MM_Musil
Zu den Kommentaren
24. Dezember 2009, 8:46 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent (24) Abschied und Auf Wiedersehen

191220081175

Das Eis an den Fensterscheiben taute,

Und der Tannenbaum schaute

Durchs Fenster die Linde

Da draußen, kahl und beschneit

Mit ihrer geborstenen Rinde.

Da dachte er an verflossene Zeit

Und an eine andere Linde,

Die am Waldesrand einst neben ihm stand,

Sie hatten in guten und schlechten Tagen

Einander immer so lieb gehabt.

Dann wurde die Tanne abgeschlagen,

Zusammengebunden und fortgetragen.

Die Linde, die Freundin, die ließ man stehn.

Auf Wiedersehn! Auf Wiedersehn!

So hatte sie damals gewinkt noch zuletzt. -

Ja daran dachte der Weihnachtsbaum jetzt,

Und keiner sah es, wie traurig dann

Ein Tröpfchen Harz, eine stille Träne,

Aus seinem Stamme zu Boden rann.

Was du als wichtig empfunden,

Das sage und zeige,

Oder schweige.

Wahr ist der Würdige oder stumm.

Immer bleibt, wem der Schein genügt,

Wessen Zunge das Herz belügt,

Feig und falsch oder dumm.

Joachim Ringelnatz: Sämtliche Gedichte.

Zürich: Diogenes, 1994.

Frohe Weihnachten!

113 Reaktionen

  1. 24. Dezember 2009, 9:05 Uhr, von maria angela gobbi Gefällt einem Leser
    01

    BUON NATALE A M MECKEL E A TUTTI I LETTORI

    A Cristo
    …anche quest’anno
    è Natale,
    perchè TU
    non ci dimentichi mai..

    Antworten
  2. 24. Dezember 2009, 9:18 Uhr, von Katja Owl Gefällt 8 Lesern
    02

    …seufz…werde unseren Tannenbaum (wir haben extra einen Single ausgewählt…) heute abend ganz fest drücken, weil ich gerade so sehr mit Rilkes Tannenbaum mitfühlen kann…Leider merkt man oft zu spät, daß man das Richtige nicht gesagt und stattdessen das Falsche geplappert hat.

    Liebe Miriam Meckel, vielen Dank auch dieses Jahr für Ihren virtuellen Adventskalender, obwohl oder gerade weil er meiner mitunter naiven Erwartungswelt widersprach. Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes Fest!

    Allen anderen hier Lesenden und Schreibenden natürlich auch!

    Antworten
    • 24. Dezember 2009, 9:20 Uhr, von Katja Owl Gefällt 4 Lesern
      02.1

      oh Gott, der Weihnachtsstress hat Spuren hinterlassen… Ringelnatz meinen und Rilke schreiben… wird Zeit, daß die Linden wieder blühen…

      Antworten
  3. 24. Dezember 2009, 9:23 Uhr, von Gabi Gefällt 4 Lesern
    03

    Das ist doch Poesie ! : )

    Sehr schönes Gedicht. Ach ja. Ich habe mir dieses Jahr keinen Weihnachtsbaum gekauft. “Mein” Baum darf also neben seinen Brüdern und Schwestern (weiß beschneit) zusammen im Wald Weihnachten feiern.

    Frau Meckel, Ihnen, Frau Will und Ihren Familien wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest…

    Allen Blogies und Ihren Familien wünsche ich dies natürlich auch. Und wer sich auf den Weg zu seinen Freunden und Familien macht. Noch ein Lied mit auf den Weg…

    http://www.youtube.com/watch?v=czhZbqpyBm8

    Antworten
  4. 24. Dezember 2009, 9:44 Uhr, von Sarah Gefällt 3 Lesern
    04

    Schenken

    Schenke groß oder klein,
    Aber immer gediegen.
    Wenn die Bedachten
    Die Gaben wiegen,
    Sei dein Gewißen rein.
    Schenke herzlich und frei.
    Schenke dabei
    Was in dir wohnt
    An Meinung, Geschmack und Humor,
    So daß die eigene Freude zuvor
    Dich reichlich belohnt.
    Schenke mit Geist ohne List.
    Sei eingedenk,
    Daß dein Geschenk
    Du selber bist.

    [Ringelnatz]

    Einen wundervollen Tag an Sie und ihre Herzenslieben und natürlich ein schöne Weihnachten.

    Antworten
    • 27. Dezember 2009, 13:49 Uhr, von Anja Gefällt einem Leser
      04.1

      “Schenken” ist eins meiner absoluten Lieblingsgedichte!
      Deshalb muss auch nie ein von mir Beschenkter etwas umtauschen…(oder traut es sich nicht ;-))

      Antworten
  5. 24. Dezember 2009, 9:47 Uhr, von Siegmund Gefällt 8 Lesern
    05

    Man kann sich ja auch mit Tannenzweigen behelfen, in eine Vase gestellt und geschmückt. Dann lacht auch der Weihnachtsbaum

    Antworten
  6. 24. Dezember 2009, 9:51 Uhr, von Mafalda Gefällt 5 Lesern
    06

    Ein wunderschönes Türchen zum 24., Miriam Meckel. Danke für den tollen Adventskalender! Schöne Weihnachtsfeiertage Dir und Deinen Lieben mit vielen To-Be-Zeiten und wenig To-Do-Listen.

    Das wünsche ich auch Euch allen, liebe Mitdiskutanten!

    http://www.youtube.com/watch?v=IOaASTcgNgY

    Antworten
  7. 24. Dezember 2009, 10:02 Uhr, von Angela Weibel Gefällt 2 Lesern
    07

    Schwups und schon sind se wieder um…

    24 Tage sind vorbei, alle Törchen stehen offen und haben zum einen oder anderen Gedanken angeregt, schön. Frau Meckel hat mit ihrem diesjährigen Adventskalender eine wunderbare Mischung aus leichter, aber auch tiefgründiger Besinnung geschaffen, danke für die literarischen Amuse-Gueules!

    Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich Frau Meckel, ihren Lieben und natürlich all den fleissigen BloggerInnen!

