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	<title>Kommentare zu: Auf Wiederw&#228;hlen 07</title>
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	<description>Hier habt Ihr die Gelegenheit, Eure Gedanken loszuwerden und neue Ideen in den Webdiskurs einzuspeisen. Für meine Studentinnen und Studenten soll dieser Blog die Gelegenheit bieten, sich untereinander und mit mir auch außerhalb von Vorlesungen und Seminaren auszutauschen. Aber er ist auch eine offene Plattform für alle, die gerne mitreden und dabei auch etwas zu sagen haben.</description>
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		<title>Von: Alexandra</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-4/#comment-49757</link>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 20:56:08 +0000</pubDate>
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		<description>@mm vielen Dank f&#252;r Ihren Kommentar und an alle Anderen vielen Danke f&#252;r Eure Resonanz. 

Ich war heute Morgen echt geschockt und stinksauer als ich auf youtube dieses und &#228;hnliche Videos angeschaut habe. Ich selbst habe auch einmal f&#252;r 6 Monate bei einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet (Was bleibt einem als Berufseinsteiger den Heute noch gro&#223; &#252;brig) allerdings im kfm. Bereich. W&#252;rde es nie wieder tun. Der Grund war nicht unbedingt das Gehalt, es war einfach die Tatsache, dass du wirklich Arbeiter/Angestellter zweiter Klasse bist. Wir Zeitarbeiter hatten ein eigenes B&#252;ro im &quot;Keller&quot;. Der Konkurrenzdruck zwischen den Kollegen ist riesig. Von den Festangestellten wirst Du selbstverst&#228;ndlich nicht ernst genommen. Die Firmen spielen die Mitarbeiter wirklich schon gegeneinander aus, sprich du musst in der Kantine mehr bezahlen, hast keine Rechte in der Firma hast (du bist ja bei dem Zeitarbeitsunternehmen angestellt, nicht in der Firma in der du tats&#228;chlich deine Arbeit verrichtest) und nat&#252;rlich die Tatsache,dass du von Heute auf Morgen an einen anderen &quot;Einsatzort&quot; gebracht werden kannst. War bei mir schlie&#223;lich auch so. Ich kam ganz normal um 8:30h ins B&#252;ro und um 12:00 wurde mir dann mitgeteilt, dass ich nicht mehr ben&#246;tigt werde. Das Miese daran ist aber letztendlich, dass sie dir immer die Hoffnung auf eine Festanstellung gegeben haben. Vergiss es. Nach meiner Erfahrung werden ca. 10% &#252;bernommen.  Der Rest sind einfach moderne Arbeitssklaven. 
Nat&#252;rlich ist nicht alles ist schlecht an der Zeitarbeit, wenn du z.B. schnell eine Arbeit/Geld brauchst, zur &#220;berbr&#252;ckung, Berufseinsteiger, Wiedereinsteiger etc. Nur nutzten die Firmenbosse, Manager, Chefs und all die anderen tollen Menschen nat&#252;rlich deine Hoffnung gnadenlos aus und so wirst auch du zu einem modernen Arbeitssklaven, der in st&#228;ndiger Angst lebt seinen Arbeitsplatz zu verlieren und deshalb sch&#246;n sein Mund h&#228;lt. Heute w&#252;rde ich das nicht mehr mit mir machen lassen. 

