MM_Lorenz
27. November 2015, 8:15 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Teuflische Stagnation

WiWo_Titel_49_15_Energie_WEB Wenn die EZB es schon nicht lassen kann, die Märkte mit mehr Geld zu fluten, sollte dieses Geld wenigstens Wachstum finanzieren. Zwei unterschiedliche Weihnachtsgeschenke bescheren die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks wohl im Dezember. In den USA stehen die Zeichen nun auf Zinserhöhung. Fed-Chefin Janet Yellen, im September noch zögerlich, den Schritt zur Anhebung des Leitzinses zu gehen, scheint entschlossen, ihn im Dezember nachzuholen. Dies bedeutet keineswegs, dass die Phase der Geldflutung ... weiterlesen...

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20. November 2015, 10:20 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Verbale Abrüstung

WiWo_Titel_48_15_Sicherheit_FIN2_WEB Weltkrieg? Die Staatengemeinschaft muss mit voller Kraft auf den wirtschaftlichen Wiederaufbau der arabischen Region setzen. Nein, das ist nicht der dritte Weltkrieg, wie deutsche Tageszeitungen in diesen Tagen titelten. In Paris geschah ein grausamer Akt des Terrors. Es war nicht der erste, und es wird leider auch sicher nicht der letzte sein. Aber das macht noch keinen Krieg, wie ihn auch der französische Präsident sogleich ausrief. Schon gar keinen Weltkrieg. Als historisch gebildeter Mensch ... weiterlesen...

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13. November 2015, 19:17 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Schall und Wahn

WiWo_Titel_47_15_VW_WEB Die Debatte um die Flüchtlinge radikalisiert sich. Dringend notwendig sind detaillierte wirtschaftspolitische Antworten. Zuschriften enden in diesen Tagen gerne mit „meine Verachtung“. Das ist kein Schreibfehler, es ist so gemeint wie geschrieben. Zuvor steht, man möge nachts durch eine dunkle Straße laufen, wo man dann hoffentlich erwartet werde. Oder noch viel einfacher: Ich setze dich vor einen Spiegel, halte dir eine Pistole an den Kopf, und du kannst deinem Hirn beim Explodieren ... weiterlesen...

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6. November 2015, 15:40 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Mehr Luft

WiWo_Titel_46_15_WenigerDeutsch_WEB Deutschland begegnet der Flüchtlingskrise bürokratisch. Wir könnten vom Stand der Bewahrer in eine Dekade der Dynamik wechseln. Der Luftraum zwischen Atemstillstand und Hyperventilation ist klein geworden. Angesichts der Flüchtlingskrise herrscht derzeit Entrüstung oder Lähmung, so hat es den Eindruck, im Volk und bei denen, die regieren sollen. Das ist nicht gut. Gefragt wären ein ruhiger Atem, tiefes Luftholen, Ärmelhochkrempeln, um die Dinge anzupacken, die gelöst werden müssen. Auch einen langen Atem werden ... weiterlesen...

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