MM_Perse
Zu den Kommentaren
1. Januar 2010, 17:25 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Happy New Year!

Neujahrsgruss 2010

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323 Reaktionen

  1. 9. Januar 2010, 1:25 Uhr, von Cate Gefällt 8 Lesern
    0101

    Ich glaube eher, einige brauchen echt mal Menschen zum Reden und zwar im richtigen Leben.

    Antworten
  2. 9. Januar 2010, 10:04 Uhr, von Noisa Gefällt 6 Lesern
    0102

    Wenn meine Einschätzung richtig ist, ist das, was hier abläuft noch eine ganze Nummer schlimmer als ich vor einiger Zeit angenommen habe. Ich hätte nicht gedacht, dass ganz ganz wenige reale Menschen sich so verhalten können. Eine Erklärung hätte ich parat, da gibt’s aber Profis für. War mal interessant…, naja, alles findet einen Abschluss. 2010 gefällt mir, ich freu mich drauf, viel Spaß noch! :)

    Antworten
  3. 9. Januar 2010, 11:12 Uhr, von Triple-A Gefällt 12 Lesern
    0103

    Ich sehe ein Blog, das mit Hingabe („Das ist zuweilen die Verschriftlichung von Gedanken beim Denken – eine tolle Erfahrung!“), vielen Ideen und sehr humorvoll geführt wird. Dazu eine großzügig gehandhabte Kommentarfunktion.
    Miriam Meckel hat hier schon einiges einstecken müssen. Und wäre sie genauso mimosenhaft und zickig wie einige Kommentatoren, hätte sie das Bloggen sicher schon aufgegeben.

    Ach noch was: die theatralisch angekündigten Abgänge sind mindestens genauso peinlich wie das nicht enden wollende Gezanke.
    So, ich geh jetzt – Schnee schieben ;-)

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  4. 9. Januar 2010, 11:41 Uhr, von Fabian Gefällt 7 Lesern
    0104

    Man kann das Gezicke nennen, ich finde, es geht hier um ein ernstes Problem, nämlich die Diskussionskultur und das Benehmen im Netz – und ich glaube, ich bin da sehr tolerant (MM auch, ja, das sagte ich bereits und das honoriere ich auch, wenngleich andere Blogbetreiber auch einstecken müssen und das hier kein „Viva la Diva“ Ausnahmephänomen ist).

    Ich kann aber auch gut verstehen, dass einige Mitkommentierer nicht so tolerant sind, für viele gelten eben im Netz die gleichen Regeln und Werte, für die sie auch im realen Leben einstehen, das finde ich gut, richtig und wichtig. Ich persönlich sehe einiges im Netz auch als Spiel, in dem man sich ausprobieren kann, aber auch im Spiel gibt es Regeln und Grenzen!

    Kindergarten ist für mich ein Totschlagargument, finde ich grundsätzlich doof, den Kommentar von MM finde ich ebenfalls aus verschiedenen Gründen unglücklich, genüssliches Nachtreten hasse ich wie die Pest.

    Ich weiß, ich stehe mit meiner Meinung alleine. Ich meine, dass es hier gerade extrem ungerecht zugeht, Noisias Opfer-Kommentar (0102) ist an Zynismus kaum zu überbieten (halt doch einfach mal den Mund!), das macht mich alles wirklich zornig – verkehrte Welt!

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  5. 9. Januar 2010, 12:12 Uhr, von Miranda Gefällt 5 Lesern
    0105

    Ich finde Kindergarten als Argument auch immer doof, da ich selber dort lange gearbeitet habe, gleichzeitig beiinhaltet dass auch immer Abwertung…
    Gerade jetzt wo ich in der Schule arbeite, vermisse ich manchmal die Weisheit mancher kleinen Menschen sehr , die doch soft so nahe unverstellt mit Dingen umgehen und anders im Ausdruck sind…
    Gebe zu die Streitkultur dort ist zu hinterfragen bzw auch auf dass Wesentliche runtergeschraubt :):)

