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[gelöscht] Du im Bademantel mit dem Weißwein. Super lustig!!! [gelöscht] Danke, liebe X, hat sehr gut getan deine sms heute morgen. Wie geht’s dir denn? Liebe Grüsse, Y [gelöscht] Hmm, also ich hab nix bekommen. Egal, ist ja noch ne weile hin. Auf ein neues [gelöscht] Und ich konnte nicht richtig winken … [gelöscht] Schon „Rainald Grebe plant seinen Monat“ gelesen? :-) Guten Morgen! [gelöscht] Ich … [gelöscht] Hi X sorry dass ich mich nicht gemeldet hab haben deine einladung bekommen und kommen natürlich gerne wenn wir frei haben! :-) hoffe euch geht’s gut :-) lg X [gelöscht] Yesssssssss … we let it flow :-) [gelöscht] Krokodilsknutschfleck [gelöscht] Dear X Happy St. Valentine! Hope you are well like the photo on facebook! Go as new ZZ to Y on Thursday. Hopefully more chances to be in Berlin or somewhere near you, love Y xxx [gelöscht] Vorspulen gilt nicht! ;-) [gelöscht] Dann würde ich sagen, ich freu mich 15 Freupunkte! [gelöscht] Liebe X, hoffe es geht dir gut! Habe deine mail gelesen und dir auch geschrieben. Hast du sie erhalten? Melde dich mal! LG Y [gelöscht] Und nach dublin! [gelöscht] Die Musik zum ersten film ist ja ein brüller! :-) [gelöscht] Liebe Frau Prof. Dr. X ich hoffe Sie hatten einen guten Rueckflug nach Berlin und Sie sind wieder gesund. Einen schoenen Abend und liebe Gruesse, X [gelöscht] Typie versteht. Hilft ihm aber leider nix. Das ist bei mir ja zum glück anders … :-) [gelöscht] Scheiß Flugzeuge! Aber gut, dass du heil gelandet bist – und immer noch: mind your gloves :-) [gelöscht] Juchuu! Sogar mit gespenst drauf. :-) :-) :-) [gelöscht] www.nixe.de [gelöscht] Liebes X, schon wieder ist ein Jahr rum … Ich gratuliere zum zurückliegenden, mehr noch aber zum vor Dir liegenden lebensjahr! Sei umarmt und lass es Dir gut gehen! Liebe Grüsse an Euch beide, X [gelöscht] Verkauf. Hab ich auch drüber nachgedacht, aber mehr als 100 ist ja ne menge holz … Kuss Y [gelöscht] Ich könnt mich totlachen, ist das geil … [gelöscht]
Am 2. März 2010 erklärt das Bundesverfassungsgericht eines der zentralen Instrumente der Sicherheitsbehörden zur Bekämpfung des Terrorismus, die pauschale Speicherung von Verbindungsdaten aller Bürger, für grundgesetzwidrig.







Habe bei den ersten 100 Seiten bisher, ein sehr authentisches Bild von Miriam Meckel und bin als ehemalige Reha Patientin ins Schmunzeln gekommen und gleichzeitig ins Erinnern, wirklich bizarr zum Teil die Essensabläufe, das kann ich wirklich bestätigen…
Habe in der Klinik damals wirklich so wertvolle Begegnungen gehabt, auch mit der Erfahrung das ich nicht mit jedem muss, gerade wenn man ein Höflichkeitsreflex hat weil man viel im Außen steht, muß man lernen sich abzugrenzen aber gleichzeitig hatte ich dort auch ein paar so intensive Kontakte, nicht vergleichbar mit denen im Alltag.
Finde z.T die Presse so daneben,die Gefahr ist und da rede ich wirklich auch als Betroffene das durch die Verkopfung und dem Reflektieren der eigenen Sitaution man erneut sich in einen Kreislauf von Stress begibt, denn man wird nicht die Erklärung finden, das fühlen ist da wichtiger und fühlen geht nicht über Argumentation, da hilft keine Kommunikationsstrategie, sondern der Zugang zu sich selbst, dem bei sich sein…
Hoffe sehr für Frau Meckel dass sie in Boston ganz viel wertvolle Zeit da ist bei sich zu bleiben und ich kann mich nur bedanken für das Buch!
Der “Delete”-Knopf kann auch ein Buch sein.
@anja /// total off topic///
du hast hier vor kurzem ein paar symbole gepostet, die nur mit dem iphone lesbar sind …
kannst du mit bitte sagen, welche app man dazu benötigt – oder wie das funktioniert? DANKE! :-)
Good morning, the answer is in the Happy New Year posting.
Have fun
@all: wish you a nice day.
P.s.endlich das buch zu Ende gelesen,ab heute fange ich an mit eure kommentar zu lesen, um Sterne zu verteilen.
Die App heißt Spell Number, darin ist alles super beschrieben, wie es funktioniert!
Viel Spaß;-)
OT oder zum Posting: Gerade stoße ich auf http://www.open-enquete.de , was eigentlich eine gute Idee ist, aber überhaupt nicht ergiebig. Laut Impressum soll die FDP-Bundestagsfraktion verantwortlich für den Inhalt sein. Kann so ein Portal nicht offener – ohne FDP-Nennung – betrieben werden?
Das hier soll ja umgesetzt werden, PDF:
http://www.open-enquete.de/files/780/AntragEnquete_interfraktionell_beschluss.pdf
@ Noisa, bist eine “Goldgräberin” oder -Sucherin, jedenfalls ein Text, der das trifft, was ich Dir unter 096.1.6 schrieb. Welche Partei das Thema aufgreift, ist sekundär, nur ist es sicher ein freiheitliches Thema, das allen Parteien gut zu Gesicht steht. Danke für den Link.
Gern. ;))
aha das heißt also, dass du das der fdp nicht zugetraut hättest? wird nicht lange dauern, dann wird man es als völlig unsinnig daklarieren, WEIL es von der fdp initiiert wurde … schade, schade – etwas mehr objektivität würde auch hier nicht schaden!
Sorry, aber “Urheberrechte” einerseits, Pflicht, den Absender zu benennen und kenntlich zu machen anderseits, gehören mit zur freiheitlichen Rechtsordnung einer Demokratie. Insofern ist mir Deine Anmerkung etwas rätselhaft. Ob ich sie falsch interpretiere? ;-)))
@Heike, doch schon, zugetraut ja, aber so ist es doof. Die Bedeutung der
Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ ist weitaus wichtiger, als dass sich eine Partei damit schmücken sollte. Hier geht es um die Sache, nicht um eine Partei, schon gar nicht um Personen – Stichwort „Demokratie“, danke @Ursula.
@noisa, es geht hier tatsächlich um die sache – die enquete ist auch ein parteiübergreifender antrag: csu, fdp, spd und die grünen werden sich gemeinsam mit dem thema beschäftigen. die gepostete internetseite ist als informations- und reaktionsplatform zu verstehen – transparenz und der versuch interessierte mit ins boot zu holen ist hier wohl die intention.
So kommt es leider nicht bei mir an. Die häufig dort zu findende Parteibezeichnung „FDP“ schreckt Nicht-FDP-Wähler als Leser, als Teilnehmer ab. Domaininhaber der Seite ist zudem die FDP-Bundestagsfraktion!! Das passt nicht zu der guten Idee des Ganzen; ich halte es auch für fragwürdig/unzulässig.
wenn ein NICHT-fdp wähler kategorisch die argumente und ideen der fdp ignoriert kann er die fdp auch nicht objektiv beurteilen. gute politik besteht darin aus allen meinungen das beste zu ziehen und auf einem höheren niveau weiter zu diskutieren und eine lösung zu finden. ich denke es ist ein guter ansatz das thema digitale medien aus verschiedenen blickwinkeln zu diskutieren – um dann eine lösung auf hohem niveau zu finden. die fdp ist vielleicht in den augen vieler zu radikal, aber oft ist ist eine radikale gegenposition notwendig um “unwirksame harmonie” zu stören und neue gedanken und ideen zu wecken. das ist unangenehm, aber äusserst wirksam für meinungsaustausch und – bildung.
„die fdp ist vielleicht in den augen vieler zu radikal,“ Das sei mal dahingestellt. ;) Im Übrigen stimme ich Deinem Kommentar zu, insbesondere, dass aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren ist, um eine Lösung auf hohem Niveau zu finden.
Das Portal soll zum Mitdiskutieren anregen. Eine gute Idee! Bürger sollen die Möglichkeit haben, ihren Senf zu verschiedenen Themen dazu zu geben. Um die zu locken (me too), sollte das Portal keinen FDP-Stempel tragen, sondern parteiübergreifend (!) geführt werden. Die unterschiedlichsten Denkansätze können sich dort ja finden, zerpflückt werden, damit der Meinungsbildungsprozess in Gang gesetzt werden kann. Die kollektive Intelligenz können die Politiker/Sachverständigen nutzen. (Gut fand ich dieses Experiment, um einen Artikel zu verfassen: wiwo.de/technik-wissen/wie-sascha-lobos-recherche-2-0-funktioniert-423428/ )
@Noisalein, hast Du vielleicht wieder mal vergessen, Deine Schuhe anzuziehen und so sind Deine Füsschen etwas kalt geworden und daher siehst Du die Sache FDP als Starter/Initiator und Thema als parteiübergreifendes Anliegen etwas verkürzt? Eine Partei muss das Thema initiieren, aus dem leeren Raum kann nichts kommen, sorry, und nun war es eben die FDP, da gibt’s wohl in der zweiten, dritten Reihe auch gute Leute, oder es war ein Referentenentwurf von “Unterstaatssekretärinnen”, die das Thema veröffentlichten. Und wer Absender und Inhalt nicht unterscheiden kann bei den Adressaten, für den ist das Thema auch nicht von Bedeutung. Also, lass los, auch wenn es Dir schwer fällt, dass es vom “WesterwaveundRösler”-Chaoten-Clan stammt.
Ursula, ok, ich warte mal ab, wie sich der Webauftritt entwickelt. Gut ist die Idee ja. ;)
ein anfang ist gemacht … verbesserungsvorschläge sind willkommen!
