MM_Einstein
29. Mai 2015, 9:54 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Beweislastumkehr

WiWo_Titel_23_15_Zinsen_WEB Im Internet herrscht die Schuldvermutung, wie das Beispiel der Schweizer Steuerdaten zeigt. Das zerstört Vertrauen. Der mittelalterliche Pranger kam abschreckend daher. Der Schuldige wurde mit Halseisen an einen Schandpfahl gekettet oder im KĂ€fig auf dem Marktplatz ausgestellt. FĂŒr den modernen Pranger reichen ein paar amtliche Nullen und Einsen. Er ist digital und wirkt ĂŒber die öffentliche Zurschaustellung im Internet. Seit 2010 veröffentlichen die Schweizer Steuerbehörden Namen, Geburtsdaten und letztbekannte Anschrift derjenigen im Netz, ... weiterlesen...

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24. Mai 2015, 11:45 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Die zweite Odyssee

WiWo_Titel_EU_22_15_FIN6 Europa ist in der Krise und verdient doch unser Vertrauen. Sein Mehrwert liegt jenseits des Euro. Reißen wir uns mal zusammen. Wenn ein Mensch weiß, dass er in 14 Tagen gehĂ€ngt wird, kann er sich wunderbar konzentrieren. Ein wahrer Satz des englischen Schriftstellers Samuel Johnson, der in Großbritannien derzeit neuen Widerhall findet. Das anberaumte Referendum ĂŒber die britische EU-Mitgliedschaft hĂ€ngt wie ein Fallbeil ĂŒber der Zukunft des Landes. Die ersten Banken prĂŒfen die ... weiterlesen...

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17. Mai 2015, 22:23 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Nummer sicher

WiWo_Titel_21_15_DeutscheBank_Web FĂŒhrungskrĂ€fte sind zu oft Verwalter statt Unternehmer. Um zu fĂŒhren, bedarf es des Muts zu Haltung, Risiko und Verantwortung. Die Luft ist nicht dĂŒnn an der Spitze von Unternehmen. Sie ist auch nicht dick. Sie ist einfach da zum Atmen. Das aber muss jeder selbst ĂŒbernehmen. Es liegt nicht an dĂŒnner oder dicker Luft, wenn es FĂŒhrungskrĂ€ften schwindelig wird. Es liegt meist an ihnen selbst, daran, dass sie das Wort in ihrer Statusbezeichnung ... weiterlesen...

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10. Mai 2015, 13:31 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Neulandverrat

WiWo_Titel_20_15_Auto_FINAL3 Die EU-Kommission will Wachstum fĂŒr Europa im digitalen Binnenmarkt. Das nötige Vertrauen zerstört nun der BND-Skandal. Das wurde auch Zeit. Seit dem 1. Januar 1993 gibt es den EuropĂ€ischen Binnenmarkt. Etwa zehn Jahre spĂ€ter datieren wir den Beginn der digitalen Revolution. Und wo findet die statt? Auf großen MĂ€rkten in den USA, in Asien und in jedem einzelnen der 28 Mitgliedstaaten der EuropĂ€ischen Union, aber bitte möglichst unabgestimmt. Gemeinsame Strategie, einheitliche Regeln? Fehlanzeige. Seit ... weiterlesen...

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3. Mai 2015, 21:07 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Chance vertan

WiWo_Titel_19_15_CFOs_PDF_FIN2 Deutschland braucht starke Banken. Die Deutsche Bank zeigt: Skandale, Marktlage und Regulierung verhindern den Wandel. Erwartet war Heilung, heraus kam Erste Hilfe. Monatelang hat die Deutsche Bank an einer neuen Strategie gearbeitet, gedacht als Befreiungsschlag nach Jahren, geprĂ€gt durch Finanzkrise, Steuerbetrugsskandal in den USA, Libormanipulation und mutmaßlichen Prozessbetrug. Nun werden das Investmentbanking und das Filialnetz geschrumpft, und das Kind Postbank wird mit dem Bad ausgeschĂŒttet. Die deutsche Wirtschaft braucht eine radikal neu aufgestellte Deutsche ... weiterlesen...

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