Keine Ahnung wenn ich w&#228;hlen soll. Auf jeden Fall l&#228;uft so einiges Schief.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mm vielen Dank f&#252;r Ihren Kommentar und an alle Anderen vielen Danke f&#252;r Eure Resonanz. </p>
<p>Ich war heute Morgen echt geschockt und stinksauer als ich auf youtube dieses und &#228;hnliche Videos angeschaut habe. Ich selbst habe auch einmal f&#252;r 6 Monate bei einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet (Was bleibt einem als Berufseinsteiger den Heute noch gro&#223; &#252;brig) allerdings im kfm. Bereich. W&#252;rde es nie wieder tun. Der Grund war nicht unbedingt das Gehalt, es war einfach die Tatsache, dass du wirklich Arbeiter/Angestellter zweiter Klasse bist. Wir Zeitarbeiter hatten ein eigenes B&#252;ro im &#8220;Keller&#8221;. Der Konkurrenzdruck zwischen den Kollegen ist riesig. Von den Festangestellten wirst Du selbstverst&#228;ndlich nicht ernst genommen. Die Firmen spielen die Mitarbeiter wirklich schon gegeneinander aus, sprich du musst in der Kantine mehr bezahlen, hast keine Rechte in der Firma hast (du bist ja bei dem Zeitarbeitsunternehmen angestellt, nicht in der Firma in der du tats&#228;chlich deine Arbeit verrichtest) und nat&#252;rlich die Tatsache,dass du von Heute auf Morgen an einen anderen &#8220;Einsatzort&#8221; gebracht werden kannst. War bei mir schlie&#223;lich auch so. Ich kam ganz normal um 8:30h ins B&#252;ro und um 12:00 wurde mir dann mitgeteilt, dass ich nicht mehr ben&#246;tigt werde. Das Miese daran ist aber letztendlich, dass sie dir immer die Hoffnung auf eine Festanstellung gegeben haben. Vergiss es. Nach meiner Erfahrung werden ca. 10% &#252;bernommen.  Der Rest sind einfach moderne Arbeitssklaven.<br />
Nat&#252;rlich ist nicht alles ist schlecht an der Zeitarbeit, wenn du z.B. schnell eine Arbeit/Geld brauchst, zur &#220;berbr&#252;ckung, Berufseinsteiger, Wiedereinsteiger etc. Nur nutzten die Firmenbosse, Manager, Chefs und all die anderen tollen Menschen nat&#252;rlich deine Hoffnung gnadenlos aus und so wirst auch du zu einem modernen Arbeitssklaven, der in st&#228;ndiger Angst lebt seinen Arbeitsplatz zu verlieren und deshalb sch&#246;n sein Mund h&#228;lt. Heute w&#252;rde ich das nicht mehr mit mir machen lassen. </p>
<p>Keine Ahnung wenn ich w&#228;hlen soll. Auf jeden Fall l&#228;uft so einiges Schief.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ramona</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-4/#comment-49752</link>
		<dc:creator>Ramona</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 19:43:48 +0000</pubDate>
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		<description>@Petra, hallo!
Sch&#246;n, dass Du wenigstens die Diskussionen verfolgst. Vielleicht kannst Du hin und wieder doch mal eine kleine Wortmeldung machen. 
Dir einen sch&#246;nen Abend!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Petra, hallo!<br />
Sch&#246;n, dass Du wenigstens die Diskussionen verfolgst. Vielleicht kannst Du hin und wieder doch mal eine kleine Wortmeldung machen.<br />
Dir einen sch&#246;nen Abend!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-4/#comment-49751</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 19:14:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Yolande Langendijk: Halllooo zur&#252;ck. Ich gebe mir gro&#223;e M&#252;he, alles zu lesen, bevor mir abends die &#196;uglein endg&#252;ltig zufallen. Alle Links schaffe ich nicht mehr, aber die meisten Eintr&#228;ge. Ich habe mir vorgenommen, im Dezember nochmal die Eintr&#228;ge von vor einem Jahr zu lesen. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Liebe Gr&#252;&#223;e und einen sch&#246;nen Sonntagabend noch!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Yolande Langendijk: Halllooo zur&#252;ck. Ich gebe mir gro&#223;e M&#252;he, alles zu lesen, bevor mir abends die &#196;uglein endg&#252;ltig zufallen. Alle Links schaffe ich nicht mehr, aber die meisten Eintr&#228;ge. Ich habe mir vorgenommen, im Dezember nochmal die Eintr&#228;ge von vor einem Jahr zu lesen. Mal sehen, ob ich das schaffe.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e und einen sch&#246;nen Sonntagabend noch!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: PP</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-4/#comment-49715</link>
		<dc:creator>PP</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 11:54:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Walter

