MM_Picasso
Zu den Kommentaren
28. September 2009, 9:46 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

12 Fragen zur Bundestagswahl

zukunft_dumm

1. Welche Drogen braucht man in der ARD, um mitten im Wahlabend die Lindenstraße zu zeigen?

2. Welche Phase genau war in diesem Wahlkampf die, die als „heiße Phase“ bezeichnet wird?

3. Warum dringen die doch beachtlichen programmatischen Unterschiede zwischen den Parteien im öffentlichen Diskurs kaum noch durch?

4. Ab wie viel Prozent der Wählerstimmen ist eine Partei keine Volkspartei mehr?

5. Kann Nichtwählen in einer Demokratie überhaupt ein geeignetes Mittel der demokratischen Meinungsäußerung sein oder ist das eine contradictio in adiecto?

6. Warum wurden die exit polls aufgrund der vorangehenden Twitterleaks diesmal wie eine geheime Verschlusssache behandelt, während einzelne Meinungsforschungsinstitute Tage vor der Wahl ihre Prognosen als Gewissheiten veröffentlichen dürfen?

7. Haben sich die politisch bewussten digital natives mit der Gründung einer Partei und dem Weg in die politische Institutionalisierung einen Gefallen getan?

8. Begreift die SPD jetzt mal, dass die Tabuisierung von Themen und Gegnern politisch nicht funktionieren kann?

9. Wollte schon mal jemand nur Kanzlerin/Kanzler von einem Drittel der Deutschen sein statt von allen?

10. Was legitimiert eigentlich die Ausschließeritis der Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl, wenn doch Koalitionen Wahlergebnisse abbilden sollen und nicht umgekehrt?

11. Wie werden wir in vier Jahren den Begriff der „sozialen Marktwirtschaft“ interpretieren?

12. Warum spenden die Parteien nicht ihre gesamten Wahlkampfbudgets an die Bundeszentrale für politische Bildung und initiieren im Bundestag eine Verfassungsänderung, die eine Ad-hoc-Wahl (heute ankündigen, morgen wählen) ermöglicht?

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    280 Reaktionen

    1. 2. Oktober 2009, 11:04 Uhr, von Anja Gefällt einem Leser
      0101

      @Oliver
      Ich schon wieder;-)
      Zuerst einmal, ich finde es super, dass es eine unaufgeregte mobile version des Blogs gibt. Super wäre allerdings, wenn die aktuellen Kommentare oben stehen würden. Mein Touchpad ist schon ganz abgeschrubbelt. Und da ich mich schon geoutet habe, dass ich, zwar ohne Clutch, aber dafür mit iPhone, viel unterwegs bin, wäre das wunderbar!
      Dafür würde ich sogar ein Pittermännchen vorbeibringen, wenn ich mal wieder in Köln bin ;-)

      Antworten
    2. 2. Oktober 2009, 11:08 Uhr, von fabian Gefällt 2 Lesern
      0102

      Triple-A: Ich habe ja nicht gesagt, was ich persönlich von ihm halte :-) Aber das ist schon sehr erstaunlich, was der für eine Karriere hingelegt hat mit seinen gerade mal 37 Jahren, Donnerlittchen. Ich habe da so meine eigene Interpretation für das Phänomen zu Guttenberg, aber die behalte ich für mich. Kann allerdings nicht verhehlen, dass es mich freut, dass die CDU so einen hoffnungsvollen Newcomer hat, da ich so Typen wie Missfelder & Co. definitiv nicht an der Spitze der CDU sehen möchte!

      Antworten
    3. 2. Oktober 2009, 11:27 Uhr, von urs bürgi Gefällt einem Leser
      0103

      Und ich glaubte, der Baron sei von der C S U. Aber so „kleinbürgerlich“ sollte man ja nicht sein, gäll, Herr Sarrazin.

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    4. 2. Oktober 2009, 12:19 Uhr, von Miranda Gefällt 7 Lesern
      0104

      zu Guttenberg als Bereicherung darzustellen, ist schon mutig !!!

      Antworten
      • 2. Oktober 2009, 13:03 Uhr, von Urs Bürgi Gefällt 3 Lesern
        0104.1

        @Miranda, „mutig“ ist sehr höflich ausgedrückt. Aber erstens zeigt es, dass unter den Blinden der Einäugige stets König ist und zweitens, wer in welchem geistigen Lager steht. „Man kann nicht nicht-kommunizieren“ sagte damals, und schon oft zitiert, der US-Österreicher, nein, nicht der Schausteller von California, Watzlawick ist gemeint. Ach, wie schmelzen sie da alle dahin, die „Grössen“, Letterman, Berlusconi, Sarrazin,u.v.m., die Leuchten in einer dunklen Welt? Kein Wunder, dass Harald Schmidt schwächelt. „gggggg“ Ciao, cara.

        Antworten
      • 2. Oktober 2009, 13:28 Uhr, von urs bürgi Gefällt 4 Lesern
        0104.2

        Und, @Miranda, falls es in francoforte regnet oder zum Rotweinfest am Main nicht reicht, weil zu kühl,hier was zu lesen: in der Frankfurter Rundschau, nicht vom SPD-Beck, der kann so was nicht, nein, der Soziologe Ulrich Beck:
        Becks Globalrundschau
        Wofür sterben im Jahr 2009?
        Der Soziologe Ulrich Beck blickt in seiner „Globalrundschau“ für die FR auf die wichtigsten Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, nimmt Zahlen und Fakten unter die Lupe – global und lokal. Die aktuelle Fragestellung: Leben wir im Krieg? Un altra volta: ciao.

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    5. 2. Oktober 2009, 12:25 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
      0105

      Was mich befremdet ist die Mauschelei in den Hinterzimmern bei der SPD. Bei Union oder FDP würde mich das weniger wundern, beide sind nicht bekannt für ihre Bindung zur Basis. Wie beim Sturzt vom Beck hat man das Gefühl im Hinterzimmer sitzen ein paar ältere Herren (Müntefering, Steinbrück etc) und mauscheln aus, wen sie ihren Wählern jetzt wieder zumuten können ohne selber allzu viel Macht aus der Hand zu geben. Das ganze wird dann pro forma früher und noch häufiger später einer Parteibasis vorgesetzt, deren engagiertertere Teile ohnehin schon zur Linken abgewandert sind.