“Wer ist in der Kommission?
Insgesamt wird die Kommission aus 34 Mitgliedern bestehen, davon 17 Sachverständige und 17 Bundestagsabgeordnete. Die Fraktion CDU/CSU benennt 6, die SPD-Fraktion 4, die FDP-Fraktion 3 und Bündnis90/Die Grünen und die Linke je 2 Mitglieder. Gemeinsam sollen Positionen erarbeitet werden, die möglichst von allen befürwortet werden.”
Hört sich doch eigentlich ganz gut…
Ich kaufe ein a und ein n ;-)
…an!
“Insgesamt wird die Kommission aus 34 Mitgliedern bestehen, davon 17 Sachverständige und 17 Bundestagsabgeordnete (…)”
Verstehe ich also richtig, dass Bundestagsabgeordneten Sachverstand nicht zugetraut wird?
OT
Ich hatte eben eine Art Déjà-vu. Ich habe meinen Koffer mit Ach und Krach zu bekommen und da fängt es mit einem Mal an zu brummen. Es war die elektrische Zahnbürste. ;-)
Neulich, so war zu lesen, wurde die Polizei alarmiert, weil es in einer Kommode brummte. Die Ordnungshüter brachten den Massagestab, dessen Motor sich verselbständigt hatte, zu Tage. Der Dame des Hauses war es äusserst peinlich. Insofern hast Du ja cool reagiert und nicht die Polizei verständigt und wusstest wohl, was im Koffer ist. Oder? *gggg*
Urs, da habe ich aber wirklich noch einmal Glück gehabt. Allerdings gab es auch nur zwei Dinge, die in meinem Koffer brummen konnten.
Derartige Postings von MM vermisse ich sehr:-)))))
Ging an @Lizzy:-)
Die vermisse ich ebenso.
Für 0105.2 gibt’s aber ordentlich Sternchen. :))
Ja, @ Noisa, 14 Stärnli sind 140 Freupunkte, das ist schon was, für den Anfang im “Rating” ;-)))
170 Points! @Ursula, die Leserschaft scheint sich vermutlich ein Posting zu wünschen. ;)
… Momentan schreibt ja auch niemand was. ;)
Zensur und Sperren. Wir müssen viel Angst haben in Deutschland, wenn Kontrollen und Verbote zu den beherrschenden Mitteln werden, Straftaten im Internet zu verhindern. Kriminelle suchen und finden immer neue Wege, die Mehrheit der Nutzer leidet darunter.
DELETE: http://ak-zensur.de/download/cdu-csu-brief.pdf
Walter hatte vorgestern angeregt (097), dass wir zwei Tage nicht mehr über das Thema “Burn-out” bzw. über die jeweiligen Artikel darüber kommunizieren. Diese beiden Tage sind ja fast um.
Ich finde einen Satz aus einem Artikel, der heute in der Welt-online erschienen ist, niedlich.
“Sie (MM) hat also bisher etwa zehn Menschen den Arbeitsplatz weggenommen …”
Frau Meckel, das finde ich jetzt aber nicht so gut ;-)) .
Kann ein Blog irgendwann auch mal einen Burn-Out haben? Ich glaube, jetzt wäre es mal an der Zeit den OFF-Schalter zu drücken…so wie es Walter gesagt hat, mal wenigstens für 2 Tage oder so.
1. Warum? Wo ist das Problem.
2. Lizzy schrieb ja, 2 Tage sind fast vorbei.
3. Wer nicht lesen will, kann es ja lassen.
4. Walter empfahl, nicht über burn-out, MM und das Buch zu schreiben. Demnach sind alle übrigen Themen erlaubt, oder?
Kennst Du noch mehr Polizeigeschichten? ;)
@ Noisa, wenn Du sooo lieb anfragst, da wär’ noch eine Polizeigeschichte: “Ende Januar verschwand Hotelgast Sony Millbrook spurlos. Mehrere Male wurde das Zimmer der jungen Frau seitdem neu vermietet. Nun machte die Polizei von Memphis eine grausige Entdeckung.” Sie lag im Bettkasten und wurde, obschon das Zimmer gereinigt weurde (!!!) nicht entdeckt. Erst als Gäste meinten, es “schmöcke”… Da ist die Sache mit dem Brummen, wo auch immer, etwas lustiger. Aber Du fragtest ja nach Polizeigeschichten, und es ist eine. ;-)))
Und die, dear @Noisa, kennst Du bestimmt, ist ja soo weit nicht weg, ich meine räumlich, von Dir, oder?
Prozess in Wuppertal ”Drogen-Oma”, 85, schmuggelte Heroin
Eine 85-Jährige schmuggelte in Kaffeepaketen Heroin über die Grenze und verkaufte kiloweise harte Drogen. Jetzt steht Deutschlands älteste Dealerin vor Gericht.
Wie aktiv manche alten Alten doch noch sein können! Naja, wenn das Pensionsalter nach oben gedrückt wird, kommt es zu solchen Exzessen ;-))
Und zum Schluss, damit sind wir wieder beim Thema: Daten und Datenschutz, ein lesenwerter Beitrag in FAZNET von heute: “Soziale Netzwerke
Vorsicht, Freund hört mit!” = Vorsicht, Feind liest mit.
http://tinyurl.com/yc539ve
@Ursula, das sind ja mal Polizeigeschichten. Heftig, heftig. „Wie aktiv manche alten Alten doch noch sein können!“ Ja. Ich will Deine Geschichten jetzt besser nicht kommentieren. Die mir spontan einfallen, behalte ich für mich (z. B. die von der alten Dame, die im kleinen Appartement eines landadeligen Vermieters tot aufgefunden wurde – mit etlichen Pornos unterm Bett… Tragisch oder auch nicht.). ;)
Danke für den Link. Der Artikel liest sich fast auch wie ein Krimi.
Ursula, wir sollten das Niveau hier nicht senken.
Ramona räumt allerdings mit 0105.2 ab. Das gibt mir zu denken. ;)
@Noisa, freut mich für Ramona, stellvertretend für den Wunsch nach neuem Posting. Ist doch ok. Ich schreib’ ja auch nichts mehr, was das Nieveau ankratzt, wobei 0108.1.4 doch zum Thema passte. Also, mach’s gut;-)
@Noisa und @Urs, es hat den Anschein, da vermisse nicht nur ich MM’s geschliffen Humor:-))
Ramona, Ursula :)))
…..hallo@ alle ,ich hab jetzt mal von unten nach oben gelesen ,auch sehr humorvoll-ist zu empfehlen :))))))))))) ……bin schon wieder weg………lg :)
Der Frühling war heute da, hat mich so sehr gefreut…..
Voting for this comment is closed.
Cheatin’ hu?
:(
dann bleibt mir nicht anders übrig: danke für alle die eine konstruktive, kritische und schönes Kommentar geschrieben haben.
See you next time.
…ein iPhone Sternchen für Dich ;-)
wenn es anders nicht geht
Danke,. O.T.Hast du etwas von iPhone Süchtigkeit gelesen?
Ja, ist aber nicht so schlimm, wie eine Studie zeigt…
solche Professoren mag ich ;-))
“Professor Tanya Luhrmann von der Universität Stanford denkt aber nicht, dass es sich hier um eine “ungesunde Sucht” handelt. Vermutlich sei es eher der Umstand, dass die betroffenen Studenten ihre iPhones nur wirklich mögen.
Immerhin gaben 70 % der Befragten auch an, dass sie durch das iPhone besser organisiert seien, und 54 % sind der eigenen Einschätzung nach jetzt produktiver.”
Gibt es gesunde Sucht? Wäre ja mal schön…
anja, diese studie muß ich mir mal ansehen. mein chef besitzt seit neuestem ein i-phone. er spielt damit gern herum, guckt wie das wetter ist (anstatt aus dem fenster zu sehen) und ist noch unorganisierter.
vielleicht sollte ich ihm diese studie mal vorlegen.
Die einzige gesunde Sucht, nein dero zwei, also “Süchte”, die mir geläufig sind: Liebe und Rotwein. Beides muss hohe oder höchste Qualität haben, und dem Vernehmen nach, aus medizinischen Studien, nicht von Pharma gesponsert, fördern sie die Gesundheit, ganzheitlich. Und wenn dann noch meditarene Kost dazu kommt, was sich ja anbietet, ist ein dem paradiesichen Zustand ähnliches Lebensvergnügen nachhaltig gewährleistet. Förderlich ist, hinzugefügt, ein Wohnort in mittlerer Höhe im Süden, d.h. jenseits des Alpenkammes und sicher nicht schädlich, ein gut gefülltes Konto, das einen ähnlich grossen Zulauf hat, wie an getätigten Zahlungsausgängen. Von I-phone las ich nichts. Merkwürdig. ;-)))
@Anja macht mir angst, oder besser ich mache mir sorgen um sie, weil ich selber weiß, wie die “Beziehung” mit eine iPhone sein kann, wenn man immer unterwegs ist, oder weit von ihr Partner”in” ist.
Aber wenn ich was @Urs geschrieben hat lese, bin sehr glücklich zu wissen dass meine Träumen sehr ähnlich sind. @Urs: Mi piace!
@Lizzy
Für mich ist das iPhone kein Arbeitsgerät, ich nutze es nur privat. Es hat viele hübsche Spaßfunktionen, aber um mich beruflich zu organisieren und zu synchronisieren ist es überhaupt nicht geeignet, da kann man sich noch soviele Orga Apps herunterladen.
Da bleibe ich lieber bei meinem BlackBerry als Organizer, das ist zumindest dafür konzipiert…
…und ich habe ein wenig Privatsphäre, hüstel…;-)
Vermutlich ist dein Chef auch auf der Suche danach…;-)
@Anja,
nein, er sucht garantiert nicht danach. Mit Organisation hat er rein gar nichts am Hut. Für ihn trifft eher die Suche nach “wie werde ich noch chaotischer” zu.
