MM_Naisbitt02
21. Oktober 2008, 10:48 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Das Universalmedium

Bild: www.photocase.comWann immer wir einer medienpolitischen Diskussion lauschen, kommt irgendwann die Frage: Wie bringen wir die alten und neuen Medien zusammen? Schon sie offenbart ein Grundmissverständnis. Es gibt keine alten und neuen Medien, zwischen denen die Medienevolution einen Graben offen gelassen hätte. Es gibt nur einen Prozess der Medienkonvergenz, der zwar traditionelle Funktionen von Medien bestehen lässt, aber ansonsten die größte Integrationskraft hervorbringt, die wir im Mediensystem bislang erlebt haben.Die neue ... weiterlesen...

17. Oktober 2008, 22:32 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Lest Hebammenlehrbücher!

Ab heute Abend wissen wir, warum es auf der Buchmesse so voll ist und die Tische überquillen: zu viele Lehrbücher für Hebammen! Man will es gar nicht glauben, dass der Bedarf so groß ist. Aber wenn Marcel Reich-Ranicki das sagt, wissen wir: Es stimmt. Ein Literaturpapst weiß, wovon er spricht. Der Mann hasst die Buchmesse und geht deshalb nicht hin. Irgendjemand muss ihm zugetragen haben, wie es sich mit der Hebammen-Lehrbuchschwemme verhält.Ganz sicher ist ... weiterlesen...

15. Oktober 2008, 7:07 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Staatsschauspiel

Vielleicht ist das der wahrhaft subversive Ansatz einer derzeit tief greifenden Systemveränderung: die Dekonstruktion des Politischen durch ihre vollständige Rückführung auf die Inszenierung.Ein ehemaliger Tatortkommissar soll Bundespräsident werden. Peter Sodann ist Ostdeutscher. Das qualifiziert ihn nach Ansicht der Linkspartei für das höchste Amt im deutschen Staate. Und es disqualifiziert alle Vermutungen, die wir bislang hinsichtlich der mit diesem Amt verbundenen Erwartungen und Bedeutungen hatten. Solange jemand einigermaßen angst- und fehlerfrei öffentlich einen Text vortragen ... weiterlesen...

12. Oktober 2008, 22:35 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Mehr Bewegungsfreiheit!

Er hatte kein rotes Bändchen am Arm, da bin ich ganz sicher. Und er war der einzige. Jeder der Teilnehmer an der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises hatte ein rotes Bändchen. Es strahlte als verbindendes Element durch die Veranstaltung. Nicht bei ihm. Man hätte es genau sehen können, wenn er den Arm ausgestreckt hätte, um seinen Ehrenpreis entgegen zu nehmen. Hat er aber nicht. Marcel Reich-Ranicki wollte den Preis nicht.Dieses rote Bändchen ... weiterlesen...

9. Oktober 2008, 13:13 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Snail Mail

Heute habe ich eine Email des wunderbaren Mâitre meines kleinen Urlaubshotels auf Sardinien bekommen: „We received today a parcel" schreibt er mir. Ohne das Päckchen gesehen zu haben, weiß ich, worum es sich handelt: Unterlagen für eine Jury, in der ich Mitglied bin, und die Anfang August von Deutschland aus per Post nach Sardinien geschickt wurden, damit ich sie mir im Urlaub in Ruhe ansehen kann.Daraus wurde nichts. Das Päckchen kam ... weiterlesen...

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