MM_Curie
Zu den Kommentaren
19. Februar 2010, 16:37 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Brandung beigelegt

welle

[Westerwelle, die] Argumentkonstrukt, das vornehmlich in auf öffentliche Aufmerksamkeit und Erregung ausgerichteten deutschen politischen Debatten verwendet wird und auf kurzfristige Wirkeffekte zielt.

Die Westerwelle besteht in ihrer Grundform aus drei Phasen:

(1)  Exposition: Oft eingeführt mit dem Satzbestandteil „Es kann nicht sein dass …“. Der Verwender der Westerwelle formuliert damit eine Selbstverständlichkeit als provokante These, die den Beginn des sich räumlich und zeitlich verändernden Diskursfeldes markiert.

(2)  Eskalation: Wenn es doch sein kann, dass die öffentlich zur Diskussion gestellte These auf Widerspruch trifft, wird im zweiten Anlauf mit dem Ziel, mehr Wortmaterie durch den virtuellen Raum zu transportieren, die These durch ein behauptetes Sprechverbot verstärkt („Man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass …“).

(3)  Endphase: Die These wird teilweise zurückgenommen, modifiziert, ins Allgemeine verwässert oder ins Gegenteil verkehrt. Inhaltlicher Bestandteil des Argumentkonstrukts sind dann lediglich noch Allgemeinplätze, die allerdings durch eine vermeintlich verstärkende Formulierung eingeleitet werden (z.B. „Ich bleibe dabei ….“). Diese sollen – wenngleich dem ursprünglichen Argumentkonstrukt widersprechend – rhetorische und inhaltliche Konsistenz suggerieren.

Die Westerwelle wird als Sprach- und Erregungskonstrukt bevorzugt in solchen politischen Debatten eingesetzt, mit denen die Debattenführer von anderen Themen ablenken oder diese aus dem Aufmerksamkeitsfokus der Öffentlichkeit hinausdrängen wollen. In physikalischer Hinsicht gehört die Westerwelle im Gegensatz zur mechanischen Welle in die Kategorie der Gravitationswellen, die sich in einem Vakuum ausbreiten können.

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141 Reaktionen

  1. 24. Februar 2010, 18:21 Uhr, von PP Gefällt 7 Lesern
    051

    OT: Frau Käßmann ist von allen kirchlichen Spitzenämtern zurückgetreten.
    Ich finde das traurig und schade.
    Endlich war da mal wieder ein Mensch mit Gesicht, eine Frau, die eine Meinung hatte und diese auch vertrat, auch wenn sie manchmal unbequem war.

    Alkoholisiert Auto fahren ist nicht in Ordnung, dafür wird sie sich verantworten müssen.
    Trotzdem, man sollte die Kirche im Dorf lassen oder noch anders gesagt, der werfe den ersten Stein…

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  2. 24. Februar 2010, 18:58 Uhr, von Nicole Gefällt 4 Lesern
    052

    Das Interessanteste an der ganzen Sache um Frau Kaessmann ist derzeit auch noch die Raetselei um ihre Begleitung. Ich tippe auf einen Mann der Immunitaet innehat.

    Vielleicht war das ja alles kein Zufall?

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  3. 24. Februar 2010, 19:30 Uhr, von Nicole Gefällt 4 Lesern
    053

    Hartz IV Modell fuer die Wirklichkeit? Was macht das wirklich so reizbar?

    http://www.iwkoeln.de/tabid/2277/ItemID/24383/language/de-DE/Default.aspx

    Antworten
  4. 25. Februar 2010, 0:34 Uhr, von Jojo Gefällt 4 Lesern
    054

    Danke Frau Käßmann!
    Ich bin stolz evangelisch zu sein.

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  5. 25. Februar 2010, 2:47 Uhr, von Regina Gefällt 13 Lesern
    055

    Ich möchte mal ein Wörtchen für diejenigen einlegen, die ebenfalls unter die Hartz-IV-Regelsätze fallen, die sich aber nicht „der Arbeitslosigkeit strafbar gemacht haben“, aber dennoch mit diesen sehr niedrigen Regelsätzen bestraft werden:
    Das sind Menschen, die dem Arbeitsmarkt nicht oder nicht mehr zur Verfügung stehen, wie Rentner, deren Rente unter dem „Existenzminimum“ liegt und deren Rente durch die sogenannte Grundsicherung aufgestockt werden muss und Menschen, die aufgrund von Krankheit arbeitsunfähig sind und ebenfalls bei unbefristeter Arbeitsunfähigkeit die Grundsicherung bekommen oder bei zunächst befristeter Arbeitsunfähigkeit Sozialhilfe (sofern die zustehende Rente zur Deckung des sogenannten Existenzminimums nicht reicht, was bei Jüngeren meistens der Fall ist). Sowohl Grundsicherung als auch Sozialhilfe unterstehen den gleichen Regelsätzen wie Hartz IV.

