MM_Curie
Zu den Kommentaren
9. November 2009, 0:35 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Kritik und Selbstkritik

Ein etwas anderer Kommentar zum 9. November


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33 Reaktionen

  1. 9. November 2009, 8:25 Uhr, von irgendeine Userin Gefällt 2 Lesern
    01

    Wie gut, dass er keine zu hohe Erwartungen hat, die ihn daran hindern könnten, ein Mädchen anzusprechen. ;-)
    Äh…
    Ach je.

    Heute werden sich wohl viele an vor 20 Jahren erinnern wollen. Ich kann mich nur an das Gefühl der Aufregung in der Presse erinnern.
    Ansonsten ging das Leben normal weiter: Es wurden Seminare besucht, Vereine gegründet, Feste gefeiert. Die wirkliche Tragweite – auch für mein sehr persönliches Leben – zeigte sich erst später.
    Und ich bin froh darum, dass das “historische” Datum (9.11.) nun auch eine positive Konnotation erfährt.

    Antworten
    • 9. November 2009, 8:52 Uhr, von irgendeine Userin
      01.1

      Das Interessante an dem Film ist, dass er nicht formuliert, was er tun könnte, sondern nur was sie tun sollte.
      Ich glaube, das Mädel hat da ganz schön Glück gehabt, dass er an ihr vorbeiging, dieser Boy-Kelch. ;-)

      Antworten
  2. 9. November 2009, 8:46 Uhr, von Noisa Gefällt 3 Lesern
    02

    :))
    Das Maybe-Phänomen: http://tinyurl.com/yedssq6

    Antworten
  3. 9. November 2009, 8:50 Uhr, von 0815
    03

    Was ist
    verkehrt an den Anspruechen? ;-))

    Antworten
  4. 9. November 2009, 11:01 Uhr, von chris
    04

    die ganze Sammlung ist genial:
    “Tales Of Mere Existence�
    http://www.youtube.com/results?search_query=Tales+Of+Mere+Existence&search_type=&aq=f

    VIEL SPASS :-)

    Antworten
  5. 9. November 2009, 12:25 Uhr, von Cate Gefällt einem Leser
    05

    Wer ist wer, Frau Meckel? Oder denken Sie, das beide Seiten falsche Erwartungen hatten?

    Antworten
    • 9. November 2009, 12:26 Uhr, von Cate
      05.1

      Ahja, “Kritik und Selbstkritik”…

      Antworten
    • 9. November 2009, 15:22 Uhr, von Miriam Meckel Gefällt 14 Lesern
      05.2

      beide seiten hatten falsche erwartungen. und wenn man nicht drüber spricht, wirds auch nix (oder höchstens eine self fulfilling prophecy) – das ist wie mit ost und west …

      Antworten
      • 9. November 2009, 15:40 Uhr, von irgendeine Userin Gefällt 2 Lesern
        05.2.1

        Ist es nicht witzig?
        Es ist so einfach!
        Und dennoch geht es nicht.
        Weil meist in Sieg und Niederlage gedacht wird.

        Aber wenn grundsätzlich an einem Strang gezogen wird, Arbeit, Beziehung etc. dann kann es funktionieren.
        Dann gibt es keine Verlierinnen; nur Gewinnerinnen. Sprech da aus eigener Erfahrung. :-)

      • 9. November 2009, 18:39 Uhr, von Jon Gefällt einem Leser
        05.2.2

        Ach, das drüber reden. Es wird doch ohne Unterlass geredet, getalkt, debattiert und das Ende des Geschwafels, das Ende vom Lied ist wieder sein Anfang.

      • 10. November 2009, 0:51 Uhr, von Mafalda
        05.2.3

        Wo waren den “ihre” Erwartungen artikuliert?!?

      • 10. November 2009, 7:16 Uhr, von irgendeine Userin Gefällt 2 Lesern
        05.2.4

        @Jon 9. November 2009, 18:39 Uhr

        Das ist wohl richtig.
        Das liegt an der Gesprächskultur. Da geht es nicht um Verstehen und Nachvollziehen in den meisten Talks und Debatten. Da geht es erst recht um Sieg und Niederlage.
        Und da ist es kein Wunder, dass sie am Ende wieder am Anfang stehen. Letztendlich Zeitverschwendung, eventuell sogar Energievampire am Werk.

        Und damals: Ich habs net verstanden, dass sie alle Kohl wählten. Oder vielleicht doch, er versprach ihnen das Blaue vom Himmel und war gerade da, als es passierte und konnte alles in seinem Sinne interpretieren.

        Die wirklich guten Ideen des runden Tischs wurden nicht gehört, weil sie zu realistisch waren und die Umsetzung zu lange gebraucht hätte.