    Festliche Grüsse aus’m nasskalten Züri,
    Angela

    Antworten
  8. 24. Dezember 2009, 10:20 Uhr, von Dunja Nipp
    08

    Es weihnachtet sehr…

    Vielen lieben Dank für diesen wunderschönen Adventskalender – fast schon schade, dass das Warten nun ein Ende hat…

    Frohe Weihnachten und schöne Feiertage für Sie und alle BloggerInnen!

    Antworten
  9. 24. Dezember 2009, 11:05 Uhr, von anin Gefällt 5 Lesern
    09

    Ein ganz herzliches Dankeschön an die Blog-Betreiberin und auch an all diejenigen, die immer wieder dazu beitragen, dass ich hier von Umständen, Sachen, Perönlichkeiten etc. erfahre, von denen ich ohne diesen Blog nie gehört hätte. Es macht einfach Spaß, diesen Blog zu verfolgen! VIELEN DANK und FROHE WEIHNACHTEN AN ALLE, DIE DIES HIER LESEN!

    Antworten
  10. 24. Dezember 2009, 11:21 Uhr, von Antje Gefällt 6 Lesern
    010

    An Miriam Meckel ein herzliches Dankeschön für die Zeit und Inspiration, die sie uns mit dem Kalender geschenkt hat.
    Allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.
    Von mir gibt es ein wenig
    Klassik

    Antworten
  11. 24. Dezember 2009, 11:27 Uhr, von Urs Bürgi Gefällt 16 Lesern
    011

    Zum Abschluss dieses Zyklus von 24 Tagen kam versöhnliches, dem Ereignis angemessen. Es regt mich an, eine kleine Geschichte zu erzählen, wie sie statgefunden hat, vor etlichen Jahren in unserer Familie. Am Weihnachtstag antwortete die Mutter, als wir fragten, wo denn dieses Jahr “der Baum” sei, wir Kinder hätten ihn noch nicht entdeckt,diesmal würde der Ablauf etwas anders sein: sie, die Mutter würde mit uns einen Winter-Weihnachtsspaziergang machen und in dieser Zeit, da würde der Vater den Weihnachtsbaum schmücken, zum Empfang des Christkinds, und wenn wir zurück kämen,wären Geschenke und Weihnachtsbaum, wie immer dort, wo wir sie erwarteten. Nun denn, wenn es so sein soll, wir fügten uns in die neue Variante, etwas murrend und mit leichtem Protest, ungefragt in ein neues Procedere geschubst zu werden, wir hatten ja keine andere Wahl, wenn wir zu unseren Geschenken kommen wollten. Wir übersahen die Abwesenheit des Vaters, er hatte ja immer zu tun und vertrauten darauf, er würd’s schon so richten, wie die Mutter es gesagt hatte. So gegen 17:00 Uhr ging’s dann los, im Mantel, mit dicken Handschuhen, entsprechendem Schuhwerk, einer schicken Woll-Mütze, in Richtung Wald, auf dürftig geräumtem Schneeweg,bergauf. Wann wir zurück seien, wie lange wir gehen müssten etc., die Mutter beruhigte, alles werde so sein, dass wir glücklich und zufrieden wären. Also tobten wir los,den Hund nicht vergessend,Schnenbälle werfend, uns gegenseitig neckend, schreiend und rufend,mit Drohungen: “du kriegst nichts, wenn du mich noch einmal mit Schnee einreibst!” Die Dämmerung hatte eingesetzt, aber es war hell genug, auch ohne Lampen durch den lichten Wald zu wandern, die Augen gewöhnten sich an das von den Schneeflächen reflektierte Restlicht. Als wir etwa eine halbe Stunde gegangen waren, da blieb eines der Geschwister stehen, und sagte leise: seht ihr das, was ist da? Wo? Ja dort, und es zeigte in die Richtung. Wirklich, es schimmerte etwas im Wald. Was war das? Die Neugier überwand die Furcht vor dem Unheimlichen, die Mutter war ja bei uns, sie murmelte, es sei nur ein Licht, und wir liefen los, und je näher wir kamen, desto deutlicher erkannten wir: es war ein Tannenbaum, mitten im Wald, etwa mannshoch, an dem brannten Kerzen, Weihnachtskerzen. Wir versuchten zu rasen, so schnell zu laufen, wie wir noch konnten, wer zuerst dort sei und dann, unfassbar, auf einer kleinen Lichtung stand ein geschmückter Tannenbaum mir brennenden Kerzen, und, unglaublich, unter ihm lagen bunte Pakete, grosse, kleine, das Kerzenlicht liess die glänzenden Bänder leuchten, wir standen da und staunten und begriffen erst langsam und allmählich, es war unsere Bescherung, das Christkind war diesmal im Wald geblieben und wir zu ihm gekommen und das Staunen wich der Freude, und wir wollten gerade losstürzen auf die Geschenke, da trat der Vater hervor und sagte, zuerst müssten wir alle die Weihnachtslieder singen, wie jedes Jahr, Stille Nacht…, Oh du fröhliche… und Oh Tannenbaum…. Wir standen da, fassten uns an den Händen, ohne Handschuhe, und sangen angesichts des Baumes und der Geschenke, mitten im Wald, unsere Lieder und sie klangen so schön, so weit, so fröhlich, erleichtert, glücklich und die Kerzen flackerten ein wenig, sie verbeiteten Glanz und optische Wärme und wir sangen laut und voller Freude und als wir die letzte Strophe gesungen hatten, wünschten wir uns alle gegenseitig Frohe Weihnacht, küssten uns und dann durften wir die Geschenke uns holen, jedes hatte ja ein kleines Namensschild. Der Vater hatte oberhalb des Weihnachtsbaumes eine Plane ausgebreitet, dort konnten wir die Geschenke hinlegen, nachdem wir die Pakete geöffnet hatten und riefen und bewunderten und unserer riesigen Freude und Überraschung Ausdruck verliehen hatten und schauten wer was bekommen hatte und redeten, die Worte sprudelten, wie Quellwasser, aus uns vor erregtem Frohsein. Dann mahnte der Vater, es werde Zeit, die wir völlig vergessen hatten, und wir begannen die Geschenke zum etwas entfernt stehenden Geländewagen zu bringen, luden alles ein, wir stellten uns noch eimal vor den Baum und warteten kurz, bis die Kerzen abgebrannt waren, der Vater würde später oder morgen den Tannenbaum wieder “befreien”, der Förster hatte dem zugestimmt. Ja, so kamen wir zum Baum, nicht er zu uns und, so weit ich weiss, steht er noch heute und wächst jahrlich um einen Ring und jedes Jahr sprechen wir an Weihnachten, wo auch immer, über dieses unvergessliche Erlebnis, das wir bewusst nicht wiederholt haben, um das Flair der Einmaligkeit nicht zu zerstören. p.s.: ich glaube, in den Nordländern ist so etwas nicht unüblich und zeigt, das dort eine andere Beziehung zur Natur herrscht. Vielleicht kommen wir auch noch bis dahin. @ Allen wünsch’ ich eine Frohe Weihnacht und danke dafür, dass ihr den Schleier etwas gelüftet habt durch eure Beiträge im Blog, denn, schreibe und sage mir, was du liest oder darüber meinst, und ich sage dir, wer und wie du bist, ein wenig. Auch ein Geschenk, das Freude macht. Alles Liebe und Gute, eure Urs.

