MM_Lasalle
Zu den Kommentaren
14. Oktober 2009, 15:48 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

“Verkauft und nichts verraten” erhält getAbstract International Book Award 2009

Cover von "Verkauft und nichts verraten". Ausgezeichnet mit dem getAbstract International Book Award 2009

Cover "Verkauft und nichts verraten". Ausgezeichnet mit dem getAbstract International Book Award 2009

Der aktuelle Sammelband “Verkauft und nichts verraten”, herausgegeben von Miriam Meckel, Christian Fieseler und Christian Hoffmann, wurde mit dem getAbstract International Book Award 2009 ausgezeichnet.

Der getAbstract International Book Award wurde am 14. Oktober zum 9. Mal im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen. Unter mehr als 10.000 Werken aus den Bereichen Führung, Strategie, Management, Marketing, Human Resources, Finanzen und Karriere prämiert der Preis die besten Wirtschaftsbücher des Jahres. Zu den bisherigen Preisträgern zählen renommierte Autoren wie Nassim Nicholas Taleb, Malcolm Gladwell, Joseph Stiglitz, Thomas Sowell, Peter Sloterdijk oder Hans-Werner Sinn.

Der Sammelband “Verkauft und nichts verraten” entstand in Kooperation mit dem Deutschen Investor Relations Verband e.V. und erschien Ende 2008 bei Frankfurter Allgemeine Buch

Jetzt bei Amazon bestellen.


Beitrag mit anderen teilen

  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • email
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • del.icio.us
  • FriendFeed
  • Technorati
  • Tumblr

29 Reaktionen

  1. 14. Oktober 2009, 17:01 Uhr, von Dowanda Gefällt einem Leser
    01

    Glückwunsch!

    Antworten
  2. 14. Oktober 2009, 17:30 Uhr, von Lizzy Gefällt einem Leser
    02

    Wurde auch mal Zeit. Herzlichen Glückwunsch.

    Antworten
  3. 14. Oktober 2009, 19:04 Uhr, von Noisa Gefällt 4 Lesern
    03

    Glückwunsch!
    Ich hab’s – und schließlich weggelegt, weil’s offenbar das, was seit Lehmann passiert ist, nicht berücksichtigt. Der Sammelband war zum Erscheinungsdatum nicht aktuell. Eine überarbeite Zweitauflage würde ich mir zulegen.

    Antworten
  4. 14. Oktober 2009, 19:05 Uhr, von Noisa
    04

    “überarbeitete”

    Antworten
  5. 14. Oktober 2009, 19:47 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
    05

    Großes Kompliment an den Verfasser ab Seite 247! Dessen Weitsicht habe ich bei vielen Autoren vermisst oder die Texte konnten nicht mehr angepasst werden.

    Antworten
  6. 14. Oktober 2009, 21:25 Uhr, von Walter
    06

    Aus Alexandria:
    “Finanzinvestoren üben zunehmend Einfluss auf strategische und operative Entscheidungen ihrer Beteiligungen aus. Im öffentlichen Diskurs hingegen sind sie meist die Verlierer. Denn scheuen die Investoren die Medienwirksamkeit einer spektakulären Übernahme und eine offensive Kommunikationspolitik, so zerren Gewerkschaften, Kommunen und Mitarbeiter die geplanten Übernahmen stets ins Licht der Öffentlichkeit. Das Unternehmensmanagement sieht sich plötzlich vor der Herausforderung, seine Strategie nachvollziehbar und überzeugend an die verschiedenen Interessensgruppen zu kommunizieren und dennoch die Unternehmensentwicklung in der Hand zu behalten. “Verkauft und nichts verraten” analysiert die aktuelle Debatte und zeigt konkrete Empfehlungen für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen aus Arbeitnehmerschaft, Politik, Kommunikationsberatung, Investoren und Management auf. – Für Unternehmensführer, die ihr Handeln klar und verständlich kommunizieren wollen.”
    An der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Medien entstehen schnell Irritationen und Missverständnisse. Dennoch gibt es neben den guten auch nicht so gute Heuschrecken. Die Herausforderung für die Kommunikationswissenschaft liegt wohl auch darin, die wahren Absichten hinter einer Übernahme zu erkennen und auch moralische Maßstäbe anzulegen?