Ich spreche deine Sprache nicht, um so erfreuter bin ich, heute mal ohne W&#246;rterbuch zu verstehen was du meinst und dir zustimmen zu k&#246;nnen.
Das soll kein Angriff sein, sondern meine Bewunderung zeigen, wie du komplizierte Zusammenh&#228;nge in Worte fassen kannst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Walter</p>
<p>Ich spreche deine Sprache nicht, um so erfreuter bin ich, heute mal ohne W&#246;rterbuch zu verstehen was du meinst und dir zustimmen zu k&#246;nnen.<br />
Das soll kein Angriff sein, sondern meine Bewunderung zeigen, wie du komplizierte Zusammenh&#228;nge in Worte fassen kannst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anja</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-4/#comment-49709</link>
		<dc:creator>Anja</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 10:12:06 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Video von Alexandra;
Leider hat die Politik diesen Raum selbst geschaffen, den sie nun anscheinend nicht mehr betreten mag. Und sie arbeiten weiterhin daran, diesen Raum zu vergr&#246;&#223;ern. Schlie&#223;lich fallen alle, die in diesem Raum landen, aus den eigenen Statistiken heraus, die dieses soziale Drama manifestieren w&#252;rden.

&quot;Herr, die Not ist gro&#223;!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.&quot;

Ich mag ja verstehen, dass die Leih- und Zeitarbeit durchaus positive Motive hatte. Allerdings haben die gesetzlichen Rahmenbedingungen geradewegs in eine Parallel(arbeits)Gesellschaft gef&#252;hrt.
Es sind leider nicht in erster Linie die Facharbeiter, die ein paar Monate Arbeitslosigkeit &#252;berbr&#252;cken, die hier landen. Es sind doch &#252;berwiegend diejenigen, die vorher schon mit ihrer Lebensgeschichte durchs soziale Raster gefallen sind und nun nur den &quot;Raum&quot; wechseln. Nat&#252;rlich ben&#246;tigen sie weiterhin Unterst&#252;tzung vom Staat, da sie ja nur &quot;helfen&quot; und vom Helferlohn nicht leben k&#246;nnen. Soziale Unterst&#252;tzung w&#228;re ja nicht das Problem. Aber dass Zeitarbeitsfirmen die gro&#223;en Gewinne einstreichen und die Firmen so legal die Mitarbeiter ausbeuten ( sind ja nicht mal die eigenen ), das ist das eigentliche soziale Desaster!
Und da das Ganze politisch legitimiert ist, mag sich auch so gar kein Unrechtsempfinden einstellen .

   </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Video von Alexandra;<br />
Leider hat die Politik diesen Raum selbst geschaffen, den sie nun anscheinend nicht mehr betreten mag. Und sie arbeiten weiterhin daran, diesen Raum zu vergr&#246;&#223;ern. Schlie&#223;lich fallen alle, die in diesem Raum landen, aus den eigenen Statistiken heraus, die dieses soziale Drama manifestieren w&#252;rden.</p>
<p>&#8220;Herr, die Not ist gro&#223;!<br />
Die ich rief, die Geister<br />
werd ich nun nicht los.&#8221;</p>
<p>Ich mag ja verstehen, dass die Leih- und Zeitarbeit durchaus positive Motive hatte. Allerdings haben die gesetzlichen Rahmenbedingungen geradewegs in eine Parallel(arbeits)Gesellschaft gef&#252;hrt.<br />
Es sind leider nicht in erster Linie die Facharbeiter, die ein paar Monate Arbeitslosigkeit &#252;berbr&#252;cken, die hier landen. Es sind doch &#252;berwiegend diejenigen, die vorher schon mit ihrer Lebensgeschichte durchs soziale Raster gefallen sind und nun nur den &#8220;Raum&#8221; wechseln. Nat&#252;rlich ben&#246;tigen sie weiterhin Unterst&#252;tzung vom Staat, da sie ja nur &#8220;helfen&#8221; und vom Helferlohn nicht leben k&#246;nnen. Soziale Unterst&#252;tzung w&#228;re ja nicht das Problem. Aber dass Zeitarbeitsfirmen die gro&#223;en Gewinne einstreichen und die Firmen so legal die Mitarbeiter ausbeuten ( sind ja nicht mal die eigenen ), das ist das eigentliche soziale Desaster!<br />
Und da das Ganze politisch legitimiert ist, mag sich auch so gar kein Unrechtsempfinden einstellen .</p>
<p>   </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ramona</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-3/#comment-49706</link>
		<dc:creator>Ramona</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 09:39:14 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank Frau Meckel f&#252;r Ihren kurzen Kommentar!
@Alexandra, danke f&#252;r den kurzen Einspieler. Man kann sich nicht oft genug vergegenw&#228;rtigen, was von Politik den  arbeitswilligen Menschen zugemutete wird. 
Mich hat eine Erk&#228;ltung f&#252;r einige Tage au&#223;er Kraft gesetzt und ich habe die letzten Beitr&#228;ge mal &#252;berflogen und teilweise mit gro&#223;er Verwunderung reagiert.
Hier mal ein Zitat von Ingo, am 17. September 2009 um 20:51 Uhr
 „Der Staat sch&#252;tzt die Schwachen zu Lasten der Starken bereits heute! Da habe ich ebenfalls ein privates, ganz aktuelles Thema, was hier die Zeilen aber sprengen w&#252;rde…
Ich bin gegen einen Mindestlohn und gegen die Anhebung des Hartz IV-Satzes.
Ich bin f&#252;r Bildung und Gleichbehandlung sowie Chancengleichheit. Leistung z&#228;hlt! Und die wird auch honoriert - schon immer - heute wie morgen!“