    Antworten
  12. 24. Dezember 2009, 12:21 Uhr, von PP Gefällt 2 Lesern
    012

    Vielen Dank für deine persönlichen Denkanstöße und allen Schreibern für die Vielfalt der Betrachtungsweisen und die fruchtbare horizontüberschreitende Blickfelderweiterung. Ich wünsche allen entspannte kreative fröhliche und wohltuende Tage

    Antworten
  13. 24. Dezember 2009, 12:42 Uhr, von Nicole Gefällt 4 Lesern
    013

    Hah, ich ahnte es, dass sie Joachim Ringelnatz auswählt…hehe

    Antworten
  14. 24. Dezember 2009, 12:43 Uhr, von Enya Gefällt 3 Lesern
    014

    Werte Frau Meckel, auch mich möchte mich bei Ihnen bedanken für den anregenden und gelungenen Adventskalender. Ihr “anderer” Adventskalender schonte unserer Hüften und regte den Geist und die Seele an – vielen Dank dafür.

    Wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.

    Den schreibenden Bloggern und Bloggerinnen danke ich für Ihre interessanten Beiträge.

    Allen sende ich herzliche Grüße vom Fuße des Erzgebirge und wünsche sowohl den schreibenden als auch den lesenden Bloggern und Bloggerinnen -
    schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage.

    Herzliche Grüße aus dem Erzgebirge

    Antworten
  15. 24. Dezember 2009, 12:55 Uhr, von Yolande Langendijk Gefällt 3 Lesern
    015

    @PP 011 Da schliesse ich mir an.
    Ich wünsche alle Schreibeengel hier und ihre Liebsten fröhliche Weinachten.
    Auch eine art ‚Christlicht verbindungs Portal’ zum Erde erschien im nördliche Himmel diesem Monat; Was ist den dass? Schön! youtube.com/watch?v=k3z8DlNZKag
    Gute Rutsch im Jahreswechsel und weiter gute Muße, Muse und Arbeit ins Neue Jahr.

    (tinyurl.com/y9zolzf Auf einer Wanderung, Hugo Wolf/E.Mörike)

    Antworten
  16. 24. Dezember 2009, 13:01 Uhr, von Dowanda Gefällt 5 Lesern
    016

    Allen hier wunderschöne Weihnachten. Natürlich auch Ihnen Frau Meckel und all den Menschen, mit dem sie sie teilen. Danke auch für den tollen, aber vor allem inspirierenden Adventskalender!

    (Für mich gehts jetzt noch ans Saugen nachdem ich den Kampf gegen den Christbaum gewonnen habe. Allerdings gings nicht ganz ohne Fluchen. Ich hoffe, der Allmächtige war zu der Zeit etwas abgelenkt – eventuell durch einen Unfall in der Küche der Blogbetreiberin?!?. Sonst schellt es ihm den Ohren und ich gehe diese Weihnachten komplett leer aus zur Strafe!)

    Antworten
  17. 24. Dezember 2009, 13:09 Uhr, von kho
    017

    Danke für diesen wunderbaren Advendskalender!! Fast schade, dass wir heute das letzte Türchen erreicht haben:-)

    Schöne Weihnachten und Liebe Grüsse, kho

    Antworten
  18. 24. Dezember 2009, 13:14 Uhr, von Nicole Gefällt 2 Lesern
    018

    Frohe Weihnachten an alle!

    Von Hans Bötticher alias Ringelnatz

    Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu

    Die Springburn hatte festgemacht
    Am Peterskai.
    Kuttel Daddeldu jumpte an Land,
    Durch den Freihafen und die stille heilige Nacht
    Und am Zollwächter vorbei.
    Er schwenkte einen Bananensack in der Hand.
    Damit wollte er dem Zollmann den Schädel spalten.
    Wenn er es wagte, ihn anzuhalten.
    Da flohen die zwei voreinander mit drohenden Reden.
    Aber auf einmal trafen sich wieder beide im König von Schweden.
    Daddeldus Braut liebte die Männer vom Meere,
    denn sie stammte aus Bayern.
    Und jetzt war sie bei einer Abortfrau in der Lehre,
    Und bei ihr wollte Kuttel Daddeldu Weihnachten feiern.
    Im König von Schweden war Kuttel bekannt als Krakeeler,
    Deswegen begrüßte der Wirt ihn freundlich: “Hallo old sailer!”
    Daddeldu liebte solch freie, herzhafte Reden,
    Deswegen beschenkte er gleich den König von Schweden.
    Er schenkte ihm Feigen und sechs Stück Kolibri
    Und sagte: “Da nimm, du Affe!”
    Daddeldu sagte nie “Sie”.
    Er hatte auch Wanzen und eine Masse
    Chinesischer Tassen für seine Braut mitgebracht.
    Aber nun sangen die Gäste “Stille Nacht, Heilige Nacht”.
    Und da schenkte er jeden Gast eine Tasse
    Und behielt für die Braut nur noch drei.
    Aber als er sich später mal drauf setzte,
    Gingen auch diese versehentlich noch entzwei,
    Ohne daß sich Daddeldu selber verletzte.
    Und ein Mädchen nannte ihn Trunkenbold
    Und schrie: er habe sie an die Beine geneckt.
    Aber Daddeldu zahlte alles in englischen Pfund in Gold.
    Und das Mädchen steckte ihm Christkonfekt
    Still in die Taschen und lächelte hold.
    Und goß noch Genever zu dem Gilka mit Rum in den Sekt.
    Daddeldu dachte an die wartende Braut.
    Aber es hatte nicht sein gesollt,
    Denn nun sangen sie wieder so schön und so laut.
    Und Daddeldu hatte die Wanzen noch nicht verzollt,

    Deshalb zahlte er alles in englischen Pfund in Gold.