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      • 2. Oktober 2009, 13:54 Uhr, von Mafalda
        0105.1

        Da hab ich ebenfalls die Krätze. ENDLICH mal Schluß damit!DAS ist doch, was Vertrauen gekostet hat und kostet, zum Kuckuck.

        Antworten
        • 2. Oktober 2009, 14:04 Uhr, von Dowanda
          0105.1.1

          Da werden Posten ausgeschachert bevor eine inhaltliche Auseinandersetzung über die Wahlniederlage stattgefunden hat. Und die ist seit Schröders Neuwahlankündigung offen.

    6. 2. Oktober 2009, 13:04 Uhr, von Martina
      0106

      Tillmann Prüfer FDP p.31 Italiener redet über Berlusca/Merkel.Aiuto!

      Antworten
    7. 2. Oktober 2009, 13:45 Uhr, von Fabian Gefällt 3 Lesern
      0107

      Wie impertinent von mir, einen Politiker zu loben. Na ja, mir ist’s wurscht, zu Guttenberg wird seinen Weg gehen, da bin ich mir sehr sicher.

      Antworten
      • 2. Oktober 2009, 14:11 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
        0107.1

        Guttenbergs Leistungsausweis ist in der Tat vor allem „gefühlt“. Dazu ist die Zeit auch zu kurz seit seinem Amtsantritt.
        Schaut man sich aber das Tohuwabohu vor, während und nach der Opellösung an … und stellt dazu seine Position gegenüber, dann lässt das zumindest auf Sachverstand schliessen.
        Ich bin auch gespannt was noch aus ihm wird. Freudig-gespannt, wohlgemerkt.

        Antworten
        • 2. Oktober 2009, 14:25 Uhr, von Fabian Gefällt 3 Lesern
          0107.1.1

          Eine Sache, die extrem für ihn spricht ist der „Der hat es doch eigentlich gar nicht nötig“-Nimbus. Das ist meiner Meinung nach ein Riesentrumpf, den zu Guttenberg in der Tasche hat. Jeder weiß, der könnte auch überall woanders ohne Probleme Karriere machen. Das sieht bei Nahles & Co. ganz anders aus, die haben alles auf eine Karte, nämlich ihre politische Karriere, gesetzt, das lässt sie oftmals so verbissen und so unsouverän erscheinen.

          Plädoyer: Mehr Quereinsteiger in die Politik, wieder mehr Leute, die vorher andere Berufe hatten, die eine gewisse innere Unabhängigkeit haben, die quer denken, denen es um die Sache und nicht um ihre politische (Lebens-) Karriere geht. (Wohl wissend dass natürlich auch ein Herr zu Guttenberg jahrelang die Parteileiter hochgeklettert ist.)

    8. 2. Oktober 2009, 13:55 Uhr, von US Gefällt einem Leser
      0108

      Was möchte man mir – und den anderen Tagesschau-Sehern – hiermit vermitteln?

      Ein interessanter Bericht:
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=4236#more-4236

      Und Fabian, zu Guttenberg(CSU)ist auch nicht besser als Westerwelle.

      Antworten
    9. 2. Oktober 2009, 14:13 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
      0109

      OT
      Nach sechs Tagen New York komme ich langsam up to date. Bin grad am Video des Deutschen Fernsehpreises und daher ganz kurz eine Bemerkung: Das Kleid steht Ihnen super, Frau Meckel. Und die Farbe können Sie ruhig öfter tragen.
      (Pastewka und Engelke sind zum Niederknien!!)

      Antworten
    10. 2. Oktober 2009, 16:51 Uhr, von Miranda Gefällt 3 Lesern
      0110

      @freudig gespannt auf Herrn zu Guttenberg, aha…

      Bei mir war er, als er sich auf dem Times Sqare hat ablichten lassen unten durch, ein eitler Politiker der aich die Haare zurückschleint und sein Beliebtheitsgrad mit seinen angeblich guten Aussehen verkauft ist für mich höchst fragwürdig..

      Und weil er gerade so wirkt als hätte er es nicht nötig ( ja was denn etwa, Macht?) finde ich ihn nicht angemessen wahrgenommen…

      Antworten
      • 2. Oktober 2009, 17:01 Uhr, von Dowanda Gefällt 2 Lesern
        0110.1

        Einem Politiker Eitelkeit vorzuwerfen, führt selten weit. Zieht man die eitlen ab, bleibt maximal Angela Merkel übrig.

        Lobbyisten haben es nötig. Darum verhalten sie sich auch so wie sie sich verhalten. Ist das die Alternative?

        Antworten
    11. 2. Oktober 2009, 21:39 Uhr, von Anja Gefällt 4 Lesern
      0111

      Und hinter jedem aufstrebenden Politiker steht die brave Ehefrau, die sich doch tatsächlich in eon T-Shirt mit  dem aufgedruckten Konterfeiihres Ehegatten wirft: http://tinyurl.com/yexcpzq
      Könnte auch als „die zu Guttenbergs“ im Vorabendprogramm laufen…
      Diese heile Welt macht mich ganz wuschig ;-) Da waren mir die Fussbroichs dann vielleicht doch lieber…

      Antworten
    12. 2. Oktober 2009, 21:45 Uhr, von Anja Gefällt 2 Lesern
      0112

      Vielleicht klappt’s jetzt mit dem Link
      http://tinyurl.com/yexcpzq

      Antworten
      • 2. Oktober 2009, 22:07 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
        0112.1

        Peinlich.

        Antworten
        • 2. Oktober 2009, 22:29 Uhr, von Dowanda Gefällt einem Leser
          0112.1.1

          Ja, man kanns peinlich oder witzig finden. Bin mir darüber mit mir selber noch nicht einig. Ähnlich wie bei Kitsch.