Und noch eine Sucht: ich-muss-heute-noch-mindestens-5-Kommentare-in-Miriam-Meckels-Blog-schreiben :-)
Google will sich nicht in die Ecke stellen lassen. Ein warmer Regentropfen für das kleine Pflänzchen selbstbestimmter und unbeobachteter Freiheit im Internet: http://conversionroom-de.blogspot.com/2010/03/mehr-wahlmoglichkeiten-fur-nutzer.html
Doch was nützt dies, wenn unsere Verbindungsdaten gespeichert werden? Noch schlimmer wenn staatliche Überwachung und Internetinfrastrukturbetreiber kooperieren. Facebook und Google- Kontrolle hoch 3.
http://www.educa.coop/dyn/9.asp
Die Schweiz wehrt sich. (gegen Microsoft)
Du weißt nicht mehr, wie Blumen duften,
kennst nur die Arbeit, nur das Schuften,
so gehen sie hin, die schönen Jahre,
auf einmal liegst du auf der Bahre.
Und hinter dir, da grinst der Tod:
Kaputtgerackert, Vollidiot…
- Joachim Ringelnatz
Das ist doch ein schöner Vorsatz: einen vertrauten Weg, vielleicht einen, den ich öfter gehe, besonders aufmerksam und langsamer als sonst. Ich sehe, höre, rieche, taste, schmecke und entdecke manches neu.
Und ich vergesse dann hoffentlich nicht, wie Blumen duften!
: -)) Si senor/a
Darauf trink ich ein ganzes halbes Weizen mit Dir.
Na dann – Prost!
Das ist doch ein vollwertiges Frühstück ;-)
und enthält lebenswichtige Cerealien
Es geht um elementares Menschenrecht.
Auch Journalisten engagieren sich dafür, zum Beispiel in England in der “Sunshine Press”: WikiLeaks (http://www.wikileaks.org/)
Sorry, ohne Klammer: http://www.wikileaks.org/
Nach Ostern findet in Berlin die re:publica statt.
http://re-publica.de/10
Auf dem Programm steht auch ein Vortrag von Miriam Meckel: “This object cannot be liked”
über die Grenzen menschlichen Ermessen und das Ermessen menschlicher Grenzen.
Sokrates?
Der Vortragstitel lässt erahnen, dass es um Philosophisches geht. Vielleicht könnte der Text als Posting freundlicherweise hier eingestellt werden. ;)
Der Inhalt des Vortrags wird bezogen auf die eigene Vorgeschichte „Erschöpfungszustand“ wahrscheinlich besonders glaubwürdig rüberkommen. Überhaupt geht Frau Meckel clever mit dem Thema Burnout um. Sie nutzt das Wort Burnout, distanziert sich aber gleichzeitig davon. Auf medizinische Diagnosen, welche mit Burnout im Zusammenhang stehen können, ging sie in ihrem Buch – bewusst (?) – nicht ein. Sie sagt, sie spricht ein Tabuthema an. Burnout geistert jetzt allerdings als „Erfolgskrankheit“ (Hier wäre mal mehr Kritik angebracht!) durch die Medien, wird zum Renner, ebenso ihr Buch. Was wollte Frau Meckel?
Mehrfachkreuzchen möglich:
(…) Wirtschaftlichen Erfolg mit dem Buch?
(…) Zeigen, dass ihr Angriff auf ihre Kernkompetenz fehlgeschlagen ist und sie nun über mehr Medienpräsenz verfügt als vorher, die Medien dabei im Griff hat.
(…) Sich mit den Hintergründen, die zu ihrem Erschöpfungszustand geführt haben in der öffentlichen Diskussion a la Sokrates tiefer auseinandersetzen (Eigentherapie).
(…) Eine gute Grundlage für kommende Veröffentlichungen schaffen?
(…) 1.000e von E-Mail von betroffenen Leistungsträgern erhalten? Geteiltes Leid ist halbes Leid.
(…) Einen Grund haben, um endlich in Harvard ein gemütliches Forschungssemester absolvieren können? Auf und weg.
“glaubwürdig” bitte durch “glaubhaft” ersetzen.
Ich finde ein sehr ehrliches Interview @Noisa!
MM gestern Abend in der Sendung 3 nach 9! (bis ganz nach untern scrollen)
http://www.radiobremen.de/fernsehen/3_nach_9/dreinachneunstart100.html
Danke für den Link, Ramona. Das Gesagte gefällt mir gut. (Die Fragen unter 0120.1 werden damit u.a. beantwortet. ;)).
Die Frage zur „Modekrankheit“ wurde verneint. Von Krankheit beim Burnout zu sprechen, ist zweifelhaft. Für mich werden mit „Burnout“ zunächst Symptome ( http://de.wikipedia.org/wiki/Symptom ) beschrieben. Dass Überarbeitung zu Burnout-Symptomen führen kann, ist unstrittig. Bezogen auf das Wort Krankheit (Inwieweit ist Krankheit beim Erschöpfungszustand relevant?) wäre noch Einiges aufzufisseln. Betroffen macht das Thema sicherlich viele Menschen, die (zu) viel arbeiten, die eine oder andere körperliche Begleiterscheinung kennen. Von daher ist es ein gutes Thema, aber allgemein wird es mir zu flach in den Printmedien aufbereitet. Schick – was für ein unpassendes Wort – ist es vermutlich nicht, wenn der Rücken von der ganzen unnatürlichen Arbeitsanspannung schmerzt oder eine plötzliche Migräne einem die Schuhe auszieht.
Erschöpfungszustand als Symptom unserer Gesellschaft? Wie kann die Gesellschaft dünnfälliger werden? Oder welche Bedeutung hat eigentlich Sensibilität in unserer Leistungsgesellschaft?
@Noisa (u.a.),
Du hast recht, oft ist das Ausgebranntsein mit anderen “psychischen Störungen” verbunden, die mit einem festen Diagnose-Code- versehen sind, wie z.B. häufig der “Narzistischen Persönlichkeitsstörung” (Warum überarbeitet sich der Mensch, was motiviert ihn dazu?). Ich finde den Begriff “Persönlichkeitsstörung” ganz furchtbar und diskriminierend, er schwächt den Menschen.
Letztendlich geht es doch nicht um “Diagnosen”, also schematische Schubladen, sondern um das, was bei dem betreffenden Menschen individuell da ist, an Symptomen, persönlicher Grundstruktur, Bewältigungs- ind Kompensationsstrategien etc..
Und diese inhaltlichen Dinge hat Miriam Meckel in ihrem Buch doch offen, ehrlich und anschaulich beschrieben. Und es muss doch ihr selbst überlassen bleiben, inwieweit sie sich öffnen mag.
Mich hat gestern sehr berührt, dass Frau Meckel gesagt hat, sie sei nun dünnhäutiger, also sensibler geworden. Das freut mich sehr!
Sensibilität wird in unserer Kultur meist noch als Schwäche angesehen, da in der Regel die Dickfelligen schneller und robuster sind, und reibungsloser funktionieren….
…..der welt aber oft weh tun, ohne es zu merken.
Das gefälllt mir, was Du unter 0120.1.4 schreibst. Die Dünnfelligkeit macht Frau Meckel – insbesondere bei ihrer ichbezogenen Darstellung im Buch – sympathischer. Da hat sie anderen Leistungsträgern – auch ein doofes Wort – einiges voraus.
Meine Antwort steht unter 120.14, ,ist da irgendwie hingerutscht.
Mir ist es sch…egal, wie diese Dinge offiziell klassifiziert werden. Dieses offizielle medizinische Klassifikationsmodell ist ja nur ein Modell, welches, vor allem im psychiatrischen Bereich immer wieder neu umstrukturiert wird, weil es nie richtig stimmig ist. Es dient oft mehr zum Tunnelblick, zum Festklammern an Theorien, denn zum wirklichen Verstehen.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe…
Genau das ist das Problem unserer auf Leistung getrimmten Gesellschaft. Nur der Starke setzt sich durch und wird in unserer Gesellschaft anerkannt. Der Sensible wird in den Hintergrund gedrängt.
Wir spüren, dass die Anforderungen an uns ständig steigen, mitunter auch schleichend, aber wir reagieren nicht darauf. Wir nehmen es hin und begeben uns, wie MM sagte, in das berühmte Hamsterrad und funktionieren! Bis zu dem Punkt, wo der Körper streikt.
Interessant ist, dass es mittlerweile jede Berufsgruppe betrifft, nicht nur die so genannten Leistungsträger. MM nennt Lehrer, med. Personal und Pflegekräfte. Berufsgruppen also, wo sich die Beschäftigten täglich zu 100% auf andere Menschen einlassen müssen. Sie werden nicht nur geistig, sondern auch körperlich gefordert.
Ich denke, die Erkenntnis der Entschleunigung unserer Gesellschaft muss sich durchsetzen. Nur dann ist es möglich, dass der Mensch wieder in das Blickfeld rückt und auch der Sensible und Schwachen von der Gesellschaft aufgefangen und mitgenommen werden.
Tolle Beiträge, Ramona, Regina. :)
Wollte nur noch hinter schieben, dass ich die gesamte Talk-Show sehr niveauvoll fand. Großartig Anna Loos und Silly!:-))
http://www.youtube.com/watch?v=QhPnmqjXoOQ
Ein schönes Wochende Euch allen!
@ Ramona, Du setzt in Deinem Beitrag auffallend Sensibilität mit Schwäche gleich, hast Du bemerkt?
Dem widerspreche ich vehement!
Sensible Menschen verfügen über ein größeres Wahrnehmungsspektrum, nehmen auch Nuancen zwischen den Zeilen wahr. Dieses Mehrwahrnehmen benötigt wesentlich mehr Energie, auch in der Verarbeitung des Wahrgenommenen. Sensible Menschen verfügen über ein offenes Bewusstsein, d.h., das Wahrgenommene wird nicht nur archiviert, sondern auch komplexer mit allem bisher Wahrgenommenen verknüpft (daraus entsteht übrigens Kreativität, also die Möglichkeit, Neues zu erschaffen). Die komplexere Verarbeitung und Verknüpfung braucht Kraft und Zeit, deshalb benötigen sensible Menschen auch mehr Ruhe. Sie arbeiten in der Regel langsamer, weil die Tiefgründigkeit mehr Zeit und Raum braucht.