    Auch gibt es keine Kindergärtnerinnen, ist kein ausgewiesener Beruf…
    Kindergärtner ist eine veraltete Berufsbezeichnung für Erzieher, da sie nicht nur in der Arbeit mit Kindern sondern auch in der Erziehung von Jugendlichen und der Betreuung älterer, geistig behinderter und psychisch erkrankter Menschen eingesetzt werden können ( Wiki)

    Die Ausbildung der Erzieherin umfasst 5 lange z.T nicht bezahlte Jahre, als Kindergärtnerin bezeichnet zu werden ist etwas was man aus den Köpfen nicht herausbekommt und ich bekomme den Reflex auch nicht heraus darauf verstimmt zu reagieren…

    Aber will da auch nicht darauf herumreiten…ich glaube jetzt langt es auch mal mit Kritik…

    Schätze den Blog zu sehr da er mich die letzten drei Jahre sehr oft bereichert hat und will es nicht missen und ich muss auch nicht immer zu allen Dingen meinen Senf dazugeben sondern lese auch sehr gerne mit…

    Aber vielleicht ist eine Aus Zeit gerade hier mal gut, nach soviel unproduktivem Streit!

    Antworten
  6. 9. Januar 2010, 15:36 Uhr, von Cate Gefällt 12 Lesern
    0106

    Anderen Dinge vorzuwerfen ist eigentlich auch immer eine reflexive Angelegenheit. Warum stört mich das eigentlich? Wie reagiere ich darauf? Welche Erwartungen habe ich? Was verspreche ich mir von meiner Handlung? Auch die Wahrnehmung von Charaktereigenschaften und Handlungsstrukturen Anderer hat ihren Ursprung in der zwichenmenschlichen Konstellation. Den Selbstlosen stört der Egoist sicher weniger als einen anderen Egoisten.
    Die beste Konfliktlösung ist daher immernoch, diese Zusammenhänge gemeinsam auf Basis von Ehrlichkeit und gegenseitigem Respekt sowie Verständnis zu erörtern. D.h. nicht nur zu sagen „damit nervst du mich“, sondern auch „weil ich mich dadurch in den Hintergrund gedrängt fühle“ oder „weil es mich aus irgendwelchen Gründen persönlich verletzt“. Oft stellt man dann fest, das der anderen Person die Wirkung ihres eigenen Handelns gar nicht bewusst war…
    Ich fange mal an:
    Dieses teilweise sehr cliquenhafte Verhalten hier im Blog gibt mir manchmal das Gefühl, ausgeschlossen zu sein und hindert mich daran, wie zu Beginn dieses Blogs, unbefangen kommentieren zu können. Oft schaue ich auch nur kurz rein, lese all die Grüße und Witzchen und Anekdötchen, um das Blog gleich darauf wieder zu verlassen, weil mich diese Kommentare eher verwirren, als mich zur Diskussion anzuregen. Oder ich fange an, alle Kommentare nur noch flüchtig zu überfliegen, wobei mir sicherlich gute Beiträge verlorengehen, die ich dabei übersehe… Ich empfinde dieses Blog heute als eigenartigen Potpourri, indem es mir schwer fällt, die Dinge richtig einzuordnen. Man darf mir gerne übertriebe Wehmut und unverbesserliche Nostalgie vorwerfen, wenn ich an andere Zeiten dieses Diskussionsforums erinnere. Vielleicht ist der Vergleich unfair. Auch ich habe mich verändert. Dieses Blog gibt es schließlich schon eine ganze Weile… Aber die gemischten Gefühle bleiben (oder zuletzt eher Desinteresse) das intuitive gefühl, dass dieses Blog irgendwie nicht so verläuft, wie es die meisten tun. Warum das so ist, wage ich jetzt hier nicht zu erörtern. Aber da hat sicher jeder eine instinktive Vermutung…
    Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag die Blogcommunity wieder zu einer offenen und ehrlichen Diskussion anregen kann. Ob es gelingt, weiß ich natürlich nicht. Ich erwarte von diesem Blog für die Zukunft wieder etwas mehr Struktur. Ich kann ehrlich gesagt nicht genau festlegen, wie genau diese Struktur sich äußern soll, aber ich sehe in den Beiträgen von Frau Meckel jedenfalls nicht unbedingt den Ursprung des Übels…

    Antworten
  7. 9. Januar 2010, 18:04 Uhr, von Triple-A Gefällt 11 Lesern
    0107

    Nicht dass die Leute jetzt anfangen im Archiv zu wühlen und nach den guten alten Blogzeiten suchen und dann feststellen, dass es gewisse Auswüchse immer schon gab. Nur in anderer Besetzung.