    Ich habe das Buch damals nicht gekauft weil ich es nach der von Franz Müntefering 2005 entfachten Heuschreckendebatte und der öffentlichen Erregung um Haim Saban und Permira (tinyurl.com/yhhhlal) auch- ein wenig- für eine Verteidigungsschrift hielt, womit ich augenscheinlich irrte, nachträglich Pardon. Das Informationsmanagement bei Übernahmen- auch durch Heuschrecken- ist vermutlich ebenso schwierig wie gelegentlich undankbar.
    Daher umso mehr und erst recht: Glückwunsch für diesen Erfolg und die Anerkennung der Gedanken und Erfahrungen!

    Antworten
  7. 14. Oktober 2009, 21:43 Uhr, von Noisa Gefällt 5 Lesern
    07

    “Jedes Jahr sichtet getAbstract mehr als 10 000 deutsch- und englischsprachige Businessbücher und ermittelt zehn Finalisten. Je zwei deutsche und englische Titel werden dann als Empfänger der prestigeträchtigen Auszeichnung bestimmt.”

    Dass getAbstract über 10.000 Bücher sichtet, verwundert nicht, denn die AG macht ihren Umsatz mit den Buchzusammenfassungen. Was waren die Kriterien für die Preisvergabe und wer saß in der Jury? Oder dient der Preis der Eigen-PR von getAbstract und die Ausgezeichneten könnten (wie auch hier vermutlich wieder) überwiegend nützlich sein?

    Antworten
    • 15. Oktober 2009, 11:43 Uhr, von PP Gefällt einem Leser
      07.1

      OT darüber würde ich auch gern 3 Worte wechseln, genauso wie über das Posting 037.3.1 des letzten Themas, aber nicht hier, wenn du verstehst was ich meine und wenn du Lust hast

      Antworten
      • 15. Oktober 2009, 12:19 Uhr, von Noisa Gefällt 11 Lesern
        07.1.1

        @PP, sollen unangenehme Fragen/Themen aus reiner Höflichkeit nun im E-Mail-Austausch ohne die Möglichkeit der Beteiligten, hierauf Einfluss nehmen zu können, erörtert werden? Ich weiß nicht. Frau Meckel hat hier eine Diskussionsplattform errichtet. Wenn sie keine Kommentare wünscht, kann die Kommentarfunktion gesperrt werden oder jeder Kommentar einzeln freigeschaltet werden, ggf. im Nachgang gelöscht werden.

        Dass hier im Blog Fragen allerdings nicht beantwortet werden, ist für die Blog-Kommunikation nicht förderlich. Die Fragen unter 07 zu beantworten, dürfte nicht schwer sein, wenn es sich bei dem Preis um keinen ausgekungelten handelt. Ich kann jedenfalls nicht verstehen, dass ein Buch, welches zum Erscheinungsdatum überwiegend nicht aktuell war, unter 10.000 Büchern zu den vier besten gehören soll und dann noch bei diesem hochsensiblen Thema während (!) einer Finanz- und Wirtschaftskrise. Mir stößt der Preis ausgebrochen unangenehm auf, insbesondere wenn ich sehe, dass die AG, die den Preis zu verantworten hat, selbst mit Fremdkapital spielt.

      • 15. Oktober 2009, 12:29 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
        07.1.2

        Seitdem ich das Buch habe, muss ich immer denken, dass das “nicht” im Titel zu streichen ist.

      • 15. Oktober 2009, 12:29 Uhr, von Noisa
        07.1.3

        das “nichts”

  8. 14. Oktober 2009, 21:57 Uhr, von Noisa
    08

    O. S., ich höre besser auf… – ist vielleicht auch unhöflich; wünsche eine angenehme Woche.

    Antworten
  9. 14. Oktober 2009, 23:04 Uhr, von Désirée
    09

    Congratulation!

    Antworten
  10. 15. Oktober 2009, 8:01 Uhr, von Arlette
    010

    And the “Oscar” goes to:

    Herzlichen Glückwunsch Frau Meckel und Ihrem Autorenteam, zur international begehrten Auszeichnung!!!

