![]()
Genau vor zwei Wochen habe ich morgens im Sessel gesessen und den Tagesspiegel am Sonntag gelesen. Und da fällt mir doch die Kolumne von Elena Senft ins Auge, die ein ziemlich lustiges und treffendes Buch über das Erwachsenwerden geschrieben hat, mit dem man ja Anfang vierzig längst fertig ist, obwohl man das nie so genau weiß und deshalb auch in dem Alter noch gelegentlich denkt, ach guck, nee … stimmt irgendwie. Abgesehen davon ist der Titel so gut, denn bei mir ist sehr häufig plötzlich später jetzt, auch wenn das dann nichts mit dem Erwachsenwerden zu tun hat, sondern vielmehr damit, dass ich mal wieder zu viele Dinge in zu wenig Zeit gepackt oder schlicht und einfach vergessen habe, dass nach dem 23. Januar der 24. Januar kommt und damit ein Abgabetermin, vom den ich dachte, er sei später, aber dann ist er allzu plötzlich jetzt.
Aber was schreibe ich? Ich lese die Kolumne von Elena Senft, in der es um etwas ganz anderes geht, nämlich um den digitalen Frühjahrsputz. Was das ist? Sehr einfach: Das ist wenn man feststellt, dass sich so viel digitaler Müll angesammelt hat in Form von ungenutzten Dateien, ungelesenen herunter geladenen pdfs, unbeantworteten Emails und Facebook-Freundschaftsanfragen, dass man jetzt wirklich mal was tun muss. Aufräumen also, so wie das früher gelegentlich im Kinderzimmer notwendig war, als später wirklich noch lange nicht jetzt war, oder wie es heute manchmal im Büro notwendig ist oder im Wohnzimmer, wenn man auf den gesammelten Ausgaben der Zeit zu zweit Abendessen kann.
Digitales Aufräumen ist gar nicht so schwer, wenn es sich um Dateien handelt. Mit den menschlichen Beziehungen, und seien sie noch so digital, ist das schon komplizierter. Deshalb war ich ja auch so fasziniert von der Kolumne. Denn Elena Senft beschreibt, wie sich sich konsequent von den Menschen “entfreundet”, mit denen sie entweder noch nie etwas zu tun hatte oder schon lange nicht mehr oder eigentlich auch nie etwas zu tun haben wollte, aber aus Mitleid die Freundschaftsanfrage dann doch mit “confirm” beantwortet hat.
Es gibt sogar eine wissenschaftliche Begründung dafür, dass man so handeln sollte. Bei Freundschaften – analog oder digital – gilt nämlich die Dunbar-Regel, nach der das menschliche Gehirn nicht in der Lage ist, mehr als 150 Kontakte wirklich zu “verwalten” (irgendwie stellt man sich beim Begriff “Freundschaft” ja auch noch etwas anderes als das “Verwalten” von Beziehungen vor).
Jedenfalls fand ich den Ansatz von Elena Senft sehr richtig und mutig und habe mir vorgenommen, es ihr gleich zu tun, um meine Freundesmenge auf Facebook auch mal wieder auf den quantitativ und qualitativ richtigen Stand zu bringen. Diese Idee beflügelte mich solange, bis ich einige Tage später, etwa Ende der auf den Sonntag folgenden Woche, plötzlich einen etwas beunruhigenden Gedanken hatte. Nämlich den, ich könnte der unfreundlichen Entfreundungsaktion ebenfalls zum Opfer gefallen sein. Wer weiß, nach welchen Regeln Elena Senft ihre digitalen Kontakte bereinigt. Es ist ja einige Wochen her, dass wir uns zuletzt bei einem netten Abend gesehen haben. Vielleicht findet sie ja, das müsse digital nun nicht noch weiter fortgesetzt werden.
Diesen Gedanken habe ich nun einige Zeit mit mir herumgetragen, bevor ich mich mutig bei Facebook eingelogged habe, um zu prüfen, ob ich noch Freundin bin oder nicht. Und siehe da: Ich bin es! Offen gestanden ist mir doch ein kleiner Stein vom Herzen gefallen. Vielleicht nicht einmal, weil ich dann gedacht hätte, ich werde nicht mehr gemocht. Nicht weil ich vermutet hätte, es gäbe keine weiteren lustigen Abende im Freundeskreis. Nicht weil ich nicht genug Vernunft und Verstand aufgebracht hätte zu verstehen, warum es irgendwann keinen Sinn mehr hat, sein digitales Freundesnetzwerk immer weiter anwachsen zu lassen, wo doch das Treffen im realen Leben allemal viel schöner ist.
Aber dass ein einziger Klick gereicht hätte, mich loszuwerden, dass hätte mich dann doch ein wenig irritiert.
Meinen digitalen Frühjahrsputz habe ich jetzt mal auf Februar verschoben.






Das Buch hört sich ja mal interessant an, ich würde einige Passagen im Buch sicherlich unterschreiben wollen. Es ist für mich eine richtige Zerreisprobe – ich würde lieber wissen, wie ich in 10 Jahren bin, wo ich beruflich stehe. Mir reicht es ja derzeit nich mal aus, einen Vollzeitjob zu haben und nebenbei zu studieren, eine Beziehung und Freunde unter den Hut zu bringen. Und dazu kommen auch noch die Pflichten, erwachsen zu sein, obwohl mir das auch nicht liegt.
“Vom Erwachsenwerden und nicht wollen” würde ich sofort unterschreiben!