Oft braucht es Mut, um “eine Wahrheit zu nehmen”, sei es in sich selbst oder ausserhalb von sich selbst.
Sensible Menschen müssen mehr auf sich achten, um sich zu schützen und haben es in unserer heutigen schnelllebigen und reizüberfluteten Zeit sehr schwer. Diejenigen, die psychisch krank werden, sind übrigens meistens sehr sensible und intelligente Menschen.
Dabei könnten wir soviel von ihnen profitieren!
In unserer materiell orientierten Gesellschaft wird die funktionale Stärke einfach maßlos überbewertet und die innere Stärke der Sensibleren übertrampelt.
@Regina richtig, meine Formulierung kann missverstanden werden. Ich unterscheide jedoch zwischen Schwäche und sensibler Verhaltensweise.
Ich bin mit all Deinen Gedanken ganz bei Dir. Sensibilität geht in unserer Arbeitswelt leider immer mehr verloren. Statt sensible Verhaltensweisen als positive Ansätze zu sehen, werden sie als Schwäche und Dünnhäutigkeit ausgelegt. Vor allem in Führungspositionen, wo Durchsetzungsvermögen und Führungsstärke gefragt ist, ist Sensibilität eher hinderlich.
Ramona, ich denke, die Arbeitswelt befindet sich am Anfang eines Umbruchs – hin hoffentlich zum Wohlfühlarbeiten (als Ziel, Utopie oder Spinnerei)? Sensibilität wird gefragt sein. Menschen, die ein feines Gespür für Zusammenhänge haben und andere gut einschätzen können, kreativ sind, werden neue Impulse geben. Im Bereich der Politik scheint beispielsweise Frau von der Leyen von dem Modell Zeitarbeit etwas abzurücken; mehr Klartext wäre hier wünschenswert. Der Mindestlohn stößt auf immer mehr Akzeptanz.
Vereinzelt wird von Ökonomen die Auffassung vertreten, dass Binnenmärkte langfristig gestärkt werden, die Globalisierung wegen des steigenden Ölpreises langfristig wenig relevant sein wird. Das jetzige Vermögenswertesystem scheint sich zu verändern. Manche (z. B. Albert Edwards) erwarten in zehn Jahren eine zweistellige Inflation. Andere Werte (menschliche?) erlangen an Bedeutung; bei Unternehmen Compliance mit wirtschaftsethischen Bestandteilen.
Andere wiederum, ich denke an den Bundesaußenminister, schlachten das jetzige System schamlos aus. Man denke an die teilweise windigen Begleiter seiner Reisen.
Es ‘brennt’ momentan an vielen Stellen (Burn-out). Hierin findet sich eine große Chance für Veränderungen. Öffentliche Diskussionen können helfen, Veränderungen zu beschleunigen – wie die noch verbesserungsbedürftige Plattform der Internet-Enquete.
Frau Meckel mag ja auch die Begriffe “Karriere” und “Ehrgeiz” nicht, hm…..
Ich habe gestern auch die Sendung 3nach9 gesehen, sie hat mir sehr gut gefallen, weil es dort sehr warmherzig zuging.
Trotzdem macht mich eine Sache sehr traurig: Der Name “Burnout” hin oder her, dennoch ist diese Erkrankung, wenn auch äußerst unangenehm, immer noch die am einfachsten zu verstehende und therapierbare unter den “psychischen Störungen” (wenn man das denn mal so nennen darf). Die Ursachen sind relativ leicht nachvollziehbar und zudem äußerst anerkannt (Überarbeitung, Leidenschaft….). Nach eineinhalb Jahren wieder weitstgehend genesen zu sein, ist verglichen mit anderen psychischen Erkrankungen ein absolutes Privileg. Unter diesen Voraussetzngen lässt es sich leicht als “Tabubrecherin” an die Öffentlichkeit gehen. Sicherlich ein wichtiger Schritt für die Welt, und ich achte diesen Schritt von Frau Meckel.
Aber was ist mit den Menschen, die unter viel schwerwiegenderen Krankheiten leiden, wie z.B. Angsterkrankungen, Depressionen, Borderline oder die gänzlich tabuisierte Schizophrenie um nur einige zu nennen. Die Ursachen dieser Erkrankungen sind sehr komplex, meist noch weitestgehend unverstanden, schwer oder kaum oder auch gar nicht heilbar und ebenfalls sehr komplex und noch viel tiefgründiger mit unserer Gesellschaft verbunden, als das Ausgebranntsein. Diese Menschen haben nicht die Gelegenheit, von der Öffentlichkeit gehört zu werden, niemand will hören, seit wie vielen Jahren sie leiden, dass sie so gut wie gar nicht mehr funktionieren und auch kaum Aussicht darauf haben; die fast alles in ihrem Leben verloren haben; wo es nicht alleine damit getan ist, Aktivitäten zu reduzieren und öfter mal “Nein” zu sagen. Sobald diese Menschen den Mund aufmachen, werden sie in die Tabuzone und zum Schweigen verbannt, zu bedrohlich ist das Ganze für uns alle. Wir bekommen nur sehr wenig von diesen Menschen mit, weil sie sich verstecken müssen. Bis unsere Gesellschaft und damit auch wir selbst uns diesem “Nichtdaseidürfenden” öffnen können, wird wohl noch sehr sehr viel Wasser den Rhein herunterfließen….
Der Name “Burnout” hin oder her, dennoch ist diese Erkrankung,…“ Ist es eine Erkrankung?
„Personen, die das Gesundheitswesen aus sonstigen Gründen in Anspruch nehmen“ (s. unter Z73, http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlamtl2006/fr-icd.htm ) heißt es. Burnout wird als Symptom aufgelistet, mehr nicht. Die Ursachen, welche einen antreiben, die Gesundheit überzustrapazieren, können andere sein… Im Übrigen stimme ich Dir zu.
Liebe Regina!
Vielen Dank für deinen wertvollen, sensibilisierenden Beitrag, der mich sehr berührt hat, da ich eine von denen, die du als “Nichtdaseindürfende” benannt hast, bin.
Ich werde -aufgrund von Gewalterfahrungen in der Kindheit- nie “normal funktionieren”, auch wenn ich es noch so sehr will! Das zu akzeptieren ist sehr, sehr schwer. Es gelingt mir bis heute nicht.(Ich bin jetzt 32.) Schließlich wünsche auch ich mir auch einen guten Job, Erfolg, Anerkennung, Wahrgenommenwerden.
Es ist genau so, wie du schreibst: Bin ich mal nicht witzig und gut drauf und es überwiegt meine verzweifelte, am Leben leidende Seite, kommt das Gegenüber (im Regelfall) nicht damit klar. Schlagende Eltern bedrohen das Weltbild. Irgendwann lernt man dann, dass man mit seinen schlimmen Erfahrungen nur “stört” – und verstummt.
Natürlich erfreut es mich, dass in diesen Tagen und Wochen die Opfer sexuellen Missbrauchs Aufmerksamkeit, (dringend notwendige) Öffentlichkeit und wohl auch Mitgefühl bekommen. Ich wurde jedoch nicht sexuell missbraucht und kann mich daher unter diese Gruppe nicht subsumieren.
Meinem Empfinden nach ist die Botschaft an Opfer familiärer Gewalt (sei sie nun seelisch, körperlich und/oder sexuell) in dieser Gesellschaft: Klappe halten, ihr stört.
„Wir bekommen nur sehr wenig von diesen Menschen mit…“
Mein Alltag ist das Gegenteil. Und ich empfinde es als Gewinn. Einfach, weil ich dadurch öfter selbstverständliche Dinge oder Situationen hinterfrage oder weil ich genauer darauf achte wie ich mit anderen oder mit mir umgehe.
Es wird noch viele Jahre dauern bis die abwertend genannten Bezeichnungen wie „Klapse“ oder „Irrenhaus“ verschwunden sind.
Wenn der Rücken weh tut kann man getrost zum Arzt gehen und die Diagnose danach jedem Bekannten locker erzählen, wenn die Seele weh tut wird das verschwiegen, solange wie möglich.
Liebe M.,
schön und mutig, dass Du auf diese Weise hier in diesem Blog über dich schreiben konntest, vielen Dank dafür! Ich denke, dass es leider ein Teufelskreis ist, dass man Schlimmes erlebt hat, leider nicht offen darüber sprechen kann und anstatt Anerkennung, welche man dringend nötig hätte, noch neben einem Maulkorb Diskriminierung erfahren muss, und das ja nicht nur öffentlich, sondern auch im eigenen Umfeld, gar in der eigenen Familie. Das lässt einen dann auch innerlich leicht verstummen. In diesem Teufelskreis ist Heilung um so schwieriger, leider oft sogar unmöglich. In den psychosomatischen Beschwerden, sowie in dem “Erdrückten” (der Depression) und in den Ängsten steckt, so glaube ich, das Verstummte.
Eine weitere Tragik sehe ich darin, dass viele Menschen (zu denen Du vielleicht auch gehörst), nie die Chance hatten, sich überhaupt etwas aufzubauen in ihrem Leben, dass ihnen zumindest ein bleibendese Gerüst, auch für schwerere Zeiten gibt und zu dem sie nach einer überstandenen Krise zurückkehren können. Für Viele hat nie die Gelegenheit bestanden, sich durch Erfolge ein gesundes Selbstwertgefühl bzw. ein Selbstvertrauen aufzubauen, das einen auch in Krisen stützt und an das man hinterher wieder leicht anknüpfen kann.
Da ich glücklicherweise ein gläubiger Mensch bin (so ganz auf meine Weise), glaube ich, das alles einen Sinn hat, dass jeder Lebensweg absoluten Respekt verdient, da jeder auf seine Weise die ihm gemäßen Dinge zu lernen hat. Von daher sehe ich auch den Begriff “Leistung” breiter, als nur auf das erwerbstätige Arbeiten bezogen. Jeder, der an sich arbeitet, leistet enorm viel, auch für die Gemeinschaft, ist also ein Leistungsträger.