    Ich habe viel mit Menschen aus der zweiten Gruppe zu tun, und es tut weh, mit anzusehen, wie schwer sie zusätzlich zu ihrer Erkrankung und Arbeitsunfähigkeit an ihrer Armut zu tragen haben:

    -Sie sind dadurch sozial noch mehr isoliert, können kaum am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben.

    -Sie können sich keine Behandlung aus dem Bereich der alternativen Medizin leisten, in der oft Heilungschancen liegen, wo die Schulmedizin an Grenzen stößt.

    -Sie müssen sich die nicht-verschreibungspflichtigen Medikamente, die sie meistens vermehrt benötigen, regelrecht vom Munde absparen oder können sie sich schlichtweg nicht leisten (die neue Regelung erfasst nur bestimmte chronische Erkrankungen, unter die die Meisten garnicht fallen)

    -Sie werden zusätzlich durch den Druck geschwächt, mit sowenig Geld auskommen zu müssen.

    -Es ist demütigend, noch nicht einmal in der Lage zu sein, anderen etwas zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken zu können und in schlecht sitzenden abgeschabten Klamotten herumlaufen zu müssen, sich nicht die Haare schön machen zu können….

    -Viele würden sich gerne mehr um ihre alten Eltern kümmern, die in einer anderen Stadt leben, können sich aber das Fahrgeld nicht leisten.

    -Man kann nicht einfach so mit Freunden ins Kino, essen oder gar ins Café gehen, es sei denn, man wird eingeladen, was auf die Dauer sehr demütigend ist und nicht funktioniert….

    -Wer sich wirklich gesund ernähren und gesund leben will, hat damit Schwierigkeiten. Bioladen geht gar nicht.

    Dies sind nur einige Beispiele von vielen!

    Deshalb beschäftigt mich nach wie vor die Frage, wozu unsere Gesellschaft -und dass sind wir Alle- es braucht, Menschen, die als „schwach“ angesehen werden, so klein zu halten?
    Würden sie soviel finazielle Unterstützung bekommen, dass sie tatsächlich ein gesundes und würdiges Leben leben könnten, dann wäre das Neidgebrüll der „Leistungsträger“ vermutlich unerträglich groß….

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    • 25. Februar 2010, 11:52 Uhr, von anin Gefällt 4 Lesern
      055.1

      Ich stimme in jedem Punkt was die Einschränkungen und den Umgang damit bei unverschuldet in Not geratenen, nun nicht erwerbstätigen, Personen angeht zu!
      Allerdings – und darüber kann man auch diskutieren – was ist mit z.B. (chronisch) kranken erwerbstätigen Personen im Durchschnittsbereich der Einkommen in Deutschland?! Ja, sie bekommen i.d.R.mehr Geld als Hartz Bezieher, allerdings geht dieses ebenfalls für Medikamente, Therapien usw. drauf. Des Weiteren kannst Du Dir als Erwerbstätiger es nicht leisten schlecht sitzende und schäbige Kleidung oder Frisur zu tragen…und ja, auch dann ist kaum und im schlechtesten Fall kein Geld für Geschenke, Ausgehen, Kultur etc. mehr vorhanden – trotz eines 40 Std. Jobs!!! Denn der Luxus der Freizeit (ja, das ist provokant)anstelle einer geregelten Arbeit, fällt ja hier auch noch weg…

      Antworten
      • 25. Februar 2010, 14:26 Uhr, von Regina Gefällt 8 Lesern
        055.1.1

        Ein deutsches Duchschnittseinkommen bei einem 40-Stunden-Job führt nicht in eine vergleichbare finanzielle Not! Allerdings sehr häufig im Niedriglohnsektor oder in Halbtagsstellen.

