MM_Nietzsche
18. April 2013, 18:14 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Ein trojanisches Sechseläuten

DSC03357 Hochgeachtete Herr Zouftmeischter, hochgeachteti Herre Alt-Zouftmeischter, sehr verehrti Ehregäscht, liebwerti Witiker-Zoifter, Zouftawärter, Jungzöifter und Gescht. Ich bedanke mich für d’Iladig zum hüttige Sächselüüte. Es ist eine Aufgabe hier zu sprechen, allemal an diesem Anlass, erst recht als Zunftunbewanderte, als Immigrantin in unbekannte Traditionsgefilde, als Deutsche und – noch schlimmer – als Frau! MM_Sechseläuten_NZZ_15043013Tweet Wie geht man am besten vor? Nun, ... weiterlesen...

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8. März 2013, 8:47 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Wie sie leuchtet

Bild: www.spiritualriver.com Heute Morgen war nicht viel Zeit. Ich habe dich nur kurz gehalten, nur ein paar Mal sanft über deine Kopfzeile gestrichen, bevor ich los musste. Aber du bist seit dem Moment in Gedanken bei mir. Buchstaben, Bilder und Gedanken wirbeln durch meinen Kopf. Es bleibt immer etwas, wenn ich dich anschaue, und das nehme ich dann mit auf meinem Weg durch den Tag. Du hast dich verändert, weißt du das? Aber ... weiterlesen...

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3. März 2013, 20:11 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Für Transparenz statt Generalverdacht

Willkommen zurück in der Vergangenheit der ideologischen Konfrontation von Wissenschaft und Wirtschaft: Während meines Studiums an der Universität habe ich gelernt, dass sogenannte Drittmittelforschung böse ist, und dass diejenigen, die sich vorstellen können, in der Wirtschaft zu arbeiten, eigentlich schon Ausgeschlossene aus dem wahrhaftigen ideologischen Interpretationsraum sind. In den Jahren nach meinem Studium habe ich dazu und durchaus auch umgelernt. Deshalb finde ich es schade, dass der in dieser Woche veröffentlichte "Appell ... weiterlesen...

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26. Dezember 2012, 12:17 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Das Meer der Seelenruhe

Ein Lichtfleck, gross und elipsenförmig, breitet sich vor mir aus. Der Morgenengel muss bereits da gewesen sein. Er kam, viel zu früh, als ich kurz das Zimmer verlassen hatte, um über den Flur zu streifen und um Ecken zu schauen, ob der Schlaf sich dort versteckt haben könnte. Und er hatte es eilig, wissend dass ich alsbald unverrichteter Dinge zurück sein würde. Da ist er über den langhaarigen Teppich gestolpert, und ... weiterlesen...

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13. Dezember 2012, 13:03 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Der digitale Achill

„Artistoteles wurde geboren, arbeitete und starb.“ Diesen Satz soll Martin Heidegger in einer seiner Vorlesungen gesagt haben. Damit beklagte Heidegger nicht die frühen Ausprägungen menschheitsgeschichtlicher Überlastungskonstanz, sondern wollte auf das für ihn Wichtige hinaus. „Wenden wir uns also seinem Denken zu“, so lautet die folgende Aufforderung. Nicht der CV des Aristoteles zählt, nicht die feinziselierten Erfolge und Lebensstationen machen ihn heute noch zum Orientierungspunkt für viele Menschen. Sein Denken ist es. ... weiterlesen...

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