@Ingo, dann schau Dir @Alexandras Beitrag bitte gleich dreimal an!
Allen einen sch&#246;nen SONNtag!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank Frau Meckel f&#252;r Ihren kurzen Kommentar!<br />
@Alexandra, danke f&#252;r den kurzen Einspieler. Man kann sich nicht oft genug vergegenw&#228;rtigen, was von Politik den  arbeitswilligen Menschen zugemutete wird.<br />
Mich hat eine Erk&#228;ltung f&#252;r einige Tage au&#223;er Kraft gesetzt und ich habe die letzten Beitr&#228;ge mal &#252;berflogen und teilweise mit gro&#223;er Verwunderung reagiert.<br />
Hier mal ein Zitat von Ingo, am 17. September 2009 um 20:51 Uhr<br />
 „Der Staat sch&#252;tzt die Schwachen zu Lasten der Starken bereits heute! Da habe ich ebenfalls ein privates, ganz aktuelles Thema, was hier die Zeilen aber sprengen w&#252;rde…<br />
Ich bin gegen einen Mindestlohn und gegen die Anhebung des Hartz IV-Satzes.<br />
Ich bin f&#252;r Bildung und Gleichbehandlung sowie Chancengleichheit. Leistung z&#228;hlt! Und die wird auch honoriert &#8211; schon immer &#8211; heute wie morgen!“</p>
<p>@Ingo, dann schau Dir @Alexandras Beitrag bitte gleich dreimal an!<br />
Allen einen sch&#246;nen SONNtag!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mafalda</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-3/#comment-49705</link>
		<dc:creator>Mafalda</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 09:09:10 +0000</pubDate>
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		<description>@ Miriam Meckel, alle

der letzte (arbeitsmarkt-) &quot;politische&quot; Akt, den Menschen beim Schritt in die Leiharbeit erleben, ist die Ausstellung des &quot;Vermittlungsgutscheins&quot; der Bundesanstalt f&#252;r Arbeit (vor 5 Jahren selbst erlebt; mein &quot;Kopfgeld&quot; f&#252;r die Vermittlungsagentur = 1.500 Euro) als &quot;Zugangsberechtigung&quot; zur Exklusion.

Menschen, die l&#228;nger als ein Jahr arbeitslos sind, steht nicht einmal dieser &quot;Schl&#252;ssel&quot; zur Verf&#252;gung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Miriam Meckel, alle</p>
<p>der letzte (arbeitsmarkt-) &#8220;politische&#8221; Akt, den Menschen beim Schritt in die Leiharbeit erleben, ist die Ausstellung des &#8220;Vermittlungsgutscheins&#8221; der Bundesanstalt f&#252;r Arbeit (vor 5 Jahren selbst erlebt; mein &#8220;Kopfgeld&#8221; f&#252;r die Vermittlungsagentur = 1.500 Euro) als &#8220;Zugangsberechtigung&#8221; zur Exklusion.</p>
<p>Menschen, die l&#228;nger als ein Jahr arbeitslos sind, steht nicht einmal dieser &#8220;Schl&#252;ssel&#8221; zur Verf&#252;gung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mafalda</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-3/#comment-49704</link>
		<dc:creator>Mafalda</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 09:00:39 +0000</pubDate>
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		<description>P.p.s.: nachdem ich @ Alexandras Bilder gesehen habe, hei&#223;t es besser &quot;eine andere Facette&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.p.s.: nachdem ich @ Alexandras Bilder gesehen habe, hei&#223;t es besser &#8220;eine andere Facette&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mafalda</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-3/#comment-49703</link>
		<dc:creator>Mafalda</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 08:41:30 +0000</pubDate>
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		<description>P.s.: nat&#252;rlich hei&#223;t es &quot;Spielplatz&quot; in der Zeile.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.s.: nat&#252;rlich hei&#223;t es &#8220;Spielplatz&#8221; in der Zeile.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mafalda</title>
		<link>http://www.miriammeckel.de/2009/09/17/auf-wiederwaehlen-07/comment-page-3/#comment-49702</link>
		<dc:creator>Mafalda</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 08:39:02 +0000</pubDate>
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		<description>Treffend beschrieben @ Walter.