Ich würde es in digitaler Form auch gerne haben, mich für das Erwachseinsein und das Nicht-Erwachsenssein zu entscheiden!
“Und dazu kommen auch noch die Pflichten, erwachsen zu sein, obwohl mir das auch nicht liegt.”
Das ist ein richtig schöner Satz, ich mußte sehr schmunzeln.
Danke! ;-)
Viel schlimmer finde ich auf Facebook, dass die Leute in der Freundesliste einen immer anschreiben, wenn man mal kurz ON ist. Rechts unten steht ja immer, wenn jm. im “Chat” ist. Heißt es gleich, wenn Frau mal On ist, dass Frau auch Zeit hat? Ich log mich dann gleich aus, wenn ich angeschrieben werde…*scham*
Ich bin überhaupt kein Freund vom Frühjahrsputz mehr, ich putze lieber stetig und gleichbleibend vor mich hin, in erster Linie analog, aber auch notwendigerweise vermehrt digital! ;-)
Früher, als jetzt noch später war, hatte ich auch solche Anwandlungen. Morgens die Augen aufschlagen und zu dem Entschluss kommen, man müßte gaaaanz dringend Ballast abwerfen.
Oft habe ich mich nach solchen “Hauruck Aktionen” darüber geärgert, wie leichtsinnig ich mich von den Dingen getrennt habe, die mir in diesem Moment zwar nutzlos vorkamen, die ich irgendwann aber tatsächlich vermisst habe.
Daher entrümpel ich mein Leben lieber dann, wenn mein Hormonhaushalt recht ausgeglichen ist und ich stressfrei, und nicht unbedingt bei Vollmond, an die Sache rangehen kann;-)
Naja, bei Facebook kann man sich ja sicherlich flott wieder “befreunden”, oder?
Anja, das geht ja nun gar nicht. Wenn ich die ganze Chose streßfrei angehe, wird das bei mir nichts. Ich werde die ganzen Zeitschriften, Sachen etc. durchblättern, anprobieren und sie dann ordentlich in ein anderes Regal einordnen, umlagern. (Habe ich heute erst getan.) Das muß bei mir alles in einer Hauruck-Aktion passieren. Gar nicht erst darüber nachdenken und weg und fertig. Egal wie, nur nicht in aller Ruhe. Artikel, die ich seit einem Jahr nicht gelesen habe, werde ich auch in diesem Jahr nicht lesen. Ich werde die ganzen Dinge auch nicht vermissen, da ich nicht einmal wußte, daß ich sie noch besitze. Allerdings muß ich auch zugeben, ich miste auch nur alle ein oder zwei Jahre aus. nämlich dann, wenn ich keinen Platz mehr habe.
Also ich habe da kein Problem Leuten die “Freundschaft” abzulehnen. Einmal stellte mir meine beste Freundin einen Freundschaftsantrag unter einen Pseudonym, das ich nicht kannte. Also klickte ich auf “ablehnen”. Sie war dann total sauer und hat wochenlang nichts mehr mit mir geredet, aber was kann ich denn dafür, wenn sie ihren üblichen Nickname nicht benutzt :-)
Bei Xing ist das ja auch so, da schreiben einen Leute an, weil sie z. B. für ihre Firma werben möchten, aber nur, weil ich mal ne Mail von der Person bekommen habe, kenne ich sie doch gar nicht und bestätige dann den Kontakt auch nicht. Mit Unhöflichkeit hat das in meinen Augen nichts zu tun.
Es ist schon etwas befremdlich, wenn sich beim Bereinigen seiner Kontakte ein digitales schlechtes Gewissen einstellt.
Aber MM, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben:-))
“1 Freund wartet auf deine Antwort
Hallo xxx,
Du warst in letzter Zeit nicht auf Facebook. Während du weg warst, hast du Benachrichtigungen erhalten.”
Übrigens auch so Mails, die das Gewissen stressen können, wenn sie sich geballt und in den falschen Momenten ansammeln…
@ramona … wenn’s nur das digitale schlechte gewissen wäre (gibt’s das überhaupt?), dann wäre es einfacher
@mm … was freundschaftsanfragen in facebook & co. betrifft, trau ich mich nicht, digital irgendwann mal bestätigte anfragen zu deaktivieren … s’ist wohl bequemer, solche ‘kontakte’ digital vor sich hinsauern zu lassen, als sie willentlich zu entdigitalisieren …
aber irgendwann kommt mal auch noch der individuelle kommunikative aktivitätsscore, der die digitalen kontakte zwischen mitgliedern registriert und anzeigt .-)
Ich bin nicht auf Facebook. Das wäre mir auch viel zu streßig. Was soll ich mit Freunden, die ich nicht kenne, die aus lauter Langeweile meine Freunde sein wollen, die auf Ihrer Facebook-Seite viele Freunde vorweisen möchten?
Freunde besuchen mich, rufen mich an oder schreiben mir eine Mail (oder umgekehrt). Ich würde die Freunde auf Facebook & Co. auch nicht unbedingt als Freunde bezeichnen. Freunde, echte Freunde hat man nur wenige, Bekannte, gute Bekannte bedeutend mehr.
Auch da vertrete ich die These: Virtuell ist nicht viel anders als real. Wer sich in real schwer tut mit abgrenzen, hat im virtuellen Raum ebenfalls damit Probleme. Und es schmeichelt natürlich Dutzende Benachrichtigungen zu haben – solange man das Instrument nicht gewohnt ist. Danach wirds wie ein Lexikon, das man neu gekauft hat: Zuerst blättert man vom hunderdsten ins tausendste stundenlang. Kennt man es lange genug, schlägt man nur noch das Essentielle nach. Funktioniert auch bei wikipedia nicht anders.