        • 3. Oktober 2009, 10:30 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
          0112.1.2

          Die Geschmäcker sind verschieden, @Dowanda. Manche fahren auch bewusst in einen Stau, weil sie das ganz spannend finden. ;) Die angeklätschten Haare des Herrn zu Guttenberg sind Geschmackssache. Wer mag, soll sich sein Konterfei auf seine Kleidung drucken lassen. Ich mach’s nicht. ;)

          Herrn zu Guttenberg finde ich nicht schlecht. Sein PR-Gebaren lässt sich verkraften. Von mir aus soll er sich so in der Öffentlichkeit darstellen. Inhaltlich hat er bei Opel und auch bei der HRE andere Positionen in den Ring geworfen. Falsch war die Beauftragung von Linklaters (der Entwurf wird bestimmt bald wieder aktuell sein) und seine euphemistischen Darstellungen zur wirtschaftlichen Entwicklung kurz vor der Bundestagswahl. Mir ist ein Herr zu Guttenberg dennoch lieber als die jetzigen Chefs der SPD: Steinmeier, Nahles und Gabriel. *tröööt*

      • 2. Oktober 2009, 22:38 Uhr, von PP Gefällt einem Leser
        0112.2

        Vielleicht hat sie das T-Shirt von ihrem Mann geschenkt bekommen, damit sie weiß, wem sie abends die Schnittchen schmieren muß.

        Antworten
        • 8. Oktober 2009, 20:49 Uhr, von PP
          0112.2.1

          Ich ziehe meinen Einwurf zurück, er war dumm und unqualifiziert. Ich kenne die Frau nicht, evtl. ist sie einfach locker und witzig, wer weiß.

      • 3. Oktober 2009, 10:45 Uhr, von Miranda
        0112.3

        Dass bestätigt mich ja noch mehr, warum muss er sich als Pop Star inszenieren?
        Finde dass nicht angemessen und auch peinlich…

        Antworten
    13. 3. Oktober 2009, 9:01 Uhr, von Walter Gefällt 5 Lesern
      0113

      Zu 9. „Wollte schon mal jemand nur Kanzlerin/Kanzler von einem Drittel der Deutschen sein statt von allen?“

      Nicht von einem Drittel- streng genommen haben nur etwas mehr als ein Fünftel der Wahlberechtigten CDU/ CSU gewählt (33 x 0,73%)- aber von wenig mehr als der Hälfte.
      Die lernende Kanzlerin- Topos und Metapher zugleich- hat den Obama- Effekt vorweg genommen und sieht sich durch ihn bestätigt. Sie ist eben nicht ideologisch fixiert, teilt die Welt nicht in erster Linie in Freund und Feind, wie ihre Vorgänger, vielleicht mit Ausnahme Willy Brandts (und Helmut Schmidts?). Wie keine andere PolitikerIn nimmt sie das Etikett „Du bist Deutschland“ wörtlich. Sie ist CDU- sozial, liberal und konservativ, alles auf einmal- sie ist Große Koalition, auch nach der Abwahl der FDP, und sie ist Kanzlerin aller Deutschen. Wenn überhaupt jemand so etwas schafft, dann sie.
      Dieser Anspruch ist ebenso total wie genial, besetzt sie doch damit das gesamte politische Terrain und nimmt ihrem Juniorpartner (fast) alle Luft zum Atmen. Was kann die FDP noch verkünden? Wenn sie sich eine Nische- die besserverdienenden Leistungsträger als Gewinner der Globalisierung- sucht, handelt sie gegen das Interesse des gesamten Volks und macht sich strafbar am Kollektiv. Wir sind das Volk und ich bin Eure Kanzlerin, mehr geht nicht.
      Wenn Guido Westerwelle jetzt erklärt alles sei verhandelbar, so zeigt dies, dass in seinem Gärtchen kein Kraut gegen sie gewachsen ist. Seine Freunde, die ihre Klientel bedienen wollen, werden protestieren, rechnen sie doch mit Wohltaten und zumindest Steuersenkungen. Der ehemalige Leichtmatrose, der keiner mehr sein will, ahnt, dass sein schwerster Gegner mit ihm unter der zukünftigen Regierungsdecke steckt. Wenn er überhaupt einen Stich bekommen will, bleibt ihm nichts anderes übrig, als entschieden zu kämpfen. Der Wahlkampf als Kampf nach der Wahl hat erst begonnen. Für Westerwelle könnte er sein politisches Ende einleiten. Genau dies hat er in den letzten Monaten befürchtet.

      PS: Interessant wird die Wertedebatte zwischen Merkel und Westerwelle: Was ist soziale Gerechtigkeit und was ist Leistung?

      Antworten
      • 3. Oktober 2009, 10:11 Uhr, von Katja Owl Gefällt 6 Lesern
        0113.1

        Daß Frau Merkel die Kanzlerin aller Deutschen sein will, ist weder genial noch hat es igendetwas mit Obama zu tun, sondern ist schlicht ihre Pflicht, will sie nicht den von ihr bereits geleisteten und demnächst wieder zu leistenden Eid, http://bundesrecht.juris.de/gg/art_56.html, brechen.

        Antworten
        • 3. Oktober 2009, 10:43 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
          0113.1.1

          „Akzeptanz für schwarz-gelbe Regierung steigt“, FAZ von heute: http://tinyurl.com/yck4oel Na sowas?

          @Katka Owl, damit würde Deine Einschätzung etwas aufgeweicht werden. „1326 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte befragt“ heißt es in dem Artikel. Erstaunlich, dass Schwarz-Gelb an Aktzeptanz gewinnen kann, wenn nur 1326 Menschen befragt werden und die Presse darüber schreibt. Ich persönlich finde diese Umfragen unseriös. Und das, was die Presse daraus macht auch.

        • 3. Oktober 2009, 10:49 Uhr, von Noisa
          0113.1.2

          (Sorry, 0107.1.1 bezieht sich eher auf 0107 und nicht auf 0107.1.)

    14. 3. Oktober 2009, 10:51 Uhr, von Miranda Gefällt einem Leser
      0114

      Ich habe dass schon in vorangegangenen Diskussionen zum Ausdruck gebracht.
      Was soll denn bitte Demoskopie in den Köpfen der Menschen bewirken, diese Umfragen gelten meiner Meinung nach nur zur Beeinflussung.
      In der Kulturzeit kam dass Statement Demoskopie ist demagogisch, schließe mich dem an!
      Unseriös, aber seriös verkauft durch Jörg Schönborn…finde dass widerlich!