    Und das war alles wie Traum.

    Plötzlich brannte der Weihnachtsbaum.
    Plötzlich brannte das Sofa und die Tapete,
    Kam eine Marmorplatte geschwirrt,
    Rannte der große Spiegel gegen den kleinen Wirt.
    Und die See ging hoch und der Wind wehte.
    Daddeldu wankte mit einer blutigen Nase
    (Nicht mit seiner eigenen) hinaus auf die Straße.
    Und eine höhnische Stimme hinter ihm schrie:
    “Sie Daddel Sie!”
    Und links und rechts schwirrten die Kolibri.
    Die Weihnachtskerzen im Pavillon an der Mattentwiete erloschen.
    Die alte Abortfrau begab sich zur Ruh.
    Draußen stand Daddeldu
    Und suchte für alle Fälle nach einem Groschen.
    Da trat aus der Tür seine Braut
    Und weinte laut:
    Warum er so spät aus Honolulu käme?
    Ob er sich gar nicht mehr schäme?
    Und klappte die Tür wieder zu
    An der Tür stand: “Für Damen”.
    Es dämmerte langsam. Die ersten Kunden kamen,
    Und stolperten über den schlafenden Daddeldu.

    Antworten
  19. 24. Dezember 2009, 14:01 Uhr, von Petra Gefällt 3 Lesern
    019

    So viel steckt in diesem Gedicht und sooo viel in dem diesjähringen Adventskalender. Viel mehr als in ein paar Sätzen zu sagen wäre. Auch von mir vielen Dank an alle, die die Vorweihnachtszeit durch ihre Beiträge geschmückt haben! Als kleines Weihnachtsgeschenk an Euch alle ein wenig Poesie, die ich in meiner Jugendzeit verfasst haben:

    WORTE

    Worte wie Blätter im Wind
    Genauso hier wie dort
    Rauschen Sie vorbei
    An einen anderen Ort
    In eine andere Welt
    Fallen dort nieder
    Und waren doch sekundenlang im Begriff
    In uns zu dringen.

    (© Petra, 1986)

    Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest!

    Antworten
  20. 24. Dezember 2009, 14:06 Uhr, von Anja Gefällt 6 Lesern
    020

    Wie passend! Wir haben den ersten eigenen Weihnachtsbaum, der seit heute Nacht auch hübsch geschmückt ist, im Wohnzimmer stehen! Mit Wurzel, damit er im Januar wieder neue Freunde finden kann… 
    Ich wünsche Ihnen, Frau Meckel, schöne, erholsame, gesunde und kalorienreiche Weihnachten! Danke für ein Jahr voller neuer Denkanstöße, toller Texte und Diskussionen. Es hat mein Jahr wieder ein wenig bereichert, obwohl es eigentlich schon genug angereichert ist ;-)
     
    Fröhliche Weihnachten allen hier im Blog und danke für die vielen schönen Beiträge!

    Noch muss ich ein wenig arbeiten, aber bald werde auch ich meinen Blazer gegen eine Küchenschürze eintauschen!!!

    Antworten
  21. 24. Dezember 2009, 14:42 Uhr, von Walter Gefällt 6 Lesern
    021

    “Was du als wichtig empfunden,
    Das sage und zeige,
    Oder schweige.”

    Ein hoher Anspruch angesichts des Unvollkommenen in der Welt und in jedem von uns. Den Kontrast von Wunsch und Wirklichkeit kannte Ringelnatz gut. Zum Leben gehört die Erlaubnis des Scheiterns, in großen wie in kleinen Dingen.
    Keine Zeit ist so von hohen Ansprüchen und Konsum belastet und durch Scheitern gefährdet wie diese.
    Meine Erkenntnis aus der letzten Nacht lautet lapidar: Es gibt kein Weihnachten an und für sich. Weihnachten ist der Versuch einer Balance von Glauben, Hoffen und Akzeptieren der Welt wie sie ist, nicht wie wir sie gern hätten. Die Welt und auch die Menschen sind besser als wir oft glauben. Davon handelte auch der bisherige Adventskalender.
    In Ringelnatzens Gedicht geht es ums Abscheid nehmen und um Aufrichtigkeit in Beziehungen. Auch Trennungen gehören zum Leben und sind zu akzeptieren, denn wir können und sollen uns selbst und den Menschen, die wir lieben nichts vormachen.
    Weihnachten bedeutet aber auch Verheißung. Selbst in den dunkelsten Stunden und im einsamsten Wald (@Urs Bürgi) brennt irgendwo auf unserem Weg eine Kerze.
    Diese Hoffnung auf Frieden und die Gnade von Weihnachten wünsche ich Euch allen.

    Antworten
  22. 24. Dezember 2009, 14:45 Uhr, von Nicole Gefällt 2 Lesern
    022
    Antworten
  23. 24. Dezember 2009, 14:52 Uhr, von Nicole Gefällt 4 Lesern
    023

    …sicherlich fällt euch das auch auf?

    Frau Meckel hat zwei Gedichte von Ringelnatz zusammengefügt und eins daraus gemacht.

    Ich habe es nämlich selbst gesucht, da ist es mir dann aufgefallen. Nun brauch ich mich nicht wundern, dass die Textpassagen aus diesen beiden Gedichten “Der Weihnachtsbaum + Kurze Worte kluger Leute” vorkommen…schlau!

