MM_Darwin
20. Dezember 2009, 11:18 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent (20) Requiem

DSC02028 Vor kurzem dachte ich bei mir, wenn ich jetzt sterbe, sagt niemand hier: "Ach, welch ein Jammer! Und so jung, so vielversprechend - diese Begabung!" Schulterzuckend und tränenlos reagiert, wer von meinem überfälligen Tod erfährt; und man sagt, das weiß ich, weit und breit: "Ich dachte, er starb vor langer Zeit." Denn Leben ist schäbig, Ausflucht bloß, der Tod ist wirklich, und dunkel und groß. Der Schock, wenn er kommt, wird nicht registriert, außer da, wo er eintreten wird. John Updike: Endpunkt und ... weiterlesen...

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19. Dezember 2009, 11:19 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent (19) Versöhnung

IMGP1088 Kann man die Geschichte nacherzählen? Ich glaube nicht. Manche Bücher sind wunderbar zu lesen, aber schwer zu erklären. Dieses gehört zu dieser Kategorie. Max hat seine Frau Anna durch den Krebs verloren. Er fährt nach ihrem Tod ans Meer, an einen Ort, wo er als Kind einen Sommer erlebt hat. Diese Zeit hat Max nie vergessen, denn der Sommer brachte Erleben und Fühlen und Erfahrungen, wie sie einen Menschen für ein ganzes ... weiterlesen...

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18. Dezember 2009, 11:39 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent (18) Lebenskunst & Kunstleben

hustvedt Der Künstler ist „hinter dem Nichtsichtbaren im Sichtbaren her“. Die vier Menschen, die in diesem Roman miteinander leben, sind es auch. Im Verlaufe der Erzählung wird vieles sichtbar. Es verändert und entzaubert das Leben aller. Zwei Paare leben als Nachbarn in zwei Lofts des New Yorker Stadtteil Soho. Sie leben das ähnliche Leben einer Generation, bestimmt durch Kunst und die Suche nach der Freiheit und das Gespräch über beides. Als der ... weiterlesen...

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17. Dezember 2009, 11:27 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent (17) Funktion

frisch Es würde sich lohnen, dieses Buch heute wieder einmal mit anderen Augen, mit dem heutigen Blick auf die heutige Zeit zu lesen. Die Figur des Walter Faber erscheint dann erstaunlich zeitgemäß in ihren Ausprägungen und Beschränkungen auf eine technizistische Weltsicht. Was die Welt und das Leben zu bieten haben, ist für ihn kein Grund für überraschtes Staunen oder gar Bewunderung. Es ist empirisches Erfassen und Konstatieren. „Ich habe mich schon oft gefragt, ... weiterlesen...

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16. Dezember 2009, 11:27 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent (16) Fassaden

hürlimann Was soll ein zwölfjähriger Junge tun, der in den Sommerferien den Onkel besuchen darf – Monsignore, den Stiftsbibliothekar der Klosterbibliothek von St. Gallen, ehrwürdig und gelehrt? Er soll lernen, für die Bildung und das Leben. Das erste ist leicht, genügend Bücher sind in der Bibliothek ja vorhanden. Das zweite ist schwerer. Über den Sommer wird der Junge mit neuen Eindrücken und Erfahrungen konfrontiert, die reichen von den engen Vorstellungen des Katholizismus, der ... weiterlesen...

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