MM_Toynbee
14. Januar 2006, 0:30 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Das existenzielle Funkloch

In Zukunft werde jeder Mensch für 15 Minuten berühmt sein – hat Popartist Andy Warhol schon vor vielen Jahren vorhergesagt. Wie die medial Zuwendung aussehen kann, die einen dann ereilt, können wir derzeit wieder einmal beobachten. Die Medien brauchen immer mehr Futter für die immer kürzeren und schnelllebigeren "Star"konstruktionen . Deshalb kann jeder kurzfristig zum Helden der Mediengesellschaft werden – oder auch zur Antiheldin.Susanne Osthoff wurde zur Antiheldin, weil sie die Kernregeln nicht befolgt hat, die den medialen Aufputschprozess üblicherweise ... weiterlesen...

20. Dezember 2005, 10:12 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Blogfreunden frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2006!Herzliche GrüßeMiriam Meckel

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11. Dezember 2005, 22:39 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Ein moralisches Angebot

Irgendwie muss hier ein Missverständnis vorliegen. Iran hat die TV-Übertragung der WM-Auslosung in Leipzig zensiert und die Szenen mit Heidi Klum herausgeschnitten, weil ihr Kleid "unmoralisch" war. Nun gut. Es saß nicht, und Seide trägt um die Hüften auf, das weiß doch jedes Kind. Aber "unmoralisch"? Die einzigen offenen Momente des Auslosungsabends waren die, in denen das Décolleté Heidi Klums zu sehen war. Alles andere war deutsche Fernsehunterhaltung aus der geschlossenen Anstalt - bieder, uninspiriert und langweilig (mit Ausnahme des ... weiterlesen...

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30. November 2005, 21:33 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Brandt sein Mädchen ihre Regierungserklärung

Es gibt wenig Politikerreden, die einen auf Anhieb begeistern können – allerdings einige, die doch eine Mehrdeutigkeit haben, die den Menschen beim ersten Zuhören gar nicht klar wird. Inbesondere Regierungserklärungen lösen selten Begeisterung aus, nicht zuletzt weil in der Ressortabstimmung soviel rein und wieder raus geschrieben wird, dass manch eine Regierungserklärung zum politischen Flickenteppich gerät.Auch Angela Merkel hatte in ihrer ersten Regierungserklärung keine besondere´n inhaltlichen Akzente auf Lager. Sie hatte offenbar das Motto „Klartext – nicht Schönsprache“ ausgegeben, und sie ... weiterlesen...

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16. November 2005, 17:44 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Unter Hirschen

Das unterschiedliche Machtverständnis von Männern und Frauen zeigt sich vornehmlich in der Freude an der Inszenierung. Übrigens nicht nur in der Politik. Oder kann sich irgendjemand eine Vorstandsvorsitzende vorstellen, die sich à la Jürgen Schrempp mit breitem Grinsen und dicker Zigarre für die Medien ablichten ließe? Das gibt es so nicht – zum einen, weil es keine weiblichen Vorstandsvorsitzenden gibt. Zum anderen, weil die Insignien der Macht aus einer Männerkultur stammen (woher auch sonst?) und für Frauen schlichtweg tabu sind. ... weiterlesen...

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