    Find ich eine tolle Idee…

    Antworten
  24. 24. Dezember 2009, 15:48 Uhr, von Stine Gefällt 4 Lesern
    024

    Liebe Frau Meckel,
    vielen herzlichen Dank für diesen wunderbar anregenden Adventskalender!

    Ich wünsche Ihnen und allen, die zu Ihnen gehören, frohe Weihnachten, erholsame Festtage und ein ganz großartiges Jahr 2010.

    Antworten
  25. 24. Dezember 2009, 16:08 Uhr, von Dido Gefällt 6 Lesern
    025

    Vielen, vielen Dank, liebe Miriam Meckel.
    Der Adventskalender ist spannend und total anregend. Habe mir drei empfohlene Bücher gekauft.
    Schade, dass es nun mit den Tipps erstmal vorbei ist.
    Auch ein dickes Danke an alle Blogger, die sich immer wieder so zahlreich beteiligen und mir viele interessante Denkanstöße geben -auch wenn ich nicht alle Gedanken und Meinungen teilen kann.
    Allen ein gemütliches Weihnachtsfest und Miriam Meckel wünsche ich auch im neuen Jahr Zeit und Inspiration uns immer wieder mit ihren Gedanken zu beglücken!

    Antworten
  26. 24. Dezember 2009, 18:32 Uhr, von US Gefällt einem Leser
    026

    Bäume, die lang zusammenstehen,
    können sich bald nicht mehr richen und sehen,
    weshalb oft Tannen, ja manchmal selbst Eichen wünschen, sie könnten ganz heimlich entweichen;
    doch – da sie fest mit dem Erdreich verbunden
    kraft langer Wurzeln, die man unten gefunden,
    und deshalb stehen müssen stramm wie Soldaten -
    müssen sie leider des Wunsches entraten.
    (H.E)
    Fröhliche Weihnachten euch allen.

    Antworten
  27. 24. Dezember 2009, 21:47 Uhr, von Steffi Gefällt 2 Lesern
    027

    Bin gerade erst von meinem Bereitschaftsdienst zurückgekommen und habe jetzt erst Eure wunderbaren Beiträge gelesen. Vielen herzlichen Dank!
    Ich wünsche Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Tage zum Auftanken.
    Liebe Frau Dr. Meckel – herzlichen Dank für den Adventskalender bzw. für den “Bücherkanon”. Ihre Empfehlungen sollten z.B. in den Weihnachtsausgaben von FAZ und SZ stehen!!!

    Antworten
  28. 24. Dezember 2009, 22:12 Uhr, von Cate Gefällt 3 Lesern
    028

    Frohe Weihnachten an euch alle! Und vielen Dank an Frau Meckel für die literarischen Eindrücke! Damit haben Sie mir (und vielen anderen hier) ja einen kleinen Wunsch erfüllt… ;o)

    Antworten
  29. 24. Dezember 2009, 23:30 Uhr, von Miranda Gefällt 4 Lesern
    029

    Auch an alle ein frohes Weihnachtsfest und vielen Dank für dieses bereichernde Jahr des Meinungsaustauschs!
    @Urs deine Geschichte über die Bescherung im verschneiten Wald, danke dass du uns Anteil hast nehmen lassen, war berührt….
    Boun Natale, Feliz Navidad….

    Antworten
    • 26. Dezember 2009, 14:38 Uhr, von Urs Bürgi Gefällt 3 Lesern
      029.1

      Es war halt der “Auftrag”, für Dich als “Schriebängeli” zu kommen, und für alle anderen au. Freu mi, dass Dr gfalln hett. Eigentlich schad, dass MM dem Blog nichts “personal” zum Fest schrieb, aber es kann ja noch kommen, oder? S’ Jahr is noch nicht um.

      Antworten
      • 26. Dezember 2009, 15:46 Uhr, von Petra Gefällt 6 Lesern
        029.1.1

        Wenn du in das Gedicht hineinhorchst, dann fallen viele kleine persönliche MM – Flöckchen heraus. Es muss halt ganz still sein, damit dein Herz auch verstehen kann. Im Weihnachtstrubel schwierig, vielleicht im Zweitfeiertagsnachklang…

        Danke für deine Geschichte. Wieder eine kleine Lebensweisheit eingefangen: um das Glück zu erlangen, sollten wir nicht immer auf das Christkind warten, sondern zu ihm gehen.

      • 26. Dezember 2009, 16:12 Uhr, von urs bürgi Gefällt 4 Lesern
        029.1.2

        Ja, ja, @ Petra, ich kann da schon was “rauslesen”, heraushören, bin mir nur nicht sicher, ob’s den Kern trifft. Vielleicht ist das Indirekte so sibyllinisch, hervorgerufen durch diese Sätze am Ende des Gedichts.Nun, das Geheimnis zu lüften, ist halt die ewige Aufgabe, die uns gestellt wird und es immer spannend sein lässt.Alles zu wissen, wäre wirklich “boring”.

      • 26. Dezember 2009, 16:41 Uhr, von Martina Gefällt 4 Lesern
        029.1.3

        Weil ein Sterne-clic für deine Geschickte mir nicht reicht und jemand schönes Worte gefunden hat, ich schlisse mich an @Petra Komentar:
        Danke für deine Geschichte. Wieder eine kleine Lebensweisheit eingefangen: um das Glück zu erlangen, sollten wir nicht immer auf das Christkind warten, sondern zu ihm gehen.
        Grazie Ursula & Petra.

      • 26. Dezember 2009, 17:21 Uhr, von urs bürgi
        029.1.4

        Grazie, @ Martina, bisch wi e “Christkindli” zu mir.

      • 27. Dezember 2009, 12:48 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
        029.1.5

        Dass war tatsächlich so als hätte ein kleiner Engel die Geschichte geschrieben, liebe Urs…
        Fürmich Weihnachten am 27 noch nicht vorbei, im Gegenteil komme gerade jetzt ein wenig rubnter von all dem Druck den ich mir dieses jahr selber gemacht habe.Hatt eine Erinnerungsbox gebastelt, einen kleinen Film für meine Brüder gedreht und geschnitten, war aufgeregt ob mein Sushi am 1 Feiertag mir gelingt…und merke jetzt wo alles gut gegangen ist Erleichterung und will jetzt einfach nur die freie Zeit geniessen, und mein Baum anschauen, lesen, Bethmännchen essen,http://www.konditorei-hollhorst.de/bethmaennchen/
        ins Fitness gehen, lange Saunagänge zelebriern und dass Jahr bewusst ausklingen lassen…

        Liebes After Christmas Grüßli…

  30. 25. Dezember 2009, 8:48 Uhr, von Fabian Gefällt 3 Lesern
    030

    Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

    Antworten
  31. 25. Dezember 2009, 10:06 Uhr, von irgendeine Userin Gefällt 2 Lesern
    031

    Frohe Weihnachten !

