MM_Toynbee
14. Januar 2007, 22:39 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Truly digitally yours

Ich glaube, es wird Zeit, dass ich einen wesentlichen Teil meines Lebens ins Second Life verlagere. Warum soll man sich ständig mit der Wirklichkeit herumschlagen, wenn es das zweite Leben gibt - das Second Life als Fluchtpunkt einer entnervenden Gegenwart im First Life?Wäre da nicht eine interessante Feststellung: Längst schmuggeln sich Schritt für Schritt Dinge aus dem ersten Leben ins zweite. 2,3 Millionen User machen aus der virtuellen Zweitwelt eine florierende Marktwirtschaft mit einem Umsatz von umgerechnet 360 Millionen US$ ... weiterlesen...

24. Dezember 2006, 11:01 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Feliz Navidad

In der Stratosphäre,Links vom Eingang, führt ein Gang(Wenn er nicht verschüttet wäre)Sieben Kilometer langBis ins Ungefähre. Dort erkennt man weit und breitNichts. Denn dort herrscht Dunkelheit.Wenn man da die Augen schließtUnd sich langsam selbst erschießt,Dann erinnert man sich gernAn den deutschen Abendstern. Das Leben in den DoppelweltenWird uns noch die Erkenntnis bringen,Dass alles unter HimmelszeltenAnders ist und nicht zu zwingen.Das mag uns gelten. Licht ist Licht und Stern ist Stern?Das hätten wir dann also gern.Vielmehr ist Leben, Fühlen, Sterben, manchmal vergebens.Das ist die ... weiterlesen...

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6. Dezember 2006, 0:31 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

the one and only media tag

Heute machen wir mal einen kleinen Test: Ich möchte gerne von Euch wissen, auf welches Medium Ihr in keinem Fall verzichten könnt und wollt. Dabei ist es völlig egal, ob es eine Zeitung, Zeitschrift, ein Fernsehprogramm, Radiosender, das Vodcast von Angela Merkel oder eine bestimmte Website ist. Der Punkt ist: Ihr seid Robinson Crusoe und es gibt keinen Freitag (und zum Glück auch keine Kannibalen). Also könnt Ihr nichts anderes tun, als Euch mit dem einen kleinen Medium abzulenken, das Ihr ... weiterlesen...

29. November 2006, 23:54 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Was vom Tage übrig bleibt

Bill Gates wusste schon 1990: "Das Jahr 2000 wird das Ende der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger einläuten". Es gibt sie aber noch, die Zeitungen und Zeitschriften und ihre Verleger, ebenso wie das Fernsehen und das Radio.Alle traditionellen Medien werden derzeit heftig herausgefordert durch das Internet und die "Weisheit der Vielen". Im Netz kann sich jeder Konsument in einen Produzenten verwandeln; "the people formerly known as audience" entwickeln plötzlich ein Sendungsbewusstsein. Die Medien werden demokratisiert.Die südkoreanische citizen journalism site Ohmy News ... weiterlesen...

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22. November 2006, 15:48 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Medienheimat

Das ist doch mal eine großartige neue Idee: Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber fordert die deutschen Medien zu einem Engagement für "heimische Inhalte" auf."Integration gelingt nur dort, wo Identifikation möglich ist", sagte Stoiber bei der ersten Berliner Medienrede der Evangelischen Kirche. Könnte es auch umgekehrt sein: Identifikation gelingt nur dort, wo Integration möglich ist?Wollen wir lieber den "Bullen von Tölz" sehen als den Cop aus Manhattan? Die Fernsehprogrammforschung sieht das etwas differenzierter. Aber deren Ergebnisse lassen sich leider nicht so ... weiterlesen...

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