„Ich lebe in einer permanenten Auseinandersetzung zwischen dem, was ich lese, und meinen eigenen Gedanken“
Dieser Satz aus Miriam Meckels Buch „Brief an mein Leben“ hat mich besonders beeindruckt und ich musste gestern daran denken, als ich in der Kulturkirche in Köln saß, bei der Lesung von Liao Yiwu, die aber ja leider ohne Liao stattfinden musste, da er China nicht verlassen durfte.
Diesen Satz würde vielleicht auch Liao Yiwu unterschreiben, weil er keine Möglichkeit hat, sich mit seinen Lesern in der Welt oder anderen Autoren auszutauschen. Er schickte einen Brief nach Köln (über Umwege per Mail, wie auch immer sie die chinesischen Sperren überwunden hat) und dazu musikalische Untermalung, die er auf seiner Flöte spielte und die noch weit mehr aussagte, als der Brief mit Worten ausdrücken konnte oder durfte. Das Flötenspiel hatte er in seiner vierjährigen Haftsprache von einem alten Mönch erlernt.
Roger Willemsen erzählte von einem Interview mit Liao Yiwu, in dem er auf die Frage „Wen er gerne in Deutschland getroffen hätte“ geantwortet hat: „Die Rechten und die Linken in Deutschland“. Auf die Nachfrage, wen er denn für die Rechten und Linken hält, antwortete er, Herta Müller als Linke und Martin Walser als Rechte. Mit Herta Müller würde er gerne über ihr Leben in der Diktatur sprechen und Martin Walser würde er gerne vom wirklichen China berichten, ein China, das nicht so ist, wie es an der Oberfläche scheint. Martin Walser hatte China auf einer Reise dort sehr gepriesen, was Liao schwer nachvollziehen konnte.
Das einem Menschen dieser Austausch mit anderen Menschen verwehrt bleibt, der auch wieder neue Gedanken herbeiführen könnte, sowohl bei einem selbst, als auch bei seinem Gegenüber, ist nicht nur ein Eingriff in die Freiheit des Körpers, sondern auch in die der Seele.
Das Buch von Liao Yiwu, „Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten” kann ich nur aus vollstem Herzen empfehlen…
“Haftstrafe” natürlich. Freud lässt grüßen…
Schöne viele Beiträge… leider (?) nicht mehr zu bewerten mit “Gefällt mir”. Aber vielleicht ist das auch gar nicht so schlimm. Hatten wir “früher” auch nicht.
Kann natürlich sein, dass es nur eine technische Geschichte ist. Vielleicht aber auch gewollt? Auch eine interessante Überlegung… Wollen wir denn nicht alle gerne viele Sternchen für unsere Beiträge? Wer kriegt die meisten Sternchen….? Wettbewerb um die Sternchen?
Bei 3nach9 ging` s doch auch kurz um dieses Thema. Man steht in ständiger Konkurrenz, im ständigen Wettbewerb… und sei es nur um die Sterne?
Meinetwegen kann die Funktion auch aus bleiben. Man kann ja schreiben, wenn einem ein Beitrag gefallen hat.
Was meint ihr? Brauchen wir die Sternchen zurück?
Allen noch ein schönes WE
Zuerst fand ich es schade, dass die „Gefällt mir“ – Funktion ausgefallen ist. Aber ohne, schreibt es sich entspannter. Als die Funktion eingeführt wurde, war ich ziemlich überrascht. Ich hätte gedacht, dass die „Alteingesessenen“ mit Sternchen überhäuft werden.
Da es keinen „Gefällt mir nicht“-Knopf gibt (begrüßenswert), ist es Auslegungssache was ein Kein-Sternchen-Eintrag bedeutet.
Walter schrieb letztens: „Das Leben ist spannend. Die Geschichte eines inneren Tauwetters, der Winter kann doch loslassen. Die Ereignisse haben auch hier ihre Spuren hinterlassen, z. B. die “*”.”
Ich nehme deshalb an, dass in dem neuen Buch irgendwo die Rede davon ist. Ich habe es nicht gelesen, kann es also nur vermuten.
Ich finde wir brauchen keine Sternchen!
Die Bewertungsfunktion ist unschön (Bewertung von SchreibLEISTUNG?) und überflüssig. Die Auseinandersetzung mit Kommentaren kann im Text erfolgen, sofern gewünscht. Die Kritik an der Sternchenvergabe wurde bereits geäußert, ebenso die Kritik an der Antwortfunktion. Das Auge springt hin und her, nur um festzustellen, ob eine Erwiderung auf einen Kommentar – das muss nicht der eigene sein – vorliegt. Neben den textlichen Informationen werden Bewertungen wahrgenommen, dabei ist die Scrollfunktion im Dauereinsatz. Das alte Blogsystem war nutzerfreundlicher, entspannter. Ein paar wenige Einstellungen bei WordPress wären erforderlich, um den alten Zustand mit dem neuen Design herzustellen. Na gut, die Meinungen sind hierzu vielleicht unterschiedlich. Frischer Wind von neuen Kommentatoren wäre auch nicht schlecht… Wünsche noch ein angenehmes Restwochenende! :)
@Miranda, stimme Dir zu, la rana wäre mir lieber, da kriegen wir die goldene Kugel zurück und manchmal wird’s ein Prinz, *ggg*. p.s. la rana = der Frosch, für alle übrigen, ausser den wenigen ;-)))
Die Sternchen haben natürlich auch etwas symbolisches: Immer und überall bewertet werden, Leistung bringen, sogar in Foren und Blogs.
Abschalten wird also verunmöglicht, immer auf 180 und mittendrin. Ein “Gefällt mir nicht”-Knopf wäre nur konsequent, dann wäre der Druck noch größer.
Der Zusammenhang zur neuesten Buch-Veröffentlichung von Frau Meckel liegt für mich auf der Hand.
jo
aber woanders
Ich kann mir vorstellen, dass es sich um eine technische Sache handelt. Da dieses Posting oder dieser Thread oder wie man das nennt -wie nennt man es denn?- schon seit ungewöhnlich langer Zeit beschrieben wird (seit 18 Tagen). Vielleicht gibt es eine automatische Einstellung, die das Voting for this comment nach einer festgesetzten Zeit automatisch closed, denn es war nach ca. 14 Tagen so.
Die Überlegung, diese Bewerterei ganz zu lassen, finde ich auch sehr interessant.
Ich fand die alte Version dieser Seite auch angenehmer, entspannter. Diese Version ist der neuen Zeit angepasst: Bunter, unruhiger, von allem mehr und, wie Noisa sagt, multitaskingmäßiger, insgesamt anstrengender.
Es ist heutzutage bei den Grafikern ‘in’, die Schrift innerhalb eines Satzes proportional und farblich zu variieren, genasuso wie es hier oben bei den Zitaten gemacht wird. Es macht inhaltlich keinen Sinn und ist für das Auge bzw. das Gehirn so anstrengend, dass ich keinen Bock mehr habe, diese Sprüche zu lesen.
Man muss nicht bei allem mit der Zeit gehen.
jo
Ich habe die “Gefällt mit-Funktion“ gestern bewusst außeracht gelassen. Ich gebrauche sie auch sonst kaum, weil sie meiner Meinung nach oft zu subjektiv eingesetzt wird. Es ist eine nette Spielerei.
Es geht hier beim Schreiben von Kommentaren um den Austausch von Gedanken. Selbst wenn sie vielleicht einmal nicht zu Ende gedacht sind, so können sie doch neue Denkanstöße bieten und unsere Diskussion bereichern. Ich glaube die Sternchenvergabe verunsichert und grenzt aus.
Natürlich schmeichelt es, für einen einzigen sagen wir mal, nicht gerade bedeutungsschwangeren Satz, die rekordverdächtige Zahl von 22 Sternchen einzuheimsen. Es hat mir jedoch auch etwas Angst gemacht!:-)))
Ramona, da brauchst Du gar nicht so bescheiden zu sein. Dein Einzeiler war/ist einfach originell. :)) Vermutlich haben etliche Leser weiterhin vergeblich versucht, Dir Sternchen zu geben. Du weißt nun, was die Leserschaft sich wünscht. Wobei die Platzierung des Einzeilers ja schon zunächst etwas missverständlich war, aber Du hast es freundlicherweise klargestellt. ;)
Mit einem Klick auf “Gefällt mir” bekommt man ein Sternchen für einen guten Kommentar.
Mit einem weiteren Mausklick “Delete” = Zensur (Funktion gibt es hier nicht und braucht es auch nicht) wird ein Kommentar gelöscht.
Was man mit “Delete” und “Gefällt mir” so alles machen kann und welche Macht in diesen zwei Funktionen so stecken?
Vielleicht hat Frau Meckel den “Gefällt mir Knopf” auch einfach verschluckt! Kann ja mal passieren…;-)
Hierfür hätte ich Dir gerne 3 Sternchen gegeben, Anja :)!
meinst du den von Calvin Klein? in rosa? ;-)
War er rosa? Ich kann mir eher Wörter und Sätze merken, bei Farben habe ich so meine Schwierigkeiten…;-))
ja. ;-) bin gerade erst an der stelle im buch – habe etwas später angefangen und schaff es nur dürftig, da meine studienlektüren vorgehen ;-(
Gefällt mir!* (dann eben so)
Ein Gümmybärchen für alle!
Jetzt auch noch ‘European of the week’ :
http://www.presseurop.eu/en/content/article/213411-miriam-meckel-life-after-burn-out
Schöner Artikel, aber ich wünsche mir für Frau Meckel, dass die Interview-Artikel ab sofort ausbleiben…
Gümmybärchen klingt viel schöner;-)
Gummibärchen
Stimmt, ich erinnere mich, dass hier auch einmal Gummipunkte vergeben wurden:-)))
ja genau, keine Gummipunkte für rotierende Fotographen. Für rotierende Globen schon:).daran erinnere ich mich auch gern
Unsere netzaffine Familienministerin könnte Internet und Politk näher zusammen bringen. Ein fairer Dialog wäre schon einmal nicht schlecht.
