MM_Toynbee
19. März 2007, 19:13 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Versammelte Stille

Seit Tagen liege ich faul am Strand. Ich liebe es zu lesen oder einfach aufs Meer zu schauen. Und ich genieße es, manchmal über Stunden nicht sprechen zu müssen. Manchmal frage ich mich dann, was wir mit all den Worten eigentlich machen, die in die Welt gesetzt werden, wer all dies Gesprochene eigentlich hören, replizieren, verarbeiten oder wissen will. Nicht dass wir uns falsch verstehen. Sprechen ist etwas Wunderbares. Dann, wenn es etwas zu sagen gibt. Oder auch wenn es gar ... weiterlesen...

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2. März 2007, 20:11 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Overload

Ich dachte, ich sollte mal ein paar Tage dazu beitragen, dass nicht noch mehr Informationen im Web herumschwirren (und habe mir dabei von freundlichen Grippeviren helfen lassen). Längst ist das, was wir an Informationen zur Verfügung haben, nicht mehr zu bewältigen. Eine Forschergruppe der "School of Information Management and Systems" an der Universität Berkley hat einmal versucht, die Menge an weltweit verfügbaren Informationen zu ermitteln. Danach wurden im Jahr der Erhebung (2002) allein über die elektronischen Übertragungskanäle (Telefon, Radio, TV und ... weiterlesen...

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28. Januar 2007, 19:38 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Bitte nicht unterbrechen!

Es gibt Menschen, die schalten das Autoradio aus, bevor sie einparken. Es gibt auch Menschen, die telefonieren bei der Arbeit lieber auf dem Klo, in der Teeküche oder Abstellkammer als im Großraumbüro. Und es gibt schließlich Menschen, die reißen zwischen Papierfluten, Erinnerungsnotizen und Emailbenachrichtigungstönen den Hörer von der Gabel und brüllen "JETZT NICHT!" in die Muschel. Wir können diese Verhaltensweisen als typische Schutz- und Abwehrreaktionen gegen die ständig steigende Anforderung des Multitasking betrachten. Das wollen wir irgendwie alle können. Und vor allem ... weiterlesen...

14. Januar 2007, 22:39 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Truly digitally yours

Ich glaube, es wird Zeit, dass ich einen wesentlichen Teil meines Lebens ins Second Life verlagere. Warum soll man sich ständig mit der Wirklichkeit herumschlagen, wenn es das zweite Leben gibt - das Second Life als Fluchtpunkt einer entnervenden Gegenwart im First Life? Wäre da nicht eine interessante Feststellung: Längst schmuggeln sich Schritt für Schritt Dinge aus dem ersten Leben ins zweite. 2,3 Millionen User machen aus der virtuellen Zweitwelt eine florierende Marktwirtschaft mit einem Umsatz von umgerechnet 360 Millionen US$ ... weiterlesen...

24. Dezember 2006, 11:01 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Feliz Navidad

In der Stratosphäre, Links vom Eingang, führt ein Gang (Wenn er nicht verschüttet wäre) Sieben Kilometer lang Bis ins Ungefähre.   Dort erkennt man weit und breit Nichts. Denn dort herrscht Dunkelheit. Wenn man da die Augen schließt Und sich langsam selbst erschießt, Dann erinnert man sich gern An den deutschen Abendstern.   Das Leben in den Doppelwelten Wird uns noch die Erkenntnis bringen, Dass alles unter Himmelszelten Anders ist und nicht zu zwingen. Das mag uns gelten.   Licht ist Licht und Stern ist Stern? Das hätten wir dann also gern. Vielmehr ist Leben, Fühlen, Sterben, manchmal vergebens. Das ist die ... weiterlesen...

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