    Hab mich gerade an THE NIGHT BEFORE CHRISTMAS gelesen von Stan Lee erfreut.

    Antworten
  32. 25. Dezember 2009, 12:02 Uhr, von Lizzy Gefällt 3 Lesern
    032

    “Bei einer Kerze ist nicht das Wachs wichtig, sondern das Licht.“

    Ich wünsche Ihnen Frau Meckel und allen BloggerInnen beschauliche und ruhige Weihnachten.

    Antworten
  33. 25. Dezember 2009, 17:17 Uhr, von Timur Gefällt 3 Lesern
    033

    Mit den Worten von Hugo Loetscher begann meine Reise : , heisst es da einmal wunderbar doppeldeutig: Wer nämlich loszieht, wird sich ob all der Vielfalt ein neues Bild machen müssen; reisen kann man aber auch, indem man zu Hause bleibt, nämlich lesend!(Loescher war ein grosser Leser)
    Liebe Frau Meckel 24x öffneten sich Ihre Fenster in die grosse Welt, was für wunderbare Gedanken zum Advent. Vielen Dank.
    Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben lichtvolle, wärmende Weihnachtstage.

    FROHE WEIHNACHTEN AN ALLE US ZÜri

    Antworten
  34. 25. Dezember 2009, 17:21 Uhr, von Timur Gefällt 2 Lesern
    034

    Nachtrag..der Kopf war schneller als meine Finger-
    ..heisst es da..

    Antworten
  35. 25. Dezember 2009, 19:32 Uhr, von Martina Gefällt 14 Lesern
    035

    Heute Morgen traf ich einen Engel und er fragte mich: Was ist Dein Wunsch für heute? Ich Antwortete: “Nimm die Sorgen der Person die diese Nachricht liest.

    Antworten
  36. 25. Dezember 2009, 22:24 Uhr, von Goodchoice Gefällt 3 Lesern
    036

    Merci für die liebevolle Auswahl lesenswerter Bücher. Ein frohes Fest und viel Ruhe und Liebe.

    Antworten
  37. 26. Dezember 2009, 12:51 Uhr, von Ramona Gefällt 5 Lesern
    037

    Wen von Euch treffe ich in der nächsten Woche beim Geschenke umtauschen?:-))
    Euch @allen noch gemütliche Restfeiertage, möglichst schmökernd in einem schönen Buch.

    Antworten
  38. 27. Dezember 2009, 0:57 Uhr, von Nicole Gefällt 2 Lesern
    038

    Und wenn wir schon dabei sind…Weihnachten ist ja nun vorbei und das nächste Jahr wird uns auch bald begegnen…deshalb ein passendes Gedicht..=)

    Ich freu mich auf ein paar Tage in London und wünsche Euch und Frau Meckel und Ihrer Freundin alles Gute für das Jahr 2010!

    Silvester

    Daß bald das neue Jahr beginnt,
    Spür ich nicht im geringsten.
    Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
    Genauso wie zu Pfingsten,

    Genau wie jährlich tausendmal.
    Doch Volk will Griff und Daten.
    Ich höre Rührung, Suff, Skandal,
    Ich speise Hasenbraten.

    Mit Cumberland, und vis-à-vis
    Sitzt von den Krankenschwestern
    Die sinnlichste. Ich kenne sie
    Gut, wenn auch erst seit gestern.

    Champagner drängt, lügt und spricht wahr.
    Prosit, barmherzige Schwester!
    Auf! In mein Bett! Und prost Neujahr!
    Rasch! Prosit! Prost Silvester!

    Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
    In heimlichen Geweben.
    Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,
    Beginnt ein neues Leben.

    Joachim Ringelnatz

    Antworten
  39. 27. Dezember 2009, 10:19 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
    039

    …Weihnachten ist weg, die Kilos bleiben. Life is a mess!

    Antworten
  40. 27. Dezember 2009, 19:45 Uhr, von Maya Gefällt einem Leser
    040

    Danke !!!

    Antworten
  41. 28. Dezember 2009, 18:36 Uhr, von Walter Gefällt 5 Lesern
    041

    Für alle Steuergeschädigten zwischen den Jahren:

    Wie mag er aussehen?

    Wer hat zum Steuerbogenformular
    den Text erfunden?
    Ob der in jenen Stunden,
    da er dies Wunderwirr gebar,
    wohl ganz — oder total — war?

    Du liest den Text. Du sinnst. Du spinnst.
    Du grinst – “Welch Rinds” – Und du beginnst
    wieder und wieder. Eisigkalt
    kommt die Vision dir “Heilanstalt”.

    Für ihn? Für dich? – Dein Witz erblasst.
    Der Mann, der jenen Text verfasst,
    was mag er dünkeln oder wähnen?
    Ahnt er denn nichts von Zeitverlust und Tränen?

    Wir kommen nicht auf seine Spur.
    Und er muss wohl so sein und bleiben.
    Auf seinen Grabstein sollte man nur
    den Text vom Steuerbogen schreiben.