- Liegt dem Missverhältnis von Sicherheit und Kontrollen in den kommunikatorischen Netzen etwa ein Generationenkonflikt zugrunde? Sind unsere sicherheitsrelevanten Politiker einfach nur zu alt?
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32300/1.html
Auch etwas um den Delete-Knopf zu drücken
http://www.jobscout24.de/templates/StellenanzeigeDetailansicht.aspx?IDV=532682
trotzdem lustig! ;-)
Die Frau ist einfach nur peinlich. Es ist schon ein fast paranoides Weltbild, das sie durchgängig aufbaut. Jeder, der sie kritisiert, ist “mies”, oder arbeitet mit Unterstellungen oder erhebt “krasse Vorwürfe”. Das war bei der Islam-Debatte so, bei der Bild-Kontroverse um ihre Doktorarbeit und nun auch hinsichtlich des Datenschutzes im Internet.
Wer hatte eigentlich die Idee sie zur Familienministerin zu machen ? Das ist ja wirklich schwarzer Humor :O)
Es musste eine ehrenwürdige Nachfolgerin werden.. ;-)
Köhler hin, Schröder her, das Alter spielt eine Rolle. Die Generation facebook und twitter sieht die Welt anders als die ihrer Mütter und Väter.
Y tu, companero? Wie guckst Du?
Ich schätze Deine Kommentare. Hab jedoch grad so die Idee, nimmst einen Paradigmenwechsel billigend in Kauf?
Für Fans:
Gestern abend war auf 3sat innerhalb der Reihe “Sternstunde Philosophie” Miriam Meckel in einem einstündigen Interview zu sehen, eine Wiederholung aus dem Schweizer Fernsehen vom 14.03.10, zum Thema “Burnout”. Zuerst wollte ich es mir nicht anschauen, weil ich dachte: “Alles schon xMal gehört, jetzt”. Aber nein, es war ein vielseitiges Gespräch mit interessanten Aspekten, das man sich ruhig mal anhören könnte.
Hier der link:
http://videoportal.sf.tv/video?id=739d0037-5ca3-45a0-be1d-4f236ad66b6f&referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2Fsternstunden%2Feinzel.php%3Fdocid%3Dvideos-philosophie
“Alles schon xMal gehört” Überwiegend, leider. Ich verstehe auch nicht, dass sich die Damen am Tisch die ganze Zeit so unmotiviert angelächelt haben. Dagegen war 3 nach 9 richtig gut. 3Sat war ab 22.25 Uhr Zeitverschwendung; die beiden Sendungen vorher allerdings sehenswert. Frau Meckel redete weiterhin von Burnout als Erkrankung. Blödsinn. Tabuthema hin oder her – aber nicht so. Schönen Abend.
“warum sich die…”
Also, mir hat’s ganz gut gefallen.
Um festzustellen, ob Burnout eine Krankheit ist, müsste man den Begriff “Krankheit” grundsätzlich definieren.
Laut dem medizinischen Wörterbuch “Pschyrembel” ist die Definition von Krankheit folgende: “Störung der Lebensvorgänge in Organen oder im gesamten Organismus mit der Folge von subjektiv empfundenen bzw. objektiv feststellbaren körperlichen, geistigen bzw. seelischen Veränderungen. …..Notwendigkeit einer Heilbehandlung ….Leistungsminderung…”
Interssant finde ich das englische Wort “Disease”, also “Unleicht”.
Im Gegenzug dazu die Definition laut WHO für Gesundheit: “Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens.”
Also?
Da der Mensch nicht nur aus Materie besteht, sondern auch aus Nichtstofflichem, wie Energie (für unsere materialistisch orientierte Kultur noch fremd, da physikalisch nicht messbar), handelt es sich für mein Verständnis beim “Ausgebranntsein” um verausgabte Lebenskraft, welche im gesunden Zustand stetig durch alle Ebenen des Menschen zirkuliert und das körperlich-geistige-seelische Zusammenspiel am Laufen hält, da alle Lebensvorgänge Energie benötigen. Hat jemand seine Lebenskraft inklusive der Reserven aufgebraucht, dann stehen den verschiedenen Lebensvorgängen nach und nach immer weniger Kraft zur Verfügung, bis das System den Menschen zwangsläufig zwingt, keine Energie mehr zu verbrauchen, um ein Überleben zu sichern.
So kann man das Ausgebranntsein (Fehlen notwendiger Energie) auch als Ursache -innerhalb einer größeren Ursache-Wirkungskette- für das Nicht-mehr-richtig-Funktionieren bestimmter körp., geistg., seelischer Vorgänge ansehen.
Da es aber so gut wie nie ein symptomfreies, geschweige denn ein angenehmes Ausgebranntsein gibt, kann man meines Erachtens hier durchaus von einer Krankheit sprechen.
Noisa
Wieder auf Krawall gebürstet?
;~))
Etymologisch (Lehre von der Herkunft der Wörter) ist die Grundbedeutung von “krank” = “schwach, gering, nichtig, kraftlos”.
Na, das passt doch, oder?
Dein Kommentar unter 0120.1.4 war differenzierter. Das Interview bei 3Sat kann auch anders gewertet werden. Mir behagte es nicht. Bei 3 nach 9 antwortete Frau Meckel ruhig, bescheiden; bei 3Sat fast wie bei einer mündlichen Prüfung in unbequemer Sitzhaltung und angespanntem Lächeln.
Jojo, die Show nach den beiden guten anderen Sendungen auf 3Sat war einfach schlecht: eine Selbstdarstellungsshow, überwiegend jedenfalls.
Ich habe das Interview auch gesehen. Fand Frau Meckel darin sehr sympathisch. Dachte allerdings, dass ich das, was Fr. M. sagte schon alles irgendwoher kannte. Sie hat genau über die Dinge berichtet, die auch in ihrem Buch “das Glück der Unerreichbarkeit” zu lesen sind – also nix neues :-) Der Burnout wurde ja nur nebensächlich behandelt. Die Moderatorin – der Name ist ist mir entfallen – fand ich allerdings etwas nervös und unvorbereitet …
@Noisa u.a., bei 3nach9 war durch die anderen Gäste (alles Künstler)und das Publikum eine persönliche, heimelige Grundatmosphäre, da war MM als betroffener Mensch zu Gast. Gestern, bei Nathalie Wappler (oder so ähnlich) handelte es sich um ein 1:1 Interview, in dem MM eine Stunde lang im Fokus war und sich somit eher als Expertin zeigte, eine Rolle, die ihr sicherlich in der Öffentlichkeit lieber ist. Ein gewisser Selbstdarstellungsdrang ist bei ihr sicherlich bei aller sonstigen Sympathie grundsätzlich deutlich spürbar, da gebe ich dir recht.
Beim Kulturzeitinterview, bei 3nach9 als auch bei der Sternstundensendung fiel mir (neben dem ständigen Wiederholen von Bekannten) am meisten auf, dass es ihr so sichtlich nicht gut geht. Das Lachen von früher ist weg.
Vielleicht täte Frau Meckel etwas weniger Selbstdarstellung gut. Die Antworten waren gestern überwiegend bekannt, wirkten wie einstudiert. Ok, das merkt die Masse der Zuschauer nicht. Von daher, Regina, war die Sendung ein Erfolg!!? Diese Form der Selbstdarstellung hat Frau Meckel doch nicht nötig…
Auch ich fand die Sendung auch zu sehr vorbereitet- es gab nicht einmal einen Moment,an dem man eine spontane Reaktion, eine spontane aus dem Nichts herausholende Antwort gehört hat. Sie Fragen wird sich lange genug gekannt haben, wird sicherlich die Fragen teilweise sehr gut eingeschränkt haben, daher kommt es einem immer vor, als würden alle Interviews gleich sein. Es macht leider keinen Spaß die Interviews zu sehen…das kontrollierte und unspontene macht keinen Sympathiepunkt! Ich habe nach einer halben Stunde leider ausschalten müssen, da ich dachte, den Rest kennen wir ja schon…
@Noisa,
Warum haben viele Menschen diese Selbstdarstellerei “nötig”? Warum sind sie ständig auf der Suche nach äußeren Erfolgen?
Geht es ihnen mehr um die Sache oder um sich selbst?
Ist ihnen das überhaupt selbst bewusst?
Mangelnde Selbstliebe?
Sucht nach Anerkennung von aussen, weil die von innen noch nicht ausreichend entwickelt ist? Kompensation von mangelndem Kontakt zu seinem Inneren?
Das Wesentliche des Lebens noch nicht genügend erkannt?
Das Gefühl, dass man sich das Recht zu existieren und glücklich zu sein erst verdienen muss?
Das Gefühl, dass man sich das Geliebtwerden erst verdienen muss, ganz viel dafür tun muss?
Letztendlich ein Weglaufen vor sich selbst?
Das Leben ist ja so nett und ruft uns alle früher oder später nach und nach zu sich und wir folgen diesem Ruf holpernd und stolpernd und fallend, ungern zunächst, fluchend und jammernd, bis wir am Schluss begriffen haben, dass das Leben es gut mit uns meinte, als es uns zu Fall brachte. Wenigstens ein Stückchen erstmal…..
Hm, da hast Du viele gute Fragen aufgeworfen; muss die erst noch wirken lassen. “Weglaufen vor sich selbst”, rastlos sein, nach äußerer Anerkennung suchen. Vor was läuft frau/man weg? Wo ist der Knacker, der Knoten? Gibt’s Erklärungen aus der Kindheit (Funktionieren müssen nach einem Schema?)? Ich denke, dass sich jedes (extremere) Verhalten irgendwie erklären lässt. Inwieweit kann das eigene Verhalten geändert werden, um ins Gleichgewicht zu kommen. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die sich von der Masse abheben, Enormes leisten, was beachtenswert ist. Individualität ist klasse. Aber wenn man an einen Punkt angelangt ist, wo die Anerkennung/Öffentlichkeit nicht mehr gut tut, sollte man runter fahren. Werd’ noch weiter drüber nachdenken; muss los, bin leider offline, später.
