MM_Ringelnatz
15. Dezember 2008, 10:38 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (15)

Nebenwirkungen"Die Welt ist ein Gefängnis, in dem Einzelhaft vorzuziehen ist", schrieb einst Karl Kraus. Ich fürchte, diese Erkenntnis ist ihm irgendwann in der Vorweihnachtszeit gekommen und wurde aus Fremd- und Selbstbeobachtung gespeist.In diesen Tagen fallen uns Menschen seltsame Dinge ein. Zum Beispiel zusammengerottet im Schneetreiben und Regen vor einer Holzbude zu stehen und sich mit süßer heißer Flüssigkeit zuzuschütten, die irgendwann mal ein Speed Date mit einer Flasche Rotwein gehabt haben ... weiterlesen...

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14. Dezember 2008, 15:58 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (14)

Liebe"Liebe (...) ist die Art und Weise, in der wir unser individuelles Streben nach Erfüllung mit der Tatsache versöhnen, dass wir soziale Wesen sind. Denn Liebe heißt, für einen anderen den Raum zu schaffen, in dem er sich entfalten kann, während er dasselbe für uns tut. Die Erfüllung des einen wird zur Grundlage für die Erfüllung des anderen. Wenn wir unser Wesen in dieser Weise entfalten, sind wir so gut, wie ... weiterlesen...

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13. Dezember 2008, 15:28 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (13)

StilleIch fahre Zug. Neuerdings so oft es geht. Ich mag nicht mehr fliegen. Zug fahren ist dann schön, wenn man sich im Sitz einigeln kann, klassische Musik vom iPod in den Ohren, einen Kaffee oder Tee an Bord und genug zu lesen. Dann geht die Reise los - mit dem Körper durch die Welt und dem Kopf auch.Es gibt Reisen, bei denen man schon im Moment des Einsteigens weiß: sie misslingen. ... weiterlesen...

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12. Dezember 2008, 9:57 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (12)

MitteWas die heutige Parteienlandschaft der Bundesrepublik Deutschland kennzeichnet, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem CDU-Parteitag in Hannover 2007 auf den Punkt gebracht: „Hier in der Mitte sind wir“. Den Nachsatz „und nur wir“ können wir getrost vernachlässigen. Er hätte auch aus dem Munde Kurt Becks, Frank-Walter Steinmeiers, Claudia Roths oder Guido Westerwelles stammen können. Heute ist die Mitte alles und alle sind da, wo die Mitte ist.Heißt es von einem Menschen, ... weiterlesen...

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11. Dezember 2008, 11:32 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Advent, Advent, was Zeit erkennt … (11)

 GlückEs gehört zu den Worten, die verschwinden, in sich selbst zusammen oder einfach auseinander fallen, wenn man sie immer wieder vor sich hin sagt: Glück ... Dieses harte ck am Schluss, typisch für die deutsche Sprache und untypisch für ein Wort, das ein weiches Gefühl umschreibt: das Gefühl menschlicher Erfüllung in all ihren verschiedenen Formen.Woraus entsteht Glück? Wir wissen es nicht genau. Aber wir wissen, dass Glück ein paradoxes Phänomen ist. ... weiterlesen...

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