        Es ist richtig, dass generell nur die Wenigsten sich alles erlauben können, was sie wünschen. Die Meisten müssen Prioritäten setzen und abwägen, wofür das Geld nun ausgegeben werden soll bzw. kann. Aber sie können wenigstens noch Prioritäten setzen, die einen mehr, die anderen weniger…..

        Ein Arbeitsloser kann es sich auch nicht erlauben, sich mit schlecht sitzender Frisur, schäbigen Klamotten und Zahnlücken um eine Stelle zu bewerben.
        Die Meisten empfinden ihre viele Freizeit übrigens gar nicht als Luxus, sondern haben große Schwierigkeiten, ihren Tag zu strukturieren, die Einsamkeit auszuhalten etc.
        Von der Reputation und dem schlechten Selbstwertgefühl ganz nzu schweigen!

        Ich denke, man sollte bei den Regelsätzen -auch für Arbeitslose- zumindest die Möglichkeit der Prioritätensetzung geben…..

        ….dann können sich die Leute aussuchen, ob sie, wie Thilo Sarrazin glaubt, ihe Geld nur für I-Pods oder Alkohol, oder für Vollwertbrot oder für eine Salbe gegen den Juckreiz ausgeben oder ob sie sich die abgetretenen Schuhe mal neu besohlen lassen, zum Friseur gehen oder die Eltern für ein Wochenende besuchen fahren…..

  6. 25. Februar 2010, 15:16 Uhr, von Walter Gefällt 7 Lesern
    056

    Guido Westerwelle und Margot Käßmann sind Täter und Opfer zugleich ihrer selbst gewählten medialen Inszenierung. Prediger Westerwelle und Politikerin Käßmann, die Grenzen verschwimmen im öffentlichen Auftritt.
    Die vergebliche mediale Suche nach der nicht vorhandenen Wahrheit: Wo fängt hinter der Person der Mensch an? Wo beginnt das Geheimnis, wenn es eins gibt?
    Können wir in anderen Menschen nicht immer nur Teile von uns selbst erkennen? Ist es das, was uns verbindet und trennt?

    Antworten
    • 25. Februar 2010, 19:52 Uhr, von PP Gefällt 3 Lesern
      056.1

      Wollen wir in anderen Menschen nicht immer nur Teile von uns selbst erkennen? Um zu verstehen? Um uns selbst bewusst zu werden?

      Antworten
  7. 26. Februar 2010, 16:21 Uhr, von Glanzpunkte 1 « …Kaffee bei mir? Gefällt 2 Lesern
    057

    […] Franziska Heine Stellungnahme vor dem Petitionsauschuss Stefan Heß autocompleted Miriam Meckel Brandung beigelegt Wolfgang Michal auf Carta Axolotl Roadmap Stefan Niggemeier Das Elend der Debatte um ARD und ZDF […]

    Antworten
  8. 27. Februar 2010, 14:44 Uhr, von PP Gefällt 2 Lesern
    058

    noch mehr off topic – es wird Frühling, darüber fiel mir Georg Kreisler mit seinem Frühlingslied ein – und weiterhin seine gesungenen Gedanken zum PoliTiker

    http://www.youtube.com/watch?v=t40rmSQK3QM

    ;-)

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  9. 28. Februar 2010, 17:31 Uhr, von herr westerwelle auf wiedersehen – fonsi fordert vizekanzler auf zu gehn « danilolablog Gefällt 2 Lesern
    059

    […] mir der hinweis auf miriam meckel, die sich in überzeugender weise in ihrem blogeintrag “brandung beigelegt” mit dem argumentationskonstrukt [westerwelle, die] auseinandergesetzt […]