Das andere Bild: aus der &quot;Welt am Sonntag&quot; eine Vorver&#246;ffentlichung aus &quot;Reise zur blauen Stadt&quot; von Uwe Tellkamp:

&quot;Xenia Crusoe, Arbeiterin in der Fischfabrik
--------
Alleinerziehend. Das ist, was ich sagen kann.
Auf dem Speilplatz liegen Glasscherben.
Die Kinder w&#252;hlen lachend im M&#252;ll.
Manchmal kommt mein Nachbar vorbei.
Er ist invalide, war fr&#252;her Seemann.

Sein Spruch: Auch ein frischer Wind
kann nach Darmgasen riechen.
Er bringt mich zum Lachen, heitert mich auf.
Er spart f&#252;r eine Reise. Ich wegen der Schulden und f&#252;r einen Umzug, vielleicht.

Abends, nach der Schicht, mu&#223; ich in Blaubarts Bezirk.
Ich dusche und schrubbe, der Geruch haftet mir an.
Aber ich habe viele Kunden aus der Fabrik,
sie sind meine Marke gew&#246;hnt, und da&#223; ich nicht k&#252;sse.

Wenn ich heimkomme, h&#246;re ich manchmal Streit
und Geschrei, nicht aus dem Fernsehen.
Die Wohnungen sind eng. Im Briefkasten Rechnungen.
Ich sehe nach meinem Sohn, der friedlich schl&#228;ft
unter den selbstgemalten Sternen.&quot;

...

mu&#223;/will das f&#252;r mich selber erst mal wirken lassen. Daher f&#252;r´s erste ohne weiteren Worte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Treffend beschrieben @ Walter.</p>
<p>Das andere Bild: aus der &#8220;Welt am Sonntag&#8221; eine Vorver&#246;ffentlichung aus &#8220;Reise zur blauen Stadt&#8221; von Uwe Tellkamp:</p>
<p>&#8220;Xenia Crusoe, Arbeiterin in der Fischfabrik<br />
&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Alleinerziehend. Das ist, was ich sagen kann.<br />
Auf dem Speilplatz liegen Glasscherben.<br />
Die Kinder w&#252;hlen lachend im M&#252;ll.<br />
Manchmal kommt mein Nachbar vorbei.<br />
Er ist invalide, war fr&#252;her Seemann.</p>
<p>Sein Spruch: Auch ein frischer Wind<br />
kann nach Darmgasen riechen.<br />
Er bringt mich zum Lachen, heitert mich auf.<br />
Er spart f&#252;r eine Reise. Ich wegen der Schulden und f&#252;r einen Umzug, vielleicht.</p>
<p>Abends, nach der Schicht, mu&#223; ich in Blaubarts Bezirk.<br />
Ich dusche und schrubbe, der Geruch haftet mir an.<br />
Aber ich habe viele Kunden aus der Fabrik,<br />
sie sind meine Marke gew&#246;hnt, und da&#223; ich nicht k&#252;sse.</p>
<p>Wenn ich heimkomme, h&#246;re ich manchmal Streit<br />
und Geschrei, nicht aus dem Fernsehen.<br />
Die Wohnungen sind eng. Im Briefkasten Rechnungen.<br />
Ich sehe nach meinem Sohn, der friedlich schl&#228;ft<br />
unter den selbstgemalten Sternen.&#8221;</p>
<p>&#8230;</p>
<p>mu&#223;/will das f&#252;r mich selber erst mal wirken lassen. Daher f&#252;r´s erste ohne weiteren Worte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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