    @Fabian
    Du plädierst für mehr Diskussionskultur – sehr schön.
    Aber dann geht so was gar nicht:

    „halt doch einfach mal den Mund!“
    „das pausenlose Rumgehänge im Netz ist nicht gesund, ich glaube andere Menschen im richtigen Leben brauchen dich dringender!“

    Antworten
    • 9. Januar 2010, 22:48 Uhr, von Fabian Gefällt 5 Lesern
      0107.1

      Ich plädiere für mehr niveauvolle Diskussionkultur. Mir geht es nicht um die Diskussion der Diskussion willen.

      Ich habe ganz bewusst für andere gesprochen, mir steht es nicht zu moralisch zu sein, anderen schon. Ich finde deren Position gut und richtig und verteidige sie – stell dir vor, ich lerne aus Fehlern und entschuldige mich dafür und wenn es sein muss, sogar bis zur Selbstaufgabe.

      Antworten
  8. 9. Januar 2010, 19:45 Uhr, von Anja Gefällt 7 Lesern
    0108

    Ich denke nicht, dass diese Art der Kommunikationskultur (oder besser Unkultur) hier im Blog eine Internet spezifische ist. Vielmehr spiegelt es die Gesprächsbereitschaft und das Miteinander in unserer Gesellschaft und unserem echten Leben wieder! 
    Hier möchten sich Menschen darstellen, O.K.! Notfalls auch auf Kosten anderer. Natürlich sind immer nur die anderen die Selbstdarsteller, man selbst ist eher der Robin Hood des Blogs, immer darauf bedacht, dass alle schön die Regeln einhalten. Also, die selbst erdachten Regeln. Es gibt ja gar keine offiziellen, wie blöd…   
    Dass dadurch tagelang Diskussionen blockiert werden, andere Blogteilnehmer sich befremdet fühlen und sich zurückziehen, wen interessierts? 
    Zusätzlich wird hier von einigen ständig Miriam Meckel angegriffen, die  regelmäßig und sicherlich sehr zeitaufwendig ihre Gedanken, aktuelle Themen und Eindrücke in Form von Postings der Allgemeinheit zur Verfügung stellt und sich damit der öffentlichen Kritik preisgibt! 
    Dafür wird die  Dialog-Plattform dann munter dazu benutzt, Streitereien auszutragen und Beleidigungen auszutauschen, statt konstruktive Dialoge zu führen, das ist schon sehr rücksichtslos und anmaßend. Und da spielt es auch überhaupt keine Rolle mehr, wer denn im Recht ist oder nicht, destruktiv ist es allemal.  
    Wenn sich hier verschiedene Netzidentitäten gegenseitig zum Arzt schicken wollen, dann ist das einerseits schon sehr skurril, andrerseits aber auch ein Affront gegen kranke Menschen und deren Akzeptanz in unserer realen Gesellschaft.

     
       

    Antworten
  9. 9. Januar 2010, 19:55 Uhr, von Ramona Gefällt 3 Lesern
    0109

    Bitte achtet darauf!
    Habe gerade wieder zwei Einträge unseres „unliebsamen Besuchers“ gemeldet.
    Sowas darf hier keine Plattform bekommen!

    Antworten
    • 9. Januar 2010, 20:12 Uhr, von Gabi Gefällt 4 Lesern
      0109.1

      Hatte ich auch gesehen und gemeldet. Und schwuuuuups… verschwunden. Manches geht doch ganz einfach ; )

      Schönes ruhiges WE

      Antworten
  10. 9. Januar 2010, 21:42 Uhr, von Martina Gefällt einem Leser
    0110

    Beppe Severgnini (tinyurl.com/y9ood4r) vor ca 12 stunden getwittert: 
     
    „Tu non capisci niente!“. Esordio di discussione all’italiana: demolire l’interlocutore. Certi giorni i lettori mi fanno proprio arrabbiare.