    Antworten
  11. 15. Oktober 2009, 10:05 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    011

    „Finanzkrise – Die Krisenmacher vor Gericht“, wiwo.de von heute:
    http://www.wiwo.de/finanzen/die-krisenmacher-vor-gericht-410428/

    Wäre mal interessant zu eruieren, welchen Einfluss PR und Unternehmenskommunikation da hatte. Ein lukratives Geschäftsfeld ist es allemal…

    Antworten
  12. 15. Oktober 2009, 10:16 Uhr, von Noisa Gefällt 8 Lesern
    012
    Antworten
  13. 16. Oktober 2009, 12:38 Uhr, von Walter Gefällt einem Leser
    013

    Glasnost zur Perestroika.
    Kommunikation bei Veränderungen ist wesentlich, keine Frage. Dialog ist keine Einbahnstraße, auch nicht für Investoren.
    Kapital sucht nicht allein nach Rendite sondern besonders in Krisenzeiten auch nach Sicherheit. Sicherheit beruht auf Stabilität, diese wieder auf Vertrauen. Vertrauen verlangt Ehrlichkeit: Verkauft und nicht(s) verraten.
    Ich frage mich inwieweit ein Investor- als Einzelperson oder Gruppe- erkennbar und durchschaubar ist, sein kann. Gerade wenn in Krisenzeiten Verluste drohen, ist die Neigung Mitarbeiter zu halten vermutlich umso geringer, je kleiner die Bindung an ein Unternehmen und die persönlich empfundene Verantwortung für dessen Mitarbeiter sind. Dann geht es, um eine Unternehmenspleite zu verhindern, um das vermeintlich kleinere Übel- ein ambivalentes Geschäft. Denkbar ist auch, dass der Kapitalismus, auch der der Heuschrecken, durch die Einführung von Regeln reguliert und damit “gezähmt” werden kann, zumindest als Versuch.

    Interessieren würden mich die persönlichen Motive, auf einem ebenso glatten wie heißen Terrain unterwegs zu sein. Lust am Risiko und Spiel mit der Macht? Soziale Verantwortung und Idealismus bei dem Versuch zwischen widersprechenden Interessen zu vermitteln, gleichsam Politik mit anderen Mitteln?

    PS: Ich erwarte auf diese persönliche Frage nicht unbedingt eine Antwort.
    Die Gedanken mache ich mir dennoch.

    Antworten
  14. 16. Oktober 2009, 20:03 Uhr, von Walter Gefällt einem Leser
    014

    In guter Gesellschaft:
    Es hört doch jeder nur, was er versteht.
    Johann Wolfgang von Goethe

    Antworten
  15. 16. Oktober 2009, 20:45 Uhr, von Yolande Langendijk
    015

    Ja, ich erinnere ich habe von dem Buch gelesen einige zeit her. Fand das Gegeben interessant. Schön diese Würdigung. Herzlichen Glückwunsch!

    Antworten
  16. 17. Oktober 2009, 16:11 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
    016

    Zu den aufgeworfenen Fragen unter 07: http://tinyurl.com/ykeebsx

    Antworten
  17. 17. Oktober 2009, 16:46 Uhr, von Noisa Gefällt 6 Lesern
    017

    Etwas OT oder was „Studien“ bewirken können:

    „Händler führten die Gewinne vor allem auf eine optimistische Studie der US-Bank Merrill Lynch zu europäischen Grossbanken, positive Vorgaben aus den USA sowie die Erwartung weiter steigender Kurse an der Wall Street zurück.“ Das stand in der NZZ am 06.10.2009:
    nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/stockmarkettickerdepartment/urnnewsmlawpch20091006556_1.3805331.html

    Und das manager-magazin heute:
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,655777,00.html

    Die Presse berichtet, recherchiert kaum, hinterfragt nicht, trägt mit zu wirtschaftlichen Positiv- und Negativentwicklungen bei. Ist das erfolgreiche Unternehmenskommunikation aus der Sicht der Unternehmen? Jedenfalls wird Zeit gewonnen… Übrigens, die Ansprüche der Lehman-Geschädigten verjähren in Kürze.

