MM_Duerrenmatt
29. März 2015, 19:39 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Ein Abgrund

WiWo_14_15_Titel_Lufthansa_WEB Der Co-Pilot der Germanwings 4U9525 hat die Maschine vorsätzlich zum Absturz gebracht. Das erschüttert jedes Vertrauen. Es gibt drei Zustände, und wir haben die Wahl: Wir verschließen, was nicht zum Menschen gehören darf; sperren das aus, was ihn zu einem unmenschlichen, zumindest aber unsozialen Wesen macht; oder wir entriegeln das schwarze Loch, das in jedem Menschen steckt – und lassen dem Grauenhaften freien Lauf; lassen ziehen, was keine Rücksicht auf nichts und niemanden ... weiterlesen...

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22. März 2015, 23:17 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Geschlossene Gesellschaft

WiWo_13_15_Titel_DollarComeback_FIN_WEB Frankfurt als Kampfplatz der Euro-Rettungsgegner: Falsche Mittel führen nie zum richtigen Ziel. Der 18. März ist der neue 1. Mai. Und Frankfurt-Ostend das neue Berlin-Kreuzberg. Mit der Einweihung ihrer neuen Zentrale ist der Europäischen Zentralbank (EZB) vergangenen Mittwoch etwas Nachhaltiges gelungen. Sie hat einen Feiertag geschaffen. Für Krawallmacher, gewalttätige Demonstranten und alle, die Kapitalismus, Banken und zu viel Geld schon immer ätzend fanden. Dafür sind jetzt auch Symbole geprägt: brennende Autos auf den ... weiterlesen...

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15. März 2015, 16:18 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Moralische Bazooka

WiWo_Titel_Linke_12_14_Web Griechenland und Europa sind im Scheidungskrieg. Wut, Anfeindungen und Reparationsforderungen werden nichts retten. Die Zeit der Reparaturen ist vorbei. Denn reparieren lässt sich nur, was in Grundzügen noch funktionstüchtig ist. Für die Beziehungen zwischen Griechenland und Europa darf man das bezweifeln. Die Mechanismen des Austauschs und der Suche nach politischen Kompromissen leiden an Materialermüdung. Dauerdiplomatische Annäherungsversuche zwischen Vertretern der Euro-Länder und der neuen griechischen Regierung mögen immer wieder ein paar neue dünne Äderchen ... weiterlesen...

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7. März 2015, 10:13 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Macht der Moneten

WiWo_11_15_Titel_Frauen_FIN5 Frauen erzielen höhere Renditen und bessere Ergebnisse. In Führungspositionen fehlen sie weiterhin. Deshalb ist die Quote richtig. Der Satz sitzt. „Wir können es uns nicht leisten, auf die Kompetenz der Frauen zu verzichten.“ So begründete Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Deutschen Bundestag die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote. Vermutlich spielte die Kanzlerin mit ihren Worten in erster Linie auf die gesellschaftliche Situation an: Ein Land wie Deutschland sollte sich im Spiegel der internationalen Konkurrenz ... weiterlesen...

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28. Februar 2015, 10:17 Uhr, Geschrieben von Miriam Meckel

Gleiche und Ungleiche

WiWo_10_15_Titel_Ungleichheit_Web Soziale Marktwirtschaft lebt vom Wettbewerb. Auch im sozialen Aufstieg. Dazu braucht es Chancengerechtigkeit, nicht Gleichheit. Ungleichheit war früher eine Frage des Traurings. Gleich fünf Töchter muss das Ehepaar Bennet in Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“ unter die Haube bringen. Dass sich Tochter Elizabeth gegenüber den Anträgen wohlsituierter Herren störrisch ablehnend zeigt, ist nicht nur gegen die gesellschaftliche Moral. Es bedeutet auch, eine Chance des gesellschaftlichen Aufstiegs auszuschlagen. Die einzige, die zu Beginn ... weiterlesen...

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