswert zu sein, ich fand die ganze Frau sehens- und hörenswert.
    Sie hatte eine wunderbare starke Ausstrahlung und dabei war sie ernst und humorvoll zugleich. Ihren politischen Ansichten konnte ich mich voll anschließen. (ich komme ja richtig ins Schwärmen…)

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  5. 23. August 2009, 11:08 Uhr, von Walter
    055

    Direkte Demokratie, wie sie Beatrice von Weizsäcker propagiert, erfordert Engagement, Zeit und Verstand. Diese Dinge sind in einem Land nicht gleich verteilt. Demokratie bedeutet nicht nur, dass sich Einzelne am Gemeinwesen beteiligen, sondern möglichst viele, idealerweise alle. Von der Idee her ist die partizipative Demokratie reizvoll, im Detail wird es schwierig individuelle Meinungen nach dem Prinzip der Gerechtigkeit zu koordinieren. Partizipation liegt den Schweizern mehr als den Deutschen. Vor radikalen Meinungen schützt sie nur bedingt- siehe Blocher.

    In Afghanistan wären unsere Soldaten jedoch wohl nicht gelandet, oder schon wieder draußen.

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  6. 23. August 2009, 12:22 Uhr, von Noisa
    056

    „The idea of waiting for something makes it more exciting.? (Andy Warhol). Reicht es zu warten?

    Warum ist es unattraktiv, sich politisch zu engagieren? Etwas platt, aber treffend, „Neutschland – Politisch engagieren!“ vom 19.09.2004:
    http://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/38370.html

    Viele Anfang 20järhige sind durchaus politisch interessiert – und auch die (etwas) Älteren. Dennoch ist es ausgesprochen unattraktiv, sich in einer Partei über den lokalen OrtsVEREIN „hochzudienen“. Das gelingt, wenn frau/man den Rückhalt der Vereinsmitglieder hat (den frau/man sich teilweise über gesellige Veranstaltungen erarbeitet hat) oder jemanden kennt, der Einfluss innerhalb der Partei hat. Manchen liegt das, aber den Wenigsten.

    Diejenigen, die „hoch kommen“ sind nicht unbedingt die Qualifiziertesten. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Politiker NICHT über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Wen wundert es bei der Vereinsarbeit (Stammtischgespräche, Flugblätter erstellen und verteilen, Plakate aufkleben, Fahrten organisieren, Zuarbeit für einen, der sich hoch gedient hat), dass es nicht gelingt, einen Abschluss mangels Zeit und gelegentlich auch Können zu erzielen. Schließlich ist die Politik für diejenigen, die beruflich Fuß gefasst haben, ökonomisch unattraktiv.

    Inhaltlich einbringen kann frau/man sich eher durch Eigeninitiative, indem man sich mit den Stellen, die die Verantwortung tragen, in Verbindung setzt und dies völlig unabhängig von einer politischen Prägung. Es geht darum, eine optimale Lösung zu finden. Wenn dann die Ideen aufgenommen werden, diesbezüglich diskutiert wird, Änderungen erarbeitet werden, dann ist das zumindest ein kleiner, bescheidener Erfolg – und ganz ohne Vereinsgeplänkel.

    Noch mal zu diesem „Polit-Informationspool“, ich spinne einfach herum: Wie wäre es, wenn der Wahlkampf abgeschafft werden würde und Infos nur über ein Polit-Informationspool abrufbar wären, welcher sich interaktiv und dynamisch entwickelt? Diejenigen, die keinen Webzugang haben, können sich über Gratisportale informieren. Würde die Abschaffung des teuren Wahlkampfes auf allen Ebenen nicht zu mehr inhaltlichen Diskussionen führen? Vielleicht gäbe es einen guten Mittelweg? Könnten nicht ein paar von den Wahlkampfmillionen in ein System zur Stärkung der Demokratie, der Bürgerbeteiligung gesteckt werden?

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  7. 23. August 2009, 14:17 Uhr, von Ramona
    057