Schrecklich war es eine zeitlang mit den Top Freunden bei Myspace. Da ging es dann nicht nur darum, OB man überhaupt befreundet war, sondern auch noch WELCHER Platz einem, wenn überhaupt, in der Hall of Friends des jeweiligen Profilinhabers eingeräumt wurde. Ich musste beobachten, wie Menschen (denn das sind die, die hinter jedem Account stecken, darf man ja nicht vergessen) digitale Ordnungen instrumentalisierten, um mehr oder weniger subtile Mitteilungen über ihre jeweiligen sozialen Strukturen zu machen. Wenn man das dann nur halb so ernst nimmt, wie alle anderen, kann man echt in Teufels Küche kommen. Ich habe irgendwann meine komplette TOP FRIENDS Liste gelöscht und durch Rufus Wainwright ersetzt. Punkt. Mir ging das sowas von auf den Keks. Und die Gespräche erst, die sich aus diesem ganzen Rummel ergaben: “Ich glaube, bei den beiden kriselt’s.” “Wieso?” “X hat Y von Platz eins ihrer Top Friends gelöscht und durch Z ersetzt.” “Ach, und mit Z habe ich X neulich auch im Dings gesehen. Jetzt ergibt das natürlich einen Sinn…”
Eines habe ich aber tatsächlich noch nie gemacht: eine Freundschaftsanfrage abgelehnt. Ich lasse die immer einfach versauern. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob das aus Achtung vor den Gefühlen der Betroffenen Anfrager geschehen ist. Schon möglich. Aber wenn man anfängt zu lange darüber nachzudenken, dann räumt man dem Ganzen schon etwas zuviel Bedeutung ein, finde ich. Und schließlich finden die wahren sozialen Handlungen doch wieder im realen Leben statt, sei es bei einem netten Abendessen oder einem abenteuerlichen Spaziergang am eisigen Elbstrand in Hamburg. :o) Und der Elbstrandspaziergang kann auch stattfinden, wenn jemand vergessen hat, seine Emails zu lesen und somit die Zusage zu einem Besuch überlesen, ergo vom Besuch überrascht wird. :o) Und dann so ein schönes Wochenende…….
Das Schöne im realen Leben ist doch, dass wenn die Technik versagt, die analogen Freunde immer noch da sind … :-)
Morgen ist heute schon gestern.
….und Frau Senft hat bei Facebook
wohl noch nicht aufgeräumt.
;~ )
Da müssen noch einige zittern! :-)
Manchmal ist Facebook eine jener Kneipen, in der die Leute herumsitzen und auf etwas warten. Sie wissen nicht genau, auf was, aber es könnte doch jederzeit etwas geschehen. Sie gucken sofort zur Tür, sobald die sich öffnet: wird es jetzt mal interessant? Wer hereinkommt, wird ungefragt und beiläufig informiert, über Dinge, die sich so angesammelt haben, Manuskript redigiert, Tee getrunken, Fotos sortiert (da, guck mal!) einen grauenhaften Film gesehen. Hört ihr zu? Es schneit, es ist kalt, ich bin zu spät aufgestanden, ich bin auf der Welt – kriegt ihr das mit?
Es ist also alles andere als “virtuell”.
(Im Übrigen würde ich ja jeden im RL entfrienden, der mir einen Abgabetermin auf einen Sonntag legt.)
Muss man wirklich damit Zeit vergeuden?
Ich bin bewusst nicht mit echten Namen unterwegs im Netz weil ich nicht will dass mich ungeliebte Klassenkameraden wiederfinden, mit denen ich im Real Life auch nichts zu tun hatte oder noch schlimmer Eltern den ich trenne doch sehr zwischen der Kita Leitung und privat…
Benutzte Facebook als Scrapbook und meine 22 Kontakte sind alles Menschen mit denen ich auch im Real Life jederzeit Chai trinken würde…8 auch mit dir Martina :)
hatte den Wahn bei wkw mitgekriegt, dieses wahllose Sammeln, 120 Freunde virtuell und Samstags alleine auf dem Sofa..schrecklich wenn es so aussieht…
Facebook ist wie eine Homepage, der Freunde, ein paar Fotos, ein paar Gruppen ein paar Links die wir miteinander teilen und meine Freunde in Südafrika und England rücken dadurch irgendwie näher…
Hab mich die Tage auch bei Facebook angemeldet. Auch um beruflich zu wissen, was das eigentlich ist.
Irgendwie nutz ich das Teil rein dazu, Informationen zu kriegen, als Leserin von Comics. Als irgendeine Userin dachte ich, ich könnte dasselbe mit dem Sport machen. Ist aber nicht so.
Naja.
Freundschaftsverwalten tu ich damit aber nicht. Deshalb sind die Listen in beiden Accounts auch relativ und sehr zweckgebunden.
Facebook ist ein geniales Werbeportal. Unentwegt wird geworben. Die User zeigen auch noch, was sie mögen. Besser kann es doch für einzelnen Produkt-Seiten gar nicht sein.
Frau Senft hat noch 197 Friends, die sie öffentlich kundtut.
Frau Meckel hält diesen Status geheim.
Was sagt mir das?
Die eine ist beliebter als die andere?