      Antworten
    15. 3. Oktober 2009, 11:19 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
      0115

      http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1986031&em_cnt_page=1

      @98.3 Urs viel Denkstoff, habe Beck gelesen und ich merke dass bei der Ansammelung von globalen Problemen ich dass Verzagen deutlich fühle, da es deutlich meinen Mikrokosmos übersteigt.Interessant empfinde ich die verschiedenen Definitionen von Krieg in den den Epochen.Zur Zeit ist als od ie humanitäre variante die bevorzugte.
      Wenne ich es jetzt mal ganz runterschrauben darf; der Wunsch nach dem Messen, nach der körperlichen Auseinandersetzung steckt in vielen von uns, sehe dass immer wieder bei den Kindern, man muss Ihnen mühsam beibringen ( in allen Altersklassen bis 16) dass Schlagen keine Lösung ist, dennoch steckt es doch in vielen.. ( überwiegend bei den Jungen)
      Jetzt mag man es der Entwicklung zuordnen und es als normal bezeichnen aber es stimmt mich doch nachdenklich, warum wird Krieg seit Meschengedenken immer als Lösung verstanden?
      Warum gibt es kein generelles Kriegs und WAFFEN Verbot???

      Dass Lagerfeuer findet übrigens nicht statt, wir haben uns entschieden da einige latent erkältet sind, im Warmen essen zu gehen, freue mich auf die äthopische Küche, hoffe da etwas Vegetarisches finden zu können…

      Antworten
      • 3. Oktober 2009, 14:13 Uhr, von Urs bürgi Gefällt 2 Lesern
        0115.1

        Da liegt ein wenig das Problem, dass wir dazu neigen, den „Mikrokosmos“ als „die Welt“ anzusehen. Und dann beschäftigen wir uns mit den Haaren und dem T-shirt der Guttenbergs. Der Hinweis auf Beck ist es doch, aufzuzeigen, worüber eine aufgeklärte, wohlhabende Gesellschaft sich zusammensetzen sollte, und hier gerade die SPD, eben diese Frage zu beantworten, und zwar jetzt, da sie kaum tiefer sinken kann, als 1924 etwa, wie sieht der neue Gesellschaftsentwurf für die Folgejahre bis z.B. 2039, oder auch 2019 aus? Statt dessen wird handstreichartig der Vorsitz vergeben und damit die Chance vertan, inhaltlich sich zu regenerieren. Die Deutschen neigen dazu, Chancen zu „vergeigen“, sage dies bewusst am 03.10.2009, denn weder eine gemeinsame Verfassung, noch eine Diskussion darüber, wie sollen, wollen sie miteinander umgehen, leben, sich entwickeln, aus wirklich völlig verschiedenen Richtungen kommend,“der Westen und der Osten“, sind geschaffen bzw. geführt worden. Jetzt bricht keiner mehr die Themen an und die Linke glorifiziert den „Sozialismus“, welchen??? Das war doch damals eine „freundliche Übernahme“ und kein demokratischer Prozess, durch Herrn Kohl, dessen Umweltministerin A.M. „Gorleben“ absegnete, oder wo lagert das Zeug in einbrechenden Salzstöcken? Und zu Deinen „Jungens“: wenn man weiss, was sie steuert, die Jungen und die Männer, nämlich ihr Hormon und ihre Sozialisierung, Krieg ist effizient, jedenfalls in den Games und im Fernsehen und im Cinema, dann weiss man auch, dass „Kampf und Krieg“ ehedem wichtig waren, als wir uns von Ardi kommend, über Lucy zu unserem heutigen Dasein entwickelt haben. Um Krieg zu verhindern, muss ich nicht nach Afghanistan Truppen schicken, sondern gesellschaftlich hier anfangen, zu lernen und Lösungen aufzuzeigen, dass es auch ohne Krieg und Kampf geht, der allenfalls im Olympiastadion, ohne Mittelchen, als „Messung ohne weiteren Wert“ zum Abbau von hormonell bedingter Aggression dienenund Spass machen kann. Und so lange nicht erkennbar ist, dass wir gesellschaftlich und kulturell Erich Fromm folgen und es umsetzen, (Haben oder Sein, E.F. gut erfassbar in Wikipedia BRD) und zwar stärker, als Rifkin es schon vor 20 Jahren aufzeigte, wie es konkret geht und noch immer in Francoforte auf der IAA das Potenzgehabe forciert wird und die BRD von ihrer Abhängigkeit als KfZ-Industrie sich löst (Herr Schröder!!!),wird es nicht zu einer nachhaltigen Veränderung zum Thema Krieg kommen, was doch SPD und CDU verbinden sollten, also ein überparteilicher Ansatz ware. Und dann warte mal, was die Parteien zu dem Thema sagen werden. Alles etwas holzschnittartig gefasst, ich weiss, andernfalls blockiere ich den Blog mit 100 Seiten, und wer will das schon? Doch Du siehst, wo anzusetzen ist, wenn wir unsere Zukunft mitsteuern wollen, und da gilt es, über die big points zu sprechen und nicht über Marginalien, ob A.M. schwarz, rot oder gelb trägt und wie gegeelt die Haare des Barons sind.