    “Du verstehst gar nichts! Debüt eine italienischen Diskussion: untereinander zerstören. An manchen Tagen ärgern mich einige Leser sehr.

    Bestätige das nicht nur in diese blog eine Kommunikation/Respekt Probleme gibt.

    P.S. Meditation ist nicht so unrecht ;)

    Antworten
  11. 10. Januar 2010, 10:15 Uhr, von Walter Gefällt 5 Lesern
    0111

    Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.
    Otto von Bismarck

    So offen das neue Jahr auch scheint, einige Dinge geben Hoffnung.

    Zwei persönliche, allgemein nach erfahrbare Erlebnisse:
    The Empathic Civilization
    von Jeremy Rifkin, das (i.e. Buch) für Weihnachten angekündigt war, ist kurz nach dem Neujahrstag eingetroffen. Wir Menschen sind wie wir sind und uns sehen. Menschliche Forschung ist daher subjektiv und endlich darauf gekommen, nicht nur nach den Quellen von Egoismus, sondern auch nach denen von Altruismus (durch Empathie) zu suchen. Natürlich will der Autor überzeugen und verändern, wie (fast) alle. Doch die Richtung gefällt mir.
    Gestern gesehen: Das Kabinett des Doktor Parnassus (en.wikipedia.org/wiki/The_Imaginarium_of_Doctor_Parnassus), eine Parabel um Gut und Böse, Freiheit und Last der Entscheidungen und deren Konsequenzen. Einige werden sich mit beiden, dem Buch vielleicht weniger als dem Film, schwer tun. Sei es drum, so ist das Leben. Aber ich finde beide, der Film mehr noch als das Buch, verdienen eine zweite Chance.
    Auf ein schwieriges- auch hier-, spannendes und erfahrungsreiches Jahr 2010.
    Ich bin gespannt, was wir darin erleben werden.

    In einem Jahr können wir davon erzählen.

    Antworten
    • 10. Januar 2010, 11:28 Uhr, von jette Gefällt 2 Lesern
      0111.1

      > Gestern gesehen: Das Kabinett des Doktor Parnassus

      hi walter, wenn wirklich gesehen, wie wäre es mit einer ausführlicheren rezension? gern auch jede/r andere, ich habe eher die befürchtung, dass der film gehypt wird, um auch noch den letzten cent aus dem guten ledger pressen zu können.

      Antworten
      • 11. Januar 2010, 15:30 Uhr, von Walter
        0111.1.1

        Gehypt wegen eines Toten? Kann schon sein.
        Trotzdem ist der Film- auch wegen seiner Übertreibungen- sehenswert.

        Das (innere) Land hinter dem Spiegel konfrontiert die Neugierigen mit ihren eigenen Wünschen und Albträumen und die Wette des Teufels stellt sie vor die Wahl. Das ganze ist Teil einer fortgesetzten Erzählung ohne einen Gott. Dass der Teufel mitspielt zeigt, dieser ist selbst Teil der Erzählung, in einer vor langer Zeit erschaffenen Welt, um die sich scheinbar niemand mehr kümmert.
        Der alte Doktor Parassus, der in seinem früheren Leben ein buddhistischer Mönch war, erinnert an den Doktor Faust, der erst verzweifeln muss, bevor er versteht.
        Das menschliche Streben als Illusion in einer Welt des Scheins, das Leben als eine endlose Kette von verzweifelten Entscheidungen. Beckett lässt grüßen.
        Postmoderner geht es nicht und phantastischer kaum.
        Der Schluss, der kein Ende ist, wirkt banal.
        -Doch was hat dieses Leben uns denn sonst zu bieten?
        Dennoch hoffen…
        Ein Film für den Winter, die Melancholie und eben die Hoffnung als Weg.

  12. 10. Januar 2010, 15:36 Uhr, von Anja Gefällt 5 Lesern
    0112

    Auch dies hier bringt uns das neue Jahr, 
    Kulturhauptstadt Europa Ruhr.2010
    mit vielen Ausstellungen und Veranstaltungen, die man auf der Internetseite wunderbar entdecken kann.