    Antworten
  10. 1. März 2010, 13:06 Uhr, von Siegmund Gefällt 8 Lesern
    060

    Wirklich gute Kommentare hier.
    Offensichtlich hat ja der Satz „Wer arbeitet muss mehr haben als der, der nicht arbeitet“ viele Befürworter.
    Der ist übrigens keine Erfindung von Westerwelle, ich hab´ ihn auch von Schäuble und vielen anderen in Erinnerung.
    Ja, auf den ersten Blick bzw. beim ersten Hören könnte wohl jeder zustimmen.
    Aber wer sind denn die Leute, die nicht arbeiten, und definitiv nicht mehr haben dürfen ?
    Zum einen die Rentner. Rentner müssen also schonmal per Dekret weniger haben als die, die ohne eigenes Zutun jünger als sie selbst sind. Selbst wenn sie ein Leben lang hart gearbeitet haben und „kriegsähnliche Zustände“ am eigenen Leib miterlebt haben.
    Zu denen, die nicht arbeiten, und auf keinen Fall mehr haben dürfen, zählen auch diejenigen, die krank sind. Dazu zählt der gelähmte Rollstuhlfahrer, der nur einmal im Monat seine Wohnung verlässt und vielleicht sogar bei den Toilettengängen Hilfe braucht. Er würde, wenn er denn mehr hätte, wahrscheinlich verantwortungsvoller mit dem Geld umgehen als viele, die ohne Leistung Abfindungen und Boni abkassieren.
    Offensichtlich egal. Er muss weniger bekommen.
    Und selbst wenn dieser Behinderte wohl in der Lage wäre zu arbeiten, so hat er doch sehr viel weniger Chancen bei gleicher Leistung arbeiten gehen zu dürfen“ und damit mehr zu verdienen.
    Wer arbeitet noch nicht und muss weniger bekommen? Kinder natürlich.
    Und dazu passt, dass die FDP ihre Kampagne gerade nach dem Bundesverfassungsgerichts-Urteil gestartet hat, das ja gerade eine Verbesserung der Lage der Kinder im Sinn hattte.
    All diese und viele andere Gruppen dürfen also auf keinen Fall mehr haben.
    Letztlich muss die Frage erlaubt sein, ob diejenigen, die dieses Dogma erhoben haben, selber soviel leisten, dass sie es wert sind. Wenn ich an einige Behördenmitarbeiter denke, dann könnten viele ihre „Arbeit“ ruhig einstellen und niemand würde es merken.

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    • 1. März 2010, 14:33 Uhr, von Ramona Gefällt 11 Lesern
      060.1

      O-Ton unserer Kanzlerin gestern in der ARD:
      „Schwarz-Gelb solle weniger diskutieren und stattdessen mehr regieren. Bei einigen Themen gibt es momentan zu viele unnötige Diskussionen und „mehr öffentlichen Schlagabtausch als Lösungen“. Es geht nicht darum, dass Regierungen Probleme benennen, sondern darum, dass Regierungen Lösungen finden: „Das erwarten die Menschen zu Recht von uns.“

      Ja dann mal an die Arbeit!!!

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  11. 2. März 2010, 10:13 Uhr, von Walter Gefällt 8 Lesern
    061

    Barack Obama meinte vor einigen Wochen in Hinblick auf den politischen Widerstand gegen eine Gesundheitsreform, die Verantwortung für das Ganze sollte den politisch Agierenden wichtiger sein als persönlicher Ehrgeiz und Profilierung.
    Angela Merkel formuliert vorsichtiger, meint aber dasselbe.
    Was treibt Guido Westerwelle? Der Geist des Liberalismus eher weniger, denn seine Botschaft ist nicht liberal und integrierend, sondern intolerant und spaltend. Er beruft sich auf die heimliche Zustimmung der Mehrheit im Lande und auf das Prinzip des Egoismus. Gerade damit macht er sich unbeliebt als Politiker. Aus Fundamentalopposition zur Idee des Sozialstaats mutiert er neben seiner Rolle als Vizekanzler zum Demagogen gegen die eigene Regierung. Damit riskiert er deren Auseinanderbrechen.
    Auch als FDP- Vorsitzender strapaziert er die Solidarität seiner Parteifreunde, die augenscheinlich zum größten Teil nicht seine Freunde sind. Einige gehen vorsichtig auf Distanz, andere folgen ihm halbherzig, die Lippen zusammen gekniffen und säuerlich drein blickend.
    Ehrgeiz und Profilsucht verstellen ihm den Blick auf das Ganze.

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  12. 2. März 2010, 22:03 Uhr, von Anja Gefällt 3 Lesern
    062

    Ein bißchen O.T., aber irgendwie auch wieder nicht, denn schließlich geht es hier ja auch um Demokratie und Freiheit. Und sehr häufig in diesem Blog um Literatur.