    Antworten
    • 17. Oktober 2009, 17:32 Uhr, von Dowanda Gefällt einem Leser
      017.1

      Was ich beobachte (auch bei Medien die sich auf Wirtschaftsnachrichten spezialisiert haben … sagen sie zumindest): adhoc-Nachrichten werden 1:1 von den Kommunikationsabteilungen der Unternehmen übernommen und in den meisten Fällen ohne kritische redaktionelle Aufarbeitung veröffentlicht.

      Dir auch ein schönes Wochenende! Hoffe bei Dir ist es trockener und sonniger als hier :-)

      Antworten
  18. 17. Oktober 2009, 16:58 Uhr, von Noisa Gefällt 2 Lesern
    018

    Bei vielen Wirtschaftsnews frage ich mich, ob Profit und der gesunde Menschenverstand zu zwei Gegensätzen geworden sind. Das hier finde ich lesenswert:
    http://tabvlarasa.de/37/Gross3.php

    Antworten
  19. 17. Oktober 2009, 16:59 Uhr, von Noisa
    019

    Weiterhin eine quirlige Diskussion und ein schönes WE! :)

    Antworten
  20. 18. Oktober 2009, 13:36 Uhr, von Walter
    020

    „Das Buch beschreibt, dass Investoren zunehmend Verantwortung übernehmen müssen und diesen Gestaltungsspielraum auch öffentlich einfordern. Wie wichtig das ist, zeigt uns gerade die Finanzkriseâ€? (FAZ)
    “In einem gewissen Sinne treiben die Finanzinvestoren der Private-Equity-Branche die Ansätze des Shareholder Activism zu einer Art logischem Endpunkt: Sie streben als Investor die vollständige Kontrolle über ein Unternehmen und dessen strategische Ausrichtung an, bis hin zu einer Übernahme und einem Delisting oder „Going private“ der Gesellschaft.” (S.19)

    Spannend ist die Balance zwischen Kapital und Moral an der Schnittstelle von persönlichen und fremden Interessen; noch spannender sind die persönlichen Erfahrungen. Davon erfahren wir nichts: Verkauft und nichts verraten.
    Wo es um Vertrauen geht, ist es wohl auch besser so.

    Antworten
  21. 18. Oktober 2009, 18:55 Uhr, von Walter Gefällt einem Leser
    021

    Solche und solche.

    Antworten
  22. 18. Oktober 2009, 19:30 Uhr, von Noisa Gefällt 5 Lesern
    022

    Zur Grauzone beim Insiderhandel:
    http://www.brandeins.de/archiv/magazin/sie-haben-das-recht-zu-denken/artikel/grauzone.html
    Für alles gibt es eine Versicherung.

    Und die Kommunikationsexperten, die ja meistens keine Investmentbanker, keine BWL’er oder Juristen sind, sind die nicht manchmal gutgläubig, wenn sie von den Vorständen/Geschäftsführern/Managern oder/und direkt den Inhabern eingeschaltet werden? Faktisch werden dabei Wissen und Erfahrungen der Kommunikationsexperten für unternehmensbezogene Zwecke einseitig (aus)genutzt und benutzt, wenn auch hier ausgesprochen gute Verdienstmöglichkeiten für Journalisten und Kommunikationsprofis bestehen. Juristen sind oftmals in einer ähnlichen Zwickmühle, allerdings ist das ein Spielfeld der Großkanzleien – und wer sich nicht den Partnerwünschen anpasst, kann seine Abfindung einklagen. Naja, @Walter, der Name McKinsey, was hat der unter dem Link zu suchen? ;) Oh, die Glücklichen, die eine gewisse Unabhängigkeit zu verzeichnen haben…

    Antworten
  23. 18. Oktober 2009, 20:16 Uhr, von Noisa Gefällt 4 Lesern
    023

    Unter @Walters FAZ-Buchverleger-Link heißt es: „Aus der Begründung der Jury:“
    Ist das nun geklärt, wie sich die Jury zusammen setzte, @Walter? Oder geht hier PR/Kommunikation in PR auf? Immerhin originell…

    “… und (bloß) nichts verraten” ;)

    Antworten
  24. 20. Oktober 2009, 15:30 Uhr, von Maria Gefällt einem Leser
    024

    Herlizlichen Glückwunch!

    Antworten


© Miriam Meckel 2002 bis 2010