        Antworten
        • 3. Oktober 2009, 17:26 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
          0115.1.1

          Du hast einfach nur Recht, es gäber wirklich Ziele bei denen es sich lohnt überparteilich in den konstruktiven Protest zu gehen.
          Manchmal fühlt es für mich so an als werden hier in einen Wattebausch gepackt, die Bereitschaft klarer auch dagegen zu sein verliert sich, da es für viele zu anstrengend ist, oder sie sich nicht identifizieren können (denke da an Attac, die Anti Atom Bewegung in Gorleben…Amnesty International)
          War in früheren Jahren ein fleißiger Demonstrationsgänger, mag aber keine Gewalt und bei den Anti Rechts Demo habe ich Szenen hier mitbekommen wo mir klar war dass es da auch nur um Aggressionsabbau ging und da habe ich mich klar distanziert davon…
          Für Parteien sich zu engagieren heißt gleichzeitig sich zu arrangieren, und dass geht mir gegen den Strich ständig faule Kompromisse einzugehen.
          Hatte Zeitlang ein Fernsehprojekt..“ELF“ erstes lesb. Fernsehen im OK…zu einer Ausstrahlung sind wir nie gekommen weil wir uns inhaltlich zerfleischt haben, da spürte ich ganz klar das ich zu individualistisch bin um mich in Gruppen zu organisieren..
          Dennoch es gibt diese „Big Points“ und ich habe dass Gefühl all die Warnschüsse werden nicht gehört, nein es wird einfach weitergemacht und die FDP als Lösung betrachtet….
          Fakt ist doch dass viele sich abgewendet haben von der aktuellen Politik, den Mittelständler will nicht mehr von seinem Netto abgezogen werden, und die Besserverdienenden schauen wie sie ihre Schäfchen ins Trockene bringen.
          Mit dem Mikrokosmos meine ich nicht den begrenzten Blick auf die Welt, sondern mein erlebtes Weltbild, das Umfeld in dem ich mich bewege…Für mich ist es da wesentlich immer wieder anzusetzen und authentisch zu sein und Werte zu leben…

    16. 3. Oktober 2009, 11:21 Uhr, von Miranda Gefällt einem Leser
      0116

      die humantäre Variante natürlich, schmeisse meine Tastatur auf den Müll…

      Antworten
      • 3. Oktober 2009, 14:20 Uhr, von Urs bürgi Gefällt 2 Lesern
        0116.1

        Piano, piano, was kann die Tastatur dafür, wenn Du nicht ausgeglichen bist? Das ist ja fast, wie im „Kindergarten“!!!“grins“

        Antworten
    17. 3. Oktober 2009, 11:22 Uhr, von Miranda Gefällt einem Leser
      0117

      humanitäre…

      Antworten
      • 3. Oktober 2009, 12:30 Uhr, von Dowanda
        0117.1

        Zuviel Kaffee heute morgen schon? *g* Komm, ich spendier Dir eine Runde Bier … das macht die Fingerchen gefügiger und die Tastatur williger ;-)
        Schönen Feiertag noch!

        Antworten
    18. 3. Oktober 2009, 11:28 Uhr, von Miranda
      0118
      Antworten
    19. 3. Oktober 2009, 13:36 Uhr, von Dowanda
      0119

      Die Drogen, die Cem Özdemir nimmt, will ich nicht …
      Man gucke sich dieses Video an, indem er vor der Machtübernahme durch die FDP warnt – und im speziellen vor Guido Westerwelle. Man könnte meinen, Deutschland würde nun wieder eine faschischtische Diktatur. Grenzt dieses Video an Volksverhetzung? Wohl nicht. Der existiert nur, wenns von den ungeliebten Kindern Marke Sarrazin kommt. Wahrscheinlich sollte Westerwelle einfach ein paar Steinchen auf Polizisten schmeissen und die Welt wäre für Cem & Co wieder in Ordnung.
      http://derstandard.at/fs/1254310338508/Welcome-Bienvenue-Westerwelle-spricht-doch-Englisch

      Antworten
    20. 3. Oktober 2009, 15:58 Uhr, von Mafalda
      0120
      Antworten
    21. 3. Oktober 2009, 16:00 Uhr, von Mafalda
      0121

      Non, funktioniert nicht. Zazie – Je suis un homme (de Cro-Magnon).

      Das fällt mir so ein.

      Antworten
    22. 3. Oktober 2009, 16:01 Uhr, von Urs Bürgi
      0122

      @Miranda, zu 109 und 109.1 noch:http://tinyurl.com/y9q8xaa , die Verherrlichung des Krieges und am Ende: ich meine, die Hofberichterstattung ist nicht „out“, sie gibt’s noch immer, etwas weniger direkt. Tanti saluti.

      Antworten
      • 4. Oktober 2009, 11:33 Uhr, von urs bürgi
        0122.1

        tinyurl wurde nicht akzeptiert. Es ging um den Spiegelbericht über die Ausstellung „Alexander der Grosse“. Nur zur Info, sonst wird’s nicht verständlich, was ich schrieb und meinte. Gruss.

        Antworten
    23. 3. Oktober 2009, 18:09 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
      0123

      1. Komm laß dich nicht erweichen,
      bleib hart an deinem Kern,
      rutsch nicht in ihre Weichen,
      treib dich nicht selbst dir fern.

      Unter dem Pflaster
      ja da liegt der Strand
      komm reiß auch du
      ein paar Steine aus dem Sand.

      2. Komm laß dir nicht erzählen,
      was du zu lassen hast
      du kannst nur selber wählen,
      nur langsam, keine Hast.

      Unter dem Pflaster …

      3. Zieh die Schuhe aus,
      die schon so lang dich drücken
      lieber barfuß lauf,
      aber nicht auf ihren Krücken.

      Unter dem Pflaster …

      4. Dreh dich und tanz,
      dann könn’ sie dich nicht packen
      verscheuch sie ganz
      mit deinem lauten Lachen.

      Unter dem Pflaster …

      5. Die größte Kraft
      ist deine Phantasie
      wirf die Ketten weg
      und schmeiß sie gegen sie,
      die mit ihrer Macht
      deine Kräfte brechen wollen.

      Unter dem Pflaster …

      Antworten
    24. 3. Oktober 2009, 18:10 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
      0124

      Alle, die nicht gerne Instant-Brühe trinken, solln aufstehn
      Alle, die nicht schon im Hirn nach Deospray stinken, solln aufstehn
      Alle, die noch wissen, was Liebe ist
      Alle, die noch wissen, was Haß ist

      Und was wir kriegen sollen, nicht das ist, was wir wollen, solln aufstehn.

      Alle, die nicht schweigen, auch nicht, wenn sich Knüppel zeigen, solln aufstehn
      Die zu ihrer Freiheit auch die Freiheit ihres Nachbarn brauchen, solln aufstehn
      Alle für die Nehmen schön wie Geben ist
      Und Geld verdienen nicht das ganze Leben ist,
      Die von ihrer Schwäche sprechen und sich kein dabei abbrechen, solln aufstehn.