Oder die eine ist introvertierter als die andere?
Wenn ich den Anspruch habe, mit allen kommunizieren zu müssen, dann würde ich auch dafür sorgen, dass die Gruppe der friends klein bleibt.
Wenn ich dagegen etwas präsentieren will, mich oder eine Idee, dann kann die Gruppe der friends nicht groß genug sein.
Facebook ist ein Hilfsmittel, nicht mehr oder weniger. So ist mehr mit Blogs, Twitter, Youtube etc.
User geben dem ganzen erst einen Sinn.
“Frau Meckel hält diesen Status geheim.”
Die eine konnte sich vor dem Artikel besser vorbereiten und dann nicht-öffentlich machen! :-)
Hihihi.
Sowas aber auch.
Naja, Twitter ist ja was anderes. Blocken wird dann doch weniger gemacht, als eine Freundschaftsanfrage nicht zu bestätigen.
Oder wie?
Ich hab das noch nicht erlebt.
Von daher weiß ich das nicht.
Und die Celebs (Comic-AutorInnen und -ZeichnerInnen, die ich für “friends” auf Twitter anfragte, werden wahrscheinlich eine kleine Comicleserin einfach übersehen und nicht ablehnen. ;-)
friends auf FACEBOOK natürlich.
Nicht Twitter. Da wird nur gefolgt.
Facebook, Twitter, Myspace…, da kann frau schon mal den Überblick über ‚Freunde‘ und ‚Verfolgern‘ verlieren.
Nein danke! Hach, hab ich ein entspanntes virtuelles Leben:-))
Den Freundeslistestatus geheim zu halten, ist nicht gerade leicht. Oder sogar gar nicht möglich? Hab jetzt ne halbe Stunde auf Facebook, dann im Netz gesucht.
So ne Ingroup zu bilden, ist anscheinend nicht gewünscht auf Facebook. Weil sobald ich einen “Freund” gemein habe mit einem anderen Profil wird mir zumindest dieser angezeigt.
Mir ist Facebook zu öffentlich, jeder angefreundete Kontakt kann lesen, was ich gerade schreibe, aber es geht nicht jeden etwas an. Bisher habe ich nur ein einziges Mal was positives erlebt, ich hatte die E-Mail-Adresse eines Freundes in den USA gesucht, mti dem ich seit 10 J. keinen Kontakt mehr hatte. Und siehe da: bei Facebook habe ich ihn gefunden. Wir kommunizieren nun zwar virtuell weiter, aber über private E-Mails und nicht im Netz.
Wie gehen Sie den mit Freundschaftsanfragen auf Facebook um, Frau Meckel? Dürften ja sicherlich einige sein. Lehnen Sie diese generell ab, wenn Sie die angehenden Freunde nicht kennen oder sitzen Sie die Anfragen eher aus?
…ich will’s nicht im Selbsttest ausprobieren, bin heute virenverseucht (leider analog) ans Bett gefesselt und eh schon reichlich sensibel. ;-)
Gute Besserung!
…auf den Test verzichte ich auch. ;~ )
Genial: “analog” virenverseucht!
Gleichfalls gute Besserung!
Test: Wüsste nicht, welchen Mehrwert ich davon hätte. Oder Frau Meckel von mir. ;-)
ja ja
der Mehrwert
@Jojo
Ohne Mehrwert macht es doch keinen Sinn, oder?
Oje, les ich jetzt erst:
Naja.
Das Internet gaukelt halt nur vor, dass eine gewisse “Nähe” möglich wäre…
Von daher ist es gut, erst gar nicht in Versuchung zu geraten. Oder es nur dann zu machen, wenn es sowieso egal ist. ;-)
Ja, eine Abfuhr möchte ich heute lieber nicht riskieren.;-))
Da lasse ich mir in der realen Welt lieber Tee mit Honig kredenzen…
Danke für die virtuellen gesundheitlichen Wünsche!
… ich nehme die an, die ich kenne und mit denen ich tatsächlich “befreundet” sein will (auch wenn das digital allemal etwas anders als analog ist). Anfangs war ich da etwas zu grosszügig, deshalb gebe ich zu: Ich habe auch schonmal entfreundet. Vermutlich haben die Betroffenen es nicht mal bemerkt :-)
Ich hab den Test schon öange hinter mir. War gar nicht so schlimm. ;o)
Und? War es noch in der großzügigen Phase oder bist du ein Fall für die digitale Müllhalde?
Und? War es in der großzügigen Phase oder bist du ein Fall für die digitale Müllkippe?
(@Moderator: “digitaler Müll” ist nicht meine Wortschöpfung.)
schluchz … ich glaube, MM hat mir die Blogfreundschaft gekündigt und meinen Kommentar auf die digitale M…halde entsorgt. Dabei war ich nett wie immer :-))
nächster Versuch:
@Cate
fand deine Freundschaftsanfrage noch in der großzügigen Phase statt oder ist sie – wie mein Kommentar – auf der … ähm … Dingens gelandet?
Ich darf alle beruhigen und zukünftigen Ansturm verhindern, indem ich mitteile, dass sich Frau Meckel sehr genau an die oben aufgeführten Prinzipien hält. Sie nimmt die an, die sie kennt. :o)
Wie kommt man dazu bei jemandem, den man überhaupt nicht kennt, um Aufnahme in eine Freundschaftsliste zu bitten? Wie entwürdigend, wenn es nicht klappt oder man wieder aussortiert wird. Und welchen Wert hat es einer von 197 “Freunden” zu sein?