Nur ein Gedanke noch: Manchmal können banale Ansichten hilfreich sein. JETZT und ICH, was’n dat? Der Einzelne ist – sind wir doch mal ehrlich – ziemlich unbedeutend, meint nur, dass sich alles um einen dreht. Das muss wohl so sein (Selbsterhaltungstrieb). Die Ansichten des ‚Tibeters‘ in der 3Sat-Sendung vorher fand ich ganz interessant, der nämlich dem JETZT (so auch der Philosoph, a.A. christliche Kirche) Bedeutung beigemessen hat und das ICH infrage gestellt hat, indem er sagte, dass jeder in Beziehungsgeflechten lebt. Den Gedanken finde ich ganz interessant, denn damit weicht Rationales Menschlichem… Das könnte vielleicht auch heißen, dass es hilft, wenn an Beziehungsgeflechten gearbeitet wird, weg vom ICH. Sorry, alles etwas unausgegoren, schwierig, spannend, wünsche einen angenehmen Tag. :)
Mein Umts-Anschluß lässt mich ungeduldig sein. Den SF-Video Beitrag hab ich heute nicht sehen können. Manana… im Büro.
Doch die ähnlichen Videos, Edith Piaf, Anne Sophie Mutter. ;-)
@anja
herzlichen dank – nette app – könnte fast (aber nur fast) ein bisschen wie ne geheimsprache verwendet werden – unsichtbare tinte aus zitrone, das war früher mal … :-)))
… heute gibts emoticons, die der browser nicht aber das iphone schon lesbar machen können
“Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder”
A. de Saint Exupéry
Gefällt mir *, Mafalda!
Delete-
Google und China. Mehr Ideologie als Idealismus. Eine Machtprobe um die Wahrung einer Geschäftsidee. Wenn Google zugibt manipulierbar zu sein verstößt es gegen seine Grundvoraussetzung des allumfassenden Zugangs zu ebensolchen Informationen.
Das Gute an diesem Machtkampf: Zensur wird in China zu einem Thema weil mehr und mehr Internetnutzer erfahren, dass sie von Staats wegen künstlich dumm gehalten werden, wie in einem Tunnel. Die Emanzipation von der Matrix dürfte von vielen Chinesen als eine Erweckung erlebt werden, eine informationelle Neugeburt.
PS: Ist die Nixe in Binz wirklich empfehlenswert?
Sternchen würden als Antwort genügen.
Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen.
Jean de La Fontaine
- Nur auf diesen.
Danah Boyd zum Schutz der Privatheit aus einer Genderperspektive: http://www.danah.org/papers/talks/2010/SXSW2010.html
Michael Seemann hält ihr im FAZ Blog zurecht entgegen, dass im web 2.0 auch Nischen des Persönlichen konstruiert werden. Er fordert von der Post- Privacy- Gesellschaft die Fähigkeit, Identität gleichzeitig zu ignorieren und zu tolerieren. Er sieht in der Entwicklung des Netzes einen Wettlauf zwischen Kontrollverlust (über eigene Daten, Identitäten, Werke) und Emanzipation. Uns Nutzern des Netzes in einer entprivatisierten Gesellschaft legt er die Pflicht zur Utopie auf.
http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/03/24/identitaet-im-zeitalter-ihrer-technischen-ignorierbarkeit.aspx
Doch wir können, aber müssen nicht. Denn Emanzipation bedeutet auch eine Emanzipation von den Moden der Zeit.
Was folgt wohl auf die Post- Privacy- Gesellschaft?
Der Höhlenmensch?
Hallo Frau Meckel,
auf Ihre Webseite bin ich neugierug geworden , auch, ob Sie auf Facebook immer noch registriert und aktiv sind, nachdem ich mir Ihren “Brief an mein Leben” gekauft,jedoch noch nicht bis zum Ende gelesen habe.
Ich vermutete, dass Sie jetzt etwas kürzer treten und sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen, um Ihre innere Mitte zu finden. Aber offensichtlich ist es für Sie nicht so anstrengend, wie z.B. für mich als sog.
” Durchschnitts-Frau”( von 53 Jahren), den täglichen Anforderungen im Beruf sowie den privaten Verpflichtungen genüge zu tragen. Ich hätte gern eine Antwort darauf, wie das alles zu vereinbaren ist, um es auf mein Leben zu übertragen. für eine ehrliche Antwort wäre ich Ihnen dankbar, viele Grüße Angelika
finde die Diskussion hier immer noch spannend aber frage mich warum ihr, besonders Noisa das ganze so hinterfragt.
Warum ist Burn Out als Begriff so wichtig, das signifikante daran war für mich das man wirklich das Gefühl hat, das nichts mehr geht.Ich bin an dem Tag als nichts mehr ging morgens um 5 einfach umgekippt und ohnmächtig geworden und ich wußte nach dem zu mir kommen das grundlegend etwas mit mir nicht stimmt, auch noch wenn man paar Tage geschlafen hat oder geweint hat…alles tut weh, so als hätte man Blei in den Knochen, oder man hat Krämpfe, Rückenschmerzen oder Herzschmerzen…
Verstehe nicht die latente Kritik an dem Buch, hätte zwar nie gedacht das ich durch Miriam M. an die Zeit erinnert werde aber bin dankbar für das Buch…
An das Extremereignis Burnout (vorher die Erschöpfungserscheinungen, gesundheitlichen Beeinträchtigungen) knüpfen sich – unabhängig von der Schilderung in dem Buch von Frau Meckel – viele, eben philosophische Fragen an. Eine abstrakte Diskussion hierüber finde ich sehr interessant. Das Wort “Beziehungsgeflechte” fällt mir in dem Zusammenhang nun immer wieder ein… Naja, Monologe möchte ich nun auch nicht führen. ;)
http://www.slate.com/id/2165773/slideshow/2165806/fs/0//entry/2165829/
Zu Beziehungsgeflechten: lebenskunstphilosophie.de/Hauptframe/exk_in_die_philo.htm
“Das Eigentümliche ist: Hopper malt den Raum, und auch die Position des Menschen im Raum, nicht jedoch die Kultur des Raumes, nicht das dichte Beziehungsgeflecht der Menschen und Wesen und Dinge – denn diese Kultur gibt es nicht mehr in der Moderne, dieses Beziehungsgeflecht ist zerschnitten worden von der Zeit der Moderne, die unentwegt und gebieterisch die Loslösung von Vertrautem, die Befreiung von jeder Bindung fordert. So malt Hopper die Beziehungslosigkeit des Einzelnen zu allem, was ihn umgibt und was ohne Beziehung zu ihm nur noch in der Negation der Beziehung fassbar ist. Zuletzt ist in diesem leeren Raum das Selbst mit sich allein und löst sich in der Leere auf. 1963 entsteht “Sun in an Empty Room”…” (s. vorheriger Link)
Fortsetzung des Zitats: „…Worum es Hopper dabei geht? “Es geht mir um mich!” Eine Gestalt hatte in der Skizze noch den Raum belebt, aber Hopper übernahm sie nicht ins Bild. Das Selbst ist aus der Leere heraus neu zu bestimmen, und damit ist nicht die Suche nach einer Identität gemeint: “Ich weiss nicht, was meine Identität ist.” Raum ohne Selbst – der Raum ist das Selbst. Ihn wahrzunehmen und zu malen, dient der Selbsterkundung und letztlich der Selbstaneignung. Auf seltsam verlassene Weise produziert die Sonne in diesem Raum ein Spiel von Licht und Schatten, scharf konturiert wie bei einem Scherenschnitt. Das malerische Kunstwerk zielt jedoch auf jenes andere Werk, das aus der Arbeit des Selbst an sich hervorgeht, um sich selbst zum Kunstwerk zu machen: “Der Mensch ist das Werk.”
(…)
Conclusio nicht im Monolog. ;)
@Miranda…
ich versteh das auch nicht mehr.
@Nicole, ist Dir aufgefallen, dass im 3Sat-Interview die Frage an Frau Meckel bezogen auf ihren Blog und Rollenspiel (!) von ihr geflissentlich ignoriert wurde? :))
@Noisa…
Ne, aber du kannst mir das sicherlich erklären! Welche Taktik von MM steckt denn dahinter, he?
Nö, zu kompliziert. ;)
@Noisa, das dachte ich mir.
Warum hat mein Beitrag von gestern ein Sternchen bekommen obwohl ich und andere keine vergeben kann? Wasn hier los? Ich bin anderer Meinung als einige hier, ich würde gern wieder -spontan und einfach-Sternchen vergeben:-)
~
@Anja Du hast irgendwo im Text die Frage gestellt: „Gibt es eine gesunde Sucht?“
Die gibt es nicht. Es ist auch egal, ob es sich um eine stoffliche oder eine nichtstoffliche Abhängigkeit handelt (tut mir leid @Urs, auch Rotwein und Liebe können dazu gehören). Die Trennung liegt zwischen Genuss und Abhängigkeit.
Nur als Anmerkung: ich habe wohl versäumt, mein Augenzwinkern überhaupt, und dann dick unterstrichen, anzubringen. Das tut mir leid. Mea culpa. Aber jetzt weiss ich endlich den Unterschied,da ich allenfalls ahnte, da müsse noch was sein…
Ich hab das Augenzwinkern auch vergessen und hole es hiermit nach ;-)
Einfach so…..
Imperatives
Find an sacred place for your weareness.
Search for an atmosphere in which you can grow.
Discover that fragility is strength and that vulnerability creates closeness.
Built an inner strength,that will hold up the outer world.
Locate the center of your life and let its values
permeate your being.
Let go of all that you aren`t .
Embrace what you are.
View the world with care,love it with passion.
Grow like a weed, stand like a tree.
Be you…..