    Dazu die Grönemeyer Hymne „Komm zur Ruhr“
    Erst gewöhnungsbedürftig, dann gänsehautverdächtig! Wer ein paar Minuten Zeit hat heute, sollte sich das Video mal ansehen. Lohnt sich, finde ich!
    http://tinyurl.com/y9aqe37

    Ich habe selber ein paar Jahre im Ruhrgebiet gelebt und muss sagen, die Menschen sind schon was ganz besonderes dort. 
    Nicht nur sprachlich, aber auch;-)
    Mitgebracht (und erhalten) habe ich das Wörtchen „töfte“, das sowohl positiv verwendet wird
    (super!!), das einen, je nach Stimmung und Betonung, im negativen Sinne aber genauso überrollen kann!!

    Antworten
  13. 10. Januar 2010, 17:08 Uhr, von Siegmund Gefällt 2 Lesern
    0113

    Manchmal schmückt sich ja das Ruhrgebiet mit fremden Federn … Hier zum Beispiel !
    „Töfte“ ist Masematte, Münsters althergebrachte Händlersprache. Heißt soviel wie „super“ , „toll“.
    Nun ist das Ruhrgebiet auch noch Kulturhauptstadt, obwohl sich Münster auch beworben hatte. :-C
    Das ist wirklich ein Thema bei Münsteranern, die sich ein wenig vernachlässigt fühlen, weil auch immer mehr Behörden abgezogen und im Ruhrgebiet konzentriert werden.

    Antworten
  14. 10. Januar 2010, 22:55 Uhr, von Martina Gefällt 3 Lesern
    0114

    Anne Will Sendung heute: zwischen Phantasie und Realität.
    “Wir müssen genau hinschauen‘
    Toller Satz! schade das aber alleine nicht reicht.

    Antworten
    • 11. Januar 2010, 20:58 Uhr, von Louisa Gefällt 2 Lesern
      0114.1

      Ich fand den Satz von Wiesehügel am besten: „… wir schauen uns das mal an, wir werden mal sehen, da werde ich mich drum kümmern,… Das ist nicht zu glauben!..“ Ich fand den Mann gestern abend in der Sendung richtig gut!

      Antworten
      • 11. Januar 2010, 21:16 Uhr, von Martina Gefällt 2 Lesern
        0114.1.1

        Fanden wir auch! Zumindest hörte es sie so an, dass er in der Realität lebt!

        Zwischen Himmel und Erde gibt eine feine unterschied ;)

    • 11. Januar 2010, 21:50 Uhr, von Louisa Gefällt 2 Lesern
      0114.2
      Antworten
      • 11. Januar 2010, 22:35 Uhr, von Martina Gefällt einem Leser
        0114.2.1

        Interessante link, danke ;)

        Ich bin lieber nicht weiter Neugierig, will nicht wissen was Frau Von der Leyen über Frauen die keine Kinder haben (die die keine Kinder wollen) denkt.

        Gestern hatte ich erst kurz eine Amerikanische Sendung über

        http://tinyurl.com/ycmu9xs

        gesehen, ein paradox (tinyurl.com/yy3btj). Danach habe die Fenster Gehöften, das Gehirn (die kleine die ich besitze) raus gelassen, ich wollte mich nicht fragen, in der Nacht, wo der Zukunft liegt.

      • 11. Januar 2010, 22:36 Uhr, von Martina
        0114.2.2

        sollte „Geöffnet“ sein

  15. 10. Januar 2010, 23:11 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
    0115

    http://www.juedischesmuseum.de/wechselausstellungen/frankfurter_schule.html

    War heute auf den allerletzten Drücker in der Ausstellung, war ein sehr bereichernder Nachmittag…schade dass Philosophie so in den Hintergrund gedrängt wird, wo sie doch die Antworten hat und gleichzeitig alles hinterfragt!
    Natürlich stand bei Horkheimer und dem Institut alles im Zeichen des Zeitgeschichtlichen Bezuges des Antisemitismus, aber interessant fand ich
    auch die Feststellungen von Horkheimer, Adorno und Löwenthal als sie Deutschland nach dem Krieg wiedersahen.
    Dieses nicht Aufbegehren, diese Gefügkeit nach oben, ist das ein westliches Phänomen?