    Auf der kommenden Lit. Cologne sollte eigentlich der chinesische Autor Liau Yiwu aus seinem Buch „Fräulein Hallo und der Bauernkaiser – Chinas Gesellschaft von unten“ lesen.
    Der systemkritische Autor darf aber China nicht verlassen. Sehr beeindruckend und ergreifend sein offener Brief an Angela Merkel, in dem er um Unterstützung bittet.
     http://tinyurl.com/yfftf86

    Die Veranstaltung findet übrigens am 19.3. in der Kulturkirche trotzdem statt, als Solidaritätsveranstaltung. 
    Wer Interesse hat, es gibt sogar noch Tickets!
    …und Köln ist ja auch immer eine Reise wert…;-)

    Antworten
  13. 2. März 2010, 23:42 Uhr, von Arlette Gefällt 2 Lesern
    063

    OT:
    Hui, bei „Maischberger“ geht die Post ab und alles Böse kommt aus dem Ausland…

    Antworten
    • 2. März 2010, 23:49 Uhr, von Lizzy Gefällt 2 Lesern
      063.1

      wer schreit hat meiner meinung nach unrecht.
      ein herr kramer und ein herr grupp müssen sich auf teufel komm raus profilieren.

      Antworten
      • 3. März 2010, 13:15 Uhr, von Arlette Gefällt 2 Lesern
        063.1.1

        Yep, und hätten die Herren einander weniger angeschrien, hätte man durchaus die eine oder andere Aussage sogar noch akustisch verstehen können…. (ich dachte ja, die Gockel springen sich noch gegenseitig an die Gurgel)!

  14. 3. März 2010, 15:13 Uhr, von Yolande Langendijk Gefällt 4 Lesern
    064
    Antworten
    • 3. März 2010, 21:29 Uhr, von PP Gefällt 2 Lesern
      064.1

      Hallo Yolande, kannst du das Lied übersetzen?

      Antworten
    • 3. März 2010, 21:54 Uhr, von Mafalda Gefällt 3 Lesern
      064.2

      „Mensch, wag zu LEBEN“ . Excuses Yolande, daß ich das so einfach reinwarf.
      Bin satt von den Ganzen „Hätte-Wärs- und Wenns“. Bin satt auch von all den „MAN sollte´s- und Nix-Konkret-Tun´s“. Ha, Hartz IV-Urteil: HÄRTE- = Einzelfälle werden jetzt konkretisiert vom Arbeitsministerium. Die ARGE-Menschen vor Ort sagen: die Ermessensfreiheit in der Sozialhilfe wurde durch Hartz-IV (= produktionstechnisch organisierte Sozialpolitik) massiv eingeschränkt. Hinzu kommt hohe Fluktuation auf Grund von Frustration vor Ort. 3 Jahre braucht es, verwaltungstechnisch AUSGEBILDETE Menschen in die BESONDERHEITEN des Sozialrechts einzuarbeiten.
      => die, die Umsetzen sollen sind nach wie vor eingeschränkt, können nicht Einzelfallbezogen vorgehen, (Weil die „Einzel“-falle (sic!) ja nun konkretisiert)…
      Tssssaaaasss (wie Dowanda sagt)

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  15. 3. März 2010, 18:19 Uhr, von Steffi Gefällt 2 Lesern
    065

    Heute unbedingt „Live vom Nockerberg“ im Bay.Fernsehen um 19 Uhr ansehen. Guido Westerwelle soll bzw. wird heute „derbleckt“!

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  16. 3. März 2010, 20:32 Uhr, von maria angela gobbi Gefällt 3 Lesern
    066

    19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 1 2 3……..was ist lass??

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  17. 4. März 2010, 9:04 Uhr, von maria angela gobbi Gefällt 4 Lesern
    067

    Frau Meckel,wie geht es Ihnen ?

    Antworten
  18. 17. März 2010, 15:59 Uhr, von Héctor Gefällt 2 Lesern
    068

    Hallo Frau Merkel,

    Ihre Vermutung, es handle sich bei der Westerwelle um eine Gravitationswelle ist aus hydraulischer Sicht nicht korrekt. Die von Ihnen dargestellten Beobachtungen deuten viel mehr daraufhin, dass es sich bei der Westerwelle um eine *Flachwasserwelle* handeln muss. Diese lassen sich durch einfache Differentialgleichungen beschreiben, daher ist dieser Wellentyp gerade bei Leichtmatrosen sehr beliebt.

    Gruß aus Karlsruhe

    Héctor

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