        So sindse de Leut. Wollen alles, schnell, schnell. Und möglichst nach ihrer Vorstellung.
        Aber dass diese Vorstellung gar nicht die Vorstellung der anderen war…
        Kohl ging es um Macht und Wahlgewinn. Hat er geschafft…

      • 12. November 2009, 13:41 Uhr, von chicacurly
        05.2.5

        wie schön, dass es auf diesem planeten vereinzelt wesen gibt, die nicht die scheuklappen-zucht leben … danke.

  6. 9. November 2009, 14:17 Uhr, von Fabian Gefällt einem Leser
    06

    :-DDDDDDDD

    Erinnert mich bisschen daran: http://www.youtube.com/watch?v=D0yuqpk00Ts

    Antworten
  7. 9. November 2009, 18:23 Uhr, von Noursay Gefällt einem Leser
    07

    Eigentlich ist es egal wer von beiden wer ist. Schließlich stand die Mauer zwischen zwei Deutschlande, die voneinander jeweils ein anderes Bild hatte. diese zwei Bilder zu einem Bild zu verschmelzen ist schwieriger als jede Photomontage.

    Genauso wie das Bild des Ost/Westdeutschen so unterschiedlich ist, ist auch die jeweilige Erwartung. In der Ausländerpolitik wir oft über die (mangelnde) Integration gesprochen.Dabei sieht man doch auch, dass selbst zwei deutsche Länder auch so ihre Probleme haben. Die Frage ist nur wer integriert hier wen?
    Was wird von dem jeweil anderen erwartet und was ist man bereit selbst anzubieten? Gleich welcher Art, ob persönlich oder politisch?

    Antworten
  8. 9. November 2009, 18:58 Uhr, von Alex Gefällt einem Leser
    08

    ,o))false expectations, life is ironic sometimes, and brings many surprises. you can never know the absolute, so just laughs, is the best recipe for happiness! =D

    Antworten
  9. 9. November 2009, 20:44 Uhr, von Petra Gefällt einem Leser
    09

    Sometimes it needs the switch-off-brain and the switch-on-heart to have a beautiful moment.

    Antworten
  10. 9. November 2009, 20:45 Uhr, von Petra Gefällt einem Leser
    010

    The problem is – where is the button?

    Antworten
  11. 9. November 2009, 20:55 Uhr, von Larah Gefällt einem Leser
    011

    Ja, ja, je älter man wird, desto mehr steigen die Ansprüche/Erwartungen. Der erste Blick ist meistens ausreichend. Dem Herrn aus dem Video sollte man eine Frau backen oder in der Gießerei gießen lassen :-)

    Antworten
  12. 9. November 2009, 21:04 Uhr, von Walter Gefällt 4 Lesern
    012

    Sunny side down, in Berlin regnet es gerade und die Mauer fällt zum zweiten Mal.
    Es gibt ein Leben vor der Begegnung, in dem die Erwartungen entstehen. Je weniger Kommunikation, desto mehr Selbstgespräch. Früher gab es die Mauer, jetzt immer noch die Selbstgespräche.

    Antworten
  13. 9. November 2009, 21:13 Uhr, von karin Gefällt 2 Lesern
    013

    :) …Ja,da würde mir jetzt viel dazu einfallen,….äh, ich laß es lieber :) :) :)

    mlg an @-Alle

    Antworten
  14. 9. November 2009, 21:22 Uhr, von Anja Gefällt 3 Lesern
    014

    Habe heute erst einmal mit meinem “Ossi” Kollegen einen feierlichen Kaffee getrunken. Möchte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn sich unsere Wege nicht gekreuzt hätten…
    Jetzt schaue ich mir gerade die Einheits-Feierlichkeiten im Fernsehen an, richtig spüren kann man es aber eher im Alltag.
    …und manchmal kann ich auch schon richtig gut sächseln, vor allem bei Meinungsverschiedenheiten;-)

    Antworten
  15. 9. November 2009, 22:27 Uhr, von Mafalda Gefällt einem Leser
    015

    Eine schöne Parabel. Kompliment heute für diesen feinen Hintersinn, Miriam Meckel. Wie umstritten war die (Wieder-)Vereinigung in den Jahren, Jahrzehnten vor dem Fall. National und international. “Hätte, wäre, wenn…”-`s gab es viele, nicht zuletzt wegen einem anderen 9.11..

    Im jüngsten 9.11. der deutschen Geschichte ging die größte Kraft aus der Bürgerrechtsbewegung hervor. NICHT aus Westdeutschland. Um in der Parabel zu bleiben: die Frau agierte, derweilen der Mann noch stehts hin und her überlegte und phantasierte. Derweilen er noch dachte, es sei besser, zu denken, HANDELTE sie. Doch das ging… an ihm vorbei.