Und dann vielleicht noch diese kleinen Dramen, die sich abspielen, wenn die Enttäuschten irgendwo im Netz (oder auch in Echt) anfangen zu heulen und die anderen triumphieren,
obwohl ihre Freundschaft nur aus lauter Mitleid bestätigt wurde … nix für mich.
Der Status Blogfreund reicht mir vollkommen – wirklich :-)
Naja, es gibt dann in Facebook schon gewisse Unterschiede, was “friends” “friends von friends” und “alle” sehen dürfen.
Ich muss sagen, für meinen Account zum Thema macht es echt Sinn auch mit “fremden” Leuten “befreundet” zu sein. Es entsteht ein Netzwerk. Und jetzt da bald Buchmesse in Leipzig ist, können relevante Informationen fließen.
Also Sinn gebe ich da Facebook schon, irgendwie. ;-)
Machst du beim Cosplay-Wettbewerb auf der Leipziger Buchmesse mit?
Bin nicht auf der Buchmesse in Leipzig.
Aber auch in Frankfurt werde ich nicht beim Cosplay dabei sein.
Ich lese Comics und dokumentiere das Geschehen um sie, dessen ich habhaft werde.
Aber für Cosplay bin ich dann doch mit meinen Mitte 40 etwas zu alt. ;-)
Stimmt. In deinem Alter ;-)
Es ist immer wieder ein schönes Bild, das bunte Gemisch an Leuten. Zwischen den ganzen “Anzugträgern” die buntgeschminkten (eher)Jugendlichen mit fantastischen Kostümen.
How Facebook can ruin your Friendship
http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204660604574370450465849142.html
Das war ja auch gut:
“Als ich mich eines Tages bei Facebook einloggte, sah ich sofort, dass einer meiner mehr als 90 Freunde seinen Beziehungsstatus von ‘Single’ auf ‘in einer Beziehung’ geändert hatte. Bei genauerem Hinsehen dann der Schock: Es war meine 62 Jahre alte Mutter.”
(news.de/gesellschaft/855040362/hilfe-meine-mama-gruschelt-mich/1/)
Schwierig wird es, weil wir wohl doch immer wieder die Maßstäbe unserer analogen Beziehungen auf die digitalen übertragen. Bei Foren wie Facebook gibt es nur “on” oder “off”. Das kennen wir so in unseren analogen Freundschaften nicht. Dort habe ich die Möglichkeit der Abstufung – wie viel Zeit verbringe ich mit einer Person, wie viel teile ich ihr von meinen Gedanken und Gefühlen mit, lade ich sie zu meiner Party ein… Eine Beziehung kann sich auch mal im Sand verlaufen, ohne dass ich einen Off-Schalter drücken muss. Bevor ich zu jemandem sage “Du bist nicht mehr mein Freund…”, muss schon einiges passieren. Bei WKW z.B. muss man sogar soweit gehen zu sagen “ich kenne … nicht mehr”. Hier ist es realistisch betrachtet gar nicht mehr möglich, bestehende Kontakte zu beenden, es sei denn man leidet unter plötzlicher Amnesie… Daher brauchen wir für unsere digitalen Kontakte wohl tatsächlich neu definierte Begriffe, z.B. den des Entfreundens. Da findet sich doch sicher auch noch einer des “plötzlich nicht mehr Kennens”.
Was bedeutet “Freund”?
Durch den inflationären Gebrauch hat dieser Begriff seinen Wert und seine Bedeutung verändert, beide in Richtung Null.
“Freund, so du etwas bist,
so bleib nur ja nicht stehn,
man muß von einem Licht
fort ins andre gehn.”
Angelus Silesius
In sozialen Netzwerken geht es bei der Begriffsverwendung auch um eine Art von Beschwörung: Dass aus der virtuellen Distanz Realität werde.
Doch die Tür (zum Herzen der Freundschaft) öffnet sich nicht.
Symbolisch dazu die Szene aus dem “Herrn der Ringe” als sich das Tor, das nur auf das Wort “Freund” wartet, nicht öffnen will: “Pedo mellon a minno” (bbedv.de/me/images/galerie_moria.jpg)
- Facebook auf Elbisch- das wärs doch.
Willst Du mein Freund sein?
Vor ungefähr 20 Jahren habe ich meinem damals 3 jährigen Neffen einen Spielzeug Roboter geschenkt. Dieser lief wild blinkend umher und sprach mit seiner Roboter Stimme:
“Komm spiel mit mir. Willst Du mein Freund sein?”
…also auch damals gab es schon seltsame Freundschaftsvorstellungen. Mein Neffe ist trotzdem heute recht sozial kompatibel. ;-)
Diese Roboter-Teile gibts immer noch :-) …
Ein Freund ist für mich jemand, mit dem ich mich entspannen kann und dem ich alle Launen zumuten kann … Bei Facebook ist das “leider” nicht so einfach :-)
Ich bin jetzt ehrlich, natürlich würde ich Miriam Meckel gerne kennenlernen, aber nicht virtuell, sondern würde gerne in Köln mal um die Häuser ziehen,oder in Lucca ihr und Freunden gerne eine Stadtführung spendieren ein paar Sekt/ Champagnerkorken knallen lassen…aber so geht es mir inzwischen auch mit Walter,Urs, Martina, Dowanda und anderen deren Meinung ich gerne lese…
und dass ist jetzt kein Anbiedern, Fabian, weiß natürlich dass es nicht geht, aber zugeben kann ich es doch dass es ich es interessant finden würde.
