MM_Adams
12. Dezember 2008, 9:57 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (12)

MitteWas die heutige Parteienlandschaft der Bundesrepublik Deutschland kennzeichnet, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem CDU-Parteitag in Hannover 2007 auf den Punkt gebracht: „Hier in der Mitte sind wir“. Den Nachsatz „und nur wir“ können wir getrost vernachlässigen. Er hätte auch aus dem Munde Kurt Becks, Frank-Walter Steinmeiers, Claudia Roths oder Guido Westerwelles stammen können. Heute ist die Mitte alles und alle sind da, wo die Mitte ist.Heißt es von einem Menschen, ... weiterlesen...

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11. Dezember 2008, 11:32 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (11)

 GlückEs gehört zu den Worten, die verschwinden, in sich selbst zusammen oder einfach auseinander fallen, wenn man sie immer wieder vor sich hin sagt: Glück ... Dieses harte ck am Schluss, typisch für die deutsche Sprache und untypisch für ein Wort, das ein weiches Gefühl umschreibt: das Gefühl menschlicher Erfüllung in all ihren verschiedenen Formen.Woraus entsteht Glück? Wir wissen es nicht genau. Aber wir wissen, dass Glück ein paradoxes Phänomen ist. ... weiterlesen...

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10. Dezember 2008, 11:04 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (10)

MenschenrechteZeitläufte können ein Spiegel sein und alte Fragen neu formulieren. Am "Tag der Menschenrechte" erinnern wir uns an die vor 60 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedete Allgemeine Menschenrechtserklärung, die in ihren Forderungen bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. Vielleicht hat sie vielmehr neue, eine andere Aktualität gewonnen.Die UN-Erklärung war auch Grundlage zweier 1966 verabschiedeter internationaler Konventionen, die für die Einteilung der Menschenrechte in "Freiheitsrechte" (Internationaler Pakt über bürgerliche und ... weiterlesen...

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9. Dezember 2008, 11:21 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (9)

ParadiesWenn das Paradies verloren geht, hat das Nachrichtenwert. Wie schön eine so schreckliche Nachricht sich lesen kann, beweist John Miltons Werk "Paradise Lost". Er erzählt die Geschichte des Sündenfalls in einer speziellen Versform. Die wird heute offenbar für so kompliziert und unlesbar gehalten, dass nun zum 400. Geburtstag des Autors eine Übersetzung erschienen ist, nein, nicht in eine andere Sprache, sondern vom Englischen ins Englische, vom Blankvers in Prosa.Auch diesen Rauswurf ... weiterlesen...

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8. Dezember 2008, 13:41 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (8)

LesenEs gibt keinen schöneren Moment als einen Sonntag Nachmittag auf dem Sofa mit Tee und einer Zeitung oder einem Buch. Zwischen beiden besteht ein kleiner, aber feiner Unterschied: Die Zeitung ist immer an die Aktualität, den Tag und sein Geschehen angebunden. Beim Buch ist das anders. Es darf aus der Zeit fallen und man selbst als Leser gleich mit. Dieses aus der Zeit fallen macht das Lesen so schön. Sich von ... weiterlesen...

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