    So bleibt heute: viel Reflektion in DIESEM Verhältnis Ost- und Westdeutsche Bundesländer. Auch 20 Jahre später noch.

    Antworten
  16. 9. November 2009, 22:39 Uhr, von Cate Gefällt 2 Lesern
    016

    Ich glaube, beide Seiten hatten nicht nur falsche Erwartungen, sondern auch falsche Vorstellungen voneinander. Für den “Westen” war der “Osten” wie eine charakterlose Einöde, ein leeres Blatt Papier ohne Gesicht, das man nur bemalen muss, damit es endlich schön aussieht. Die Antiwest-Propaganda im Osten hat sich in den Köpfen der Ostdeutschen eher in eine Westneugierde verwandelt. Das Bild des Westens der Ostdeutschen war geprägt von Unwissenheit und letztendlich der eigenen Idealvorstellung.
    Im Fazit heißt das: Die Ostdeutschen konnten nur enttäuscht vom realen Westen sein und die Westdeutschen konnten nur enttäuscht sein, von dem, was aus ihren in den neuen Bundesländern gesäten Keimen geworden ist.
    Es ist ja geradezu eine Binsenweisheit. Aber wohl eine, über die man tatsächlich immer noch sprechen muss.
    Eine kleine Anekdote, die zeigt, dass es zumindest in Sachen deutscher-deutscher Trennung eine gewisse Empfindsamkeit gibt:
    In meinen pubertären Jahren war ich auch mal im Besitz einer roten Che-Flagge. :o) Wir wohnten in Berlin-Neukölln und ich hatte ein Zimmer mit Balkon. Eines Tages habe ich mal irgendwie herumgewirtschaftet bei mir. Weiß auch nicht mehr genau was, aber jedenfalls habe ich meine Flagge kurz mal auf den Balkon gehängt. Als ich einen Moment später wieder auf den Balkon ging, standen unten ein paar (vielleicht 4 oder 5) Leute, die empört nach oben schauten. Ich dachte mir: Naja, so schlimm ist das doch jetzt auch nicht. Meine Güte. Aber dann fiel es mir ein: Es war der 3. Oktober und die Passanten hatten es offenbar als gezielte Provokation empfunden, dass ich nun ausgerechnet an diesem Tag eine rote Fahne herausgehängt habe. Ich habe sie dann schnell wieder reingeholt und später (nach ein paar Jahren) dann auch auf dem Flohmarkt verkauft…
    So, das war wohl eine Jugendbeichte. ;o)

    Antworten
    • 10. November 2009, 7:24 Uhr, von irgendeine Userin
      016.1

      *soifz*

      Ja.
      Dabei gab es so große Hoffnungen, dass sie es für sich alleine schaffen.
      Naja, unrealistisch ist mein zweiter Vorname.

      Menschen in Massen wollen erstmal ihre Bedürfnisse befriedigen, die sie jahrelang hatte. Und das war anscheinend nicht die neue Freiheit der Wahlentscheidungen, sondern die Freiheit, welche Obstsorte oder Auto sie nun kaufen konnten.

      Aber es war spannende Leute damals am Werk. Nur dass sie leider keine Macht zur Änderung hatten, wie Gorbatschow, der letztendlich es einfach nur zuließ.
      Und sie wurden einfach nicht gehört von der Masse.
      Tja.

      Antworten
  17. 9. November 2009, 23:58 Uhr, von Dorothee
    017

    Wo taucht denn der Soli in dem Film auf?
    Ist es das Getränk des jungen Mannes? Es scheint als trinke er es selbst. Tja, vor 20 Jahren war man nicht so egoistisch. ;-)

    Antworten
  18. 10. November 2009, 0:01 Uhr, von Yolande Langendijk
    018

    „Freude schöner Götter Funken“;

    09-11-09; Quantum Shift Earth; http://tinyurl.com/y9ylvy4

    Antworten
    • 10. November 2009, 7:16 Uhr, von Yolande Langendijk Gefällt einem Leser
      018.1

      Freude schöne Götter Funken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuer trunken Himmlische dein Heiligtum.
      Deine Zauber binden wieder was die Mode streng geteilt, Alle Menschen werden Bruder wo dein Sanfter Flügel weilt.’

      Wäre doch nicht slecht als Quantum Shift im Bewustsein (Quantum: kleinst mögliche Einheit von Energie) Schiller hat’s uns schon vor einige Jahrhunderte voraus gesehen. Vielleicht wird’s damit noch was.

      Freundlichen Grüssen,

      Antworten
  19. 15. November 2009, 19:29 Uhr, von Seymour
    019

    “My darling” is, beyond question, the elemental and essential matter that gives reality a magnetism that should not be scorned. He who would flee from bad taste is riding for a fall.

    Antworten


© Miriam Meckel 2002 bis 2010