    Auch fand ich schön zu sehen wie ein so kluger Mensch wie Horkheimer bodenständig blieb und diese Neugierde nach Leben zeigte!

    Antworten
    • 11. Januar 2010, 9:46 Uhr, von Dowanda Gefällt 2 Lesern
      0115.1

      Ich darf kommendes Wochenende in Wien die Ausstellung „Edvard Munch und das Unheimliche“ im Leopoldmuseum gucken gehn.
      http://www.leopoldmuseum.org/
      Darauf freu ich mich auch schon wie eine Schneekönigin. Vor allem muss man bei Munch ja schnell sein, bevor ihm noch mehr Bilder geklaut werden …

      Zum Stichwort Philosophie: Ich würde mir wünschen, dass die Philosophie gerade in den wenig verwandten Bereich (z.B. Wirtschaft) einen grösseren Platz einnehmen sollte. Manche Auswüchse wären vielleicht nicht passiert oder früher als Mumpitz entlarvt worden.

      Antworten
    • 11. Januar 2010, 11:43 Uhr, von Dowanda Gefällt 3 Lesern
      0115.2

      Ich glaube nicht, dass das „Nichtaufbegehren“ eine westliche Eigenschaft ist. Ich glaube es ist das Erbe unserer ehemaligen monarchistischen bzw. totalitären Strukturen. Die Passivität zieht sich aber auch rund um den Erdball. Im Irak stürzte Saddam auch nicht aus einem Antrieb aus dem Volk heraus. Lateinamerikanische Diktatoren hatten ebenfalls eine lange Halbwertszeit. Hingegen herrscht eine komplett andere Protestkultur in den USA oder beispielsweise in Frankreich.

      Antworten
      • 11. Januar 2010, 19:18 Uhr, von Miranda Gefällt 2 Lesern
        0115.2.1

        Ich vermisse Philosophie auch in vielen Bereichen, in den Wesenszügen unserer Gesellschaft vermag sie doch Antworten geben, bin die politische Diskussion zur Zeit leid…
        Gestern habe ich fast Wut bekommen als ich Frau van der Leyen habe agieren sehen, und diese Familie kam mir auch fast schon gecastet vor…

  16. 11. Januar 2010, 17:55 Uhr, von Mafalda Gefällt 6 Lesern
    0116

    Hola, melde mich aus dem Büro. Umzug hat super geklappt. Einarbeitung in Stadtteilentwicklungs- und Gemeinwesenarbeit in vollem Gange, ebenso die „Wohnungsentwicklungsprozesse“ zu Hause.

    Danke schön für die guten Wünsche, haben alle genutzt, jahaa. Da ich zu Hause noch kein DSL habe, kann ich im Moment nur sporadisch gucken. Doch offenbar hab ich auch nicht wirklich viel versäumt ;-)
    Schöne Grüße Euch allen aus Jamaica-Land!

    Antworten
  17. 11. Januar 2010, 22:45 Uhr, von Martina Gefällt 2 Lesern
    0117

    P.S. mit alle diese ruhe hier, jetzt habe das Gefühle ich würde diese Blog missbrauchen…
    Ich hoffe in eine neue interessante beitrag, auch wenn in die letzte Zeit viele ?!? hier gewachsen sind.

    Antworten
  18. 12. Januar 2010, 11:54 Uhr, von Walter Gefällt 6 Lesern
    0118

    Gegen Winterblues hilft:
    – Schokolade
    – (viel)frische Luft
    – ein Espresso oder mehr
    – ein Bruch mit Gewohnheiten: statt gestern spät noch Beckmann zu schauen, habe ich mir die Aufzeichnung (daserste.de/beckmann/)heute Morgen zwischen 6 und 7 angesehen. Margot Käsmann ist nicht zu Kreuze gekrochen. Das ist gut so.