    JR

    Online ist es auch nicht besser…

    Antworten
  42. 28. Dezember 2009, 19:06 Uhr, von Gabi Gefällt 3 Lesern
    042

    Ob wir wohl zum Jahresende noch ein neues Posting bekommen? Das Resume des (Medien-)Jahres? Mich würd` s freuen, obgleich ich MM natürlich Entspannung und Ruhe auch zwischen den Feiertagen gönne ; )

    Der Countdown läuft… vier…

    Antworten
  43. 28. Dezember 2009, 19:25 Uhr, von Mafalda
    043

    OT – What was that thing with WordPress, enlisting with Blog and e-mail adress that, at least in my case, didn´t work? It was a block before the blog and I didn´t appreciate the self-absorbed manner of the pre-blog bloke…

    Antworten
  44. 28. Dezember 2009, 23:17 Uhr, von Martina Gefällt 7 Lesern
    044

    Buon Anno
    a chi ama dormire, ma si sveglia sempre di buon umore
    a chi beve il caffe’, ma non diventa nervoso
    a chi si saluta ancora con un bacio
    a chi lavora molto e si diverte di piu’
    a chi va di fretta in auto, ma non suona ai semafori
    a chi arriva in ritardo, ma non cerca scuse
    a chi spegne la televisione per fare due chiacchiere
    a chi e’ felice il doppio quando fa a meta’
    a chi si alza presto per aiutare un amico
    a chi ha l’entusiasmo di un bambino, ma pensieri da persona matura
    a chi vede nero solo quando e’ buio
    a chi nei momenti difficili sa dire „domani è un altro giorno“
    a chi non aspetta Natale per essere piu’ buono…

    
Frohes Neues für den
    der Schlafen liebt aber immer mit einer guten Stimmung aufwacht;
    Kaffee trinkt und nicht Nervös wird;
    mit einen Kuss grüßt;
    hart Arbeitet aber Spaß hat;
    es eilig hat, aber nicht an der Ampel hupt wenn es nicht schnell genug geht;
    zu spät gekommen ist, aber keine Entschuldigungen sucht;
    das Fernsehen ausschaltet für ein Unterhaltung;
    doppelt so glücklich ist wenn etwas mit andere teilt;
    früh aufsteht um einem Freund zu helfen;
    die Begeisterung eines Kindes hat, aber denkt wie ein Erwachsener;
    nur schwarz wenn Dunkeln sieht;
    in schwierigen Zeiten sagt: “Morgen ist ein neuer Tag”;
    nicht auf Weihnachten wartet um nett zu sein.

    P.S. @Alle hier ;)

    Antworten
  45. 29. Dezember 2009, 11:33 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
    045

    Wenn heute noch einmal einer Kundschaft “Schöne Weihnachten” wünsche anstatt einem “Guten Rutsch” dann machen meine Mitarbeitenden bald einen Alktest bei mir … Da käme zwar 0,0000 raus, aber bedenklich finde ich es trotzdem. Wenn schon nicht der Schnee rieselt, dann wenigstens der Kalk tzääääääässsssssssssssss

    Antworten
    • 29. Dezember 2009, 11:56 Uhr, von Anja Gefällt 4 Lesern
      045.1

      ;-)
      Ich bin die Tage “zwischen den Jahren” dauerhaft im Büro, was für mich ungewöhnlich ist, da ich ansonsten mehrere Tage die Woche unterwegs bin.
      Vielleicht liegt es daran, dass ich daher kurz vorm Lagerkoller bin, aber wenn ich heute nochmal vom Flur den Satz höre: “Und, alles gut überstanden?”, dann laufe ich raus und schmeiße wild mit Dominosteinen um mich…;-)
      …als hätten alle eine Blinddarm OP hinter sich gebracht und nicht Weihnachten gefeiert…
      “Zwischen den Jahren” ist eine merkwürdige Zeit!

      Antworten
    • 29. Dezember 2009, 15:13 Uhr, von Noisa
      045.2

      :)) Der ist dicht.

      Übrigens, nie wieder einen Tannenbaum! Da kauft frau sich mit man etc. einen Tannenbaum (50 €) + Ständer (50 €) nach vielen, vielen Jahren und was passiert? Er rieselt am 1. Weihnachtstag. Nein danke!

      Antworten
      • 29. Dezember 2009, 15:26 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
        045.2.1

        Darfst ihn halt auch nicht mit Deiner nachfeiertäglichen Katerfahne anhauchen. Da würde ich auch schlapp machen!
        50EURO-Bäume sind empfindlich. Das ist wie bei Dalmatinerwelpen um 2000 EUR. Die sind auch hinfälliger als der Mischling aus dem Tierasyl zum Nulltarif :-))))

        Übrigens zum Thema Bäume, Tannen und Linden:
        Eines meiner Liebilngslieder von Hildegard Knef zum Nachlesen.

        Ich brauch’ Tapetenwechsel, sprach die Birke,
        und macht’ sich in der Dämmerung auf den Weg.
        Ich brauche frischen Wind um meine Krone,
        ich will nicht mehr in Reih und Glied
        in eurem Haine stehen,
        die gleiche Wiese sehen,
        die Sonne links am Morgen, abends rechts.

        Ein Bus verfehlte sie um zwanzig Zentimeter,
        und auf dem Flugplatz war sie ernsthaft in Gefahr,
        zwei Doggen folgten ihr um Astes Breite,
        und kurz nach zwölf traf sie ein Buchenpaar.

        Die eine sprach: Sie hab’n hier nichts zu suchen,
        so was wie Sie hat nicht einmal ein Nest.
        Sie wurde gelb vor Ärger
        und weil’s auch schon Herbst war,
        Verzweiflung kroch ihr langsam ins Geäst.

        Des Försters Beil traf sie im Morgenschimmer,
        gleich an der Schranke, als der D Zug kam,
        und als Kommode dachte sie noch immer,
        wie schön es doch im Birkenhaine war.