      Es gibt so viele, die wie Du auf bessere Zeiten warten,
      Wo keiner sich mehr Angst um morgen macht,
      Aber unser Morgenrot kommt nicht nach einer durchgeschlafenen Nacht
      wir träumen von ner Revolution hier
      Doch wer will schon, daß dabei Blut fließt.
      Wenn Du Dich da ganz mitbringst,
      Mag sein, daß es gelingt,
      Dich ganz und Deinen Traum mitbringst
      Mag sein, daß es gelingt.

      Alle, die gegen Atomkraftwerke sind, solln aufstehn
      Die Angst vor Plastikwaffen haben in der Hand von einem Kind, solln aufstehn
      Alle, die ihr Unbehagen immer nur im Magen tragen,
      Nicht wagen was zu sagen, nur von ihrer Lage klagen, solln aufstehn.
      Alle Frauen, die nicht auf zu Männern schauen, solln aufstehn
      Alle Lohnempfänger, die den Bund nicht länger enger schnallen, solln aufstehn
      Alle Schwulen, die nicht um Toiletten buhlen, solln aufstehn
      Alle Alten, die sich nicht für ihre Falten schämen, solln aufstehn
      Alle Menschen, die ein besseres Leben wünschen, solln aufstehn.

      Songtexte von Bots

      Antworten
    25. 3. Oktober 2009, 18:11 Uhr, von Miranda
      0125

      Nachdem wir heute kein Lagerfeuer machen ist mir gerade nach so Songs…und lach mich gerade schlapp…

      Antworten
    26. 3. Oktober 2009, 19:33 Uhr, von Mafalda Gefällt einem Leser
      0126

      Das Saarland.1935 entschied es sich „heim ins Reich“. Desgleichen 1955. Nach der politischen Einheit 1957 dann auch 1959 die wirtschaftliche Vereinigung mit der Bundesrepublik.

      1984 erfolgte die erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft von Saarlouis mit Eisenhüttenstadt. Ein Saarländer – Erich Honecker – war Staatsratsvorsitzender der DDR. Ein Saarländer ist Parteichef der Linken.

      Das Saarland ist, zum 2.Mal nach 16 Jahren, Ausrichter der Festivitäten zum Tag der deutschen Einheit.

      Was ich damit sagen will: neben dem Parteiengezottel gibt es viele Zwischentöne – und siehe da, DIE tragen auf lange Sicht.

      Antworten
    27. 3. Oktober 2009, 21:10 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
      0127

      OT zum neuen Blog-System: Seit gestern wird der „Gefällt-Button“ kaum ausgelöst. Vielleicht weil die Kommentare kaum gelesen werden, vielleicht weil sie zu schlecht sind. Angenehm ist die neue Blog-Funktion (neben der Verästelung) nicht… Das nur am Rande – ich wünsche noch ein angenehmes Wochenende etc.

      Antworten
      • 4. Oktober 2009, 11:27 Uhr, von urs bürgi Gefällt 2 Lesern
        0127.1

        @Noisa, ich war’s, die die ganze Zeit den Button betätigte, um zu sehen, ob das System den „Schwachsinn“ erkennt. So „erscheint“ es als Zustimmung und „wertet“, ohne dass wirklich etwas darüber gesagt wird. Nur der Kommentar sagt und bewertet. Diese Sternchen sind so blöd und unbedeutend, wie die Frisur oder das T-shirt. Ich wundere mich nur, dass es Dir auffällt und dass Du nicht selber darauf gekommen bist. War wohl die Feier zum Gedenktag??? *grins*

        Antworten
        • 4. Oktober 2009, 11:38 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
          0127.1.1

          @Urs, hab’s mir fast gedacht, dass Du die emsige Klickerin warst. :))) Das mit den 5.000 Besuchern pro Tag hier – hab das mal in einem Interview gehört – kann einfach nicht stimmen. Frau Meckel, da haben Sie kräftig übertrieben! ;) Angenommen, nur 1% der Tagesbesucher klickt hier mit, dann würde es mehr Sternchen geben, ich echt. „Diese Sternchen sind so blöd und unbedeutend“, genau, Ursula! Kann der Quatsch nicht abgeschaltet werden und die Verästelung auch?

        • 4. Oktober 2009, 13:35 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
          0127.1.2

          „in echt“

      • 4. Oktober 2009, 12:00 Uhr, von Lizzy Gefällt einem Leser
        0127.2

        @Noisa, es ist doch vollkommen egal, ob man diesen „Gefällt-mit-Button“ klickt oder nicht. Zu Beginn war es für die Meisten sicher etwas Neues und es wurde ausprobiert. Ein neues Spielzeug eben. Nun haben sich die Meisten daran gewöhnt und lassen es sein. Warum sollte man auch jeden Beitrag, der einem gefällt, bewerten?
        Ich persönlich überlege nicht noch eine halbe Stunde, nachdem ich einen Kommentar gelesen habe, ist er gut, gefällt er mir, was ist daran gut, hat er meinen „Klick“ verdient, …… Dazu habe ich weder Zeit noch Lust.

        Antworten
        • 4. Oktober 2009, 12:24 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
          0127.2.1

          „…es ist doch vollkommen egal, ob man diesen „Gefällt-mit-Button“ klickt oder nicht.“ Eben. Also weg damit. Was keinen Sinn macht, ist überflüssig und sollte bei den Blog-Einstellungen wieder deaktiviert werden. Ich finde es grässlich, dass im Web alles und nichts bewertet werden kann. Das hat mit „Social Web“ nichts zu tun, ist Augenwischerei, raubt Zeit, nervt. Aber das ist meine Meinung. Wenn’s Kommentierern hier nicht mehr gefällt, werden sie sich Alternativen suchen. Das wird die Konsequenz sein.

