MM_Wiener
27. Februar 2012, 12:44 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Mehr als Symbolik

Es ist knapp 35 Jahre her, dass die U.S.-amerikanische Soziologin Gaye Tuchman die „symbolische Annihilation“ von Frauen in den Medien analysierte und kritisiert. Ob man „Annihilation“ nun als „Nichtigkeitserklärung“ oder gar „Vernichtung“ übersetzt, ist nur mehr ein gradueller Unterschied. Der wahre Unterschied ist ein existenzieller: Frauen spielen in den Medien – auch 35 Jahre später – rein formal noch immer nicht die Rolle, die ihnen eigentlich zukommt. Sie sind vertreten, stark vertreten sogar, ... weiterlesen...

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6. Februar 2012, 12:23 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Bruttolärmprodukt

Wer die Bourbon Street in New Orleans betritt, wird gleich zweifach überwältigt. Zum einen dadurch, dass es dort fast immer so riecht, als habe die Welt sich in den eigenen Schoss übergeben und nachher vergessen, sauber zu machen. Viel überwältigende aber ist die akustische Schlacht, die dort jeden Abend ab etwa 19 Uhr um die Besucher geschlagen wird. Töne werden zu Waffen, Musik wird zu Lärm, betäubend für Ohren und ... weiterlesen...

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2. Februar 2012, 16:03 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Meinungsfreiheit als Zumutung?

Foto Freiheit ist eine Zumutung. Sie ist kompliziert und keineswegs selbstverständlich, und sie bleibt auch nicht von selbst, wenn einst erreicht. Das gilt für das digitale ebenso wie das analoge Leben. Und ganz besonders für die Meinungsfreiheit. Von der ist auch gedeckt, dass sich Politiker mit von Kenntnis weitgehend ungetrübten Ansichten in martialischer Sprache über mediale Schlachtordnungen äußern und darüber, wie das Netz die bürgerliche Gesellschaft bedrohe. Auch das muss gesagt werden ... weiterlesen...

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