MM_Marx
4. April 2007, 6:16 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Was uns Gesichter sagen …

Wir machen an der Uni St. Gallen derzeit ein Forschungsprojekt zu Gesichterwahrnehmung und Persönlichkeitsbewertung. Die Wahrnehmung eines Menschen erfolgt bekanntlich zunächst über das Gesicht. Eine Studie des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement sowie des Zentrums für Business Metrics möchte den Wahrnehmungsprozessen auf den Grund gehen, die beim Betrachten von Gesichtern erfolgen und letztlich unsere Bewertung von Person und Persönlichkeit beeinflussen. Für diese Studie haben wir ein Set an "Standardgesichtern" entwickelt, das anhand einfacher Skalen bewertet werden soll. Selbstverständlich werden alle Angaben anonym ausgewertet. ... weiterlesen...

30. März 2007, 15:45 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Fast forward

Wir sind Neo-Nomaden, allesamt mobile Subjekte. Nie waren die Menschen der industrialisierten Welt so beweglich wie heute. Allein in Deutschland gibt es 360.000 Wochenendpendler, ein Zuwachs von zwölf Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Wochenendpendler leben zumeist in Partnerschaften, die wir als LAT-Paare bezeichnen ("Living Apart Together"). Sie brechen montags Richtung Büro auf, um Ende der Woche zurückzukehren. Dazwischen liegt die "Montagezeit", in der die Beziehung allein über Kommunikationstechnlogien gelebt und gepflegt werden kann: Emails, sms, Skype und Telefonate verbinden die ... weiterlesen...

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19. März 2007, 19:13 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Versammelte Stille

Seit Tagen liege ich faul am Strand. Ich liebe es zu lesen oder einfach aufs Meer zu schauen. Und ich genieße es, manchmal über Stunden nicht sprechen zu müssen. Manchmal frage ich mich dann, was wir mit all den Worten eigentlich machen, die in die Welt gesetzt werden, wer all dies Gesprochene eigentlich hören, replizieren, verarbeiten oder wissen will. Nicht dass wir uns falsch verstehen. Sprechen ist etwas Wunderbares. Dann, wenn es etwas zu sagen gibt. Oder auch wenn es gar ... weiterlesen...

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2. März 2007, 20:11 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Overload

Ich dachte, ich sollte mal ein paar Tage dazu beitragen, dass nicht noch mehr Informationen im Web herumschwirren (und habe mir dabei von freundlichen Grippeviren helfen lassen). Längst ist das, was wir an Informationen zur Verfügung haben, nicht mehr zu bewältigen. Eine Forschergruppe der "School of Information Management and Systems" an der Universität Berkley hat einmal versucht, die Menge an weltweit verfügbaren Informationen zu ermitteln. Danach wurden im Jahr der Erhebung (2002) allein über die elektronischen Übertragungskanäle (Telefon, Radio, TV und ... weiterlesen...

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28. Januar 2007, 19:38 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Bitte nicht unterbrechen!

Es gibt Menschen, die schalten das Autoradio aus, bevor sie einparken. Es gibt auch Menschen, die telefonieren bei der Arbeit lieber auf dem Klo, in der Teeküche oder Abstellkammer als im Großraumbüro. Und es gibt schließlich Menschen, die reißen zwischen Papierfluten, Erinnerungsnotizen und Emailbenachrichtigungstönen den Hörer von der Gabel und brüllen "JETZT NICHT!" in die Muschel. Wir können diese Verhaltensweisen als typische Schutz- und Abwehrreaktionen gegen die ständig steigende Anforderung des Multitasking betrachten. Das wollen wir irgendwie alle können. Und vor allem ... weiterlesen...

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