Und Gott sei Dank, ja ich habe echte Freunde, und kann von daher darüber lachen dass ich nie mit Frau Meckel und Frau Will durch Lucca laufen werden…
Irgendwie ist Frau Meckel für mich eine andere Welt.
Auch Herr Greg Rucka ist eine andere Welt für mich.
Okay, in der virtuellen Welt freue ich mich natürlich, wenn Herr Rucka auf Twitter auf meine Tweeds reagiert. Und auf Facebook sehe ich, dass er seit 3 Wochen nicht mehr eingeloggt war. Da ist es dann kein Wunder, dass meine Anfrage irgendwo im Postkorb liegt…
Aber ich stelle mir auch nicht vor, dass eine “Freundin” von ihm zu sein. Sondern erhalte halt noch mehr Infos über die Art und Weise, wie er seine Inhalte für Comics aufbereitet.
(Würde ich “Privates” von einem Comic-Autor haben wollen, könnte ich den Blog von Neil Gaiman verschlingen. ;-) )
Keine Ahnung, warum das bei mir so ist, dass ich denke, ich bin Fußvolk und das da “oben” ist eine Sphäre, in der mir die Art und Weise des Umgangs völlig abgeht. Ich kann da nur in Fettnäpfchen treten…
Wie gesagt, keine Ahnung.
Wobei ich natürlich auch neugierig bin. ;-)
Und teils “verborgene” Accounts machen mich äußerst neugierig. *hehehe* :-p
Hab dennoch keine Anfrage an Frau Meckel gestellt.
Hm.
Wenn ich so weitersinne, dann ist “friends” auf Facebook irgendwie unverfänglicher oder so.
Eben weil es (teils) Massenabfertigung ist.
Hab nämlich dran gedacht, dass ich ja schließlich auch eine E-Mail an die Personen schreiben könnte.
Was ich dann aber doch nicht tue. Weil das ist persönlich. Und ich bin da nicht “eine von vielen”.
… wenns während der Stadführung immer wieder Tankstopps an diversen Prosecco-Zapfsäulen gibt, abgerundet mit Tramezzini: Dann bin ich dabei :-)
Na klar und wir haben eine zertifizierte bezaubernde Stadtführerin von Lucca dabei, die uns auch wunderbare Prosecco Halteplätze zeigen kann…und dann abends in den Mamma Mia Beach Club in Puccinis Heimatort “Torre del Lago”
Die Links finde ich jetzt gerade nicht….
aber am besten jetzt wieder zurück zum Thema, sonst gibt es virtuelle Schelte
Ach so entfreunden…finde ich kein nettes Thema…
Zum Entfreunden bzw gar nicht erst anfreunden:
Was mir im speziellen immer wieder Mühe macht ist die Vermischung von Beruf und Privat beispielsweise auf Facebook.
Freundschaftsanfragen von Arbeitskollegen, die ich aber allein aus Diskretionsgründen und der dadurch entstehenden Schmälerung der professionellen Distanz, nicht unter meinen “Freunden” haben möchte. Während andere Arbeitskollegen sehr wohl zu den “Befriendeten” gehören. Da begegnen einem dann in Real schon mal schräge Blicke, verweigert man den virtuellen Einblick.
http://www.mamamia.tv/index.php?module=htmlpages&func=display&pid=67
Ich denke es geht jedem so. Aber das wird wohl nur Utopie bleiben ;-)
Leider ist das Leben ja auch kein Ponyhof…
Liebe Frau Meckel,
ich möchte nur eines von Ihnen wissen und bitte um eine wirklich ernstgemeinte Antwort ;-)
Was mich schon seit einiger Zeit interessiert: welche Uhrenmarke tragen Sie im “Auf Wiederwählen 08″ – Video? http://www.youtube.com/user/PhilipaBoa#p/a/u/1/nKBahCXrmnE
Ich find die super!
Oder kennt ihr die Marke so auf Anhieb?
Das sind so Fragen… dazu fällt mir (wieder halb “topic”) die Weiterentwicklung des simplen googelns in eine visuelle Suche ein. Bauten und Dinge werden identifizierbar, jetzt schon, Menschen dann auch. Also sitzt du im Zug, siehst an einem Handgelenk eine Uhr, die dir gefällt, und machst diskret ein Foto. Dann der Abgleich: Google wird dir Marke, Slogan, Hersteller und Händler nennen. Oder im Café – das sehr smarte Handy soll dich über alles informieren, was du ihm zeigst. Also auch über den schönen Mann am Nebentisch: mach dir ein Bild, um zu sehen, was über ihn im Netz zu finden ist: vermutlich der Name, womöglich die Adresse oder (ich krieg die Kurve) das Facebook-Profil.
Eine Menge Leute haben sich über die geänderten Privatsphären-Einstellungen bei Facebook beschwert und frickeln seitdem ständig daran herum. Aber eine Diskussion darüber, was künftig Privatsphäre überhaupt bedeutet, ist ja noch nicht annähernd möglich, ohne dass sie auf google-bashing hinausläuft.
Empfindest du es als das Ende der Privatsphäre, wenn man den Geschmack einer Person teilt? Vielleicht habe ich den Kommentar auch falsch verstanden?
Nicole: Ja. Es ging um die Möglichkeiten, jederzeit, an jedem Ort Auskünfte, Informationen, Antworten zu erhalten, ohne überhaupt Fragen stellen zu müssen.