    Gestern war ich, nach langer Zeit, wieder einmal in Dresden, mit dem Ziel, diese Stadt kulturell für mich neu zu entdeckt. Außerdem sollte es endlich klappen, dass ich die Frauenkirche von innen sehe. Denkste, diesmal hatte die dänische Königin Magarete II. etwas dagegen, die die Frauenkirche für sich allein haben wollte. Mist! Aber ich bin ja hartnäckig:-))
    Aber was ich eigentlich erzählen wollte: Als ich so zwischen Frauenkirche, Brühlsche Terrasse und Zwinger, glückselig vor mich hin dümple, höre ich aus der Ferne laute Sprachfetzen. Neugierig geworden, laufe ich in die Richtung Postplatz, aus der diese Stimme kommt. Ich dachte, mich trifft der Schlag. Mitten im touristischen Centrum Dresdens, unweit des Zwingers, fand eine Wahlkampfveranstaltung der Sächsischen NPD statt. Etwa 50 Personen hatten sich, wie ich später auf einem Plakat las, um den Spitzenkandidaten versammelt und hörten sich die rechtsextremen Parolen an, die dieser Kerl absonderte. Es war nicht zu ertragen.
    Außerdem hatte sich ein Häufchen Gegendemonstranten, von Polizei abgeschirmt, eingefunden. Was ich aber als absolut untragbar ansah, war, dass sich natürlich eine Vielzahl von Schaulustigen und Touristen um das Geschehen versammelten und diesem, Entschuldigung, geistigen Dünnschiss, zuhörten.
    Ich frage mich ernsthaft, was die Verantwortlichen der Stadt Dresden reitet, eine Veranstaltung dieser Partei, an einer solch touristisch stark frequentierten Stelle, mitten in der Altstadt Dresdens zu erlauben. Vor allem mit dem geschichtlichen Hintergrund dieser Stadt.
    Ist es Ignoranz oder Dummheit der Verantwortlichen. Ich war fassungslos.
    Aber nun ja, die NPD ist eine in Deutschland zugelassene Partei. Mir wird schlecht!!!

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  8. 23. August 2009, 15:47 Uhr, von Yolande Langendijk
    058

    O.T.

    „I really wish you would stay on for tomorrow and rearrange your travel plans because your Paper won first price?

    Ein Wunder ist ja geschehen. Nassim Haramein, ein self made Physicist (Unified Field Theory), einer der ich sehr schätze und auch einer dem es nicht fremd war von Wissenschafts-Konferenzen einfach raus gesmiessen zu werden, hat gerade einem ersten Preis; Best Paper Award, University of Liège, Belgium, during the CASYS’09 Conference, für seinem Paper ‚The Schwarzschild Proton’ bekommen. http://www.theresonanceproject.org/

    Das Wunder war schon er wurde gefragt einer zu liefern was zumindest doch hieß (?) sie können dem dann eingelieferte Paper dann nicht einfach weigern oder negieren, oder? Na ja, nach zögern hat er seine Arbeit dann doch eingeliefert, aber für den Konferenz in Belgien vor der Preisauswahltag schon seine Abflug gebucht weil er schon natürlich nach Erfahrung dachte seine Paper wurde sogar nicht verweigert aber dann doch wahrscheinlich eine Letzte sein und er hatte einfach kein Lust darauf.

    Er hat sich getraut selbst sich auf die suche zu machen seine fragen zu beantworten und hat sich ernährt von berufen wie Ski- oder Tauch Lehrer und weißt uns Interessenten gut und humorvoll darüber zu erzählen. Seine video- Lecture ist seit einigen Jahren im Youtube zu sehen/hören oder auch zu kaufen und dieses Wochen-Ende war er in den Niederlande.

    Die neue Unified Field Theorie die ganz einfach aber flächendeckend, unentkommbar und ganz genau durch rechenbar, das Universum in Größten und Kleinsten durch Einsteins ‚Field Equation’ erklären lasst ohne die artifizielle Deus ex Machina Tricks des Quantum Physics oder Mechanica ist eine Revolutionäre aber auch ganz natürliche und notwendige evolutionäre wissenschaftliche Durchbruch und wird Gesellschaftlich und Wirtschaftlich von größter Bedeutung sein wenn es die Chance hat sich bekannt zu machen. Hoffentlich dauert es nicht al zu lange dieses Bewusstseins erarbeitet sich im alle flachen durch.

    Am ende hab ich mich selbst noch getraut eine Frage zu stellen, über die Zusammenhang von die Wirkung des schwarzes Loch im Sonnencentrum und die Unteroberflachliche Jetstreams die sich von den Polen ab bewegen wonach wenn die am bestimmten Latitude ankommen die Sonnenflecken wieder erscheinen womit eine neue Sonnen Zyklus anfangt, die Nassim leider noch nicht so genau aber etwas antworten könnte weil da leider kein Geld war für das Laboratorium so was zu untersuchen.

    Eben; Eine neue Sonnen Zyklus ist angefangen.

    Freundlichen Grüssen,

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  9. 29. August 2009, 16:28 Uhr, von Politik & Poesie? « mitunter
    059

    […] Wiederwählen! Teil 1, 3, […]

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