      • 29. Dezember 2009, 15:44 Uhr, von Noisa
        045.2.2

        :)))
        Das Gedicht von der Hilde mag ich auch. :)

        Sorry, bei mir ist die Luft raus, freu mich auf’s nachweihnachtliche Shoppen. Uiui. Meistens sind die Sachen dann günstiger…… ;)

      • 29. Dezember 2009, 16:46 Uhr, von Anja Gefällt einem Leser
        045.2.3

        Ich sag ja, nur mit Wurzel!!!;-)
        da rieselt nichts…

      • 29. Dezember 2009, 17:27 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
        045.2.4

        Ja, vielleicht irgendwann die Wurzel-Lösung. :)
        So umwerfend finde ich einen Tannenbaum allerdings nicht; mag’s eher schlicht. Mal schauen. Erst kommt Ostern. ;)

      • 29. Dezember 2009, 18:26 Uhr, von Ramona Gefällt 2 Lesern
        045.2.5

        @Noisa, genau das macht den Unterschied zum künstlichen Weihnachtsbaum. Frau findet das ganze Jahr noch die Nadeln in der einen oder anderen Schlinge des Teppichs. So ein Naturbäumchen bleibt in Erinnerung:-)))
        Aber hier für Dich mein Vorschlag für das nächste Jahr, garantiert nadelfrei!
        Bis dahin hast Du auch alle Bücher aus MM’s Adventskalender. Das ermöglicht einen lückenlosen Aufbau bis in die Spitze:-))))
        http://basedow1764.files.wordpress.com/2008/12/1803976340_28d2110bea.jpg

      • 29. Dezember 2009, 19:07 Uhr, von Noisa
        045.2.6

        @Ramona, gute Idee mit dem Bücher-Baum. :)) Bei den Buchvorschlägen reizt mich schon das ein oder andere Buch. Mir fehlt derzeit die Zeit und Muße. 2010 wird sich das allmählich ändern, hoffentlich. „Der einzige Mann…“ liegt noch eher ungelesen herum, dabei gefällt mir der Einstieg; ziemlich abgefahren.

        Die vertrockneten Tannennadeln, die ich finden werde, werden mich an Weihnachten 2009 erinnern… ;) (Ramona, auf unserem Bodenbelag sind sie allerdings schnell weggewischt.)

        Einen netten Abend! :))

      • 29. Dezember 2009, 19:27 Uhr, von Ramona Gefällt einem Leser
        045.2.7

        Danke @Noisa, ebenso. Hoffentlich gemütlich, auch wenn die Tanne nadelt:-))))

      • 29. Dezember 2009, 22:58 Uhr, von Noisa
        045.2.8

        Ramona :))

      • 29. Dezember 2009, 23:00 Uhr, von Noisa
        045.2.9

        “:))” ging hier nicht mehr durch. Wie schade. ;)

  46. 29. Dezember 2009, 14:35 Uhr, von Miranda Gefällt 4 Lesern
    046

    Ich habe gestern 30 Tannenkränze auf dem Boden an der Mülltonen gefunden,,,hat mich sehr betrübt, auch die ersten Bäume stehen schon wieder an der Tonne…komme damit nicht so gut klar dass die Leute dass immer so schnell abhaken…ich geniesse die After Christmas Woche dieses mal sehr, war eben dass erstemal an der Express Kasse und habe dadurch eine lange Schlange bei Ikea vermieden…
    Der kleine Ben Engel will aus dem Kinderparadies abgeholt werden, oder dass heißt ja jetzt Smorland…

    Antworten
    • 29. Dezember 2009, 15:55 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
      046.1

      Die Rache der entsorgten Weihnachtsdeko … das wäre doch mal eine Idee für ein Simpsons’ Halloween-Special.

      Antworten
      • 29. Dezember 2009, 17:28 Uhr, von Noisa Gefällt einem Leser
        046.1.1

        „Der Club der entfesselten Weiber…“
        „Die Rache der entsorgten Weihnachtsdeko…“
        :))
        Und nu?

  47. 29. Dezember 2009, 18:42 Uhr, von PP
    047

    Seid ihr jetzt alle wieder angezogen? Sonst schau ich einfach später noch mal rein ;-)

    Antworten
  48. 29. Dezember 2009, 19:12 Uhr, von Ramona
    048

    Du hast heimlich geguckt @PP, gibs zu:-)))))

    Antworten
  49. 29. Dezember 2009, 19:31 Uhr, von Anja Gefällt 5 Lesern
    049

    Etwas OT, passt aber auch irgendwie zu Abschied und Auf Wiedersehen

    Die Tage zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr sind schon was besonderes. Gäbe es die nicht, dann würde man nahezu ungebremst durch die Jahre rasen.
    Leider hatte ich seit ungefähr 12 Jahren keine „Weihnachtsferien“ mehr (das hätte ich zwar gerne mal), aber ich genieße auch die Arbeit in dieser Ruhephase sehr. Fast scheint es, jemand hätte die slow motion Taste gedrückt.
    Jetzt gilt es das neue Jahr gründlich vorzubereiten (damit man auch sofort wieder losrasen kann und nicht den Start vermasselt) und das alte Jahr so gut es geht abzuschütteln (ich kann nie glauben, wie viel Papier man in meinem „eingebildeten“ papierlosen“ Büro so schreddern kann)
    In diesen Tagen setze ich mich sogar an Dinge, die ich monatelang vor mich hingeschoben habe und bin immer wieder begeistert, wie leicht sie dann oftmals von der Hand gehen. Und dann auch noch so schnell, obwohl man sogar Pause macht, mit Kollegen plauscht, an denen man sonst flott vorbeirennt, pausenlos Lebkuchen ist oder einfach mal grundlos telefoniert, nur um Neujahrsgrüße durchzugeben.
    Jedesmal nehme ich mir vor, von dieser Leichtigkeit etwas mit ins neue Jahr zu nehmen, aber das klappt genauso wenig, wie der jährliche Wunsch das rauchen aufzugeben.
    …also genieße ich einfach die Zeit, bis zum Startschuss…

    Antworten
    • 30. Dezember 2009, 9:48 Uhr, von Larah
      049.1

      Die Zeit zwischen den Jahren (klingt irgendwie komisch) ist für mich die Zeit, in der ich mich endlich mal erholen kann. Klar bin ich auch auf Standby, aber da die meisten Länder Urlaub haben, melden sich nicht viele. In diesem Sinne guten Rutsch, ich werde heute noch nach Hamburg fliegen (zum Glück mal NICHT geschäftlich) und dort ins neues Jahr rutschen.

      Read next year

      Antworten
  50. 29. Dezember 2009, 21:30 Uhr, von Martina Gefällt einem Leser
    050

    @Noisa: Billig kaufen?es kommt frauf an. Heute in ‘diese’ lokal der nette Prof. H.L. kenngelernt,er schick mir bald eine Mail mit Newsletter von besonders klamotten aus England, falls du magst, I forward 2 U ;)
    P.S.geniess es morgen.  

    Antworten


© Miriam Meckel 2002 bis 2012