    28. 4. Oktober 2009, 3:17 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
      0128

      Im Endeffekt ist doch auch völlig egal, ob es gefällt oder nicht…manches kann eben nicht gefallen aber hat trotzdem eine Berechtigung hier zu stehen…

      Antworten
      • 4. Oktober 2009, 11:30 Uhr, von urs bürgi Gefällt einem Leser
        0128.1

        Genau so. „Der eine fragt, wie komm‘ ich an, der andere nur, ist’s recht, und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht“ (Zitiert nach Hermann Flach, früherer Generalsekretär der FDP, aus den Analen der politischen Geschichte,, weit vor usnerer Zeit)Ciao, cara.

        Antworten
    29. 4. Oktober 2009, 11:54 Uhr, von Miranda Gefällt einem Leser
      0129

      @Urs und @ Noisa

      hab euch natürlich auch immer angeclickt, so oft es ging…aber nur aus Symphatie natürlich…finde diese Sternchen auch doof…weg damit….

      Antworten
    30. 4. Oktober 2009, 11:58 Uhr, von Walter Gefällt 3 Lesern
      0130

      Sternchen beiseite.

      Ich finde sehr interessant, was(Heiner Geißler auf Phoenix) sagte: Ziel und Programm der CDU sei eine Humanisierung der Globalisierung durch die Realisierung einer internationalen sozialen Marktwirtschaft. Als Grundlage seiner Partei benannte er die christliche Einstellung und ein ebensolches Menschenbild.
      Vor diesem Hintergrund ist Angela Merkels Bekundung, die Kanzlerin aller Deutschen sein zu wollen, mehr als eine Selbstverständlichkeit. (@ Katja Owl am 3. Oktober 2009, 10:11 Uhr)
      Die FDP hat der CDU bisherige Wähler mit ihrer ebenso minimalistischen wie marktliberalen Programmatik abgeworben, viele auch strategisch durch Stimmensplitting. Um sich jetzt und zukünftig zu behaupten bleibt der CDU nur eine eigene klare Linie in Sozial- und Wirtschaftspolitik, mit der sie als einzig verbliebene Volkspartei mehrheitsfähig bleibt. Als „Bundeskanzlerin aller Deutschen“ reklamiert sie mehr als ihre vor vier Jahren diskutierte Richtlinienkompetenz. Sie beansprucht auch die Moderation im gesamtdeutschen politischen Diskurs und stellt sich damit über politische Einzelinteressen, wie beispielsweise die der FDP.
      Zu dieser Strategie gehört auch die Beanspruchung des Finanzministeriums durch die CDU.

      Antworten
      • 4. Oktober 2009, 15:23 Uhr, von US Gefällt einem Leser
        0130.1

        Hi Walter, schönen Nachmittag.
        Heiner Geißler ist das CDU – U-Boot bei ATTAC und es ist mir unverständlich, dass die das noch nicht gemerkt haben? Ich glaube ihm nichts!
        MfG

        Antworten
    31. 4. Oktober 2009, 14:15 Uhr, von Mafalda
      0131

      Definitionsmacht. Mir ist nicht wohl damit, wie sie von CDU/CSU und FDP gehandhabt wird.

      By the way, Miriam Meckel, was ist die Absicht mit den Sternchen? Erkenntisgewinn? Ist´s einfach im Pauschalangebot der Web-Site-Gestaltung mit drin?

      Antworten
      • 4. Oktober 2009, 14:26 Uhr, von Dowanda Gefällt einem Leser
        0131.1

        Wo genau siehst Du die? Es gibt ja noch nicht mal eine Regierung Union/FDP – wie soll es dann konkret bereits eine „Definitionsmacht“ geben, die lange genug sichtbar ist um sie zu kommentieren bzw. zu beurteilen?
        Bitte um Aufklärung an diesem herrlich sonnigen Nachmittag, der sich bestens auf der Couch verbringen lässt :-)

        Antworten
        • 4. Oktober 2009, 15:39 Uhr, von Mafalda
          0131.1.1

          „Soziale Marktwirtschaft“ – dieser seit jeher strittige Begriff.

          Wo Du recht hast: die Koalition gibt es noch nicht, obwohl sie als mediales Faktum bereits steht.

          Nee, auf die Couch kann ich noch nicht.

        • 4. Oktober 2009, 15:53 Uhr, von US
          0131.1.2

          Dowanda, morgen wird die Koalition ausklamüsert und dann sehen wir weiter.

        • 4. Oktober 2009, 16:38 Uhr, von Mafalda Gefällt einem Leser
          0131.1.3

          Bin grad am rumtrütteln mit der „Sozialisierung“ und Veräußerung von Fachwissen. (Zivil-)Werften werden verkauft (Thyssen-Krupp), Opel-Magna war sicher wahltkampftechnisch lecker – doch was kommt? Was bleibt? Dann lese ich, daß e.g Krauss-Maffei – obwohl prosperierendes Waffenunternehmen – dto. von „Unterstützungsmitteln“ des „Konjunkturpaketes“ profitiert. Die einfache „Farbenlehre“ greift bei mir schon lang nicht mehr…

      • 4. Oktober 2009, 16:00 Uhr, von Dowanda Gefällt einem Leser
        0131.2

        Lassen wir sie doch erst mal arbeiten. Seh ich im Saarland, sollte es zu rotrotgrün kommen, auch so. Obwohls naturgemäss nicht meine Linie ist :-D

        Antworten
        • 4. Oktober 2009, 16:30 Uhr, von Mafalda Gefällt einem Leser
          0131.2.1

          Ja, vamos a ver – gucken wir mal. Mélange im Saarland ein probates (Überlebens-)Mittel. Und – was meldet Thüringen?

    32. 4. Oktober 2009, 14:24 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
      0132

      Kann man die Sternchen-Nummer nicht einfach ignorieren, wenn man Sie nicht gut findet? Lasst uns doch bitte kein Problem machen wo es nicht notwendig ist.

      Antworten
    33. 4. Oktober 2009, 14:30 Uhr, von Ramona
      0133

      Ein kluger Satz @Dowanda!

      Antworten
    34. 4. Oktober 2009, 15:45 Uhr, von US Gefällt 3 Lesern
      0134

      Ach Dowanda, sei nicht traurig, lass doch die Sternchen einfach gehen, sie sind doch so schön anzusehen. Ich geb dir dafür auch gleich zehn.