Hier ist noch was dazu:
spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,662380,00.html
… und um die hübschhässliche Vorstellung, mir im nächsten Schritt einen Menschen in der Menge heranzuzoomen, um gleich darauf ein Stück seiner Welt auf meinem Display zu haben.
“hübschhässliche Vorstellung” – ich finde, die Beschreibung trifft es sehr gut. Wir werden evtl. mehr freie Zeit haben, da die Recherche nach irgentetwas oder irgendwem in Sekundenschnelle erledigt ist. Aber wir werden vielleicht nicht mehr mit anderen ins Gespräch kommen, warum auch? Und die verschlafene Kneipe mit dem leckeren Essen, die wir bei unserem letzten Urlaub nur gefunden haben weil wir uns ständig verfuhren, die wird in Zukunft von uns unentdeckt bleiben oder die herrliche Blumenwiese oder …
Hat sich das mit der Uhr inzwischen geklärt?
…und ich hab´es nicht mitbekommen.
;~)
Einfach im Blog lesen @JOJO, nur lesen!
Hallo Nicole, ist schwer zu sagen was das für eine Uhr ist – ist nicht so gut zu erkennen. Könnte aber meiner Meinung nach eine “JetSet” sein der Größe nach… Vielleicht verrät es uns MM ja. LG Alex
ok, DAS kannte ich in der Tat noch nicht. ich finds aber praktisch
Was sagt Mr Lanier (einer der profiliertesten Denker der digitalen Welt) über FB:
http://tinyurl.com/yclhz6m
Ja Mobbing hatten wir ja auch hier schon…
glaueb wirklich dass es für die Jugendlichen schwerer ist sich da noch richtig zu orientieren.
Dass Mobbing an Schulhöfen ist für die Heranwachsenden eine Riesen große Belastung und das Geläster über Studi VZ und Facebook am Nachmittag an der Tagesordnung.
Habe rigoros die Woche unseren 11 jährigen Handy Mitbring Verbot gegeben, habe mich nicht gut gefühlt dabei aber es wird nur noch mit dem Handy in der Hand kommuniziert, Lieder gehört auf scheppernden Lautsprecher und ins Netz gegangen…wenn ich mir aber dass Real Life in der Frankfurter Innenstadt anschaue, wundere ich mich nicht..was ist nur los?
Da ist schon was dran. Wenn man anonym unterwegs ist, kann man sich viel mehr erlauben. Nun kann man sich mehr zur Schau stellen, sich wichtig machen und der sein, der man vielleicht gerne wäre. Früher konnte man Partner für alles nicht so einfach finden, heute hingegen kann das einem schon in ein paar Minuten durch surfen im Netz gelingen.
Also ich will nicht immer alles von allen wissen, von daher meide ich Chats und logge mich auch nur ganz selten bei FB ein … :-)
Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.
Bertolt Brecht
Ich vermute keine Absicht dahinter, es ergibt sich eher so, dass das social web im Lanierschen Sinn nicht gerade die besten, das heißt menschenfreundlichsten Seiten in uns zu Tage fördert. In einer anonymisierten Welt zählt weniger der Mensch mit seinen vielen, durch Deskription nicht fassbaren Facetten als ein geglättetes, quasi medial aufbereitetes Bild von ihm. Damit verändert sich auch die soziale Wahrnehmung und Beurteilung der Nutzer, die freunde von fast allen und jedem sein wollen und doch nur das Bild sehen, dass sie sehen möchten.
Einen Menschen wirklich kennen lernen und dann mit ihm/ihr Freundschaft schließen erfordert gemeinsames Leben und Erfahrung.
Facebook lebt von dem Wunsch, von möglichst Vielen geliebt zu werden. Als Motiv sich einzelnen Vorbildfiguren als Gruppe- weniger als Mob, wie J. Lanier dies formuliert- anzuschließen mag dies genügen, für belastbare Beziehungen unter Gleichen reicht es sehr wahrscheinlich nicht.
Die Hoffnung bleibt, dass die anderen ähnlich sind wie ich und wir uns gemeinsam stützen und verstehen könnten. Eine Sinnfindung ist dies nicht.
Die Alternative wäre nicht, sich zu entfreunden, sondern aus Facebook auszutreten.
Würde dann etwas fehlen außer einer Illusion? Wirklich?
Wow! Da schreiben Sie wieder etwas. Ich habe mich in dem letzten Tagen beschäftigen müssen den Nachbarn, das heißt ihre Lärm, los zu werden. Eine zweite Lärm dämpfende Mauer auf die erste, schon dafür im Sommer angebracht, angebracht auf angrenzende Scheidewand und auch eine an Vorderfront der dem Lärm auch sehr stark abgab. Die andere kommunikative Maßnahmen wurden nur begegnet mit mehr Lärm, lauter und häufiger und dauernd. Es ist jetzt noch zu hören, schade, aber so wenig das ich mindestens wieder denken und etwas arbeiten kann hier. Seufzer!
Da ist/war was mit die Erreichbarkeit diesem Website. Hier war die letzte Woche 3 Tagen nicht erreichbar obwohl Eintragen zu lesen sind aufgegeben am diesen Tagen. Am zweiten Tag hab ich einen Freund gefragt die Website auch zu versuchen und dort klappte dass auch nicht. Diese Woche die letzte zwei Tagen off line oder nicht erreichbar, aber jetzt ist sie und sind ihr alle also wieder da; Schön, gesellig.
