MM_Curie
13. Dezember 2012, 13:03 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Der digitale Achill

„Artistoteles wurde geboren, arbeitete und starb.“ Diesen Satz soll Martin Heidegger in einer seiner Vorlesungen gesagt haben. Damit beklagte Heidegger nicht die frühen Ausprägungen menschheitsgeschichtlicher Überlastungskonstanz, sondern wollte auf das für ihn Wichtige hinaus. „Wenden wir uns also seinem Denken zu“, so lautet die folgende Aufforderung. Nicht der CV des Aristoteles zählt, nicht die feinziselierten Erfolge und Lebensstationen machen ihn heute noch zum Orientierungspunkt für viele Menschen. Sein Denken ist es. ... weiterlesen...

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21. November 2012, 1:10 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Männlich, ledig, Geek – wo ist die Vielfalt der Netzmacher?

Eins ist mal klar: in der IT-Branche gibt es vorm Damenklo keine Schlange. Das mag für die wenigen Vorzeigefrauen der Branche praktisch sein. Aber der Weg zum Klo bleibt auch der einzige Durchmarsch, der Frauen in der Netzwelt gegönnt ist. Es gibt sie, die wenigen, die es an die Spitze geschafft haben. Sheryl Sandberg gehört dazu, die Facebook seit 2008 gehörig umgekrempelt und den Börsengang möglich gemacht hat. Marissa Mayer hat ... weiterlesen...

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12. November 2012, 22:58 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

No default – die Grenzen der Freiheit im Internet

„There is someone in my head but not me“ (Pink Floyd) Sie steht immer offen, die Pforte der Suchmaschine Google. Sie führt uns vermeintlich direkt ins Reich der grenzenlosen Information. Vermeintlich. Tatsächlich gibt es viele Grenzen und Schranken und auch viel Unauffindbares, wenn wir der Google-Pforte ins Netz gehen. Von alledem sehen und wissen wir fast nichts. Der Google Weg ins Netz ist ein Gang durch unsichtbare Schlagbäume, die man nur sehr kenntnis- ... weiterlesen...

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24. September 2012, 13:44 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Glücksbilanzdefizit

Wir müssen diese Geschichte zwei Mal beginnen lassen. Einmal liegt in ihr der Zauber eines warmen Tages, lichtdurchflutet in der frühen Morgenstunde, in der das Auto auf der I-10 Richtung Osten fährt. Die rauen Berge erheben sich in der Ferne und doch im Zentrum des Blickfelds über dem schnurgeraden Asphalt in einem Rotbraun vor hellblauem Himmel. Und eine Armee an Kakteen bildet menschliche Silhouetten, die Ableger auf beiden Seiten wie Arme ... weiterlesen...

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9. Juli 2012, 8:01 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

5 Thesen zur Zukunft des Journalismus

Wie wird der Journalismus der Zukunft aussehen? Ähnlich und anders zugleich! Während die journalistischen Kernkompetenzen, Recherche und gutes Erzählen, nicht an Bedeutung verlieren, bringt das Internet doch einige journalistische "Wahrheiten" zum Einsturz: der Anspruch, Welterklärer für die Gesellschaft zu sein erodiert im Zusammenspiel mit zahlreichen anderen Informations- und Meinungsquellen im Netz, alle journalistische Arbeit ist permanenter Wandel (permanent beta), und die wichtigste Frage lautet: Wie lange brauchen wir noch Menschen, um Journalismus zu machen, und ab wann können die Algorithmen ... weiterlesen...

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