MM_de-Lillo
13. November 2015, 19:17 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Schall und Wahn

WiWo_Titel_47_15_VW_WEB Die Debatte um die Flüchtlinge radikalisiert sich. Dringend notwendig sind detaillierte wirtschaftspolitische Antworten. Zuschriften enden in diesen Tagen gerne mit „meine Verachtung“. Das ist kein Schreibfehler, es ist so gemeint wie geschrieben. Zuvor steht, man möge nachts durch eine dunkle Straße laufen, wo man dann hoffentlich erwartet werde. Oder noch viel einfacher: Ich setze dich vor einen Spiegel, halte dir eine Pistole an den Kopf, und du kannst deinem Hirn beim Explodieren ... weiterlesen...

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6. November 2015, 15:40 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Mehr Luft

WiWo_Titel_46_15_WenigerDeutsch_WEB Deutschland begegnet der Flüchtlingskrise bürokratisch. Wir könnten vom Stand der Bewahrer in eine Dekade der Dynamik wechseln. Der Luftraum zwischen Atemstillstand und Hyperventilation ist klein geworden. Angesichts der Flüchtlingskrise herrscht derzeit Entrüstung oder Lähmung, so hat es den Eindruck, im Volk und bei denen, die regieren sollen. Das ist nicht gut. Gefragt wären ein ruhiger Atem, tiefes Luftholen, Ärmelhochkrempeln, um die Dinge anzupacken, die gelöst werden müssen. Auch einen langen Atem werden ... weiterlesen...

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30. Oktober 2015, 12:05 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Höchste Autonomie

WiWo_Titel_45_15_Sterbehilfe_WEB Selbstbestimmtes Sterben ist Ausdruck menschlicher Freiheit. Der Bundestag sollte es ermöglichen, nicht sanktionieren. Es gibt kein unwürdiges Leben, nur unwürdige Lebensumstände. So lautet eines der Hauptargumente der Gegner aktiver Sterbehilfe. Der Satz trifft zu. Gerade in Deutschland tun wir gut daran, uns dessen angesichts unserer Geschichte immer wieder zu vergewissern. Aber der Satz trifft nicht das Problem beim Thema Sterbehilfe. Ein Leben, das der Lebende beenden möchte, aber nicht beenden darf, weil er ... weiterlesen...

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25. Oktober 2015, 11:24 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Deutschlands Wintermärchen

WiWo_Titel_43_15_Fuehren_FIN_WEB Wer Deutschlands Abschottung fordert, verweigert sich der Realität. Globaler Wettbewerb nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten. Deutschland und sein Sommermärchen, das war eine schöne Kombination. Weil überraschend, weil unerwartet. Weil auch entlastend für die Menschen in Deutschland, die ihr Land mögen und das auch gerne sagen möchten, ohne in eine dunkle Ecke gestellt zu werden. Dazu hat das neue Wir-Gefühl der Fußballweltmeisterschaft 2006 kräftig beigetragen. Sie hat uns befreit von den dumpfen Gefühlen, ... weiterlesen...

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16. Oktober 2015, 14:50 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Krisen und Grenzen

WiWo_Titel_43_15_TuerkeiFIN_WEB Auch in der Globalisierung gibt es Grenzen. Sie markieren die Unterschiede, die wir in der Flüchtlingskrise machen müssen. Jede Kritik ist eine Grenzüberschreitung. Nicht im Sinne der allseits politisch Korrekten, die in jahrelanger Schulung durch Waldorfkindergarten und symbolisches Händchenhalten über die Zäune ideologischer Parzellierung hinweg gelernt haben, dass nur der Konsens eine demokratische Lebensform ist. Ist er nämlich nicht. Eine Demokratie lebt vom leidenschaftlichen Streit über unterschiedliche Positionen. Der Konsens ist nur ein ... weiterlesen...

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