Freundlichen Grüßen,
In den letzten Tagen hatte frau es mit dem befreundet bleiben mit dem Blog nicht einfach:-))
Ich hoffe auch, dass die technischen Probleme endlich behoben sind.
Passt zwar auch nicht ganz zum Thema, aber das wäre ein Kandidat zum entfrienden
http://www.youtube.com/watch?v=OXPPu418C78
Naja @Nicole, ich halte von dieser Kampagne nichts. Hier wird versucht, auf den Westerwelle-Zug aufzuspringen.
Vielleicht macht diese Schwäche Oettingers, ihn in seinem neuen Kollegenkreis erst sympathisch, was wissen wir?
Und schon vergessen, der Urschwabe Oettinger hat sich nicht gerade um den Posten als EU-Kommissar gerissen. Und wer von denen, die sich jetzt lauthals brüskieren, bekommt es hin, fehlerfrei und im akzentfreien Englisch eine Rede zu halten.
Die guten ins Töpfchen,
die schlechten ins Kröpfchen ….
Jeden Monat putze ich die Festplatte und benutze die Defragmentierung um so schneller läuft die Maschine.
MfG
Ich bin beeindruckt von so viel Disziplin ;-)
Durch Entfreunden zu Endfreuden.
O.T. Bücher in Digital? mit:
http://tinyurl.com/ychca58
eine Freude, Spaß, Zufriedenheit!
Ich bin sehr sehr neugierig und freu mich schon darauf das iPad auszuprobieren…
mmm…amazing! Strabiliante!
April April…
wieso bin ich in Dez. geboren…naja ok ok ich könnte diese jahr….
wer ist hier die nächste die in April nach America Fliegt und platz in Handgepäck hat?
Überspitzt gefragt:
Dient das social web nicht auch und manchmal sogar überwiegend dafür, diese neuen chicen elektronischen Gadgets auszuprobieren? Spielen nicht die menschlichen Kontakte neben den elektronischen die zweite Geige?
Unsere kleinen Freunde, aus dem Hause Apple oder sonst wo her, sind immer verfügbar und meist auch zuverlässig, einfach zu unterhalten und anspruchslos, selten launisch oder unentschlossen…
Second life lässt grüßen.
Also da ist schon was dran. Früher war es gar nicht so einfach einen Partner für alles zu fingen, heute benötigt man nur ein paar Mouseklicks und schon hat man ihn gefunden. Wer anony kommuniziert gibt oft mehr preis von sich, als er es im real life tun würde. Also ich möchte nicht alles von allen wissen (könnte mir das auch gar nicht alles merken), daher meide ich Chats und logge mich auch nur ganz selten bei FB ein :-)
und die Präsidentin seufzt: „Man findet wat Scheiße und tut’s trotzdem.“
Ich bin kein Freund von ihm, aber ich finde Kurt Biedenkopf hat Recht, wenn er beklagt, in Deutschland werde Politik nur noch unter den Aspekten der Ökonomie und des Sozialen gemacht. Nicht nur Politik.
Durchdringt nicht die Ökonomie auch unsere menschlichen Beziehungen? Je mehr desto besser? Beliebtheit und Bekanntheit als Kapital- ist es das wirklich? Was ist mit unseren Ideen, Hoffnungen und Wünschen?
Sollten Freunde nicht auch ihre Visionen teilen, solange sie noch welche haben.
Jeder Freund, jede Freundin auf Facebook ist einmalig. Doch wie kann sich Einmaligkeit äußern, in einer Kultur des “Immer noch mehr”?
Immerhin scheinen sie auch in Davos darauf zu kommen: Die Neoklassik hat abgewirtschaftet (zeit.de/wirtschaft/2010-01/davos-shiller-soros-ferguson-thaler)
Ich habe mich jetzt von FB abgemeldet, da ich nicht in der ständigen Pflicht der Kommunikation stehen möchte und auch nicht alles von allen wissen muss/möchte. Bin dennoch aber generell nicht gegen solche Art von Kommunikationsplattformen. Ich habe nur einfach viel zu wenig Zeit, um auf jeden Kommunikationsversuch zu reagieren :-)
Mein PC hängt irgendwie… kommst ständig auf diese alte Bloggseit, weiß aber, dass schon mehr drin steht. Vom Geschäft aus übrigesn auch … sehr seltsam
Was’n jetzt hier los?
Zitat: ”ungelesenen herunter geladenen pdfs”
Danke für die Erinnerung, irgendwo in den tiefen meiner Festplatte sind da noch ein paar Ordner mit PDFs die ich alles mal ubenennen wollte… Wäre ja eigentlich ein guter Vorsatz fürs Jahr 2011, genau, da mache ich es bestimmt. Ganz sicher. Wirklich!
Hallo, liebe Miriam Meckel und liebe Blog-Schreibende,
auch wenn ich selbst nicht kommentiere, habe ich es immer sehr genossen, all die interessanten Postings und Kommentare zu lesen. Ich hoffe, hier bald wieder Anregendes lesen zu können. Vielen DAnk jedenfalls an alle, die hier schon so viele bereichernde Beiträge geschrieben haben! Die Lektüre ist zu einer festen Gewohnheit geworden und fehlt mir gerade sehr!
Oh, wie von Zauberhand konnte ich nach meinem Eintrag plötzlich zahlreiche neue Einträge finden! Ich hatte schon befürchtet, es sei vorbei mit der Bloggerei. Ich freue mich:-)
patentverdächtig. der block in der 3ten dimemsion