      Antworten
      • 4. Oktober 2009, 16:47 Uhr, von Dowanda Gefällt einem Leser
        0134.1

        Mich stören sie auch nicht :-) Ich bin nur verwundert, dass sie eine mehrtägige Auseinandersetzung wert sind. Wer sie mag, soll sie einsetzen – und wer nicht, der halt nicht.

        Antworten
    35. 4. Oktober 2009, 17:24 Uhr, von PP
      0135

      zu 0125.2.1 @Mafalda
      in Thüringen zeigen alle Zeichen in Richtung Koalition von CDU und SPD, was aber bei einigen Genossen Entsetzen ausgelöst hat

      http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.althaus.tickervolltext.php?kennung=ontaTICThueringenMantel1254590233&zulieferer=ta&kategorie=TIC&rubrik=Thueringen&region=Mantel&auftritt=TA&dbserver=1

      und nicht nur dort – im Forum der TA geht es zu der Frage: „Sind Sie mit der Entscheidung für Schwarz-Rot zufrieden?“ heiß her

      http://forum.thueringer-allgemeine.de/viewtopic.php?t=480

      Antworten
      • 4. Oktober 2009, 20:45 Uhr, von Mafalda
        0135.1

        Richard Dewes, schon wieder ein Saarländer ;-)

        Die Hybris der SPD in Thüringen ist – peinlich.Nun in große Koalition zu gehen ist – machtgeil. DAS bildet nicht das Votum ab.

        Antworten
    36. 4. Oktober 2009, 17:44 Uhr, von Petra Gefällt 6 Lesern
      0136

      Rück- und Ausblick

      Eine merkwürdiger Zustand ist das: die Regierung 2005 – 2009 ist abgewählt, eine neue wird unsere Zukunft bestimmen und es wird spekuliert, was passieren wird. An einigen Stellen konkretisiert es sich, aber noch haben wir eine ganz vage Vorstellung der nächsten Jahre.

      Was war in den vergangenen Wochen? Also – das war ganz bestimmt etwas, doch richtig greifbar war es nicht und Wahlkampf schon gar nicht. Ich habe die übliche Schlammschlacht nicht vermisst. Dafür aber Politiker mir Rückgrat, die uns klare Perspektiven aufgeben. Die gibt es ohnehin nicht in unendlicher Anzahl, aber diesmal war alles perwohlweichgespüllt. Ein Kollege sagte treffend: „Wenn man auf den Wahlplakaten die Parteiennamen zuhält, weiß man nicht, für welche Partei geworben wird“ Aber ich will Euch nicht langweilen – Miriam Meckels Wahlkampfdrehbuch war gut verpacktes Reality-TV. Dies also zur jüngsten Vergangenheit – aber was bringt uns die Zeit nach den Wahlen? Also uns hier im BLOG erstmal ein neues Format, das die ersten Tests durchläuft und sich beweisen muss. Politik kann sich Testläufe nicht erlauben. Wie die nächsten Monate verlaufen, wird unsere Zukunft bestimmen. Zurzeit halten sich am Kapitalmarkt Optimisten und Pessimisten genau die Waage – als Konsequenz bewegt sich nichts. Nun sagen die Einen, es geht nichts voran, die Anderen meinen, es gehe eben auch nicht abwärts und das sei doch gut. Ich wünsche mir, dass sich die Politiker der Tatsache bewusst sind, dass ihre Politik in den nächsten Monaten das Zünglein an der Waage sein könnte. Das ist das eine, das mich beunruhigt. Das andere ist die Tatsache, dass immer noch kein wirkliches Umdenken stattgefunden hat. Zwar gibt es eine Menge Leute, die die vielen Dinge erkennen, an denen es mangelt. Und auch die Politik will hier und da Änderungen einführen. Ob es am Ende ausreichen wird, um den Tanker auf den rechten Weg zu manövrieren, dass muss sich jetzt zeigen. Wieder gilt das Prinzip Hoffnung.

      PS1: Falls ich wiederhole, was andere schon schrieben, bitte ich um Entschuldigung, da ich mir die Zeit zum gründlichen Lesen fehlt.
      PS2: @Miriam Meckel: Danke für „Auf Wiederwählen“ – die Videos haben eine ziemlich unsägliche (Nichtwahlkampf-) Zeit sehr erträglich gemacht
      PS3: @alle – ihr seid schon ‘ne starke Truppe hier!

      Antworten
    37. 4. Oktober 2009, 19:05 Uhr, von Martina Gefällt einem Leser
      0137

      Mammamia wie viel noch interessante zu lesen!

      @Petra: grazie das du endlich wieder da schreibst!

      und um deine: PS3: @alle – ihr seid schon ‘ne starke Truppe hier! Hast du reeeeeeeeecht!

      ciao a tutti.

      Antworten
    38. 4. Oktober 2009, 19:06 Uhr, von Mafalda Gefällt einem Leser
      0138

      OT: Heute starb Mercedes Sosa,74, in Buenos Aires.
      Vielleicht klappt der Link.
      http://www.youtube.com/watch?v=g8VqIFSrFUU

      Ziehe den Hut vor einer großartigen Frau. Und näää, die Zukunft ist nicht dumm. The only constant thing is change. (Todo cambia)

      Antworten
    39. 4. Oktober 2009, 23:21 Uhr, von Triple-A Gefällt 3 Lesern
      0139

      Da nachträglich frei geschaltete Kommentare die Nummerierung aller nachfolgenden Kommentare verschieben, verlieren Hinweise wie
      „zu 0125.2.1 @Mafalda““
      „@Miranda, zu 109 und 109.1“ ihren Sinn.

      Bleibt wohl nur die alte Tour: @ … am … um … Uhr
      Oder Kommentare als Antwort einfügen und hoffen, dass die Leser immer brav zurückblättern.
      Die Zukunft ist schön aber nicht besser ;-)

      Antworten
    40. 7. Oktober 2009, 12:16 Uhr, von Walter Gefällt 2 Lesern
      0140

      Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.
      Wilhelm von Humboldt

      Antworten


    © Miriam Meckel 2002 bis 2016