(ulrich schaffer)
„Seien Sie nie mit einer einzigen Meinung zufrieden.“
George Bernhard Shaw
Am 11.März hat Miriam Meckel ihr Buch als Blogeintrag online gestellt,und sicherlich nicht umsonst die Kommentarfunktion dazu geschlossen. Dass es positive wie negative Meinungen zu Ihrem Buch gibt, weiß sie sicherlich selbst und sagt sie auch in den verschiedenen Interviews. Dass hier nun aber schon 14 Tage ein anderes Posting dazu missbraucht wird, um über ihr Buch, ihre Beweggründe und ihre Genesung zu debattieren finde ich schon sehr respektlos. Nie sollte man vergessen, in welchen Blog wir hier schreiben, wer ihn betreibt und ob man der Betreiberin unbedingt alles und jegliche Meinung zu Ihrem persönlichen Werk um die Ohren schlagen, geschweige denn über ihr Leben und Arbeiten urteilen muß. Zum Schreiben des Buches, zur Veröffentlichung und zum Abfangen der Kritiken gehört viel Kraft, Arbeit und jede Menge Mut. Dafür gebühren ihr Respekt, Anerkennung und jede Menge Lob!
Also, wer sein Buch so in der Öffentlichkeit vermarktet muss damit rechnen, dass es Kritiken hagelt (negative wie auch positive). Wenn sie die Comment-Funktion auf der Buchvorstellungsseite schließt, dann lässt man sich eben woanders aus. Ob jetzt in ihrem eigenen Blog oder sonstwo, drumrum kommste da in keinem Fall. Ich finde es auch nicht schlimm, denn das Thema Burnout sollte man ernst nehmen und die Öffentlichkeit sollte darüber Bescheid wissen. Solange kein neuer Thread eröffnet wird, wird eben über ihr aktuelles Thema – das Buch – debattiert. :-)
Ich habe den Blogeintrag vom 11.März gar nicht mitbekommen. Sollen wir das Buch etwa zwar kaufen, aber dann darüber schweigen? Wo, wenn nicht hier darüber sprechen? Etwas delikat fühlt sich das für mich schon an, muss ich zugeben. Aber dass es uns, die wir hier teilweise schon seit langer Zeit teilnehmen (warum auch immer), bewegt und beschäftigt, ist doch klar.
Ich mag nicht auf ein neues Posting warten, so als bräuchte ich die Erlaubnis “von oben”, über ein bestimmtes Thema zu reflektieren und zu quatschen. So als bräuchte ich Vorgaben von aussen, um etwas zu haben, mit dem ich mich dann beschäftigen kann -ich bin schon seit einiger Zeit erwachsen.
Wer sich so stark nach aussen profiliert (für diesen Satzteil bekomme ich sicherlich ein paar Ohrfeigen), und damit meine ich jetzt gar nicht explizit dieses Buch, muss damit leben, dass man sich, auch hier, mit einem beschäftigt, und das auch kritisch oder ambivalent. Ist das hier ein Fanblog, in dem Madame nur gelobt werden darf?
Ich für meinen Teil habe mich schon bemüht, nicht zu persönlich, geschweige denn respektlos zu sein. Ich hoffe, es ist mir ausreichend gelungen. Es ist halt ein Thema, was mich generell, auch in größeren Zusammenhängen, interessiert. Dürfen wir nicht auch selbst Themen setzen, gerade, wenn es viele Blogteilnehmer beschäftigt?
Das Wort Missbrauch stört mich sehr in diesem Zusammenhang!
Ups, Antwort zum Beitrag 0145!
Hallo Dunja,
ich möchte dich an deinen Eintrag in dem Posting erinnern, an dem du auch etwas über das Buch geschrieben hast (14. März 2010, 23:01 Uhr, von Dunja Nipp).
Nicht, dass ich mit dir, was das betrifft, nicht dacor bin, aber MM lässt für diese Kommunikation keinen Raum. Aufgrund der Aktualität hat irgendein/e Bloger/in diesen Raum selbst geschaffen, über das Buch zu schreiben.
Aber wir haben unsere Sichtweisen ja nun auch schon alle gut mitgeteilt – der eine mehr, der andere weniger, und ich bin mal gespannt, was noch passiert, wenn nicht langsam ein neues Thema gepost wird… ;-(
Ich nenne das mal als “Über-den-Rand-hinaus-schreiben” – das hat hier JEDER gemacht und dass du mit dem erhobenen Finger aus der Menge aufschreist, verstehe ich nicht…bitte versteh mich nicht falsch, aber ich beziehe mich noch einmal auf dein Posting vom 14. März 2010, 23:01 Uhr.
Ich wünsch euch allen einen schönen und sonnigen Tag… ;-)
Ich warte gar nicht auf ein neues Posting, ich brauche keine Denk- oder Unterhaltungsanimateurin. Seit einiger Zeit schaue ich hier recht regelmäßig vorbei; was mich nicht interessiert, lese ich gar nicht und da schreibe ich auch gar nichts zu. Das mit dem “über den Rand schreiben” sehe ich von daher auch etwas anders: Das Buch ist doch noch keine 2 Wochen auf dem Markt! Leben wir denn in so einer schnelllebigen Zeit, dass wir es schon drei Tage nach Erscheinen ausgelesen haben und ausreichend darüber reflektiert haben müssen? Gut Ding will Weile haben! Das Posting vom 11. März von MM war sicherlich dazu gedacht, uns auf das Erscheinen des Buches aufmerksam zu machen. Einen Tag vor Erscheinen bereits eine Diskussion darüber zu eröffnen, wäre etwas absurd gewesen. Ob dies alles bedeuten soll, dass MM eine Diskussion über diese Thematik nicht wünscht, wäre reine Spekulation.
@Noisa: Du must aber auch nicht allzu misstrauisch sein und hinter allem eine Taktik oder soetwas vermuten …..
@Nicole: Nicht so schnell abhauen, das Leben ist nicht immer harmonisch. Wäre schade, finde ich ….
„hinter allem“ sicher nicht. Aber einiges ist schon extrem merkwürdig. Gut, die Erklärung kann frau/man sich nun zurechtbasteln. Bei mir bleibt ein Gefühl des Unwohlseins – bei allem Respekt für die oftmals hervorragenden inhaltlichen Beiträge der Verfasser.
Und jetzt machen wir alle mal unsere “Meditation der vier Himmelsrichtungen”:-)))
@Allen eine schönen Frühlingstag!
Tja, Ramona, da warst du wohl etwas zu leise? Sonnige Grüße zurück an dich :-)
Ja vielleicht, oder ich war einfach zu früh dran:-) Nein, war ein Test, ob alle MM’s Buch bis zum Schluss gelesen haben:-))
Hallo Zusammen,
ich verfolge den Blog hier regelmäßig. Finde ihn und eure Kommentare sehr intressant, manches mal auch zum Schmunzeln. Vielleicht habt ihr Lust zum Thema Buch bei mir weiter zu schreiben. Mich persönlich hat es tief beeindruckt.
Was die Interviews betrifft: ich glaube nicht, dass Frau Meckel es nötig hat, sich irgendwie selbst darzustellen. Der Verlag wird sicher gewünscht haben, dass sie ein paar Interviews bezüglich des Buches macht. Das hat sie getan. Wenn ich so etwas persönliches veröffentlicht hätte, hätte ich mich auch erst mal aus dem Staub gemacht. Bis sie wieder zurück ist, hat sich der Rummel dann auch gelegt.
Also falls ihr Lust habt bei mir ein wenig zu diskutieren – ich würde mich freuen… ;-)
Ich möchte mich nun aus diesem Blog verabschieden und in der realen Welt mehr tun.
Ich hoffe, dass die dicke Luft, die manche Blogger hier betreiben weniger wird und es mehr ein Miteinander als ein Gegeneinander gibt.
Ich habe mich manchmal auch zu sehr hinreißen lassen, auf Sticheleien best. Bloggerinnen einzugehen und hätte mir manchmal gewünscht, es ignorieren zu können – es macht mir leider keinen Spaß mehr und ich denke es ist auch gut so.
Ich wünsche allen weiterhin viel Spaß und Kraft!
“Love and kindness are the very basis of society. If we lose these feelings, society will face tremendous difficulties.” Dalai Lama
Komisch, dass man – jedenfalls ist es bei mir so – bei den Leuten, die das Blog verlassen immer denken muss, es sei die Betreiberin selbst, spielt ein bisschen… Ein merkwürdiges Verhalten. Ich bezweifle auch, ob es frau selbst gut tut. Kleiner Tipp: Skurrile Blogspielchen einfach lassen.
Der Spruch vom Dalai Lama ist aber klasse.
Soetwas meine ich z.B. auch, Noisa. Die Verknüpfungen, die Du in Deinem Kopf anstellst, muten des öfteren etwas skuril an. Ein wenig unheimlich ist das….und es schafft schnell böses Blut.
Bei aller sonstigen Liebe und allem sonstigen Respekt!
Lassen wir es. ;) Es wäre müßig, auf Näheres einzugehen…
Das ist wirklich eine böse Unterstellung, Noisa!
Du hattest dich doch auch hier schon verabschiedet und bist wiedergekommen…
Das ist nicht nur eine böse Unterstellung, es ist total absurd!! Du magst doch so gerne Diagnosen, Noisa: In der Psychopathologie gilt ein derartiges chronisches Misstrauen als Symptom für diverse Störungen….mit Nummern….
Ich weiß, ich bin jetzt böse, aber lass diesen unglaublichen Quatsch doch bitte endlich ein für alle mal sein! Irgendwann muss doch auch mal gut sein, Mensch!
Wirklich gut der Spruch vom Dalai Lama. *sternchen*
Wie schon geschrieben: Mehr Ehrlichkeit in der virtuellen Kommunikation wünsche ich mir.
Schau’ mal in den Spiegel, Kleines!
Sowohl, was den Spruch vom Dalai Lama, als auch, was die virtuelle Ehrlichkeit betrifft.
Man kann nicht immer von sich auf andere schließen, da scheint mir nämlich die Ursache des Problems zu liegen.
S. 0147.1.3. ;)
Siehe 0147.1.3. ;)
Ein nettes, entspanntes WE! Komm mal runter.