    Antworten
  19. 12. Januar 2010, 15:05 Uhr, von Yolande Langendijk Gefällt 4 Lesern
    0119

    Ich hab einen Blum im Schnee gefunden
    Naja eine aus Plastik dann
    Es lag mit den Kopf nach unten
    Ich dachte die nehme ich dann
    Jetzt liegt sie auf dem weiße fließen Tisch
    Rosgelb, Ach ist das nicht frisch! *g*

    Viel Schnee noch immer, auch hier.
    Tschüss,

    Vriendelijke groeten,

    Antworten
  20. 12. Januar 2010, 17:35 Uhr, von Siegmund Gefällt 4 Lesern
    0120

    Schönes Gedicht.

    @ Walter: Ja, das finde ich auch richtig.
    Manch einer bemerkt gar nicht mehr, wie sehr sich unterschwellig die Gesellschaft „militarisiert“.
    Ein Wort, das ich sonst nie benutze, aber hier fällt mir kein anderes ein.
    Weihnachten in einer großen deutschen Boulevard-Zeitung: Doppelseite mit Poträts und ausführliche Beschreibung, wie „unsere Soldaten“ denn Weihnachten feiern.
    Dabei hatte man gedacht, dass „Soldatenweihnachten“ einmal der Vergangenheit angehören..
    Auch andere Gebräuche tauchen wieder auf: Besuch von Showstars an der Front, bei jeder Festlichkeit an „unsere Soldaten in Afghanistan“ gedenken usw.
    Damit es ganz klar ist: Der Einsatz ist für die Soldaten selbst unendlich schwer, viele kommen traumatisiert nach Hause, andere wie bekannt gar nicht.
    Nur: Spätestens dieser Einsatz macht Militäreinsätze wieder salonfähig. Angesichts fehlender Zielvorgaben und einer immer wieder reflexhaften Verlängerung ist ohnehin am Sinn zu zweifeln.
    Und: Er belastet diejenigen am meisten, die dort ihren Einsatz haben.
    Jede Kritik an diesem Einsatz wird aber sofort (bewußt ?) als Kritik an den Soldaten mißverstanden. Gut, dass hier Käßmann dieses nicht mitmacht.

    Antworten
    • 12. Januar 2010, 18:38 Uhr, von Ramona Gefällt 6 Lesern
      0120.1

      Der Unterschied zwischen Frau Käßmann und den Berliner Politikern ist, dass die Bischöfin allein den Menschen verpflichtet ist, und zwar allen Menschen, nicht nur den deutschen Soldaten.
      Die Kirche, auch als eine Art Friedensorganisation, ist berufen, auszusprechen, was ganz viele Bürger umtreibt: Was macht die Bundeswehr in Afghanistan, wieso und wie lange? Es schadet nicht, wenn Bischöfin Käßmann in einen regelmäßigen Kontakt mit der Bundeswehr zu Hause und an der Afghanistan-Front eintritt. Die von der Bischöfin geäußerte Skepsis gegenüber dem Kriegseinsatz am Hindukusch wird durch eine Truppen-Visite an der Seite des Ministers ganz sicher nicht beseitigt. Der Krieg hat seine Anti-Terrorbegründung verloren, die Politik hat die Unterstützung der Bürger in der Sache eingebüßt. Daraus müssen Konsequenzen gezogen werden.
      Frau Käßmann hat vielleicht nicht erkennbar genug differenziert. Minister Guttenberg hätte aber sicher besser daran getan, den Einsatz öffentlich und nachvollziehbar zu begründen, statt nur ein Reise- und Rede-Angebot für die Kirchenfrau zu unterbreiten.

      Antworten
      • 12. Januar 2010, 23:26 Uhr, von Lizzy
        0120.1.1

        Mich wundert nur, daß Frau Käßmann die erste Theologin ist, die den Krieg in Afghanistan, der seit fast neun Jahren andauert, öffentlich anprangert. Hätte das unser Papst Benedetto XVI. nicht schon längst tun müssen? Und zwar immer und immer wieder.
        Und wieso sind es vor allem immer wieder Frauen, die den Krieg anprangern?



© Miriam Meckel 2002 bis 2017